Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK

Gotland - Vogelinsel inmitten der Ostsee

Schweden

Gotland - Vogelinsel inmitten der Ostsee

Vogelvielfalt auf der sonnigen Ostseeinsel

Vor 10.000 Jahren, nach der letzten Eiszeit, entstand die Insel Gotland in der Ostsee. Seitdem hat sich dort in einer faszinierenden variationsreichen Landschaft mit vielen kulturhistorischen Eigenheiten die Vogelwelt in einer einzigartigen Zusammensetzung entwickelt. Die Vogelarten umfassen viele für die Meeresküste typische Vögel wie Möwen, Seeschwalben, Wat- und Alkvögel, aber auch Wald- und Wiesenvögel, einschließlich Seltenheiten wie der Halsbandschnäpper, den wir eher in südlichen Wäldern vermuten oder die Heidelerche und der Wachtelkönig. Die Kombination von Seevögeln wie Trottellummen mit seltenen Singvögeln wie Sperbergrasmücke, heimlichen Waldbewohnern wie Raufußkauz und Heidebewohnern wie Birkhuhn, Heidelerche, Wendehals dürfte in Europa einmalig sein! Gotland ist außerdem für die hohe Dichte hier brütender Stein- und Seeadler bekannt!

Dank ihrer Lage in der Ostsee regnet es – für schwedische Verhältnisse – verhältnismäßig wenig auf der Insel und die Sonne zeigt sich überdurchschnittlich oft. Ein besonderer Reiz geht von den allgegenwärtigen historischen Denkmäler aus, die oft mit reizvollen Lebensräumen verbunden sind.  Torsburgen, die Ruine einer Burg aus der Wikingerzeit, ist wohl Gotlands bester Platz für Waldvögel wie Schwarzspecht, Birkhuhn und Hohltaube.

In sieben Tagesausflügen werden wir auf kurzen Wegen die Vielfalt und den Reichtum der Lebensräume erkunden und ihre Bewohner kennenlernen. Außerdem sind mindestens zwei Abend-/Nachtausflüge geplant, wo wir die Chance haben, unter anderem Raufußkauz, Ziegenmelker und Wachtelkönig zu hören. Wir wohnen in der UNESCO-Weltkulturerbestätte Visby, die Hauptstadt Gotlands, die für ihre mittelalterliche Ringmauer und zahlreichen Kirchenruinen bekannt ist.

Einige Zielarten:

Singschwan, Bergente, Samtente, Birkhuhn, Ohrentaucher, Steinadler, Seeadler, Rohrweihe, Baumfalke, Wachtelkönig, Tüpfelsumpfhuhn, Säbelschnäbler, Sandregenpfeifer, Goldregenpfeifer, Brachvogel, Zwergseeschwalbe, Brandseeschwalbe, Küstenseeschwalbe, Raubseeschwalbe, Trottellumme, Tordalk, Raufußkauz, Kuckuck, Ziegenmelker, Wendehals, Schwarzspecht, Neuntöter, Strandpieper, Baumpieper, Schafstelze, Heidelerche, Sprosser, Sperbergrasmücke, Drosselrohrsänger, Grünlaubsänger, Halsbandschnäpper, Zwergschnäpper, Bartmeise, Beutelmeise, Kiefernkreuzschnabel, Karmingimpel.

Aufpreis bei 4-5 Teilnehmern: 150 Euro pro Person

Claudia Staab-Weijnitz

Lernen Sie Ihren Reiseleiter kennen ...

Mehr
Reisecode: SWE02
Dauer: 9 Tage / 8 Nächte
Teilnehmer: 4 bis 7 Personen
Veranstalter: birdingtours

Reiseverlauf

  • Kernbeißer (V. Sthamer)

    Wir treffen uns an unserer Unterkunft in der historischen Hansestadt Visby am Nachmittag zu einer echt schwedischen Fikapaus (inkl.) – Kaffee und Zimtschnecke – zu einer ersten Kennenlernrunde und der Besprechung organisatorischer Details.

