Vorfrühling im Weserbergland – Vogelbeobachtung im Dreiländereck Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen
Eulen und Spechte, Singvögel, Enten und Gänse
Im Vorfrühling auf ins Weserbergland – in endlosen Wäldern, zwischen uralten Huteeichen und an den Überflutungsflächen an Leine und Weser gibt es gerade jetzt vogelkundlich besonders viel zu entdecken.
Eulen und Spechte fangen sehr früh im Jahr an zu brüten, damit ihre in einigen Wochen halbwüchsigen Jungen den größten Hunger haben, wenn es am meisten Nahrung gibt. Daher wird jetzt, durchaus auch bei fast frostigen Temperaturen, intensiv gebalzt. Wir werden versuchen den König der Eulen, den Uhu - inzwischen in deutschen Mittelgebirgen durchaus wieder weit verbreitet, nachdem er vor vierzig Jahren fast gänzlich ausgestorben war - an seinem Brutfelsen zu belauschen. Ob das „Uhu“ zu hören sein wird?
Bei Streifzügen durch abendliche und nächtliche Nadel- und Mischwälder hoffen wir, so seltene Eulen wie den kleinen Raufußkauz – aus der Taiga stammend - und den noch kleineren Sperlingskauz zu hören. Allerdings sind diese Eulen in den letzten Jahren im Weserbergland immer seltener geworden. Möglicherweise, weil der Uhu sich immer weiter ausbreitet und sie verdrängt, vielleicht auch aufgrund des Klimawandels und der damit einhergehenden Veränderungen in den Wäldern. Wir brauchen viel Glück, sie zu erlauschen!
Morgens zieht es uns in schöne Laubwälder mit stattlichen Eichen, um Mittel- und Schwarzspecht zu sehen und zu hören. An Bächen begegnet uns die Gebirgsstelze und die Wasseramsel, einziger tauchender Singvogel der heimischen Fauna.
Schließlich besuchen wir auch überschwemmte Polder und Teiche an Leine und Weser – hier tummeln sich jetzt noch nordische Gäste und Durchzügler, besonders aus der Verwandtschaft der Gänsevögel: die bunten Gänsesäger und Löffelenten neben Grau-, Bläss- und Saatgänsen, eifrig tauchende Schellenten neben eleganten Spießenten. Mit Glück entdecken wir sogar Singschwäne oder Zwergsäger.
Einige Zielarten:
Uhu, Sperlingskauz, Raufußkauz, Kleinpecht, Mittelspecht, Buntspecht, Grauspecht, Grünspecht, Schwarzspecht, Tundrasaatgans, Kranich, diverse Entenarten, Wasseramsel, Wanderfalke.
Einige Höhepunkte:
- Uralte, riesige, verwachsene Hutebäume im Urwald Sababurg mit Grau- und Mittelspecht
- Kennenlernen und Beobachten der unterschiedlichen Spechtarten
- Uhu: Film über die Wiederansiedlung und Beobachtung
- Vorfrühling in Fluss- und Bachauen mit teilweise hunderten Wasservögeln
Aufpreis bei 7 - 9 Teilnehmern: + 120 Euro pro Person
Reiseverlauf
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Tag 1
Im Hochsolling: Mecklenbruch, Neuer und Lakenteich
Tannenmeise (A. Sukdolak) Zur Mittagszeit treffen wir uns in unserem Hotel. Nach einer kurzen Vorstellung des Programms stärken wir uns bei einer kleinen Suppe. Anschließend fahren wir in den Hochsolling. Dort unternehmen wir eine erste Wanderung durch Wald, Wiesen und das Moor Mecklenbruch am Rand von Silberborn. Dabei lauschen wir dem frühlingshaften Gesang von Meisen und Baumläufern. Seit einigen Jahren brüten hier sogar Kraniche – vielleicht gelingt es uns, sie zu entdecken.
Am Nachmittag bzw. in der beginnenden Dämmerung unternehmen wir eine erste kleine Exkursion am Lakenteich und am Neuen Teich. Der dämmerungsaktive Sperlingskauz ist hier in den letzten Jahren seltener geworden. Vielleicht haben wir dennoch das Glück, ihn zu hören oder sogar zu sehen.
