Zur Navigation. Zum Inhalt. Zur Fußleiste

Sardinien: Der kleinste Kontinent der Welt

Blaumerle (L. Bingemann)

Eine wilde Bergwelt mit Weiden, Eichenwäldern und tiefen Schluchten finden wir im Osten der Insel, die Halbinsel Sinis an der Westküste begeistert durch eine artenreiche Lagunenlandschaft und herrliche Felsküste. Ende März ist in Sardinien bereits Frühling und viele endemische Orchideen blühen (250-300 endemische Pflanzenarten!), während sich in der vielseitigen Vogelwelt nun Durchzügler unter die Brutvögel mischen: Zwergtrappe, Felsenhuhn, Sardengrasmücke, Korsengirlitz, Dünnschnabel- und Korallenmöwe, Purpurhuhn, Zwerg- und Habichtsadler sind nur einige Arten, die wir von unseren beiden Standorten aus beobachten wollen.

ACHTUNG!!! DIE TOUR IST AB SOFORT EINEN TAG LÄNGER. FÜR 2012 IST DER TERMIN ALSO ABWEICHEND VON DER PREISLISTE IM KATALOG 14.04. - 22.04.2012!!

Aufpreis bei 6 - 9 Teilnehmern: + 80,00 Euro pro Person

 

Insel zwischen den Welten

Supramonte

Der Supramonte ist ein Mittelgebirge, typisch aus Dolomit und weiteren Kalksteinen, mit einer durchschnittlichen Höhe von 800 m über dem Meeresspiegel. Auf Supramonte ist die Vegetation sehr unterschiedlich: eine große Fläche wird von Schafen beweidet und wird fast jedes Jahr verbrannt. Der größte Teil des Supramontes ist aber mit einer Buschvegetation, der typischen Macchia, und zahlreichen Pflanzen bedeckt: dort kann man Wälder mit Stein, Pflaum- und Korkeichen, Oleander, Lorbeer, Johannisbrot- und Judabaum, Baumheide und Baumwolfmilch, und drei Arten Wacholder finden. Ab und zu ist auch die Eibe vertreten, mit tw. sehr alten Exemplaren.

Plateau von Abbasanta

Der Plateau von Abbasanta ist ein sehr trockenes Gebiet in zentralen Teil von Sardinien, überwiegend von Grasland mit weidenden Kühen und Schafen bedeckt. Hier wird aber auch Weizen angepflanzt und ab und zu sind Korkeichen-Haine zu finden. Sehr typisch dort, aber auch auf Sinis und Supramonte, sind die Nuraghe. Das sind prähistorische Bauwerke (19.-3. Jh. v. Chr.) die es nur auf Sardinien gibt und ähnlich wie mittelaltliche Burgen gedient haben. Es gibt mehrere Tausend davon und wir werden 1-2 besichtigen, während wir Vögel beobachten. Sehr schön sind sie erhalten bei Macomer und Abbasanta, wo wir auch Zwergtrappen suchen werden.

Die Sinis-Halbinsel

Sinis ist sehr unterschiedlich. An der steilen Küste ist die typische niedrige bis mittelhohe Macchia zu finden, mit Zistenrosen, Myrte, Strohblumen, Wacholder, Zwergpalme, wilde Ölbaum, Immergrüne Pistazien, Baum Wolfsmilch, Steckenkräuter u.s.w. Große Flächen sind mit Weizen- und Reisfeldern bedeckt, ab und zu stehen und ein kleiner Teil wird zum Weiden genutzt. Hier sind auch spezielle, teilweise endemische Amphibien- und Reptilienarten zu finden.

1. Tag: Anreise nach Olbia und kurzer Besuch von Monte Albo

Von Olbia, wo Schiffe und Flieger ankommen, sind es ca. 2 Stunden bis nach Oliena. Wir werden ab dem Anreisetag 3 Nächte in einem schönem Hotel in Oliena verbringen, mit Blick auf die Berge und von Wald umgeben.

2. Tag: Leichte Wanderung im Supramonte di Oliena.

Wir suchen Alpendohle, Steinadler, Blaumerle, Zaunammer, Einfarbstar und Weidensperling. Verschiedene Ragwurze und Knabenkräuter.

3. Tag: Exkursion auf das Hochplateau Campo Oddeu

Eichenwälder und die typisch mediterrane Macchia bilden den Kontrast zu großen Felswänden. Sie beherbergen Felsentaube, Felsenhuhn, Felsenschwalbe, Steinsperling und Sardengrasmücke.

4. Tag: Fahrt in den mittleren Westen Sardiniens

Gänsegeier

Zwergtrappen sollten hier schon in Balzstimmung sein. Daneben Kalander- und Kurzzehenlerche, Steinkauz und Triel. Übernachtung in einer schönen Landunterkunft (Agriturismo) bei Cabras.

5. Tag: Sinis-Halbinsel

Das zweitgrößte Sumpfgebiet Italiens ist charakterisiert durch flache Lagunen, Süßwasserseen, Salzpfannen und Salinen. In den Seen sind Rosaflamingos und Löffler die auffälligsten Vögel. Korallen-, Dünnschnabel-, Mittelmeer und Schwarzkopfmöwen bewohnen zahlreich die Lagunen. Silber-, Seiden- und Kuhreiher, Krähenscharbe und Purpurhuhn lassen sich genauso beobachten wie zahlreiche Limikolen, unter vielen Enten sind Kolben- und die seltene Moorente herauszuheben. Schwalben sammeln sich hier auf dem Rückzug zu Abertausenden - ein beeindruckendes Schauspiel!!

6. Tag: Wilde Küste mit Sturmtauchern

Bei geeignetem Wetter lassen sich Gelbschnabel-, Mittelmeer-, Balearensturmtaucher und Delphine beobachten. In der umliegenden Macchia sind Sarden-, Provence-, Samtkopf und Brillengrasmücke möglich, auf den Felsen Blaumerle.

7. - 8.Tag: Gänsegeier am Meer

Gelbschnabelsturmtaucher

Fahrt an die Küste von Bosa mit dem einzigem Brutplatz der großen Vögel auf Sardinien.

