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Harpyie

Guyana – Auf der Spur der Harpyie

Südamerika

  • 6 bis 8 Personen
  • 15 Tage / 14 Nächte

ab 6.890 €

Guyana – Auf der Spur der Harpyie

Vogelbeobachtungen im kreolischen Naturparadies

Begleiten Sie uns auf eine Vogelbeobachtungsreise in ein kaum bekanntes Land. Ein Land, das vor allem für Tier- und Vogelbeobachter hochinteressant ist: Guyana. In dem touristisch noch kaum erschlossenen Land in Südamerika dominieren ursprüngliche Landschaften wie üppige Regenwälder, weitläufige Berglandschaften und riesige Sumpflandschaften. Je nach Lebensraum unterscheidet sich die Pflanzen- und Tierwelt von Region zu Region. Insgesamt können in Guyana jedoch 1168 Wirbeltierarten und 814 Vogelarten beobachtet werden.

Auf unserer Vogelbobachtungsreise durch das exotische Guyana erwartet uns eine bunte, exotische und äußerst faszinierende Vogelwelt. Neben Kolibris, Papageien und verschiedenen Greifvögeln, halten wir auch nach dem Hoatzin, dem Nationalvogel Guyanas, Ausschau. Ein ebenso spektakulärer Vogel ist der Tiefland-Felsenhahn, deren Männchen in ihrem leuchtenden orangenen Federkleid sofort ins Auge stechen. Unter den Einheimischen wird der Tiefland-Felsenhahn auch „Cock of the Rocks“ genannt und gilt als Glücksbringer.

Aufgrund der besseren Flugverbindung statten wir am Anfang und Ende der Reise den beiden Karibikinseln Trinidad und Tobago einen lohnenswerten Besuch ab. Neben spektakulären Vogelbeobachtungen erleben wir in Guyana in komprimierter Form viel von dem, was Südamerika auszeichnet. Undurchdringlicher Urwald, eine artenreiche Tierwelt, atemberaubende Wasserfälle und freundliche, aufgeschlossene Menschen mit einer sehr interessanten Kultur. Die Reise wird in Guyana von einem englischsprachigen Reiseleiter begleitet. Zusätzlich haben wir lokale Reiseleiter engagiert, die sich in der jeweiligen Region bestens auskennen.

Zielarten:
Hoatzin, Rotschnabel-Tropikvogel, Ruß- und Zügelseeschwalbe, Weißbauchtölpel, Rotfußtölpel, Fregattvogel, Aztekenmöwe, Noddiseeschwalbe, Wanderfalke, Breitschwingenbussard, Krähenstirnvogel, Cayennetyrann, Weißschwanz-Degenflügel, Schwarzbrust-Mangokolibri, Moskitokolibri, Weißnackenkolibri, Krabbenreiher, Blaureiher, Schneckenweih, Ibis,  Schlangenhalsvogel,  Fleckenfaulvogel, Streifenbaumsteiger, Weißbauchpipra, Goldschuppen-Zwergspecht,  Schmalschwanztyrann, Speerreiher, Kapuzinervogel und viele weitere Vogelarten

Reiseverlauf

  • Tiefland Felsenhahn
    Tiefland Felsenhahn (Wilderness Explorers)

    Heute beginnt unsere Vogelbeobachtungsreise nach Guyana. Damit die Anreise nicht zu lange und anstrengen ist, steuern wir heute zunächst die Karibikinsel Tobago an. Am Flughafen in Tobago werden wir von unserem Reiseleiter abgeholt und können auf dem Weg nach Speyside einen herrlichen Blick auf die Ostküste genießen. Wir fahren vorbei an windgepeitschten Stränden, üppigen Wäldern und durch kleine Dörfer hindurch, ehe wir schließlich unser Hotel erreichen.

