Island: Geysire, Fjorde, Vogelfelsen

Island

  • 5 bis 7 Personen
  • 14 Tage / 13 Nächte

ab 5.300 €

Im Land der Sagen

Diese speziell für Vogelbeobachter konzipierte Island-Reise von „birdingtours“ wurde bis 2016 bereits 10 mal erfolgreich durchgeführt. Sie führte uns jedes Mal in die ornithologisch interessantesten Gebiete Islands im Westen und Norden der Insel. Auf mehrfachen Wunsch von Teilnehmern vergangener Reisen haben wir für 2017 den Ablauf um 5 Tage verlängert, sodaß wir nun neben den bisher schon besuchten Gebieten auch noch die nördlichen Westfjorde, den Osten und Süden Islands kennenlernen werden. Auf dieser Reise haben wir die Chance, alle speziell isländischen Vogelarten in der ganzen Bandbreite isländischer Landschaften zu erleben. Zu den Highlights gehört natürlich die Beobachtung der Seevogelfelsen mit Papageitauchern, Eissturmvögeln, Trottel- und Dickschnabellummen, Tordalken, Eis- und Dreizehenmöwen; aber auch die in Europa nur auf Island heimischen Kragen- und Spatelenten stehen auf dem Programm, ebenso wie die Brutvögel der isländischen Seen und Heiden wie Singschwan, Stern- und Ohrentaucher, Odinshühnchen, Goldregenpfeifer und Kurzschnabelgans. Mit Glück entdecken wir vielleicht sogar Thorshühnchen oder Gerfalken, im Süden sollten wir Skuas und vielleicht auch Rentiere antreffen.

Einige Zielarten:

Singschwan, Kurzschnabelgans, Kragenente und Spatelente, Sterntaucher und Ohrentaucher, Eissturmvogel, Trottellumme und Dickschnabellumme, Tordalk, Papageitaucher, Eismöwe und Dreizehenmöwe,  Odinshühnchen und Goldregenpfeifer.

 

 

Reiseverlauf

  • Papageitaucher (K. Täte)

     

    Flug nach Kevlavik. Erste Beobachtungen von Seevögeln von der Halbinsel Reykjanes aus. Wir besuchen ein aktives Geothermalfeld und lernen ein imposantes Stück Küste kennen - hier sind schon Beobachtungen von Basstölpeln, Schmarotzer-Raubmöwen und Schwarzschnabel-Sturmtauchern sowie mehreren Alken- und Limikolenarten möglich.

  • Gryllteiste (C. Moning)

     

    Fahrt entlang des "Goldenen Zirkels" via Pingvallavatn und Laugarvatn. Entlang der Straße halten wir, wo immer sich uns Beobachtungsmöglichkeiten bieten. An Seen und Ufern finden wir Arten wie Eis- und Sterntaucher, Singschwäne, Bekassinen und Goldregenpfeifer. In Pingvellir durchwandern wir die auch historisch bedeutsame Schlucht, wo die Kontinentalplatten Europas und Amerikas auseinanderdriften, und lernen bereits einiges von der im Sommer üppigen isländischen Vegetation kennen. Weiter geht die Fahrt zum Geothermalfeld mit der berühmten heißen Springquelle Geysir und zum großen Wasserfall Gullfoss.

  • Goldregenpfeifer (K. Täte)

     

    Von Reykjavik aus geht es nach Norden zur landschaftlich schönen und vogelreichen Snaefellsnes-Halbinsel mit dem berühmten Vulkangletscher Snaefellsjökull. Auf kleinen Teichen suchen wir nach Ohrentauchern, Singschwänen und seltenen Entenarten. Wir wandern ein kleines Stück entlang eines auch  landschaftlich hochinteressanten Seevogelfelsens mit Eissturmvögeln, Tordalken, Krähenscharben und anderen Koloniebrütern. Am Felsenrand blühen Strand-Blauglöckchen und Rosenwurz, auf dem Meer schwimmen gelegentlich Kragenenten, auch Wale werden von hier aus öfters gesehen. Im Nordteil der Halbinsel sind vor allem Küstenseeschwalben und Odinshühnchen sehr zahlreich.

  • Thorshühnchen (C. Moning)

     

    Der „längste Tag“ unserer Reise. Morgens mit der Fähre über den Breidafjord. Auf der Überfahrt werden wir auf und über dem Wasser zahlreiche Seevögel sehen, denn auf den unzähligen kleinen Inseln des Fjords leben und brüten mehr als 30 Vogelarten. Bei einem mehrstündigen Landgang auf einer überwiegend für die Vogelwelt geschützten kleinen Insel sind nahe Begegnungen u.a. mit Gryllteisten, Eiderenten, Papageitauchern, Odinshühnchen und Schneeammern möglich. Sicher einer der Höhepunkte für Fotografen! Auch die Suche nach dem seltenen Thorshühnchen steht hier auf dem Programm. Nach der Weiterfahrt durch eine schroffe, einsame Berglandschaft beziehen wir Quartier am westlichsten Punkt Europas. Zur Nacht brechen wir noch auf zum Latrabjarg mit seinem riesigen Vogelfelsen.

