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Winterreise an die Algarve - Vorfrühling in Südportugal

Gleitaar (Pedro Marques)

Rosaflamingos (Kai Gauger)

Schwarzkopfweber (David Rayner)

Beutelmeise (Phillip Meister)

Blaukehlchen (Jari Peltomaki)

An der Südküste Portugals sind die Winter mild und die Sonne zeigt sich häufig. Die Feuchtgebiete an der Küste sind voll mit Wasser- und Watvögeln aus dem Norden, während die heimische Vogelwelt bereits mit dem Brutgeschäft beginnt. Störche klappern auf dem Nest und Wiedehopf und Kalanderlerche singen. Auf dem Meer überwintern Raubmöwen und Basstölpel. Die weiten, grünen Ebenen des Alentejo beherbergen Goldregenpfeifer und Kraniche, sowie die landesweit größte Population der Großtrappe. Auch Zwergtrappe und Sandflughuhn zählen zu den Besonderheiten dieser Offenlandschaft. Die Kombination verschiedener Lebensräume während der Reise und die gleichzeitige Anwesenheit der Standvögel des westlichen Mittelmeerraumes mit den Wintergästen aus Mittel- und Nordeuropa, resultiert in einer überraschend großen Artenvielfalt. Blaukehlchen, Beutelmeise, Zwergadler und Gleitaar überwintern in geeigneten Lebensräumen entlang der Algarve. Purpurhuhn, Alpenkrähe und Blauelster sind typische Standvögel. Das Durchschauen größerer Ansammlungen von Möwen oder Limikolen kann ebenso zur Entdeckung einer Seltenheit führen, wie auch der Verfeinerung der eigenen Fertigkeiten in der Bestimmung dieser Vogelgruppen dienen. Daneben wird es Gelegenheit geben, die landestypische Küche und die Menschen der Region ein wenig kennen zu lernen, für die Salinen, Korkgewinnung und Fischfang zu den traditionellen Erwerbsquellen zählen.

Aufpreis bei 6 - 9 Teilnehmern: + € 90 pro Person *für 2012

Flamingos, Geier und Grasmücken
Tag 1: Ankunft in Faro und Naturpark “Ria Formosa”

Blaukehlchen (Jari Peltomaki)

Ankunft am Flughafen Faro und Transfer zum nahe gelegenen Hotel. Erste Exkursion in die Lagunenlandschaft des “Parque Natural da Ria Formosa”. Regenbrachvögel, Steinwälzer und Kiebitzregenpfeifer, Brand- und Raubseeschwalben, sowie Blaukehlchen kommen regelmäßig vor. Löffler und Seidenreiher sind häufig.

Tag 2: Die Salinen von Castro Marim

Triel (Kai Gauger)

Nahe der Mündung des Guadiana erstreckt sich der “Parque Natural do Sapal do Castro Marim”, ein mehr als 2000 ha groβes Feuchtgebiet, mit ausgedehnten Salinenkomplexen und Salzmarsch. Rosa Flamingos, Säbelschnäbler, Triel und Fischadler sind hier anzutreffen, ebenso wie Zwergseeschwalbe und Brandgans. Daneben sind Korallen-, Dünnschnabelmöwe und Stummellerche möglich.

Tag 3: Faro: “Ludo” und Quinta do Lago

Gleitaar (Pedro Marques)

Nach dem Frühstück erkunden wir das Schutzgebiet “Ludo” westlich von Faro. Es besteht aus einem Mosaik von Salinen, extensiven Fischzuchtanlagen, Salzsteppe, Kiefernwald und Farmland. Tausende Enten überwintern hier, während Rohrweihen, Zwergadler und gelegentlich auch der Gleitaar im Gebiet jagen. Cisten- und Seidensänger sind häufig und Blauelstern ziehen in Trupps umher. In den Schilfbeständen beobachten wir Purpurhühner aus der Nähe. Bei guten Wetterverhältnissen erkunden wir schließlich die Kanäle und Flachwasserbereiche des Naturparks vom Boot aus.

Tag 4: Mertola und der Guadiana

Blaumerle (L. B.)

Heute geht die Reise ins Inland, nach Mertola, der kulturreichen Festungsstadt am Rio Guadiana. An der Burg bestehen Vorkommen von Blaumerle und Felsenschwalbe, im kargen Umland sind Kolkrabe, Steinsperling und Rothuhn verbreitet. Beobachtungen von Habichtsadler, Steinadler und Spanischem Kaiseradler sind möglich.

Tag 5: Pseudosteppen um Castro Verde

Die weiten Ebenen des südlichen Alentejo beherbergen die landesweit größten Populationen von Groβ- und Zwergtrappe. Die Steppen ähnliche Landschaft bietet außerdem Lebensraum für Kalanderlerche, sowie für Grauammer, Mittelmeerraubwürger und Sandflughuhn. Neben den häufigen Wintergästen, Rotmilan, Kiebitz und Goldregenpfeifer, beobachten wir Trupps rastender Kraniche in der Nähe des Hotels bei Castro Verde.