  • Rosalöffler
    Rosalöffler (Wilderness Explorers)

    Bereits am ersten Tag unserer Reise tauchen wir in die exotische Vogelwelt Tobagos ein. Gemeinsam mit unserem Reiseleiter Newton George unternehmen wir in der Nähe von Little Tobago eine Bootsfahrt und genießen tolle Vogelbeobachtungen in einer atemberaubenden Umgebung.
    Einige der 50 Vogelarten, die auf der Karibikinsel zu finden sind, sind beispielsweise der Rotschnabel-Tropikvogel, die Ruß- und Zügelseeschwalbe, der Weißbauchtölpel, der Rotfußtölpel und der Fregattvogel, sowie die Aztekenmöwe, die Noddiseeschwalbe, der Wanderfalke, der Breitschwingenbussard, der Krähenstirnvogel sowie der Venezuela- und Cayennetyrann. Unser Reiseleiter Newton kennt sich mit den Vogelarten in Tobago sehr gut aus und wird für all unsere Fragen zur Verfügung stehen. Außerdem zeigt uns Newton die Kolibrigalerie auf der Veranda seines Hauses. Hier sehen wir mindestens sechs verschiedene Arten von Kolibris aus nächster Nähe: den Weißschwanz-Degenflügel, die Schwarzbrust-Mangokolibri, den Moskitokolibri, den Weißnackenkolibri, den Rotschwanz-Schattenkolibri und die Kupferbürzelamazilie.
     
    Gegen Abend fahren wir zum Hotel zurück und lassen uns zum Abendessen landestypische Köstlichkeiten in Jemma's Seaview Kitchen Treehouse schmecken. Direkt am Strand genießen wir verschiedene Spezialitäten der karibischen Küche.

  • Vogelbeobachtung
    Reisegruppe (Wilderness Explorers)

    Die erste Hälfte des Tages steht uns zur freien Verfügung. Wie wäre es also mit einem erholsamen Ausflug zum Strand, bevor wir später vom Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht werden? Von Tobago aus fliegen wir nach Guyana – dem eigentlichen Ziel unserer Reise. Sobald wir unsere Koffer auf dem Gepäckband wieder erkannt und voller Vorfreude auf die Vogelbeobachtungen in Guyana das Flughafengebäude verlassen haben, werden wir von unserem Reiseleiter per Transfer zu unserm Hotel gebracht.

  • Cocoireiher
    Cocoireiher (Wilderness Explorers)

    Unser erster Tag in Guyana beginnt schon vor Tagesanbruch. Wir fahren an der Atlantikküste entlang, bis wir schließlich am Mahaica River ankommen. Auf dem Weg dorthin werden wir nach den wenig bekannten Weißbauch- und Zebrazwergspechten sowie dem Tropfenbrust-Spateltyrann, dem nördlichen Strauchtyrann und dem bedrohten Maximilianreisknacker suchen.
    Die Natur entlang des Flusses ist gut erhalten und bietet ein ausgezeichnetes Ökosystem für Reiher, Ibisse, verschiedenen Sumpftyrannen und mit etwas Glück bekommen wir hier auch den bedrohten Blutrückenspecht zu Gesicht.
    Das Flussgebiet ist außerdem einer der besten Orte, um Guyanas Nationalvogel, den Hoatzin (Opisthocomus Hoatzin), auch bekannt als „Stinkvogel“ oder „Zigeunerhuhn“, zu beobachten. Dieser seltsame Vogel ist eine ungewöhnliche tropische Vogelart, die in Sümpfen, Auenwäldern und Mangroven zwischen dem Amazonasgebiet und dem Orinokodelta in Südamerika vorkommt. Nach der Vogelbeobachtung kehren wir zum Haus unseres Bootsführers Ramesh zurück, um dort, direkt am Flussufer, ausgiebig zu frühstücken.
    Auch auf der Rückfahrt nach Georgetown haben wir wieder wunderbare Möglichkeiten verschiedene Vögel und Tiere zu entdecken. Einige Arten sind der Scharlachsichler, der Schwarzmantel-Scherenschnabel, der Braunpelikan und der Fregattvogel. Der Nacht- und der Krabbenreiher, der Blaureiher, der Kuh- und Schmuckreiher, der Schneckenweih und der mangroven-endemische Rotbauchbussard, können ebenfalls beobachtet werden. Diese Art wird aufgrund der starken Abholzung der Mangrovenwälder als nahezu ausgestorben eingestuft.

    Später am Nachmittag fahren wir durch das Herz der Stadt zum Stabroek Market, entlang der Ufer des Demerara-Flusses und tauchen in das lebendige Treiben in Georgetown ein. Während die Sonne langsam über dem Fluss untergeht, können wir Schwärme von leuchtendroten Scharlachsichlern und verschiedenen Reiherarten bestaunen, die über uns hinweg ziehen und sich für die Nacht in den Mangroven niederlassen. Nach Sonnenuntergang kehren wir zur Fähre zurück und genießen die Lichter der Stadt vom Fluss aus.

