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Löffler

Platalea leucorodia

Seit Ende des vergangenen Jahrhunderts ist der Löffler wieder Brutvogel in Deutschland und brütet erfolgreich auf einigen Nordsee-Inseln, wo sie in ihren Kolonien ihre bis zu einem halben Meter hohen Nester aus Pflanzenmaterial auf dem Boden anhäufen. Oft suchen sie den Schutz von bestehenden Herings- oder Silbermöwenkolonien.

Von Februar bis September brüten und leben die Vögel im Wattenmeer. Das Watt bietet ihnen mit Fischen und Krebstieren eine optimale Nahrungsquelle. Nicht nur hier im Wattenmeer ist der Löffler häufig bei der Nahrungsaufnahme durch „Seihen“ zu beobachten. Dabei pendelt der Vogel seinem Kopf bei etwas geöffneten Schnabel hin und her durch das seichte Wasser und schnappt sehr schnell zu, wenn er auf einen Widerstand, meist ein Fisch oder ein Krebstier, stößt. Tipp: Jungvögel lassen sich gut an den schwarzen Flügelspitzen erkennen! Wir sehen Löffler bei unseren Reisen nach Texel, West-, Ost- und Nordfriesland, in Ungarn, in Portugal, wo viele holländische Löffler überwintern und auf dem Balkan bis nach Rumänien.