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birdingtours

Reiseleiterprofil

Bruno Dittrich

Jahrgang 1952, arbeitet seit 1978  freiberuflich als Fotodesigner, Autor und TV-Journalist speziell im Bereich Natur, Umwelt, Wissenschaft und Reise u.a. für Stern, GEO, FAZ, Die Zeit.

Autor mehrerer Bücher im Rasch & Röhring Verlag sowie als TV-Autor und Kameramann für ZDF, NDR, 3Sat und SAT1. Seit 1987 bereist er regelmäßig die Kanaren, und lebt seit 2004 auf La Gomera. 


Fragen & Antworten

  • Ich wurde als Aprilscherz 1952 in Bienenbüttel geboren. Das Dorf liegt in der Lüneburger Heide. Seit 2004 lebe ich in Valle Gran Rey auf La Gomera, Kanaren.

  • Vogelbeobachtung ist meine Erblast. Opa züchtete Kanarienvögel im Siebengebirge. Mein Vater hat mich schon mit in den Wald genommen, als ich noch Windeln trug. Mit sechs Jahren kannte ich alle Stimmen und Gesänge der heimischen, in der Heide vorkommenden Vogelarten. Mit 15 Jahren organisierte ich meine erste Reise nach Fehmarn zur Vogelbeobachtung. Ich fuhr mit dem Fahrrad auf die Ostseeinsel. 1973 veröffentlichte ich meinen ersten Bericht in den Jahresmitteilungen des UAA (Uelzener Arbeitskreis Avifaunistik) zum Thema „Künstliche Nisthilfen für den Eisvogel“.

  • Ich bin gelernter Kameramann und Fotodesigner. Seit 1978 arbeite ich selbständig als Fotodesigner, Autor einiger Fachbücher und Fernsehfeatures. Seit 2004 organisiere ich auf La Gomera spezielle Fototouren für Touristen und arbeite als Guide beim Whale watching. Aktuelle Informationen zu meiner Arbeit und Projekten findet Ihr auf meiner website artes-digital.de und fast täglich auf facebook.

  • Das Verhalten der Vögel, ihre Balz, Nahrungssuche, die Reaktionen auf Menschen. Der Reiz der Vogelbeobachtung liegt für mich darin ihnen so nahe wie möglich zu sein, ohne sie zu stören.

  • Mit 15 Jahren begann ich als ehrenamtlicher Mitarbeiter an der damaligen Vogelschutzstation Lüneburg-Kalkberg kranke Vögel zu pflegen. Ab 1970 leitete ich einige Jahre ein spezielles Nisthilfen-Programm für den Eisvogel. Für den Verein Jordsand arbeitete ich als Urlaubsvertretung oder Springer in etlichen Seevogelschutzgebieten an Nord- und Ostsee. Im NSG Reit/Hamburg war ich Helfer beim MRI-Programm.

    Seit 2004 helfe ich den „Bruchpiloten“ - jungen Sepiasturmtauchern – die zahlreich beim Ausfliegen abstürzen. Bis 2015 waren es wohl über 200 Jungvögel, die von der Starthilfe profitiert haben.

  • Seit 2012.

  • Ich leite ausschließlich die Kanarenreise Fuerteventura-Teneriffa.

  • Da nur eine Reise zur Auswahl steht – siehe oben. ;-)

  • Den größten Reiz gibt es nicht. Es sind viele gleichwertige Faktoren, die den Reiz ausmachen. Einerseits die Gäste, die stets viel Fachwissen mitbringen. Dann die zehn endemischen Vogelarten. Bisher ist es mir gelungen, mit allen Reisegruppen alle Endemiten zu beobachten.

  • Bemerkenswert ist das überdurchschnittliche Naturverständnis der Teilnehmer. Als Guide beim Whale watching habe ich mit Touristen zu tun, die teils glauben, Wale seien Fische. In den kleinen birdingtours Gruppen bereichern die Gäste teils das birdwatching, weil sie beispielsweise auch Insektenspezialisten oder Botaniker sind. Das führt dazu, dass wir meistens ein Rundum-Naturerlebnis auf hohem Niveau haben.

  • Jede Reise hat bisher einige Highlights gehabt. Seien es die fütternden Kanarenschmätzer, die balzenden Kragentrappen oder die Ringschnabelenten; seltene amerikanische Irrgäste.

  • Traditionell ist der Eisvogel mein Favorit. Hier habe ich die Sepiasturmtaucher besonders gern. Einerseits weil eine Brutkolonie direkt hinter meinem Wohnhaus liegt, andererseits durch die vielen Jungvögel, denen ich Starthilfe ins Leben gebe. Jeder einzelne, der Abends über dem Meer in der Dämmerung weg fliegt ist ein kleines Erfolgserlebnis.

  • 1977 bin ich mit den Weißstörchen von Deutschland über die Ostroute Türkei, Libanon, Israel und Ägypten bis in den Sudan geflogen (Die Störche selbst, ich im Flugzeug hinterher). Diese Reise zu wiederholen, das wäre was.

  • Seit Jahrzehnten das Steiner 7x50 EB.

  • Stativ statt Spektiv, darauf eine Canon 7D mit einem 2,8/300mm EF-Teleobjektiv und 1,4 oder 2x Extender. Als Naturfotograf muss man sich halt entscheiden. Alles geht nicht, und mir ist ein gutes Bild lieber als eine Beobachtung in der Qualität eines Pixelfehlers.

  • „Es allen Recht zu machen ist eine Kunst, die keiner kann.“ soll der Alte Fritz mal gesagt haben. Das trifft auch auf die kleinste Reisegruppe zu. Kompromisse sind deshalb unausweichlich. Sie einfach nur tolerieren und Rücksicht auf die Mitreisenden zu nehmen, die manchmal physisch nicht so fit sind wie andere, das ist mein größter Wunsch.

Ihr Reiseleiter bei