9. Tag: Ciao Sardinien!

Rückfahrt nach Olbia mit letzten Beobachtungen.

Programmhinweise
  • Änderungen, die den Charakter der Reise nicht beeinflussen, sind zwar nicht vorgesehen, wir behalten sie uns aber vor. Nehmen Sie das Detailprogramm als Vorschlag, aber nicht als Checkliste. Wenn das Programm umgestellt wird, dann nur zu Ihren Gunsten!
  • ACHTUNG!!! DIE TOUR IST AB SOFORT EINEN TAG LÄNGER. FÜR 2012 IST DER TERMIN ALSO ABWEICHEND VON DER PREISLISTE IM KATALOG 14.04. - 22.04.2012!!
Generelle Hinweise
  • Anforderungen der Reise: einfache Wanderungen bis 7-8 km
  • Die Gruppengröße dieser Reise beträgt 6 - 14 Personen. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann die Reise bis 3 Wochen vor Reiseantritt abgesagt werden. Sollte der Fall eintreten, versuchen wir immer die Reise trotzdem durchzuführen. Falls dies nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen gerne ein schönes Alternativangebot.
  • Aufpreis bei 6 - 9 Teilnehmern: + 80,00 Euro pro Person
Ermäßigungen
  • NABU/LBV-Mitglieder: 3% Rabatt
  • Rabatt bei Onlinebuchung: 15,00 Euro pro Person
Zahlungsmodalitäten
  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10 %
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.
Leistungen
  • Programm wie beschrieben
  • 8 Nächte in 2 schönen Unterkünften inklusive Halbpension
  • Fundierte Reiseleitung durch Dr. Carlo Catoni
  • Sämtliche Transfers ab/bis Olbia
Nicht enthaltene Leistungen
  • Anreise bis Olbia (gerne organisieren wir auf Anfrage Ihre Anreise)
  • Mittagessen
Reiseleiter

Dr. Carlo Catoni

Veranstalter: Birdingtours GmbH
Reisebericht 2011
Birding Tours Reisebericht Sardinien 09. - 16. April 2011
09.04.2011: Ankunft

Nachdem alle gut in Olbia angekommen sind, können wir bei strahlendem Sonnenschein bereits am Flughafen schöne Beobachtungen machen. Zwar zeigt sich eine kurz zuvor von den Reiseleitern entdeckte Moltoni-Weißbartgrasmücke nicht mehr, jedoch sind aus nächster Nähe die ersten Einfarbstare und Weidensperlinge sowie eine männliche Samtkopfgrasmücke beim Singflug zu bestaunen. Auf der Fahrt zur malerisch am Berg gelegenen Unterkunft bei Oliena legen wir einen Stopp an der Küste bei San Teodoro ein. Allerorten überrascht uns die Farbenpracht der blühenden Insel und mit den zahlreichen Flamingos in der Lagune ist das Urlaubsfeeling bei allen angekommen.

10.04.2011: Supramonte di Oliena

Nach einem ausgiebigen Abendessen mit lokalen Spezialitäten „stören“ nur die ums Hotel rufenden Zwergohreulen die Nachtruhe, bevor es dann am Morgen im Lanaitto-Tal verschiedenste Orchideen - besungen von einer Zaunammer - zu bestimmen gibt.

Während kleinerer Wanderungen überfliegen uns singende Heidelerchen, Steinadler (dieser war zusätzlich in seinem Horst zu erahnen), Kolkraben, Felsentauben, Alpensegler und Felsenschwalben. Einige kühlen sich danach von der Mittagshitze bei der Besichtigung der Grotte „Sa Ohe“ ab. Schließlich erinnert uns der melancholische Gesang der Misteldrossel daran, dass es nur wenigen Glücklichen vergönnt war das schnell in der Deckung verschwindende Felsenhuhn zu sehen. So wird für den frühen Morgen des nächsten Tages ein erneuter Versuch geplant…

11.04.2011: Supramonte Hochplateau

Die wenigen, die diesem Angebot vor dem Frühstück folgen, werden dann aber auch fürstlich belohnt: Nach der Anfahrt durch Morgennebel ist vom Felsenhuhn zunächst nichts zu sehen und zu hören - doch plötzlich laufen zwei der hübschen Vögel auf eine Freifläche direkt neben dem Weg und lassen sich sogar fotografieren.

Den Tag verbringen wir auf dem Hochplateau Campo Oddeu nahe Urzulei, wo bereits auf der Hinfahrt neben herrlicher Aussicht männliche Blaumerlen, Alpensegler, Felsentauben und -schwalben unter hervorragenden Bedingungen zu bewundern sind. Auf der Suche nach den endemischen Korsengirlitzen und Sardengrasmücken kommen wir nicht umhin auch die wilden Pfingstrosen und die Korsische Nieswurz, mehrere Wiedehöpfe, Rotkopfwürger, Zaunammern und einen großen Trupp Steinsperlinge zu würdigen - dauerhaft begleitet vom Gesang der Heidelerchen. Während sich eine Fuchsfamilie auf den Felsen sonnt und immer wieder Sardengrasmücken frei zu sehen sind, macht es der Korsengirlitz unnötig spannend. Nach langer Suche und umgeben von „wilden“ Säugern, wie Schweinen, Eseln, Schafen, Ziegen, Pferden und Kühen, setzt sich dann ein Paar direkt vor unsere Nasen („da sind wir doch!“) und lässt sich im besten Licht bestaunen. Bei der Rückfahrt verschwinden dann nochmals Felsenhühner zwischen den Steinen, so dass sie nur wenige zu Gesicht bekommen.

Als Tagesabschluss besuchen wir noch „Su Gologone“, die bedeutendste Quelle Sardiniens, an deren Ufer sich Gebirgsstelze, Seidensänger und Felsentauben aufhalten.

