Im Revier des Steinadlers
Alpenvögel in Oberbayern
Sieben Tage lang stehen alpine Vogelarten im Mittelpunkt unseres Interesses: Steinadler, Alpenschneehuhn, Birkhuhn, Mauerläufer, Alpenbraunelle, Alpenringdrossel, Schneesperling, Felsenschwalbe, Alpendohle und die beiden alpinen Spechte (Weißrücken- und Dreizehenspecht) sind nur einige der Arten, die wir mit etwas Glück auf unseren Exkursionen beobachten können. Zufallsbeobachtungen von Hasel- und Auerhuhn sind möglich. Doch auch nach Bergpieper, Zwergschnäpper, Zitronen- und Alpenbirkenzeisig, Fichtenkreuzschnabel, Berglaubsänger und Tannenhäher werden wir ausgiebig Ausschau halten. Schließlich werden wir im Murnauer Moos und im Loisach-Kochelsee-Moor die Lebensräume von Wachtelkönig, Karmingimpel, Blaukehlchen und Rohrweihe erkunden und dabei noch eine ganze Reihe anderer Arten des Alpenvorlandes und der vorgelagerten Moore beobachten können.
Gerade in den Alpen sind Vogelbeobachtungen stark witterungsabhängig, weshalb Sie das nachfolgende Detailprogramm bitte als Leitfaden verstehen. Besonders bei den Berg-Exkursionen (Karwendel, Kreuzeck, Ammergebirge) sind wir unbedingt auf freundliches, trockenes Wetter angewiesen, damit sich die Gondel- und Bergfahrten auch wirklich lohnen beziehungsweise auszahlen. Im Sinne optimaler Beobachtungsbedingungen und einer bestmöglichen Nutzung der Exkursionstage wird der Reiseleiter den zeitlichen Ablauf der geplanten Aktivitäten daher erst vor Ort endgültig festlegen können.
Höhepunkte:
• Alpenwelt Karwendel bei Mittenwald: Gondelfahrt zur Karwendelgrube. Dort bekommen wir mit etwas Glück Schneesperling, Alpenbraunelle und Alpendohle sowie Alpenschneehuhn und Mauerläufer zu sehen.
• Birkhahnbalz: am Morgen erwarten wir neben balzenden Birkhähnen u.a. singende Alpenringdrosseln und mit etwas Glück Mauerläufer - auf dem Hin- und Rückweg passieren wir das Brutgebiet von Dreizehenspecht und Tannenhäher, die jedoch zur Brutzeit selten bzw. schwer zu beobachten sind!
• Murnauer Moos: Mit etwas Glück beobachten wir u.a. Weißrückenspecht, Wachtelkönig und Blaukehlchen
• Alpspitz/Osterfelderkopf in Garmisch-Partenkirchen: Gondelfahrt zum Osterfelderkopf (mit der Alpspitzbahn) - neben Alpenringdrossel und Bergpieper brüten hier regelmäßig auch Alpenbirkenzeisig und Zitronenzeisig.
Einige Zielarten:
Alpenschneehuhn, Birkhuhn, Steinadler, Rohrweihe, Wachtelkönig, Weißrückenspecht und Dreizehenspecht, Mauerläufer, Alpenbraunelle, Alpenringdrossel, Schneesperling, Felsenschwalbe, Bergpieper, Zwergschnäpper, Zitronenzeisig und Alpenbirkenzeisig, Fichtenkreuzschnabel, Berglaubsänger und Tannenhäher, Alpendohle, Karmingimpel, Blaukehlchen.
Reiseverlauf
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Tag 1
Ankunft, Kennenlernen und erste Beobachtungen
Zwergschnäpper (C. Moning) Nach unserer Ankunft bis circa 14 Uhr nutzen wir die Gelegenheit, uns bei einem Begrüßungskaffee mit Kuchen kennen zu lernen. Anschließend werden wir (ab circa 15:30 Uhr) eine erste Exkursion ins Graswangtal unternehmen, bei der wir unter anderem auf Steinadler, Felsenschwalbe und Berglaubsänger treffen können. Am Abend wollen wir in geselliger Runde die verschiedenen Programmpunkte/ Exkursionen etwas näher beleuchten; dazu gibt es die aktuellen Wetteraussichten und andere reise-wichtigen Fakten aus der Region.
