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Schellente

Bucephala clangula

Eine höhlenbrütende Ente! Das gibt’s und diese brütet nicht etwa unter Steinen sondern tatsächlich in Baumhöhlen. Schwarzspechthöhlen, die etwas ausgefault und dadurch größer geworden sind, sind ihr gerade recht. Die Küken springen aus den Höhlen, rudern mit den kleinen Flügelstummeln, plumpsen ins Moos und werden von der Mutterente zum nächsten Gewässer geführt.

Das kann man sogar in Deutschland beobachten. An manchen Seen im Nordosten haben Vogelschützer Nistkästen speziell für Schellenten aufgehängt. Die meisten von uns kennen Schellenten als Wintergäste am Meer, auf unseren Stauseen, Flüssen oder Naturseen. Dort sind sie oft in Gruppen unterwegs und schon im Spätwinter geht die auffällige Balz los. Dabei wirft das Männchen den Kopf in den Nacken und ruft einen auffälligen nasalen Doppellaut, der wie “ätsch-rärr” klingt. Der Name der hübschen, kleinen Ente kann also nicht vom Ruf stammen. Tut er auch nicht. Er bezieht sich auf das klingelnde Geräusch, das beim Flug der Erpel zu hören ist und von einer besonders umgeformten Handschwinge erzeugt wird.