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Neusiedler See im Frühling

Ungarn

  • 6 bis 14 Personen
  • 7 Tage / 6 Nächte

Aktuell keine Termine

Neusiedler See im Frühling

Sänger, Greife, Limikolen im Nationalpark

Der Neusiedlersee, einer der größten Binnenseen und zugleich der westlichste Steppensee Europas, zählt zu den berühmtesten Naturräumen Europas. Im Frühling bieten der See und seine Umgebung ideale Möglichkeiten für ornithologische Beobachtungen. An der östlichen Seite des Sees im Seewinkel liegen die kleinen, artenreichen Zick- und Salzseen, wo sich zu jetzt im Frühling große Ansammlungen von Limikolen einfinden. Die ausgedehnten Schilfbestände auf der ungarischen Seite bilden den Lebensraum für viele Wasservogelarten. Hier beginnt die Kleine Ungarische Tiefebene, eine der einst umstrittensten Grenzregionen des Kontinentes.

Entlang der österreichisch-ungarischen Grenze im transnationalen Nationalpark bieten sowohl ursprüngliche Landschaften als auch renaturierte Lebensräume einer äußerst vielfältigen Flora und Fauna eine Heimat. Auf unserer Reise besuchen wir die besten Naturgebiete auf beiden Seiten der Grenze. Während der Reise erleben wir die Unterschiede zwischen der österreichischen und der ungarischen Seite des Nationalparks, die landschaftlichen Kontraste finden ihr Spiegelbild in der Vogelwelt. Im Frühling sind die meisten Brutvögel da und andere ziehen durch das Gebiet auf ihrem Weg nach Norden. Die kleinen Salzseen und überschwemmten Flächen bieten ideale Brut- und Nahrungsplätze, dort werden wir viele attraktive Vögel ganz aus der Nähe beobachten können.

Einige Zielarten:

Rebhuhn, Kolbenente, Rothalstaucher, Zwergscharbe, Schwarzstorch, Silberreiher, Seidenreiher, Purpurreiher, Nachtreiher, Rallenreiher, Rohrdommel und Zwergdommel, Löffler, Kaiseradler, Seeadler, Fischadler, Rohrweihe, Wiesenweihe, Rotfußfalke, Baumfalke, Großtrappe, Wasserralle, Seeregenpfeifer, Säbelschnäbler, Stelzenläufer, Wasserläufer, Strandläufer, Bekassine, Uferschnepfe, Brachvogel, Mittelmeermöwe, Zwergmöwe, Flussseeschwalbe, Trauerseeschwalbe, Weißbartseeschwalbe, Weißflügelseeschwalbe, Sumpf-, Waldohreule, Kuckuck, Bienenfresser, Eisvogel, Wiedehopf, Blutspecht, Mittelspecht, Pirol, Neuntöter, Kolkrabe, Beutelmeise, Bartmeise, Haubenlerche, Schilfrohrsänger, Drosselrohrsänger, Mariskensänger, Feldschwirl, Rohrschwirl, Rohrammer.

Aufpreis bei 6 - 9 Teilnehmern: + 70,00 Euro pro Person

Reiseverlauf

  • Säbelschnäbler (C. Moning)

    Treffpunkt in Wien am Hauptbahnhof. Fahrt mit dem Bus am Neusiedlersee entlang ins ungarische Hegykő, einem kleinen Dorf im Süden des Neusiedlersees, bereits erste Beobachtungen in den Salzlacken des Seewinkels möglich.

    Unsere Unterkunft befindet sich in einem familiär geführten Hotel mit ausgezeichneter Küche am Rande des Nationalparks, ein idealer Ausgangspunkt für unsere Tagesexkursionen. Abendessen und Übernachtung, wie an den folgenden Tagen, in Hegykő.

  • Moorente (C. Moning)

    Wir besuchen den Nationalpark Neusiedlersee auf der ungarischen Seite. In der Pannonischen Tiefebene treffen mehrere Klimazonen zusammen und ermöglichen eine faszinierende Vogelwelt aus alpinen, mediterranen und osteuropäischen Regionen. Wir beginnen unsere Exkursion am Einserkanal, wo eine bunte Vogelwelt zu beobachten ist: See- und Kaiseradler, Moorente, Purpur-, Nacht- und Rallenreiher, Löffler, Seeschwalben und Watvögel.

