Sardinien: Der kleinste Kontinent der Welt

Italien

  • 8 bis 12 Personen
  • 8 Tage / 7 Nächte

Aktuell keine Termine

Insel zwischen den Welten

Eine wilde Bergwelt mit Weiden, Eichenwäldern und tiefen Schluchten finden wir im Osten der Insel. Die Halbinsel Sinis an der Westküste begeistert durch eine artenreiche Lagunenlandschaft und herrliche Felsküste. Ende März ist auf Sardinien bereits Frühling und viele endemische Orchideen blühen (250-300 endemische Pflanzenarten!), während sich in der vielseitigen Vogelwelt nun Durchzügler unter die Brutvögel mischen: Zwergtrappe, Felsenhuhn, Sardengrasmücke, Korsengirlitz, Dünnschnabel- und Korallenmöwe, Purpurhuhn, Zwerg- und Habichtsadler sind nur einige Arten, die wir von unseren beiden Standorten aus beobachten wollen.

Einige Zielarten:

Mittelmeer-Sturmtaucher, Rosaflamingo, Seidenreiher, Purpurreiher und Kuhreiher, Steinadler, Gänsegeier, Purpurhuhn, Stelzenläufer, Korallenmöwe und Dünnschnabelmöwe, Blaumerle, Einfarbstar, Sardengrasmücke, Weidensperling, Korsengirlitz, Steinsperling, Zaunammer.

Aufpreis bei 8 - 10 Teilnehmern: + 160,00 Euro pro Person

Reiseverlauf

  • Sardengrasmücke (C. Moning)

    Von Olbia, wo Schiffe und Flieger ankommen, sind es ca. 2 Stunden bis nach Oliena. Wir werden ab dem Anreisetag 3 Nächte in einem schönem Hotel in Oliena verbringen, von Wald umgeben und mit Blick auf die Berge.

  • Steinadler (C. Moning)

    Wir suchen Steinadler, Blaumerle, Zaunammer, Einfarbstar und Weidensperling. Verschiedene Ragwurze und Knabenkräuter.

  • Felsenschwalbe (C. Moning)

    Eichenwälder und die typisch mediterrane Macchia bilden den Kontrast zu großen Felswänden. Sie beherbergen Felsentaube, Felsenhuhn, Felsenschwalbe, Steinsperling und Sardengrasmücke.

  • Triel (C. Moning)

    Zwergtrappen sollten hier schon in Balzstimmung sein. Daneben Steinsperling, Rotkopfwürger, Steinkauz und Triel. Übernachtung in einer schönen Landunterkunft (Agriturismo) bei Cabras.

  • Korallenmöwe (C. Moning)

    Das zweitgrößte Sumpfgebiet Italiens ist charakterisiert durch flache Lagunen, Süßwasserseen, Salzpfannen und Salinen. In den Seen sind Rosaflamingos und Löffler die auffälligsten Vögel. Korallen-, Dünnschnabel-, Mittelmeer und Lachmöwe bewohnen zahlreich die Lagunen. Silber-, Seiden- und Kuhreiher, Krähenscharbe und Purpurhuhn lassen sich genauso beobachten wie zahlreiche Limikolen, unter vielen Enten sind Kolben- und die seltene Moorente herauszuheben. Schwalben sammeln sich hier auf dem Rückzug zu Abertausenden - ein beeindruckendes Schauspiel!

  • Provencegrasmücke (P. Marques)

    Bei geeignetem Wetter lassen sich Gelbschnabel- und Mittelmeersturmtaucher zusammen mit Krähenscharben beobachten. In der umliegenden Macchia sind Sarden-, Provence-, Samtkopf und Brillengrasmücke möglich, auf den Felsen Blaumerle, Wanderfalke und Fahlsegler.

  • Gänsegeier (C. Moning)

    Fahrt an die Küste von Bosa mit dem einzigen Brutplatz der großen Vögel auf Sardinien.

  • Zaunammer (C. Moning)

    Rückfahrt nach Olbia mit letzten Beobachtungen.

