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Seltene Sommergäste in Südportugal (8 Tage / 7 Nächte)

westl. Heckensänger (Pedro Marques)

Gleitaar (Pedro Marques)

Blauracke (Pedro Marques)

Provencegrasmücke (Pedro Marques)

Gleitaar (Pedro Marques)

Rothalsziegenmelker (Pedro Marques)

Heckensänger (Pedro Marques)

Schwarzkopfweber (David Rayner)

Kommen Sie mit auf diese kompakte und intensive Vogelbeobachtungsreise, bei der mehrere Vogelarten, die in Europa selten, oder nur schwer zu finden sind, im Vordergrund stehen. Zu diesen Arten zählen Kaffernsegler (Apus caffer), Rothalsziegenmelker (Caprimulgus ruficollis) und Heckensänger (Cercotrichas galactotes), die in Afrika weit verbreitet sind und in Südwesteuropa Vorposten besetzen. Alle drei brüten regelmäßig sowohl in der Algarve, als auch in der, sich nördlich anschließenden Alentejo-Region. Ferner wollen Kostbarkeiten wie Westliche Orpheusgrasmücke, Blauracke, Gleitaar und Rotflügelbrachschwalbe sehen und die vielen anderen typischen und faszinierenden Vertretern der Vogelwelt des westlichen Mittelmeerraumes erleben. Drei Nächte werden wir im Steppengebiet bei Castro Verde verbringen, wo Wiesenweihe, Rötelfalke, Zwerg- und Großtrappe, Sandflughuhn, Brachpieper und Maurensteinschmätzer vorkommen. Dort werden wir wohl auch Gänse- und Mönchsgeier, mit etwas Glück auch den Spanischen Kaiseradler beobachten. Der erste Hotelstandort, bei Faro liegt in unmittelbarer Nähe zu den Naturparks der Küste, wo neben Zwergdommel, Bienenfresser, Blauelster, und Rohrschwirl, auch die hier inzwischen etablierten Exoten, Wellenastrild und Schwarzkopfweber zu finden sein werden. Zu den sehr seltenen, aber regelmäßigen Durchzüglern zählen Haussegler und Isabellspötter. Iberienzilpzalp, Iberischer Grünspecht und die hiesige Unterart der Schwanzmeise stellen ebenfalls Besonderheiten der Region dar. In vielen Fällen wird es auch gute Gelegenheit zum Fotografieren geben.

Birdingtours-Spezialreise

1. Tag: Naturpark Ria Formosa

Schwarzkopfweber (David Rayner)

Ankunft am Flughafen Faro, Transfer zum Hotel. Erste Beobachtungen im Park Natural da Ria Formosa.

Übernachtung im Raum Faro.

2. Tag: Ostalgarve

Provencegrasmücke (Pedro Marques)

In den Nebentälern des Guadiana, mit ihren blühenden Oleanderbüschen, im Mittelgebirgsland (Serra) der Ostalgarve, besuchen wir die Brutplätze von Kaffernsegler und Heckensänger. Verbreitet sind außerdem Felsen- und Rötelschwalbe, Weißbart- und Provencegrasmücke, Pirol, Rothuhn und Schlangenadler. Am Nachmittag beobachten wir im Naturschutzgebiet bei Castro Marim, an der Guadiana-Mündung. Auf den rund 2000 Hektar dominieren Salzmarsch und Salinen. Brillengrasmücke und Stummellerche haben hier isolierte vorkommen, Korallenmöwe, Triel und Häherkuckuck hoffen wir ebenfalls zu finden.

Übernachtung im Raum Faro.

3. Tag: Feuchtgebiete um Faro

Rothalsziegenmelker (Pedro Marques)

Den Morgen verbringen wir in dem vielseitigen Gebiet „Ludo“ bei Faro, das eine hohe Artenvielfalt aufweist, da sich hier Kiefernwald, Farmland, Schilfgebiete und Gezeiten abhängige Bereiche abwechseln. Blauelster, Wiedehopf, Purpurhuhn und Zwergdommel sind typisch. Die Exoten, Wellenastrild und Schwarzkopfweber ebenso. In der zweiten Tageshälfte besuchen wir den Parque Ambiental bei Vilamoura, eines der größten Schilfgebiete der Algarve, wo Purpurreiher, Moorente und Seidensänger vorkommen. Danach, noch etwas weiter westlich, die Lagoa dos Salgados, eine Brackwasserlagune in Küstennähe, die zahlreiche Wasser- und Watvögel beherbergt und einen „Hotspot“ für seltene Durchzügler darstellt. Nach dem Abendessen und einer kurzen Verschnaufpause wollen wir im Raum Faro den Rothalsziegenmelker aufspüren und in der Abenddämmerung auch zu Gesicht bekommen.

