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Lauwersmeer: Watvögel zum Sattsehen

Niederlande

  • 5 bis 7 Personen
  • 5 Tage / 4 Nächte

ab 700 €

Lauwersmeer: Watvögel zum Sattsehen

Moor, Sumpf, Wiesen und viel Wasser: Vögel in Holland

Seit über fünfzehn Jahren fahren wir im Sommer ans Lauwersmeer. Das Lauwersmeer ist ein eingedeichter Meeresbusen nordöstlich von Groningen, der sich zu einem europaweit bedeutsamen Vogelschutzgebiet entwickelt hat. Besonders interessant ist er in der Kombination der umliegenden Lebensräume. Das Wattenmeer grenzt unmittelbar an und wir finden im Binnenland Feuchtwiesen, Moorheiden und Marschen neben großflächigen Agrarlandschaften. Unser Hauptaugenmerk gilt zwar dem Lauwersmeer und den Wattengebieten, wir werden aber auch die Salzwiesen vordeichs, sowie Wiesenlandschaften und Venngebiete in der Umgebung von Leeuwarden (De ealde Feanen, Wielen-Gebiete) besuchen.

Schwerpunkte der Beobachtungen sind: Regenpfeifer, Strandläufer, Wasserläufer, Schnepfen sowie Möwen, Seeschwalben und Greife. In den vergangenen Jahren konnten regelmäßig zwischen 25 und 30 Limikolenarten gesehen werden!

Bei Exkursionen in dieses Gebiet konnten wir überwältigende Vogelmassen sehen und viele ungewöhnliche Beobachtungen machen, darunter auch echte Seltenheiten! Hunderte Säbelschnäbler, Rotschenkel, Kampfläufer oder Brachvögel sind dort am Lauwersmeer und in den benachbarten Wattengebieten "Tagesgeschäft".

Die Beobachtungsbedingungen sind wie so oft in Holland hervorragend. Die Fahrt eignet sich wegen der langen Beobachtungsphasen an den einzelnen gut ausgestatteten Orten und der kurzen Distanzen zu den Vögeln besonders für Einsteiger, die die Vielfalt der Limikolen kennen lernen wollen. Die erfahrenen Beobachter kommen wegen der Chancen auf Seltenheiten auf ihre Kosten.

Wir werden bei dieser Fünftagesfahrt im friesischen Holwerd am Ableger nach Ameland direkt hinter dem Deich wohnen und die friesische Gastfreundschaft genießen.

NEU: Ab 2020 sind wir in einem neuen Hotel.

Einige Zielarten:

Eiderente, Löffler, Seeadler, Rohrweihe, SäbelschnäblerBekassine, Ufershnepfe, Pfuhlschnepfe, Großer Brachvogel, Regenbrachvogel, KampfläuferRotschenkel, Dunkel Wasserläufer, Grünschenkel, Sandregenpfeifer, Goldregenpfeifer, Kiebitz  Austernfischer, Alpenstrandläufer, Sichelstrandläufer, Knutt, Graubruststrandläufer, Sumpfläufer, Raubseeschwalbe, Trauerseeschwalbe, Schwarzkehlchen, Schilfrohrsänger, Bartmeise

Reiseverlauf

  • Sandregenpfeifer (R. Herrberg)

    Wir treffen uns mittags im Hotel De Gouden Klok in Holwerd. Für "das Navi": Foarstrjitte 6, 9151 HE Holwerd, Niederlande. Die Busmitfahrer treffen sich bereits um 7:30 Uhr in Bochum im Bahnhof, am DB-Reisecenter.
    Nach dem Treffen in Holwerd geht es los mit Beobachtungen im Watt. Dazu fahren wir zum Ableger nach Ameland, der uns ermöglicht, durch das Watt zu fahren und zu beobachten ohne nasse Füße zu bekommen. Dort am Pier können wir auch einen Imbiss zu uns nehmen. Je nach Wasserstand und Beobachtungslage machen wir weitere Beobachtungen in den Salzwiesen oder fahren eine halbe Stunde zum Ezumakeeg bei Anjum: Das ist unser Hauptbeobachtungsgebiet in den nächsten Tagen, wo wir hunderte Limikolen in mehr als einem Dutzend Arten erwarten können!
    Abendessen in Holwerd und, falls Stimmung, Wetter und Wasserstand passen, gönnen wir uns stimmungsvolle Beobachtungen im Sonnenuntergang im Watt, wenn Hunderte Rotschenkel melancholisch rufen. Traumhaft!