Wanderstrecke: ca. 4 km mit ca. 150 Höhenmetern
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Tag 2
Alpine Vogelwelt im Karwendel und am Gebirgsfluss Isar
Flussregenpfeifer (C. Moning) Wir starten mit einer Gondelfahrt von Mittenwald zur Karwendelgrube (2.244 m). Dort erwarten wir Alpenbraunelle, Schneesperling und Alpendohle und können mit etwas Glück auch Alpenschneehuhn und Mauerläufer entdecken. Nach einer Stärkung in der Bergstation fahren wir gegen 13 Uhr mit der Gondel wieder ins Tal.
Nach einer circa 10-minütigen Transfer-Fahrt erkunden wir am Nachmittag die Isar und den Isarstausee bei Krün. Hier brüten neben Flussregenpfeifer und Flussuferläufer auch Wasseramsel und Gebirgsstelze. Auf den alten, bewachsenen Schotterbänken der Isar und im angrenzenden Bergwald leben unter anderem auch Grau- und Grünspecht sowie Berglaubsänger und Klappergrasmücke. An botanischen Kostbarkeiten finden wir dort u.a. große Bestände von Stängellosem Enzian, Silberwurz und Fliegenragwurz.
Wanderstrecke: ca. 6 km mit ca. 100 Höhenmetern
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Tag 3
Birkhahnbalz im Ammergebirge und Schnepfenstrich
Birkhahn (C. Moning) Am frühen Morgen berechen wir zum Pürschling auf, um die Birkhahnbalz aus nächster Nähe zu beobachten. In der Umgebung sind auch Alpenringdrossel, Fichtenkreuzschnabel und mit etwas Glück Mauerläufer und Alpenbraunelle zu sehen. Auf dem Hin- und Rückweg passieren wir die Brutgebiete von Dreizehenspecht, Tannenhäher und anderen Bergwald-Arten - die verbleibenden 400 Höhenmeter fahren wir mit einem Sessellift wieder nach Oberammergau. Nach dem zeitigen Abendessen brechen wir (auf Wunsch) noch zum „Schnepfenstrich“ (Balz der Waldschnepfe) auf – dort haben wir auch gute Chancen, einen Sperlingskauz zu Gesicht zu bekommen.
Wanderstrecke: ca. 7 km mit ca. 250 Höhenmetern jeweils bergauf und bergab.
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Tag 4
Gondelfahrt zum Osterfelder Kopf und zur Hochalm
Karmingimpel (C. Moning) Wir starten mit einer Gondelfahrt von Garmisch-Partenkirchen zum Osterfelder Kopf (auf 1.050 Meter Höhe) – dort haben wir nochmals gute Chancen auf die hochalpine Vogelwelt. Nach einer kurzen Wanderung zur Hochalm (ca. 3 km + ca. 100 Höhenmeter) befinden wir uns im Brutgebiet von Bergpieper, Klappergrasmücke und Alpenringdrossel sowie Alpenbirkenzeisig und Zitronenzeisig. Nach dem Rückweg zum Kreuzeck und einer Stärkung im Kreuzeckhaus fahren wir per Lift zurück nach Garmisch-Partenkirchen.
Auf dem Heimweg versuchen wir im Gießenbachtal nahe Ettal noch einen Zwergschnäpper aufzuspüren – die botanisch interessierten Teilnehmer dürfen sich u.a. auch auf das Schwertblättrige Waldvögelein freuen (ca. 3 km mit ca. 100 Höhenmetern).
