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Schwarzstorch

Ciconia nigra

Wenn man über Bachvögel spricht, fällt einem nicht zuerst der Schwarzstorch ein, sondern man denkt an Eisvogel, Wasseramsel oder Gebirgsstelze. Aber dennoch ist es so, auch der Schwarzstorch ist ein Bachvogel, der in den Mittelgebirgen unserer Region die Waldbäche zur Nahrungssuche aufsucht.

Während man den Weißstorch in der offenen Landschaft gut dabei beobachten kann, wie er über die Wiesen „wie ein Storch im Salat“ stolziert und Heuschrecken, Mäuse, Frösche und viele andere Kleintiere jagt, sieht man den Schwarzstorch nur selten in der offenen Landschaft stehen oder laufen. Der Schwarzstorch ist der Waldstorch, der verborgen und erstaunlich heimlich in Laub und Mischwäldern mit Wiesenanteilen und Teichen aber vor allen auch fisch- und krebsreichen Bächen lebt. Obwohl er riesige Nester baut und selbst auch nicht gerade klein ist, versteht er es hervorragend versteckt zu leben. Ende April bis Mitte Mai hat man ganz gute Chancen ihn zu sehen, wenn die beiden Brutpartner in weiten Kurven über ihrem Revier kreisen. Vermutlich leben in Deutschland etwa eintausend Brutpaare und der Aufwärtstrend beim Schwarzstorch scheint ungebrochen. Wenn man bedenkt, dass für den Zeitraum 1950-1960 für ganz Deutschland nur 10-20 Paare angenommen wurden, ist das eine geradezu stürmische Entwicklung.