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Vogelvielfalt am Kerkinisee

Griechenland

Vogelvielfalt am Kerkinisee

Adler, Eulen und Kalanderlerchen

Der Kerkinisee ist eines der wichtigsten Schutzgebiete Griechenlands und ein Hotspot der Biodiversität. Nach Norden abgeschirmt durch das mächtige bulgarische Belesgebirge, finden viele Vogelarten am See und in seiner Umgebung beste Bedingungen vor. Denn die Winter im Tal sind mild, der See nahrungsreich und die Einwohner der umliegenden Dörfer stehen dem Schutzgebiet positiv gegenüber.Unsere Reisezeit ist so gewählt, dass wir die wichtigsten hochnordischen Wintergäste am See noch miterleben können, uns gleichzeitig aber schon in einer frühlingshaften Landschaft bewegen. Dabei erfreuen wir uns nicht nur an den ersten heimkehrenden Zugvögeln, sondern auch an der beginnenden Mandelblüte und der traditionell herzlichen griechischen Gastfreundschaft.

Einige Zielarten:

Zwerggans und Rothalsgans, Krauskopfpelikan und Rosapelikan, Rosaflamingo, Schelladler und Steinadler, Adlerbussard, Dünnschnabelmöwe und Schwarzkopfmöwe, Grauspecht und Blutspecht, Kalanderlerche, Zippammer und Zaunammer, Balkanmeise.

Höhepunkte

Kerkinisee: Krauskopf- und vielleicht Rosapelikane sowie Weißkopfruderente, hunderte Zwergscharben, Schwarzhals- und Zwergtaucher, Zwerg- und Mittelsäger, Zwerg-, Saat-, Bläss- und mitunter Rothalsgänse. Schelladler, Kaiseradler und Adlerbussard, See- und Steinadler
Kolochori-Salinen und Aksiou-Flussdelta am Meer:Rosaflamingo, Säbelschnäbler, Stelzenläufer, Kiebitz- undSeeregenpfeifer sowie Dünnschnabel- und Schwarzkopfmöwe,Nacht-, Rallen-, Silberreiher, Grauammer und Weidensperling.
Beles-Gebirge: Balkanmeise, Felsenkleiber, Zippammer und Blaumerle.

Aufpreis bei 6 – 8 Teilnehmern: + 100,00 Euro pro Person

 

NEU ab 2021: Jetzt einen Tag länger!

Andreas Weber

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Reisecode: GRI00
Dauer: 8 Tage / 7 Nächte
Teilnehmer: 6 bis 12 Personen
Veranstalter: BaltikumNaturReisen

Reiseverlauf

  • Tag 1

    Anreise nach Thessaloniki – Fahrt zum Kerkinisee

    Zwergohreule (K. Gauger)

    Wir fliegen zunächst in das nordgriechische Thessaloniki. Hier werden wir durch unsere griechisch-deutsche Reiseleitung am Flughafen in Empfang genommen. Sollte es zu unterschiedlichen Ankunftszeiten kommen, unternehmen wir eine erste Beobachtungstour zum nahegelegenen Mittelmeer. Anschließend fahren wir zum Hotel „Limneo“ nach Chrysochorafa am Kerkinisee.  Nach Ankunft und Bezug der Zimmer, verschaffen wir uns einen ersten Eindruck von der Landschaft in der Umgebung des Dorfes, in dem es mehr Steinkäuze zu geben scheint als Einwohner. Das Abendessen bekommen wir in einer traditionellen Taverne serviert.

    Wanderstrecke: 1 Km

  • Tag 2

    Zwerggänse und Schelladler am Kerkinisee

    Schelladler (C. Moning)

