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Estland: Bären, Wölfe, baltische Zugwege

Estland

  • 8 bis 15 Personen
  • 8 Tage / 7 Nächte

ab 2.230 €

Estland: Bären, Wölfe, baltische Zugwege

Wilde Tiere im Land der tausend Inseln

Das naturräumlich sehr vielfältige Estland ist unter vielen Vogelfreunden als Drehscheibe des europäischen Vogelzuges bekannt. Jeden Herbst ziehen Kraniche, Enten, Nordische Gänse und Schwäne, sowie Massen von Kleinvögeln entlang der Küsten in Richtung Süden. Die taigaartigen Wälder und endlosen Regenmoore sind auch Heimat von Elch, Wolf, Luchs, Braunbär und sogar Flughörnchen. Die baltischen Inselwelten werden von Ringel- und Kegelrobben bewohnt.

Unsere Reisezeit ist so gewählt, dass wir viele der vorkommenden Arten aus nächster Nähe beobachten, hören oder ihre Spuren entdecken können. Der beginnende Herbst mit einer traumhaften Laubfärbung bildet die Kulisse unserer Tour, die von ausgewiesenen Experten des estnischen Naturraumes begleitet wird.

Einige Zielarten:

Ringelgans, Reiherente, Bergente, Ohrentaucher, Birkhuhn, Haselhuhn, Sperlingskauz, Habichtskauz, viele Kleinvögel, Kegelrobben, Ringelrobben, Braunbär, Elch und Wolf.

Aufpreis bei 8 - 11 Teilnehmern: + 100,00 Euro pro Person

Reiseverlauf

  • Birkhahn (A. Weber - Baltikumreisen)

    Wir fliegen von Frankfurt nach Tallinn – Estlands Hauptstadt. Hier empfängt uns unsere estnisch-deutsche Reiseleitung. Anschließend fahren wir gleich an die Westküste Estlands und übernachten in der Nähe des Matsalu-Nationalparks. Noch am Abend unternehmen wir eine Exkursion zu den Brunftplätzen der Elche, die sich zu dieser Zeit zahlreich im Delta des Kasariflusses zur Paarung einfinden! Vielfach kommt es zu Kämpfen unter den imposanten Elchbullen. In den umliegenden Wäldern suchen wir in der Dämmerung nach Sperlingskauz und Haselhuhn.

  • Kranich (P. Vinke)

    Noch vor Sonnenaufgang fahren wir wiederum zu den Elchen ins Delta. Besonders mit Anbruch des Tages, manchmal noch im Nebel, sind sehr nahe Beobachtungen möglich. Sehr eindrucksvoll kann auch der Vogelzug sein, wenn tausende Kraniche und nordische Gänse von ihren Schlafplätzen zu den angrenzenden Feldern fliegen. Gleiches gilt für den Limikolen- und Entenzug an der Ostsee, den wir gegen Mittag erleben wollen. Am Nachmittag besichtigen wir die Ruine des Herrenhauses in Vaike Roude, das noch aus der Schwedenzeit stammt. Hier ist gerade im Herbst mit Schelladlern zu rechnen, die ihre Brutgebiete wesentlich später als Schreiadler verlassen. Abends stehen wir an den weitläufigen Wiesen des Nationalparks, um Birkwild oder Kornweihen zu sehen. Vielleicht gelingt es uns auch Goldschakale zu sehen, die erst vor wenigen Jahren nach Estland einwanderten.

  • Weißwangengans (C. Moning)

    Die Fahrt durch die estnischen Inselwelten ist ein einmaliges Erlebnis. Mehr als 1500 Inseln gehören zu Estland, viele davon unberührt und unbewohnt. Zunächst fahren wir mit einer Fähre nach Hiiumaa (deutsch Dagö), der zweitgrößten Insel Estlands und steigen hier in einen kleinen Fischkutter um, der uns zu den vorgelagerten Kleininseln bringt. Vor Hannikatzi und Saarnaki halten sich jetzt besonders viele Ringelrobben auf, die zur südlichsten Ostseepopulation gehören. Nicht scheu, schauen sie oft neugierig aus dem Wasser. Auf Sarnaki werden wir anlegen und uns an den alten Bauernhöfen und den blumenreichen Wachholderwäldern erfreuen. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Am Abend kehren wir auf das Festland zurück.

