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Vogelvielfalt am Kerkinisee

Griechenland

  • 6 bis 12 Personen
  • 7 Tage / 6 Nächte

ab 1.710 €

Vogelvielfalt am Kerkinisee

Adler, Eulen und Kalanderlerchen

Der Kerkinisee ist eines der wichtigsten Schutzgebiete Griechenlands und ein Hotspot der Biodiversität. Nach Norden abgeschirmt durch das mächtige bulgarische Belesgebirge, finden viele Vogelarten am See und in seiner Umgebung beste Bedingungen vor. Denn die Winter im Tal sind mild, der See nahrungsreich und die Einwohner der umliegenden Dörfer stehen dem Schutzgebiet positiv gegenüber.Unsere Reisezeit ist so gewählt, dass wir die wichtigsten hochnordischen Wintergäste am See noch miterleben können, uns gleichzeitig aber schon in einer frühlingshaften Landschaft bewegen. Dabei erfreuen wir uns nicht nur an den ersten heimkehrenden Zugvögeln, sondern auch an der beginnenden Mandelblüte und der traditionell herzlichen griechischen Gastfreundschaft.

Einige Zielarten:

Zwerggans und Rothalsgans, Krauskopfpelikan und Rosapelikan, Rosaflamingo, Schelladler und Steinadler, Adlerbussard, Dünnschnabelmöwe und Schwarzkopfmöwe, Grauspecht und Blutspecht, Kalanderlerche, Zippammer und Zaunammer, Balkanmeise.

Höhepunkte

Kerkinisee: Krauskopf- und vielleicht Rosapelikane sowie Weißkopfruderente, hunderte Zwergscharben, Schwarzhals- und Zwergtaucher, Zwerg- und Mittelsäger, Zwerg-, Saat-, Bläss- und mitunter Rothalsgänse. Schelladler, Kaiseradler und Adlerbussard, See- und Steinadler
Kolochori-Salinen und Aksiou-Flussdelta am Meer:Rosaflamingo, Säbelschnäbler, Stelzenläufer, Kiebitz- undSeeregenpfeifer sowie Dünnschnabel- und Schwarzkopfmöwe,Nacht-, Rallen-, Silberreiher, Grauammer und Weidensperling.
Beles-Gebirge: Balkanmeise, Felsenkleiber, Zippammer und Blaumerle.

Aufpreis bei 6 – 8 Teilnehmern: + 100,00 Euro pro Person

Reiseverlauf

  • Zwergohreule (K. Gauger)

    Wir fliegen zunächst in das nordgriechische Thessaloniki. Hier werden wir durch unsere griechisch-deutsche Reiseleitung am Flughafen in Empfang genommen. Sollte es zu unterschiedlichen Ankunftszeiten kommen, unternehmen wir eine erste Beobachtungstour zum nahegelegenen Mittelmeer. Anschließend fahren wir zum Hotel „Limneo“ nach Chrysochorafa am Kerkinisee.  Nach Ankunft und Bezug der Zimmer, verschaffen wir uns einen ersten Eindruck von der Landschaft in der Umgebung des Dorfes, in dem es mehr Steinkäuze zu geben scheint als Einwohner. Das Abendessen bekommen wir in einer traditionellen Taverne serviert.

    Wanderstrecke: 1 Km

  • Schelladler (C. Moning)

    Heute sind wir zunächst am Ostufer des Sees unterwegs, der zu dieser Jahreszeit sehr breite, trockengefallene Ufer zeigt. Hier gilt unser Interesse der größten Winterpopulation von Zwerggänsen in Europa. Wir wollen die lebhaften Gänse möglichst nah beobachten, um sie gut an ihren Merkmalen von anderen Gänsearten (Grau-, Bläss- und mitunter Rothalsgänsen) unterscheiden zu können. Sicher werden wir vorher schon Zwergscharben, Braune Sichler, Löffler, Flamingos und Silberreiher sehen. Überall sind Kleinvögel unterwegs, die in der abwechslungsreichen Kulturlandschaft nach Nahrung suchen. Das Umfeld des Sees ist zudem ein wichtiges Überwinterungsgebiet für Schelladler und Schwarzstörche, die oft in der Mittagsthermik aufsteigen und dann gut zu beobachten sind. Gleichfalls ist mit Kornweihen, Turm- und Wanderfalken zu rechnen. An kleinen Seen halten sich viele Spieß-, Löffel- und einige Moorenten auf, alle schon im Prachtkleid. An den Gewässerrändern suchen Bergpieper und Waldwasserläufer nach Nahrung. Am Nachmittag besuchen wir aufgelassene Steinbrüche am Hang des Belesgebirges. Dort werden wir vielleicht schon die Balkanmeise entdecken oder Zipp- und Zaunammern. Sehr sicher ist die Beobachtung des Steinadlers, der im unzugänglichen Gebirge brütet und sich hauptsächlich von Landschildkröten ernährt.