    Heute sind wir zunächst am Ostufer des Sees unterwegs, der zu dieser Jahreszeit sehr breite, trockengefallene Ufer zeigt. Hier gilt unser Interesse der größten Winterpopulation von Zwerggänsen in Europa. Wir wollen die lebhaften Gänse möglichst nah beobachten, um sie gut an ihren Merkmalen von anderen Gänsearten (Grau-, Bläss- und mitunter Rothalsgänsen) unterscheiden zu können. Sicher werden wir vorher schon Zwergscharben, Braune Sichler, Löffler, Flamingos und Silberreiher sehen. Überall sind Kleinvögel unterwegs, die in der abwechslungsreichen Kulturlandschaft nach Nahrung suchen. Das Umfeld des Sees ist zudem ein wichtiges Überwinterungsgebiet für Schelladler und Schwarzstörche, die oft in der Mittagsthermik aufsteigen und dann gut zu beobachten sind. Gleichfalls ist mit Kornweihen, Turm- und Wanderfalken zu rechnen. An kleinen Seen halten sich viele Spieß-, Löffel- und einige Moorenten auf, alle schon im Prachtkleid. An den Gewässerrändern suchen Bergpieper und Waldwasserläufer nach Nahrung. Am Nachmittag besuchen wir aufgelassene Steinbrüche am Hang des Belesgebirges. Dort werden wir vielleicht schon die Balkanmeise entdecken oder Zipp- und Zaunammern. Sehr sicher ist die Beobachtung des Steinadlers, der im unzugänglichen Gebirge brütet und sich hauptsächlich von Landschildkröten ernährt.

    Wanderstrecke: 5 Km

  • Tag 3

    Krauskopfpelikane im Brutgebiet

    Krauskopfpelikan (L. Bertalan)

    Am nächsten Morgen sind wir am Westufer des Kerkinisees unterwegs. Hier können wir Krauskopf- und Rosapelikane vom Boot aus sehen und fotografieren. Für die Krauskopfpelikane, die sich schon im Brutkleid präsentieren und bald mit dem Nestbau beginnen, ist der See einer der wichtigsten Brutplätze in Europa. Der See ist zudem Rastgebiet für Kormorane, Taucher (Zwerg-, Schwarzhals-, und Haubentaucher) und Möwen (Lach- und Mittelmeermöwen). Längere Zeit beobachten wir in einer halboffenen Landschaft, die langsam mit Christusdorn, Feldahorn und Eichen zuwächst. Hier halten sich Kernbeißer, Stieglitze, Grün- und Bergfinken, Rot- und Singdrosseln in großer Zahl auf. Die ersten Grauammern, Zilpzalpe und Mönchsgrasmücken singen. Jedes Jahr konnten wir auf dem Westdeich Wildkatzen sehen. Den Abend verbringen wir in der Nähe des Dorfes Mandraki, wo auf den endlosen Wiesen vor dem See Zwergschwäne, Goldregenpfeifer und Kraniche ungestört Nahrung suchen können.

    Wanderstrecke: 3 Km

  • Tag 4

    Kolochori-Salinen und Aksiou-Flussdelta am Meer

    Rosaflamingo (C. Moning)

    An diesem Tag unternehmen wir eine ganztägige Exkursion in die Kolochori-Salinen von Thessaloniki und später am Meer entlang, in das Aksiou-Schutzgebiet. In der Lagune präsentieren sich Rosaflamingos im schönsten Brutkleid. Daneben nutzen auch Watvögel (Alpenstrandläufer, Rotschenkel, Kiebitzregenpfeifer, Säbelschnäbler) die nahrungsreichen Schlickflächen. Am Meer wollen wir zunächst die attraktive Dünnschnabelmöwe suchen. Zudem erwarten wir Zwerg- und Schwarzkopfmöwen, sowie Brandseeschwalben. Auch Schwarzhals-taucher und Mittelsäger zeigen sich. In der kleinbäuerlich strukturierten Landschaft hinter dem Deich ziehen Erntereste vom letzten Herbst Grauammern und Weidensperlinge an. Oft sitzen sie in riesigen Trupps auf Leitungsdrähten. Unser Weg führt uns weiter in den „Axios-Loudias-Aliakmonas-Nationalpark“, einem Flussdelta am Meer. Hier suchen wir nach überwinternden Greifvögeln wie Fisch- und Schelladler oder Kornweihe und Merlin.

