Treffen am Bahnhof in Rom. Fahrt mit dem Kleinbus in die Abruzzen. Erste Exkursion in die nähere Umgebung.
Das andere Italien: Vogelvielfalt (8 Tage/ 7 Nächte)
April in Mittelitalien ist eine besondere Zeit. An der Küste zeigt sich das Frühjahr von seiner schönsten Seite: Zug- und Brutvögel sind jetzt sehr gut zu beobachten in den angrenzenden Wäldern und Wiesen, wo zahlreiche Orchideen und anderen Pflanzenarten üppig blühen. Wir werden in zwei verschiedenen Landunterkünften („Agriturismo“) übernachten, wo Samtkopf-, Weißbart-, Brillengrasmücken, sowie Häherkuckuck, Triel, Steinkauz, Zwergohreule, Kalander-, Kurzzehe- und Haubenlerche in unmittelbarer Umgebung zu beobachten sind. Schlangenadler, Rötel- und Lannerfalke sind auf der Suche nach Beute. In der Lagune von Orbetello lassen sich Flamingo, Löffler, Kuhreiher und die seltene Dünnschnabelmöwe beobachten. Auf der Halbinsel von Argentario suchen wir nach Provence- und Sardengrasmücke, Häherkuckuck, Mittelmeer-Steinschmätzer, so wie Krähenscharbe, Blaumerle, Fahlsegler und Korallenmöwen! In den Abruzzen beginnt das Frühjahr gerade: Auf dem Hochplateau des Berges Sirente sind interessante Arten wie Gänsegeier, Steinadler, Steinrötel, Steinsperling, Alpenkrähen und vor allem das heimliche Steinhuhn unser Ziel. Die ersten Halsbandschnäpper, Berg- und Waldlaubsänger sind bereits zurück in den Wäldern, wo Weißrückenspechte schon brüten. Mit ziemlicher Sicherheit werden wir auch Säugetiere wie Wildschweine und Rothirsche beobachten und nachts mit Glück in der Nähe des Hotels auch Wölfe hören können.
Aufpreis bei 6 - 9 Teilnehmern: + 65,00 Euro pro Person
Zwischen Abruzzen und Adria
1.Tag:
Von Rom bis zum Hotel
2. und 3. Tag: Auf der Suche nach Steinhuhn, Steinrötel und anderen "Gebirgsvögeln"
Sirente-Velino Regional Park: Ein riesiges, extrem karges Hochplateau ist Ziel unserer heutigen Exkursion. Wenn der Winter samt Schnee sich verabschiedet hat, fasziniert eine blühende Pflanzenpracht aus Orchideen, Veilchen und vielem mehr. Wenn wir mit dem Wetter Glück haben, können wir die alpinen Brutvogelarten Steinsperling, Seinadler und Steinrötel beobachten. Für eine ganz spezielle Art, das heimliche Steinhuhn, wollen wir ganz früh morgens starten. Sie sind dann ruffreudiger und dadurch eher zu entdecken. Zippammer, Alpenkrähe und Gänsegeier sind ebenfalls in den weitläufigen verkarsteten Gebirgslandschaften zu Hause. Die niederen Lagen sind durch kleine Dörfer mit umgebenden Wilden Birnen, Äpfeln und Mandeln bestimmt. Unsere Wanderungen sind hier ausgedehnter, aber es ist keine Kletterei dabei. Übrigens: In der Nähe unseres Hotels, hinter dem die Berge emporragen, kann man prima Berglaubsänger sehen!
4. Tag: Fahrt in die Abruzzen mit Buchenwäldern und Lanner
Am dem Tag müssen wir die Berge schon verlassen, und Richtung Tolfa fahren; auf dem Weg aber werden wir noch Vögel suchen und beobachten: Wir werden in die Simbruini Gebirge fahren, wo sehr alte Wälder als Lebensraum für Weißrückenspecht, Halsbandschnäpper und Waldlaubsänger (die hoffentlich schon aus ihren Winterquartieren zurück sind dienen). Ausserdem werden wir versuchen den Lanner zu beobachten.