    Am späten Vormittag besuchen wir die ungarische Hansag.  Die ungarische Seite des Nationalparks bietet urtümliche Naturgebiete wie ausgedehnte Salzsteppen und Moorlandschaften, die den ehemaligen Naturreichtum des Neusiedler Sees heute noch repräsentieren. Hansag, als größtes Feuchtgebiet Westungarns, bildete früher eine undurchdringliche Grenzregion. Ausgedehnte Moorlandschaften, Feuchtwiesen und Erlenwälder sind immer noch zu sehen. Durch den Naturschutz wurde auf der ungarischen Seite schon ein 700 Hektar großes Gebiet renaturiert. Wir besichtigen die revitalisierte Wasserlandschaft, wo wir seltene Vogelarten wie Zwergscharbe, Schwarz- und Rothalstaucher, Purpurreiher, Schwarzstorch, Seeschwalben und Rohrsängerarten erwarten können.


  • Sumpfohreule (M. Neumann)

    Der Tag ist dem österreichischen Teil des Hansag gewidmet, wo wir Großtrappen beobachten können. Am Ende April balzen noch die Trappenhähne! Es ist einmalig, die spektakuläre Balz des schwersten, flugfähigen Vogels der Welt zu erleben. Das strukturreiche Gebiet vom Waasen bietet gute Chancen auf Sichtung weiterer schöner Vogelarten, wie Wiesenweihe, Rotfußfalke, Sumpfohreule, Großer Brachvogel und Wiedehopf.

    Am Nachmittag fahren wir durch den Seewinkel, wo die vielen kleinen Salzseen den Limikolen ideale Nahrungs- und Rastplätze bieten. Die kleinen Lacken sind voll mit verschiedenen Watvögeln, wie Säbelschnäbler, Stelzenläufer, Rotschenkel, Uferschnepfe, See- und Flussregenpfeifer, Temminck- und Zwergstrandläufer. Mit etwas Glück können dort auch Seltenheiten entdeckt werden. Zu dieser Zeit ziehen auch Trauer-, Weißbart- und Weißflügelseeschwalben regelmäßig durch das Gebiet.

  • Löffler (C. Heber)

    Unsere Exkursion führt auf die österreichische Seite. Wir unternehmen eine schöne Wanderung entlang der Langen Lacke, wo die strukturreiche Salzsteppe sehr reich an verschiedenen Vogelarten ist. Die Lange Lacke mit den kleinen Salzlacken bildet einen Anziehungspunkt für Silberreiher, Löffler, Graugänse, Enten und Kampfläufer.  Mit etwas Glück können wir dort auch Seeadler, Würg- und Baumfalke sehen.

    Am Nachmittag Fahrt entlang dem östlichen Ufer des Sees. Die stark beweidete Uferzone des Neusiedlersees bietet ideale Nahrungsplätze für eine erstaunlich reiche Vogelwelt.  Durch die schöne Landschaft unternehmen wir eine Wanderung und beobachten die Flachwassergebiete, wo Zwergscharbe, Grosse Rohrdommel, Purpurreiher, Löffler, Enten- und Limikolenarten zu beobachten sind. Im Schilfgürtel brüten viele Rohrsängerarten und Blaukehlchen, im Gebüsch können wir Grasmücken finden.

  • Wespenbussard (C. Moning)

    Südwestlich vom Neusiedlersee erhebt sich das Sopron-Gebirge, wo Misch- und Nadelwälder, Rebberge und Kastanienplantagen abwechslungsreiche Lebensräume schaffen. Wir werden hier nach typischen Waldvogelarten wie Wespenbussard, Schwarzstorch, Schwarz-, Blut- und Mittelspecht sowie in der halboffenen Landschaft nach Wiedehopf, Pirol, Neuntöter und Grauammer suchen.

    Unterwegs unternehmen wir eine kurze Stadtbesichtigung in Sopron. Ungarns schönste, mittelalterliche Stadt weist eine ungewöhnliche Dichte an gotischen und barocken Baudenkmälern auf.

    Am Nachmittag halten wir an der ungarischen Seite des Sees. Ein ausgedehnter Schilfgürtel gedeiht am Ufer, wo Rohr- und Zwergdommel, Purpurreiher, mehrere Rohrsängerarten, Rohrschwirl und Blaukehlchen brüten.  Vom offenen Ufer aus können wir Löffler, Silber- und Seidenreiher, Enten, Fluss- und Weißbartseeschwalben beobachten.

  • Blutspecht (K. Gabor)

    Nach dem Frühstück wandern wir durch den Park des Schlosses Esterhazy in Fertöd. Das schöne Prunkschloss der Fürstenfamilie Esterhazy – größtes Barockschloss in Ungarn – wurde schon während seines Baus in der Mitte des 18. Jahrhunderts als „das ungarische Versailles“ bezeichnet. Der großzügig angelegte Park mit seinem sehr alten Baumbestand ist ein idealer Lebensraum für Blut-, Mittel- und Grauspecht, Wendehals, Kernbeißer und Grauschnäpper.

