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Schwarzkehlchen

Saxicola rubicola

Schwarzkehlchen sind echte Publikumslieblinge. Mit einer birdingtours-Reisegruppe an einem Schwarzkehlchen schneller als in fünf Minuten vorbeizukommen, ist kaum möglich. Aber sie sind auch echte Hingucker, und ihr offenes Verhalten regt ebenfalls an, sie längere Zeit zu beobachten.

Schwarzkehlchen beobachten wir in Offenland-Lebensräumen wie etwa Feuchtwiesen, Mooren, Heiden oder auch größeren Brachflächen. Dort sind sie auf Staudenstängeln, Zaunpfosten, Zaundraht, Spitzen von kleinen Büschen zu sehen, wenn sie von dort aus Fliegen fangen oder Insekten vom Boden aufnehmen. Im Vergleich zum verwandten Braunkehlchen sind Schwarzkehlchen sehr viel winterhärter und können schon im Februar zum Beispiel in Holland beobachtet werden, meist kommen sie aber Anfang bis Mitte März aus ihren Winterquartieren im Mittelmeerraum wieder zurück. Schwarzkehlchen kommen in zahlreichen Unterarten vor, was für die echten Birder die Beobachtung von ihnen noch reizvoller macht, denn vielleicht hat man es ja mit einem Vogel von den Britischen Inseln oder aus Sibirien zu tun.
Bei uns sind Schwarzkehlchen im Westen und Osten verbreiteter als im Süden, wo sie in weiten Bereichen völlig fehlen. Seit den 1980er Jahren haben die Bestände der Schwarzkehlchen in Deutschland stark zugenommen, und es werden neue auch höher gelegene Lebensräume wieder oder neu besiedelt.