5. Tag: Lerchen, Grasmücken und Greifvögel
Unterwegs in der Hügellandschaft zwischen Tolfa und Vetralla. Eine trockene Landschaft mit immergrünen Wäldern aus Steineichen, Korkeichen und Ahorn. Dazwischen trockene Wiesen und Getreidefelder. Sehr viele Orchideen sind hier zu finden, z.B. Ophrys holoserica, O. apifera, O. garganica und zahlreiche andere. Auf unseren Rundgängen und Beobachtungsstopps hoffen wir auf Samtkopf-, Weißbart-und Brillengrasmücke sowie den seltenen Häherkuckuck, den heimlichen Triel und Steinkauz.
6. Tag: Küstenfelsen und Lagunen
Orbetello und Argentario: eine schöne Lagune mit Queller und Schilf-Beständen. Der größte Teil ist eine offene Lagune mit einigen kleinen Inseln, wo Silber-, Seiden- und Kuhreiher brüten. Argentario ist eine Halbinsel mit immergrünem Wald und Macchia, der typisch mediterranen Strauch- und Buschvegetation. Provence- und Sardengrasmücke, Häherkuckuck und Mittelmeer-Steinschmätzer brüten hier. Die Lagune besitzt einen schönen Sandstrand, der zum Baden einlädt (wen das kühle Mittelmeer im April nicht abschreckt), während die Felsen der Halbinsel mit Blaumerle, Krähenscharben und Fahlsegler steil ins Meer abfallen. Flamingo und Löffler sind hier auf dem Durchzug und lassen sich gut beobachten, die seltenen Korallen- und Dünnschnabelmöwe wollen wir ebenso entdecken.
7. Tag: Wald- und Steppenlandschaften
Sehr trockene Hügellandschaft zwischen San Marinella und Tolfa mit einzelnen Bäumen, meist Wildbirne. Dieses extensive Weideland ist Brutgebiet für Triel, Kalander-, Kurzzehen- und Haubenlerche und verschiedene Grasmücken. Schlangenadler und Rötelfalke gehen hier auf Jagd.
8. Tag: Letzte Beobachtungen in den Abruzzen...
Generelle Hinweise
- Anforderungen der Reise: mittelschwer, mit längeren Wanderungen bis 10 km
- Die Gruppengröße dieser Reise beträgt 6 - 14 Personen. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann die Reise bis 3 Wochen vor Reiseantritt abgesagt werden. Sollte der Fall eintreten, versuchen wir immer die Reise trotzdem durchzuführen. Falls dies nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen gerne ein schönes Alternativangebot.
- Aufpreis bei 6 - 9 Teilnehmern: + 65,00 Euro pro Person
Ermäßigungen
- NABU/LBV-Mitglieder: 3% Rabatt
- Rabatt bei Onlinebuchung: 15,00 Euro pro Person
Zahlungsmodalitäten
- Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10 %
- Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
- Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.
Leistungen
- Programm wie beschrieben
- 7 Nächte in herrlich gelegenen Unterkünften
- 7 x Frühstück und 7 x Abendessen
- zusätzliche Reisebegleitung ab 8 Personen
- alle Fahrten vor Ort im Kleinbus ab/ bis Rom
- Reiseleitung durch deutschsprachigen Biologen Carlo Catoni
Nicht enthaltene Leistungen
- Mittagessen
- Reise bis/ ab Rom
Reiseleiter
Carlo Catoni
Veranstalter: birdingtours GmbH
Reisebericht 2011
Reisebericht Tolfa-Abruzzo 24.4-1.5.2010
Reiseleiter: Carlo Catoni
Teilnehmer: 14 Personen
Beobachtungsorte: Tolfa Poggio Freddara, Civitella Cesi, Orbetello, Argentario, Monte Etra, Monte Velino
Unterkunft: Agriturismo Poggio Nebbia, Agriturismo Casal Farnesiana, Hotel Le Gole
1.Tag – Samstag 23.4.2011
Nach dem alle unsere Reiseteilnehmer angekommen sind, konnten wir in den Abruzzen, den bergigen Region Mittelitaliens, fahren. Vor dem Ankunft in unseren Hotel haben wir auf dem Weg eine kurze Pause in Santo Iona gemacht, wo wir beim Spaziergehen unter anderen Garten Rotschwanz und Dorngrasmücke gesehen haben. Unser Hotel hat uns mit warmer Temperatur und gut eingerichteten Zimmern begrüßt und eingeladen uns auszuruhen. Und was ist besser als nach einem langen Tag guten Abendessen zu genießen? Typisch zum Ostern hatten wir nach den hausgemachten Eiernudeln dann den gebratenen Lamm auf dem Tisch.
