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Balz in den Bergwäldern

Süddeutschland

  • 7 bis 14 Personen
  • 5 Tage / 4 Nächte

ab 770 €

Balz in den Bergwäldern

Erlebnisse im Südschwarzwald

Die Hochlagen des Schwarzwaldes sind Refugien selten gewordener Waldvogelarten. Speziell an diesen Lebensraum angepasste Raritäten wie Sperlingskauz, Auerhuhn und Tannenhäher kommen hier noch vor. Dazu kommen Gebirgsvögel, die man in Deutschland sonst (fast) nur noch in den Alpen findet und sich hier in einer herrlichen Mittelgebirgslandschaft beobachten lassen: Zitronenzeisig, Alpen-Ringdrossel und Dreizehenspecht. Wasseramsel und Gebirgsstelze brüten an den klaren Bergbächen der Region. Wir werden die Auerhahnbalz NICHT aufsuchen, sondern verhalten uns, in feiner Abstimmung mit den Forstbehörden, äußerst rücksichtsvoll gegenüber diesem sensiblen Waldhuhn. Wir hoffen aber auf Zufallsbeobachtungen, da wir uns die meiste Zeit in Auerhahnlebensräumen bewegen und solche zufälligen Beobachtungen bisher vieler unserer Gruppen gelangen.

Charakteristik und Besonderheiten dieser Reise
Treffpunkt der Gruppe ist um voraussichtlich 14:00 Uhr in unserem Hotel. Das Hotel liegt im Bergwaldgebiet. Jeden Morgen können wir so auf einer kleinen oder größeren Runde ein eindrückliches Vogelkonzert genießen. Die Abgeschiedenheit unserer Unterkunft wird abends für Gemütlichkeit bei hochwertiger Küche sorgen. Die Wanderungen sind mit gutem Schuhwerk (hohe Wanderschuhe!) für jedermann mit normaler Fitness zu schaffen.

Manche finden auf breiten Forstwegen, andere auf schmaleren Bergpfaden statt, die aber durchweg gut in Schuß und markiert sind! (Wanderdistanzen: max. bis 15 km; in der Regel mit geringen Höhenmeter-Differenzen) Wir erleben die Natur in einer Zeit unterschiedlich weit fortgeschrittenem Frühlingserwachen: Vom letzten Schnee, über erste zarte Blüten bis hin zu stürmischer Balz bei Eulen und Singvögeln. Durch die Nähe der Beobachtungsgebiete zueinander sind wir in der Lage den Tagesablauf flexibel zu gestalten und so für optimale Voraussetzungen für Ihre Beobachtungen zu sorgen. Aufgrund von Wetter oder saisonalen Besonderheiten können die einzelnen Reisetage auch in anderer Reihenfolge stattfinden. Auch kann es sein, dass ein Ausflug zu einem anderen Gipfelgebiet lohnender ist und dann einzelne beschriebene Exkursionsziele nicht angesteuert werden (auch aufgrund von Schneelagen möglich). Der Südschwarzwald bietet neben einer reichen Vogelwelt auch seltene Vegetationstypen: Arktisch-Alpine Borstgrasrasen, durchrieselte Hangmoore, Flügelginsterweiden, Weidbuchen-Hänge, Besenginsterheiden, Naturnahe Heidelbeer-Fichtenwälder, Buchen-Tannenwälder und Ahorn-Schluchtwälder.

Erleben Sie die urigen Wälder...
Erleben Sie die urigen Wälder der Bannwaldreservate, die herrlichen Matten mit ihren typischen Schwarzwaldhöfen und das Panorama von den höchsten Gipfeln des Schwarzwaldes! Der Termin ist so gewählt, dass bei den heimlichen Sperlingskäuzen das Balz- bzw. Brutgeschehen in vollem Gange ist. Wer von Ihnen hat schon einmal den “Schnepfenstrich” – wie die Jäger sagen – miterlebt? Ab März fliegen die Waldschnepfen in der Dämmerung ihre Reviergrenzen ab und lassen dabei eigenartige Geräusche hören. Das und noch viel mehr wollen wir gemeinsam mit einer motivierten (nicht zu großen) Gruppe in dieser beeindruckenden Berglandschaft erleben.