Tag 6: Serra do Caldeirão und Monchique

Samtkopfgrasmücke (Bruno Dittrich)

Auf unserer Fahrt Richtung Kap durchqueren wir das Mittelgebirge im Hinterland der Algarve. Die Region ist dünn besiedelt, lediglich Kork wird hier produziert. Die weiβ blühende Lack-Zistrose wächst an den Hängen zwischen den Kork- und Steineichen. Samtkopfgrasmücke, Zippammer, Haubenmeise und Iberischer Grünspecht sind verbreitet, auβerdem besteht ein Vorkommen des Habichtsadlers. Abends Ankunft am Hotel in Sagres.

Tag 7: Steilküste – Sagres und Cabo São Vicente

Provencegrasmücke (Pedro Marques)

An der äußersten Südwestspitze Kontinentaleuropas brandet der offene Atlantik an eine raue Felsküste. Wir beobachten Krähenscharben, Skuas, Basstölpel und andere Hochseevögel, sowie Alpenkrähen. Auf den Klippen wachsen Polsterpflanzen, die an das Hochgebirge erinnern - Theklalerchen sind hier verbreitet und die Garigue beherbergt Provencegrasmücken und Alpenbraunellen.

Tag 8: Lagoa dos Salgados und Vilamoura

Beutelmeise (Phillip Meister)

Fahrt entlang der Algarve Küste Richtung Osten. Die “Lagoa dos Salgados” beherbergt eine Vielzahl von Wasser-, Schreit- und Watvögeln, darunter auch häufig Rosa Flamingos. Bei Vilamoura machen wir einen Beobachtungsgang durch den “Parque Ambiental”. In den ausgedehnten Schilfflächen überwintern Blaukehlchen, Rohrammern und Beutelmeisen, sowie Rohrweihe und Gleitaar.

Tag 9: Tavira: “Ria Formosa” und Rückflug

Rosaflamingos (Kai Gauger)

Am letzten Tag der Reise, je nach verbleibender Zeit noch Beobachtungen im Raum Faro (Parque Natural da Ria Formosa). Transfer zum Flughafen Faro und Rückflug.

Generelle Hinweise
  • Anforderungen der Reise: geringe Anforderungen, wandern bis 5 km
  • Aufpreis bei 6 - 9 Teilnehmern: + € 90 pro Person *für 2012
Ermäßigungen
  • NABU/LBV-Mitglieder: 3% Rabatt
  • Rabatt bei Onlinebuchung: 15,00 Euro pro Person
Zahlungsmodalitäten
  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10 %
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.
Leistungen
  • Programm wie beschrieben
  • Flug ab/bis Frankfurt nach/von Faro (wahrscheinlich mit TAP über Lissabon, oder Direktflug), andere Abflughäfen möglich, ggbf. mit Aufpreis
  • 8 Nächte in Mittelklasse-Hotels mit Halbpension
  • erfahrene lokale deutsche Reiseleitung
Nicht enthaltene Leistungen
  • Mittagessen
Reiseleiter

Georg Schreier

Veranstalter: birdingtours GmbH
Reisebericht 2011
Vorfrühling in Südportugal - Algarve und Alentejo vom 3.12. - 11.12.2011

Reiseleitung: Georg Schreier

Teilnehmer: 11

Die Reise „Vorfrühling in Südportugal“ fand schon zum vierten Mal in Folge statt und mehrere der 11 Teilnehmer waren „Wiederholer”. Kein Wunder, denn diese Rundreise duch den abwechslungs-reichen Süden des Landes, mit Lebensräumen, von „Steppe“ zu Steilküste, bietet mit rund 150 zu erwartenden Vogelarten und vielen „ornithologischen Leckerbissen“, wie Gleitaar, Großtrappe oder Spanischer Kaiseradler, ein Erlebnis der besonderen Art. Das Artenspektrum reicht von Alpenbrau-nelle, Alpenkrähe und Blaukehlchen, zu Zwergadler, Zwergdommel und Zwergtrappe. Blauelstern und Wiedehopfe sahen wir praktisch jeden Tag. Darüber hinaus wurden wir in diesem Winter auch in besonderem Maße von der Sonne verwöhnt und eine abschließende Bootsfahrt hinaus aufs Meer, bescherte Delfine, Skuas und Sturmschwalben...

2. Tag:

Der erste Beobachtungstag führt die Gruppe zunächst in das ca. 2000 ha große Schutzgebiet von Castro Marim, an der Mündung des Guadiana, und unmittelbar angrenzend zu Spanien gelegen.