  • Kaieteur-Fälle
    Kaieteur-Fälle (Rainer Stoll)

    Noch vor Sonnenaufgang werden wir an unserem Hotel abgeholt und zu den wunderschönen botanischen Gärten von Georgetown gebracht. Hier beobachten wir die guyanische Vogelwelt in den Morgenstunden und wenn wir Glück haben, bekommen wir den Blutrückenspecht zu Gesicht. Diese erstaunlich farbenfrohe Vogelart findet man nur in Guyana und auch dort fast ausschließlich in den Küstenebenen. In den Gärten können wir unter anderem den Schneckenweih, den Perlaar, den Trauergrackel, den Rotbauchara oder den Blaustirn-Zwergara entdecken. Aber auch Gelbkehlschlüpfer, Schwarzhauben-Ameisenwürger, Purpur-Tangare, Weißohr-Zaunkönige, Goldschuppenzwergspechte und Aschkopfvireos lassen sich blicken. Und wer eine Pause von den Vogelbeobachten einlegen möchte, kann an einem nahegelegenen See ein paar gemütliche Seekühe beobachten.

    Gegen Mittag fliegen wir zu den Kaieteur-Fälle im Herzen von Guyana am Potaro River, einem Nebenfluss des Essequibo. Das Wasser von den Kaieteur-Fällen fließt über eine Sandsteinklippe in eine 247m tiefe Schlucht und sind damit 5 Mal so hoch wie die Niagarafälle. Der Sprühnebel der Kaieteur-Fälle schafft hier eine einzigartige Mikroumgebung und so können wir hier unter anderem die größten Trichterbromelien der Welt, in denen ein kleiner Goldfrosch sein ganzes Leben verbringt, sehen. Aber auch der seltene Tiefland-Felsenfasan kann hier beobachtet werden, da er in dieser Umgebung brütet.  Mit viel Glück können wir hier auch die berühmten Kaieteur Mauersegler oder die Makonaima-Vögel sehen, die unter dem riesigen Felsschelf nisten.

  • Marsh Tyrant
    Marsh Tyrant (Wilderness Explorers)

    Nach dem Frühstück fliegen wir nach Surama, einer indianischen Gemeinschaft im Herzen von Guyana. Das Dorf liegt inmitten einer kleinen Savanne, welche von den waldbewachsenen Pakaraima-Bergen umgeben ist.  Suramas Bewohner stammen hauptsächlich aus dem Stamm der Macushi, die sich bis heute viele der traditionellen Praktiken ihrer Vorfahren bewahrt haben. Durch die isolierte und idyllische Lage des Dorfes vergessen wir schnell den Großstadtdschungel und lassen uns auf ein ruhiges und friedliches Leben mit der Natur ein.

    Ein örtlicher Reiseleiter begleitet uns für einen kurzen Spaziergang, um einen ersten Einblick in die Wald- und Vogelwelt zu bekommen. Wenn der Nachmittag kühler wird, nimmt uns unser Reiseleiter auf eine Tour durch das Dorf mit. Hier besuchen wir die örtliche Schule, das medizinische Zentrum und die Kirche sowie einige der Wohnhäuser. Am Abend erwartet uns ein lehrreicher Spaziergang zur Beobachtung der Tierwelt, währenddessen wir die Mystik des Waldes bei Dunkelheit erleben.

  • Flusslandschaft (Rainer Stoll)

    Heute treffen wir uns vor Tagesanbruch, um den Surama Berg während einer kleinen Wanderung zu erklimmen und von dort oben, im Licht der aufgehenden Sonne, eine einmalige Aussicht über das Dorf, die Savanne und die umliegenden Pakaraima Berge zu genießen.
    Anschließend kehren wir zur Lodge zurück, um dort zu Mittag zu essen. Wer noch Lust hat, kann sich danach einem ca. 5 km langen Spaziergang durch den Regenwald bis hin zum Burro Burro Fluss anschließen. Dort steigen wir in ein Kanu, um vom Fluss aus die verschiedenen Tiere des Waldes zu suchen. In den Wäldern können wir Riesenotter, Tapire, Tayras, Spinnenaffen und viele andere einzigartige Tierarten entdecken. Zudem haben wir hier die einmalige Chance, ein Harpyien Nest zu sehen, welches direkt am Burro Burro Fluss liegt.