    Wanderstrecke: 1 Km

  • Tag 5

    Buchenwälder im Beles

    Heute fahren wir direkt ins Belesgebirge auf über eintausend Höhenmeter. Die Ausbesserung eines Forstweges machte es möglich, eine schmale Vegetationsstufe zu erreichen, in der auf sehr nährstoffarmen Böden Buchen wachsen. Sie sind hier sehr dominant und erinnern an unsere heimischen, bodensauren Buchenwälder. Mit Ausnahme einiger Krokusse, erscheint die Landschaft noch sehr winterlich. Die felsigen und baumfreien Höhenlagen sind bereits in Reichweite. Unsere Zielart ist der Weißrückenspecht, der hier in der seltenen südöstlichen Unterart „lilfordi“, und nur in dieser schmalen Zone vorkommt. Daneben sind weitere Spechtarten, wie Schwarz-, Klein- und Grauspecht zu erwarten. Außerdem sind ziehende Kernbeißer, Zaun- und Zippammern unterwegs und lassen sich auf kurzen Distanzen beobachten. Hier oben lebt auch der Feuersalamander. Anschließend kehren wir in die abwechslungsreiche Kulturlandschaft der Ebene zurück. Am Strymonas und seinen nur sporadisch bewirtschafteten Überschwemmungsflächen wollen wir beobachten. Hier jagen Adlerbussard, Kornweihe und Raubwürger. Gleichfalls Merlin, Wanderfalke und mitunter Gänsegeier. Natürlich erwarten wir wieder zahlreiche Kleinvögel.

  • Tag 6

    Bizarre Felsen, Flusstäler und Steinschuttfelder

    An diesem  Tag lassen wir uns nochmals  von der landschaftlichen Vielfalt Nordgriechenlands beeindrucken. Wir durchfahren zunächst enge Felstäler und bewegen uns entlang eines Bachlaufes, dessen Ufer von Platanen gesäumt werden. Später erreichen wir Achladochori, einen verlassen wirkenden jedoch nicht unattraktiv wirkenden Ort. Jedenfalls ist er mit einer sehr artenreichen Umgebung gesegnet.  In den Steinsteppen, die nur partiell genutzt werden, lassen sich Kalanderlerchen bei ihren eindrucksvollen Balzflügen beobachten. An guten Zugtagen sind Heidelerchen, Grauammern, Schwarzkehlchen und viele Bluthänflinge, sowie Mistel- und Wacholderdrosseln zu sehen. Oberhalb des Ortes, schon im Gebirge, gehen wir in ein enges Schluchttal hinein, welches von imposanten Steinformationen gesäumt wird. In absoluter Stille sind nur wenige Vogelarten zu erwarten, aber doch kann urplötzlich ein Mauerläufer auftauchen. Auch Steinadler lassen sich bei ihren Nahrungsflügen sehen. Selbst Tannenhäher und Alpendohlen haben wir auf früheren Touren hier schon gesehen. Unsere Mittagspause verbringen wir mit herrlicher Aussicht auf die wilde Berglandschaft. Vielleicht entdecken wir dabei den seltenen Lannerfalken. Am Nachmittag und Abend suchen wir am Fluss nach Gebirgsstelzen und Wasseramseln. Schon in der Dämmerung sollten wir Uhus hören.

  • Tag 7

    Ebene von Serres und Höhenburg Sidirokastro

    Samtkopfgrasmücke (A. Kruschke)

    Oberhalb der Stadt Siderokastro liegt eine ehemalige byzantinische Burg, mit phantastischer Aussicht auf die Ebene von Serres und der wilden Gebirgslandschaft bis an die bulgarische Grenze. Innerhalb der Burgmauern und in umliegender Buschvegetation wollen wir einige interessante Vogelarten finden. So den Felsenkleiber und die Blaumerle. Eine besondere Art ist der Steinsperling, der Anfang März ins Brutgebiet zurückkehrt. Das ganze Jahr dagegen kommen Samtkopfgrasmücken vor. An den steil aufragenden Felsen innerhalb der Stadt, sind Felsenschwalben und vielleicht schon Mehl- und Rötelschwalben zu sehen.

    Am Nachmittag werden wir in der Ebene von Serres unterwegs sein und uns an den frühlingshaften Feldern, auf denen schon das Apenninen- Adonisröschen üppig blüht, erfreuen. Hier singen Feldlerchen und an den Feldrainen zeigen sich Rebhühner. Sicher werden wir die ersten Schwarzstörche sehen.

