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Steinkauz

Athene noctua

Der Steinkauz ist ein ausgesprochener Kulturfolger, der sich von seiner Heimat am Mittelmeer erst dann nach Norden ausbreiten konnte, als die Menschen die Waldlandschaften in Wiesen, Weiden, Äcker und Siedlungen umwandelten.

Steinkäuze sind typische Bewohner der Kopfweidenlandschaften in Norddeutschland, wenn sie noch über intakte Wiesen verfügen. Ein anderer Schwerpunkt liegt in Obstweiden, die leider immer seltener werden, da es kaum noch Rinderhaltung außerhalb von Ställen gibt. Pferde sind manchmal der Ersatz. Sein zweiter Verbreitungsschwerpunkt im Südwesten enthält auch Vorkommen in Weinbergen, Obstwiesen, Steinbrüchen und an Dorfrändern. Der kleine Wärme liebende Kauz ist auch tagsüber zu sehen, allerdings muss man wissen wo, denn auch dann ist er schwer zu entdecken, wohl auch weil er dem „Mobbingverhalten“ der Kleinvögel ausweicht.