  • Karminkotinga
    Karminkotinga (Wilderness Explorers)

    Heute Morgen genießen wir die Morgendämmerung im Regenwald und entdecken mit einem Guide auf einem kleinen Waldspaziergang verschiedene Tier- und Vogelarten.
    Nach dem Frühstück fahren wir mit einem Geländefahrzeug von Surama durch den Regenwald bis nach Corkwood im Iwokrama Forest. Hier haben wir bei einem Spaziergang durch den Wald die Möglichkeit, den auffällig orangenen Tiefland-Felsenhahn zu entdecken. Der Wald lockt außerdem mit seinen interessanten Pflanzenarten, zu deren traditionellem medizinischen Gerbrauch unser Reiseleiter einiges zu berichten weiß. Anschließend geht es weiter zur Atta Rainforest Lode, unserer Unterkunft für die kommenden Nächte. Die Lodge liegt mitten im üppigen Regenwald, ganz in der Nähe der berühmten Iwokrama Hängebrücken. Von den Hängebrücken aus haben wir einen fantastischen Blick über die Baumkronen und den umliegenden Regenwald.

    Um das Hotel herum erkunden wir gemeinsam mit unserem Reiseleiter eine Lichtung, welche die Heimat des purpurroten Karminkotinga, einem weiteren ganz speziellen Vogels Guyanas, ist. Diese Vogelart ist hier relativ häufig anzutreffen, da sie in den nahe gelegenen Bäumen nistet. Außerdem haben wir auf der Lichtung gute Chancen den Glattschnabelhokko zu sehen, da sich einige der Tiere hier im Laufe der Zeit an Menschen gewöhnt haben und somit regelmäßige Gäste sind.

  • Grünfischer
    Grünfischer (Wilderness Explorers)

    Schon vor Tagesanbruch brechen wir erneut zu den Hängebrücken auf, denn von hier aus kann man die verschiedenen Vögel des Waldes am besten beobachten. Außerdem ist man hier auf Augenhöhe mit den roten Brüllaffen und den schwarzen Spinnenaffen. Aber auch auf dem Boden haben wir die Möglichkeit, die reichhaltige Artenvielfalt zu entdecken. Für Botaniker sind die wichtigsten Baum- und Pflanzenarten entlang der Wege markiert. Wenn man genau hinsieht kann man hier nicht nur viele Vogelarten, sondern auch verspielte Primaten, bunte Amphibien und skurrile Insekten entdecken. Auch der Tapir und das Aguti sind regelmäßige Besucher der Lodge. Und für Vogelbeobachtungsexperten gibt es noch ein weiteres Highlight im Unterholz rund um die Lodge zu entdecken: Den Rotschwingen-Grundkuckuck.

    Sobald es zu dämmern beginnt, kommt eine weitere Vogelart zum Vorschein, denn der kleine Weißflügel-Tagschläfer ist, wie der Name schon verrät, nur nachts aktiv. Auch Nachtwanderungen sind hier möglich, auf denen man immer etwas anderes Interessantes sehen kann, unter anderem auch den seltenen Jaguar (Panthera onca).

  • Jabiru
    Jabiru (Wilderness Explorers)

    Wer den morgendlichen Chor der Insekten und Vögel hautnah erleben möchte, sollte noch vor dem Frühstück zu den Hängebrücken gehen und dem Konzert von dort lauschen. Nach dem Frühstück beginnt unsere Bootsfahrt auf dem Rupununi Fluss zur Karanambu Lodge. Je nach Wasserspiegel können wir auf dieser Fahrt sogar den Riesenotter sehen, von dem es in diesem Fluss gleich mehrere Familien gibt.
    Die Karanambu Lodge ist eine 110 Quadratkilometer große, ehemalige Rinderfarm und war Heimat der mittlerweile verstorbenen McTurk, einer Naturschützerin und weltbekannten Riesenotterexpertin. Karanambu liegt im Norden von Rupununi, einer Region im Südwesten Guyanas, die für ihre ausgedehnten Feuchtgebiete und Savannen und deren biologische und kulturelle Vielfalt bekannt ist. In den Seen und Flüssen leben mehr als 600 Fischarten, in den Wäldern kann man über 600 Vogelarten entdecken und 200 Säugetierarten haben hier ihre Heimat gefunden. Die Lodge liegt etwa in der Mitte diese wunderschönen und faszinierenden biologischen Hotspots, in dem viele gefährdete Arten wieder der Riesenotter, der Mohrenkaiman, der Jaguar, der große Ameisenbär oder der Arapaima leben.

