Buchfink: Alle Infos auf einen Blick

Der Buchfink

Buchfink – Artenlexikon

Der Buchfink ist der häufigste Vertreter aus der Finkenfamilie bei uns. Er kommt in ganz Europa mit Ausnahme des hohen Nordens vor und ist in Mitteleuropa ganzjährig zu beobachten. Als Samenesser sucht er seine Nahrung hauptsächlich auf dem Boden – meist in Gesellschaft anderer Finken.

Bestimmungsmerkmale 14–18 cm Körperlänge. Beide Geschlechter zeigen einen weißen Schulterfleck, eine weiße Flügelbinde und weiße äußere Steuerfedern. Das Männchen ist bucheckernfarbig braunrosa mit graublauem Oberkopf, Nacken und Schnabel sowie grünlichem Bürzel. Das Weibchen ist graugrünlich gefärbt, zeigt aber dasselbe weiße Flügelmuster.
Verhalten Buchfinken suchen ihre Nahrung trippelnd auf dem Boden und treten im Winter in Schwärmen auf. Die Nester werden kunstvoll in Astgabeln gewebt. Reviere werden vom Paar gemeinsam hartnäckig verteidigt. Sie zählen zu den frühen Sängern und sind oft schon Ende Februar zu hören.
Nahrung Beeren, Samen aller Art, Insekten und Spinnen. Die Nestlinge werden ausschließlich mit Insekten gefüttert. Nahrung sucht der Buchfink überwiegend auf dem Erdboden, bevorzugt an vegetationsarmen, übersichtlichen Stellen.
Lebensraum & Verbreitung Buchfinken sind Baumvögel der Wälder, Parks und Alleen. Gärten ohne hohe Bäume werden nur im Winter auf der Suche nach Samen besucht. Verbreitung in ganz Europa außer dem hohen Norden.
Stimme & Rufe „Fink" oder „pink" ist der namensgebende Ruf, der manchmal minutenlang wiederholt wird. Der sogenannte Regenruf klingt wie „trüb" oder „rrüb". Der regional variierende Gesang hat meist einen markanten Endschnörkel.
Bestand & Schutzstatus Mit 6–8 Mio. Brutpaaren gilt der Buchfink als nicht gefährdet. Der Bestand nimmt jedoch ab.
Nicht gefährdetBestand rückläufig
Verwechslungsarten Im Winter können Buchfinken mit dem nah verwandten Bergfinken aus Skandinavien verwechselt werden – dieser zeigt aber eine orangene Tönung und im Flug einen auffallend weißen Bürzel. Einsteigenden kann der Kernbeißer verwirren, der ebenfalls grauen Nacken und weiße Flügelbinden hat, aber einen markant großen Schnabel und eine weiße Schwanzendbinde zeigt.
Wo & wann beobachten? Ganzjährig in Mitteleuropa zu beobachten. Im Winter bilden Buchfinken Schwärme, die in Buchenwäldern nach Bucheckern suchen – oder an Vogelfütterungen, wo sie am Boden nach Nahrung suchen.

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