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Nordgriechenland - Artenvielfalt zwischen Bergen und Mittelmeer

Griechenland

Nordgriechenland - Artenvielfalt zwischen Bergen und Mittelmeer

Griechenlands Nordosten: Spornkiebitze und Mönchsgeier

Der südosteuropäische Mittelmeerstaat Griechenland bietet kontrastreiche Landschaften, sowie eine aufregende Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Grund dafür ist die geografische Lage des Landes. Griechenland fungiert praktisch als natürliche Brücke des Mittelmeers, auf der Tiere und Pflanzen aus Ost und Süd Europa auf die mitteleuropäischen Arten treffen. Somit trennen die von Auerhühnern und dem Raufusskauz bewohnten Wälder und die trockenen Gebiete, in denen Maskenwürger und Olivenspötters anzutreffen sind, nur wenige Kilometer. Wir besichtigen auf unserer Reise den nordöstlichen Teil des Landes, welcher zu den artenreichsten Gebieten Europas zählt. Hier sind mehr als 30 verschiedene Reptilien- und 15 Amphibienarten, zusammen mit etwa 70 Säugertieren und circa 200 Brutvogelarten beheimatet. Nicht zu vernachlässigen ist natürlich ebenfalls die Vegetation. Mit etwa 5800 Pflanzenarten bietet Griechenland eine nicht zu verachtende Reichhaltigkeit an Pflanzenformationen und -gesellschaften.

Zusätzlich ist der Monat Mai die perfekte Zeit um Griechenland zu besichtigen. Alle Brutvögel sind eingetroffen, eingeschlossen die spät ankommenden, wie Olivenspötter oder die Maskenwürger. Die meisten Arten sind in dieser Zeit am Brüten und lassen sich relativ leicht finden und auch wenn einige Pflanzen bereits verblühen, sind viele Blumenwiesen mit diversen Orchideenarten noch in voller Pracht zu bestaunen.

Einige Zielarten:

Schmutz- und Mönchsgeier, Kurzfangsperber und Adlerbussard, Spornkiebitz, Blut und Grauspecht, Blauracke, Masken- und Schwarzstirnwürger, Heckensänger, Oliven- und Blassspötter, Isabellsteinschmätzer und Kappenammer.

Carlo Catoni

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Reisecode: NGR01
Dauer: 8 Tage / 7 Nächte
Teilnehmer: 5 bis 7 Personen
Veranstalter: birdingtours

Reiseverlauf

  • Blauracke (P. Marques)

    Wir kommen heute am Flughafen in Thessaloniki an und fahren anschließend gemeinsam in die griechische Stadt Xanthi.

  • Schlangenadler (G. Schreier)

    Am ersten Tag schon das erste Highlight – und das sowohl landschaftlich als auch biologisch! Der Nestos-Fluss hat eine tiefe Schlucht in die Berge gegraben.  In Mäandern durchbricht hier der Fluss die Kalksteinberge und formt eine Landschaft von einzigartiger Schönheit. Wir werden einen Wanderweg benutzen, der etwa auf einem Drittel der Wandhöhe verläuft und tolle Ausblicke gewährt.

    Natürlich werden wir typische Felsbewohner erwarten können wie Blaumerle, Steinhühner, Felsenkleiber, Felsenschwalbe, Rötelschwalbe, Mittelmeer-Steinschmätzer. Aber im Buschwald auch die Nachtigallengrasmücke (früher als Östliche Orpheusgrasmücke geführt), Blauracke, und Maskenwürger. Wer den Himmel im Auge behält, wird vielleicht mit Gänse- und Schmutzgeier, Zwerg- und Schlangenadler belohnt. 

    Später am Tage erkunden die Hügellandschaft abseits der Schlucht und hoffen auf einige spannende Beobachtungen. Vielleicht gelingen uns Beobachtungen vom Kurzfangsperber oder dem Schreiadler. Auch die Kleinvögel sind mit attraktiven Arten vertreten, denken wir nur an den bunten Maskenwürger, die scheue Trauermeise, die auffällige Kappenammer, den schüchternen Blasspötter. Es gibt noch viel mehr...