    Am späten Nachmittag fahren wir nochmal mit dem Boot hinaus, um nach wilden Riesenflussottern zu suchen. Sobald es dunkler wird, kann man hier zudem die wunderschöne Amazonas-Riesenseerose sehen, die nur in der Dämmerung blüht.  Auf der Rückfahrt versuchen wir den Mohrenkaiman und weitere verschiedene nachtaktive Vögel und Tiere zu entdecken.

  • Marmorreiher
    Marmorreiher (Wilderness Explorers)

    Heute Morgen versuchen wir die Großen Ameisenbären zu entdecken, die in den weiten Graslandschaften um die Lodge herum leben. Mit etwas Glück finden wir eines der bis zu 2 Meter langen Tiere, wenn es sich sein Frühstück aus einem der roten Termitenhügel holt. Der Große Ameisenbär ist ein großes insektenfressendes Säugetier, welches in Mittel- und Südamerika heimisch ist.

    Abends brechen wir zu einem nahe gelegen See auf, um dort Vögel wie den Ibis, die dort zu Hunderten verweilen, den Schlangenhalsvogel oder den Reiher zu beobachten. Für uns Vogelbeobachter lohnt es sich, die Waldgebiete entlang des Flusses ebenfalls zu erkunden, denn hier können wir Vögel wie den Fleckenfaulvogel, den Streifenbaumsteiger, den Weißbauchpipra, den Goldschuppen-Zwergspecht, den Schmalschwanztyrann, den Speerreiher oder den Kapuzinervogel beobachten. Ein abendlicher Spaziergang entlang der Landebahn ermöglicht uns die Sichtung von sieben Arten von Nachtschwalben und zwischen den Wiesen kann man den Dominikanertriel entdecken.

  • Seekuh
    Seekuh (Rainer Stoll)

    Nach dem Frühstück fliegen wir zurück nach Georgetown. Georgetown ist sowohl die Hauptstadt als auch die größte Stadt Guyanas und liegt am rechten Ufer der Demerara-Flussmündung. Unser Reiseleiter wird uns durch die Stadt führen und uns die einzigartige Geografie von Georgetown erklären. Auch ein Besuch des botanischen Gartens und des Zoos steht in Georgetown auf dem Tagesprogramm. Im botanischen Garten können wir eine der umfangreichsten Sammlungen tropischer Flora in der Karibik bestaunen. Im Laufe der Jahre hat sich der Zoo zu einem Zentrum für die Rettung und Rehabilitation von Wildtieren entwickelt und beherbergt über hundert verschiedene Arten tropischer Wildtiere. In den Seen des Botanischen Gartens leben außerdem Manatees, die wir mit saftigen Grasbüscheln füttern können.

    Für das Abendessen fahren wir in das Backyard Café, das sich im Stadtteil West Ruimveldt befindet, wo uns unser Gastgeber, Reiseleiter und Koch Delven Adams begrüßt. Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei diesem Café um einen Hinterhof, das Delven in ein kleines und verstecktes, aber exklusives Restaurant verwandelt hat. Hier können wir Delven bei der Zubereitung der landestypischen Speisen über die Schultern schauen oder unter der Laube, bei einem leckeren, frisch gepressten Saft oder einem kühlen Bier relaxen. Nachdem alles fertig zubereitet ist, genießen wir ein einmaliges Menü, begonnen mit einer Vorspeise und einem Entrée. Den Abschluss und endet mit einem köstlichen Dessert. Satt und glücklich fahren wir anschließend in unser Hotel zurück.

  • Gabeltyrann
    Gabeltyrann (Wilderness Explorers)

    Unsere Zeit in Guyana geht heute zu Ende und wir fliegen nach Trinidad. Der kontinentale Ursprung Trinidads, die Nähe zum Festland und die zahlreichen unterschiedlichen Lebensräume haben zu einer großen Vielfalt an Flora und Fauna geführt. Die Artenliste dieser Insel ist beeindruckend, darunter 97 Säugetierarten, 400 Vögel, 55 Reptilien, 25 Amphibien und 617 Schmetterlinge sowie über 2.200 Arten von Blütenpflanzen.