  • Löffler (C. Heber)

    Die Beobachtungen heute und in den nächsten Tagen richten sich nach den Gezeiten und dem Wetter, deshalb kann sich die Reihenfolge der einzelnen Ziele verändern.
    Geplant ist, dass wir heute im Binnenland bleiben und ein als Nationalpark geschütztes Feuchtgebiet in der Nähe von Leeuwarden besuchen, das wir nach einer Dreiviertelstunde Fahrt erreichen. In dem renaturiertem Moor, Ealde Feanen, wollen wir Löffler, Seeadler, Schwarzkehlchen, Enten und Greife beobachten und mit Glück Kleinvögel wie Rohrsänger, Schwirle, Rohrammern, Bartmeisen etc. beobachten. Hier kommen auch Purpurreiher vor. Mit etwas Glück sind noch nicht alle schon nach Afrika gezogen.
    Nach der Mittagspause wenden wir uns unserem Hauptbeobachtungsgebiet dem Lauwersmeer zu und landen spätestens am Nachmittag am Ezumakeeg. Je nach Wetter können wir abends noch die Atmosphäre am Wattenmeer genießen.

  • Pfuhlschnepfe (C. Moning)

    Heute stehen die Salzwiesen am Moddergatt auf dem Programm. Salzwiesen sind sehr seltene Lebensräume im Wattenmeer, da heutzutage die Deiche weit ins das Watt reichen und vordeichs nur noch wenig Platz für diese an Salzwasser angepasste Pflanzengesellschaft bleibt. Lerchen, Bluthänflinge, Kiebitze und viele typische Limikolen wie Austernfischer, Säbelschnäbler, aber auch Wiesenpieper stehen auf dem Programm. Wir konnten hier aber auch immer wieder Seltenheiten wie Zwergseeschwalben, Trauerenten oder sogar eine Sumpfohreule sehen.
    Zu Mittag kehren wir in ein berühmtes Fischrestaurant mit Selbstbedienung im Hafen von Lauwersoog (Fischereihafen!) ein und wer will kann den frisch gefangenen Kabeljau mit Pommes, Kibbeling met Fritjes, genießen.
    Auch der Hafen selbst hat manchmal einiges an interessanten Vögeln zu bieten. Wir werden uns umsehen. 
    Nachmittags sind wir wieder am Lauwersmeer unterwegs und beobachten am Jaap Deensgat aus einer Beobachtungshütte Vogelkijk und im Ezumakeeg.

  • Brandseeschwalbe (P. Meister)

    Heute besuchen wir die Wattenmeer-Insel Amleand! Aber zunächst fahren wir nach dem Frühstück zum Ableger Ameland in Holwerd, um dort am Pier im Watt wieder Beobachtungen zu machen. Danach besteigen wir als Fußgänger die Fähre (nicht inklusive) und schippern etwa eine Dreiviertelstunde kreuz und quer durch das Watt, um dann im Hafen von Nes auf der Insel anzulegen.
    Nachdem wir in guter Vogelgucker-Manier den Hafen und seine Molen nach Vögeln abgesucht haben, suchen wir den Linienenbus, der uns über die Insel an die Westküste bringt. Beim Ameländer Leuchtturm treffen Meeresströmungen auf den Inselkörper – das könnte eine gute Stelle sein, um etwas Seawatching zu betreiben. Wir freuen uns auf Fluss- und hoffentlich Brandseeschwalben – und  sind gespannt auf Überraschungen wie Basstölpel – weit draußen! – und vielleicht Raubmöwen, Meerenten (Eiderenten und andere)  oder Zwergseeschwalben und vorbeiziehende Limikolen wie Pfuhlschnepfen. Auch die flinken Sanderlinge sollten zu sehen sein. 
    Nach einer Mittagspause in einem Strandpavillon unternehmen wir weitere Beobachtungen in den Strandwiesen oder den Dünen und erwarten Schwarzkehlchen, Wiesenpieper und andere Gefiederte. Je nach Wetter und Ergiebigkeit der Beobachtungen entscheiden wir, wann wir den Bus zurück in die Inselstadt Nes nehmen. Dort können wir uns das Städtchen anschauen und mit der Fähre zurück nach Holwerd fahren. 
    Wenn wir noch Zeit haben (und der Wasserstand stimmt) beobachten wir dort wieder im Watt oder suchen das hübsche Friesendörfchen Wierum auf. "Da wo der Deich das Land umklammert wie ein Mutterarm ihr Kind" gibt es eine bequem zu beobachtende kleine Bucht mit Salzwiesencharakter, die immer für Überraschungen gut ist.
    Beim Abendessen in Holwerd in der Guoden Klok besprechen wir die Beobachtungen des Tages und planen den nächsten Tag.   