Anschließend genießen wir ein leckeres Abendessen in unserem Hotel. Wer möchte, kann den Tag bei einem Film über die jahrzehntelangen und erfolgreichen Bemühungen ausklingen lassen, den Uhu im Weserbergland wieder heimisch zu machen.
Wanderstrecke: ca. 4,5 km
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Tag 2
Hasselbachtal, Landschafts- und Vogelvielfalt in der Weseraue, Abendwanderung in Sperlingskauzrevieren bei Stahle
Sperlingskauz (Andreas Weber - Baltikumreisen) Wer möchte, startet bereits vor dem Frühstück zu einem Spaziergang durch das wunderschöne Hasselbachtal am Stadtrand von Holzminden. Die einmalige Morgenstimmung und zahlreiche Vogelstimmen begleiten uns auf dem Weg. Auch die Wasseramsel ist in diesem naturnahen Bachtal zu Hause – vielleicht bekommen wir sie zu Gesicht.
Am Vormittag wandern wir zum Taubenborn und zum Großen Freizeitsee bei Höxter. Im Wesertal erwartet uns eine abwechslungsreiche Landschaft mit Hangwäldern, Erlenbrüchen, Kleingewässern, Äckern, Wiesen und Kiesteichen. Entsprechend vielfältig ist auch die Vogelwelt. Wir halten Ausschau nach Klein-, Bunt-, Schwarz-, Grau- und Grünspecht, verschiedenen Meisenarten sowie Drosseln und Finken auf dem Durchzug. Auch zahlreiche Wasservögel sind möglich – von Nil- und Graugänsen über verschiedene Taucher und Säger bis hin zu unterschiedlichen Entenarten. Mit etwas Glück entdecken wir sogar einen Raubwürger.
Mittags kehren wir ins Hotel zurück und stärken uns bei einer Suppe. Nach einer kleinen Pause erwartet uns bei Kaffee und Kuchen ein Einführungsvortrag zu zwei Artengruppen, die im Vorfrühling im Weserbergland besonders intensiv balzen: den Eulen und Spechten.
Am Nachmittag bzw. frühen Abend unternehmen wir bei Stahle, unweit unseres Hotels, eine Sonnenuntergangs-Waldwanderung. In der beginnenden Dämmerung halten wir erneut Ausschau nach dem Sperlingskauz. Vielleicht gelingt es uns, die kleine Eule zu erlauschen oder sogar zu Gesicht zu bekommen. In den vergangenen Jahren besetzte sie hier mehrere Reviere.
Wanderstrecke: ca. 7 km, ggf. zuzüglich Morgenspaziergang
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Tag 3
Hutewald bei Nienover, Weseraue bei Meinbrexen, Bad Karlshafen und Fürstenberg
Wanderfalke (C. Moning) Nach dem Frühstück unternehmen wir eine vormittägliche Wanderung durch das Hutewaldprojekt rund um Schloss Nienover im Reiherbachtal. Einst prägten Rinderherden und andere Weidetiere die Landschaft und schufen lichte, parkartige Wälder mit einer erstaunlichen Artenvielfalt. Diese historischen Waldbilder, wie wir sie auch von romantischen Landschaftsgemälden kennen, werden hier wieder angestrebt. Dank der halbwild lebenden Heckrinder und Exmoorponys sind sie bereits heute wieder beeindruckend erlebbar.
Wir halten Ausschau nach Mittelspecht, Kernbeißer und Weidenmeise, die sich in diesem Lebensraum besonders wohlfühlen. Begleitet werden wir von Holger Sonnenburg, einem ehemaligen Mitarbeiter der wissenschaftlichen Begleitung des Hutewaldprojektes. Er erläutert uns die Hintergründe dieses besonderen Naturschutzprojektes.
Nach einem Mittagspicknick am Mittelalterhaus bei Nienover fahren wir zu den Kiesteichen bei Meinbrexen direkt an der Weser. Hier beobachten wir verschiedene Taucher, Enten und Gänse. Auch Kleinspechte finden in den Gehölzen der Weseraue geeignete Lebensräume.
Anschließend unternehmen wir einen kleinen Spaziergang durch die Hugenottenstadt Bad Karlshafen. Bei einer Kaffee-Einkehr können wir zugleich die Wasservögel an der Weser beobachten.
Danach geht es weiter zu den Hannoverschen Klippen. Von hier genießen wir einen beeindruckenden Blick über das Wesertal. Mit etwas Glück können wir den hier brütenden Wanderfalken beobachten.
