Abenteuer Nordindien

Asien

Abenteuer Nordindien

Bunte Vielfalt, Tiger und Taj Mahal

Auf dem Asiatischen Kontinent gibt es wohl keine vergleichbare Gegend, wo solch unterschiedliche Biotope so nahe beieinander zu erleben sind. Im Winter ist auch das Wetter sehr angenehm und viele Arten, die im Sommer in den Bergen brüten, halten sich im wärmeren Flachland auf. Um den Corbett Nationalpark, im Himalaya Vorgebirge, zeigen die subtropischen Laubwälder eine wunderbare Vielfalt – alleine 10 verschiedene Spechte sind hier möglich – ein Park, der über 600 Arten beheimatet. Höher in den Bergen um Nainital sind wir in Pinienwäldern unterwegs und suchen hier verschiedene Fasane, Drosseln und Meisen. Auf der wärmeren Tiefebene besuchen wir riesige Feuchtgebiete, die mal zum Jagen angelegt wurden und jetzt als UNESCO Gebiet vielen Arten aus Nordasien im Winter Zuflucht bieten. Am Ende geht es in die Trockenwälder, wo wir weiterhin andere Arten suchen und auch die Chance haben den majestätischen Tiger zu beobachten, bevor die Tour auf dem Chambal-Fluss und dann bei Agra, bei einem Besuch des Taj Mahals, ausklingt.

Höhepunkte

  • Wälder im Himalaya, Feuchtgebiete um Bharatpur und Trockenwald in Ranthambhore
  • Eine unfassbare bunte Vielfalt an Vogelarten und vielen Großsäugetieren
  • Kulturelle Highlights: Taj Mahal und Rotes Fort in Agra

Einige Zielarten

Indien-Fleckschnabelente, Schopffasan, Pfau, Halsbandfrankolin, Kronenbaumsegler, Sirkarkuckuck, Bindenflughuhn, Spitzschwanz-Grüntaube, Saruskranich, Bindenlaufhühnchen, Krabbentriel, Ibisschnabel, Flusskiebitz, Koromandelrennvogel, Goldschnepfe, Indienscherenschnabel, Buntstorch, viele Eulen, Adler & Geier, Doppelhornvogel, Blaubartspint, Spechte, Pflaumenkopfsittich, Waldvanga, Zwergmennigvogel, Weißkehl-Fächerschwanz, Rotschnabelkitta, Himalajakronenmeise, Haubenbülbül, viele Laubsänger, Borstenhäherling, Samtstirnkleiber, Bergerddrossel, verschiedene Schnäpper, Orangebauch-Blattvogel, Karmesinnektarvogel, Himalajabraunelle, Haubenammer,Tiger, Asiatischer Elefant, Gangesgavial und viele andere

Kleingruppenaufpreis bei 7 Personen: +300 €

Markus Lilje

Lernen Sie Ihren Reiseleiter kennen ...

Mehr
Reisecode: IND02
Dauer: 18 Tage / 17 Nächte
Teilnehmer: 7 bis 10 Personen
Veranstalter: birdingtours GmbH

Reiseverlauf

  • Tag 1

    Ankunft Dehli, Sultanpur und zum Zug

    Bengalenspecht (M. Lilje)

    Nach Ankunft in Dehli geht es auch schon gleich los – Heute ist ein entspannter Einstieg in die Vogelwelt des Indischen Subkontinents. Es geht nach Sultanpur, am Rande von Neudelhi, seit etwa 30 Jahren ein Nationalpark und mit idealer Kombination aus verschiedenen Biotopen. Je nachdem wie stark der Monsun war, ist ein großes Feuchtgebiet der Mittelpunkt des Parks. Drum herum gibt es trockenes Gestrüpp, Trockenwald- und halbwüsten Elementen, sowie auch Landwirtschaftsgebiete. Viele der Wasservögel sind uns aus Europa bekannt, zusätzlich suchen wir aber auch nach Indien-Fleckschnabelente, Moorente, Streifengans, Kleinscharbe, Bunt- und Riesenstorch, Graukopf-Purpurhuhn, Weißschwanzkiebitz und Weißbrust-Kielralle. In den umliegenden Biotopen gibt es auch viel zu sehen, manche Arten könnten wir vielleicht nur hier auf der Tour sehen. Wir hoffen auf erste Begegnungen mit Braunliest, Bronzescheitel-Smaragdspint, Tienschan-Laubsänger, Heckenkuckuck, Pallasschwarzkehlchen, Bengalenweber, Indiensilberschnabel und verschiedene Greifvögel. Besonderheiten sind Dschungelsperling, Brookslaubsänger, Malcolmdrosselhäherling und sogar Damadrossel. 