  • Schwarzkehlchen (C. Heber)

    Nach dem Frühstück steht nochmal das Wattenmeer am Ableger Ameland zu ausgiebigen Limikolenbeobachtungen auf dem Programm. Danach besuchen wir den Süden des Lauwersmeers und machen auf ehemaligen Meeresboden eine kleine Wanderung durch die Kollumerwaard oder je nach Lage auf der Vogelroute "de Pomp". Dort erwarten uns vielfältig strukturierte von Rindern beweidete Brach- und Wiesenflächen, die vielen Insekten und daher auch Singvögeln Nahrung bieten.
    Wir erwarten Bluthänfling, Stieglitz, Neuntöter, Pirol, Schwarzkehlchen und wie immer Überraschungen wie Wiesen- oder Rohrweihe, Baumfalke, Blaukehlchen, Rohrsänger und andere. Auch botanisch haben diese ehemaligen Salzböden einiges zu bieten wie Zahntrost, Tausendgüldenkraut, Flohkraut, Schwanenblume.
    Mittags kehren wir am kleinen Anleger in Oostmahorn ein. Danach geht es vielleicht je nach Zeit nochmal zum Ezumakeeg und von dort aus treten wir am späten Nachmittag die Heimreise an.

Zusatzinformationen

  • Bei dieser Reise besteht die Gelegenheit bequem von Bochum Hauptbahnhof (ICE-Haltestelle) in einem Kleinbus zu unserem Ziel in Holland und auch wieder zurück zu fahren. Auch die Transfers während der Reise können im Kleinbus gemeinsam erfolgen. Die Fahrt im Bus empfiehlt sich auch, weil während der Fahrt weitere Erläuterungen zu Fauna und Flora sowie der Landschaft gegeben werden können, als auch spontane Beobachtungsstopps möglich sind. Außerdem ist es umweltfreundlicher und zudem entspannter für Sie als Gäste, als wenn mehrere PKW unterwegs sind. 
    Der Aufpreis für die Fahrt im Kleinbus beträgt 15 Cent pro Kilometer.

  • Bei allen Reisen ist die minimale und die maximale Teilnehmerzahl angeführt. Die Mindestteilnehmerzahl ist bis drei Wochen vor Reisebeginn zu erreichen. Auch wenn diese Zahl nicht erreicht wird, versuchen wir die Reise durchzuführen. Wir bitten Sie dann, sich an den Mehrkosten zu beteiligen. Sollte nur ein Platz zum Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl frei sein und die Buchung von zwei Personen gemeinsam eingehen, werden wir die Gruppengröße um eine Person erweitern.

Enthaltene Leistungen

  • 4 Übernachtungen in Mittelklassehotels (Landeskategorie)
  • Halbpension
  • Professionelle, deutschsprachige und landeskundige Reiseleitung
  • Artenliste
  • birdingtours Notizblock und Stift
  • Reisebericht

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht erwähnte Verpflegung
  • Eigene An- und Abreise
  • Mitfahrt im Kleinbus ab/bis Bochum (optional aber empfohlen)
  • Persönliche Ausgaben & Trinkgelder
  • Reiseversicherung: www.birdingtours.de/service/reiseversicherung/ (gerne beraten wir Sie persönlich)

Ausrüstung

  • Rucksack für Tagesbedarf
  • Feste (wasserdichte) wandertaugliche Schuhe (gut eingelaufen)
  • Wetterfeste, unauffällige Kleidung, möglichst „raschelarm“, nicht knallbunt
  • Bestimmungsbuch - wir empfehlen: Svensson et al. – Der neue Kosmos Vogelführer [2. Auflage 2011] und Barthel: "Was fliegt denn da?", Kosmos, 2011
  • Fernglas (und unbedingt Spektiv, wenn vorhanden)

Informationen

Generelle Hinweise

  • Die Fahrt wird in Fahrgemeinschaften organisiert. Wer nicht fahren möchte, der kann gegen einen Aufpreis von15 cent pro Kilometer ab/bis Bochum im komfortablen Kleinbus mitreisen, der von der Reiseleitung gesteuert wird.
  • Auch vor Ort ist die Mitfahrt möglich. Hierfür bitte einen Platz reservieren.
  • Die Gruppengröße dieser Reise beträgt 5 - 7 Personen. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann die Reise bis 3 Wochen vor Reiseantritt abgesagt werden. Sollte der Fall eintreten, versuchen wir immer die Reise trotzdem durchzuführen. Falls dies nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen gerne ein schönes Alternativangebot.
  • Bilderreisebericht: https://vimeo.com/89193022
  • Bitte beachten Sie, dass nicht alle Zimmer über eigene Dusche/WC verfügen (gültig für 2018).

Zahlungsmodalitäten

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20 %
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.

Hinweis zu den Zielarten

Auf unseren Reisen beobachten wir die Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum und können Ihnen nicht garantieren, alle hier aufgeführten Zielarten auf der Tour zu sehen. Unsere Reiseleiter bemühen sich, Ihnen so viele Vogelarten wie möglich zu zeigen.

Eignung unserer Reisen für Personen mit eingeschränkter Mobilität

Bei unseren Naturreisen handelt es sich um Reisen, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet sind. Sollten Sie bezüglich der Anforderungen unsicher sein, sprechen Sie uns bitte unbedingt vor der Buchung an.

Reiseberichte

Reisebewertungen

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