Wanderstrecke: ca. 6 km mit 200 Höhenmetern
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Tag 5
Murnauer Moos und Loisach-Kochelsee-Moor
Bekassine (F. Derer) Wir stehen noch einmal früh auf (Abfahrt ca. 6:30 Uhr) und besuchen das Murnauer Moos: Hier sind u.a. Weißrückenspecht, Wachtelkönig und Bekassine noch regelmässige Brutvögel.
Ausserdem erwarten wir u.a. verschiedene Greifvögel, Braun- und Schwarzkehlchen sowie verschiedene Rohrsänger und Schwirle. Während des Frühjahrs-Zuges sind hier auch regelmässig "schöne Überraschungen" möglich...
z.B. Schlangenadler in 2014, 2015 und 2019 sowie eine Blauracke in 2023 !
Nach einer Pause/Einkehr in der Gaststätte Ähndl (eigentlich ein Orni-Pflicht-Besuch) fahren wir ins Loisach-Kochelsee-Moor (LKM), wo wir u.a. auf die Beobachtung von Karmingimpel und Blaukehlchen sowie Großer Brachvogel und andere Moor- und Schilfbewohner hoffen dürfen.
Wanderstrecke: ca. 8 km auf ebenem Terrain/Gelände
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Tag 6
Halbtages-Exkursion "alpine Spechte" und Kultur-Nachmittag
Wasseramsel (C. Moning) Den Vormittag wollen wir insbesondere den alpinen Spechten widmen: Dazu fahren wir ca. 10km ins sogenannte „Unternogg“ – hier haben wir auf nahezu ebenem Terrain gute Chancen, u.a. den sehr heimlich lebenden Dreizehenspecht aufzuspüren. In diesem reich strukturierten Mischwald brüten auch Weißrücken-, Grau- und Schwarzspecht und viele andere Wald-Vogelarten.
Wanderstrecke: ca. 4 km auf fast ebenem Terrain.
Den freien Nachmittag können die Teilnehmer (nach Absprache) entweder in der Gruppe oder auf eigene Faust nutzen, um die sehr zahlreichen kulturellen Highlights der Umgebung zu besuchen: Neben den Schlössern Neuschwanstein und Linderhof des „Bayernkini“ Ludwig II., sind auch das Passionsspielhaus in Oberammergau, die Wieskirche oder die Klöster Ettal und Rottenbuch lohnende und gut beziehungsweise schnell erreichbare Ziele. Ein Abstecher auf die Zugspitze wäre auch noch gut möglich. Selbstverständlich gehen wir nach Absprache mit der Gruppe gerne auch auf Vogelbeobachtungstour.
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Tag 7
Blütenpracht an der Falkenwand
Alpenschneehuhn (C. Moning) Unseren Abschlusstag können wir einerseits zur intensiven Suche nach denjenigen Arten nutzen, die wir auf den bisherigen Exkursionen vielleicht noch nicht entdecken konnten. Andererseits könnten wir uns den reichhaltigen Buchenwäldern im Graswangtal und der Falkenwand bei Ettal widmen, wo wir erneut Felsenschwalbe, Berglaubsänger und Wanderfalke entdecken könnten. Daneben weist das vorgelagerte Moor eine fantastische Vielfalt an Pflanzenarten auf. Hier können wir neben zahlreichen Orchideen und Trollblumen auch Neuntöter, Baumpieper und mit etwas Glück den Wespenbussard beobachten.
Wanderstrecke: ca. 5 km auf ebenem Terrain
Enthaltene Leistungen
- 6 Übernachtungen im Mittelklassehotel
- Halbpension
- Kaffee und Kuchen am ersten Tag
- Nutzung des hoteleigenen Hallenbades
- Kurtaxe
- Professionelle, deutschsprachige und landeskundige Reiseleitung
- Artenliste
- Reisebericht
- Spende Paramelis-Projekt, mehr unter: https://www.birdingtours.de/ueber-uns/vogelschutz/das-moorschutzprojekt-paramelis-in-litauen-paramelis/
Nicht enthaltene Leistungen
- Nicht erwähnte Verpflegung
- Persönliche Ausgaben & Trinkgelder
- Anreise
- Fahrgemeinschaften vor Ort
- Eventuelle Eintritte (hauptsächlich am „Kulturtag“)
- Kosten für Seilbahnen
- Reiseversicherung: www.birdingtours.de/service/reiseversicherung/ (gerne beraten wir Sie persönlich)
Artenliste
Reiseberichte
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Fahrgemeinschaften vor Ort
Bitte teilen Sie uns bei der Buchung mit, wie Sie anreisen werden. Falls Sie mit dem Pkw fahren, informieren Sie uns bitte noch, ob Sie einverstanden sind vor Ort zu fahren.