    Am Abend nach unserem Essen und dem ersten offiziellem Kennenlernen, fahren wir zum Bahnhof und steigen in unseren Nachtzug in Richtung Norden-Osten.

    Fahrstrecke etwa 80km & gewandert wird im Park etwa 4km

  • Tag 2

    Ramnagar und Kosifluss

    Ibisschnabel (M. Lilje)

    Nach einer hoffentlich erholsamen Nacht im Zug, kommen wir sehr früh im Vorgebirge des Himalajas in Ramnagar an. Es ist, als ob wir nach der einen Nacht im Zug in einer anderen Welt aufwachen! Die Gegend, in der wir uns hier befinden, könnte kaum unterschiedlicher sein als die, die wir gestern hinter uns gelassen haben! Wir fahren zu unserem Hotel, wo wir uns etwas Zeit nehmen und mit einem Frühstück stärken können. Im Laufe des Tages arbeiten wir uns am Kosi Fluss entlang und hoffen ganz viele besondere Arten zu Gesicht zu bekommen. Direkt am Wasser sind manchmal die besonderen Ibisschnäbel zu sehen, die genau wie die Mauerläufer, manchmal den Winter in dieser Gegend verbringen. Andere Arten, die direkt am Fluss vorkommen, sind zum Beispiel Hauben- und Graufischer, Wasser- und Weißscheitel-Rotschwanz, Pallaswasseramsel und Flecken- und Stummelscherenschwanz.

    Wir haben die Chance heute viele der Arten kennenzulernen, die wir in den nächsten Tagen immer wieder sehen werden - Graubrust-Baumelster, Grauschmätzer, Streifen-, Blauwangen- und Kupferschmiedbartvögel, Gangesbrillenvogel, Purpurpfeifdrossel und Zimtbauch- und Samtstirnkleiber. Natürlich gibt es auch viele seltenere Arten, die wir suchen: Bergerddrossel, Waldvanga, Rotkehlfälkchen, Rotbauch- und Feenblauschnäpper, Kronenbaumsegler, Spitzschwanz-Grüntaube, Orienthornvogel, Graukopfschnäpper und Rotschnabelkitta.

    Fahrstrecke Heute vielleicht 30km, zwischendurch werden kurze Strecken bis zu einem Kilometer gelaufen

  • Tag 3 - 4

    Corbett Nationalpark 2 Tage

    Blaubartspint (M. Lilje)

    Die Wälder in diesem Gebiet sind sehr reich an Vogelarten, deswegen verbringen wir auch drei volle Tage hier. Alleine 10 verschiedene Spechte sind hier möglich und wir hoffen mehrere von ihnen zu finden – unter anderem Indiengrün-, Rötel, Himalaja-Feuerrücken- Puder-, und Grauscheitelspechte. Dazu kommen Dschungelzwergkauz, Weißhaubenhäherling, Blaubartspint und Bengalenpirol.