12.04.2011: Ebene von Abbasanta und Cabras

An diesem Tag fahren wir von unserem Bergquartier zu unserer zweiten Unterkunft in San Vero Milis nördlich von Oristano. Auf dem Weg beobachten wir ausgiebig in den Weideflächen östlich Borores. Hier begrüßen uns gleich einige Bienenfresser mit ihren hellen Rufen und posieren auf der Leitung. In der Folge lassen sich an einem bewachsenen Bach Seidensänger, Nachtigall, Weißbart- und Mönchsgrasmücke hören und sehen. In den offenen Bereichen singt der Cistensänger, Schwarzkehlchen füttern bereits Junge, Wiedehöpfe balzen und die Brillengrasmücke sammelt Nistmaterial. Schließlich lassen sich auch Triele und Zwergtrappen blicken - letztere sogar bei der Balz. Eine Überraschung ist ein Häherkuckuck, der eigentlich auf der Insel nicht vorkommt.

Nach der Ankunft im Agriturismo L’Orto und einer kurzen Pause machen wir uns auf eine erste Erkundungstour im neuen Gebiet, dem Cabrassee mit seinen umliegenden Seen und Lagunen. Erstaunlich schnell lassen sich sieben Reiherarten - darunter ein prächtiger Rallenreiher - beobachten, Rohrweihen gaukeln über dem Schilf, der Drosselrohrsänger lässt seinen rauen Gesang hören und auch das Purpurhuhn (mit Jungvögeln) wird nicht aus dem Fernglas geschubst.

Als wir müde an der Unterkunft ankommen, ahnen wir nicht, dass uns die Herausforderung des Tages noch bevorsteht: Ein fünfgängiges, üppiges Menü - an Köstlichkeit nicht zu überbieten.

13.04.2011: Putzu Idu, Capo Mannu, Sale Porcus, Mari Ermi und Tharros

Am Morgen erwartet uns starker Wind, was uns jedoch nicht davon abhält jede Minute zu beobachten. Wie sich im Tagesverlauf herausstellt, hat dieser auch einige Vögel zur Rast gezwungen und am Kap „surfen“ die Gelbschnabel- und Mittelmeersturmtaucher besonders ausgiebig. Hier sind auch schön Krähenscharben zu sehen, Brand- und Flussseeschwalben ziehen und auf dem Meer rastet ein Trupp Knäkenten. In Strandnähe sind plötzlich rastende Singvögel in allen Himmelsrichtungen: Ein Mittelmeer-Steinschmätzer zeigt sich direkt neben seinem mitteleuropäischen Verwandten, Braunkehlchen neben Schwarzkehlchen, zwei Kurzzehenlerchen geben sich mit einem Brachpieper ein Stelldichein und ein einzelner Zilpzalp vertritt die Laubsänger…

In den Lagunen rasten hunderte Flamingos und bilden den Backround für Limikolen, Enten, Reiher und Möwen. Bei letzteren fallen die ebenfalls rosa angehauchten Dünnschnabelmöwen - zusammen mit einer Schwarzkopfmöwe - ins Auge und am Strand fliegt auch noch die langersehnte Korallenmöwe über unsere Köpfe. Trotz ständigem Ausschauhalten lässt sich zwar der Steinkauz nicht sehen, dafür aber Kalanderlerchen beim Singflug und frei auf dem Acker sitzend.

Am Abend besuchen wir noch die Ausgrabungsstätte Tharros, wo sich herrlich ein Gartenrotschwanz-Männchen zeigt und ein Turmfalkenmännchen minutenlang an der Klippe im Wind steht.

14.04.2011: Steilküste bei Bosa und Ebene bei Suni

Nach zwei Tagen Sümpfen und Lagunen fahren wir zur Steilküste nach Bosa, wo sich in Meeresnähe über zwanzig Gänsegeier beobachten lassen. Weitere Greifvögel sind Wander-, Turm- und Rötelfalke, Sperber und eine durchziehende Rohrweihe. Bei einer kleinen Wanderung zum Meer fallen zahlreiche neue Orchideen auf und die verschiedentlich singenden und huschenden Grasmücken halten uns in Atem. Schließlich gelingt es Samtkopf- und Provencegrasmücke frei sitzend zu sehen. An der Küste halten sich Korallenmöwen, Felsentauben und -schwalben und ein Blaumerlenpaar auf, eine Krähenscharbe gibt nicht weit entfernt eine Tauchvorstellung - von uns wagen sich einige immerhin bis zu dem Waden ins Wasser. Die nahezu endemischen Illyrischen Pankrazlilien stehen in voller Blüte und an Durchzüglern sind Fitis, Wendehals und Gartenrotschwanz festzustellen.

Nach einer Mittagspause in einer Chocolateria in der schönen Altstadt von Bosa besuchen wir noch ein mit kleinen Bäumen und dem allerorten flächig vorkommenden Affodill bestandenes Weideland bei Suni. Dort sind viele Wiedehöpfe zu sehen und einige Baumpieper. Der erwartete Steinkauz fehlt trotz der Steinhäufen und -mauern. Zum Glück saßen bei der Fahrt nach Bosa schon zwei neben der Straße!

15.04.2011: Cabras und Mistras

Die Seen und Lagunen bescheren uns den artenreichsten Tag der Reise. Nebenbei gibt es nochmal Ragwurze büschelweise zu fotografieren. Wiederum sind sieben Reiherarten zugegen, Stelzenläufer und viele andere Limikolenarten besiedeln die Flachwasserbereiche. Eine Lachseeschwalbe überfliegt mehrmals die Flamingos und drei Nachtreiher lassen sich in der Nähe nieder. Am Mistrassee lässt sich neben Mittelmeer-, Korallen-, Dünnschnabel- und Lachmöwen auch eine in Nordeuropa beringte Heringsmöwe beobachten. Das Spektrum der Watvögel reicht vom Großen Brachvögel über Kiebitzregenpfeifer und Bekassine bis hin zum kleinen Zwergstrandläufer. Erstaunlicherweise singen hier unsere ersten Feldlerchen sowie mehrmals Brillengrasmücken. Rastende Kleinvögel umfassen Brachpieper, Schafstelze, Wendehals, Trauerschnäpper und Dorngrasmücke.