Die Fahrten vor Ort werden in Fahrgemeinschaften durchgeführt. Dadurch sind wir flexibler und die Reise ist insgesamt kostengünstiger! Das hat sich bisher auf unseren Reisen bewährt. Die entstandenen Kosten werden vor Ort untereinander abgerechnet (wir empfehlen die landesübliche Kilometerpauschale in Höhe von 0,30 Euro pro Kilometer untereinander abzurechnen).
Bitte beachten Sie, dass bei dieser Reise der Reiseleiter selbst nicht fährt, er ist daher auf die Mitfahrt bei einem Teilnehmer/einer Teilnehmerin angewiesen.
Sollten nicht genügend Pkws vor Ort zur Verfügung stehen, werden wir uns selbstverständlich darum kümmern.
Vielen Dank!
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Anreise per Auto
- von Garmisch-Partenkirchen, Oberau, München:
- erste Ausfahrt Oberammergau
- Ettaler Straße der abknickenden Vorfahrt nach links in die König-Ludwig-Straße folgen
- Vorfahrtsstraße verlassen und geradeaus über die Brücke fahren
- von Augsburg, Kempten, Schongau:
- erste Ausfahrt Oberammergau
- Rottenbucher Straße immer geradeaus
- der abknickenden Vorfahrt nach rechts folgen
- die Eugen-Papst-Straße weiterfahren und rechts über die Brücke die Vorfahrtsstraße verlassen
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Anreise per Bahn
Mit dem ICE über München bis nach Murnau am Staffelsee (circa zehn Kilometer vor Garmisch-Partenkirchen); hier umsteigen in die "Regionalbahn Murnau - Oberammergau" (auf gesondertem Gleis 4) und bis zur Endstation in Oberammergau fahren. Das Parkhotel Sonnenhof liegt circa fünf Minuten ( rund 800 Meter) zu Fuß vom Bahnhof Oberammergau bis zum Hotel (immer am kleinen Fluss Ammer entlang).
Für Weitgereiste: Flughafen München rund 100 Kilomter / Flughafen Innsbruck rund 75 Kilometer
Die Reise endet am letzten Tag um circa 13 Uhr.
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Anforderungen der Reise an die Teilnehmer
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mittelschwer bis schwer, mit längeren Wanderungen bis 10 km und Höhenwegen
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Wir werden keine Klettertouren oder Gewaltmärsche machen - Sie müssen aber in der Lage sein, Bergwanderungen mit Höhenunterschieden bis rund 350 Höhenmeter bergauf und rund 500 Höhenmeter bergab problemlos zu bewältigen!
Die täglich zu erwartenden Höhenunterschiede entnehmen Sie bitte dem Detailprogramm.
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Die Fahrten zu den Beobachtungsgebieten werden wir in Fahrgemeinschaften mit den Privat-PKW´s organisieren – so sind wir flexibler !
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Über diese Reise
Ende Mai/Anfang Juni, wenn die meisten Gipfel vom Schnee befreit und die Wanderwege gut passierbar sind, wollen wir sieben Tage in den nördlichen Kalkalpen verbringen; fast alle Exkursionsziele liegen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.
Als neuen Standort haben wir Oberammergau ausgewählt, weil die „strategisch“ sehr gute Lage am Übergang vom Alpenvorland zu den nördlichsten Bergen der Alpen ein vielfältiges Programm mit relativ kurzen Anfahrtsstrecken (zum Teil praktisch vor der Haustüre) verspricht. Von dort aus wollen wir im Gebirge aber auch zum Beispiel im Murnauer Moos beobachten.
