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birdingtours

Reiseleiterprofil

Roland Weber

Jahrgang 1962, weitgereister Ornithologe. Es zog ihn gleich nach der „Maueröffnung“ in die Berge des Himalaja, die Weiten Sibiriens oder die Steppen Afrikas.

Meistens war er dort zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Kajak unterwegs. In den letzten Jahren hat Roland sich mehr und mehr auf Reisen ins Baltikum, speziell nach Estland konzentriert. Hier leitet er schon seit Jahren die Birdingtouren. Roland arbeitet als Nationalparkranger im Weltnaturerbegebiet „Buchenwald Serrahn“, ist also auch beruflich ständig in der Natur unterwegs.


Fragen & Antworten

  • Ich wurde 1962 in Neustrelitz (Mecklenburg) geboren und wohnte bis zum 16. Lebensjahr in Serrahn. Mein jetziger Wohnsitz ist Georgenhof in der Gemeinde Carpin, also ganz in der Nähe des Weltnaturerbegebietes.

  • Schon in frühester Kindheit wurde mir die Vogelkunde durch meinen Vater, dem damaligen Leiter der Biologischen Station Serrahn nähergebracht. Selbstverständlich und voller Eifer kontrollierte ich die Fangnetze. Im Alter von 12 Jahren schloss ich die Prüfung zum Vogelberinger erfolgreich ab - nie werde ich den Anblick vergessen als sich über 60 Bergfinken in einem Vogelnetz verfingen.

  • Ich bin gelernter Forstfacharbeiter/Mechanisator und arbeite jetzt als Ranger im Müritz-Nationalpark.

  • Es ist die Mobilität der Vögel die mich fasziniert. Kleine Wesen von weniger als 10 Gramm die es vermögen, während des Zuges, mehrere tausend Kilometer zurück zu legen. Auf den zahlreichen Reisen neue Vogelarten zu entdecken und mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen.

  • Ich arbeite seit mehr als 20 Jahren im Müritz Nationalpark.

  • Seit 2012.

  • Ich bin Reiseleiter in Estland und Litauen.

  • Immer wieder faszinierend ist die Birkhahnbalz in Estland. Aber auch der Ruf des Habichtskauzes in den hellen stillen Nächten ist beeindruckend.

  • Das Baltikum ist immer eine Reise wert.

  • Ich schaue mir sehr gerne Vögel gemeinsam mit anderen Menschen an. Menschen, die sich auch mal an ganz gewöhnlichen Vögeln erfreuen können. Ich erfreue mich an deren glänzenden Augen, wenn wir eine neue Art entdecken. Ich lerne aber auch selbst mit jeder Reisegruppe hinzu. Gerade Estland ist nach den vielen Besuchen mit dem Auto, dem Fahrrad oder dem Boot, so etwas wie meine zweite Heimat geworden.

  • Das ist nicht einfach. Da fällt mir aber der Zwergschnäpper ein, der jedes Jahr fast auf den Tag genau aus seinem mehrere tausend Kilometer entfernten Winterquartier zurückkehrt und sein Brutrevier in den Serrahner Buchenurwälder (Müritz-Nationalpark) bezieht. Es fasziniert mich, dass sein markanter Gesang alljährlich, gefühlt immer von einem und demselben Baum zu hören ist.

  • Bei all meinen durchgeführten Reisen gab es aufregende Erlebnisse. Aber der Mai im Jahre 2015 hat bei mir bleibende Eindrücke hinterlassen. Dutzende Blaukehlchen zogen entlang der Küste Estlands Richtung Norden. Sie zeigten nur eine geringe Fluchtdistanz. Aber auch der im Netz gefangene Gelbbrauenlaubsänger auf der Kurischen Nehrung (2016) zu betrachten, war etwas Besonderes.

  • Die „eine“ Rothalsgans unter den zehntausenden rastenden Weißwangengänsen in der Matsalubucht zu finden.

  • Ich beobachte mit einem Leica 10x50 Fernglas.

  • Ich arbeite am liebsten mit einem Leica APO-Televid 77.

  • Nette Gäste und interessante Gespräche, Teilnehmer die Krankheiten und Sorgen auch mal zu Hause lassen können. Einfach Spaß haben und die schönen Beobachtungen genießen.

Bewertungen des Reiseleiters

Bewertungen der Reise