    Der erste Ausflug führt uns durch den botanischen Garten von Visby zum Naturschutzgebiet Galgberget. Wie der Name andeutet, handelt es sich um eine mittelalterliche Richtstätte, die wahrscheinlich am besten erhaltene überhaupt. Heutzutage dient der vor allem durch Schlehenbüsche und nacktem Fels geprägte Galgberg glücklicherweise in erster Linie der Naherholung. Im Verlauf unseres Spazierganges, etwa vier Kilometer, können wir dem Gesang vieler Singvögel lauschen, vielleicht hören wir auch das scharfe „zick“ des Kernbeißers und den dreisilbigen Gesang der Türkentaube. Von Galgberget wurden auch schon singende Grünlaubsänger gemeldet. Auch kann man hier schon einen ersten Blick auf die Westküste werfen und Gänsesäger, Rotschenkel und Eiderenten sehen.
    Zum Abendessen sind wir gegen 19 Uhr wieder im Hotel.  

  • Zwergseeschwalbe (C. Moning)

    Nach dem Frühstück fahren wir zu zwei Buchten an der Westküste, Sandboviken und Koviken, wo unter anderen unter anderen Krick-, Löffel- und Eiderenten, sowie Küsten- und Zwergseeschwalbe als auch Rotschenkel, Austernfischer und Säbelschnäbler brüten.

    Wir brechen auf Richtung Osten und machen einen kurzen Stopp in der Nähe von Roma, an den Bewässerungsdämmen. Hier brüten neben anderen Tauchern und Entenarten regelmäßig auch die wunderschönen Ohrentaucher.

    Es geht weiter zu Alvena Lindaräng, einem sogenannten Schneitelwald, in dem Bäume traditionell zurückgeschnitten wurden, um die Triebe als Tierfutter zu gewinnen. Dies ist ein idealer Platz für die Mittagspause - und um den Halsbandschnäpper, Gotlands Wappenvogel, zu sehen. Auch der Kleinspecht brütet hier und sicher sehen wir einen hellen nordischen Kleiber (S.e. europaea).

    Letztes Ziel des Tages ist das Naturschutzgebiet Storsund. Der Weg zum Vogelturm direkt am seichten See führt über Holzstege durch das Moorgebiet, an dessen Rand viele Orchideen wachsen. Hier brüten unter anderem Kranich, Neuntöter, Wasserralle, Bekassine, Waldschnepfe, Heidelerche, Baumpieper und viele, viele mehr.

    Nach dem Abendessen fahren wir wieder in den Osten der Insel. In Lina myr, einer ehemaligen Moorlandschaft, die für die Landwirtschaft in den 40er Jahren erschlossen wurde, haben wir die große Chance, den ohrenbetäubenden Gesang des Wachtelkönigs („crex crex“!) und vielleicht auch Wachtel, Sprosser, Feld- und Schlagschwirl zu hören. Ein weiterer Stopp wird bei Tjelvars grav, einer Grabstätte aus dem Bronzealter, eingelegt, von wo aus man den Raufußkauz nachts oft singen hört.

  • Beutelmeise (C. Moning)

    Heute erkunden wir in die Vogelwelt zum einen an der West- und dann an der Ostküste. Bei einem kurzen Stopp am kleinen Hafen von Gnisvärd wollen wir auf einem Felsenriff brütenden Brandseeschwalben beobachten. Dann besuchen wir einen der besten Vogelseen auf der Insel, den Paviken. Während unserer Wanderung lauschen wir dem Gesang des Drosselrohrsängers, können vielleicht Beutelmeisen sehen und hören schon von Weitem das tiefe „whuuump“ der Rohrdommel. In der Regel kann man in Paviken alle Schwimmenten finden, mit etwas Glück auch die Spießente. Man hat außerdem gute Chancen auf das Tüpfelsumpfhuhn. Seeschwalben einschließlich der größten europäischen Art, der Raubseeschwalbe, aber auch die Rohrweihe, jagen hier regelmäßig.