    Wanderstrecke: 5 Km

  • Krauskopfpelikan (L. Bertalan)

    Am nächsten Morgen sind wir am Westufer des Kerkinisees unterwegs. Hier können wir Krauskopf- und Rosapelikane vom Boot aus sehen und fotografieren. Für die Krauskopfpelikane, die sich schon im Brutkleid präsentieren und bald mit dem Nestbau beginnen, ist der See einer der wichtigsten Brutplätze in Europa. Der See ist zudem Rastgebiet für Kormorane, Taucher (Zwerg-, Schwarzhals-, und Haubentaucher) und Möwen (Lach- und Mittelmeermöwen). Längere Zeit beobachten wir in einer halboffenen Landschaft, die langsam mit Christusdorn, Feldahorn und Eichen zuwächst. Hier halten sich Kernbeißer, Stieglitze, Grün- und Bergfinken, Rot- und Singdrosseln in großer Zahl auf. Die ersten Grauammern, Zilpzalpe und Mönchsgrasmücken singen. Jedes Jahr konnten wir auf dem Westdeich Wildkatzen sehen. Den Abend verbringen wir in der Nähe des Dorfes Mandraki, wo auf den endlosen Wiesen vor dem See Zwergschwäne, Goldregenpfeifer und Kraniche ungestört Nahrung suchen können.

    Wanderstrecke: 3 Km

  • Rosaflamingo (C. Moning)

    An diesem Tag unternehmen wir eine ganztägige Exkursion in die Kolochori-Salinen von Thessaloniki und später am Meer entlang, in das Aksiou-Schutzgebiet. In der Lagune präsentieren sich Rosaflamingos im schönsten Brutkleid. Daneben nutzen auch Watvögel (Alpenstrandläufer, Rotschenkel, Kiebitzregenpfeifer, Säbelschnäbler) die nahrungsreichen Schlickflächen. Am Meer wollen wir zunächst die attraktive Dünnschnabelmöwe suchen. Zudem erwarten wir Zwerg- und Schwarzkopfmöwen, sowie Brandseeschwalben. Auch Schwarzhals-taucher und Mittelsäger zeigen sich. In der kleinbäuerlich strukturierten Landschaft hinter dem Deich ziehen Erntereste vom letzten Herbst Grauammern und Weidensperlinge an. Oft sitzen sie in riesigen Trupps auf Leitungsdrähten. Unser Weg führt uns weiter in den „Axios-Loudias-Aliakmonas-Nationalpark“, einem Flussdelta am Meer. Hier suchen wir nach überwinternden Greifvögeln wie Fisch- und Schelladler oder Kornweihe und Merlin.

    Wanderstrecke: 1 Km

  • Felsenkleiber (C. Moning)

    An der griechisch-bulgarischen Grenze verläuft ein Grenzfluss, der von uralten Schwarzpappeln gesäumt wird. In diesem Wald suchen wir nach Spechten (Grau-, Grün-, Klein-, Mittel- und Blutspecht). Auch Schwanzmeisen kommen hier vor, die sich durch einen gestreiften Kopf und einem geringeren Weißanteil von unseren heimischen Schwanzmeisen unterscheiden. In den mangrovenartigen Wäldern ist zudem der Seidensänger ganzjährig zu finden. Später sind wir am Fluss Strymonas unterwegs, an dessen Ufern wir zu dieser Jahreszeit schon vier verschiedene Lerchenarten, darunter die Kalanderlerche sehen konnten. Später kehren wir noch einmal zum Kerkinisee zurück, um in der artenreichen Kulturlandschaft zu beobachten. Längere Zeit halten wir uns an Kleinseen auf, in deren Schilfwäldern Große Rohrdommeln überwintern. Sehr offen zeigen sich Eisvögel und Teichhühner. Auch Nutrias und Wasserschildkröten sind zu sehen. Ein weiteres Mal wollen wir uns den Zwerggänsen nähern.

    Wanderstrecke: 3 Km

  • Blutspecht (K. Gabor)

    Oberhalb der Stadt Siderokastro liegt eine ehemalige byzantinische Festung, in deren Mauern wir einige interessante Vogelarten finden wollen. So den Felsenkleiber, gleichfalls Blaumerle, Felsenschwalbe und mit Glück auch den Steinsperling. Unterhalb der Anlage sind Samtkopfgrasmücken sehr oft zu hören. Ganz in der Nähe befindet sich eine bizarre Felslandschaft, inmitten von Kiefernwäldern. In stillgelegten Steinbrüchen versuchen wir den Mauerläufer oder die Alpenbraunelle zu finden. Hierfür bedarf es viel Geduld und für die Beobachtung der scheuen Steinhühner zudem noch etwas Glück.

