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Schwarzspecht

Dryocopus martius

“Kliööh“ klingt es durch den winterlichen Wald. Meist nimmt man den Schwarzspecht in seinem Revier zuerst akustisch wahr und besonders häufig hört man ihn im Winter.

Seine Rufaktivität gipfelt dann im Spätwinter, manchmal schon ab Januar, in seine Balz, wo dann die stimmlichen Äußerungen durch das bekannte Trommeln ergänzt werden. Unter den Spechten Europas ist der Schwarzspecht der größte – fast so groß wie eine Krähe, daher der volkstümliche Name „Holzkrähe“ - und tiefschwarz mit einer mehr oder weniger bei den Geschlechtern unterschiedlich ausgeprägten roten Kopfplatte. In unseren wirtschaftlich genutzten Wäldern spielt der Schwarzspecht die Rolle des Aufschließers. Da meist alte, ausgehöhlte Bäume fehlen, ist er es, der den vielen Höhlen bewohnenden Tierarten als Zimmermann zu einer Nisthöhle verhilft. Das machen natürlich die anderen Spechte auch, aber sie bauen kleine Höhlen. Arten wie Raufußkauz, Dohle, Schellente, Hohltaube, Baummarder und weitere rund 60 Tierarten sind weitgehend auf die geräumigen Höhlen des Schwarzspechtes angewiesen. Ohne ihn können sie kaum brüten und wären in unseren Wirtschaftswäldern entschieden seltener.