2.Tag – Sonntag 24.4.2011
Unser zweiter Tag in den Abruzzen und es geht los. Den ganzen Tag sind wir oberhalb von Aielli bis zum Hochplateau gewandert und dabei Steinhühner gesucht. Die haben wir nur leider gehört, aber wir hatten mehr Glück mit den zahlreichen Dorngrasmücken, ein dutzend rastenden Gänsegeier und Steinadler gehabt. Auf dem Hochplateau waren noch ungezählte Reste von Wolfbeute, vor allem Pferde, die hier oben um 1600m frei leben dürfen, zu finden. Dazu waren noch Alpenkrähen, Steinschmätzer, Nachtigall, Baumfalke, Felsenschwalbe, Zipammer und Goldammer und sogar eine ziehende Steppenweihe zu sehen. Schon konnten wir beginnen auch die Liste der Orchideen Arten zu schreiben mit Armblühtige Knabenkraut (Orchis pauciflora), Spinnen Ragwurz (Ophrys sphegodes), Bertoloni Ragwurz (Ophrys bertolonii) und Purpurorchis (Orchis purpurea) . Nachts, von Hotel, haben zwei unserer Reisegäste sogar Wölfe gehört!
3. Tag – Montag 25.4.2011
Schon früh am Morgen hat uns das Wetter nichts schönes versprochen. Deswegen haben wir unsere Pläne völlig verändert um das Regen umzugehen, und damit das Beste aus dem Tag zu gewinnen. Deswegen fuhren wir Richtung Collarmele wo wir u.a. 10 Rotfußfalken, Baumfalke, Heidelerchen, Bluthänflinge und Brachpieper beobachten könnten. Direkt als wir nach ein paar Stunden wieder in die Autos eingestiegen sind, fing es an zu regnen, also entschieden wir einstimmig für heiße Schokolade oder Kaffee in einem Bar. Danach fuhren wir an die andere Seite vom Monte Sirente wo kein Regen angesagt war und wo wir in aller Ruhe Weißbart Grasmücke, Brachpieper, Berglaubsänger, Wiederhopf, Steinadler, Feldlerche und wiedermal verschiedene Orchideen beobachten und fotografieren konnten. Auf dem Rückweg hatten wir drei verschiedene Möglichkeiten um heim zu fahren und wir entschieden uns für die am wenigstens befahrene, man weiß ja nie... Nach ein paar Kilometer vor unseren Autos liefen tatsächlich zwei Steinhühner über die Straße und wurden von allen Teilnehmern sehr gut beobachtet!! Was für ein Glück!!
