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Sandregenpfeifer

Charadrius hiaticula

Im Brutkleid sind die beiden kleinen Regenpfeifer, Sand- und Flussregenpfeifer, ohne große Mühe zu unterscheiden. Der gelbe Augenring, der dunkle Schnabel und die grauen Beine kennzeichnen Fluppi, den Flussregenpfeifer. Die gelben Beine, der gelbe Schnabel mit schwarzer Spitze, der fehlende Augenring sind typisch für den Sandregenpfeifer und leicht zu sehen.

Auch das Schlichtkleid ist noch relativ einfach auseinanderzuhalten. Bei den Jungvögeln ist manchmal etwas komplizierter und dieses “etwa” bezieht sich auf die Beobachtungsumstände wie Hitzeflimmern, Entfernung und Position des Vogels. Wer einmal in den norwegischen Fjälls oder gar an Spitzbergens Küste im Juni bei starkem Schneefall und kaltem Wind beobachtet hat, wie die Sandregenpfeifer dort energisch und temperamentvoll ihren Brutplatz, einen kleinen Flecken im Schnee verteidigen, muss Hochachtung für die Energie, die die Vögel treibt, haben. Sie sind erst wenige Tage hier und haben einen Flug vielleicht von der mauretanischen Banc d’Arguin bis nach Spitzbergen von mehr als 7000 Kilometern zurückgelegt und das in wenigen Tagen. In Portugal haben wir mal erschöpfte Sandregenpfeifer gesehen, die in der Nacht über das Mittelmeer in das Tajo-Delta geflogen sein müssen. Alle schliefen erschöpft und hatten sich Verstecke unter angeschwemmten Ästen, Kanistern oder anderem Schutz gesucht. Unwillkürlich sprachen wir leiser, um sie nicht zu wecken.