    Wir hoffen, während unserer Zeit in dieser Gegend auch die Chance zu haben, in Dhikala zu übernachten – das gibt uns nicht nur die Chance durch viele wunderbare Wälder zu fahren, wir kommen dann auch in ein Gebiet mit viel hohem Gras neben dem großen Ramgangasee. Hier gibt es Halsbandfrankolin, verschiedene Weihen, Goldaugen-Grasmücke und Bengalenkuckuck. Der Blick nach oben lohnt sich auch oft und wir können verschiedene Geier, Indienhaubenadler, Haubenschlangenadler, Braunschwanz- und Bindenseeadler und Steppenadler sehen, sowie die viel kleineren Kronenbaumsegler und Indiensegler.  Die Wälder hier sind im Winter für ihre bunt gemischten Vogelscharen bekannt – man weiß oft nicht, wo man als erstes hinschauen soll…verschiedene Bülbüls, Drongos, Häherlinge und Schnäpper sind alle zusammen aktiv und bewegen sich schnell durch das Dickicht, dazu kommen oft Blutpirol, Elsterschnäppervanga, Trauerraupenfänger und leuchtende Menningvögel.

    Dieser Park hat auch viele andere Tiere und ist unsere erste Chance den spektakulären Tiger zu finden – diese lauern hier auf Chital, Samba- und Schweinshirsche, Wildschweine und Languren, die die Raubkatzen oft mit ihren lauten Warnrufen verraten. Mit etwas Glück können wir auch Asiatische Elefanten, Ghavial und Sumpfkrokodil beobachten.

    Fahrstrecke etwa 30km pro Tag je nach wo wir unterkommen. Es darf nur um den Eingang und um das Hotel etwas gelaufen werden.

  • Tag 5

    Fahrt nach Nainital

    Berghaubenadler (M. Lijle)

    Heute geht es für uns wieder in ein neues Gebiet – wir nehmen uns vor, über den Tag von etwa 400m bis 2000m über dem Meeresspiegel zu kommen. Direkt in der Nähe von Ramnagar sind manchmal Einfarbschwalbe, Rostgans und verschiedene Stelzen zu beobachten. Unterwegs sehen wir, wie der Wald sich langsam lichtet und immer mehr Nadelbäume die Krone übernehmen. während wir höher in die Berge fahren. Unterwegs halten wir ab und zu, um etwas zu laufen und ein paar schöne Arten zu beobachten, die in den neuen Biotopen vorkommen. Bänderschwanz-Baumläufer, Graubrust- und Bergprinien, Heulbartvogel, Himalajasittich, Graukopf-Laubsänger, Blaukopf- und Blaustirn-Rotschwanz Berghaubenadler und Streifenbülbülhäherlinge zum Beispiel. Am späten Nachmittag kommen wir in unserem Hotel für die nächsten 3 Nächte an. Nainital ist eine Kleinstadt, die um einen See angelegt wurde und von Bergen umgeben ist – es ist eine sogenannte „Hill Station“, welche gerne im Sommer genutzt wird, um der Hitze in der Tiefebene zu entfliehen.

    Heute fahren wir 80km und werden zwischendurch kürzere Strecken laufen

  • Tag 6 - 7

    Nainital und Pangot Gegend 2 Tage

    Gelbnackenyuhina (M.Lilje)

    Wir haben zwei ganze Tage, um diese Gegend zu erkunden – genug Zeit, um viele wunderbare Arten zu finden. An einem Morgen fahren wir früh etwas weiter in die Berge, um in offenen, sehr steilen Graslandschaften Schopffasan und Himalajabraunelle zu suchen – manchmal sind hier auch Goral - eine Bergziege - und Schneegeier zu sehen. Sonst gibt es hier, je nach Temperatur, verschiedene Meisen (Laub- und Fichten) und Drosseln (Bergerd-, Dixonerd-, Schwarzkehl- und Kastanien-), sowie auch Häherlinge, Himalajablauschwanz, Orientturteltaube und Schwarzkappensibia. In kleinen Dörfern sind die Gärten manchmal sehr produktiv: es können Tibetwürger, Goldschwanz, Strichelhäher, Muskatbronzemännchen, Mattenpieper und Rosenbrauengimpel gefunden werden. Wir verbringen viel Zeit auf den ruhigen Straßen und suchen nach gemischten Scharen, in denen sich unter anderem Gelbnackenyuhina, Grünflügel- und Aschbülbüls aber auch Kali- und Koklasfasane, Scharlachgimpel, Goldbinden-Laubsänger, Rostflügel- und Grünwürgervireos, Weißschwanzkleiber, Rostbauch-, Himalaja- und Braunstirnspechte aufhalten könnten. Wir versuchen hier in ein paar verschiedenen Biotopen unterwegs zu sein und vergessen auch nicht die wunderbaren Aussichten zu genießen – bei klarem Wetter gibt es zum Beispiel einen wunderbaren Blick auf den fast 8000m hohen Nanda Devi.