    Wanderstrecke: 2 Km

  • Nachtreiher (C. Moning)

    Nach dem Frühstück verabschieden wir uns vom Kerkinisee, wollen aber auf dem Weg zum Flughafen noch weitere Naturräume aufsuchen um Arten zu finden, die wir an den Vortagen noch nicht gesehen haben. So sind die Flussauen von Sidirochori gut für verschiedene Spechtarten. In der Ebene von Kilikis erwarten wir Adlerbussarde im Brutgebiet und am nahegelegenen Stausee sind Kampläufer im beginnenden Prachtkleid, Goldregenpfeifer und Stelzenläufer sehr wahrscheinlich. Von hier aus fahren wir nach Thessaloniki und treten unsere Heimreise an.

    Wanderstrecke: 1 Km

Zusatzinformationen

  • Bei allen Reisen ist die minimale und die maximale Teilnehmerzahl angeführt. Die Mindestteilnehmerzahl ist bis 3 Wochen vor Reisebeginn zu erreichen. Auch wenn diese Zahl nicht erreicht wird, versuchen wir die Reise durchzuführen. Wir bitten Sie dann, sich an den Mehrkosten zu beteiligen. Sollte nur ein Platz zum Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl frei sein und die Buchung von zwei Personen gemeinsam eingehen, werden wir die Gruppengröße um eine Person erweitern.

Enthaltene Leistungen

  • Flug ab/bis Frankfurt/Berlin nach Thessaloniki
  • 6 Übernachtungen in einem familiär geführten Hotel der Mittelklasse
  • Halbpension
  • Alle Transfers im Kleinbus vor Ort
  • Englisch sprachiger Fahrer und Guide
  • Professionelle, deutschsprachige und landeskundige Reiseleitung
  • Bootsfahrt ja nach Witterungssituation
  • sämtliche Eintrittsgelder in Schutzgebiete und Nationalparks
  • Artenliste
  • birdingtours Notizblock und Stift
  • Reisebericht

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht erwähnte Verpflegung
  • Persönliche Ausgaben & Trinkgelder
  • Zusatzleistung für Flugreisen: Rail & Fly Ticket, Sitzplatz, Spezialverpflegung, etc. (auf Anfrage und gegen Aufpreis – bei Buchung bitte angeben)
  • Reiseversicherung (gerne beraten wir Sie persönlich)

Ausrüstung

  • Fernglas
  • Bestimmungsbücher - wir empfehlen: Svensson et al. – „Der neue Kosmos Vogelführer“ [2. Komplett aktualisierte Ausgabe, April 2011] und z.B. „Was blüht am Mittelmeer?“ von Schönfelder, ebenfalls bei Kosmos.
  • wenn Sie ein Spektiv haben, nehmen Sie es unbedingt mit - es lohnt sich auf jeden Fall!
  • Rucksack
  • festes Schuhwerk (für die Berge am besten Bergschuhe, die über den Knöchel ragen)
  • warme sowie leichte Kleidung (siehe Klima)
  • Regenschutz
  • Sonnenschutz
  • Trinkflasche

Informationen

Generelle Hinweise

  • Anforderungen der Reise: Diese Reise stellt nahezu keine Anforderungen an Ihre Fitness. Die Wanderstrecken sind maximal 5 km lang und sehr eben, es gibt so gut wie kein Gefälle.
  • Die Gruppengröße dieser Reise beträgt 6 - 12 Personen. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann die Reise bis 4 Wochen vor Reiseantritt abgesagt werden. Sollte dieser Fall eintreten, versuchen wir immer die Reise trotzdem durchzuführen. Falls das nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen sehr gerne ein schönes Alternativangebot.

Zahlungsmodalitäten

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20 %
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.

Hinweis zu den Zielarten

Auf unseren Reisen beobachten wir die Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum und können Ihnen nicht garantieren, alle hier aufgeführten Zielarten auf der Tour zu sehen. Unsere Reiseleiter bemühen sich, Ihnen so viele Vogelarten wie möglich zu zeigen.

Eignung unserer Reisen für Personen mit eingeschränkter Mobilität

Bei unseren Naturreisen handelt es sich um Reisen, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet sind. Sollten Sie bezüglich der Anforderungen unsicher sein, sprechen Sie uns bitte unbedingt vor der Buchung an.

Reiseberichte

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