Einige Zielarten:

Wanderfalke, Auerhuhn, Waldschnepfe, Sperlingskauz sowie Alpensegler, Felsenschwalbe, Wiesenpieper und Ringdrossel, Tannenhäher, Fichtenkreuzschnabel, Zitronenzeisig.

Aufpreis bei 7 – 10 Teilnehmern: +100 Euro pro Person

Reiseverlauf

  • Sperlingskauz (C. Moning)

    14:00 Uhr Begrüßung im Hotel und danach Bezug der Zimmer. Im Anschluss: ausgiebiges Beobachten im Bereich des Notschreis: Herrliche Bergwälder mit Vorkommen von Sperlingskauz, Waldschnepfe, Tannenhäher, Schwarzspecht und Ringdrossel. Fakultativ: Am Abend eine Dämmerungsexkursion ins Revier des Sperlingskauzes.

  • Bergpieper (C. Moning)

    Nach einem kräftigen Frühstück fahren wir ins Feldberggebiet, wo wir durch Brutgebiete von Zitronenzeisig und Wiesenpieper allmählich aufwärts wandern. Am Gipfel und in den angrenzenden

    Karrwänden begegnen uns mit Glück Wanderfalken und Bergpieper. Als eine der ersten Blühpflanzen setzt das Gold-Fingerkraut (Potentilla aurea) einen farbigen Akzent. Weiter geht es in die Altholzbestände des Seewaldes oder wo es sich lohnt, nach dem seltenen Dreizehenspecht Ausschau zu halten. Die Wanderung führt uns in das Naturschutzgebiet “Feldsee”, wo es eine ganze Reihe von Eiszeitrelikten im Reich der Pflanzen gibt. Mit Glück kreuzt heute ein Auerhuhn oder -hahn unseren Weg. Eine zünftige Pause machen wir in einer der idyllisch gelegenen Bergwirtschaften.

  • Dreizehenspecht (C. Moning)

    Direkt von der Unterkunft ziehen wir los durch die Reviere von Ringdrossel, Fichtenkreuzschnabel und Schwarzspecht. Wir bewegen uns über windgeprägte Wiesenrücken auf über 1200 m („Stübenwasen“ = Wiesen, über die der Wind pfeift) und blicken von oben in die Hänge des Bannwaldgebietes „Napf“, wo sich vor uns eine urwaldartige Landschaft mit Revieren von Sperlingskauz und Dreizehenspecht auftut. Am Ahornkopf, wo noch laubholzreiche Bergwälder existieren, bestehen auch Chancen auf die kleinen Bergwaldeulen und eine Begegnung mit der heimlichen Waldschnepfe. Ganztagswanderung mit Einkehr!

  • Ringdrossel (C. Moning)

    Unser Hauptaugenmerk liegt heute auf dem Belchenland: Im Gipfelbereich des dritthöchsten Schwarzwaldgipfels finden sich gegensätzliche Lebensräume eng beieinander: Kühle Nordhänge, die im Frühjahr noch lange von Schneewächten geziert werden und sonnige, felsige Südhänge am hohen Kelch. Hier praktisch am Eckpfosten des Oberrheingrabens haben wir gute Chancen auf Zugvögel. Neben den typischen Bergwaldvögeln, wollen wir auch einen Blick auf die Frühblüher in den Borstgrasrasen werfen, die hier viele arktisch-alpine Elemente aufweisen.

  • Wanderfalke (C. Heber)

    Noch einmal tauchen wir morgens ein in die Welt der Bergvögel im Gebiet „Notschrei“. Bevor wir uns verabschieden statten wir den Freiburger Alpenseglern noch einen Besuch ab. Ende der Reise gegen Mittag.