    Am späten Vormittag führt uns unsere Fahrt durch eine abwechslungsreiche Gegend, wo kleine Teiche, Feuchtwiesen, Weingärten, Sandgruben eine reiche Vogelwelt beherbergen. Unterwegs können wir Wiesenweihe, Waldohreule, Steinkauz Blutspecht, Bienenfresser, Neuntöter beobachten. Es besteht auch die Möglichkeit, das Besucherzentrum und den Lehrpfad des Neusiedler See Nationalparks bei Illmitz zu besuchen.

  • Schwarzstorch (C. Engelhardt)

    Wir verabschieden uns von Ungarn und fahren Richtung Wien. Fahrt entlang dem Neusiedlersee durch die Pandorfer Platte.

    Wir fahren in Richtung der slowakischen Grenze und erreichen das Naturschutzgebiet Marchegg. Der Grenze entlang befindet sich eine eindrucksvolle Flussauenlandschaft mit Auenwäldern, Altwassern und feuchten Überschwemmungsgebieten des Flusses March. Die urwüchsigen Wälder beherbergen einen Reichtum an gefährdeten und seltenen Pflanzen und Tieren, insbesondere auch an Vögeln. Die auf den alten Eichen brütenden Weißstörche sind die größte Attraktion des Reservates.  Mit 50 beflogenen Horsten befindet sich hier die größte Weißstorchkolonie Europas. In diesem landschaftlich reizvollen Gebiet haben wir gute Chancen Kaiseradler, Schwarzstorch, Schwarzmilan, Eisvogel, mehrere Spechtarten, Halsbandschnäpper zu beobachten.

Zusatzinformationen

  • Bei allen Reisen ist die minimale und die maximale Teilnehmerzahl angeführt. Die Mindestteilnehmerzahl ist bis 3 Wochen vor Reisebeginn zu erreichen. Auch wenn diese Zahl nicht erreicht wird, versuchen wir die Reise durchzuführen. Wir bitten Sie dann, sich an den Mehrkosten zu beteiligen. Sollte nur ein Platz zum Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl frei sein und die Buchung von zwei Personen gemeinsam eingehen, werden wir die Gruppengröße um eine Person erweitern.

Enthaltene Leistungen

  • 6 Übernachtungen in einem Mittelklassehotel
  • Halbpension
  • Alle Transferfahrten vor Ort ab/bis Wien
  • Führung in der Altstadt von Sopron/ Ödenburg
  • Eintritt in die Naturreservate
  • Professionelle, deutschsprachige und landeskundige Reiseleitung
  • Artenliste
  • birdingtours Notizblock und Stift
  • Reisebericht

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht erwähnte Verpflegung
  • Anreise. Gerne buchen wir Ihnen einen Flug.
  • Persönliche Ausgaben & Trinkgelder
  • Zusatzleistung für Flugreisen: Rail & Fly Ticket: www.birdingtours.de/service/bahnanreise/, Sitzplatz, Spezialverpflegung, etc. (auf Anfrage und gegen Aufpreis – bei Buchung bitte angeben)
  • Reiseversicherung: www.birdingtours.de/service/reiseversicherung/ (gerne beraten wir Sie persönlich)

Informationen

Generelle Hinweise

  • Einreise für Deutsche: Visumfrei für 3 Monate. Notwendig sind: Bei Ankunft mind. noch 6 Monate gültiger Reisepass oder Personalausweis, Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende Geldmittel bzw. Nachweis eines Pauschalarrangements.
  • Stromspannung: 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz
  • Telefon/Post: Die Vorwahl von Deutschland nach Ungarn ist 0036, von Ungarn nach Deutschland wählt man 0049. Die Budapester Telefonnummern sind sieben-, Provinzanschlüsse achtstellig. Es gibt öffentliche Telefone mit Münz- und Kartenbetrieb. Telefonkarten sind in Hotels, Postämtern, Tankstellen und Zeitungskiosken zu bekommen.
  • Mobilfunk: Telefonieren im D1-, E-Plus-, und Vodafone-Netz ist möglich.

Zahlungsmodalitäten

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20 %
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.

Hinweis zu den Zielarten

Auf unseren Reisen beobachten wir die Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum und können Ihnen nicht garantieren, alle hier aufgeführten Zielarten auf der Tour zu sehen. Unsere Reiseleiter bemühen sich, Ihnen so viele Vogelarten wie möglich zu zeigen.

Eignung unserer Reisen für Personen mit eingeschränkter Mobilität

Bei unseren Naturreisen handelt es sich um Reisen, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet sind. Sollten Sie bezüglich der Anforderungen unsicher sein, sprechen Sie uns bitte unbedingt vor der Buchung an.

Reiseberichte

Reisebericht 2018

Reisebewertungen