    Fahrstrecke 40-80km pro Tag und wir laufen immer kürzere Strecken, wenn wir uns in schönen Biotopen befinden, vielleicht 5-8km pro Tag

  • Tag 8

    Nainital bis Sattal

    Heute verlieren wir wieder etwas an Höhenmeter, um in der letzten Gegend der Tour in den Kumaon Bergen anzukommen. Sattal liegt auf etwa 1500m und ist ideal, die Wälder und Arten dieser Biotope kennenzulernen. Es gibt verschiedene Drongos, Blauflügelsiva und verschiedene Laubsänger, die durch die Blätter schwirren und Himalajaerddrossel , die sich in dem gefallenen Laub versteckt. Mit etwas Glück finden wir hier mehrere Schnäpper, die im Sommer viel höher brüten, sowie auch Schwarzkehlbraunelle und Weißscheitel-Rotschwanz.

    Am Rande der kleinen Landwirtschaftsflächen sind die Hecken und Büsche, sowie kleinere Waldstücke oft sehr ergiebig – wir suchen Rotschnabel-Sonnenvogel, Rotwangensäbler, Tüpfelzwergspecht, Rostkinnhäherling, Schwarzkinn-Buschtimalie, Karmingimpel, Gelbnackenspecht und Grünschwanz-Nektarvogel. Oft hat man in diesen Wäldern auch Glück mit lärmenden Gruppen der wunderbaren Bartsittichen.

    Fahrstrecke 40km & Wanderstrecke ins gesamt vielleicht 6km in verschiedenen Gegenden

  • Tag 9

    Sattal Gegend und Zug nach Delhi

    Wanderbaumelster (M.Lilje)

    Je nachdem was wir in der Gegend noch sehen wollen, werden wir heute in der Nähe vom Hotel bleiben, vielleicht wieder zu den Sattal Seen fahren oder ein anderes Gebiet in der Nähe aufsuchen. Diese Gegend hat so viele Arten, das wir nie alle gesehen haben können und natürlich gerne auch etwas Zeit verbringen, verschiedene Arten länger beobachten oder besser zu sehen, bevor wir uns von den vielen Arten hier verabschieden. Rotkehl-Buschwachtel, Zimtkehlschnäpper, Himalajazwergpfeifer oder Goldbauch-Fächerschnäpper wären vielleicht Arten, die wir bisher noch nicht gefunden haben. Am späten Vormittag fahren wir dann los, um unseren Zug in Kathgodam zu bekommen, mit dem wir dann etwa 5 Stunden unterwegs sind und am Abend in der Hauptstadt Delhi ankommen und übernachten.

    Fahrstrecke Heute vielleicht 40km -meistens sehr langsam- und dann 5 Stunden im Zug. Gewandert werden kürzere Strecken oder einmal etwa 6km am Vormittag

  • Tag 10

    Fahrt nach Ranthambhore

    Bindenflughuhn (M.Lilje)

    Heute ist vor allem ein Reisetag – nach einer erholsamen Nacht machen wir uns nach dem Frühstück auf den Weg in den Süden. Wenn wir gut vorankommen, sollten wir am Nachmittag etwas Zeit haben, um uns in diesem viel trockneren Biotop umzugucken und kommen so schnell in der Vogelwelt der Tiefebene an. Am Rande kleine Feuchtgebiete und sogar Pfützen, am Wegesrand sind oft schon Vögel zu sehen: Rotlappenkiebitz, Paddyreiher und verschiedene Limikolen sind fast überall anzutreffen. Im Gebüsch verstecken sich nicht nur verschiedene Drosselhäherlinge und Drongos, sondern auch Brahmakauz, Rotstirn-Schneidervogel, Perlhalstaube und mit etwas Glück der endemische Sirkarkuckuck.

