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Fichtenkreuzschnabel

Loxia curvirostra

Die drei bei uns gelegentlich zu beobachtenden Kreuzschnabelarten sind leicht von den anderen Vögeln ihrer Größe zu unterscheiden, wenn man den Schnabel sieht.

Außerdem sind bei bei allen drei Arten die Männchen leuchtend rot gefärbt und da sie fast immer in Trupps auftreten, sind die Chancen, dass auch ein ausgefärbte Männchen dabei ist, groß. Die über Kreuz liegenden Schnabelhälften sind ein perfektes Zangenwerkzeug, um die Samenschuppen aus den Zapfen von Nadelbäumen zu ziehen. Während sich der Fichtenkreuzschnabel dabei auf Fichten spezialisiert hat, beutet der Kiefernkreuzschnabel mit seinem viel stärkeren Schnabel die harten Kiefernzapfen aus und der Bindenkreuzschnabel mit seinem kleineren schwächeren Schnabel hat sich auf Lärchensamen spezialisiert. Bei uns brütet nur der Fichtenkreuzschnabel in den Alpen und in den höheren Mittelgebirgen regelmäßig. Im Flachland sind seine Brutvorkommen unregelmäßig und nur in „Fichtenmastjahren“ zu erwarten. Noch eine Besonderheit: Brut und Aufzucht fallen bei ihm mitten in den Winter, wenn die Fichtenzapfen reif sind