Zusatzinformationen

  • Treffpunkt der Gruppe ist um voraussichtlich 14 Uhr in unserem schönen Hotel am Notschrei. Das Hotel liegt im Bergwaldgebiet. Jeden Morgen können wir so auf einer kleinen oder größeren Runde ein eindrückliches Vogelkonzert genießen. Die Abgeschiedenheit unserer Unterkunft wird abends für Gemütlichkeit bei hochwertiger Küche sorgen. Die Wanderungen sind mit gutem Schuhwerk (hohe Wanderschuhe!) für jedermann mit normaler Fitness zu schaffen. Manche finden auf breiten Forstwegen, andere auf schmaleren Bergpfaden statt, die aber durchweg gut in Schuß und markiert sind! (Wanderdistanzen: max. bis 15 km; in der Regel mit geringen Höhenmeter-Differenzen). Wir erleben die Natur in einer Zeit unterschiedlich weit fortgeschrittenem Frühlingserwachen: Vom letzten Schnee, über erste zarte Blüten bis hin zu stürmischer Balz bei Eulen und Singvögeln. Durch die Nähe der Beobachtungsgebiete zueinander sind wir in der Lage den Tagesablauf flexibel zu gestalten und so für optimale Voraussetzungen für Ihre Beobachtungen zu sorgen. Aufgrund von Wetter oder saisonalen Besonderheiten können die einzelnen Reisetage auch in anderer Reihenfolge stattfinden. Auch kann es sein, dass ein Ausflug zu einem anderen Gipfelgebiet lohnender ist und dann einzelne beschriebene Exkursionsziele nicht angesteuert werden (auch aufgrund von Schneelagen möglich). Der Südschwarzwald bietet neben einer reichen Vogelwelt auch seltene Vegetationstypen: Arktisch-Alpine Borstgrasrasen, durchrieselte Hangmoore, Flügelginsterweiden, Weidbuchen-Hänge, Besenginsterheiden, Naturnahe Heidelbeer-Fichtenwälder, Buchen-Tannenwälder, Ahorn-Schluchtwälder u.s.w.

  • Erleben Sie die urigen Wälder der Bannwaldreservate, die herrlichen Matten mit ihren typischen Schwarzwaldhöfen und das Panorama von den höchsten Gipfeln des Schwarzwaldes! Der Termin ist so gewählt, dass bei den heimlichen Rauhfuß- und Sperlingskäuzen das Balz- bzw. Brutgeschehen in vollem Gange ist. Wer von Ihnen hat schon einmal den “Schnepfenstrich” – wie die Jäger sagen – miterlebt? Ab März fliegen die Waldschnepfen in der Dämmerung ihre Reviergrenzen ab und lassen dabei eigenartige Geräusche hören. Das und noch viel mehr wollen wir gemeinsam mit einer motivierten (nicht zu großen) Gruppe in dieser beeindruckenden Berglandschaft erleben.

  • Hier oben verbindet das Waldhotel den Charme und die Schönheit unberührter Natur mit niveauvoller Gastlichkeit und Küche.

  • Bitte teilen Sie uns bei der Buchung mit, wie Sie anreisen werden.

    Falls Sie mit dem Pkw fahren, informieren Sie uns bitte noch, ob Sie einverstanden sind vor Ort zu fahren.

    Die Fahrten vor Ort werden in Fahrgemeinschaften durchgeführt. Dadurch sind wir flexibler und die Reise ist insgesamt kostengünstiger! Das hat sich bisher auf unseren Reisen bewährt. Die entstandenen Kosten werden vor Ort untereinander abgerechnet (wir empfehlen die landesübliche Kilometerpauschale in Höhe von 0,30 Euro pro Kilometer untereinander abzurechnen).

    Sollten nicht genügend Pkw´s vor Ort zur Verfügung stehen, werden wir uns selbstverständlich darum kümmern.

    Vielen Dank!

  • Anreise mit dem Zug: Freiburg / Hbf - Bus Richtung Todtnau - Todtnauberg oder Bahn bis Kirchzarten, ab Kirchzarten Bus nach Todtnau - Notschrei

    Anreise mit dem Auto: A5 Karlsruhe - Basel Ausfahrt Freiburg - Mitte, B 31 Richtung Donaueschingen, Ausfahrt Kirchzarten, Richtung Todtnau, Passhöhe Notschrei 1121 m.ü.M. a) Abzweigung nach Todtnau über Schauinsland, Notschrei b) Stadtautobahn B 31 bis Ausfahrt Kirchzarten, Oberried, Notschrei A 81 Stuttgart - Bodensee Ausfahrt AB-Dreieck Bad Dürrheim, Richtung Freiburg über Titisee, Feldberg, Todtnau - Richtung Freiburg - Notschrei Basel / CH - B 317 über Lörrach, Schopfheim, Zell, Schönau, Todtnau - Richtung Freiburg - Notschrei