Zusatzinformationen

  • Der Supramonte ist ein Mittelgebirge, typisch aus Dolomit und weiteren Kalksteinen, mit einer durchschnittlichen Höhe von 800 m über dem Meeresspiegel. Auf Supramonte ist die Vegetation sehr unterschiedlich: eine große Fläche wird von Schafen beweidet und fast jedes Jahr verbrannt. Der größte Teil des Supramontes ist aber mit einer Buschvegetation, der typischen Macchia, und zahlreichen Pflanzen bedeckt: dort kann man Wälder mit Stein, Pflaum- und Korkeichen, Oleander, Lorbeer, Johannisbrot- und Judabaum, Baumheide und Baumwolfmilch, und drei Arten Wacholder finden. Ab und zu ist auch die Eibe vertreten, mit teilweise sehr alten Exemplaren.

  • Der Plateau von Abbasanta ist ein sehr trockenes Gebiet im zentralen Teil von Sardinien, überwiegend von Grasland mit weidenden Kühen und Schafen bedeckt. Hier wird aber auch Weizen angepflanzt und ab und zu sind Korkeichen-Haine zu finden. Sehr typisch dort, aber auch auf Sinis und Supramonte, sind die Nuraghe. Das sind prähistorische Bauwerke (19.-3. Jh. v. Chr.) die es nur auf Sardinien gibt und ähnlich wie mittelalterliche Burgen gedient haben. Es gibt mehrere Tausend davon und wir werden 1-2 besichtigen, während wir Vögel beobachten. Sehr schön sind sie erhalten bei Macomer und Abbasanta, wo wir auch Zwergtrappen suchen werden.

  • Sinis ist sehr unterschiedlich. An der steilen Küste ist die typische niedrige bis mittelhohe Macchia zu finden, mit Zistenrosen, Myrte, Strohblumen, Wacholder, Zwergpalme, wilde Ölbaum, Immergrüne Pistazien, Baum Wolfsmilch, Steckenkräuter u.s.w. Große Flächen sind mit Weizen- und Reisfeldern bedeckt, und ein kleiner Teil wird zum Weiden genutzt. Hier sind auch spezielle, teilweise endemische Amphibien- und Reptilienarten zu finden.

  • Änderungen, die den Charakter der Reise nicht beeinflussen, sind zwar nicht vorgesehen, wir behalten sie uns aber vor. Nehmen Sie das Detailprogramm als Vorschlag, aber nicht als Checkliste. Wenn das Programm umgestellt wird, dann nur zu Ihren Gunsten!

  • Bei allen Reisen ist die minimale und die maximale Teilnehmerzahl angeführt. Die Mindestteilnehmerzahl ist bis 3 Wochen vor Reisebeginn zu erreichen. Auch wenn diese Zahl nicht erreicht wird, versuchen wir die Reise durchzuführen. Wir bitten Sie dann, sich an den Mehrkosten zu beteiligen. Sollte nur ein Platz zum Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl frei sein und die Buchung von zwei Personen gemeinsam eingehen, werden wir die Gruppengröße um eine Person erweitern.

Enthaltene Leistungen

  • Programm wie beschrieben
  • 7 Übernachtungen in 2 schönen Unterkünften
  • Halbpension
  • Sämtliche Transfers ab/bis Olbia im Bus mit Fahrer
  • Reiseleitung durch Inselkenner Carlo Catoni

Nicht enthaltene Leistungen

  • Anreise bis Olbia (gerne organisieren wir auf Anfrage Ihre Anreise)
  • Mittagessen

Ausrüstung

  • Fernglas
  • Bestimmungsbücher - wir empfehlen: Svensson et al. – „Der neue Kosmos Vogelführer“ [2. Komplett aktualisierte Ausgabe, April 2011] und z.B. „Was blüht am Mittelmeer?“ von Schönfelder, ebenfalls bei Kosmos.
  • wenn Sie ein Spektiv haben, nehmen Sie es unbedingt mit - es lohnt sich auf jeden Fall!
  • Rucksack
  • festes Schuhwerk (für die Berge am besten Bergschuhe, die über den Knöchel ragen)
  • warme sowie leichte Kleidung (siehe Klima)
  • Regenschutz
  • Sonnenschutz
  • Trinkflasche

Informationen

Generelle Hinweise

  • Anforderungen der Reise: einfache Wanderungen bis 7-8 km
  • Die Gruppengröße dieser Reise beträgt 9 - 12 Personen. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann die Reise bis 3 Wochen vor Reiseantritt abgesagt werden. Sollte der Fall eintreten, versuchen wir immer die Reise trotzdem durchzuführen. Falls dies nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen gerne ein schönes Alternativangebot.

Zahlungsmodalitäten

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20 %
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.

Reiseberichte

Reisebewertungen

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