     

    An manchen Stellen kommt man hier Papageitauchern und Tordalken auf wenige Meter nahe.

  • Papageitaucher (C. Moning)

     

    Fahrt durch eine der einsamsten und menschenleersten Landschaften Islands, entlang der buchtenreichen Küste der Nordwestfjorde. Hier sind unterwegs immer Überraschungen möglich – vielleicht begegnen wir Merlin oder Seeadler, selbst der seltene Gerfalke brütet im Gebiet. Auch Eistaucher und Delfine sind möglich, am Wegrand blühen Scheuchzers Wollgras und Arktischer Mohn. Wir besuchen den Wasserfall Dynjandi, der vielen als der schönste in Island gilt. Abends erreichen wir Isafjördur, die „Hauptstadt“ der Westfjorde (2500 Einwohner), die eingefasst von schroff abfallenden Berghängen am Skutulsfjörður liegt.

  • Sterntaucher (C. Moning)

     

    Stundenlang „erfahren“ wir etliche der langgestreckten Fjorde auf der nördlichsten Straße Islands. Unterwegs ist wieder wie am Vortag vieles möglich: Vögel, Blüten…  vor allem Landschaftserleben!

     

    Gegen Abend erreichen wir unsere Unterkunft. Nach dem Ckeck-in unternehmen wir einen ersten Gang auf dem Fuglaskodunarleid in Reykhólasveit, der uns durch ein Feuchtgebiet mit Seen zu einer heißen Quelle führt. Hier können wir Isländische Uferschnepfen, Regenbrachvögel, Alpenschneehühner, Eisenten, Ohren- und Sterntaucher erwarten. An heißen Quellen gedeiht eine reiche Vegetation.

  • Dickschnabellumme (C. Moning)

     

    In Reykholar unternehmen wir noch eine weitere Vogel-Wanderung auf dem Fuglaskodunarleid. Sollten Arten wie Alpenschneehuhn, Eisente oder Sterntaucher am Abend zuvor noch nicht „geklappt“ haben, gibt es nun eine weitere Chance, vor allem auch für Fotografen. Danach geht es weiter entlang des Hrútafjörður, wo Strand-Blauglöckchen blühen, über Blönduós, wo sich manchmal Kragenenten einfinden, zum Nordurá-Heradsvötn-Tal, wo wir nach Kurzschnabelgänsen suchen wollen und das Arktische Weidenröschen blüht.

  • Odinshühnchen (K. Täte)

     

    Nach mehreren „langen Tagen“ geht es heute etwas ruhiger zu.

    Vormittags haben wir Zeit, den kleinen, aber feinen Botanischen Garten von Akureyri zu besuchen.

    Anschließend fahren wir zum Wasserfall Godafoss und von dort weiter ins Städtchen Husavik. Dort haben wir Zeit zur freien Verfügung. Empfehlenswert (optional) ist die Teilnahme an einer mehrstündigen Bootsfahrt zur Walbeobachtung – hier gibt es gute Chancen auf Schweinswal, Zwergwal, und mit Glück auch größere Wal-Arten. Ansonsten kann man auch z.B. einen Strandbummel unternehmen, das Wal-Zentrum am Hafen oder das Penis-Museum besuchen. Je nach Absprache können wir auch eine Fahrt entlang der landschaftlich schönen Halbinsel Tjörnes unternehmen mit Beobachtungsstopps, wo immer es sich anbietet.

  • Kurzschnabelgans (C. Moning)

     

    Heute lernen wir die von beeindruckenden Lavaformationen und geothermischen Vorgängen geprägten Myvatn-Region kennen. In der Umgebung des Sees befinden sich zahlreiche Naturwunder vulkanischen Ursprungs; wir besuchen auch ein aktives Geothermalfeld. Vor allem gilt der Myvatn aber wegen seiner verschiedenen Entenarten als Mekka der Ornithologen: nur hier lässt sich in Europa die Spatelente beobachten. Daneben kommen auch Eistaucher, Kragen-, Trauer- und Pfeifenten vor, und der Gerfalke brütet traditionell in einem Gebiet skurriler geologischer Formationen. Abends geht es dann weiter nach Ost-Island, wo wir für zwei Nächte Quartier beziehen.

  • Dreizehenmöwe (C. Moning)

    Nach dem sehr vollen Myvatn-Tag wird es heute etwas entspannter.

    Wir fahren durch eine der einsamsten und verwegensten Landschaften Islands zu dem für seine landschaftliche Schönheit berühmten Borgarfjörður Eystri.

    Dort unternehmen wir eine kurze Wanderung auf einem der zahlreichen Wanderwege, die auch botanisch interessant sind.

    Im Hauptort Bakkagerði (100 Einwohner) ist Beobachtung von Seevögeln im Hafen (möglich, in Hafnarhólmi beim kleinen Bootshafen sehen wir Papageitaucher und Dreizehenmöwen.