  • Ringelgans (C. Heber)

    Vormittags besichtigen wir Haapsalu, den ehemaligen Kurort russischer Zaren. Besonders eindrucksvoll erscheinen der ganz aus Holz gebaute Bahnhof und die wuchtige Bischofsburg der Stadt. Anschließend fahren wir zum Kap Pöösaspea. Hier ergeben sich sehr aussichtsreiche Beobachtungsbedingungen für Ringelgänse, Meeresenten und Seetaucher. Die weitgehend unberührten Wald- und Moorlandschaften im Nordwesten Estlands sind Heimat mehrerer Wolfsrudel. Im September ist das gesamte Rudel sehr aktiv, es markiert und verteidigt sein Revier. Die Welpen werden jetzt häufiger allein gelassen und „Heulen“, um Kontakt zu den Alttieren zu halten. Tagsüber wollen wir zunächst die Anwesenheit der Wölfe anhand von Spuren prüfen. Am Abend nehmen wir dann „Kontakt“ zu den Wölfen auf und hören ihnen dann beim Heulen zu.

  • Sperlingskauz (C. Moning)

    Unser neues Ziel ist die Beobachtung von Braunbären im Osten oder Süden Estlands. Hier leben die meisten der etwa 700 Braunbären Estlands. Je nachdem wie aussichtsreich die Beobachtungssituation ist, werden wir uns für eines der Gebiete und für eine Hütte entscheiden. Noch am Abend wird ein Teil der Gruppe in die komfortable Beobachtungshütte einziehen und auf Braunbären warten. Auch Marderhund, Baummarder, Fuchs, Wildschwein und verschiedene Vogelarten können beobachtet werden. Auf der letzten Tour kamen die Bären schon am Nachmittag bei guten Lichtverhältnissen auf Fotoweite an uns heran. Selbst mit Wölfen ist zu rechnen. Die andere Gruppe wird am Nachmittag den heimlichen Dreizehenspecht und abends nach Sperlings- und Habichtskauz suchen. Am frühen Morgen beim Verlassen der Hütte haben wir zudem die Chance Auerwild zu sehen.

  • Steinadler (C. Moning)

    Heute sind wir in einem der riesigen Regenmoore unterwegs, die in Estland ganz überwiegend unter Schutz gestellt wurden. Unzählige Gewässer, sogenannte Moorkolke, kennzeichnen die fast baumlosen Gebiete. Steinadler, Raubwürger, Merlin und herbstbalzende Birkhähne können wir sehen oder hören. Sehr beeindruckend ist auch die Pflanzenvielfalt mit Sonnentau, Moltebeere, Weißes Schnabelried und unzähliger Vertreter der Heidekrautgewächse. An diesem Abend wird die zweite Gruppe in der Bärenhütte einziehen. Die andere Gruppe begibt sich auf Eulensuche.

  • Rothalsgans (C. Moning)

    Noch einmal zieht es uns an die Küste um den herbstlichen Vogelzug zu verfolgen. Unter den Saat-, Bläß- und Weißwangengänsen halten sich mitunter echte Seltenheiten wie Rothals- und Zwerggänse auf. Sehr auffällig ist auch der Kleinvogelzug. So ziehen Scharen an Wintergoldhähnchen, Weißköpfigen Schwanzmeisen und Bergfinken an den Küsten entlang. Zu rechnen ist auch mit den ersten arktischen Wintergästen (Berghänfling, Rotkehlpieper) oder sibirischen Seltenheiten (Gelbbrauenlaubsänger).

  • Berghänfling (C. Moning)

    Am Vormittag fahren wir nach Tallinn, Estlands Hauptstadt. Hier haben wir noch genügend Zeit, um uns die historische Altstadt mit ihrem mittelalterlichen Flair im Rahmen einer Stadtführung anzusehen. Am Nachmittag geht es zum Flughafen und anschließend nach Deutschland zurück.

Zusatzinformationen

  • Für eine Reise nach Estland zwischen April und Oktober wird vom Auswärtigen Amt eine Schutzimpfung gegen die sogenannte Frühjahr-Sommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) empfohlen. Diese Art der Hirnhautentzündung kann in Risikogebieten, wozu ganz Estland gehört, durch Zeckenbiss übertragen werden. Wenn Sie also auf „Nummer Sicher“ gehen wollen, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen und nach einer FSME-Schutzimpfung fragen.

