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Schwarzhalstaucher

Podiceps nigricollis

Im Prachtkleid kann man den Schwarzhalstaucher von seinen Verwandten, also den Ohrentauchern und Rothalstauchern, sehr gut unterscheiden. Anders sieht es allerdings im Winterkleid aus – da muss man dann meist genau hinschauen, vor allen Dingen, wenn man die Art noch nicht so oft gesehen hat.

Wichtig ist im Vergleich zum Ohrentaucher, dass das Kopfmuster nicht so kontrastreich ist, der Schnabel aufgeworfen und nie mit heller Spitze erscheint. Auch wirkt der Schwarzhalstaucher figürlich eher wie ein großer Zwergtaucher, während der Ohrentaucher mit seinem abfallenden Heck eher dem Haubentaucher ähnelt. Beide Arten, Ohren- als auch Schwarzhalstaucher, können im Winter auf dem Meer vorkommen. Der Schwarzhalstaucher ist auch Brutvogel in Deutschland, wo er kleine Seen und Teiche mit üppiger Vegetation besiedelt und dabei häufig die Nähe von Lachmöwenkolonien, wohl wegen des höheren Sicherheitsgefühls, sucht.
Von Zentralfrankreich aus erstreckt sich das Brutgebiet der Schwarzhalstaucher bis nach Ostasien und er kommt auch in Ost - und Südafrika sowie in Nordamerika vor. Dieses Verbreitungmuster spricht möglicherweise dafür, dass der Schwarzhalstaucher eine sehr alte Vogelart ist, die in dem sich später aufteilenden Superkontinent Gondwana schon vorkam.

Im Fernglas: Schwarzhalstaucher