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Zypern: Endemiten und Aphrodite (8 Tage/ 7 Nächte)

Vogelzug im östlichen Mittelmeer!

Neben den nur hier vorkommenden Endemiten Schuppengrasmücke und Zypernsteinschmätzer, bietet die Insel der Götter eine Vielzahl farbenprächtiger, mediterraner Brutvögel! Und zur Zugzeit kommen noch etliche sehr interessante Arten des Eastern Flyway, die sich in Mitteleuropa oder Westeuropa nur selten sehen lassen, hinzu.

Eine unserer wohl schönsten Reisen der letzten Jahre!

Zypern hat was...

"Und gingest Du bis ans Ende der Welt, Du findest keine zweite Insel wie diese: Zypern."

Nikos Kazantzakis

Herrliche Strände, azurblaues Wasser… Zypern bietet noch weitaus mehr, insbesondere, wenn man seine Reichtümer zu schätzen weiß: die im Frühjahr in aller Farbenpracht blühende Macchie, Strandseen voller Vogelschwärme, erhabene Kiefernwälder um die Kuppen der höchsten Berge, malerische Täler in extensiv genutzter Kulturlandschaft und seine einzigartigen archäologischen Kulturdenkmäler, von denen zwei auf der Liste der UNESCO- Weltkulturerbestätten stehen.

Dem Vogelbegeisterten bietet Zypern neben seinen beiden nur hier brütenden Endemiten, der Schuppengrasmücke und dem Zypernsteinschmätzer eine Vielzahl farbenprächtiger mediterraner Brutvögel, wie Häherkuckuck, Brillengrasmücke, Masken- und Rotkopfwürger . Dazu gehört auch der heimliche Halsbandfrankolin, der anderswo nur sehr schwer zu beobachten ist. Daneben bietet es hervorragende Möglichkeiten rastende Durchzügler zu studieren und an guten Tagen kann spektakulärer Durchzug von Reihern, Braunen Sichlern oder Löfflern entlang der Südküste beobachtet werden.

Das alles kann bequem von unserem Hotel in Paphos aus unternommen werden, es ist also während der Reise kein Umzug nötig!

Wir werden den hier vorgeschlagenen Zeitplan wahrscheinlich etwas variieren, da die zu erwartende Artenzahl an manchen Beobachtungspunkten stark von der Intensität des Vogelzuges abhängig ist.

Aufpreis bei 7 - 9 Teilnehmern: + 150,00 Euro pro Person

Begeisternder Vogelzug auf Zypern
1. Tag: Ankommen, gucken staunen..

Individuelle Anreise zum Flughafen. Sie sollten ca. 2 Stunden vor Anreise am Flughafen ankommen. Die Reservierungen für die Bahn können Sie an jedem Bahnhof vornehmen.

Nach Ankunft in Larnaca werden wir mit einem Kleinbus zu unserem Hotel nach Paphos gebracht. Unterwegs werden wir einen Beobachtungsstop einlegen.

Nachdem wir uns eingerichtet haben, können wir einen ersten Rundgang zur Orientierung unternehmen. Außerdem - genauso wichtig - lernen wir uns kennen und besprechen die Planung für die nächsten Tage. Dabei müssen wir die herrschende Großwetterlage berücksichtigen, die das Zuggeschehen auf der Insel und damit unsere Beobachtungsschancen maßgeblich beeinflusst.

Aus diesem Grunde ist das hier vorgeschlagene Programm nur als Anhaltspunkt zu verstehen. Programmänderungen können sich sehr aktuell ergeben aus der Wetterlage und dem Auftreten der Vögel.

2. Tag: Paphos Halbinsel, Asprokremmos Stausee

In ein paar Minuten von unserem Hotel aus erreichbar ragt die die Paphos- Halbinsel in das Mittelmeer, im Frühjahr ein herausragendes Gebiet für rastende Durchzügler. Hier wimmelt es nach guten Zugnächten von Grasmücken, Steinschmätzern (darunter regelmäßig Isabellsteinschmätzer), Fliegenschnäppern oder Ortolanen.

Tagsüber können teilweise über das Meer hereinkommende Vögel beobachtet werden, wie Kurzzehenlerchen, Schwalben, Schafstelzen oder Bienenfresser. Und das alles zwischen den ins UNESCO- Weltkulturerbe aufgenommenen byzantinischen Ruinen mit ihren weltbekannten Mosaiken!

Auch um den Asprokremmos Stausee finden sich Rastmöglichkeiten für verschiedene Durchzügler. Kleine Teiche bieten Beobachtungsmöglichkeiten für Limikolen, und regelmäßig findet sich hier auch das Kleine Sumpfhuhn ein. In der Umgebung brüten Chukarhuhn, Häherkuckuck, sowie die beiden Endemiten der Insel, Schuppengrasmücke und Zypernsteinschmätzer.

3. Tag: Langbeiner, Durchzügler und Salziges

Akrotiri- Salzsee: Den großen Strandsee von Akrotiri zieren dagegen ganz andere Arten, hier können wir Rosaflamingos, verschiedene Reiherarten und Limikolen beobachten. Mit etwas Glück ist es auch möglich, seltenere Arten, wie Rallenreiher, Teichwasserläufer oder sogar Dünnschnabelmöwe oder Lachseeschwalbe zu finden. Jedes Jahr werden hier auch Doppelschnepfe oder Zitronenstelze nachgewiesen.

In der umgebenden Salzvegetation brütet auch die meist recht heimliche Brillengrasmücke.

4. Tag: Endemiten im Gebirge

Troodos- Gebirge: Die runden Kuppen des Troodos- Gebirges sind von schönen Kiefernwäldern umfasst. Auf einem Rundweg kann man den höchsten Berg Zyperns umwandern: hier verstecken sich die für Zypern endemischen Unterarten von Tannenmeise, Gartenbaumläufer, Eichelhäher und Fichtenkreuzschnabel, sowie Wiedehopf, Fahlsegler, Maskenwürger und Zypernsteinschmätzer.

Außerdem haben wir die Möglichkeit, eine der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Scheunenkapellen mit ihren phantastischen Fresken besuchen.

