Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK

Schneeammer

Plectrophenax nivalis

Schneeammern ziehen, wie auch Ohrenlerchen, im Winter von den skandinavischen Fjells besonders gerne an die Küste der Nord- und Ostsee.

Die Brutzeit haben sie im kalten Norden verbracht und zwischen Schneeresten, Borstgrasrasen und Findlingen ihre Kinder großgezogen. Genau daran ist ihr sommerliches Prachtkleid angepasst, mehr oder weniger schwarz-weiß. So dass sie zwischen den Schneeflecken nicht auffallen. Schneeammern sind so an raue Witterung gewohnt, dass sie in unserem vergleichsweise harmlosen Winter stürmischen Strände und Salzwiesen, Kieselstrände mit viel Geteibsel bevorzugen. Dort suchen sie nach kleinen Sämereien. Kommt man einer kleinen Gruppe der meist vertrauten Vögel doch etwas zu nah, fliegen sie mit klingelnden Rufen auf und wirbeln wie Schneegestöber durcheinander. Je nach der Härte des Winters können wir Schneeammern auf unseren Winterreisen an die Ost- und Nordseeküste erwarten.