  • Steinrötel (C. Moning)

    Es geht in's Hochgebirge! An diesem Tag steht ein wenig mehr Autofahrt (etwa 1,5 Stunden) auf dem Programm, denn wir werden das Pangeo-Gebirge besuchen. Seine Gipfel reichen bis fast 2000 Meter hoch und bieten eine echte Hochgebirgs-Fauna und Flora. Es gibt hier diverse Ausgrabungsstätten, denn im Altertum war das Gebirge Austragungsort vieler Schlachten und der Sage nach soll Orpheus hier jeden Morgen zu Apollon gebetet haben. Aber, ganz unbeeindruckt hiervon und der Vergangenheit als Lagerort von Gold und Silber, suchen wir ganz andere Schätze: Hochgebirgsvögel, die man in Griechenland vielleicht nicht vermuten würde. Zum Beispiel Ohrenlerchen! Dazu kommt die typisch griechische Fülle von Vogelarten: Steinhuhn, Steinrötel, Steinadler, Gänse- und Schmutzgeier, Steinschmätzer, Alpenbraunelle, Alpendohle, Bergpieper warten hier auf uns. Zusätzlich zu der Reichhaltigkeit an Vogelarten ist der Pangeon ebenfalls für seine Blumenwiesen bekannt, über deren bunten Blütenhorizont eine Fülle von Schmetterlingsarten gaukelt. Lassen Sie sich verzaubern! 

    Aber unterhalb der Baumgrenze ist auch eine Menge los! Wenn noch Zeit ist, werden wir in der Baumregion, hier wachsen vor allem Buchen, nach Waldvögeln suchen und vielleicht Schwarzspecht, Blutspecht,  Zaunammer, Baumpieper, Kurzfangsperber entdecken. 

  • Kleines Sumpfhuhn (C. Moning)

    Heute folgen wir dem Nestos! Wir wechseln das Quartier und wenn wir auch stringent Richtung Osten fahren, wollen wir dennoch unterwegs Vögel beobachten und das nicht zu knapp!

    Zuerst geht es ins Delta des Nestos nach Porto Lagos. Lagos liegt an einem Kanal, der das Ägäische Meer mit dem Vistonida-See verbindet. Im Ort befindet sich ein Informationszentrum, das Auskunft über die umliegende artenreiche Lagunenlandschaft gibt. Porto Lagos bildet zusammen mit dem Ismarida-See und benachbarten Lagunen das größte griechische Feuchtgebiet, das unter den Schutz der Ramsar-Konvention gestellt ist. Der Vistonida-See ist der viertgrößte See des Landes mit einer Fläche von 45 Quadratkilometern. "In seiner verträumten Lage, treffen das Grün der Wälder auf das Azurblau des Meeres", heißt es in den touristischen Beschreibungen.
    Die Vogelwelt kann sich sehen lassen und hoffentlich auch für uns: 260 Vogelarten wurden hier bereits festgestellt. Wir sind gespannt auf Nachtreiher und alle seine Verwandten (außer Kuhreiher),Blauracke, Limikolen, mehrere Seeschwalbenarten, Mittelmeermöwe, und Pelikane, Rostgans, Moorente. Aber auch so "Kleinigkeiten" wie Maskenschaftselze, Rötelschwalbe, Turteltaube, Rötelfalke und Zwergseeschwalbe werden wir sicher nicht als langweilig einstufen. Oder? Und dann die vielen Limikolen, die jetzt schon brüten oder noch auf dem Durchzug in ihre sibirische Brutheimat hier rasten. Strandläufer, Wasserläufer, Schnepfen, Regenpfeifer. Freunde kniffliger Limi-Bestimmung kommen dann auf ihre Kosten!

    Nächster Halt: Ismarida See. Von den Einheimischen wird er auch "Mitrikou" genannt. Der Mitrikou ist einer der seltenen, flachen Süßwasser-Seen und der einzige, der in Nordgriechenland übrig geblieben ist. Er hat eine Wasseroberfläche zwischen 2.000-3.000 Hektar und ist einen bis eineinhalb Meter tief. Über einen schmalen Kanal ist er mit dem Meer verbunden. Besonders begehrte Vogelarten des Mitrukou sind Braune Sichler, Säbelschnäbler und Stelzenläufer, Triel, Rotflügel-Brachschwalbe. Mit Glück lassen sich neben der Zwergscharbe auch Rosa-Flamingos und Rosa-Pelikane, entdecken. Die Zwergseeschwalbe ist nicht selten. Seidensänger werden wir hören und wer das hohe "tsie" der Beutelmeise kennt, wird sie vielleicht im Weidengebüsch entdecken können.

