Der Weißstorch
Kaum ein Vogel in Europa ist so bekannt wie der Weißstorch. Weißstörche sind Kulturfolger, die die Nähe der Menschen suchen, die ihnen das Brüten durch entsprechende Angebote auf Masten und Dächern oft sehr leicht machen.
Bestimmungsmerkmale
Der Weißstorch ist mit einem Meter “Stehlänge” und etwa zwei Metern Spannweite einer der größten Vögel Europas. Seine rote Beine, der ebenfalls rote Schnabel in Verbindung mit dem Weiß-Schwarz des Gefieders machen ihn auch im Flug unverkennbar.
Stimme & Rufe
Seine Stimme ist selten zu hören und erinnert an ein leises Fauchen. Ansonsten ist er akustisch sehr markant mit seinem Geklapper zu hören.
Verhalten
Weißstörche sind auch deshalb so bekannt, weil sei ein ausgeprägt “offenes Verhalten” zeigen. Vom Nestbau, über die Paarung bis zur Nahrungssuche spielt sich beim Weißstorch alles in der “Öffentlichkeit” ab. Da sie mittlerweile nicht mehr selten sind, kennen viele Menschen Adebar, den Storch. Bei der Nahrungssuche schreiten sie über Wiesen und Weiden oder an Ufern entlang.
Nahrung
Kurz gesagt, ernähren sich Weißstörche von allem “was sich bewegt”. Auf frisch gemähten Wiesen suchen sie auch verletzte oder getötete Kleintiere wie Mäuse und Heuschrecken.
Lebensraum & Verbreitung
Die größte Dichte erreichen die Weißstörche in den Flussauen der großen Flüsse. Mit zunehmender Dichte der Vorkommen werden aber auch andere Landschaften besiedelt. Wichtig sind Wiesen und Weiden, auf denen sie Kleintiere erbeuten können.
Verwechslungsarten
Der Weißstorch ist nicht mit anderen Vogelarten zu verwechseln.
Wo & wann beobachten?
Mittlerweile lassen sich in bestimmten Gebieten, hauptsächlich im Westen Deutschlands, ganzjährig Weißstörche sehen. Sie halten die Winterkälte gut aus, wenn sie ausreichend Nahrung finden. Die Mehrzahl weicht aber immer noch nach Westen aus und überwintert in Spanien, Portugal und Frankreich. Nur wenige fliegen weiter nach Westafrika. Die “Oststörche” fliegen mehrheitlich nach Osten ab und überwintern in Ostafrika.