  • Wahlleistung: Bei dieser Reise haben Sie die Möglichkeit, im birdingtours-Bus mitzufahren. Dieser wird von Ihrem Reiseleiter gesteuert. Er besitzt einen Personenbeförderungsschein und ist somit entsprechend berechtigt und versichert beim Transport. Die Kosten für die Mitfahrt betragen 0,15 Euro pro Person, pro gefahrenem Kilometer und werden nach der Reise abgerechnet (Sie erhalten von uns eine Rechnung). Bitte melden Sie die Mitfahrt, wenn möglich, bei Ihrer Buchung mit an - die Anzahl ist auf maximal sieben Mitfahrer begrenzt.

  • Bei allen Reisen ist die minimale und die maximale Teilnehmerzahl angeführt. Die Mindestteilnehmerzahl ist bis 3 Wochen vor Reisebeginn zu erreichen. Auch wenn diese Zahl nicht erreicht wird, versuchen wir die Reise durchzuführen. Wir bitten Sie dann, sich an den Mehrkosten zu beteiligen. Sollte nur ein Platz zum Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl frei sein und die Buchung von zwei Personen gemeinsam eingehen, werden wir die Gruppengröße um eine Person erweitern.

Enthaltene Leistungen

  • 4 Übernachtungen in sehr gutem familiengeführten Hotel
  • Halbpension
  • Begrüßungssuppe
  • Professionelle, deutschsprachige und landeskundige Reiseleitung
  • Artenliste
  • birdingtours Notizblock und Stift
  • Reisebericht

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht erwähnte Verpflegung
  • Persönliche Ausgaben & Trinkgelder
  • Anreise (gerne unterbreiten wir Ihnen ein günstiges Angebot für Ihre Bahnanreise!)
  • Fahrgemeinschaften vor Ort
  • Reiseversicherung: www.birdingtours.de/service/reiseversicherung/ (gerne beraten wir Sie persönlich)

Ausrüstung

  • Rucksack für Tagesbedarf (wenn möglich mit Regenhülle)
  • Feste (wasserdichte) wandertaugliche Schuhe (gut eingelaufen), auch für Schnee geeignet
  • Wetterfeste, unauffällige Kleidung, möglichst „raschelarm“, nicht knallbunt (scheue Waldvögel!) – bitte beachten!
  • Warme Kleidung, auch Handschuhe, Mütze, lange Unterwäsche (komplette Winterkleidung eben)
  • Gamaschen als Schneeschutz
  • Bestimmungsbuch - wir empfehlen: Svensson et al. – Der neue Kosmos Vogelführer [2011]
  • Fernglas (und unbedingt Spektiv, wenn vorhanden)
  • Taschenlampe (am besten Stirnlampe) für Dämmerungsexkursion

Informationen

Generelle Hinweise

  • Anforderung der Reise: Mittelschwer. Sie sollten mindestens 10 km im Mittelgebirge wandern können; teilweise geht es über "Stock und Stein". Höhenunterschiede bis max. 300m.
  • Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann die Reise bis 3 Wochen vor Reiseantritt abgesagt werden. Sollte der Fall eintreten, versuchen wir immer die Reise trotzdem durchzuführen. Falls dies nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen gerne ein schönes Alternativangebot.

Zahlungsmodalitäten

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20 %
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.

Hinweis zu den Zielarten

Auf unseren Reisen beobachten wir die Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum und können Ihnen nicht garantieren, alle hier aufgeführten Zielarten auf der Tour zu sehen. Unsere Reiseleiter bemühen sich, Ihnen so viele Vogelarten wie möglich zu zeigen.

Eignung unserer Reisen für Personen mit eingeschränkter Mobilität

Bei unseren Naturreisen handelt es sich um Reisen, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet sind. Sollten Sie bezüglich der Anforderungen unsicher sein, sprechen Sie uns bitte unbedingt vor der Buchung an.

Reiseberichte

Reisebewertungen

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