Auf einer abendlichen Exkursion können wir in malerischer Kulturlandschaft zwischen Zitrushainen, Tamariskengebüsch und dem felsgesäumten Flußlauf den Rufen von Steinkauz und der endemischen Unterart der Zwergohreule lauschen.

5. Tag: Riecht gut, singt gut, blüht gut: Macchia

Akamas- Halbinsel, Nordteil: Nordwestlich von Paphos schließt sich die Akamas- Halbinsel an, ein kaum erschlossenes Gebiet, das zu herrlichen Wanderungen in wilder Macchie einlädt. Neben dem Blick auf das azurblaue Meer, werden wir hier u.a. nach Adlerbussard, Samtkopfgrasmücke, Maskenwürger und Grauortolan Ausschau halten.

Während der Wanderung wird sich auch etwas Zeit finden lassen, die im Frühjahr in voller Blüte stehende, hier besonders eindrucksvolle ursprüngliche Vegetation Zyperns zu studieren.

6. Tag: Zyperns Kostbarkeiten!

Diarizos Tal, Episkopi

In der abwechslungsreichen Kulturlandschaft des Diarizos- Tales kommen Blauracke, Bienenfresser, Zwergohreule (eine auf Zypern endemische Unterart), Rötelschwalbe, Kurzzehenlerche, Blaßspötter und Halsbandschnäpper vor. Auf Äckern halten sich hier regelmäßig Schafstelzentrupps, die aus mehreren Unterarten bestehen (u.a. Maskenstelzen) auf, manchmal mit Rotkehlpiepern vergesellschaftet. Falls wir bis dahin noch keinen der heimlichen Halsbandfrankoline gesehen haben sollten, finden sich hier noch einmal beste Möglichkeiten.

Den Abschluß bildet ein Besuch der Klippen von Episkopi, wo in einem Panorama aus Fels und Meer hervorragende Beobachtungsmöglichkeiten von Alpenseglern und Gänsegeiern bestehen. Am Fuß der Klippen halten sich Krähenscharben auf und wir hoffen auf Eleonorenfalken, die hier ab Mai ständig anwesend sind; einzelne sollten aber um bereits um diese Zeit ihre spektakulären Flugspiele zeigen.

7. Tag: Fehlt noch was?

Akamas- Süd: Hier finden sich nochmals beste Möglichkeiten, in einem Mosaik aus azurblauem Meer, kleinräumiger Kulturlandschaft und historischen Stätten die ornithologischen Eindrücke der letzten Tage zu vertiefen. Besonders Durchzügler lassen sich hier nochmals eingehend studieren. Aus verschiedenen Unterarten und deren Mischformen zusammengestzte Schafstelzentrupps, Steinschmätzer und die Brutvögel der offenen Landschaft sind hier zu nennen.

Sollten wir eine der für Zypern besonders charakteristischen Vogelarten bis dahin noch nicht gesehen haben, besteht alternativ die Möglichkeit einer speziellen Nachsuche.

Sie können den Tag aber auch nach ihrem Belieben gestalten, an den Strand gehen oder die antiken Stätten der Umgebung besuchen.

Verlängerungen der Reise sind möglich. Fragen Sie uns!

8. Tag: Auf Wiedersehen..?

Je nach Abflugzeit werden wir noch Beobachtungen machen. Danach gibt es einen Transfer zum Flughafen Larnaca - es ist Zeit Abschied zu nehmen.

Generelle Hinweise
  • 2005 Beobachtungen aller endemischen Arten und Unterarten, Schuppengrasmücke und Zypernsteinschmätzer mehrfach aus nächster Nähe.
  • 2005 wurden acht Grasmückenarten an einem Tag gesehen oder gehört.
  • Halbringschnäpper, Kleines Sumpfhuhn und Tundramöwe als seltene Durchzügler.
  • Ausgiebige Beobachtungen von frei sitzenden Halsbandfrankolinen, Chukarhühnern und Häherkuckucken möglich.
  • Grauortolan und Maskenwürger lassen sich 2005 in urwüchsiger Landschaft aus Macchie und Kieferwälder lange beim Singen beobachten.
  • 2005: Über der Gruppe kreisend und bestens zu studieren: Eleonorenfalke und Steppenweihe.
  • Teichwasserläufer bei der Jagd nach Fischchen.
  • Abendexkursion: herrliche Stimmung mit rufendem Steinkauz und Zwergohreulen nebeneinander.
  • Farbenprächtige Durchzügler wie Rotkopfwürger und Balkansteinschmätzer zwischen römischen Ruinen.
  • Gemischte Schafstelzentrupps aus flava, feldegg, thunbergi, beema und den Mischformen "superciliaris" und "dombrowskii".
  • Wenn Sie eine Verlängerung wünschen buchen wir diese gerne für Sie; Preise siehe unten
  • Die Gruppengröße dieser Reise beträgt 7 - 14 Personen. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann die Reise bis 3 Wochen vor Reiseantritt abgesagt werden. Sollte der Fall eintreten, versuchen wir immer die Reise trotzdem durchzuführen. Falls dies nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen gerne ein schönes Alternativangebot.
  • Aufpreis bei 7 - 9 Teilnehmern: + 150,00 Euro pro Person
Anforderungen der Reise:
  • geringe Anforderungen, wandern bis 7,5 km
Ermäßigungen
  • NABU/LBV-Mitglieder erhalten 3% Rabatt
  • Rabatt bei Onlinebuchung: 15,00 € pro Person
Zahlungsmodalitäten
  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10 %
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.
Leistungen
  • Flug von Frankfurt oder München über Wien nach Larnaka (Abflughafen Frankfurt + 80,00 €, andere Abflughäfen

auf Anfrage)