16.04.2011: Cabras und ehemalige Saline bei Olbia

Der letzte Tag stellt sich bald als guter Zugtag heraus. Sechs Lachseeschwalben überfliegen den Cabrassee nach Norden, überall sind ziehende Schwalben und Segler am Himmel, unter denen auch einzelne Fahlsegler zu entdecken sind. Da ist der Baumfalke nicht weit und auch Purpurhuhn und -reiher und die Flamingos verabschieden sich von uns. An der Küste nahe Olbia erwartet uns dann zum Abschluß noch ein Löffler, Bruchwasserläufer und weitere Limikolen auf wenige Meter, vier aufgereihte Enten (zwei Löffel-, eine Spieß- und eine Knäkente) und Wiesenweihen sowie Fischadler ziehen. Am Flughafen tragen wir noch schnell unsere Tagesbeobachtungen ein bevor die ersten Reisenden pünktlich in ihren Flieger nach München steigen.

Wir blicken zurück auf eine Woche Sonnenschein mit über hundertvierzig beobachteten Vogel- und zahlreichen Orchideen- und anderen Pflanzenarten - nicht zu vergessen die Mittelmeer-Laubfrösche, Tyrrhenischen Mauereidechsen und Pillendreher…- , ein nettes Miteinander und kulinarische Hochgenüsse im Hotel Enis bei Oliena und im Agriturismo L’Orto. Arrivederci Sardegna!

Checkliste der beobachteten Vogelarten:
  • Haubentaucher
  • Zwergtaucher
  • Gelbschnabel-Sturmtaucher
  • Mittelmeer-Sturmtaucher
  • Krähenscharbe
  • Kormoran
  • Graureiher
  • Nachtreiher
  • Kuhreiher
  • Seidenreiher
  • Rallenreiher
  • Silberreiher
  • Purpurreiher
  • Löffler
  • Rosaflamingo
  • Stockente
  • Knäkente
  • Löffelente
  • Spießente
  • Kolbenente
  • Brandgans
  • Fischadler
  • Sperber
  • Steinadler
  • Mäusebussard
  • Rohrweihe
  • Wiesenweihe
  • Gänsegeier
  • Zwergadler
  • Rotmilan
  • Rötelfalke
  • Wanderfalke
  • Turmfalke
  • Felsenhuhn
  • Wachtel
  • Bläßhuhn
  • Teichhuhn
  • Purpurhuhn
  • Wasserralle
  • Zwergtrappe
  • Stelzenläufer
  • Säbelschnäbler
  • Austernfischer
  • Triel
  • Kiebitzregenpfeifer
  • Seeregenpfeifer
  • Flußregenpfeifer
  • Steinwälzer
  • Alpenstrandläufer
  • Temminckstrandläufer
  • Zwergstrandläufer
  • Bekassine
  • Dunkler Wasserläufer
  • Grünschenkel
  • Bruchwasserläufer
  • Teichwasserläufer
  • Flußuferläufer
  • Großer Brachvogel
  • Kampfläufer
  • Heringsmöwe
  • Mittelmeermöwe
  • Korallenmöwe
  • Dünnschnabelmöwe
  • Schwarzkopfmöwe
  • Lachmöwe
  • Zwergseeschwalbe
  • Flußseeschwalbe
  • Lachseeschwalbe
  • Brandseeschwalbe
  • Felsentaube
  • Ringeltaube
  • Türkentaube
  • Häherkuckuck
  • Kuckuck
  • Steinkauz
  • Zwergohreule
  • Mauersegler
  • Fahlsegler
  • Alpensegler
  • Wiedehopf
  • Bienenfresser
  • Buntspecht
  • Wendehals
  • Feldlerche
  • Kurzzehenlerche
  • Heidelerche
  • Kalanderlerche
  • Mehlschwalbe
  • Rötelschwalbe
  • Felsenschwalbe
  • Rauchschwalbe
  • Uferschwalbe
  • Bachstelze
  • Gebirgsstelze
  • Schafstelze flava und cinereocapilla
  • Brachpieper
  • Bergpieper
  • Wiesenpieper
  • Baumpieper
  • Zaunkönig
  • Rotkehlchen
  • Nachtigall
  • Blaumerle
  • Steinschmätzer
  • Mittelmeer-Steinschmätzer
  • Schwarzkehlchen
  • Braunkehlchen
  • Gartenrotschwanz
  • Misteldrossel
  • Amsel
  • Drosselrohrsänger
  • Seidensänger
  • Cistensänger
  • Zilpzalp
  • Fitis
  • Mönchsgrasmücke
  • Moltoni-Weißbart-Grasmücke
  • Brillengrasmücke
  • Samtkopf-Grasmücke
  • Provencegrasmücke
  • Sardengrasmücke
  • Dorngrasmücke
  • Trauerschnäpper
  • Tannenmeise
  • Blaumeise
  • Kohlmeise
  • Rotkopfwürger
  • Weidensperling
  • Feldsperling
  • Steinsperling
  • Einfarbstar
  • Kolkrabe
  • Dohle
  • Eichelhäher
  • Nebelkrähe
  • Korsengirlitz
  • Bluthänfling
  • Stieglitz
  • Grünling
  • Buchfink
  • Girlitz
  • Kernbeißer
  • Zaunammer
  • Grauammer
Reisebericht 2010

Reisebericht Sardinien 10/4 – 17/4 2009

Reiseleiter: Carlo Catoni

Teilnehmer: 16

Beobachtungsorte: Supramonte, Lanaitho Tal, Supramonte di Urzulei, Abbasanta Hochplateau, Cabrassee, Mistras, Putzu Idu, Capo Mannu, Bosa