4.Tag – Dienstag 26.4.2011
Da wir dank den Steinhühnern nicht früh am Morgen aufstehen müssten, konnten wir uns in aller Ruhe einen schönen Abschieden von den Abruzzen gönnen. Wir fuhren Richtung Monti Simbruini wo wir ein paar Lannerfalke zusammen mit Gänsegeier und Wanderfalke beobachtet haben. Die Mittagspause machten wir in Subiaco, im benediktinischen Kloster, wo zahlreiche Felsenschwalben zu bewundern waren. Als wir an der Tyrrenische Küste endlich ankamen, haben wir dann eine Pause im dem kleinen Naturschutzgebiet von Torre Flavia gemacht, wo wir sehr gut Sichler, Rallenreiher, Temminck-Strandläufer, Bruchwasserläufer, Waldlaubsänger, und einen wunderschönen Männchen von Halsbandschnäpper beobachtet haben. Unsere zweite Unterkunft befindet sich in eine herrliche Hügelandschaft und so konnten wir uns schönen Sonnenuntergang bevor wir das Abendessen anfangen durften gönnen.
5.Tag – Mittwoch 27.4.2011
Die Tolfa Gebirge haben uns Überraschungen mitgeteilt. Die erste Hälfte des Tages herrschte schönes sonniges Wetter und man konnte Schlangenadler, Wiesenweihe, ein Dutzend Rötelfalke, zwei Triele, mehrere Haubenlerche und Kuhreiher gut beobachten. Mittags, nachdem wir noch sehr viele Orchideen bewundern konnten (Provence Knabenkraut, Hummel Ragwurz, Schwarze Ragwurz, Braune Ragwurz, Affen Knabenkraut u.s.w.), hat es leider angefangen zu regnen. Deswegen, nach dem Kaffe im Dorf von Tolfa mit dem Ausblick zum Burg und ins Tal, haben wir uns entschieden Richtung Meer zum Pian di Spille und in die Salinen von Tarquinia zu fahren in der Hoffnung ein Vogelzug beobachten zu können. Unsere Erwartungen wurden übertroffen und auf einem Busch wurden Drosselrohrsänger, Trauerschnäpper, Grauschnäpper, Gelbspötter, Bienenfresser, Cistensänger und so weiter lange zu beobachten. Außerdem waren da zwei Baumfalken auf dem Jagt von Kleinvögel und Dutzenden von Braunkehlchen zu sehen!! In die Salinen von Tarquinia waren mehrere Limikolen wie, Stelzenläufer, Zwerg-, Temminck-, Alpen- und Sichelstrandläufer, Rallenreiher, Silberreiher und Seidenreiher zu beobachten.
6 Tag – Donnerstag 28.4.2011
Heute sind wir Richtung Orbetello Lagune und Argentario Halbinsel gefahren. Dort haben wir Provence Grasmücke zusammen mit Wanderfalke, Pirol, Samtkopfgrasmücke, Moltoni Weißbart Grasmücke und nochmal dutzenden von Braunkehlchen gut beobachtet. In der Lagune, waren stattdessen mehrere Flamingos, zusammen mit Seidenreiher, Silberreiher, Haubenlerchen zu sehen. Dazu als Bonus befanden sich dort auch Herzförmiger und Einschwieliger Zungenstendel (Serapias cordigera und S. lingua). Auf dem Weg zum WWF Oase von Patanella sahen wir sogar auf einer Wiese zwischen den Kühen viele Waldtrappen, aus der Österreichisches Wiederaussiedlung Projekt!! Später, nach dem Abendessen, haben wir direkt von Hotel Zwergohreule angelockt und bestens beobachtet.
7.Tag – Freitag 29.4.2011
Heute sind wir zuerst Richtung Farnesiana gefahren wo wir 2 Triele, eine Blauracke und einen wunderschönen Häherkuckuk beobachtet haben. Danach sind wir Richtung Tarquinia gefahren, und auf dem Cornetohügel konnten wir mehrere Kalanderlerchen, ein paar Weißbartgrasmücke, Pirol, mehrere Braunkehlchen, Trauerschnäpper, Baumpieper, Schlangenadler und Wiesenweihe sehen. Später, nach einem großen Eis in Monteromano, fuhren wir Richtung Barbarano Romano, wo wir in einer kurzer Wanderung Triele, Kalanderlerche, Rotkopfwürger, Braunkehlchen, Brachpieper beobachtet haben. Am Abend, auf der Straße zur Restaurant, haben wir auf einer Wiese 4 Triele noch beobachtet.
