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Tannenhäher

Nucifraga caryocatactes

Heimlich und zurückgezogen lebt dieser (keineswegs nahe mit dem Eichelhäher, sondern eher mit den Dohlen verwandte) Rabenvogel in Nadelwäldern. Doch wenn die Haselnüsse oder Walnüsse reif sind, gibt er seine Zurückhaltung auf.

Auch Gärten am Ortsrand werden geplündert und als “Nussbomber” kehren die Tannenhäher mit bis zu 20 Nüssen im Kehlsack in den Wald zurück. Dort verstecken die schwarz-braun-weiß gepunkteten Häher die Nüsse als Vorrat für die nächsten Monate im Boden. So wie es der Eichelhäher mit den Eicheln macht – aber natürlich auch mit Nüssen. Ein Tannenhäher legt pro Jahr etwa 6000 Verstecke an – und findet davon 80 Prozent auf Anhieb wieder! Ein einzelnes Paar kann pro Tag 700 Nüsse verstecken. Auf unseren Reisen können wir den Tannenhäher in Mittelgebirgen wie im Harz, im Schwarzwald und natürlich im Alpenraum erwarten. In den nördlichen Ländern Skandinaviens und in Finnland ist der Tannenhäher auch Bewohner der Ebenen, weil dort der Nadelwald nicht auf Gebirge beschränkt ist.