  • Bei allen Reisen ist die minimale und die maximale Teilnehmerzahl angeführt. Die Mindestteilnehmerzahl ist bis 3 Wochen vor Reisebeginn zu erreichen. Auch wenn diese Zahl nicht erreicht wird, versuchen wir die Reise durchzuführen. Wir bitten Sie dann, sich an den Mehrkosten zu beteiligen. Sollte nur ein Platz zum Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl frei sein und die Buchung von zwei Personen gemeinsam eingehen, werden wir die Gruppengröße um eine Person erweitern.

Artenliste

Estland im Herbst

Länderinfos

Estland Länderinfos

Enthaltene Leistungen

  • Flug Frankfurt - Tallinn (andere Abflughäfen auf Anfrage, ggf. mit Aufpreis)
  • Flug Tallinn - Frankfurt
  • 8 Tage mit 7 Übernachtungen in Doppelzimmern in Mittelklassehotels und Gasthäusern
  • Halbpension: Frühstück und Abendessen
  • Alle Transferfahrten vor Ort im Kleinbus
  • Fährtickets zur Insel Hiiuma
  • Bootstour im Matsalu-Delta
  • Bootstour auf der Ostsee
  • Bereitstellung Bärenbeobachtungshütte
  • Bereitstellung hochwertiger Ferngläser (auf Anfrage)
  • Reiseleitung durch einen Mitarbeiter von Nationalparktours
  • Estnische Reiseleitung und Experten vor Ort
  • Pflanzung eines Baumes in Costa Rica (Regenwaldprojekt „Reserva Bosque La Tigra“), mehr unter: www.birdingtours.de/ueber-uns/regenwaldprojekt
  • Professionelle, deutschsprachige und landeskundige Reiseleitung
  • Artenliste
  • birdingtours Notizblock und Stift
  • Reisebericht

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht erwähnte Verpflegung
  • Persönliche Ausgaben & Trinkgelder
  • Zusatzleistung für Flugreisen: Rail & Fly Ticket, Sitzplatz, Spezialverpflegung, etc. (auf Anfrage und gegen Aufpreis – bei Buchung bitte angeben)
  • Reiseversicherung (gerne beraten wir Sie persönlich)

Ausrüstung

  • Flugtickets
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • warme Kleidung (auch Mütze, Schal, Handschuhe und dicke Socken!) und Regensachen
  • festes Schuhwerk und Gummistiefel (es stehen verschiedene Größen in Estland zur Verfügung, so dass Sie nicht zwingend eigene mitbringen müssen)
  • kleine Reiseapotheke
  • Fernglas und (wenn möglich) Spektiv
  • Bestimmungsbuch - wir empfehlen: Svensson et al. – Der neue Kosmos Vogelführer [2011] oder Lars Jonsson – Die Vögel Europas [1992], beide im Kosmos-Verlag erschienen.

Informationen

Generelle Hinweise

  • Unsere Estlandtour ist als Kleingruppenreise organisiert mit max. 15 Teilnehmern.
  • Anforderungen der Reise: Diese Reise stellt keine besonderen Anforderungen an Ihre Fitness. Die Wanderstrecken sind maximal 5 km lang. Aufgrund der Aktivitätsmuster einzelner Arten sind nächtliche Exkursionen üblich. Witterungsbedingt sind Änderungen im Tagesprogramm möglich!

Zahlungsmodalitäten

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20 %
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.

Hinweis zu den Zielarten

Auf unseren Reisen beobachten wir die Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum und können Ihnen nicht garantieren, alle hier aufgeführten Zielarten auf der Tour zu sehen. Unsere Reiseleiter bemühen sich, Ihnen so viele Vogelarten wie möglich zu zeigen.

Eignung unserer Reisen für Personen mit eingeschränkter Mobilität

Bei unseren Naturreisen handelt es sich um Reisen, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet sind. Sollten Sie bezüglich der Anforderungen unsicher sein, sprechen Sie uns bitte unbedingt vor der Buchung an.

Reiseberichte

Reisebewertungen

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