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Unsere wichtigsten Beobachtungspunkte sind
- die Karwendelgrube nahe Mittenwald und die Isar bei Krün
- das Ammergebirge bei Ober- und Unterammergau
- der Osterfelder Kopf mit Hochalm
- das Murnauer Moos zwischen Murnau und Eschenlohe
- das Graswangtal bei Ettal/Graswang
- an Schlechtwetter-Tagen das Ammersee-Südende bei Dießen
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Gruppengröße und Mindestteilnehmerzahl
Bei allen Reisen ist die minimale und die maximale Teilnehmerzahl angeführt. Auch wenn diese Zahl nicht erreicht wird, versuchen wir die Reise durchzuführen. Wir bitten Sie dann, sich an den Mehrkosten zu beteiligen. Sollte nur ein Platz zum Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl frei sein und die Buchung von zwei Personen gemeinsam eingehen, werden wir die Gruppengröße um eine Person erweitern.
Ausrüstung
- Tagesrucksack
- Feste, wasserdichte (Wander-) Schuhe (gut eingelaufen)
- Wetterfeste, warme und unauffällige Kleidung
- Regenschutz, Schirm nicht vergessen!
- Sonnenschutz (Sonnencreme, Kopfbedeckung)
- Bestimmungsbuch, falls vorhanden (wir empfehlen: Svensson et al.: Der neue Kosmos Vogelführer)
- Fernglas, und wenn Sie über ein Spektiv verfügen, so bringen Sie bitte auch dieses mit (es wird sich lohnen)
- Wenn Sie die Exkursionen auf der Karte nachvollziehen wollen, so bieten sich dafür folgende topographische Karten an: „Karwendelgebirge“ und „Werdenfelser Land“ jeweils 1:50 000 herausgegeben vom Bayerischen Landesvermessungsamt
Generelle Hinweise
- Anforderung der Reise: Schwer, mit längeren schwierigeren Wanderungen, z.B. im Gebirge
- Die Gruppengröße dieser Reise beträgt 7 - 14 Personen. Sollte das nicht der Fall sein, versuchen wir immer die Reise trotzdem durchzuführen. Falls dies nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen gerne ein schönes Alternativangebot.
- Änderungen, die den Charakter der Reise nicht beeinflussen sind zwar nicht vorgesehen, wir behalten sie uns aber vor. Bitte nehmen Sie das Detailprogramm als Vorschlag, aber nicht als Checkliste, was jeden Tag passieren muss. Das Programm kann insbesondere wegen ungünstigem Wetter umgestellt werden, wobei der Charakter der Reise jedoch erhalten bleibt. Wenn die Reise umgestellt wird, dann nur zu Ihren Gunsten! Bitte beachten Sie, dass sich bei den Reisen die angegebenen Reiseleiter ändern können.
- Diese Reise ist nicht speziell für FotografInnen konzipiert. Die Beobachtung steht hier im Vordergrund. Fotografieren ist möglich, jedoch nicht, wenn es mit extremen Störungen für Natur oder Mitreisende verbunden ist. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihre Reiseleiterin oder Ihren Reiseleiter. Gerne weisen wir auf unsere speziellen Fotoreisen hin, sie sind hier zu finden: https://www.birdingtours.de/fotoreisen-natur-und-tiere/
Zahlungsmodalitäten
- Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20 %
- Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
- Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.
Hinweis zu den Zielarten
Auf unseren Reisen beobachten wir die Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum und können Ihnen nicht garantieren, alle hier aufgeführten Zielarten auf der Tour zu sehen. Unsere Reiseleiter bemühen sich, Ihnen so viele Vogelarten wie möglich zu zeigen.