  • 7 Nächte im 3 Sterne Hotel Cynthiana Beach. Das Hotel liegt direkt am Strand und ca. 10 km vom Stadtzentrum Paphos entfernt
  • 7 x Halbpension
  • alle Transfers mit einem klimatisierten Kleinbus mit Chauffeur
  • deutsche Reiseleitung Ingo Weiss, Profi-Ornithologe
Preise für Verlängerung im Hotel Cynthiana Beach
  • Im Doppelzimmer mit Halbpension: 38,50 pro Person/ pro Tag
  • Im Einzelzimmer mit Halbpension: 43,50 pro Person/ pro Tag
  • Der Extra-Transfer vom Hotel - Flughafen Larnaca 116,00 (Taxi-Transfer)
Nicht enthaltenen Leistungen
  • Mittagessen unterwegs
  • evtl. Eintrittsgelder
Reiseleiter

Ingo Weiss

Veranstalter:

birdingtours GmbH

Reisebericht 2011

Zypern - Insel der Aphrodite (April 2011)

birdingtour vom 16.-23.04.2011

10 Teilnehmer

Vogelkundliche und Reiseleitung: Ingo Weiß

Unterkunft: Cynthiana Beach Hotel, Paphos

Besonderheiten:
  • Insgesamt konnten 140 Arten beobachtet werden.
  • Schöne Beobachtungen der beiden endemischen Arten, Schuppengrasmücke und Zypernsteinschmätzer, mehrfach aus nächster Nähe gesehen.
  • Immer wieder unvergessliche Ornimomente mit hoher Schlagzahl toller Arten:
  • Ob Häherkuckuck, Kleines Sumpfhuhn, Wanderfalke, Adlerbussard und Schuppengrasmücke im schnellen Wechsel oder an einem kurzen Zwischenstopp mal eben Blauracke, Habichtsadler, Steinkauz, Blassspötter und schon wieder Adlerbussard und Häherkuckuck! Die Ornigötter gibt es tatsächlich …
  • Spektakuläre Flugbalz der Blauracke: im mehrfachen Sturzflug über unseren Köpfen schneller Drehungen um die eigene Achse: da erschließen sich sogar englische Vogelnamen: Roller!
  • Die absolute Schau: einer der letzten zypriotischen Gänsegeier gibt eine Galavorstellung: zunächst taucht er im Sturzflug aus großer Höhe in einem Panorama aus weißen Klippen und tiefblauem Meer in seine Brutnische ab. Dann zieht er zuerst unter Augenhöhe, dann in Augenhöhe steigend so nahe an uns vorbei, dass die 2,5 m Spannweite erfahrbar wurden! Die anschließenden Flugeinlagen des Eleonorenfalken setzten dem Spektakel die Krone auf.
  • Zypriotische Besonderheiten: Rohrdommel und Schwarzstorch
  • Fast handzahm: die normalerweise kaum mal zu sehenden Brillengrasmücken
  • Das Gebirgsmassiv des Troodos mit seinen Schwarzkiefer-„Persönlichkeiten“ und seinen Bewohnern, insbesondere die endemischen Unterarten von Eichelhäher, Gartenbaumläufer, Tannenmeise und Fichtenkreuzschnabel; mal von Wetter abgesehen: mit einem Schneesturm hatte wohl niemand gerechnet!
  • Ein Wunder in Grün: vier Blauwangenspinte lassen sich ausgiebig und nah beobachten
  • Blick nach oben: Bienenfresser ziehen laut rufend überhin, Rotflügel-Brachschwalben im 17er-Trupp und mehrere Wiesen-, sowie zwei Steppenweihen.
  • Immer wieder ein Hingucker: viele Rotkopfwürger und in jedem Johannisbrotbaum ein Halsbandschnäpper.
  • Kleines Abenteuer: auf rutschigen Pfaden immer wieder dem Bach folgend bis in die tiefe Schlucht.
  • Abendexkursion mit pfeifenden Zwergohreulen der endemischen Unterart cyprius.
  • Farbenpracht in wilder Macchie: Grauortolan und Maskenwürger.
  • Zugtrupps von Braunen Sichlern, Rallen- und Seidenreihern.
  • Und last minute vor dem Abflug in Larnaca: noch Limikolen im Überfluß mit 15 Arten und hunderten Individuen, v.a. Stelzenläufer, Kampfläufer und Zwergstrandläufer, aber mit Sumpfläufer, Spornkiebitzen und Lachseeschwalben auch was Besonderes dabei, und als Abschluß in Rosa: Flamingos aus der Nähe!
Beobachtungsorte:
  • Akamas- Halbinsel
  • Akrotiri- Salzsee
  • Asprokremmos- Stausee
  • Dhiarizos- Tal
  • Episkopi
  • Larnaca
  • Paphos
  • Troodosgebirge
Artenliste/ Summe:
  • Zwergtaucher 26
  • Gelbschnabel-Sturmtaucher 4
  • Mittelmeer-Sturmtaucher 13
  • Krähenscharbe 6
  • Kormoran 1
  • Graureiher 1
  • Purpurreiher 20
  • Rallenreiher 39
  • Rohrdommel 1
  • Kuhreiher 8
  • Seidenreiher 89
  • Nachtreiher 4
  • Schwarzstorch 1
  • Sichler 113
  • Rosaflamingo 350
  • Löffelente 9
  • Krickente 6
  • Stockente 10
  • Knäkente 23
  • Reiherente 1
  • Moorente 5
  • Gänsesäger 2
  • Fischadler 1
  • Sperber 2
  • Falkenbussard 1
  • Adlerbusssard 3
  • Rohrweihe 4
  • Steppenweihe 2
  • Wiesenweihe 5
  • Wespenbussard 2
  • Eleonorenfalke 1
  • Rötelfalke 1
  • Wanderfalke 6
  • Turmfalke häufig
  • Chukarhuhn 12
  • Wachtel 2
  • Halsbandfrankolin 11
  • Bläßhuhn 5
  • Teichhuhn 26
  • Kleines Sumpfhuhn 1
  • Stelzenläufer 54
  • Triel 1
  • Rotflügel-Brachschwalbe 17
  • Seeregenpfeifer 18
  • Spornkiebitz 25
  • Flußuferläufer 3
  • Alpenstrandläufer 1
  • Sichelstrandläufer 1
  • Zwergstrandläufer 575
  • Bekassine 1
  • Sumpfläufer 1
  • Pfuhlschnepfe 1
  • Uferschnepfe 1
  • Zwergschnepfe 1
  • Kampfläufer 451
  • Dunkler Wasserläufer 2
  • Bruchwasserläufer 8
  • Grünschenkel 9
  • Waldwasserläufer 2
  • Rotschenkel 1
  • Heringsmöwe 5
  • Dünnschnabelmöwe 31
  • Schwarzkopfmöwe 1
  • Mittelmeermöwe 50
  • Weißbart-Seeschwalbe 15
  • Lachseeschwalbe 18
  • Zwergseeschwalbe 8
  • Felsentaube 6
  • Ringeltaube häufig
  • Türkentaube häufig
  • Turteltaube 11
  • Häherkuckuck 3
  • Kuckuck 1
  • Steinkauz 2
  • Zwergohreule 2
  • Mauersegler 110
  • Alpensegler 13
  • Bienenfresser 48
  • Blauracke 2
  • Wiedehopf 4
  • Kurzzehenlerche 64
  • Haubenlerche sehr häufig
  • Heidelerche 3
  • Mehlschwalbe 130
  • Rötelschwalbe 15
  • Rauchschwalbe häufig
  • Felsenschwalbe 2
  • Uferschwalbe 426
  • Brachpieper 13
  • Rotkehlpieper 18
  • Baumpieper 34
  • Bachstelze 4
  • Maskenschafstelze 57
  • Nordische Schafstelze 1
  • Sykes´ Schafstelze 2
  • Wiesenschafstelze 36
  • Sprosser 1
  • Nachtigall 24
  • Zypernsteinschmätzer 36
  • Steinschmätzer 7
  • Gartenrotschwanz 2
  • Braunkehlchen 7
  • Amsel 2
  • Cistensänger häufig
  • Schilfrohrsänger 6
  • Teichrohrsänger 7
  • Seidensänger häufig
  • Blaßspötter 12
  • Balkanlaubsänger 1
  • Waldlaubsänger 6
  • Mönchsgrasmücke 38
  • Gartengrasmücke 1
  • Dorngrasmücke 2
  • Brillengrasmücke 8
  • Samtkopf-Grasmücke 82
  • Schuppengrasmücke 10
  • Halsbandschnäpper 22
  • Trauerschnäpper 10
  • Grauschnäpper 13
  • Tannenmeise 21
  • Kohlmeise häufig
  • Gartenbaumläufer 12
  • Pirol 3
  • Maskenwürger 8
  • Rotkopfwürger 10
  • Nebelkrähe häufig
  • Dohle häufig
  • Eichelhäher 10
  • Elster häufig
  • Haussperling sehr häufig
  • Weidensperling112
  • Bluthänfling häufig
  • Stieglitz 10
  • Grünfink häufig
  • Buchfink 10
  • Fichtenkreuzschnabel 7
  • Girlitz 4
  • Grauortolan 8
  • Ortolan 12
  • Grauammer 16
Reisebericht 2009