  • Tag 8

    Salinen von Allochori und Heimreise

    Nachtreiher (C. Moning)

    Schon auf den Weg nach Thessaloniki besuchen wir weitere Landschaften und Beobachtungsgebiete. So liegen in Flughafennähe Küstenabschnitte, von denen aus sich Stern- und Prachttaucher beobachten lassen. Auch die Salinen von Allochori sind eine gute Möglichkeit, nochmals Watvögel zu sehen. Darunter den nur selten in Mitteleuropa auftretenden Teichwasserläufer. Später und sicher vielen tollen Beobachtungen verabschieden wir uns aus Griechenland und fliegen zurück nach Deutschland.

Enthaltene Leistungen

  • Flug ab/bis Frankfurt/Berlin nach Thessaloniki
  • 7 Übernachtungen in einem familiär geführten Hotel der Mittelklasse
  • Halbpension
  • Alle Transfers im Kleinbus vor Ort
  • Englisch sprachiger Fahrer und Guide
  • Bootsfahrt ja nach Witterungssituation
  • sämtliche Eintrittsgelder in Schutzgebiete und Nationalparks
  • Professionelle, deutschsprachige und landeskundige Reiseleitung
  • Artenliste
  • birdingtours Notizblock und Stift
  • Reisebericht

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht erwähnte Verpflegung
  • Persönliche Ausgaben & Trinkgelder
  • Zusatzleistung für Flugreisen: Rail & Fly Ticket, Sitzplatz, Spezialverpflegung, etc. (auf Anfrage und gegen Aufpreis – bei Buchung bitte angeben)
  • Reiseversicherung (gerne beraten wir Sie persönlich)

Reiseberichte

  • Gruppengröße und Mindestteilnehmerzahl

    Bei allen Reisen ist die minimale und die maximale Teilnehmerzahl angeführt. Die Mindestteilnehmerzahl ist bis 3 Wochen vor Reisebeginn zu erreichen. Auch wenn diese Zahl nicht erreicht wird, versuchen wir die Reise durchzuführen. Wir bitten Sie dann, sich an den Mehrkosten zu beteiligen. Sollte nur ein Platz zum Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl frei sein und die Buchung von zwei Personen gemeinsam eingehen, werden wir die Gruppengröße um eine Person erweitern.

Ausrüstung

  • Fernglas
  • Bestimmungsbücher - wir empfehlen: Svensson et al. – „Der neue Kosmos Vogelführer“ [2. Komplett aktualisierte Ausgabe, April 2011] und z.B. „Was blüht am Mittelmeer?“ von Schönfelder, ebenfalls bei Kosmos.
  • wenn Sie ein Spektiv haben, nehmen Sie es unbedingt mit - es lohnt sich auf jeden Fall!
  • Rucksack
  • festes Schuhwerk (für die Berge am besten Bergschuhe, die über den Knöchel ragen)
  • warme sowie leichte Kleidung (siehe Klima)
  • Regenschutz
  • Sonnenschutz
  • Trinkflasche

Generelle Hinweise

  • Anforderungen der Reise: Diese Reise stellt nahezu keine Anforderungen an Ihre Fitness. Die Wanderstrecken sind maximal 5 km lang und es gibt kaum Gefälle. Da wir vor Ort mit mind. 2 Reiseleitern unterwegs sind, können wir uns gut auf die unterschiedliche Fitness/Mobilität der Teilnehmer einstellen.
  • Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann die Reise bis 4 Wochen vor Reiseantritt abgesagt werden. Sollte dieser Fall eintreten, versuchen wir immer die Reise trotzdem durchzuführen. Falls das nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen sehr gerne ein schönes Alternativangebot.

Zahlungsmodalitäten

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20 %
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.

Hinweis zu den Zielarten

Auf unseren Reisen beobachten wir die Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum und können Ihnen nicht garantieren, alle hier aufgeführten Zielarten auf der Tour zu sehen. Unsere Reiseleiter bemühen sich, Ihnen so viele Vogelarten wie möglich zu zeigen.

Eignung unserer Reisen für Personen mit eingeschränkter Mobilität

Bei unseren Naturreisen handelt es sich um Reisen, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet sind. Sollten Sie bezüglich der Anforderungen unsicher sein, sprechen Sie uns bitte unbedingt vor der Buchung an.

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