Eignung unserer Reisen für Personen mit eingeschränkter Mobilität
Bei unseren Naturreisen handelt es sich um Reisen, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet sind. Sollten Sie bezüglich der Anforderungen unsicher sein, sprechen Sie uns bitte unbedingt vor der Buchung an.
Reisebewertungen
Vogelwelt in und vor wunderschöner Berglandschaft
Gudrun Peikert , reiste am 17.05.2026, Im Revier des Steinadlers
Die Reise war mit vielen Höhepunkten gefüllt. Meine Favoriten waren die drei Bergtouren: Birkhahnbalz, singende Ringdrossel, Alpenschneehühner und viele Gämsen. Das Hotel ist sehr schön, aber mir persönlich würde eine einfachere Variante reichen. Markus Gerum hat uns seine Heimat in liebenswerter Art nahegebracht! Mit der Organisation vom Birdingtours Team war ich sehr zufrieden.
Auf den Spuren der Alpenvögel
Martin V. , reiste am 17.05.2026, Im Revier des Steinadlers
In einer Woche hatten wir bei mehrheitlich schönem Wetter viele landschaftlich schöne Gegenden besucht und dort durch die Erfahrung des Guides (und durch Glück ;-)) interessante/liebenswürdige Beobachtungen machen können. Die Tage waren körperlich anstrengend aber lohnenswert & wurden jeweils am Abend auch durch die herzhafte/manchmal deftige Küche Bayerns belohnt! Alles in Allem, super! Der Leiter Herr Gerum ist dort aufgewachsen, hat ein grosses Wissen & war immer für ein Spässchen zu haben.
Super Beobachtungen, super Guide und eine sehr nette Gruppe
Jörg Möllenberg , reiste am 17.05.2026, Im Revier des Steinadlers
Diese Birdingtour übertraf meine Erwartungen bei weitem. Markus als sehr ortskundiger und erfahrener Ornithologe gelang es, fast all unsere Wünsche umzusetzen, je nach Wetter suchte er flexibel spannende Beobachtungsorte aus und aufgrund seines beeindruckenden Wissens und Erfahrungsschatzes reichten ihm kurze, teils weit entfernte Rufe aus, um uns seltene Vogelarten im Spektiv einzustellen. Seine Geduld und Ehrgeiz führte zu einer sehr umfassenden Vogelliste mit vielen Highlights, wie z.B. Bartgeier, Sperlingskauz, Nachtreiher, Birk- und Schneehühner, Dreizehen- und Weißrückenspecht. Vielen Dank dafür.
Es blieben keine Wünsche offen
Sara Hornauer , reiste am 17.05.2026, Im Revier des Steinadlers
Bei Vogelexkursionsreisen weiß man vorher nie, was einen erwartet, aber hier wurden die Erwartungen sogar noch übertroffen. Keiner von uns hatte mit den Sichtungen von Bartgeier und Nachtreiher gerechnet und auch beinahe alle Arten, die mit Glück verbunden sind, konnten wir antreffen: Dreizehenspecht, Alpenschneehuhn, Birkhuhn. Manchmal fängt man doch an, an den Ornigott zu glauben.
Alpenvögelhöhepunkte
Erhard Hering , reiste am 17.05.2026, Im Revier des Steinadlers
Die Reise war durchweg sehr erfolgreich. Die Qualität des Hotels war in allen Belangen hervorragend. Der Reiseleiter hat immer sehr gute Beobachtungen möglich gemacht. Wenn das Wetter mal nicht so gut war ist er an einen anderen Ort ausgewichen wo das Wetter günstiger gewesen ist. Dann haben wir uns andere Zielarten vorgenommen und waren auch dort erfolgreich. Hier einige Vogelarten die wir gesehen haben die für mich als besonders galten. - Bartgeier, Birkhuhn, Dreizehenspecht, Weißrückenspecht, Grauspecht, Alpenschneehuhn, Alpenbraunelle, Schneesperling, Steinadler, Nachtreiher, Sperlingskautz, Waldschnepfe - Von den meisten Arten sind mir auch gute Fotos gelungen.