8.Tag – Samstag 30.4.2011 – da manche von uns schon zum Mittag am Flughafen sein sollten, haben wir entschieden relativ früh von Agriturismus wegzufahren und Richtung Rom mit einem kleinen Abstecher oberhalb von Santa Severa zu führen. Da in aller Ruhe haben wir nochmals Zaunammer, Weißbartgrasmücke und Schlangenadler gesehen und so uns von diesem Teil Italiens verabschiedet.
Reisebericht 2010
Reisebericht Tolfa-Abruzzo 24.4-1.5.2010
Reiseleiter: Carlo Catoni
Teilnehmer: 12 Personen
Besonderheiten:
- Gute Beobachtungen von Nachtreiher, Rallenreiher, Seidenreiher, Silberreiher, Purpurreiher und Kuhreiher.
- 15 Dünnschnabelmöwen, zusammen mit Weißflügelseeschwalbe
- Raubseeschwalbe für mehr als 10 Minuten sehr nah im Flug beobachtet.
- Gänsegeier in Abruzzen aus kürzester Nähe.
- Steinadler und Schlangenadler sehr gut beobachtet.
- Zwergohreule und Triele von Hotel gehört.
- Wiedehopf, Rötelfalke, Wenderhals, Kalanderlerche und Rotkopfwürger, dutzend von Grauammer, Heidelerchen und Haubenlerchen
- Weißbart-, Moltoni weißbart-, Provence- , Samtkopf-, Dorn- und Brillengrasmücke sehr gut beobachtet.
- 17 Arten von Orchideen plus 2 Hybridformen entdeckt und fotografiert!!
24.4.09 – 1. Tag
Nach der Anreise von allen Teilnehmern, sind wir Richtung Monti della Tolfa und unserem Unterkunft gefahren. Leider war das Wetter zuerst nicht gut, und müssten wir direkt ins Hotel fahren. Später aber, als wir uns gesichert haben, dass das Wetter sich verbessert hatte, sind wir Richtung Saline di Tarquinia gefahren, wo uns schon die erste Überraschungen in Form von 15 Dünnschnabelmöwen, Weißflügelseeschwalben, Brandseeschwalben und ein paar Limikolenarten, wie Grünschenkel, Sichelstrandläufer und Kiebitzregenpfeiffer so wie ein paar dutzend Uferschwalben, gewartet haben. Sehr schön zu beobachten waren auch mehrere Reiher Arten, wie Nachtreiher, Rallenreiher, Seiden- und Silberreiher. Ein paar Kuhreiher flogen auch vorbei. Am Abend, nach dem reichlichen Abendessen hörten wir mehrere Zwergohreulen und Triele direkt vom Hotel.
25.4.09 – 2. Tag
Weil unserer Unterkunft sich in dem malerischen Gebiet an der Füße von Tolfa befand, konnten wir bei sonnigem Wetter nach einer kurzen Fahrt schon die erste Vögel beobachten. Schon an der Unterkunft waren die ersten Braunkehlen und Trauerschnäpper beobachten. Acht Rötelfalken liesen sich kurz danach beobachten, neben Schlangenadler und eine Wiesenweihe. Auf der Wiese waren mehrere Haubenlerchen zu hören, so auch ein paar Wachtel. Später sind wir Richtung Tolfa gefahren, wo wir spaziergegangen sind. Die erste Weißbartgrasmücke und Samtkopfgrasmücken waren zu hören und liesen sich auch relativ gut beobachten. Ein paar Bienenfresser flogen vorbei, aber leider halteten sie nicht vor unseren Spektiven. Dort haben wir auch die erste Orchideenarten gefunden: Hummelragwurz (Ophrys holosericea), Provence-knabenkraut (Orchis provincialis) und Keuschorchis (Neotinea maculata). Schwarz- und Rotmilane waren gut zu bewundern, so wie einen Zwergadler in Weißform und ein Falkenbussard, die Ost-Europeische Unterart vom Mäusebussard.