    Das Asa Wright Nature Centre, eine "Non-Profit"-Organisation und unsere Lodge liegen auf 1.200 Fuß in einem Tal in den Bergen der Northern Range auf einer ehemaligen Kakao-Kaffee-Zitrusplantage. Der Wald um die Lodge herum ist teilweise zurückgekehrt und schließt an den beeindruckenden Regenwald an den Hängen der umliegenden Berge an, sodass man das Gefühl hat, mitten im tiefsten Dschungel zu übernachten. Die Vogelbeobachtung auf der Veranda des Naturzentrums ist ein wahrer Genuss für uns Vogelbeobachter, denn hier kann man unter anderem die Kurzschnabelamazilie, den Weißnackenkolibri, die Schmuckelfe, die Kupferbürzelamazilie, den Kappennaschvogel, den Purpurnaschvogel und den Schwefeltyrann entdecken.
    Bei einer Führung durch die Gärten dieses vielfältigen Naturschutzgebiets,  können wir Arten wie den Veilchentrogon, den Dottertukan, den Fahlkopfspecht, den Säbelpipra, den Flechtenglöckner, den Rostbraunvireo sowie den Grün- und den Türkistangar sehen. Zudem können wir beobachten wie Dutzende Kolibris, Kleidervögel und Tangare an den Futterstellen umherschwirren und Tukane, Stirnvögel oder sogar der Prachthaubenadler von weiter entfernt zusehen.

    Nachmittags besuchen wir das berühmte Caroni Sumpfgebiet, wo wir die Großschnabelseeschwalbe, den Schwarzkehlkardinal, den Zweifarben-Spitzschnabel und den Riesenani, die Olivenscharbe, den Amerikanischen Schlangenhalsvogel, den Fischadler, den Mangrovenreiher, die Bahamaente und den Krabbenreiher sehen können. Aber der Höhepunkt wird der spektakuläre Flug des Scharlachsichlers sein, der in der Abenddämmerung zu seinem Schlafplatz in den Mangroven zurückkehrt. Im Anschluss daran werden wir die von Mangroven gesäumten Kanäle nach dem mysteriös klingenden Urtau-Tagschläfer absuchen.

  • Olivenscharbe
    Olivenscharbe (Wilderness Explorers)

    Heute fahren wir über die Northern Range bis zur Ostküste Trinidads, zum Nariva-Sumpf, dem größten Süßwasser-Sumpf Trinidads. An seinen Ufern befinden sich kleine Palminseln, auf denen hauptsächlich die Moriche-Palme wächst. Auch hier können wir wieder die faszinierenden Mangrovenwälder bestaunen.
    Auf dem Weg dorthin werden wir jedoch zunächst das Tiefland nach seltenen Vogelarten, wie dem Savannenbussard, dem Rotbruststärling, dem Sumpftyrann, dem Bronzekiebitz und dem Grünbürzel-Sperlingspapagei absuchen. Nachdem wir an der Küstenregion angekommen sind, haben wir die Chance, den Perlaar, die Südamerikanische-Rohrdommel, das Azursultanhuhn, das Rotstirn-Blatthühnchen und sogar den roten Brüllaffen zu entdecken. Wer heute keine Lust auf Vogelbeobachtung hat, kann natürlich auch im warmen Wasser des Atlantiks baden. Den Abend lassen wir ganz gemütlich ausklingen, während wir insgeheim drauf hoffen, den Rotbaucharas zuzuschauen, wie sie zurück zu ihren Schlafplätzen fliegen.

     

     

  • Fahlkopfspecht
    Fahlkopfspecht (Wilderness Explorers)

    Der letzte Tag unserer Vogelbeobachtungsreise durch Guyana ist angebrochen und wir werden vom Hotel abgeholt und zum Piarco International Airport gefahren. Von hier aus fliegen wir zurück nach Deutschland.

Zusatzinformationen

  • Änderungen, die den Charakter der Reise nicht beeinflussen, sind zwar nicht vorgesehen, wir behalten sie uns aber vor. Nehmen Sie das Detailprogramm als Vorschlag, aber nicht als Checkliste. Wenn das Programm umgestellt wird, dann nur zu Ihren Gunsten!