Gegen Abend fahren wir in die Weseraue unterhalb von Fürstenberg. In den alten Buntsandstein-Steinbrüchen hat der Uhu seit vielen Jahren einen Brutplatz. Mit etwas Glück hören wir seinen beeindruckenden Balzgesang und bekommen ihn vielleicht sogar zu Gesicht.
Wanderstrecke: ca. 6 km
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Tag 4
Alte Eichen, wilde Bäche, weite Auen
Kernbeißer (C. Moning) Heute widmen wir uns den alten Eichenbeständen bei Lauenberg. Sie bieten dem Mittelspecht, dem „Urwaldspecht“ Mitteleuropas, einen idealen Lebensraum. Wir lauschen seinem charakteristischen Balzquäken und halten gleichzeitig Ausschau nach Klein-, Bunt- und Schwarzspecht sowie vielen weiteren Waldvögeln, die jetzt im Frühling besonders aktiv sind. Eine gute Gelegenheit, sich nach dem langen Winter wieder intensiv in die Vogelstimmen einzuhören.
Am naturnahen Flüsschen Ilme versuchen wir anschließend, die Wasseramsel zu beobachten. Oft fliegt sie pfeilschnell und knapp über der Wasseroberfläche dahin – wir müssen also genau hinschauen.
Danach erwartet uns ein reizvoller Kontrast zur waldreichen Mittelgebirgslandschaft: das weite, offene Leinetal. An Polderflächen, Kiesteichen und der Geschiebesperre zwischen Salzderhelden, Northeim und Hollenstedt halten wir Ausschau nach einer vielfältigen Vogelwelt. Bunte Entenschwärme, nordische Gänse, vielleicht auch Schwäne, erste Kiebitze und weitere Feuchtgebietsvögel können uns hier begegnen.
Zwischendurch kehren wir zum Mittagessen ein.
Wanderstrecke: ca. 5 km
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Tag 5
Sababurg – Urwald und Wildpark
Steinkauz (Gabor Kovacs) Heute besuchen wir die Sababurg im hessischen Reinhardswald. Sie steht für uralte Baumriesen und einen der bekanntesten Hutewälder Deutschlands. Wir wandern durch den seit Jahrzehnten forstlich unberührten ehemaligen Hutewald und bestaunen die jahrhundertealten Bäume. Auch Grau- und Mittelspecht finden hier ideale Bedingungen.
Im Anschluss stärken wir uns bei einem Mittagessen im Restaurant „Thiergarten“, das zum historischen Wildpark Sababurg gehört. Neben Wölfen, Luchsen und verschiedenen Hirscharten können wir hier auch Eulen und Greifvögel in Haltung erleben. Wer möchte, kann an einer Falkner-Show teilnehmen.
Doch auch für wildlebende Spechte ist der alte Baumbestand des Wildparks äußerst attraktiv. Mindestens fünf der Spechtarten, nach denen wir auf dieser Reise Ausschau halten, kommen hier vor.
Gegen Abend fahren wir weiter in die Netheaue bei Erkeln. Hier gibt es mehrere Steinkauz-Brutpaare. Vielleicht gelingt es uns, einen der kleinen Eulen zu hören oder sogar zu sehen.
Wanderstrecke: ca. 8 km
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Tag 6
NSG Weseraue am Heidbrink
Erlenzeisig (C. Moning) Zum Abschluss unserer Reise besuchen wir das Naturschutzgebiet Heidbrink bei Reileifzen an der Weser. Die offene Weseraue mit der Weser, verschiedenen Teichen und Waldflächen bietet Lebensraum für zahlreiche Vogelarten. Wir halten Ausschau nach Graugans, Zwergtaucher, Gänsesäger, Klein- und Schwarzspecht, Hohltaube und mit etwas Glück sogar nach dem Eisvogel.
Bei einem gemütlichen Spaziergang erkunden wir das Gebiet und beobachten die Vogelwelt von einem Aussichtsturm und einer Beobachtungshütte aus. So lassen wir unsere Reise mit einer letzten abwechslungsreichen Vogelbeobachtung ausklingen.
Gegen 12:30 Uhr endet unsere Reise in Holzminden. Gäste, die mit der Bahn weiterreisen, bringen wir zum Bahnhof.