Nach dem Mittagessen sind wir dann Richtung Tolfa-Dorf gefahren, wo wir ein leckeres Eis oder Kaffe, mit dem wunderschönen Blick auf die bewaldete Landschaft, genommen haben.
Danach waren wir Richtung Santa Severa geführt, wo wir wieder Schlangenadler, so wie die ersten Rotkopfwürgen, Neuentöter, Heidelerche und Wiedehopf sehr gut beobachtet haben. Auf der Strasse sahen wir auch Monte Gargano Ragwuzr (Ophrys garganica) und ein Art der Spinnenragwurz komplex (Ophrys sphegodes ssp.).
26.4.09 – 3. Tag
An diesem Tag führten unsere Wege Richtung Orbetello und zu dem Halbinsel Argentario. In der WWF Oase von Orbetello konnten wir bei herrlichem Wetter direkt die ersten Waldrappe beobachten. Auf dem Wanderweg waren hunderten von Orchideen zu sehen (Schmetterling-knabenkraut Anacamptis papilionacea, Kleines k.k. Anacamptis morio, und Einschwieliger Zungenstendel Serapias lingua) und man musste wirklich aufpassen um sie nicht zu zertreten. Bei den Limikolen, gab es mehrere Grünschenkel und Stelzenläufer die wir sehr gut beobachtet haben. Zwei Purpurreiher flogen mal über den Schillf und ließen sich beobachten während den Zwergdommel sahen nur ein paar Teilnehmer. Ein Weißstorch und ein Alpensegler flogen auch über uns vorbei. In den mehreren Bäumen waren sehr gut Turteltauben, Berglaubsänger und Wiedehopf zu beobachten. Auf der Fahrt nach Orbetello, konnten wir noch eine wundervolle Raubseeschwalbe für lange Zeit sehr nah während sie hin und her flog, so wie mehrere Flamingos, beobachten. Auf dem Halbinsel von Argentario konnten wir unter anderen Arten auch Rötelfalke, Provencegrasmücke und Moltoni Weißbartgrasmücke (Sylvia subalpina) gut sehen. Und alle müde auf dem Rückweg, haben wir eine kleine Pause in Orbetello gemacht und uns ein leckeres Eis gegönnt. Am Abend, neben dem Hotel haben wir Triele, Ziegenmelker, Steinkauz, Zwergohreule und mehrere Wechselkröte gehört.
27.4.09 – 4. Tag
Auch an diesem Tag fuhren wir Richtung Blera-Barbarano Romano. Dort haben wir Kalanderlerchen in Singflug, Brachpipier, Braunkehlchen, Grauammer, Haubenlerchen und Rotkopfwürger gut beobachten können. Zwischen den Pflanzen befanden sich Löckerblütiges k.k (Anacamptis laxiflora), Purpurorchis (Orchis purpurea) und Einschwieliger Zungenstendel. Danach wollten wir eine Wanderung im Tal von Fluss Mignone machen. Da wussten wir noch nicht, dass der Fluss den Weg zerstört hat. Aber trotzdem hat es sich gelohnt, weil wir auf dem Weg mehrere Orchideen (Pyramidenorchis, Anacamptis pyramidalis und Bertoloni-ragwurz Ophrys bertolonii) und wunderschöne lilaverfärbte Judasbäume bewundern konnten. Am Abend hat unsere Köchin und gastgeberin Anna uns verwöhnt: mehrere Antipasti, hausgemachte Nudeln, Fleisch mit Beilagen und dazu noch hausgemachte Kuchen!!!!