Bei sonnigem Wetter beobachten wir hier in den Salinen und der Salzmarsch unter anderem Rosa-flamingos, Säbelschnäbler, Raubseeschwalben und als erste Besonderheiten bereits Zwergtrappe, Triel und eine Provencegrasmücke (adultes Männchen). Daneben erfreuen wir uns erstmalig an Steinkauz und Wiedehopf, zwei für die Algarve so typischen Vogelarten, die uns die ganze Reise hindurch immer wieder begleiten sollen. Nach einem Picknick im Reservat – mit einem nahe vorbei fliegendem Fischadler, besuchen wir am Nachmittag die Feuchtgebiete um Tavira, wo wir ausgiebige Beobachtungen von Korallenmöwen, Löfflern und auch den ersten Blaukehlchen machen. Ein genussreiches Abendessen, in einem landestypischen Restaurant, runden diesen ersten, mit 85 beobachteten Arten, schon sehr ereignisreichen Tag ab.

3. Tag:

Nur wenige Minuten vom Hotel in Faro gelegen, ist unser Ziel am Vormittag der Naturpark Ria Formosa, der sich auf ca. 55 km entlang der Algarve Küste erstreckt, sowie daran angrenzende Gebiete. Auf den Wattflächen beobachten wir im Morgenlicht ausgiebig zahlreiche Limikolenarten, darunter Regen- und Große Brachvögel, Pfuhlschnepfe, Steinwälzer, Kiebitzregenpfeifer, Seeregen-pfeifer und andere. Von einem Hügel mit Schirmpinienbestand im Hinterland aus, finden wir dann den ersten Gleitaar der Reise am Schlafplatz, wenig später einen zweiten. Auch die erwarteten Zwergadler lassen sich sehen und machen lautstark auf sich aufmerksam. Blauelstern scheinen im Gebiet überall vorzukommen und entlang eines Golfplatzes sehen wir die schönen Vögel aus der Nähe, teils gemeinsam mit gleich mehreren Wiedehopfen und den hier etablierten Schwarzkopf-webern auf dem Grün. An einem mit Schilf bestanden Teich, bestaunen und fotografieren wir Pur-purhühner, einen Sichler und gleich zwei Zwergdommeln vor der Beobachtungshütte.

Nachmittags geht es weiter nach Vilamoura, weiter westlich, wo wir schöne Beobachtungen von einem Moorentenerpel, sowie von Moorenten-Tafelentenhybriden machen. Eisvögel, Wellen-astrilde, Weidensperlinge, sowie Rauch- und Uferschwalben sind ebenfalls im Gebiet, zahlreiche Rohrweihen und auch zwei Zwergadler jagen, einer davon zeigt sich nah und gut. Die Anwesenheit von Beutelmeisen registrieren wir zwar anhand der Rufe, bekommen die Vögel aber leider kaum zu Gesicht.

4. Tag:

Unser Kleinbus mit Fahrer wartet wie immer morgens am Hotel auf uns und pünktlich fahren wir ab um heute die Algarve zu verlassen und das, weiter im Inland gelegene Alentejo anzusteuern. Auf der Fahrt entlang der malerischen alten Straße entlang des Guadianas ist es leider stark bewölkt und nieselt etwas, wie beobachten Fischadler und Raubseeschwalbe. Als wir den Bus an der Odeleite-Mündung und in Alcoutim verlassen, ist es bereits wieder trocken.

Blauelstern und Rothühner sind verbreitet und wir sehen auch Felsenschwalben und Theklalerchen. Im historisch interessanten Mertola haben wir einen Picknickplatz mit rundum Blick, verzehren dort unser Lunchpaket und entdecken eine Manguste, ein Marder ähnliches Säugetier, das vielleicht die Mauren nach Iberien gebracht haben, gleich unterhalb des Hügels. Auf dem Weg in die langsam offener und weiter werdende Landschaft hinein, stoppen wir und halten nach Greifvögeln Aus-schau. Ein juveniler Steinadler über einem Felsgrad und ein kreisender, subadulter Habichtsadler entgehen uns nicht. Es dauert nicht lange, bis wir in einem weiten Tal die ersten Großtrappen ent-decken und im Spektiv ausgiebig beobachten. Ein weiterer Halt, wenig später, führt zur Entdeck-ung eines Spanischen Kaiseradlers im Jugendkleid am Boden. Mehrere hundert Kuhreiher und dutzende Weissstörche folgen einem pflügenden Traktor und immer wieder entdecken wir Mittel-meerraubwürger entlang der Straße. Am späten Nachmittag machen wir einen abschließenden Be-obachtungsgang und entdecken mehrere Steinkäuze, die in der offenen Landschaft in niedrigen Steinhaufen brüten. Außerdem sehen wir zwei Kornweihen und zwei Gleitaare im gleichen Gebiet jagen, sowie dutzende Rotmilane ihren Schlafplatz in einer Baumgruppe bei einem Bauernhof auf-suchen. In Castro Verde checken wir in unser Hotel ein und freuen uns nach diesem langen Tag auf unser Essen im Restaurant, in dem schönen Städtchen, gleich um die Ecke gelegen.