    Wir kommen dann in unserem Hotel an, wo wir die nächsten 3 Nächte verbringen werden. Wenn wir in den nächsten Tagen zwischen den Fahrten etwas Zeit haben, werden wir in dieser Gegend um das Hotel herumlaufen können. Manche Arten sind deutlich einfacher zu finden und zu beobachten, wenn wir nicht in Fahrzeugen unterwegs sind. Hier können viele Arten vorkommen, so wie Bindenflughuhn, Roststirnprinie, Rotflügellerche, Strauchschmätzer, Mainas und sogar Kappen- und Braunkopfammern.

    Fahrstrecke ist Heute etwa 350km & wir hoffen am Nachmittag etwas zu Fuss unterwegs zu sein: vielleicht 1 bis 2km

  • Tag 11 - 12

    Ranthambhore Nationalpark und Umgebung 2 Tage

    Dieser Nationalpark, der um das über 1000 Jahre alte Ranthambhore Fort gelegen ist, ist etwa 280km2 groß und besteht hauptsächlich aus Trockenwäldern, die durch kleine Wasserläufe , Seen, steinige Hügel und Berge unterbrochen werden.

    Über drei Tage werden wir hier 4 Pirschfahrten unternehmen: es gibt viele Arten für uns zu suchen - unter vielen anderen sind manche Ziele Perlspornhuhn, Dschungelwachtel, Fischuhu, Wachtelfrankolin, Weißstirn-Fächerschwanz, Bronzescheitel-Smaragdspint, Orangegrüntaube, Indienvanga, Elstersteinschmätzer, Bengalen- und Goldschulterspechte, Dschungel-, Ufer- und Hirtenmainas Wanderbaumelster, Pflaumenkopfsittich, Storchschnabelliest, Weißaugenbussard, Schopfwespenbussard, Indien-Zwergohreule, Indientriel und Zwergmennigvogel. Die Seen und Feuchtgebiete sind auch nicht zu unterschätzen – am Rande ist oft viel los, mit verschiedenen Enten, Limikolen, Reihern, Stelzen und Störchen – je nach Wasserhöhe könnten Highlights Braunbauch-Kielralle, Wollhalsstorch, Fasanen- und Bronzeblatthühnchen und Krabbentriel sein.

    Dieser ist auch der Park, in dem wir bei weitem die beste Chance haben werden, den majestätischen Tiger zu sehen! Wenn es warm ist, kommen sie manchmal am Nachmittag hervor um Wasser trinken oder sie können irgendwann gesehen werden, wenn sie sich durch den Trockenwald bewegen. Wenn wir das Glück haben einen Tiger zu finden, ist das sicherlich einer der großen Highlights der ganzen Tour! Andere Säugetiere hier sind Chital, Sambarhirsch, Indische Gazelle, Wildschwein, Nördliches Palmenhörnchen, Nilgauantilope, Bengalische Hanumanlangur und unter anderem Seltenheiten Lippenbär und Leopard.

    An einem Morgen fahren wir in die Nähe des Banas Flusses. Hier sind auch oft viele verschiedene Arten zu sehen – Gelbkehlsperling, Bindenlaufhühnchen, Grauscheitellerche, Zwergschnepfe, Langschwanz-Drosselhäherling, Blaukehlchen, Bindenflughuhn, Mariskenrohrsänger und Indiensilberschnabel.  

    Wir fahren nicht weit aber sind jeden Tag lange in unseren Pirschfahrzeugen unterwegs & Wanderstrecken sind kurz und hauptsächlich um unser Hotel

  • Tag 13

    Ranthambhore und Fahrt nach Bharatpur

    Goldschnepfe (M.Lilje)

    Heute Morgen machen wir unsere letzte Fahrt im Ranthambhore Nationalpark und hoffen natürlich weitere gute Beobachtungen genießen zu können. Bis jetzt kennen wir die meisten häufigen Arten schon gut, genießen aber diese letzte Chance die verschiedenen Biotope im Park abzusuchen. Die Wege, auf denen wir unterwegs sein können, werden jeden Tag nach einem Zufallsprinzip vergeben, es ist also sehr wahrscheinlich das wir verschiedene Teile von Ranthambhore sehen werden, wissen aber nie welche Strecke uns zugeteilt wird.

