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Mittelspecht

Leiopicus medius

Mittelspechte haben im Bestand zugenommen und lassen ihren quäkenden Gesang, der manchmal den Eindruck erweckt, als ginge es dem Vogel ans Leben, im Frühling auch in Wäldern erscheinen, die nicht unbedingt von alten Eichen charakterisiert werden.

Sogenannte “Störungsstellen”, wie abgebrochene Äste, Totholz in den Kronen oder abgeplatzte Borke, sollten aber schon reichlich vorhanden sein. Vom sehr ähnlichen Buntspecht ist der Mittelspecht ganz gut zu unterscheiden. Der Schnabel ist hell und schwächer als beim Buntspecht, der Scheitel bei beiden Geschlechtern ganz rot, die Flanken gestrichelt, das Rot am Steiß heller und  diffus bis fast zu den Beinen reichend. Aber Vorsicht bei jungen Buntspechten! Sie haben bis zur Mauser im Herbst ebenfalls einen roten Scheitel und, das ist spätestens beim zweiten Blick zu sehen, erreicht der schwarze Wangenstreif den Schnabel.