    Zur Mittagspause begeben wir uns wieder in einen klassischen gotländischen Schneitelwald und lauschen nach dem Gesang des Halsbandschnäppers. In Öja kyrkänge brütet eine reiche Vielfalt an Sängern darunter Sprosser und Gelbspötter auch Wendehals und Kleinspecht sind hier möglich.

     

    Frisch gestärkt fahren wir an die Ostküste, nach Faludden. Hier suchen wir die Strandwiesen nach Brachvögeln, Uferschnepfen und Schafstelzen ab. An der Küste halten wir Ausschau nach Kampfläufern, Säbelschnäblern und Alpenstrandläufern. Auch Krick-, Spieß- und Löffelenten können wir hier zu sehen bekommen. Wir fahren weiter zum komfortablen Vogelturm Stockviken, von wo aus wir einen exzellenten Überblick über die nicht zugänglichen Strandwiesen haben. Wieder können wir Brachvögel, und Uferschnepfen und auf dem See Inre Stockviken Reiher und Enten beobachten. Sehr gut möglich ist es hier auch, dass wir eine Rohrweihe beim Jagen verfolgen dürfen. Und: es gibt immer wieder Überraschungen!

  • Baumfalke (C. Moning)

    Heute brechen wir früher auf und nehmen uns unser Frühstück mit. Es geht an die Südspitze der Insel. Bereits während der Fahrt heißt das Motto „Speja och spana!“ (≈ spähen und fahnden!), da jederzeit ein See- oder Steinadler am Himmel auftauchen kann – heute stehen die Chancen dafür ganz besonders gut! An unserem ersten Stopp, der Sundre Vogelstation, erfahren wir Interessantes über das standardisierte Fangen und Beringen von Vögeln und werden nebenbei auf den aktuellen Stand gebracht, was die Neuankömmlinge des Tages angeht. Daraufhin wandern wir durch die karge Heidelandschaft Richtung Osten. Der Baumfalke jagt hier oft nach Libellen und Sperbergrasmücke, Neuntöter, Strandpieper und Steinschmätzer brüten hier. Mit viel Glück können wir hier einen Zwergschnäpper oder Grünlaubsänger sehen und zudem werden regelmäßig in diesem Gebiet Raritäten gesichtet. Am Ende dieser Wanderung liegt außerdem ein recht seltener Anblick in der Ostsee – eine Robbenkolonie.

    Im Anschluss beobachten wir von der Küstenstraße aus, die Vögel an der Küste und legen eine Mittagspause ein. Hier erwarten Strandpieper und Sandregenpfeifer und die Chancen sind sehr gut, dass wir Steinadler, Baumfalke und Rohrweihe sehen.

    Vom Leuchtturmberg (Fyrberget) haben wir einen tollen Überblick über diesen Teil der Insel. Vielleicht sehen wir, neben Steinschmätzer, Feldlerche, Bluthänfling und Neuntöter, auch einen Wendehals. Das ist auch ein guter Platz, um Steinadler, zu beobachten.

    Letzter Halt ist Muskmyr, in der Moor- und Heidelandschaft beobachten wir von einem Vogelturm aus imd erwarten bei einer kurzen Wanderung Steinschmätzer, Braunkehlchen, Heidelerche, Baumpieper, Kranich und Goldregenpfeifer die hier brüten. Hier jagt regelmäßig der Baumfalke und sowohl Rohr- als auch Wiesenweihen haben hier in der Vergangenheit gebrütet.


    Bevor wir nach Visby zurückfahren, legen wir eine Kaffeepause im Café des kleinen, aber feinen Lars-Jonsson-Kunstmuseums ein. Lars Jonsson ist ein international bekannter schwedischer Vogelillustrator (Kosmos: Die Vögel Europas), der hier Skizzen, Ölgemälde und Lithografien ausstellt und verkauft.