Wanderstrecke: ca. 2 km
Enthaltene Leistungen
- 5 Übernachtungen im Mittelklassehotel
- Halbpension
- 2 x Mittagssuppe
- 1 x Lunchpaket
- Eintritt Wildpark Sababurg
- 5 Euro Spende zur Unterstützung eines Naturschutzprojektes
- Führung Beweidungsprojekt
- Professionelle, deutschsprachige und landeskundige Reiseleitung
- Artenliste
- Reisebericht
- Spende Paramelis-Projekt in Litauen
Nicht enthaltene Leistungen
- Nicht erwähnte Verpflegung
- Persönliche Ausgaben & Trinkgelder
- Anreise
- Fahrgemeinschaften vor Ort
- Reiseversicherung: www.birdingtours.de/service/reiseversicherung/ (gerne beraten wir Sie persönlich)
Artenliste
Reiseberichte
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Wahlleistung: Mitfahrt im birdingtours-Bus - Änderung ab 2025
Bei dieser Reise bieten wir Ihnen zusätzlich die Möglichkeit im vom Reiseleiter gesteuerten Kleinbus bequem mitzufahren. Die Fahrt im Bus des Reiseleiters empfiehlt sich auch, weil während der Fahrt weitere Erläuterungen zu Fauna und Flora sowie der Landschaft gegeben werden.
Die Sitzplätze im Reiseleiterbus sind auf 7 begrenzt.
Der Reiseleiter besitzt einen Personenbeförderungsschein und ist somit entsprechend berechtigt und versichert beim Transport.
Wir möchten Sie darüber informieren, dass für die Reisen ab Januar 2025, ein pauschaler Betrag für die Busfahrt im Reiseleiterbus direkt bei der Buchung berechnet wird. Dies bedeutet, dass Sie keine nachträgliche Busabrechnung nach Abschluss der Reise von uns erhalten werden. Somit möchten wir unseren Buchungsprozess optimieren und Ihnen eine transparente und bequeme Buchungserfahrung bieten.
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Fahrgemeinschaften vor Ort
Bitte teilen Sie uns bei der Buchung mit, wie Sie anreisen werden.
Falls Sie mit dem Pkw fahren, informieren Sie uns bitte noch, ob Sie einverstanden sind vor Ort zu fahren.
Die Fahrten vor Ort werden in Fahrgemeinschaften durchgeführt. Dadurch sind wir flexibler und die Reise ist insgesamt kostengünstiger! Das hat sich bisher auf unseren Reisen bewährt. Die entstandenen Kosten werden vor Ort untereinander abgerechnet (wir empfehlen die landesübliche Kilometerpauschale in Höhe von 0,30 Euro pro Kilometer untereinander abzurechnen).
Sollten nicht genügend Pkws vor Ort zur Verfügung stehen, werden wir uns selbstverständlich darum kümmern.
Vielen Dank!
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Anreise per Pkw
Anreise mit dem Pkw:
Die Anfahrt erfolgt bequem über die B64 bzw. die B83. Kostenfreie Parkplätze stehen direkt am Hotel zur Verfügung.Das Hotel befindet sich im Ortsteil Höxter-Stahle.
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Anreise per Bahn
Anreise mit der Bahn:
Zielbahnhof ist Holzminden. Von dort aus erreicht man das Hotel (im Ortsteil Höxter-Stahle) in wenigen Minuten mit dem Taxi oder dem örtlichen Busverkehr. -
Gruppengröße und Mindestteilnehmerzahl
Bei allen Reisen ist die minimale und die maximale Teilnehmerzahl angeführt. Auch wenn diese Zahl nicht erreicht wird, versuchen wir die Reise durchzuführen. Wir bitten Sie dann, sich an den Mehrkosten zu beteiligen. Sollte nur ein Platz zum Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl frei sein und die Buchung von zwei Personen gemeinsam eingehen, werden wir die Gruppengröße um eine Person erweitern.Änderungen, die den Charakter der Reise nicht beeinflussen, sind zwar nicht vorgesehen, wir behalten sie uns aber vor. Nehmen Sie das Detailprogramm als Vorschlag, aber nicht als Checkliste. Wenn das Programm umgestellt wird, dann nur zu Ihren Gunsten!
Ausrüstung
- gültiger Personalausweis oder Reisepass
- warme Kleidung (auch Mütze, Schal und Handschuhe!)