5. Tag:

Heute Morgen liegt die ganze Ebene, und auch Castro Verde selber im Nebel. Nach dem Frühstück fahren wir zunächst durch eine wie verzauberte Landschaft,die Sonne setzt sich zunächst nicht durch. Rothühner sind längs eines Feldweges zu beobachten, Grauammern singen und Wiesenpieper und Feldlerchen sind allgegenwärtig. Ganz allmählich verzieht sich der Nebel und gibt nach und nach, den Blick auf die flachwellige Feld- und „Steppenlandschaft“ frei. Die Silhouetten von sich am Boden drückenden „Hühnervögeln“, lassen zunächst weitere Rothühner vermuten, entpuppen sich aber bald als Sandflughühner, die dann immer wieder in kleinen Gruppen abfliegen und dabei ihre typischen Flugrufe ertönen lassen. Auch Kalanderlerchen sind zunächst zu hören, dann auch immer wieder im Fluge, allerdings nur auf einige Distanz zu sehen. Gleiches gilt für einen kleineren Trupp fliegender Zwergtrappen. Außer einigen Rotmilanen, Turmfalken und Mäusebussarden, finden wir an der Stelle keine weiteren Greife.

Von der höchsten Erhebung im Gebiet, einem Hügel mit einer kleinen, weißen Kapelle aus, überschauen wir während des Picknicks die gesamte Umgebung. Der Nebel hat sich weitgehend verzogen und so gelingt es uns nach kurzer Suche mit dem Spektiv, sowohl Kraniche, als auch Großtrappen, in der Ebene unter uns ausmachen. Nach dem Picknick fahren wir in Richtung der Stelle und verlassen dann den Bus, um über einen Feldweg näher an die scheuen Tiere heranzukommen. Aus etwa 200 m können wir die gut 100 Kraniche störungsfrei beobachten, gut lassen sich noch die Jungvögel u.a. aufgrund der noch fehlenden Kopfzeichnung unterscheiden. Lauter werdende Rufe aus der Ferne kündigen die Ankunft weiterer Kranichtrupps an und bald ist der Trupp auf rund 300 Individuen angewachsen. Ein weiterer Trupp von etwa 70 Großvögeln, die über die, Savannen ähnliche und locker mit alten Steineichen bestandene Landschaft niedrig hinweg einfliegen, sind allerdings Großtrappen, die nur etwa 100 m von uns entfernt landen. Wir genießen ausgiebige Beobachtungen beider Arten und entdecken noch einen Gleitaar, eine ad. männliche Kornweihe, Wiedehopf, Mittelmeerraubwürger und Steinkauz im gleichen Gebiet. Auch eine weitere Manguste bekommen wir zu Gesicht. Weitere Beobachtungen von Sandflughühnern runden den Tag ab und bei guter, regionaler Küche beschließen wir diesen ereignisreichen Tag im Alentejo.

6. Tag:

Zurück an die Küste geht die Reise heute, ans felsige Kap bei Sagres, mit Zwischenstation in den Bergen von Monchique. Doch zunächst fahren wir durch die, wieder im Morgennebel liegende Ebene hindurch und dann ins schütter mit Stein- und Korkeichen bestandene Hügelland bei Almodovar, wo wir Haubenmeisen, Heidelerchen, Kleiber, Iberischen Grünspecht und andere Waldvögel als neue Arten für die Reise finden. Ein Beobachtungspunkt in einem Habichtsadlerrevier in der Berglandschaft der Serra do Caldeirão am späten Vormittag bringt in diesem Jahr leider nicht den erhofften Erfolg. In der Serra de Monchique genießen wir noch einen kurzen Spaziergang durch einen Korkeichenwald, ehe wir Picknick in der Gipfelregion „Foia“ (902 m) machen. Die erste Blaumerle ist in der, von Granitfelsen, aber leider auch vielen Sendeanlagen dominierten Landschaft schnell entdeckt und ein Steinschmätzer im Dezember ist auch in der Algarve eine Ausnahme. Schwarzkehlchen und Samtkopfgrasmücken zeigen sich gut, ein möglicher Merlin entzieht sich zu schnell unseren Blicken für eine sichere Bestimmung. In der üppigen Vegetation des Kurortes Caldas de Monchique, sind Zaunkönig, Rotkehlchen und Mönchsgrasmücken häufig, eine Gebirgsstelze an einem Bach finden wir, nicht aber die hier vorkommenden Zaun- oder Zippammern. Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir Sagres und checken in unser komfortables Hotel mit Blick über die Hafenbucht ein. An einem für unsere Gruppe bereit gestellten und reich geschmücktem Tisch genießen wir ein sehr schmackhaftes Abendessen im ausgezeichneten Restaurant des Hotels.

