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Sperlingskauz

Glaucidium passerinum

In den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden in Deutschland viele Erstnachweise von Sperlingskauzbruten erbracht.

Plötzlich kam der Kauz nicht nur in den Alpen und im Bayerischen Wald vor, sondern sogar aus der Lüneburger Heide oder – unglaublich! – aus Schleswig-Holstein wurden Nachweise gemeldet. Hat der kleine Kauz plötzlich das norddeutsche Flachland erobert? Heute gehen wir davon aus, dass die kleinen Vogeljäger schlichtweg bislang übersehen wurden. Denn Eulenforscher sind meist nachts unterwegs, und dann schläft der Sperlingskauz. Er ist kaum größer als ein Gimpel und ein sehr aggressiver Jäger von Kleinvögeln. Und meist jagt er sie in der Abend- und Morgendämmerung – im Winter sogar tagsüber! Wer ihn wie andere Eulen nachts erwartet, kann lange warten! Wir sehen den Kauz vor allem im Schwarzwald, in Norwegen und Finnland.