- feste Schuhe (keine Gummistiefel)
- kleine Reiseapotheke
- Fernglas und (wenn möglich) Spektiv
- Bestimmungsbuch - wir empfehlen: Svensson et al. – "Der Kosmos-Vogelführer" und "Was fliegt denn da?“ von Barthel/Dougalis ebenfalls von KOSMOS. Für Einsteigende: "Grundkurs Vogelbestimmung" von Moning, Griesohn-Pflieger, Horn erschienen bei Quelle & Meyer.
Generelle Hinweise
- Anforderung der Reise: leicht bis mittel, Fußwege eben bis hügelig, bis maximal sechs Kilometer
- Änderungen, die den Charakter der Reise nicht beeinflussen, sind zwar nicht vorgesehen, wir behalten sie uns aber vor. Nehmen Sie das Detailprogramm als Vorschlag, aber nicht als Checkliste. Wenn das Programm umgestellt wird, dann nur zu Ihren Gunsten!
- Diese Reise ist nicht speziell für FotografInnen konzipiert. Die Beobachtung steht hier im Vordergrund. Fotografieren ist möglich, jedoch nicht, wenn es mit extremen Störungen für Natur oder Mitreisende verbunden ist. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihre Reiseleiterin oder Ihren Reiseleiter. Gerne weisen wir auf unsere speziellen Fotoreisen hin, sie sind hier zu finden: https://www.birdingtours.de/fotoreisen-natur-und-tiere/
Zahlungsmodalitäten
- Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20 %
- Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
- Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.
Hinweis zu den Zielarten
Auf unseren Reisen beobachten wir die Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum und können Ihnen nicht garantieren, alle hier aufgeführten Zielarten auf der Tour zu sehen. Unsere Reiseleiter bemühen sich, Ihnen so viele Vogelarten wie möglich zu zeigen.
Eignung unserer Reisen für Personen mit eingeschränkter Mobilität
Bei unseren Naturreisen handelt es sich um Reisen, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet sind. Sollten Sie bezüglich der Anforderungen unsicher sein, sprechen Sie uns bitte unbedingt vor der Buchung an.
Reisebewertungen
Reise zu den Vögeln im Weserbergland
Klaus Dr. Schimanski , reiste am 29.02.2024, Vorfrühling im Weserbergland – Vogelbeobachtung im Dreiländereck Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen
Sehr abwechslungsreiche Beobachtungsorte mit sehr guter Zeitplanung sorgten für einen entspannten Reiseverlauf. Jeden Tag gab es Beobachtungshöhepunkte. Für mich war es ein Erlebnis, jetzt Vögel hören zu können, die ich vor dieser Reise immer überhört habe. Dass immer wieder auf Besonderheiten und Zusammenhänge in der Natur hingewiesen wurde - auch die Teilnehmer brachten sich mit ihrem Wissen ein-, erfuhr ich als sehr bereichernd. Die Unterkunft war gut, aber besonders das kulinarische Angebot ließ keine Wünche offen. Eine klare Empfehlung für diese Reise mit Stefan Lilje. Es stimmte alles.
Millionen Bergfinken am Schlafplatz - aber nur wenige Spechte und Eulen gesehen
Harald V. , reiste am 01.03.2023, Vorfrühling im Weserbergland – Vogelbeobachtung im Dreiländereck Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen
Der unschlagbare Höhepunkt waren die mutmaßlichen 12 (zwölf!) Millionen Bergfinken am Schlafplatz, den wir wegen des eindrucksvollen und turbulenten Einflugs sogar zweimal besuchten. Das Hotel war sehr gut. Das Essen reichlich und hervorragend. Leider waren Eulen überhaupt nicht zu sehen, auch Klein-, Grün-, Grau-,Schwarzspecht waren bestenfalls in der Ferne zu hören. Trotzdem gab es auch allerlei ornithologische Erfreulichkeiten - für mich z.B. Bergente, Waldbaumläufer, 1 Wanderfalkenpaar am Brutplatz, Weidenmeise, täglich Kernbeißer und Rotmilan. Dendrologischer Höhepunkt waren die urigen Jahrhunderte alten Eichen-Recken im Urwald Sababurg.
Es hat sich sehr gelohnt!