birdingtour vom 10.-17.04.2009

12 Teilnehmer

Vogelkundliche und Reiseleitung: Ingo Weiß

Unterkunft: Beach Hotel, Paphos

Zypern in Grün mit vielen bunten Blumen. Nach der jahrelangen Trockenheit ist man fast geneigt zu sagen: alles blüht!

Arten, die in den letzten Jahren nur in Einzelexemplaren in Blüte zu finden waren, zeigten dieses Jahr Massenaspekte. Das alles bildet nicht nur einen wunderbaren Hintergrund für tolle Beobachtungen und Fotos, sondern vor allem optimale Rasthabitate für Zugvögel an der Küste, prall gefüllte Feuchtgebiete und Nahrung im Überfluß für die Brutvögel. Das Wetter präsentierte sich im ersten Teil der Woche in herrlicher Frühjahrslaune, mit nur leichten Winden aus teilweise östlichen Richtungen. Optimale Bedingungen für Zugvögel. Dazu einzelne Spritzer Regen, die die allzueiligen Durchzügler etwas ausbremsten. Optimale Bedingungen für Beobachter.

Nur in den Bergen war das Wetter nasskalt und trüb. Der feuchte Winter hat zudem auf den Bergen sehr viel Schnee hinterlassen, was das Wandern unangenehm machte und uns zum vorzeitigen Abbruch zwang. Ansonsten: Zypern in Bestform!