Unterkunft: Agriturismo l’Orto, Cooperativa Enis Montemaccione

Besonderheiten:
  • 7 Zwergtrappen
  • Frei stehende Triele, Sardengrasmücken, Provencegrasmücke, Brillengrasmücke und Korsengirlitz im Spektiv für lange Zeit
  • Zwergohreule und Sardische Laubfröschen vom Hotel aus gehört
  • Hunderten von Flamingos und mehrere Dünnschnabelmöwen in den Salinen
  • Wiedehopf, Samtkopfgrasmücke, Kalanderlerche und Rotkopfwürger, Gänsegeier, Steinadler, dutzende von Grauammern, Heidelerchen und Schwarzkehlchen
  • 13 Orchideenarten entdeckt und fotografiert!!!
10/4

Nachdem alle Reisegäste gut angekommen sind, fahren wir direkt zum ersten Beobachtungsort, in der Nähe von Olbia. Dort können wir die ersten Seidenreiher, Seeregenpfeiffer, Kampfläufer, Stelzenläufer, Schwarzkehlchen und Schafstelzen beobachten, und über die unglaublich vielen Orchideenwiesen staunen: mehrere Schmetterlinge, Knabenkraut (Anacamptis papilionacea), Wespenragwurzen (Ophrys tenthredinifera) u

Einschwieliger

Zungenstendel (Serapias lingua), sogar in den Gärten!! Auf dem Weg finden wir sogar den sehr seltenen Malteserschwamm, eine endemische Mittelmeerpflanze.

Dann fahren wir zum Hotel in Oliena, das sich inmitten der Natur befindet, wo wir Nachts mehrere Zwergohreulen hören können.

11/4 Supramonte Hochplateau

Unter einer wunderschönen Sonne erreichen wir das Hochplateau. Auf dem Weg dorthin halten wir kurz an, um die Landschaft zu genießen und schon können wir ein paar Blaumerlen und Alpensegler beobachten! Ein Fuchs lässt sich sehr gut beobachten als er auf einem Felsen schläft. Ein schöner Spaziergang auf dem Hochplateau ist sehr erfolgreich, mit der ersten Sardengrasmücke, Zaunammer, Steinschmätzer und sogar eine ziehende Ringdrossel. Ein bisschen weiter können wir wieder Sardengrasmücke, mehrere Korsengirlitz sehr nah, zusammen mit Zaunammer, beobachten und fotografieren. Auf dem Weg sind auch mehrere wilde Mufflons weggerannt, mit unglaublicher Agilität auf den felsigen Wegen. Die Pflanzen sind aber auch zu Bestaunen! Orchideen wie Spiegelragwurz (Ophrys ciliata) und Milchweißes Knabenkraut, die endemische Korsische Nieswurz (Helleborus argutifolius) und sehr viele wunderschöne wilde Pfingstrosen (Paeonia mascula russii). Auf dem Rückweg beobachten wir noch Steinsperling, Felsentauben und Felsenschwalben.

12/4 Lanaitto Tal

Bei Sonnenschein erreichen wir das Tal. Dort spazieren wir durch die Olivenhaine mit endemischer Pankrazlilien (Pancratium illyricum) und können sofort die ersten Misteldrosseln minutenlang beobachten. Ein Steinadler zeigt sich von Weitem, und zwischen den Oliven können wir noch Heidelerche, Wiedehopf und Samtkopfgrasmücke beobachten. Vom Felsenhuhn ist leider nur Kot zu finden. Auf der Rückfahrt ist Kultur angesagt!!! Wir halten an dem nuragischen Dorf (3500 Jahren alt!) von Serra Orrios und den Begräbnisort Su Ena e Thomes wo wir unter anderem Braunkehlchen, Trauerschnäpper und Samtkopfgrasmücke beobachten. Dazu noch gefleckteWalzenskink (Chalcidesocellatus), Tyrrenische mauereidechse (Podarcis tiliguerta) und eine wunderschöne Gelbgrüne Zornnatter (Hierophis viridiflavus).

Auf dem Weg Richtung Hotel suchen wir Orchideen: Spiegelragwurz, Wespenragwurz, Eleonora Ragwurz (Ophys iricolor eleonorae), Moris Ragwurz (Ophrys morisii), Schwarzen Ragwurz (Ophrys incubacea), Kleine gelbe Ragwurz (Ophrys minor), Roberts Mastorchis (Barlia robertiana), Keuschorchis (Neotinea maculata), Langsporniges Knabenkraut (Anacamptis longicornu) und Schmetterling Knabenkraut.

13/4
Abbasanta Hochplateau und Sale Porcus

Heute verlassen wir Oliena und unsere Bergunterkunft. Von dort werden wir sicher die hausgemachte Nudeln, den leckeren Cannonau Rotwein und das in Cannonau gebratene Wildschwein vermissen. Wir fahren heute Richtung westliche Küste Sardiniens, zu unserer zweiten Unterkunft inS. Vero Milis.

Auf dem Weg halten wir für ein paar Stunden am Abbasanta Hochplateau. Von der Straße aus beobachten wir für lange Zeit ein paar Triele. Während einem Spaziergang finden wir 7 Zwergtrappen. Nach dem Mittagessen fahren wir Richtung S. Vero Milis, wo wir in dem Agriturismo L’Orto eine „Auspackungspause“ machen. Auf dem Weg finden wir mehrere Kuhreiher. Nachmittags fahren wir wieder los Richtung Sali Porcus Salzsee. Dort beobachten wir u.a. Flamingos, Brandgänse, mehrere Stelzenläufer, Säbelschnäbler und Seeregenpfeiffer. Dazu lässt sich noch für eine halbe Stunde ein Kuckuck beobachten, als er eine riesige haarige Raupe frisst. Auf dem Rückweg machen wir eine Pause an einem anderen See, diese bringt uns ein paar dutzend Trauerseeschwalben, weitere Stelzenläufer, ein Steinkauz und Kolbenenten.

14/4 Mistras, Cabras

Unter blauem Himmel fahren wir nach Cabrassee. Dort ist der See relativ leer, und wir können nur Kolbenenten und einen Haubentaucher finden, zusammen mit ein paar Purpurreihern. Später finden wir noch Schnatterenten, Knäckenten und Krickenten.

