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Rohrdommel

Botaurus stellaris

Der Moorochse macht schwer zu beschreibende Geräusche als Gesang, die man angeblich fünf Kilometer (!) weit hören soll. Es ist ein nebelhornartiges “hmump”, aus der Nähe hört es sich wie ein Einatmen, ein leises “uh”, zusammen also ein “uh-hmump” an.

Man kann sich vorstellen, dass das dem einsamen Wanderer im ohnehin unheimlich und unübersichtlichen Sumpf oder Moor möglicherweise in Verbindung mit dem Schnurrren und Peitschenknall des Ziegenmelkers und dem Quorren der Waldschnepfe Schauer über den Rücken trieben. Rohrdommeln zu sehen, ist nicht einfach. Man braucht sehr viel Geduld, um vielleicht vom Deich aus, in der Nähe eines Rufers, die kaum merklichen Bewegungen im Schilf zu sehen und dann einen Teilanblick des Vogels, der wie eine Katze durch das Schilf schleicht, zu erhaschen. In harten Wintern ist es oft einfacher, leider aber mit einer Notlage der Vögel verbunden, die bei Eis und Schnee vom Hunger getrieben am Schilfrand entlang laufen oder sogar auf Wiesen unterwegs sind, um doch noch etwas Fressbares, etwa eine Maus, zu finden.