    Nach unserem letzten Ausflug hier fahren wir los nach Bharatpur, wo wir nach einer längeren Fahrt wieder 3 Nächte verbringen werden und wo eine komplett andere Erfahrung auf uns wartet. Unterwegs werden wir nicht viel Zeit haben, halten jedoch die Augen offen und haben gute Chancen Indiengeier zu sehen. Es gibt auch fast immer viele weitere Überraschungen auf diesen Fahrten durch das ländliche Indien.

    Fahrstrecke heute etwa 250km

  • Tag 14 - 15

    Bharatpur und Umgebung 2 Tage

    Buntstorch (M. Lilje)

    Der Keoladeo Nationalpark ist der Hauptgrund, warum wir uns ein paar Tage hier aufhalten. Das Herz vom Park besteht aus mehreren riesigen Teichen – ursprünglich angelegt vom Maharadscha von Bharatpur als Entenjagdrevier. Seit fast 70 Jahren ist das Gebiet jetzt ein Schutzgebiet – seit fast 40 Jahren ist es schon Teil des UNESCO-Weltnaturerbe. Hier sind wir mit Fahrrad-Rikschas unterwegs und suchen langsam die ganzen Teiche ab. Hier gibt es endlos viele Enten, Reiher und Limikolen. Viele Arten sind auch in Europa vorhanden, es gibt aber auch einige Besonderheiten: Bunt- und Riesenstorch, Saruskranich, Weißbrust-Kielralle, Javapfeifgans, Indien-Fleckschnabelente, Orient-Schlangenhalsvogel, Klein- und Braunwangenscharbe, Schwarzkopfibis, seltene Schwarzdommel, Fasanen- und Bronzeblatthühnchen, Goldschnepfe und Graukopf-Purpurhuhn.

    Aber nicht nur das Wasser hat was zu bieten, auch in dem Trockenwald und Gestrüpp gibt es viel zu sehen: Pagodenstar, Indiensilberschnabel, Rostbauchprinie, Zwergschnäpper, Bayaweber, Asienkoel, Rubinkehlchen und Indienhornvogel. Unsere Rikscha-Fahrer haben auch sehr geübte Augen und wissen oft, wo sich manche Seltenheiten verstecken: Indien-Zwergohreule, Koromandeluhu, Brahmakauz und Langschwanz-Nachtschwalbe sind fast nur so zu sehen. Viele Vögel bedeutet auch es gibt viel zu fressen – oft ist hier eine überraschend hohe Greifvogeldichte: Ganges-, Schell-, Zwerg-, Steppen-, Schlangen- und sogar Kaiseradler sind manche der Großen, die uns hier erwarten könnten.

    Am zweiten Tag kommen wir entweder in den Park zurück oder suchen die umliegenden Büsche und Felder ab, oder besuchen ein anderes Gebiet wie Bund Baretha. Hier gibt es manchmal Koromandelrennvogel, Kurzzehenlerche oder Gelblappenkiebitz zu sehen. Auf dem größeren See rasten vielleicht Krauskopf- oder Rosapelikane, sowie auch Goldschnabel-Seeschwalbe, Silberklaffschnabel und andere.

    Wir sind zu dem Nationalpark nur ein paar Minuten unterwegs und dann mit den Rikschas, von denen wir immer wieder kleine Strecken laufen. Am zweiten Tag könnten wir bis zu 60km mit dem Bus zurücklegen und bis 5km laufen.