    Vierbeiner gibt es auch! In dem Gebiet ist der Goldschakal relativ häufig und wir hoffen einen Blick auf ihn werfen zu können. Andere Arten abseits der Wasserlebensräume sind Hauben-, Kalandra- und Kurzzehenlerche, Kappenammer, Nachtigall, Rotkopf- und Schwarzstirnwürger, Bienenfresser, Blauracke, Wiedehopf. Wir werden deshalb den ganzen Tag in dieser Gegend verbringen, und in Etappen Richtung Osten fahren bis wir am Ende des Tages unser Hotel neben den Evros-Delta erreichen werden.

  • Weißflügelseeschwalbe (C. Moning)

    Kennen Sie die eleganten Purpurreiher? Die heimliche Rohrdommel und ihre kleine Verwandte, die nur taubengroße Zwergdommel? Die weiß leuchtenden Silber- und Seidenreiher, oder den gnomhaften Nachtreiher und den blaufüßigen Rallenreiher? Heute werden wir die westlichen Teile des Evros-Deltas besichtigen und gute Chancen auf diese Schönheiten haben! Denn hier findet man eine Vielgestaltigkeit an Lebensräumen vor: Flussauen, überschwemmte Wiesen, Salz- und Süßwasserseen, Salinen und Lagunen, trockene Salzsteppen und Sanddünen. Rosa- und Krauskopf-Pelikan sind möglich, vier bis fünf Seeschwalbenarten, dazu Schwarzkopfmöwe. 

    Aber auch wasserferne Lebensräume werden wir sehen! Trockene Wiesen, Steppen und Wälder. Dies erhöht das Artenspektrum der Region zusätzlich. Wir werden die Sumpfgebiete aber auch die trockenen Steppen und die Hügellandschaft neben Loutros besichtigen, wo wir neben den vielen Wasservogelarten, wie Spornkiebitz, Sichler, Flamingos, Pelikane, wilde Rostgänse, Moorenten, Limikolen und Seeschwalbenarten noch Olivenspötter, Isabell- und Mittelmeersteinschmätzer, Blauracke, Kurzfangsperber, Schreiadler, Adlerbussard zu Gesicht bekommen werden!

    Nicht zu vergessen ist, dass dieser Ort einen international bekannten Hot-Spot der Biodiversität darstellt. So sind an dieser Stelle abgesehen von den bereits genannten Vogelarten, ebenfalls sehenswerten Säugetiere zu entdecken. Mit etwas Glück sehen wir Wildkatzen und Fischotter, Schakale, Ziesel und einige der mehr als 20 Arten Reptilien und Amphibien!

  • Sichler (P. Meister)

    Auf dem Programm steht an diesem Tag, der östliche Teil des griechischen Evros-Deltas. Das Artenspektrum gleicht des westlichen Anteils und wir haben die Möglichkeit unsere gestrigen Beobachtungen zu vertiefen und noch einige Arten der Liste hinzufügen. 

  • 2016-Februar-Spanien-Moenchsgeier-Tobias-Epple.JPG
    Mönchsgeier (T. Epple)

    Das Dadia-Gebirge ist berühmt für seien Greifvogelreichtum! Und wir fahren hin. An unserem letzten Beobachtungstag in Griechenland, besuchen wir diesen sagenhaften Greifvögel-Hotspot Europas, der eine für mitteuropäische Beobachter unvorstellbare Vielfalt und auch Menge an Greifvogelarten beherbergt: Schmutz- Gänse- und Mönchsgeier, Kaiser-, Schrei-, See-, Schlangen-, Zwerg- und Steinadler, Adlerbussard, Wespenbussard, Schwarzmilan, Kurzfangsperber und andere brüten hier und viele von ihnen sollten ohne Probleme beobachtet werden können. Hier wurden insgesamt 36 (!) Greifvogelarten bislang festgestellt und über alles 217 Vogelarten bisher beobachtet.
    Wir haben auch wieder gute Chancen auf Blauracke, Trauermeise, Masken- und Rotkopfwürger, Olivenspötter, Kappenammer, Ortolan, der Nachtigallengrasmücke und vielen andere.
    Hier gibt es außerdem 29 Reptilien-, 15 Amphibien- und 62 Säugetierarten, nach denen wir natürlich ebenfalls Ausschau halten werden.