  • Goldregenpfeifer (K. Täte)

    Fårö ist vor allem für die Raukar, in den Himmel ragende Kalksteinsäulen am Steinstrand, und Ingmar Bergmans Filme bekannt, hat aber natürlich auch ornithologisch einiges zu bieten. Wir machen unseren ersten Stopp am wohl bekanntesten Raukfeld Gotlands, welches auch den 200-Kronen-Schein ziert: Langhammars. Hier brüten Sandregenpfeifer, Eiderente, Sturmmöwe, Heringsmöwe und Küstenseeschwalbe. Die Steine am Kieselstrand enthalten bei genauer Betrachtung immer wieder Fossilien aus dem Silur, mehr als 400 Millionen Jahre alte Zeugen dafür, dass Gotlands Landmasse einmal ein Korallenriff am Äquator war. In der benachbarten Wacholderheide hören wir den wehmütigen Gesang des Goldregenpfeifers und wollen Brachvogel und Uferschnepfe entdecken.

    Auf dem Weg zu unserem nächsten Stopp, halten wir kurz am Ajkesträsk, einem Binnensee mit einer riesigen Kormorankolonie. Mit etwas Glück treffen wir hier auch auf die Zwergmöwe.

    Dann geht es an die östliche Nordspitze von Fårö, Norsholmen, wo wir etwa 2,5 km durch einen Kiefernwald zur westlichen Steinstrandküste wandern. Schon von weitem hören wir die Watvögel singen und erkenn die Kiebitze an ihrem typischen rundflügeligen Flug. Hier haben wir gute Chancen, Säbelschnäbler, Goldregenpfeifer, Alpenstrandläufer, Uferschnepfe und Zwergseeschwalbe zu sehen.          

  • Heringsmöwe (C. Moning)

    Heute besuchen wir eines der herausragenden Naturschutzgebiete Schwedens und zweitältestes Naturschutzgebiet der Welt: Die Insel Stora Karlsö. Wir erreichen die Insel mit dem Boot von 

    Klintehamn aus. Stora Karlsö und Lilla Karlsö, zwei kleine Inseln südwestlich von Gotland, beherbergen die einzigen schwedischen Vogelfelsen, an denen tausende Trottellummeln und Tordalke brüten. Nach der 40-minütigen Bootfahrt können wir vom Strand aus Mantelmöwen, Heringsmöwen, Silbermöwen und Küstenseeschwalben, sowie Samt- und Eiderenten beobachten. Auf der Insel besteht die Möglichkeit an einer etwa zweistündigen Führung von den dortigen Naturführern (auf Englisch) teilzunehmen, im Rahmen derer man wissenswertes zur Geschichte, zur einzigartigen Landschaft der Insel und zu den Vogelklippen mit den brütenden Trottellummeln und Tordalken erfährt. Die Führung ist im Preis der Fähre inkludiert. Im Anschluss suchen wir nach Sperbergrasmücke, Karmingimpel -- auch der Grünlaubsänger wurde hier schon gesichtet. Wir treffen uns um 13 Uhr wieder zum Mittagessen am kleinen Hafen und um 15 Uhr geht unser Boot zurück.
    Auf der Rückfahrt besuchen wir eine ehemalige Mergelgrube, die nun ein idealer Lebensraum für Beutelmeise, Teichrohrsänger und Wasserralle ist. In der Nähe brüten Zwerg- und Ohrentaucher.

    Nach dem Abendessen in Visby brechen wir wiederum gegen 21 Uhr auf und fahren nach Paviken (siehe auch Tag 3), dieses Mal mit dem Ziel, einige dämmerungs- und nachtaktive Vögel zu sehen und zu hören. Hier haben wir gute Chancen, die bierbauchige Waldschnepfe bei ihrer Runde den Waldrand entlang zu sehen, und das gleichmäßig getaktete huitt - huitt des Tüpfelsumpfhuhns sowie das Schwirren des Rohrschwirls zu hören. Nach Einbruch der Dunkelheit (Taschenlampen nicht vergessen) kehren wir zum Parkplatz zurück.

