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Bergente

Aythya marila

Bergenten sind in Mitteleuropa Wintergäste und brüten nur sporadisch bei uns. Auf der Nord- und vor allem der Ostsee ist diese Tauchente ein häufiger Durchzügler und Wintergast. Typisch sind die langen Bänder, in denen sie eifrig tauchend küstennah auf dem Wasser schwimmen. Sie ernähren sich nämlich von Muscheln und Muschelbänke ziehen sie magisch an. Im Binnenland sind zu eher seltene Wintergäste und die wenigen Vögel – meist Jungtiere – schwimmen meist schwer zu finden unter den Reiher- und Tafelenten auf größeren Seen.

Männchen sind einfach zu erkennen: vorne und hinten schwarz, oben grau und unten weiß. Gelbe Augen und grauer Schnabel. Weibchen können mit weiblichen Reiherenten verwechselt werden. Aber sie haben einen runden Kopf ohne Andeutungen eines Schopfes sowie einen breiten weißen Ring um die Schnabelwurzel. Im Schlichtkleid zeigen sie zusätzlich einen hellen Wangenfleck. Immature Vögel und Männchen im Schlichtkleid können Verwirrung stiften. Aber auch hier klären der fehlende Schopf und der mehr oder weniger graue Rücken schnell alle Fragen.

Im Fernglas: Berg- und Reiherenten