Besonderheiten:
  • Insgesamt konnten 140 Arten beobachtet werden.
  • Schöne Beobachtungen der beiden endemischen Arten, Schuppengrasmücke und Zypernsteinschmätzer, mehrfach aus nächster Nähe gesehen.
  • Immer wieder unvergessliche Ornimomente mit hoher Schlagzahl toller Arten:
  • Ob Häherkuckuck, Kleines Sumpfhuhn, Wanderfalke, Adlerbussard und Schuppengrasmücke im schnellen Wechsel oder an einem kurzen Zwischenstopp mal eben Blauracke, Habichtsadler, Steinkauz, Blassspötter und schon wieder Adlerbussard und Häherkuckuck! Die Ornigötter gibt es tatsächlich …
  • Spektakuläre Flugbalz der Blauracke: im mehrfachen Sturzflug über unseren Köpfen schneller Drehungen um die eigene Achse: da erschließen sich sogar englische Vogelnamen: Roller!
  • Die absolute Schau: einer der letzten zypriotischen Gänsegeier gibt eine Galavorstellung: zunächst taucht er im Sturzflug aus großer Höhe in einem Panorama aus weißen Klippen und tiefblauem Meer in seine Brutnische ab. Dann zieht er zuerst unter Augenhöhe, dann in Augenhöhe steigend so nahe an uns vorbei, dass die 2,5 m Spannweite erfahrbar wurden! Die anschließenden Flugeinlagen des Eleonorenfalken setzten dem Spektakel die Krone auf.
  • Zypriotische Besonderheiten: Rohrdommel und Schwarzstorch
  • Fast handzahm: die normalerweise kaum mal zu sehenden Brillengrasmücken
  • Das Gebirgsmassiv des Troodos mit seinen Schwarzkiefer-„Persönlichkeiten“ und seinen Bewohnern, insbesondere die endemischen Unterarten von Eichelhäher, Gartenbaumläufer, Tannenmeise und Fichtenkreuzschnabel; mal von Wetter abgesehen: mit einem Schneesturm hatte wohl niemand gerechnet!
  • Ein Wunder in Grün: vier Blauwangenspinte lassen sich ausgiebig und nah beobachten
  • Blick nach oben: Bienenfresser ziehen laut rufend überhin, Rotflügel-Brachschwalben im 17er-Trupp und mehrere Wiesen-, sowie zwei Steppenweihen.
  • Immer wieder ein Hingucker: viele Rotkopfwürger und in jedem Johannisbrotbaum ein Halsbandschnäpper.
  • Kleines Abenteuer: auf rutschigen Pfaden immer wieder dem Bach folgend bis in die tiefe Schlucht.
  • Abendexkursion mit pfeifenden Zwergohreulen der endemischen Unterart cyprius.
  • Farbenpracht in wilder Macchie: Grauortolan und Maskenwürger.
  • Zugtrupps von Braunen Sichlern, Rallen- und Seidenreihern.
  • Und last minute vor dem Abflug in Larnaca: noch Limikolen im Überfluß mit 15 Arten und hunderten Individuen, v.a. Stelzenläufer, Kampfläufer und Zwergstrandläufer, aber mit Sumpfläufer, Spornkiebitzen und Lachseeschwalben auch was Besonderes dabei, und als Abschluß in Rosa: Flamingos aus der Nähe!
  • Insgesamt konnten 139 Arten beobachtet werden.
  • Schöne Beobachtungen der beiden endemischen Arten, Schuppengrasmücke und Zypernsteinschmätzer, mehrfach aus nächster Nähe gesehen.
  • Das Gebirgsmassiv des Troodos mit seinen Schwarzkiefer-„Persönlichkeiten“ und seinen Bewohnern, insbesondere die endemischen Unterarten von Eichelhäher, Gartenbaumläufer, Tannenmeise und Fichtenkreuzschnabel
  • Absolute Orni-Sensation: ein männlicher Wermutregenpfeifer, zeigt sich sehr nah und ausgesprochen fotogen! Ein Traum in Rot.
  • In und hinter jedem Busch was zu sehen: An den Hotspots der Küste alles voller Grasmücken, Steinschmätzer, Braunkehlchen, Pieper, Kurzzehenlerchen, Ortolane,... Das konnte richtig in Streß ausarten!
  • Schwarzflügel- und Rotflügel-Brachschwalbe kurz hintereinander, was für Bestimmungsexperten und Ästheten.
  • Elstern und ihre Gegenspieler: Häherkuckucke in Aktion.
  • Blick nach oben: Bienenfresser und zwei Blauwangenspinte ziehen laut rufend überhin.
  • Dieses Jahr ausgesprochen unkooperativ: Halsbandfrankolin zeigt sich zwar sehr nah, aber nur im Flug...
  • Immer wieder ein Hingucker: viele Rotkopfwürger.
  • Abendexkursion mit balzenden Trielen und Steinkauz.
  • Farbenpracht in wilder Macchie: Grauortolan, Maskenwürger und Steinrötel.
  • Seltene Besucher auf Zypern: Basstölpel und Karmingimpel.
  • Zugtrupps von Braunen Sichlern, Purpur- und Seidenreihern. In diesem Jahr aufgrund ihres ungewohnten Rastplatzwahl eher „Felsen“reiher: Kuh- und Rallenreiher.
  • Ein adulter Habichtsadler und zwei prächtige Adlerbussarde ausgiebig über der Gruppe kreisend.
  • Und last minute vor dem Abflug in Larnaca: noch Limikolen im Überfluß mit 15 Arten und hunderten Individuen, v.a. Kampfläufer, Bruchwasserläufern und Zwergstrandläufer, aber mit Kiebitzregenpfeifern, Teichwasserläufer und Spornkiebitzen auch was Besonderes dabei, und als Abschluß in Rosa: Flamingos aus der Nähe!
Beobachtungsorte:
  • Akamas- Halbinsel
  • Akrotiri- Salzsee
  • Asprokremmos- Stausee
  • Dhiarizos- Tal
  • Episkopi
  • Larnaca
  • Paphos
  • Troodosgebirge
  • Akamas-Halbinsel
  • Akrotiri-Salzsee
  • Asprokremmos-Stausee
  • Dhiarizos-Tal
  • Episkopi
  • Larnaca
  • Paphos
  • Troodosgebirge
Artenliste:

Art Summe

  • Zwergtaucher 15
  • Gelbschnabel-Sturmtaucher 1
  • Baßtölpel 1
  • Krähenscharbe 19
  • Graureiher 9
  • Purpurreiher 159
  • Rallenreiher 2
  • Kuhreiher 2
  • Seidenreiher 56
  • Sichler 15
  • Rosaflamingo 92
  • Spießente 15
  • Löffelente 35
  • Krickente 5
  • Stockente 11
  • Knäkente 10
  • Moorente 13
  • Mäusebussard 2
  • Adlerbussard 3
  • Rohrweihe 4
  • Steppenweihe 1
  • Habichtsadler 1
  • Eleonorenfalke 6
  • Turmfalke häufig
  • Chukarhuhn 13
  • Wachtel 19
  • Halsbandfrankolin 11
  • Bläßhuhn 14
  • Teichhuhn 6
  • Stelzenläufer 53
  • Triel 6
  • Schwarzflügel-Brachschwalbe 1
  • Rotflügel-Brachschwalbe 1
  • Seeregenpfeifer 12
  • Wermutregenpfeifer 1
  • Flußregenpfeifer 1
  • Sandregenpfeifer 10
  • Spornkiebitz 6
  • Kiebitzregenpfeifer 3
  • Flußuferläufer 3
  • Alpenstrandläufer 3
  • Zwergstrandläufer 72
  • Regenbrachvogel 1
  • Kampfläufer 108
  • Dunkler Wasserläufer 3
  • Bruchwasserläufer 101
  • Grünschenkel 36
  • Waldwasserläufer 1
  • Teichwasserläufer 1
  • Heringsmöwe 7
  • Dünnschnabelmöwe 7
  • Mittelmeermöwe 11
  • Lachmöwe 2
  • Felsentaube 10
  • Ringeltaube 5
  • Türkentaube häufig
  • Turteltaube 9
  • Häherkuckuck 7
  • Kuckuck 1
  • Steinkauz 1
  • Mauersegler 40
  • Alpensegler 6
  • Fahlsegler 1
  • Eisvogel 2
  • Bienenfresser 11
  • Blauwangenspint 2
  • Wiedehopf 14
  • Wendehals 3
  • Kurzzehenlerche 67
  • Haubenlerche häufig
  • Heidelerche 1
  • Mehlschwalbe 110
  • Rötelschwalbe 48
  • Rauchschwalbe 397
  • Felsenschwalbe 1
  • Uferschwalbe 6
  • Brachpieper 4
  • Rotkehlpieper 16
  • Bergpieper 2
  • Baumpieper 28
  • Bachstelze 8
  • Maskenschafstelze 38
  • Nordische Schafstelze 1
  • Wiesenschafstelze 28
  • Zaunkönig 2
  • Sprosser 1
  • Nachtigall 20
  • Steinrötel 1
  • Zypernsteinschmätzer 23
  • Isabellsteinschmätzer 4
  • Balkansteinschmätzer 10
  • Steinschmätzer 20
  • Gartenrotschwanz 2
  • Braunkehlchen 42
  • Amsel 1
  • Cistensänger häufig
  • Drosselrohrsänger 3
  • Schilfrohrsänger 3
  • Teichrohrsänger 4
  • Seidensänger 4
  • Blaßspötter 2
  • Rohrschwirl 4
  • Zilpzalp 1
  • Waldlaubsänger 2
  • Fitis 5
  • Mönchsgrasmücke 72
  • Weißbart-Grasmücke 1
  • Dorngrasmücke 20
  • Brillengrasmücke 1
  • Nachtigallgrasmücke 1
  • Klappergrasmücke 61
  • Samtkopf-Grasmücke 28
  • Schuppengrasmücke 7
  • Maskengrasmücke 6
  • Halsbandschnäpper 7
  • Trauerschnäpper 3
  • Tannenmeise 17
  • Kohlmeise 2
  • Gartenbaumläufer 9
  • Pirol 1
  • Maskenwürger 7
  • Rotkopfwürger 10
  • Nebelkrähe häufig
  • Dohle 100
  • Eichelhäher 5
  • Elster häufig
  • Haussperling häufig
  • Weidensperling 47
  • Bluthänfling häufig
  • Stieglitz häufig
  • Grünfink 13
  • Karmingimpel 1
  • Buchfink 5
  • Fichtenkreuzschnabel 2
  • Girlitz 5
  • Grauortolan 7
  • Ortolan 13
  • Grauammer 26
Reisebericht 2008

Zypern - Insel der Aphrodite (April 2008) vom 14.-21.04.2008 12 Teilnehmer

Vogelkundliche und Reiseleitung: Ingo Weiß Unterkunft: Cynthiana Beach Hotel, Paphos Herrliches Sommerwetter erwartete uns in dieser Woche auf der sonnigen Mittelmeerinsel. Was den Besucher ins uns erfreute, war dem Ornithologen nicht immer recht, denn viele Vögel zogen hoch über uns hinweg und rasteten wohl erst im Hinterland und nicht an den Hotspots an der Küste. Die extreme Trockenheit des vergangenen Winters ließ zudem viele Rastbiotope an der Küste verdorren und die großen Salzseen komplett austrocknen. Obwohl dadurch die Anzahl der rastenden Durchzügler etwas beschränkt war, boten uns die Brutvögel einen ganz besonderen Ausgleich..

Besonderheiten:
  • Insgesamt konnten 140 Arten beobachtet werden.
  • Schöne Beobachtungen der beiden endemischen Arten, Schuppengrasmücke und Zypernsteinschmätzer, mehrfach aus nächster Nähe gesehen.
  • Immer wieder unvergessliche Ornimomente mit hoher Schlagzahl toller Arten:
  • Ob Häherkuckuck, Kleines Sumpfhuhn, Wanderfalke, Adlerbussard und Schuppengrasmücke im schnellen Wechsel oder an einem kurzen Zwischenstopp mal eben Blauracke, Habichtsadler, Steinkauz, Blassspötter und schon wieder Adlerbussard und Häherkuckuck! Die Ornigötter gibt es tatsächlich …
  • Spektakuläre Flugbalz der Blauracke: im mehrfachen Sturzflug über unseren Köpfen schneller Drehungen um die eigene Achse: da erschließen sich sogar englische Vogelnamen: Roller!
  • Die absolute Schau: einer der letzten zypriotischen Gänsegeier gibt eine Galavorstellung: zunächst taucht er im Sturzflug aus großer Höhe in einem Panorama aus weißen Klippen und tiefblauem Meer in seine Brutnische ab. Dann zieht er zuerst unter Augenhöhe, dann in Augenhöhe steigend so nahe an uns vorbei, dass die 2,5 m Spannweite erfahrbar wurden! Die anschließenden Flugeinlagen des Eleonorenfalken setzten dem Spektakel die Krone auf.
  • Zypriotische Besonderheiten: Rohrdommel und Schwarzstorch
  • Fast handzahm: die normalerweise kaum mal zu sehenden Brillengrasmücken
  • Das Gebirgsmassiv des Troodos mit seinen Schwarzkiefer-„Persönlichkeiten“ und seinen Bewohnern, insbesondere die endemischen Unterarten von Eichelhäher, Gartenbaumläufer, Tannenmeise und Fichtenkreuzschnabel; mal von Wetter abgesehen: mit einem Schneesturm hatte wohl niemand gerechnet!
  • Ein Wunder in Grün: vier Blauwangenspinte lassen sich ausgiebig und nah beobachten
  • Blick nach oben: Bienenfresser ziehen laut rufend überhin, Rotflügel-Brachschwalben im 17er-Trupp und mehrere Wiesen-, sowie zwei Steppenweihen.
  • Immer wieder ein Hingucker: viele Rotkopfwürger und in jedem Johannisbrotbaum ein Halsbandschnäpper.
  • Kleines Abenteuer: auf rutschigen Pfaden immer wieder dem Bach folgend bis in die tiefe Schlucht.
  • Abendexkursion mit pfeifenden Zwergohreulen der endemischen Unterart cyprius.
  • Farbenpracht in wilder Macchie: Grauortolan und Maskenwürger.
  • Zugtrupps von Braunen Sichlern, Rallen- und Seidenreihern.
  • Und last minute vor dem Abflug in Larnaca: noch Limikolen im Überfluß mit 15 Arten und hunderten Individuen, v.a. Stelzenläufer, Kampfläufer und Zwergstrandläufer, aber mit Sumpfläufer, Spornkiebitzen und Lachseeschwalben auch was Besonderes dabei, und als Abschluß in Rosa: Flamingos aus der Nähe!