  • Bei allen Reisen ist die minimale und die maximale Teilnehmerzahl angeführt. Die Mindestteilnehmerzahl ist bis 3 Wochen vor Reisebeginn zu erreichen. Auch wenn diese Zahl nicht erreicht wird, versuchen wir die Reise durchzuführen. Wir bitten Sie dann, sich an den Mehrkosten zu beteiligen. Sollte nur ein Platz zum Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl frei sein und die Buchung von zwei Personen gemeinsam eingehen, werden wir die Gruppengröße um eine Person erweitern.

Enthaltene Leistungen

  • Englischsprachige Reiseleitung vom 1. bis zum 15. Tag
  • 14 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Privatbad in guten Mittelklasse-Hotels, Lodges und Cabinas
  • Flughafentransfer, Boots- und Bustransfers
  • Zusätzliche lokale Reiseleiter
  • Mehrwertsteuer
  • Kaieteuer Nationalpark inklusive Nationalparkgebühren
  • Iwokrama Forest-Nutzungsgebühr und Eintritt zu den Hängebrücken
  • Inlandsflüge in Guyana
  • Hotels vorbehaltlich Verfügbarkeit
  • Verpflegung und Ausflüge gemäß Detailprogramm
  • Artenliste
  • birdingtours Notizblock und Stift
  • Reisebericht
  • Aktivitäten wie im Reiseverlauf beschrieben

Nicht enthaltene Leistungen

  • Interkontinental Flug (gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot für Ihren Flug)
  • Nicht erwähnte Verpflegung
  • Fakultative/optionale Ausflüge und Eintritte
  • Visumsgebühr und Ausreisesteuer
  • Persönliche Ausgaben
  • Alle Kosten die nicht bei Leistungen Inkl. Aufgeführt sind
  • Persönliche Ausgaben & Trinkgelder
  • Zusatzleistung für Flugreisen: Rail & Fly Ticket: www.birdingtours.de/service/bahnanreise/, Sitzplatz, Spezialverpflegung, etc. (auf Anfrage und gegen Aufpreis – bei Buchung bitte angeben)
  • Reiseversicherung: www.birdingtours.de/service/reiseversicherung/ (gerne beraten wir Sie persönlich)

Ausrüstung

  • E-Tickets
  • Gültiger Reisepass (Das Reisedokument muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.)
  • Leichte tropische Kleidung, jedoch für die Abende Jacke oder Pullover
  • Mückenschutz sowie imprägnierte langärmelige mückensichere Kleidung für abends
  • Taschen- oder Stirnlampe. Es ist empfehlenswert ein gute Stirnlampe - für die Nachtpirsch mitzunehmen.
  • Festes Schuhwerk + Badelatschen
  • Fernglas, Spektiv und Fotoausrüstung
  • leichter Rucksack für Tagesausflüge
  • Sonnenschutz mit hohem Schutzfaktor.
  • Bitte Reisetaschen für Ihr Gepäck benutzen - keine Koffer! Hiermit wird das verstauen in den Geländefahrzeugen sehr erleichtert
  • kleine Reiseapotheke

Informationen

Generelle Hinweise

  • Anforderungen der Reise: geringe Anforderungen, wandern bis 5 Kilometer
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an. Bitte erkundigen Sie sich bei uns jedoch rechtzeitig über den aktuellen Buchungsstand Ihrer Reise(n).
  • Auslandskrankenversicherung: Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport für die Dauer der Reise.

Zahlungsmodalitäten

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20 %
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.

Hinweis zu den Zielarten

Auf unseren Reisen beobachten wir die Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum und können Ihnen nicht garantieren, alle hier aufgeführten Zielarten auf der Tour zu sehen. Unsere Reiseleiter bemühen sich, Ihnen so viele Vogelarten wie möglich zu zeigen.

Eignung unserer Reisen für Personen mit eingeschränkter Mobilität

Bei unseren Naturreisen handelt es sich um Reisen, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet sind. Sollten Sie bezüglich der Anforderungen unsicher sein, sprechen Sie uns bitte unbedingt vor der Buchung an.

Reiseberichte

Dies ist eine Pilotreise! Daher können wir Ihnen leider noch keinen Reisebericht anbieten.

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