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Singschwan

Cygnus cygnus

Während der Höckerschwan fast überall bei uns ein ganzjährig zu sehender Parkvogel ist, brüten die gleichgroßen Singschwäne hauptsächlich im Nordosten Europas. Dort bauen sie große Nester an einsamen Waldseen oder an Moortümpeln.

Bei uns erscheinen Singschwäne im Winter zum Überwintern ganz besonders in den Stromtälern und an größeren Seen. Voraussetzung ist, dass sich offenes Grünland, auch Rapsfelder und dergleichen, in der Nähe befinden. Die Winterquartiere, in denen sich Trupps von mehreren hundert Singschwänen einfinden, finden sich hauptsächlich in Küstennähe aber auch zum Beispiel am Bodensee. Seit 1995 ist der Singschwan sogar Brutvogel in Deutschland. Im Gegensatz zum Höckerschwan hält der Singschwan seinen Hals gerade. Der Körper wirkt dadurch lang und schlank. Der schwarze Schnabel ist an der Basis ausgedehnt gelb. Beim Zwergschwan ist mehr als die Hälfte des Schnabels schwarz und bei ihm ist der gelbe Anteil zum schwarzen abgerundet, während er beim Singschwan spitz in das Schwarz hineinläuft.

Im Fernglas: Wilde Schwäne