  • Spornkiebitz (V. Sthamer)

    Nach der Verabschiedung treten wir unsere Rückreise nach Thessaloniki an den Flughafen an.

Enthaltene Leistungen

  • Flug ab/ bis Frankfurt in der Economy-Class (andere Abflughäfen auf Anfrage, ggf. mit Aufpreis)
  • 7 Übernachtungen in Mittelklassehotels (Landeskategorie)
  • Vollpension
  • Alle Transferfahrten vor Ort mit einem Reisebus
  • Spende für Vogelhilfe in Evros Delta
  • Pflanzung eines Baumes in Costa Rica (Regenwaldprojekt „Reserva Bosque La Tigra“), mehr unter: www.http://www.birdingtours.de/ueber-uns/regenwaldprojekt/
  • Professionelle, deutschsprachige und landeskundige Reiseleitung
  • Artenliste
  • birdingtours Notizblock und Stift
  • Reisebericht

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht erwähnte Verpflegung
  • Persönliche Ausgaben & Trinkgelder
  • Zusatzleistung für Flugreisen: Rail & Fly Ticket: www.birdingtours.de/service/bahnanreise/, Sitzplatz, Spezialverpflegung, etc. (auf Anfrage und gegen Aufpreis – bei Buchung bitte angeben)
  • Reiseversicherung: www.birdingtours.de/service/reiseversicherung/ (gerne beraten wir Sie persönlich)

Ausrüstung

  • Fernglas und unbedingt Spektiv, wenn möglich
  • Kamera
  • Bestimmungsbücher - wir empfehlen: Svensson et al. – "Der neue Kosmos Vogelführer" [2. Komplett aktualisierte Ausgabe, April 2011] und z.B. „Was blüht am Mittelmeer?“ von Schönfelder, ebenfalls bei Kosmos.
  • Rucksack für Tagesbedarf: Regenschutz, Sonnenschutz, Trinkflasche
  • Festes Schuhwerk (für die Berge am besten Bergschuhe, die über den Knöchel ragen)
  • Warme sowie leichte Kleidung (siehe Klima)

Generelle Hinweise

  • Anforderungen der Reise: mittel, Wanderungen bis max. 10 km in hügeligem Gelände.
  • Es sind Tagestemperaturen von etwa 25 bis 30 Grad Celsius zu erwarten
  • Auf der Reise haben wir einen Kleinbus, mit dem wir uns bewegen. Wir werden von morgens bis abends unterwegs sein und uns unterwegs mit Proviant eindecken bzw. einkehren
  • Gruppengröße und Mindestteilnehmerzahl: Wir legen besonderen Wert auf Reisen in kleinen Gruppen. Bei allen Reisen ist die minimale und die maximale Teilnehmerzahl angeführt. Die Mindestteilnehmerzahl ist bis 3 Wochen vor Reisebeginn zu erreichen. Auch wenn diese Zahl nicht erreicht wird, versuchen wir die Reise durchzuführen. Wir bitten Sie dann, sich an den Mehrkosten zu beteiligen. Sollte nur ein Platz zum Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl frei sein und die Buchung von zwei Personen gemeinsam eingehen, werden wir die Gruppengröße um eine Person erweitern.

Zahlungsmodalitäten

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20 %
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.

Hinweis zu den Zielarten

Auf unseren Reisen beobachten wir die Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum und können Ihnen nicht garantieren, alle hier aufgeführten Zielarten auf der Tour zu sehen. Unsere Reiseleiter bemühen sich, Ihnen so viele Vogelarten wie möglich zu zeigen.

Eignung unserer Reisen für Personen mit eingeschränkter Mobilität

Bei unseren Naturreisen handelt es sich um Reisen, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet sind. Sollten Sie bezüglich der Anforderungen unsicher sein, sprechen Sie uns bitte unbedingt vor der Buchung an.

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