Am Himmel sind jedoch Uferschwalben und hunderte von Mehl- und Rauchschwalben zu sehen. Nach dem Mittagessen fahren wir nach Mistrassee, eines der schönsten Naturschutzgebiete Sardiniens. Dort beobachten wir einen Fischadler, sowie mehrere Flamingos, Grünschenkel, Bruchwasserläufer, Stelzenläufer, Dünnschnabelmöwen, und Flussregenpfeiffer. Abends, als wir wieder zum Cabrassee fahren, können wir endlich auch ein schönes schwimmendes Purpurhuhn beobachten.

15/4 Felsenküste neben Bosa

Nach so vielen Sumpfgebieten besichtigen wir die Steilküste neben Bosa, wo sich eine der letzten Kolonien von Gänsegeiern Sardiniens befindet. Nach wenigen Minuten können wir tatsächlich ein paar Individuen, die über uns kreisen, beobachten. Leider sehr, sehr weit entfernt ist auch ein einzelner Eleonorenfalke zu sehen. Ein Spaziergang an der Küste bringt uns noch mehrere Schwarzkehlchen, eine tolle Beobachtung von Provencegrasmücke, ein paar Steinschmätzer, ein Steinkauz, eine sehr zutrauliche Zaunammer, Samtkopfgrasmücken, zwei Korallenmöwen und einen Krähenscharbe. Am Meer sind auch ein Basstölpel und mehrere Gelbschnabel- und Mittelmeersturmtaucher zu beobachten.

Dazu finden wir noch ein paar Wespenragwurzen und Echter Zungenstendel fast an der Strasse.

Nachmittags fahren wir nach Bosa, wo wir gemütlich ein Kaffe trinken und die schöne Stadt kurz besichtigen. Später halten wir noch auf dem Hochplateau Campeda. Dort können wir super Beobachtungen von Wendehals, Wiedehopf und Brillengrasmücke machen, minutenlang im Spektiv!

16/4 Putzu Idu und Cabrassee

Am vorletzten Tag mischen wir wieder Natur mit Kultur. Es fängt an der Nordseite von Cabrassee an, wo wir neben Kolbenenten und Haubentaucher auch ein Purpurhuhn im Flug sehr gut beobachten können. Dann fahren wir an die Steilküste von Capo Mannu, wo wir mehere Krähenscharben sowie Gelbschnabelsturmtaucher beobachten. In der Macchia sind noch Samtkopfgrasmücken und Braunkehlchen, und an der Küste können wir noch einen Kolkrabe beobachten. Danach fahren wir Richtung Tharros, wo wir am Strand zu Mittag essen. Manche von uns sind sogar geschwommen!! In Tharros, eine der bedeutendsten Ausgrabungen von Sardinien, sehen wir einen Steinkauz auf einer römischen Säule. Nach einer längeren Pause fahren wir noch zum Cabrassee um Flamingos zu beobachten, und dann zurück zur Unterkunft. Naja, wer weiss, was uns nach hausgemachten Nudeln mit Spargel, dem Fisch mit Vernaccia, gegrilltem Fleisch, vielartigen Vorspeisen heute am Abendtisch erwarten wird???

17/4: Nach Olbia

Nach einem gemütlichen und einem etwas späteren Frühstück fahren wir los Richtung Olbia. Die frühwegfliegenden Gäste bringen wir an den Flughafen und der Rest entscheidet sich in Olbia zusammen zu essen und dann in die alte Saline von Olbia zu fahren. Dort können wir noch wenige Vögel beobachten, so wie Kuhreiher, Seidenreiher und Seeregenpfeiffer und Flussuferläufer. In der letzten Minute, als sich zwei Teilnehmer noch ein Fährticket kaufen, beobachten wir die letzte Art von der Reise , eine Moltoni Weißbartgrasmücke (Sylvia subalpina) rief auf der einzigen Baumgruppe, direkt am Hafen!