7. Tag:

Der ganze Tag ist der Region ums Kap gewidmet, dem äußersten Südwestzipfel des europäischen Festlandes. Unser erstes Ziel ist der Leuchtturm von Cabo São Vicente. Hier brandet der offene Atlantik an eine rauhe Steilküste. Einige Alpenkrähen suchen Nahrung auf den Kalksteinplateaus in der Nähe des Parkplatzes. Theklalerchen und die hier besonders farbenprächtigen Hausrotschwänze der Untera

„aterrimus“

finden wir leicht. Ein Wanderfalke landet in einer Klippe und läßt sich ausgiebig beobachten. Eine männliche Blaumerle singt und zeigt sich mehrfach auf einem Ge-bäudedach. Über dem Meer ziehen immer wieder kleinere Gruppen von Basstölpeln in südlicher Richtung am Kap vorbei, wobei sich die verschiedenen Alterskleider gut unterscheiden lassen. Brandseeschwalben, einige juvenile Schwarzkopfmöwen, sowie eine Korallenmöwe beobachten wir ebenfalls. Bald entdecken wir auch eine Skua, sowie mehrmals kleinere Trupps von Balearensturm-tauchern, die dicht über das Wasser gleiten.

Schließlich fliegen mehrere Singvögel ein, begleitet von einem etwas an Feldlerchen erinnernden, rollenden Flugfruf – Alpenbraunellen! die Art ist Wintergast in der felsigen Küstenregion. Insgesamt sechs der hübschen und wenig scheuen Vögel stellen wir fest, einige lassen sich gut beobachten und fotografieren. In der Nähe eines Bauernhofes im Hinterland des Kaps werden wir von einem Schwarzmilan überflogen, eigentlich ein Trans-Saharazieher. Auch eine männliche Kornweihe jagt im niedrigen Suchflug über der Heide ähnlichen „Garigue“. Die hier vor kurzem noch beobachtete juvenile Steppenweihe, scheint aber abgezogen zu sein und auch der Traditionsrastplatz für den Spornpieper „funktioniert“ in diesem Jahr leider nicht. Die Suche nach Krähenscharben an der Steilküste ist erfolgreich, gleich unterhalb von uns sitzt ein adulter Vogel im Prachtkleid auf einem Felsen im Wasser. Mehrere Ringdrosseln finden wir, wie erwartet, hinter einem Restaurant, auf der dichten Strauchvegetation im Hinterland der Küste, und einen „hellen“ Zwergadler in einem Kiefernwald. Im Hafen („Baleeira“) von Sagres sind wie immer zahlreiche Mittelmeer, Herings- und Lachmöwen mit dem erbeuten von Fischabfällen beschäftigt, andere Arten scheinen aber nicht darunter zu sein. Wir bestaunen die Vielfalt der angelandeten und auf der Auktion im Hafen verkauften Fische und Meerestiere. Ein Tordalk schwimmt im Hafenbecken, wird aber nur von einigen Reiseteilnehmern noch abfliegend gesehen. Wiederum lassen wir es uns am Abend im hervorragenden Restaurant des Hotels schmecken.

8. Tag:

Wir verlassen Sagres und bewegen uns in östlicher Richtung die Algarve entlang. Den Vormittag verbringen wir an der Lagoa dos Salgados bei Albufeira, einer Flachwasserlagune, nur durch eine Dünenkette vom Meer getrennt. Zu unserer Überraschung ist kurz zuvor fast das gesamte Wasser abgelassen worden. Die verbleibende Schlammfläche ist allerdings ebenso attraktiv für Limikolen – wir beobachten einige hundert – darunter Stelzenläufer, Sanderlinge, Alpenstrandläufer, Sand- und Seeregenpfeifer, außerdem einen Dunklen Wasserläufer sowie einen rastenden Trupp Goldregenpfeifer. Neben vielen Teich- und einigen Purpurhühnern, zeigt sich auch mehrfach eine Wasserralle am Rande der Schlammfläche. Cistensänger und Haubenlerchen sind verbreitet und in der Ufervegetation sehen wir immer wieder die hier überwinternden, weißsternigen Blaukehlchen – zunächst nur kurz, später ausgiebig und auf kurze Distanz, vom Holzsteg entlang des Südufers aus.

Nach dem Picknick im Gelände geht es weiter nach Fuseta, einem kleinen Fischerdorf östlich Faro, wo wir ein modernes Boot besteigen, um zum Abschluss der Reise die Kanäle der Gezeitenlandschaft der Ria Formosa zu durchqueren und einige Kilometer aufs Meer hinaus zu fahren. Leider ist der Himmel bedeckt, aber nach einer Woche mit praktisch durchgehendem Sonnenschein ist das auch kein Problem. Etwa 30 Korallenmöwen sitzen am Strand der Düneninsel, die wir bei der Fahrt hinaus auf die völlig ruhige See passieren. Einige fliegen auf und begleiten uns ein Stück mit hinaus. Zunächst sind es nur wenige Basstölpel die unsere Fahrt kreuzen, bald aber entdecken wir auch Skuas, die später teilweise recht nah das Boot passieren oder vom Wasser auffliegen. Schließlich auch (Europäische) Sturmschwalben, insgesamt etwa 10 Ind., aber es dauert einige Zeit, bis wir zufriedenstellende Beobachtungen der rastlosen, bei flüchtiger Betrachtung, etwas an Mehlschwalben erinnernden Winzlinge haben. Kurz nachdem ein Schauer einsetzt, werden Delfine entdeckt – Ricardo, unser erfahrener Skipper, bringt uns nahe an die kleine Gruppe Gemeiner Define heran, die schließlich das Boot in nächster Nähe spielerisch begleiten.