  • Löffelente (C. Moning)

    Auf der heutigen Weiterfahrt nach Süden unternehmen wir einen Abstecher in ein Gebiet, in dem zahlreiche Rentiere leben. In Djúpivogur  gibt es ein vogelreiches Naturschutzgebiet mit Uferschnepfen, Brandgänsen, Löffelenten, Trauerenten, Ohrentauchern, vielleicht auch Seehunden und weiteren Rentieren.

  • Skua (M. Neumann)

    Heute wollen wir Gletscher sehen – und Skuas. In den Schwemmlandebenen Skeiðarársandur und Breiðamerkursandur im Austur-Skaftafell-Distrikt lebt die größte Skua-Population der Welt. Auch im Breiðamerkursandur erwarten wir weitere Skuas. Landschaftlich schön ist die Region Jökulsárlón mit der Gletscherlagune Jökulsárlón. Im Nationalpark Skalftafell gibt es  interessante Vegetation, es brüten Isländischer Birkenzeisig und Zaunkönig.

    Als isländische Besonderheit kommt bei Hof in Öræfi der Haussperling vor.

  • Eissturmvogel (C. Moning)

    Vormittags fahren wir zur Südspitze Islands zum Kap Dyrhólaey, das landschaftlich zu den schönsten Stränden der Welt zählt. Vom Leuchtturm aus bietet sich ein schönes Ausblick. Das Seevogelschutzgebiet Dyrhólaey ist ebenfalls gut für Skuas, Papageitaucher und div. andere Seevögel; der höhergelegene Teil des Gebietes kann zur Brutzeit allerdings nur teilweise zu Fuß erkundet werden.

    Dann treten wir die Rückfahrt nach Reykjavik an. Je nach Zeit, Wetter und Lust lassen sich unterwegs noch Beobachtungsstops einlegen.

  • Trottellumme (C. Moning)

    Auf Wiedersehen in Island!

Zusatzinformationen

  • Bei allen Reisen ist die minimale und die maximale Teilnehmerzahl angeführt. Die Mindestteilnehmerzahl ist bis 3 Wochen vor Reisebeginn zu erreichen. Auch wenn diese Zahl nicht erreicht wird, versuchen wir die Reise durchzuführen. Wir bitten Sie dann, sich an den Mehrkosten zu beteiligen. Sollte nur ein Platz zum Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl frei sein und die Buchung von zwei Personen gemeinsam eingehen, werden wir die Gruppengröße um eine Person erweitern.

Artenliste

Island im Sommer

Länderinfos

Island Länderinfos

Enthaltene Leistungen

  • Flug ab/ bis Frankfurt nach Keflavik
  • 13 Übernachtungen in einfachen Unterkünften (teileweise mit Etagendusche/ WC) mit Frühstück, teilw. Abendessen, teilw. Lunchpaket
  • Transfer im Kleinbus
  • Schifffahrt über den Breidafjord
  • Erfahrene Reiseleitung

Ausrüstung

  • Gültiger Reisepass oder Personalausweis (muss mind. noch 3 Monate nach der Reise gültig sein)
  • Tagesrucksack (für kleinere Unternehmungen – große Wanderungen finden nicht statt)
  • Feste (wasserdichte) wandertaugliche Schuhe
  • Wetterfeste, warme Kleidung (es ist auch mit Regenschauern zu rechnen!)
  • Für sehr kühle Tage können auch Handschuhe und Mütze ratsam sein
  • Bestimmungsbücher – viele von uns nutzen den bewährten Kosmos Vogelführer aus dem Kosmos-Verlag (Svensson et al.). Wer sich speziell isländisch orientieren will, dem empfehlen wir, nach der Ankunft in Reykjavik in einem der zahlreichen Buchläden folgendes zu besorgen: J.O.Hilmarsson, Isländischer Vogelführer (Mál og Mennig). Für die Pflanzenwelt: Hördur Kristinsson: Die Blütenpflanzen und Farne Islands (Mál og Mennig).
  • Fernglas (und unbedingt Spektiv, wenn vorhanden)

Informationen

Generelle Hinweise

  • Anforderungen der Reise: geringe Anforderungen, wandern bis 5km
  • Unser Reiseverlauf orientiert sich an den besten Beobachtungsgebieten, entsprechend haben wir die Standorte unserer Unterkünfte ausgewählt. An den meisten Orten haben wir ordentliche bis gute Hotels mit eigener Naßzelle im Zimmer. Da ein Teil der Reise neu konzipiert wurde, übernachten wir aber auch in Gästehäusern, deren Standard wir noch nicht persönlich kennen.
  • Es können je nach Wetter, Beobachtungsbedingungen und Wünschen der Teilnehmer kleinere Änderungen im Programm vorgenommen werden. Da die Reise auch besonders für Naturfotografen geeignet ist, werden wir zum Beispiel an Stellen mit besonders guten Foto- und Beobachtungs-Bedingungen etwas mehr Zeit einplanen
  • Gerne buchen wir Ihnen ein Rail & Fly Ticket (58 €) dazu.

Zahlungsmodalitäten

  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20 %
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.

Reiseberichte

Reisebewertungen

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