  • Tag 16

    Bharatpur bis Chambal

    Indienscherenschnabel (M.Lilje)

    Heute geht es wieder früh los – wir fahren Richtung Südosten in die Nähe des Chambal Fluss, der durch diese sehr trockene Gegend fließt, und sehr viel später im Yamuna und dann in den Ganges mündet. Am Nachmittag werden wir etwa 2 Stunden auf dem Fluss in einem Boot verbringen und die Ufer und kleinen Inseln absuchen. Besonderheiten sind hier Indienscherenschnabel, Schwarzbauch-Seeschwalbe, Krabbentriel, Uferlerche, Braunbauch-Flughuhn, Wüstensteinschmätzer, Streifengans, Glanz- und Kolbenenten, Blaumerle und Fischmöwe. Zwei Besonderheiten ohne Federn gibt es hier auch – der bizarre Gavial, der sich oft auf kleinen Inseln in der Sonne wärmt und der Ganges-Delfin, der leider meistens unter der Oberfläche versteckt bleibt. Greifvögel zieht es in diese Gegend auch viele: Schlangenadler, Habichtsadler, Adlerbuzzard, Laggarfalke, Schikrasperber und Schmutzgeier sind nur ein paar davon. Das überraschend trockene Gebiet hat aber auch viel anderes zu bieten und wir sollten vor oder nach der Bootsfahrt Zeit haben die Gegend langsam zu durchstreifen.

    Fahrstrecke etwa 180 km. Wir laufen ein paar Kilometer am den Chambal Flußufern und Umgebung

  • Tag 17

    Chambal Umgebung und Rotes Fort

    Krabbentriel (M.Lilje)

    In dem Garten unserer Lodge und in der direkten Umgebung ist oft gut was los: Falkenkauz versteckt sich manchmal im Dickicht, Indische Riesenflughunde schlafen in den Bäumen, und wir könnten Gelbscheitelspecht, Indienhornvogel, Elsterstar, Bengalenracke, Weißohrbülbül, Lazulischnäpper und viele andere hier genießen.

    Wir fahren dann weiter in die Stadt Agra, wo wir eine Nacht verbringen werden. Heute Nachmittag geht es erstmal zum Roten Fort, was kurz nach dem Taj Mahal gebaut wurde. Wir werden uns Zeit nehmen diese riesige Palast- und Festungsanlage anzuschauen, um dann auch schon den ersten Blick aus der Ferne auf das Taj Mahal werfen zu können. Der Name des Forts kommt von den riesigen roten Sandsteinplatten, mit denen es fast komplett verkleidet ist. Wenn wir Zeit haben, besuchen wir auch eine kleine Fabrik, wo wir sehen, wie die aufwändige Marmor Einlegearbeit gemacht wird.

    Fahrstrecke heute etwa 100 km  und nur kurze Strecken zu Fuß

     

  • Tag 18

    Taj Mahal und Fahrt nach Dehli zum Abflug

    Taj Mahal (M.Lilje)

    Der letzte Ausflug der Tour ist heute Morgen früh zum Taj Mahal – ein echtes Highlight zum Abschluss unsere Reise, auch wenn es ganz anders ist, als der Rest unserer Tour. Es ist vor allem was ganz besonderes, dieses weltberühmte Gebäude am frühen Morgen zu bewundern, wenn das Licht die Farbe des Marmors langsam verändert. Das Taj Mahal wurde schon in 1648 von dem Großmogul Shah Jahan errichtet, benötigte mehr als 20 Jahre bis es fertiggestellt wurde und genießt UNESCO-Weltkulturerbe Status. Auch hier sind verschiedene Vögel im Yamuna Fluss hinter dem Monument und im Garten selbst zu sehen – wir haben immer die Ferngläser dabei. Halsbandsittich, Schmutzgeier, Rostgans, Flusskiebitz, Einfarbschwalbe und Braunsteinschmätzer werden hier alle oft gesehen.

    Wir verabschieden uns dann von Agra und fahren wieder gen Norden nach Delhi zurück, wo wir uns noch etwas auffrischen können, bevor es zum Flugplatz geht und wir uns auf den Heimweg machen.

