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Reiherente

Aythya fuligula

Reiherenten sind bei uns häufige Brutvögel, die sich seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts ausgebreitet haben. Ihre Zahl wird im Winter noch vermehrt durch Überwinterer aus dem Norden und Osten. Wie sich das für Tauchenten gehört, tauchen sie nach Muscheln und anderen Wassertieren.

Bei beiden Geschlechter fallen die gelbe Augen auf. Das Weibchen trägt ein Kleid aus verschiedenen Brauntönen und zeigt meist keinerlei Weiß. Oft ist der kleine Schopf zu sehen.

Einsteiger lassen sich manchmal von Reiherenten irritieren, die ebenfalls, wie Bergenten, etwas Weiß am Schnabelgrund zeigen. Aber wenn das einhergeht mit einem Schopf ist die Sache klar.

Das gilt auch für die Verwechslung mit Moorenten! Hier kommt noch dazu, dass die Iriden weiblicher Moorenten nicht gelb sind, sondern ihre Augen dunkel erscheinen. Mooreten-Männchen tragen zu ihren weißen Augen ein rotbraunes Federkleid, das an gut geölte Mahagoni-Möbel erinnert.
Wenn man braune Tauchenten sieht, die – wie Moorenten – ein weißes Heck zeigen, kann es es sich auch um Reiherenten handeln. Dann heißt es abwarten, bis der Kopf sichtbar wird. Siehe oben!

Schöne Vögel sind die Reiherenten und zum Glück ungefährdet.

Im Fernglas: Reiher- und Bergenten