In einiger Entfernung tauchen mindestens zwei weitere Meeressäuger kurz auf, anhand ihrer Größe und der charakteristischen, hellen Färbung mit „Narbenmuster“ sowie der langen Rückenfinne lassen sie sich als Rundkopfdelfine bestimmen. Sie zeigen sich noch ein- oder zwei mal kurz, tauchen dann aber länger ab- und in erst in einiger Entfernung wieder auf. Zurück in der Ria beobachten wir rastende Austerfischer und mit einem Trupp von 10 Knutts auch eine neue Limikolenart für die Reise. Immer noch auf dem Boot, entdecken wir unweit des kleinen Hafens eine Sumpfohreule, die über dem Brachland am Flussufer, bei einer Ruine, an diesem bedeckten Nachmittag, im niedrigen Suchflug nach Nahrung sucht. Ein üppiges, landestypisches Abendessen in Faro beschließt den letzten Tag der Reise.

9. Tag:

Am Abreisetag bleibt uns nach dem Frühstück noch etwa eine Stunde für eine kurze Exkursion. Gleich hinter dem Hotel beginnt der Naturpark Ria Formosa, in dessen Randbereich wir unter anderem noch Wanderfalke, Wiedehopf, sowie mindestens 40 Wellenastrilde, in dichten, emsigen Trupps in der krautigen Vegetation am Wegesrand nach Nahrung suchend, beobachten, sowie uns noch einmal an Seidenreiher, sowie Säbelschnäbler und anderen Limikolen erfreuen. Der Reiseleiter sagt am Hotel Lebewohl und der Fahrer bringt die Reisegruppe zum wenige Minuten entfernten Flughafen Faro, von wo aus die Teilnehmer die Rückreise antreten.