28.4.09 – 5. Tag
Wir mussten uns von Tolfa verabschieden und Richtung Abruzzo (den bergigen Region Mittelitaliens) fahren. Einen kleinen Stopp haben wir in den Monti Simbruini gemacht, wo wir Gänsegeier und Lanner kurz beobachten konnten. Mit ein bisschen bewölktem Himmel sind wir noch Richtung Simbruini Hochplateaus gefahren um dort Waldvögel zu beobachten. Leider waren nur ein paar Waldlaubsänger zu hören, und ein paar Steinschmätzer zu beobachten. Trotzdem war den Blumenpracht beeindrückend, mit Poetennarzissen, hunderten von leider noch nicht im blüt Schachblumen (Fritillaria orientalis), schöne Entian (Gentiana sp.), mehrere Armblütiges knabenkraut (Orchis pauciflora), eine Mannsknabenkraut (Orchis mascula) und ein Hybrid zwischen den beiden (Orchis x colemanii) und viel viel mehr!!!!!
29.4.09 – 6. Tag
Da sich unserer Unterkunft im Celano befand, konnten wir alle unsere Ausflüge im regional Park Sirente-Velino organisieren. Unser erster Ausflug, eine Frühexkursion, führte uns hinter die Dörfer Aielli um die Steinhühner zu suchen. Dort konnten wir das erste und leider einzige Steinhuhn finden, der aber sehr weit war. Noch waren sehr viele Dorngrasmücken ein paar Apenninenhasen (Lepus corsicanus) und ein Rehe zu beobachten. Nach dem Frühstück sind wir wieder hinter Aielli gefahren, um auf das Hochplateau von Sirente zu wandern. Auf dem Weg, konnten wir ein paar Zippammern sehr gut beobachten, so wie Brachpipier, Dorngrasmücke, Bluthänfling, Goldammer, Alpenkrähe und Kolkraben. In den herrlichen Landschafft konnten wir perfekt ein wunderschönes männchen Steinrötel bewundern, so wie später ein Weibchen und ein Dutzend von Steinschmätzer. Als wir auf dem Hochplateau gelaufen sind, waren mehrere Gänsegeier dort, die über uns sehr sehr nah geflogen sind. Auf dem Pass in der Höhe von 1650 M.ü.M. haben wir unseren Mittagessen gemacht und dann noch ein bisschen spaziert. Dort konnten wir tatsächlich mehrere Reste von Wolfbeute. Jetzt wussten wir also, wieso alle die Geier so niedrig über uns geflogen waren!!!
30.4.09 – 7. Tag
In Forme haben wir eine schöne und leichte Wanderung in Richtung Monte Velino gemacht und dabei die typische Vögelarten der Abruzzesischen Bergen gesehen. Highlights der Wanderung waren sicher die zahlreiche Gänsegeier, der Steinadler, die Brillengrasmücke die weniger Meter von uns sich sehr schön beobachten lies, der Wendehals, die zahlreiche Steinschmätzer und die Gartenrotschwänze, die wir alle beobachtet haben. Und auch der Ruf von Steinhuhn haben wir deutlich gehört, den wir aber trotz unserer Mühe nicht lokalisieren konnten. Ein Fuchs lief in der Zeit auch in der Nähe. Auf dem Weg waren unglaublich viele Orchideen, vor allem Armblütigesknabenkraut und Kleink.k., aber auch Holunderk.k. (Dactyloriza sambucina), Mannsk.k., Tommasini Spinnenragwurz (Ophrys tommasinii) und Schwarzenragwurz (Ophrys incubacea).
Nach der Eispause in Massa d´Albe haben wir vergeblich der Steinsperling gesucht, und danach sind wir noch Richtung Rocca di Cambio gefahren um Weißrückenspecht zu suchen. Leider waren nur die Baumlöcher zu finden, und wir konnten dann nur viele Waldlaubänger beobachten.