  • Gänsesäger (C. Moning)

    Heute fahren wir zunächst zu Peteskusten an der Westküste Gotlands. Peteskusten ist eine sehr alte Kulturlandschaft, in der von jeher her Schafe die Vegetation am Strand kurzhalten. Einige kleine grüne Inseln im Westen schützen die Bucht vor harten Winden, und bieten ideale Bedingungen für brütende Lachmöwen, Graugänse, Krickenten, Löffelenten und andere Entenarten. In der seichten Bucht fischen Gänsesäger und Kormorane. Sicher sehen wir am Strand auch Watvögel wie Kampfläufer und Alpenstrandläufer.

    Zur Mittagspause begeben wir uns wieder in einen klassischen gotländischen Schneitelwald und lauschen nach dem Gesang des Halsbandschnäppers. In Öja kyrkänge brütet eine reiche Vielfalt an Sängern wie beispielsweise Zaunkönig, Rotkehlchen, Singdrossel, Sprosser, Gelbspötter, und Fitis. Auch Wendehals und Kleinspecht sind hier möglich. Mit viel Glück können wir Grünlaubsänger und Zwergschnäpper erspähen.

    Frisch gestärkt fahren wir an die Ostküste, nach Faludden. Hier halten wir mehrfach und suchen die Strandwiesen nach Brachvögeln, Uferschnepfen und Schafstelzen ab. An der Küste halten wir Ausschau nach Kampfläufern, Säbelschnäblern, Alpenstrandläufern, Krickenten, Spießenten und Löffelenten. Wir fahren weiter zum komfortablen Vogelturm Stockviken, von wo aus wir einen exzellenten Überblick über die nicht zugänglichen Strandwiesen haben. Wieder können wir Brachvögel, und Uferschnepfen und auf dem See Inre Stockviken Reiher und Enten beobachten. Sehr gut möglich ist es hier auch, dass wir eine Rohrweihe beim Jagen verfolgen dürfen. Und: es gibt immer wieder Überraschungen!

  • Alpenstrandläufer (C. Moning)

    Heute geht es ostwärts, Richtung Närsholmen und Lausvik, beides ausgezeichnete Vogelbeobachtungsgebiete. Auf dem Weg dorthin halten wir an einer Kläranlage und suchen nach Brandgänsen, Reiher- und Krickenten, Zwerg-, Rothals- und Ohrentauchern.

    Weiter geht es zum Gebiet Lausvik wo zwei Vogeltürme nach kurzer Wanderung zu erreichen sind. Von hier aus können wir aus guter Entfernung eine Vielfalt an Gänsen, Enten und Watvögeln sehen und gut möglich, dass wir in den Büschen und Wiesen in der unmittelbaren Umgebung Schafstelzen und Braunkehlchen nach Insekten jagen sehen. Auch der vom langatmigen Gesang (zi-zi-zi-zi-zi-….) untermalte Schauflug des Wiesenpiepers kann unseren Aufenthalt hier bereichern.


    Zur Mittagspause fahren wir nach Närsholmen, wo wir von einer wunderschönen blauen Blütenpracht (blauer Natternkopf oder auch „blauer Heinrich“ im Volksmund) vor dem Leuchtturm begrüßt werden. Dies ist ein fantastisches Gebiet, für das wir uns viel Zeit nehmen werden. Sowohl die Vogelbeobachtung an der Küste (Säbelschnäbler, Alpenstrandläufer, Kampfläufer, Bekassine, Steinwälzer, Zwerg- und Küstenseeschwalbe) als auch das Absuchen der Wiesen- und Heidelandschaft (Brachvogel, Neuntöter, Braunkehlchen) kann hier sehr ergiebig sein.

     

    Im Anschluss fahren wir im Kleinbus zur Torsburg, einer uralten Festung, die in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten entstand und vermutlich bis in die Wikingerzeit immer wieder verwendet wurde. Das Gebiet ist auch ökologisch hochinteressant. 1992 wütete hier ein Waldbrand, der das Gebiet nachhaltig veränderte. Direkt danach wurde Torsburgen und Umgebung als Naturschutzgebiet klassifiziert, auch um Wiederansiedlung von Pflanzen und Tieren ungestört verfolgen zu können. Hier ansässige Brutvögel sind u.a. Birkhuhn, Waldschnepfe, Hohltaube, Heidelerche, Baumpieper, Kiefernkreuzschnabel, und gelegentlich der Grünlaubsänger.  