Artenliste (150 Arten) mit Beobachtungstagen:
  • Pfeifente - 2
  • Krickente - 2,3,4,8
  • Schnatterente - 2,3
  • Spieβente - 5
  • Löffelente - 2,3,8
  • Stockente - 2,3,4,8,9
  • Brandgans - 2
  • Tafelente - 3
  • Kolbenente - 3,8
  • Reiherente - 2,3
  • Moorente - 3
  • Rothuhn - 2,3,4,5,6,8
  • Schwarzhalstaucher – 2,8
  • Zwergtaucher – 2,3,8
  • Haubentaucher – 2,3,4
  • Balearensturmtaucher - 7
  • Sturmschwalbe - 8
  • Basstölpel – 3,7,8
  • Kormoran – 2,3,4,5,7,8,9
  • Krähenscharbe - 7
  • Kuhreiher – 2,3,4,5,6,7,8,9
  • Seidenreiher – 2,3,5,6,7,8,9
  • Graureiher - 2,3,4,5,8
  • Zwergdommel - 3
  • Sichler - 3
  • Löffler – 2,3,4,5,8
  • Weiβstorch – 2,3,4,5,6,7,8
  • Rosaflamingo – 2,3,4,8,9
  • Fischadler – 2,3,4
  • Steinadler - 4
  • Spanischer Kaiseradler - 4
  • Habichtsadler - 4
  • Zwergadler - 3,7
  • Rotmilan – 4,5
  • Schwarzmilan - 7
  • Rohrweihe - 2,3,8
  • Kornweihe – 4,5,7
  • Gleitaar – 3,4,5
  • Mäusebussard – 1,2,3,4,5,6,7,8
  • Turmfalke - 1,2,3,4,5,6,7,8
  • Wanderfalke – 2,3,7,9
  • Wasserralle – 2,3,8
  • Teichhuhn - 3,4,8
  • Blässhuhn – 2,3,8
  • Purpurhuhn – 3,8
  • Kranich - 5
  • Zwergtrappe – 2,5
  • Groβtrappe – 4,5
  • Triel – 2,4
  • Austernfischer – 2,3,8
  • Säbelschnäbler – 2,8,9
  • Stelzenläufer – 2,3,8,9
  • Sandregenpfeifer – 2,3,4,8
  • Seeregenpfeifer – 2,3,8
  • Goldregenpfeifer - 8
  • Kiebitzregenpfeifer – 2,3,8,9
  • Kiebitz – 2,3,4,5,7,8
  • Sanderling – 2,3,8,9
  • Zwergstrandläufer – 2,3,8
  • Sichelstrandläufer - 2
  • Alpenstrandläufer – 2,3,8,9
  • Knutt - 8
  • Steinwälzer – 2,3,7,8
  • Waldwasserläufer – 3,4,5,8
  • Flussuferläufer – 2,3,8
  • Rotschenkel – 2,3,8,9
  • Grünschenkel – 2,3,4
  • Dunkler Wasserläufer - 8
  • Uferschnepfe – 2,8
  • Pfuhlschnepfe – 2,3,8,9
  • Regenbrachvogel – 2,3,8,9
  • Groβer Brachvogel – 3,9
  • Bekassine – 2,3,8
  • Skua – 3,7,8
  • Lachmöwe – 2,3,4,7,8
  • Schwarzkopfmöwe – 2,8
  • Sturmmöwe - 3
  • Mittelmeermöwe – 2,3,4,7,8
  • Korallenmöwe – 2,7,8
  • Heringsmöwe – 1,2,3,4,5,6,7,8,9
  • Mantelmöwe - 8
  • Brandseeschwalbe – 2,3,8
  • Raubseeschwalbe – 2,3,4
  • Tordalk - 7
  • Sandflughuhn - 5
  • Felsentaube - 7
  • Ringeltaube - 4
  • Türkentaube – 3,4,5,6,7,8,9
  • Steinkauz – 2,4,5,7,8
  • Sumpfohreule - 8
  • Eisvogel – 2,3,4,8
  • Wiedehopf – 2,3,4,5,6,8,9
  • Iberischer Grünspecht - 6
  • Buntspecht – 3,4,6
  • Feldlerche – 2,5,7,8
  • Haubenlerche – 2,3,4,5,8,9
  • Theklalerche – 4,5,7
  • Heidelerche – 6,7
  • Kalanderlerche - 5
  • Rauchschwalbe – 2,3
  • Uferschwalbe - 3
  • Felsenschwalbe – 4,7,8
  • Wiesenpieper – 1,2,3,4,5,6,7,8,9
  • Bergpieper - 2
  • Bachstelze - 1,2,3,4,5,6,7,8
  • Gebirgsstelze – 4,6
  • Zaunkönig - 6
  • Alpenbraunelle - 7
  • Rotkehlchen – 1,2,3,4,5,6,7,8,9
  • Blaukehlchen – 2,8
  • Hausrotschwanz - 1,2,3,4,5,6,7,8
  • Schwarzkehlchen – 1,2,3,4,5,6,7,8,9
  • Steinschmätzer - 6
  • Blaumerle – 6,7
  • Singdrossel – 2,3,7
  • Amsel – 1,2,3,4,5,6,7,8,9
  • Ringdrossel - 7
  • Mönchsgrasmücke – 3,4,5,6,9
  • Samtkopfgrasmücke – 1,2,3,4,5,6,7,8,9
  • Provencegrasmücke – 2,6,7
  • Seidensänger – 3,8,9
  • Cistensänger – 1,2,3,5,6,7,8,9
  • Zilpzalp – 1,2,3,4,5,6,7,8,9
  • Kohlmeise – 2,3,4,5,6
  • Blaumeise – 4,5,6,7
  • Haubenmeise – 6,7
  • Schwanzmeise - 4
  • Beutelmeise - 3
  • Kleiber - 6
  • Gartenbaumläufer – 3,6
  • Mittelmeerraubwürger – 2,4,5,6,7,8
  • Elster – 2,3,4
  • Blauelster - 1,2,3,4,5,6,8
  • Eichelhäher – 2,3,4,6
  • Dohle – 4,7
  • Rabenkrähe – 4,5
  • Alpenkrähe - 7
  • Kolkrabe – 4,5
  • Star – 4,7
  • Einfarbstar – 1,2,3,4,5,6,7,8,9
  • Haussperling – 1,2,3,4,5,6,7,8,9
  • Weidensperling - 2,3,4
  • Schwarzkopfweber - 3
  • Wellenastrild – 3,8,9
  • Buchfink – 4,5,6,7
  • Bluthänfling – 2,3,4,7,8
  • Stieglitz – 1,2,3,4,5,6,7,8,9
  • Girlitz- 3,4,6,7,9
  • Grünfink – 2,7,8
  • Rohrammer - 2
  • Grauammer – 1,2,3,4,5,6,7,8,9
Säugetiere:
  • Manguste
  • Iberischer Feldhase
  • Zwergfledermaus
  • Gemeiner Delfin
  • Rundkopfdelfin
Reptilien:
  • Maurische Bachschildkröte
Reisebericht 2008

Winterreise an die Algarve und in den südlichen Alentejo 2008

Reisezeitraum: 6. bis 14. Dezember 2008

Reiseleitung: Georg Schreier

Teilnehmerzahl: 12 Wetter: Tagestemperaturen meist 15 -18 Grad, im Alentejo und in der Serra teils deutlich darunter, Tage mit Regenschauer an der Küste, schönstes Sonnenwetter im Alentejo, windig am Kap und in der Serra de Monchique

