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Haubenmeise

Lophophanes eristatus

Wer schon mal eine Haubenmeise deutlich von hinten gesehen hat, weiß wahrscheinlich, warum sie eine Haube trägt. Für Kleinvögel im Wald ist das Leben gefährlich, denn sie dienen Sperber, Sperlingskauz und Katzen als Nahrung, die sie im Überraschungsangriff greifen wollen.

Davor schützen Augen auf dem Hinterkopf. Haubenmeisen können auch “hinten” sehen? Nein, aber die Haube tut so als ob. Die schwarzen Flecken im Gefieder, seitlich der Haube, besonders wenn die Scheitelfedern zu typischen Haube aufgestellt werden, wirken wie Augen, die den Überraschungsangreifer anschauen. Der sieht sich ertappt und lässt möglichereweise vom Zuschlagen ab oder zögert wertvolle Sekunden. Diesen Trick mit Haube und Augenflecken zeigt uns auch der Kiebitz. Und viele andere Vögel haben zumindest angedeutete Augenflecken auf dem Hinterkopf, so wie einige Schmetterlinge auf den Flügeln.