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Schmalschwanz-Paradieswitwe

Vidua paradisea

Die Schmalschwanz- oder Spitzschwanz-Paradieswitwe gehört zu den Witwenvögeln, die  während der Balz- und Brutzeit einen auffälligen Sexualdimorphismus zeigen. Im Prachtkleid haben die sonst spatzenähnlich gefärbten Männchen ein breites, gelbes Nackenband.

Die kastanienbraune Brustfärbung geht zum Bauch hin in ein  helles Gelb über. Schnabel, Kopf, Kehle, Rücken und Flügel sind schwarz. Das Weibchen ähnelt dem Männchen im Schlichtkleid.  Die Schmalschwanz-Paradieswitwe kommt im gesamten Ostafrikanischen Raum vor und das Verbreitungsgebiet dehnt sich im Süden Richtung Westen bis nach Angola und Namibia aus. Sie bevorzugt trockenes Buschland. Wie alle Witwenvögel ist auch diese Paradieswitwe ein Brutparasit und benutzt vorwiegend als Brutwirt, je nach Gebiet, entweder den Buntastrild oder  den Wienerastrild. Das Weibchen legt jeweils ein Ei in das Nest der Brutwirte. Die Rufe und Gesang der Paradieswitwe ähnelt denen der Wirte.