1.5.09 – 8.Tag
Am letzten Tag mussten wir schon gegen Mittag wieder auf dem Bahnhof sein, also brachen wir gegen 10.00 aus Celano auf, Richtung Rom. Früh morgens sind aber manche von uns im Garten oder Richtung die Schluchten von Celano gelaufen und haben Gartenrotschwanz oder bienenfresser Gesehen. Es wurden auch eulende Wölfe gehört!!!! Nach dieser Frühwanderung sind wir dann Richtung Rom gefahren, wo wir uns wieder auf Termini Bahnhof verabschiedet haben. Es war ein erfolgreicher und schöner Aufenthalt!!!!!!
Artenliste:
- Brandgans
- Stockente
- Knäkente
- Steinhuhn
- Wachtel
- Fasan
- Weißstorch
- Graureiher
- Nachtreiher
- Rallenreiher
- Kuhreiher
- Seidenreiher
- Silberreiher
- Purpurreiher
- Zwergdommel
- Rosaflamingo
- Waldrapp
- Zwergtaucher
- Sperber
- Habicht
- Steinadler
- Schlangenadler
- Zwergadler
- Mäusebussard
- Falkenbussard
- Rohrweihe
- Kornweihe
- Wiesenweihe
- Rotmilan
- Schwarzmilan
- Gänsegeier
- Wanderfalke
- Lannerfalke
- Turmfalke
- Rötelfalke
- Baumfalke
- Blässhuhn
- Teichhuhn
- Stelzenläufer
- Triel
- Flussuferläufer
- Sichelstrandläufer
- Grosser Brachvogel
- Dunkelwasserläufer
- Bruchwasserläufer
- Rotschenkel
- Grünschenkel
- Kiebitzregenpfeiffer
- Kampfläufer
- Austernfischer
- Brandseeschwalbe
- Raubseeschwalbe
- Zwergseeschwalbe
- Flussseeschwalbe
- Weißflügelseeschwalbe
- Weißbartseeschwalbe
- Mittelmeermöwe
- Dünnschnabelmöwe
- Lachmöwe
- Felsentaube
- Ringeltaube
- Türkentaube
- Turteltaube
- Kuckuck
- Steinkauz
- Zwergohreule
- Ziegenmelker
- Mauersegler
- Alpensegler
- Wiedehopf
- Bienenfresser
- Wendehals
- Grünspecht
- Kleinspecht
- Buntspecht
- Feldlerche
- Heidelerche
- Kalanderlerche
- Haubenlerche
- Kurzzehelerche
- Mehlschwalbe
- Felsenschwalbe
- Rauchschwalbe
- Uferschwalbe
- Brachpipier
- Baumpipier
- Bachstelze
- Zaunkönig
- Rotkehlchen
- Nachtigall
- Hausrotschwanz
- Gartenrotschwanz
- Schwarzkehlchen
- Braunkehlchen
- Steinschmätzer
- Steinrötel
- Blaumerle
- Amsel
- Misteldrossel
- Singdrossel
- Seidensänger
- Cistensänger
- Mönchsgrasmücke
- Brillengrasmücke
- Samtkopfgrasmücke
- Provencegrasmücke
- Weißbartgrasmücke
- Moltoni Weißbartgrasmücke
- Dorngrasmücke
- Zilpzalp
- Waldlaubsänger
- Berglaubsänger
- Sommergoldhähnchen
- Trauerschnäpper
- Grauschnäpper
- Tannenmeise
- Kohlmeise
- Blaumeise
- Sumpfmeise
- Kleiber
- Gartenbaumläufer
- Pirol
- Rotkopfwürger
- Neuntöter
- Kolkrabe
- Nebelkrähe
- Dohle
- Eichelhäher
- Elster
- Alpenkrähe
- Alpendohle
- Star
- Italiensperling
- Bluthänfling
- Stieglitz
- Grünfink
- Buchfink
- Girlitz
- Grauammer
- Zaunammer
- Zippammer
- Goldammer
Artenliste Orchideen:
- Anacamptis laxiflora
Löckerblütiges-Knabenkraut
Pyramidenorchis
Einschwieliger Zungenstendel




