  • Insgesamt konnten 129 Arten beobachtet werden
  • Schöne Beobachtungen der beiden endemischen Arten, Schuppengrasmücke und Zypernsteinschmätzer, mehrfach aus nächster Nähe gesehen. Schuppengrasmücke zum Warmwerden mit der Insel bereits am ersten Abend, Zypernsteinschmätzer dafür manchmal schon fast aufdringlich.
  • Eine übers Meer ankommende Sumpfohreule (mit deren Anwesenheit die lokalen Nebelkrähen nicht einverstanden waren) und ein zutraulicher Balkansteinschmätzer zwischen den antiken Stätten von Paphos
  • Tolle Vorstellung einer ausgedehnten Bodenbalz der hübsch gemusterten Halsbandfrankoline. Sogar das Weibchen zeige sich lange völlig frei, eine Seltenheit!
  • Teichwasserläufer und andere Limikolen zum Durchexerzieren der Limikolenbestimmung in dichtem Durcheinander.
  • Das Gebirgsmassiv des Troodos mit seinen Schwarzkiefer-„Persönlichkeiten“ und seinen Bewohnern, insbesondere die endemischen Unterarten von Eichelhäher, Gartenbaumläufer, Tannenmeise und Fichtenkreuzschnabel
  • Abendexkursion mit Steinkauz und singendem Steinkauz und Zwergohreulen (endemische Unterart)
  • Ein Kurzbesuch im englischen Beringungscamp mit Ortolan und (vorjährigem) Trauerschnäpper
  • Farbenpracht in wilder Macchie: Grauortolan und Maskenwürger
  • Große Zugtrupps von Braunen Sichlern, kleinere von Purpur- und Seidenreiher.
  • Eine Kolonie Nilflughunde mit unaufhörlichem Gekreische und Gezische unter dem überhängendem Fels der Schlucht
  • Mehrere Adlerbussarde, ein prächtiger Altvogel ausgiebig über der Gruppe kreisend
  • Ausgiebig bei ihrer atemberaubenden Flugbalz zu bestaunen: Eleonorenfalken. Und dann musste da noch ein übers Meer ankommender Rotkehlpieper zwischen den Falken hindurch. Die Wetten standen ausgesprochen schlecht, den ersten Angriffen entkam der Pieper nur um Krallenbreite, um sich dann in einem sensationellen Sturzflug mit dem schnell aufholenden Eleonorenfalken an den Federn in die Küstenklippen zu stürzen. Der Falke musste senkrecht hochziehen, ohne Rotkehlpieper in den Fängen! Diese Beobachtung wird wohl keiner so schnell vergessen.
  • Und last minute vor dem Abflug in Larnaca: noch eine gute Mischung Limikolen und Möwen, mit einer Tundramöwe als seltenem Durchzügler
Beobachtungsorte:
  • Akamas- Halbinsel
  • Akrotiri- Salzsee
  • Asprokremmos- Stausee
  • Dhiarizos- Tal
  • Episkopi
  • Larnaca
  • Paphos
  • Troodosgebirge
Artenliste:

Art Summe

  • Zwergtaucher 15
  • Gelbschnabel-Sturmtaucher 1
  • Baßtölpel 1
  • Krähenscharbe 19
  • Graureiher 9
  • Purpurreiher 159
  • Rallenreiher 2
  • Kuhreiher 2
  • Seidenreiher 56
  • Sichler 15
  • Rosaflamingo 92
  • Spießente 15
  • Löffelente 35
  • Krickente 5
  • Stockente 11
  • Knäkente 10
  • Moorente 13
  • Mäusebussard 2
  • Adlerbussard 3
  • Rohrweihe 4
  • Steppenweihe 1
  • Habichtsadler 1
  • Eleonorenfalke 6
  • Turmfalke häufig
  • Chukarhuhn 13
  • Wachtel 19
  • Halsbandfrankolin 11
  • Bläßhuhn 14
  • Teichhuhn 6
  • Stelzenläufer 53
  • Triel 6
  • Schwarzflügel-Brachschwalbe 1
  • Rotflügel-Brachschwalbe 1
  • Seeregenpfeifer 12
  • Wermutregenpfeifer 1
  • Flußregenpfeifer 1
  • Sandregenpfeifer 10
  • Spornkiebitz 6
  • Kiebitzregenpfeifer 3
  • Flußuferläufer 3
  • Alpenstrandläufer 3
  • Zwergstrandläufer 72
  • Regenbrachvogel 1
  • Kampfläufer 108
  • Dunkler Wasserläufer 3
  • Bruchwasserläufer 101
  • Grünschenkel 36
  • Waldwasserläufer 1
  • Teichwasserläufer 1
  • Heringsmöwe 7
  • Dünnschnabelmöwe 7
  • Mittelmeermöwe 11
  • Lachmöwe 2
  • Felsentaube 10
  • Ringeltaube 5
  • Türkentaube häufig
  • Turteltaube 9
  • Häherkuckuck 7
  • Kuckuck 1
  • Steinkauz 1
  • Mauersegler 40
  • Alpensegler 6
  • Fahlsegler 1
  • Eisvogel 2
  • Bienenfresser 11
  • Blauwangenspint 2
  • Wiedehopf 14
  • Wendehals 3
  • Kurzzehenlerche 67
  • Haubenlerche häufig
  • Heidelerche 1
  • Mehlschwalbe 110
  • Rötelschwalbe 48
  • Rauchschwalbe 397
  • Felsenschwalbe 1
  • Uferschwalbe 6
  • Brachpieper 4
  • Rotkehlpieper 16
  • Bergpieper 2
  • Baumpieper 28
  • Bachstelze 8
  • Maskenschafstelze 38
  • Nordische Schafstelze 1
  • Wiesenschafstelze 28
  • Zaunkönig 2
  • Sprosser 1
  • Nachtigall 20
  • Steinrötel 1
  • Zypernsteinschmätzer 23
  • Isabellsteinschmätzer 4
  • Balkansteinschmätzer 10
  • Steinschmätzer 20
  • Gartenrotschwanz 2
  • Braunkehlchen 42
  • Amsel 1
  • Cistensänger häufig
  • Drosselrohrsänger 3
  • Schilfrohrsänger 3
  • Teichrohrsänger 4
  • Seidensänger 4
  • Blaßspötter 2
  • Rohrschwirl 4
  • Zilpzalp 1
  • Waldlaubsänger 2
  • Fitis 5
  • Mönchsgrasmücke 72
  • Weißbart-Grasmücke 1
  • Dorngrasmücke 20
  • Brillengrasmücke 1
  • Nachtigallgrasmücke 1
  • Klappergrasmücke 61
  • Samtkopf-Grasmücke 28
  • Schuppengrasmücke 7
  • Maskengrasmücke 6
  • Halsbandschnäpper 7
  • Trauerschnäpper 3
  • Tannenmeise 17
  • Kohlmeise 2
  • Gartenbaumläufer 9
  • Pirol 1
  • Maskenwürger 7
  • Rotkopfwürger 10
  • Nebelkrähe häufig
  • Dohle 100
  • Eichelhäher 5
  • Elster häufig
  • Haussperling häufig
  • Weidensperling 47
  • Bluthänfling häufig
  • Stieglitz häufig
  • Grünfink 13
  • Karmingimpel 1
  • Buchfink 5
  • Fichtenkreuzschnabel 2
  • Girlitz 5
  • Grauortolan 7
  • Ortolan 13
  • Grauammer 26