Checkliste der beobachteten Vogelarten:
  • Haubentaucher
  • Zwergtaucher
  • Gelbschnabel-Sturmtaucher
  • Mittelmeer-Sturmtaucher
  • Krähenscharbe
  • Kormoran
  • Graureiher
  • Nachtreiher
  • Kuhreiher
  • Seidenreiher
  • Rallenreiher
  • Silberreiher
  • Purpurreiher
  • Löffler
  • Rosaflamingo
  • Stockente
  • Knäkente
  • Löffelente
  • Spießente
  • Kolbenente
  • Brandgans
  • Fischadler
  • Sperber
  • Steinadler
  • Mäusebussard
  • Rohrweihe
  • Wiesenweihe
  • Gänsegeier
  • Zwergadler
  • Rotmilan
  • Rötelfalke
  • Wanderfalke
  • Turmfalke
  • Felsenhuhn
  • Wachtel
  • Bläßhuhn
  • Teichhuhn
  • Purpurhuhn
  • Wasserralle
  • Zwergtrappe
  • Stelzenläufer
  • Säbelschnäbler
  • Austernfischer
  • Triel
  • Kiebitzregenpfeifer
  • Seeregenpfeifer
  • Flußregenpfeifer
  • Steinwälzer
  • Alpenstrandläufer
  • Temminckstrandläufer
  • Zwergstrandläufer
  • Bekassine
  • Dunkler Wasserläufer
  • Grünschenkel
  • Bruchwasserläufer
  • Teichwasserläufer
  • Flußuferläufer
  • Großer Brachvogel
  • Kampfläufer
  • Heringsmöwe
  • Mittelmeermöwe
  • Korallenmöwe
  • Dünnschnabelmöwe
  • Schwarzkopfmöwe
  • Lachmöwe
  • Zwergseeschwalbe
  • Flußseeschwalbe
  • Lachseeschwalbe
  • Brandseeschwalbe
  • Felsentaube
  • Ringeltaube
  • Türkentaube
  • Häherkuckuck
  • Kuckuck
  • Steinkauz
  • Zwergohreule
  • Mauersegler
  • Fahlsegler
  • Alpensegler
  • Wiedehopf
  • Bienenfresser
  • Buntspecht
  • Wendehals
  • Feldlerche
  • Kurzzehenlerche
  • Heidelerche
  • Kalanderlerche
  • Mehlschwalbe
  • Rötelschwalbe
  • Felsenschwalbe
  • Rauchschwalbe
  • Uferschwalbe
  • Bachstelze
  • Gebirgsstelze
  • Schafstelze flava und cinereocapilla
  • Brachpieper
  • Bergpieper
  • Wiesenpieper
  • Baumpieper
  • Zaunkönig
  • Rotkehlchen
  • Nachtigall
  • Blaumerle
  • Steinschmätzer
  • Mittelmeer-Steinschmätzer
  • Schwarzkehlchen
  • Braunkehlchen
  • Gartenrotschwanz
  • Misteldrossel
  • Amsel
  • Drosselrohrsänger
  • Seidensänger
  • Cistensänger
  • Zilpzalp
  • Fitis
  • Mönchsgrasmücke
  • Moltoni-Weißbart-Grasmücke
  • Brillengrasmücke
  • Samtkopf-Grasmücke
  • Provencegrasmücke
  • Sardengrasmücke
  • Dorngrasmücke
  • Trauerschnäpper
  • Tannenmeise
  • Blaumeise
  • Kohlmeise
  • Rotkopfwürger
  • Weidensperling
  • Feldsperling
  • Steinsperling
  • Einfarbstar
  • Kolkrabe
  • Dohle
  • Eichelhäher
  • Nebelkrähe
  • Korsengirlitz
  • Bluthänfling
  • Stieglitz
  • Grünling
  • Buchfink
  • Girlitz
  • Kernbeißer
  • Zaunammer
  • Grauammer
  • Brandgans
  • Löffelente
  • Krickente
  • Stockente
  • Knäkente
  • Schnatterente
  • Kolbenente
  • Wachtel
  • Krähenscharbe
  • Kormoran
  • Gelbschnabel-Sturmtaucher
  • Mittelmeer-Sturmtaucher
  • Basstölpel
  • Graureiher
  • Kuhreiher
  • Seidenreiher
  • Silberreiher
  • Purpurreiher
  • Rosaflamingo
  • Zwergtaucher
  • Haubentaucher
  • Fischadler
  • Sperber
  • Habicht
  • Steinadler
  • Mäusebussard
  • Rohrweihe
  • Gänsegeier
  • Turmfalke
  • Eleonorenfalke
  • Blässhuhn
  • Teichhuhn
  • Purpurhuhn
  • Wasserralle
  • Zwergtrappe
  • Stelzenläufer
  • Säbelschnäbler
  • Triel
  • Seeregenpfeifer
  • Flussregenpfeifer
  • Flussuferläufer
  • Zwergstrandläufer
  • Sichelstrandläufer
  • Bekassine
  • Kampfläufer
  • Grünschenkel
  • Bruchwasserläufer
  • Rotschenkel
  • Brachvogel
  • Mittelmeermöwe
  • Korallenmöwe
  • Dünnschnabelmöwe
  • Lachmöwe
  • Weißbartseeschwalbe
  • Felsentaube
  • Ringeltaube
  • Türkentaube
  • Kuckuck
  • Steinkauz
  • Zwergohreule
  • Mauersegler
  • Alpensegler
  • Wiedehopf
  • Buntspecht
  • Feldlerche
  • Heidelerche
  • Kalanderlerche
  • Mehlschwalbe
  • Felsenschwalbe
  • Rauchschwalbe
  • Uferschwalbe
  • Schafstelze
  • Bergpipier
  • Wiesenpiper
  • Baumpipier
  • Brachpipier
  • Zaunkönig
  • Rotkehlchen
  • Nachtigall
  • Blaumerle
  • Steinschmätzer
  • Schwarzkehlchen
  • Braunkehlchen
  • Amsel
  • Misteldrossel
  • Ringdrossel
  • Seidensänger
  • Cistensänger
  • Drosselrohrsänger
  • Teichrohrsänger
  • Mönchsgrasmücke
  • Brillengrasmücke
  • Samtkopfgrasmücke
  • Provencegrasmücke
  • Sardengrasmücke
  • Moltoni Weißbartgrasmücke
  • Zilpzalp
  • Fitis
  • Sommergoldhähnchen
  • Trauerschnäpper
  • Tannenmeise
  • Kohlmeise
  • Blaumeise
  • Rotkopfwürger
  • Kolkrabe
  • Nebelkrähe
  • Dohle
  • Eichelhäher
  • Einfarbstar
  • Weidensperling
  • Feldsperling
  • Steinsperling
  • Stieglitz
  • Grünfink
  • Buchfink
  • Girlitz
  • Korsengirlitz
  • Kernbeißer
  • Grauammer
  • Zaunammer
  • Bluthänfling
Liste der Orchideen:
  • Ophrys iricolor eleonorae Eleonore Ragwurz
  • Ophrys morisii Moris Ragwurz
  • Ophrys speculum Spiegel Ragwurz
  • Ophrys lutea minor Kleine Gelbe Ragwurz
  • Ophrys tenthredinifera WespenRagwurz
  • Ophrys incubacea Schwarze Ragwurz
  • Barlia robertiana Riesen Knabenkraut
  • Orchis longicornu Langsporniges Knabenkraut
  • Orchis papilionacea grandiflora Schmetterling Knabenkraut
  • Orchis x bornemannii (O. papilionacea X O. longicornu)
  • Orchis mascula Männliches Knabenkraut
  • Orchis lactea Milchweißes Knabenkraut
  • Neotinea maculata Keuschorchi
  • Serapias lingua
Einschwieliger

Zungenstendel (Serapias lingua), sogar in den Gärten!! Auf dem Weg finden wir sogar den sehr seltenen Malteserschwamm, eine endemische Mittelmeerpflanze.

Dann fahren wir zum Hotel in Oliena, das sich inmitten der Natur befindet, wo wir Nachts mehrere Zwergohreulen hören können.