    Die Fahrstrecke von Agra nach Delhi beträgt etwa 250 km und wir laufen 2-3km um das Taj Mahal herum

Enthaltene Leistungen

  • 16 Übernachtungen im Mittelklassehotels, 1 Nacht im Nachtzug
  • Vollpension
  • Transport vor Ort im Kleinbus, Auto, Zug und offenem Wagen in den Nationalparks, Fahrrad-Rikscha in Keoladeo
  • Professionelle, deutschsprachige und landeskundige Reiseleitung
  • Örtliche, englischsprachige Reiseleitung
  • Eintritte in alle erwähnten Nationalparks und Sehenswürdigkeiten
  • 3 Safari-Fahrten im Corbett Nationalpark
  • 4 Safari-Fahrten im Ranthambhore Nationalpark
  • 1 Bootsfahrt auf dem Chambal-Fluss
  • Artenliste
  • Reisebericht

Nicht enthaltene Leistungen

  • Anreise (gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot)
  • nicht erwähnte Verpflegung
  • Visum (ca. 50 €)
  • Kamera Zuschlag in manchen Parks – etwa 2 bis 10€ pro Fahrt.
  • persönliche Ausgaben & Trinkgelder
  • Reiseversicherung: www.birdingtours.de/service/reiseversicherung/ (gerne beraten wir Sie persönlich)

Reiseberichte

Diese Reise ist eine Pilotreise, daher gibt es noch keine Reiseberichte!

  • Gruppengröße und Mindestteilnehmerzahl

    Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann die Reise bis 4 Wochen vor Reiseantritt abgesagt werden. Sollte dieser Fall eintreten, versuchen wir immer die Reise trotzdem durchzuführen. Falls das nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen sehr gerne ein schönes Alternativangebot.

Ausrüstung

  • Elektronische Flugtickets mit Ihrer jeweiligen Buchungsnummer
  • Gültiger Reisepass (muss bei Ausreise noch mind. 6 Monate gültig sein)
  • Visum
  • Wanderschuhe
  • In den Bergen kann es kalt werden: Kleidung für bis fast 0 Grad aber auch für etwa 30 Grad in der Tiefebene.
  • Regenjacke
  • Tagesrucksack
  • Sonnenschutz
  • Mückenschutz
  • Trinkflasche
  • kleine Reiseapotheke
  • Fernglas und (wenn möglich) Spektiv
  • Grimmett et al. Birds of India: Pakistan, Nepal, Bangladesh, Bhutan, Sri Lanka, and the Maldives (Princeton Field Guides Verlag) oder das gleiche Buch von Helm Field Guides: Birds of the Indian Subcontinent

Generelle Hinweise

  • Anforderungen der Reise: geringe bis mittelschwere Anforderungen, wandern bis etwa 8 km
  • Änderungen, die den Charakter der Reise nicht beeinflussen sind zwar nicht vorgesehen, wir behalten sie uns aber vor. Bitte nehmen Sie das Detailprogramm als Vorschlag, aber nicht als Checkliste, was jeden Tag passieren muss. Das Programm kann umgestellt werden, wobei der Charakter der Reise jedoch erhalten bleibt. Wenn die Reise umgestellt wird, dann nur zu Ihren Gunsten! Bitte beachten Sie, dass sich bei den Reisen die angegebenen Reiseleiter und Hotels ändern können.
  • Diese Reise ist nicht speziell für FotografInnen konzipiert. Die Beobachtung steht hier im Vordergrund. Gerne weisen wir auf unsere speziellen Fotoreisen hin, sie sind hier zu finden: https://www.birdingtours.de/fotoreisen-natur-und-tiere/

Zahlungsmodalitäten

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20 %
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.

Hinweis zu den Zielarten

Auf unseren Reisen beobachten wir die Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum und können Ihnen nicht garantieren, alle hier aufgeführten Zielarten auf der Tour zu sehen. Unsere Reiseleiter bemühen sich, Ihnen so viele Vogelarten wie möglich zu zeigen.

Eignung unserer Reisen für Personen mit eingeschränkter Mobilität

Bei unseren Naturreisen handelt es sich um Reisen, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet sind. Sollten Sie bezüglich der Anforderungen unsicher sein, sprechen Sie uns bitte unbedingt vor der Buchung an.

Das könnte Sie auch interessieren ...