Barbara B. , reiste am 01.03.2023, Vorfrühling im Weserbergland – Vogelbeobachtung im Dreiländereck Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen
Eine runde Sache - tolle Reiseleitung, angenehme Gruppe, Quartier mit leckerster Verpflegung. Viel zu sehen und zu hören! Und das Wetter muß man so nehmen, wie es kommt - Schnee gehört zum Vorfrühling dazu.
Es hat sich sehr gelohnt!
Barbara B. , reiste am 01.03.2023, Vorfrühling im Weserbergland – Vogelbeobachtung im Dreiländereck Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen
Eine runde Sache - tolle Reiseleitung, angenehme Gruppe, Quartier mit leckerster Verpflegung. Viel zu sehen und zu hören! Und das Wetter muß man so nehmen, wie es kommt - Schnee gehört zum Vorfrühling dazu.
gute Organsiation und Betreuung
Ein birdingtours Gast , reiste am 01.03.2023, Vorfrühling im Weserbergland – Vogelbeobachtung im Dreiländereck Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen
Wir waren 16 Personen und waren mit Kleinbus und zwei PKWs unterwegs. Die Anfahrten zu den Tageszielen haben gut geklappt. Leider gab es wenig Eulen zu beobachten. Es wird vermutet, dass die inzwischen dort häufigen Uhus die anderen Eulen vertrieben haben. Trotzdem war es eine lohnende Reise. Neben Beobachtungen von Buntspecht, Mittelspecht, Kleinspecht, Schwarzspecht und Grünspecht, konnten wir den Grauspecht hören. Außerdem waren wir in tollen Urwäldern unterwegs und haben abends an einem Brutplatz den Uhu gut hören können. An einem Gewässer fanden wir Trauerente, Samtente und einen Prachtaucher, neben vielen anderen Vogelarten, die wir auf der Reise entdecken konnten. Das Hotel in Silberborn hatte nette Zimmer, einen liebvollen Service und eine sehr gute Küche.
Spechte und Bergfinken
Sigi Heer , reiste am 01.03.2023, Vorfrühling im Weserbergland – Vogelbeobachtung im Dreiländereck Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen
Ich kannte viele Teilnehmende vom NABU Hamburg. Das gefiel mir. Aber insgesamt war es eine tolle Gruppe. Eine Reise mit vielen Beobachtungen. Besonders die seltenen Spechtarten und die vielen Bergfinken haben es mir angetan. Hatte in der kurzen Zeit 16 neue Arten für meine Jahresliste. Leider konnten wir am letzten Tag wegen des Schneefalls die geplante Exkursion nicht mehr ausführen. Die Zielarten Sperlingskauz und Raufußkauz haben wir nicht gesehen bzw. gehört. Stefan hat das möglichereise auf die Zunahme beim Uhu zurück geführt.
Ein birdingtours Gast , reiste am 25.02.2022, Vorfrühling im Weserbergland – Vogelbeobachtung im Dreiländereck Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen
Weserbergland im Frühjahr
Stephan u. Barbara Eberle , reiste am 27.02.2020, Vorfrühling im Weserbergland – Vogelbeobachtung im Dreiländereck Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen
Eine rundum gelungene Reise zum einstimmen auf eine neue Saison. In der wunderschönen Landschaft Weserbergland besuchten wir Wälder, Moore und Seen um die Zielarten zu suchen. Unser Reiseleiter Stefan Lilje überzeugte durch sein erstaunliches Wissen über Pflanzen und Vögel. Dies wurde nur noch von seinem Enthusiasmus getoppt der zu jeder Zeit zu spüren war. Zusammengefasst eine runde Reise!
Uhubalz im Weserbergland
Karin A. , reiste am 01.03.2019, Vorfrühling im Weserbergland – Vogelbeobachtung im Dreiländereck Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen
Landschaftlich attraktive Reise, vor allem die alten Wälder haben mir gefallen. Das Hotel war gut, hatte eine ruhige Lage und verfügte über eine ausgezeichnete Küche. Sehr gut und informativ fand ich die abendlichen Vorträge unseres Reiseleiters über Eulen, die wir dann leider in der Natur nicht gesehen haben. Grosse Ausnahme war ein balzender Uhu, der ganz in unserer Nähe zu beobachten war. Ausserdem konnten wir viele Finkenvögel, Meisen und Baumläufer sehen und hören. Insgesamt eine schöne Reise und ein gelungener Auftakt ins Vogeljahr.