Natur pur im Revier des Steinadlers
Hans-Joachim Böttche , reiste am 17.05.2026, Im Revier des Steinadlers
Ich habe mich schon lange im Vorfeld auf diese Vogelreise gefreut. Stellte sie doch eine Möglichkeit dar, mit dem Steinadler, neben vielen anderen, einen der seltenen Vögel in unserer Heimat zu beobachten. Unsere Unterkunft in dem wunderschön am Ortsrand von Oberammergau gelegenen Parkhotel Sonnenhof erwies sich in allen Belangen als sehr komfortabel. Saubere Zimmer, eine reichliche und schmackhafte Verpflegung sowie aufmerksames und freundliches Personal. Da blieben für mich keine Wünsche offen. Und mit unserem sachkundigen Reiseleiter Markus Gerum ging es dann auf die verschiedensten Beobachtungstouren. Und dabei erwies er sich nicht nur als exzellenter Kenner der uns umgebenden Vogelwelt, er hat uns auch viele Pflanzen erklärt und selbst geschichtliche Einordnungen der Entwicklung von Oberammergau und der Umgebung hatte er parat. Und konnte diese interessant vermitteln. Ein besonderes Highlight waren für mich auch die so unterschiedlichen Landschaften. Ob das Murnauer Moos, der Isarstausee, der Abstecher in die Karwendelgrube oder die Wanderungen auf den Pürschling und vom Laber - waren stets Labsal für die Seele (auch wenn ich teilweise heftig ins Schnaufen gekommen bin). Und auch bei den Vogelbeobachtungen sind ganz viele meiner Erwartungen erfüllt worden. Das war vor allen Dingen der Ausdauer von Markus geschuldet, der immer eine Idee hatte, wo wer zu finden ist. So haben wir nicht nur den Steinadler und einen der seltenen Bartgeier gesehen. Zu meinen Höhepunkten zählen auch die Alpenschneehühner, Schneesperlinge und der Grauspecht. Und auch die erhoffte Beobachtung balzender Birkhühner hat sich für mich erfüllt. Darüber hinaus gab es viele verschiedene Kleinvögel, die wir aber teilweise nur hören konnten. Insgesamt haben sich meine Erwartungen an die Reise mehr als erfüllt. Dafür nochmals ein großes Dankeschön an Markus. Und auch die Zusammensetzung unserer Gruppe fand ich sehr angenehm. Das gab Anlass für viele interessante Gespräche. Abschließend noch ein kleiner Hinweis für künftige Reisen. 15 Teilnehmer sind für eine ornithologische Beobachtungsreise einfach zu viel für einen Reiseleiter. Da gehen leider zu viele Informationen verloren.
Im Revier des Steinadlers
Ein birdingtours Gast , reiste am 18.05.2025, Im Revier des Steinadlers
Traumhafte Natur, fachlich hervorragender Reiseleiter, der immer gut gelaunt war. Tolle Vogelbeobachtungen, Highligts waren für mich die Birkhuhnbalz und der Gleitaar. Nette Reisegruppe, exzellentes Essen im Hotel
n/a
Ein birdingtours Gast , reiste am 18.05.2025, Im Revier des Steinadlers
n/a
Eindrucksvoller Einblick in die Vielfalt der Alpenvögel.
Detlef B. , reiste am 18.05.2025, Im Revier des Steinadlers
Eindrucksvoller Einblick in die Vielfalt der Alpenvögel. Dank an Markus für die superschnelle Reaktion auf den Ausfall der Berghütte und die unermüdliche Suche nach Alpenschneehuhn und Dreizehenspecht. Auch wenn diese sich diesmal nicht gezeigt haben, so sorgten Gleitaar und Sperlingskauz unerwartet für mehr als Ersatz.
Steinadler
Ein birdingtours Gast , reiste am 19.05.2024, Im Revier des Steinadlers
Die Kommunikation betr. den Tagesablauf war z. T. schlecht. Oft fragten sich die Teilnehmer untereinander, wie es weitergeht.