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birdingtours

Reiseleiterprofil

Kay Fuhrmann

Jahrgang 1967, geboren in Hannover, zoologischer Präparator. Weltweit reisender Ornithologe und seit Jahrzehnten im Naturschutz tätig.

Kay ist mit den naturwissenschaftlichen Sammlungen aus aller Welt am Landesmuseum Oldenburg betraut. In Deutschland als breit aufgestellter Florist und Faunist tätig, ist er auf Reisen hauptsächlich ornithologisch ausgerichtet. Ehrenamtliche Tätigkeiten im Umwelt- und Gebietsschutz führen ihn regelmäßig als Leiter naturkundlicher Führungen in die Natur.


Fragen & Antworten

  • Als Hannoveraner bin ich 1967 in der Niedersächsischen Landeshauptstadt geboren worden. Berufliche Ausbildung und Anstellungen haben mich in Deutschland herumkommen lassen. Seit mehr als 20 Jahren bin ich nun in Oldenburg i.O. und damit zurück in der Norddeutschen Tiefebene.

  • Schon als Kind faszinierte mich die Natur und insbesondere Greifvögel und Eulen. Ernsthaft mit der Ornithologie auseinandergesetzt, habe ich mich aber erst seit 1983. Es war die unmittelbare Begegnung mit einer Sperbereule in Schweden, die mich nachhaltig geprägt hat. Das Interesse an Vögeln führte mich seitdem in viele Teile der Welt. Seit Jahren engagiere ich mich darüber hinaus im Naturschutz und der Avifaunistik. Nach einer Familienphase möchte ich nun gerne wieder mehr reisen um mit Gleichgesinnten Vögel zu beobachten.

  • Ich habe mich gegen ein Biologiestudium entschieden und mein zweites Hobby zum Beruf gemacht. Dem Thema Vögel treu geblieben, bin ich seit vielen Jahren Präparator am Landesmuseum in Oldenburg und habe mich hier schwerpunktmäßig mit der ornithologischen Sammlung befasst.

  • Einerseits sicherlich der Entdeckergeist und die Spannung interessante und neue Arten finden zu können. Andererseits auch in einem Menschenleben zu beobachten, wie sich das Rad natürlicher Veränderungen sichtbar weiterdreht, wie Arten kommen und gehen. Sich mit Vögeln fremder Länder zu beschäftigen, bedeutet für mich auch immer ein Einstieg in die Geographie, Landeskunde und weiterer interessanter Aspekte dieser Erdteile.

  • Bereits als Zivildienstleistender in der Naturschutzbehörde meines Heimatortes, habe ich mit dem praktischen Artenschutz begonnen. Seit Jahrzehnten kartiere ich Vögel für Naturschutzbehörden. Heute gehöre ich der Landschaftswacht zweier Kommunen an und veranstalte regelmäßige Gebietsführungen. Mit der Publikation eigener Forschungsergebnisse hat sich für mich ein weiterer Weg erschlossen, für die Belange der Natur einzutreten.

  • Ich bin ganz neu im Team und hoffe die Chance zu bekomme, 2020 eine Reise zu leiten. Allerdings kann ich auf Erfahrungen als vogelkundlicher Reiseleiter in den 1980er und 90er Jahren zurückgreifen.

  • Angedacht ist die Frühlingstour nach Texas.

  • In den vergangenen Jahren habe ich selbständig Orni-Reisen durch die USA gemacht. Nun glaube ich meine Expertise weitergeben zu können. Nach Reisen in verschiedenste Länder, bin ich besonders von der Avifauna und den Landschaften Nordamerikas angetan. Andererseits empfinde ich im Vergleich gerade das Reisen durch die USA als „Heimspiel“ mit bekannter Kultur, beherrschbarer Sprache und gewohnter Reisegestaltung.

  • Für mich als jemand, der durch und durch „Welt-Birder“ ist, liegt es auf der Hand, dass birdingtours genau das bietet, für das ich brenne. Vögel in fernen Ländern zu finden und zu beobachten. Dies mit Gleichgesinnten und einer Gruppe von Menschen die, wie ich hoffe, von meiner Erfahrung und meiner Begeisterung profitieren können.

  • Zwar bin ich, was mein naturkundliches Interesse in der Heimat angeht, breit aufgestellt, bei den für mich spannenden Reisen geht es aber primär um die Vogelbeobachtung. Meine und die Ausrichtung von birdingtours sind da deckungsgleich.

  • Es ist immer besonders traurig, wenn Tierarten auf dem Planeten aussterben. Ein Höhepunkt meiner bisherigen Reisen war sicherlich, dass ich noch Dünnschnabel Brachvögel Anfang der 1990er Jahre in Marokko beobachten durfte.

  • Puh, schwer zu sagen. Ich mag die ganze Gruppe der Larolimicolen besonders. Raubmöwen in voller Aktion am Strand zu beobachten ist ein Traum. Wenn ich nun aber nur eine Art nennen soll; natürlich die bereits erwähnte Sperbereule!

  • Einen Wüstenregenpfeifer im sommerlichen Watt des Jadebusens zu entdecken, die Schreikraniche in Texas zu erleben oder einfach in einem, für mich unbekannten Teil der Erde bei bestem Wetter zu stehen und in der Fülle toller, neuer Arten zu schwelgen.

  • Zeiss 10x40 (bei dem im vergangenen Jahr leider „schon“ die 30-jährige Garantie abgelaufen ist).

  • Mein bewährtes Swarowski Habicht AT80 mit Zoomokkular 20-60.

  • Für mich wünschenswert ist immer, dass die Gruppe in sich harmoniert und dass man ein offenes Wort findet. Ein zeitnahes Feedback macht vieles einfach. Zweitrangig ist, ob es sich um ornithologische Anfänger oder Fortgeschrittene handelt.