Übernachtung im Raum Faro.

4. Tag: Hügelland und Korkeichen (Serra do Caldeirão)

Blaumerle (L. B.)

Die Serra do Caldeirão bei São Bras de Alportel, im Hinterland der Algarve ist auch heute noch ein wichtiges Gebiet für die Korkwirtschaft. In den lichten Waldbeständen kommen Iberischer Grünspecht, Gartenrotschwanz und Westliche Orpheusgrasmücke vor. Iberienzilpzalp, Gartenrotschwanz und Zippammer sind ebenfalls anzutreffen. Im Kalksteingebiet des Barrocal sind Blaumerle, Orpheusspötter und Habichtsadler möglich. Bei Almodovar, am Nordrand der Serra gelegen, prägen Steineichen die schon recht offene Landschaft. Am Abend erreichen wir unser Hotel bei Castro Verde im Alentejo.

Übernachtung im Raum Castro Verde, Region Alentejo.

5. Tag: Offenlandschaft um Castro Verde

Blauracke (Pedro Marques)

In der weiten „Pseudosteppe“ des Alentejo liegt der landesweite Verbreitungsschwerpunkt für Blauracke, Rötelfalke, Sandflughuhn sowie für Groß- und Zwergtrappe. Auch der Heckensänger ist hier zu Hause. Wiesenweihe und Schwarzmilan brüten vielerorts. Kurzzehenlerche, Maurensteinschmätzer und Brachpieper hoffen wir ebenfalls aufzuspüren. Unser Picknickplatz bietet einen fantastischen Fernblick über die wundervolle Landschaft.

Übernachtung im Raum Castro Verde.

6. Tag: Steineichensavanne und Minen von São Domingos

Gleitaar (Pedro Marques)

Die savannenähnliche Landschaft mit vereinzelten Steineichen ist Brutgebiet für den Gleitaar, dessen Beobachtung sicher ein weiterer Höhepunkt der Reise darstellt. An kleinen Stauseen in der Region nisten Rotflügelbrachschwalben, auch Zwerg- und Schlangenadler sind nicht selten. Wir beobachten eine Kuhreiherkolonie aus der Nähe. In den zahlreichen Storchennestern der Region nisten Weidensperlinge als Untermieter. In einer aufgegebenen Erzmine bei Mértola befindet sich ein weiterer Brutplatz des sehr seltenen Kaffernseglers.

Übernachtung im Raum Castro Verde.

7. Tag: Naturpark Guadiana-Tal bei Mértola, Fahrt zurück an die Algarve

Zippammer (P. Keusch)

Im Naturpark Guadiana-Tal, am „Pulo do Lobo“ (Wolfssprung) zwängt sich der Fluss durch eine felsige Klamm. Zippammer, Kolkrabe, Rothuhn und Steinsperling sind hier zu Hause. Ferner besteht ein Vorkommen des Steinadlers. Um die Mittagszeit suchen häufig Gänse- und auch Mönchsgeier die Region nach Fressbarem ab. Am Nachmittag geht die Fahrt zurück in die Algarve.

Übernachtung im Raum Faro.

8. Tag: Letzte Beobachtungen und Abreise

westl. Heckensänger (Pedro Marques)

Je nach verbleibender Zeit noch Beobachtungen im Raum Faro / Naturpark Ria Formosa. Danach Rückflug je nach Flugzeiten.

Generelle Hinweise
  • Anforderungen der Reise: geringe Anforderungen, wandern bis 5 km
  • Es sind Tagestemperaturen von etwa 25 bis 30 Grad Celsius zu erwarten
  • Die Gruppengröße dieser Reise beträgt 6 - 14 Personen. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann die Reise bis 3 Wochen vor Reiseantritt abgesagt werden. Sollte der Fall eintreten, versuchen wir immer die Reise trotzdem durchzuführen. Falls dies nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen gerne ein schönes Alternativangebot.
Ermäßigungen
  • NABU/LBV-Mitglieder: 3% Rabatt
  • Rabatt bei Onlinebuchung: 15,00 Euro pro Person
Zahlungsmodalitäten
  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10 %
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.
Leistungen
  • Programm wie beschrieben
  • Flug ab/bis Frankfurt nach/von Faro (voraussichtlich mit TAP über Lissabon), andere Abflughäfen möglich, ggf. mit Aufpreis
  • 7 Nächte in Mittelklassehotels mit Halb-Pension
  • alle Transfers im Minibus
  • erfahrene lokale deutsche Reiseleitung
Nicht enthaltene Leistungen
  • Mittagessen
Reiseleiter

Georg Schreier

Veranstalter: birdingtours GmbH