       

    Gegebenenfalls haben wir nach dem Abendessen noch die Möglichkeit, ein ganz besonderes Gebiet zu erkunden: Tofta Skjutfält ist ein  Übungsgebiet des Militärs, das die meiste Zeit gesperrt ist. Oft wird das Gebiet Freitagabends für das Wochenende zugänglich gemacht, was wir aber erst wenige Tage vorher erfahren. In Tofta Skjutfält habe ich meinen ersten Wendehals gesehen, unzählige Neuntöter beobachtet, aber auch meine ersten Ziegenmelker gehört. Das Gebiet eignet sich ausgezeichnet, um ein letztes Mal dämmerungs- und nachtaktive Vögel zu belauschen und vielleicht sogar zu sehen. 

  • Wiesenpieper (H. Tuschl)

    Heute verlassen wir diese wunderbare Insel, voller schöner Erinnerungen an ihre Vogelwelt. Die Zeit erlaubt uns heute nur einen Kurzausflug in die Nähe. Gibt es eine Art, die noch vermisst wird? Wurde eine Rarität gemeldet?
    Dann heißt es auf Wiedersehen Gotland!

Enthaltene Leistungen

  • 8 Übernachtungen in Mittelklassehotels
  • Halbpension
  • Begrüßungskaffe & Kuchen
  • Fahrten vor Ort
  • Professionelle, deutschsprachige und landeskundige Reiseleitung
  • Artenliste
  • birdingtours Notizblock und Stift
  • Reisebericht

Nicht enthaltene Leistungen

  • Anreise (gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot)
  • Fährfahrten Puttgarden-Rödby & Oskarshamn-Visby (Bei Autoanreise)
  • Nicht erwähnte Verpflegung
  • Persönliche Ausgaben & Trinkgelder
  • Reiseversicherung: www.birdingtours.de/service/reiseversicherung/

Artenliste

Schweden im Sommer

Länderinfos

Schweden Länderinfos

Reiseberichte

Ausrüstung

  • Taschenlampe und/oder Stirnlampe
  • Tagesrucksack
  • Feste (wasserdichte) wandertaugliche Schuhe (gut eingelaufen)
  • evtl. Gummistiefel oder Trekkingsandalen
  • Mücken- und Sonnenschutz
  • Wetterfeste, unauffällige Kleidung
  • Falls vorhanden Bestimmungsbücher Vögel und Pflanzen - wir empfehlen: Svensson et al. – Der neue Kosmos Vogelführer [2011]
  • Fernglas (und - falls vorhanden - ein Spektiv)

Generelle Hinweise

  • Gruppengröße und Mindestteilnehmerzahl: Wir legen besonderen Wert auf Reisen in kleinen Gruppen. Bei allen Reisen ist die minimale und die maximale Teilnehmerzahl angeführt. Die Mindestteilnehmerzahl ist bis 3 Wochen vor Reisebeginn zu erreichen. Auch wenn diese Zahl nicht erreicht wird, versuchen wir die Reise durchzuführen. Wir bitten Sie dann, sich an den Mehrkosten zu beteiligen. Sollte nur ein Platz zum Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl frei sein und die Buchung von zwei Personen gemeinsam eingehen, werden wir die Gruppengröße um eine Person erweitern.

Zahlungsmodalitäten

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20 %
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.

Hinweis zu den Zielarten

Auf unseren Reisen beobachten wir die Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum und können Ihnen nicht garantieren, alle hier aufgeführten Zielarten auf der Tour zu sehen. Unsere Reiseleiter bemühen sich, Ihnen so viele Vogelarten wie möglich zu zeigen.

Eignung unserer Reisen für Personen mit eingeschränkter Mobilität

Bei unseren Naturreisen handelt es sich um Reisen, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet sind. Sollten Sie bezüglich der Anforderungen unsicher sein, sprechen Sie uns bitte unbedingt vor der Buchung an.