Beobachtungsorte:
  • Faro - Parque Natural da Ria Formosa
  • Vilamoura - Parque Ambiental
  • Lagoa dos Salgados
  • Kap von Sagres und Cabo Sao Vicente
  • Serra de Monchique - Foia
  • Almodovar - Serra do Caldeirao
  • Umland von Castro Verde
  • Mertola - Guadiana-Tal
  • Castro Marim - Reserva Natural
  • Faro
Besondere Erlebnisse:
  • 14 Greifvogelarten, inklusive Spanischer Kaiseradler, Steinadler, Habichtsadler, Gleitaar u.a.
  • Groß- und Zwergtrappen, Sandflughuhn, Kraniche und Kalanderlerchen während eines unvergesslichen Tages in der steppenähnlichen Landschaft des Alentejo
  • 20 Limikolenarten in der Lagunenlandschaft der Ria Formosa bei Faro – nah und ausgiebig beobachtet
  • Basstölpel, Krähenscharben und Alpenkrähen am Gicht umspülten Südwestkap Kontinentaleuropas
  • Blaumerle und Blaukehlchen nah und singend – und schließlich doch noch die, schon nur in Legenden zu existieren geglaubten Triele.
  • Mehrmals ordentlich nass geworden und sich einen Teufel darum geschert (Es gibt kein schlechtes Wetter … )
  • Nochmal: Die Supermoral und der Humor der Gruppe auch an Tagen mit „suboptimalen“ Wetterverhältnissen, die gute Stimmung und Begeisterung.
  • Cataplana und ein Gläschen Vinho Tinto im O Pescador in Sagres
Artenliste (145 Arten):
  • Schwarzhalstaucher
  • Zwergtaucher
  • Haubentaucher
  • Balearensturmtaucher
  • Basstölpel
  • Kormoran
  • Krähenscharbe
  • Kuhreiher
  • Seidenreiher
  • Graureiher
  • Weiβstorch
  • Brauner Sichler
  • Waldrapp*
  • Löffler
  • Rosaflamingo
  • Graugans
  • Stockente
  • Schnatterente
  • Spieβente
  • Löffelente
  • Pfeifente
  • Krickente
  • Tafelente
  • Kolbenente
  • Reiherente
  • Trauerente
  • Mönchsgeier
  • Fischadler
  • Steinadler
  • Spanischer Kaiseradler
  • Zwergadler
  • Habichtsadler
  • Rotmilan
  • Rohrweihe
  • Kornweihe
  • Gleitaar
  • Mäusebussard
  • Sperber
  • Turmfalke
  • Wanderfalke
  • Rothuhn
  • Teichhuhn
  • Blässhuhn
  • Purpurhuhn
  • Kranich
  • Zwergtrappe
  • Groβtrappe
  • Austernfischer
  • Säbelschnäbler
  • Stelzenläufer
  • Triel
  • Sandregenpfeifer
  • Seeregenpfeifer
  • Kiebitzregenpfeifer
  • Goldregenpfeifer
  • Kiebitz
  • Sanderling
  • Zwergstrandläufer
  • Sichelstrandläufer
  • Alpenstrandläufer
  • Steinwälzer
  • Waldwasserläufer
  • Flussuferläufer
  • Rotschenkel
  • Grünschenkel
  • Uferschnepfe
  • Pfuhlschnepfe
  • Regenbrachvogel
  • Groβer Brachvogel
  • Bekassine
  • Kampfläufer
  • Lachmöwe
  • Zwergmöwe
  • Schwarzkopfmöwe
  • Mittelmeermöwe
  • Korallenmöwe
  • Heringsmöwe
  • Mantelmöwe
  • Brandseeschwalbe
  • Raubseeschwalbe
  • Sandflughuhn
  • Felsentaube
  • Hohltaube
  • Ringeltaube
  • Türkentaube
  • Steinkauz
  • Eisvogel
  • Wiedehopf
  • Buntspecht
  • Feldlerche
  • Haubenlerche
  • Theklalerche
  • Heidelerche
  • Kalanderlerche
  • Felsenschwalbe
  • Rauchschwalbe
  • Rötelschwalbe
  • Mehlschwalbe
  • Bergpieper
  • Wiesenpieper
  • Bachstelze
  • Gebirgsstelze
  • Rotkehlchen
  • Blaukehlchen
  • Hausrotschwanz
  • Schwarzkehlchen
  • Blaumerle
  • Singdrossel
  • Misteldrossel
  • Wacholderdrossel
  • Amsel
  • Mönchsgrasmücke
  • Samtkopfgrasmücke
  • Provencegrasmücke
  • Cistensänger
  • Seidensänger
  • Zilpzalp
  • Wintergoldhähnchen
  • Kohlmeise
  • Blaumeise
  • Haubenmeise
  • Beutelmeise
  • Kleiber
  • Gartenbaumläufer
  • Mittelmeerraubwürger
  • Blauelster
  • Elster
  • Eichelhäher
  • Dohle
  • Alpenkrähe
  • Rabenkrähe
  • Kolkrabe
  • Star
  • Einfarbstar
  • Haussperling
  • Weidensperling
  • Schwarzkopfweber(Nest)
  • Wellenastrild
  • Buchfink
  • Bluthänfling
  • Stieglitz
  • Grünfink
  • Erlenzeisig
  • Girlitz
  • Zippammer
  • Rohrammer
  • Grauammer

*Waldrapp: Die Vögel stammen aus einem südspanischen Wiedereinbürgerungsprojekt