Deutscher Name Summe

  • Zwergtaucher 30
  • Haubentaucher 2
  • Krähenscharbe 5
  • Kormoran 2
  • Graureiher 4
  • Purpurreiher 52
  • Rallenreiher 19
  • Kuhreiher 1
  • Seidenreiher 65
  • Nachtreiher 1
  • Sichler 201
  • Brandgans 60
  • Löffelente 1
  • Stockente 107
  • Knäkente 644
  • Pfeifente 1
  • Moorente 19
  • Fischadler 1
  • Falkenbussard 10
  • Adlerbussard 4
  • Rohrweihe 1
  • Eleonorenfalke 5
  • Wanderfalke 2
  • Turmfalke häufig
  • Chukarhuhn 13
  • Wachtel 8
  • Halsbandfrankolin 8
  • Bläßhuhn 150
  • Teichhuhn 12
  • Stelzenläufer 53
  • Triel 2
  • Seeregenpfeifer 9
  • Kiebitzregenpfeifer 1
  • Spornkiebitz 4
  • Zwergstrandläufer 60
  • Flußuferläufer 8
  • Bekassine 1
  • Kampfläufer 44
  • Dunkler Wasserläufer 1
  • Bruchwasserläufer 21
  • Grünschenkel 1
  • Waldwasserläufer 1
  • Teichwasserläufer 7
  • Dünnschnabelmöwe 33
  • Lachmöwe 20
  • Mittelmeermöwe häufig
  • Heringsmöwe 40
  • Tundramöwe 1
  • Zwergseeschwalbe 4
  • Felsen-/Straßentaube häufig
  • Ringeltaube 100
  • Türkentaube 50
  • Turteltaube 13
  • Häherkuckuck 4
  • Steinkauz 1
  • Zwergohreule 6
  • Sumpfohreule 1
  • Alpensegler 72
  • Mauersegler 150
  • Fahlsegler 7
  • Eisvogel 2
  • Bienenfresser 8
  • Blauracke 3
  • Wiedehopf 4
  • Wendehals 1
  • Kurzzehenlerche 3
  • Haubenlerche häufig
  • Heidelerche 1
  • Mehlschwalbe 70
  • Rötelschwalbe 24
  • Rauchschwalbe 250
  • Uferschwalbe 6
  • Brachpieper 3
  • Rotkehlpieper 9
  • Baumpieper 1
  • Bachstelze 2
  • Maskenschafstelze 10
  • Wiesenschafstelze 20
  • Zaunkönig 6

Nachtigall 4

  • Nachtigallgrasmücke 1
  • Zypernsteinschmätzer 33
  • Balkansteinschmätzer 1
  • Steinschmätzer 4
  • Braunkehlchen 8
  • Steinrötel 2
  • Amsel 1
  • Cistensänger häufig
  • Schilfrohrsänger 2
  • Teichrohrsänger 3
  • Seidensänger häufig
  • Blaßspötter 19
  • Waldlaubsänger 2
  • Fitis 1
  • Mönchsgrasmücke 9
  • Brillengrasmücke 1
  • Dorngrasmücke 2
  • Klappergrasmücke 7
  • Samtkopf-Grasmücke 67
  • Schuppengrasmücke 11
  • Halsbandschnäpper 5
  • Trauerschnäpper 2
  • Grauschnäpper 6
  • Tannenmeise 12
  • Kohlmeise 25
  • Gartenbaumläufer 12
  • Maskenwürger 7
  • Rotkopfwürger 4
  • Nebelkrähe häufig
  • Dohle häufig
  • Eichelhäher 5
  • Elster häufig
  • Haussperling häufig
  • Weidensperling 81
  • Buchfink 15
  • Bluthänfling 40
  • Stieglitz häufig
  • Grünfink 30
  • Fichtenkreuzschnabel 3
  • Girlitz 6
  • Grauortolan 2
  • Ortolan 3
  • Grauammer 2

Ingo Weiß