Zungenstendel

Reisebericht 1. Termin 2009

Reisebericht Sardinien 28/3-4/4 2009 Reiseleitung: Carlo Catoni mit Frank Wichmann als Begleiter Beobachtungsorte: Supramonte, Lanaitho Tal, Supramonte di Urzulei, Abbasanta Hochplateau, Cabrassee, Mistras, Putzu Idu, Capo Mannu, Bosa Unterkunft: Agriturismo bei Sinis und Cooperativa bei Olien

Besonderheiten:
  • 7 Zwergtrappen
  • Frei stehende Triele, Sardengrasmücken, Provencegrasmücke, Brillengrasmücke und Korsengirlitz im Spektiv für lange Zeit
  • Zwergohreule und Sardische Laubfröschen vom Hotel aus gehört
  • Hunderten von Flamingos und mehrere Dünnschnabelmöwen in den Salinen
  • Wiedehopf, Samtkopfgrasmücke, Kalanderlerche und Rotkopfwürger, Gänsegeier, Steinadler, dutzende von Grauammern, Heidelerchen und Schwarzkehlchen
  • 13 Orchideenarten entdeckt und fotografiert!!!

  • 6 Zwergtrappen im Flug gesehen
  • 2 Felsenhühner für mehrere Minuten beobachtet im besten Abendlicht
  • Frei stehende Triele mehrmals im Spektiv für lange Zeit, viele weitere Trielbeobachtungen
  • Zwergohreule und Sardische Laubfrösche vom Hotel
  • Minutenlang Brillengrasmücken, Korsengirlitz und Cistensänger im Spektiv beobachtet
  • Hunderte von Flamingos und Dünnschnabelmöwen in den Salinen
  • Wiedehopf, Samtkopfgrasmücke, Provencegrasmücken, Gänsegeier, Steinadler, Hunderte von Grauammern und Schwarzkehlchen
  • 12 Orchideenarten gesehen (und fotografiert)!
28/3

Nachdem alle Reisegäste gut angekommen sind, fahren wir direkt zum ersten Beobachtungsort in der Nähe von Olbia. Dort können wir die ersten Dünnschnabelmöwen, so wie Silber- und Seidenreiher beobachten. Auf dem Weg können wir sogar den sehr seltenen Malteserschwamm, eine endemische Mittelmeerpflanze, finden. Unter Regen fahren wir zum Hotel in Oliena, einem einfachen Hotel mitten in der Natur, wo wir Nachts mehrere Zwergohreulen hören können.

29/3 Supramonte di Oliena

Nach eine kurze Fahrt befinden wir uns im Herzen Supramontes. Durch Wälder von mehrere hundert Jahren alten Wacholder, wilde Olivenbäumen und Steineichen wandern wir auf den Bergen, wo man einen herrlichen Blick hat. Dort beobachten wir Steinadler (auch am Horst), Alpensegler, Felsenschwalben und, aber nur ein paar von uns, auch die erste Provencegrasmücken. Überall singen die Tannenmeisen die zur gelblichen Sardischen Unterart gehören. Nachmittags laufen wir ins Tal, wo wir unerwartet mehrere Dutzend Buchfinken, Singdrosseln und Kernbeißer beobachten können. Der erste Wiedehopf ist auch dort und lässt sich gut beobachten. Aber die Überraschung kommt später: 2 wunderschöne Felsenhühner lassen sie sich von uns für mehrere Minuten beobachten! Auf dem Rückweg halten wir bei einem alten Steinbruch. Dort finden wir leider keine Blaumerle, aber Samtkopfgrasmücken und Zaunammer, aber stattdessen mehrere Orchideen: Wespen-Ragwurz, Eleonora-Ragwurz, Palermo-Ragwurz und Moris-Ragwurz. Dazu noch ein paar Ex. vom Riesenknabenkraut.

30/3 Supramonte Hochplateau

Als wir auf dem Hochplateau angekommen sind, ist der Blick umwerfend.... NUR WOLKEN! Wir sehen absolut nichts, was weiter als 10 Meter von unserem Autos entfernt ist! Weit von uns ruft ein Steinsperling, Korsengirlitze sind zur erahnen. Nach einer halbe Stunde kommt aber die Sonne raus und wir können die ersten Sardengrasmücken sehen, manche sogar mit Spektiv, als sie auf dem Wacholder singen. Die meisten von uns können auch 2 Felsenhühner beobachten, andere müssen sich mit ein paar Dutzend sehr nahe Korsengirlitze zufrieden geben ;-). Auf dem Rückweg können wir auch sehr gut Zaunammer, Heidelerchen, Grauammer, Schwarzkehlchen, Bluthänfling und eine wunderschöne Blaumerle beobachten! In der Nähe des Hotel können wir noch ein paar Orchideen, wie Langsporniges Knabenkraut, Riesenknabenkraut, Schmetterling Knabenkraut und Eleonora Ragwurz, finden.

31/3 Abbasanta Hochplateau

Heute verlassen wir Oliena und unseren Bergunterkunft. Von dort werden wir sicher die hausgemachten Nudeln, den leckeren Cannonau Rotwein und das in Cannonau gebratene Wildschwein vermissen. Wir fahren heute Richtung Meer, zur unseren zweiten Unterkunft in S. Vero Milis. Auf dem Weg, aber, halten wir für ein paar Stunden in Abbasanta Hochplateau. Mit einem zweistündigen Spaziergang können wir, u.a. 6 mal Zwergtrappen im Flug beobachten, mehrere Triele, Steinsperling, Bluthänfling, Weidensperling, Einfarbstar und Steinkauz. Nach dem Mittagessen fahren wir Richtung S. Vero Milis, wo wir in dem Agriturismo eine „Auspackpause“ machen. Nachmittags fahren wir wieder los Richtung Cabrassee. Dort können wir u.a. Flamingos, Löffler, Fischadler, Alpenstrandläufer, Kiebitzregenpfeiffer, Säbelschnäbler und Kampfläufer finden. In der Nähe entdecken wir noch ein paar Schafstelzen (Flava, Cinereocapilla und Thumbergii Unterarten) so wie einen Steinkauz. Aber das Schauspiel wird von einer Brillengrasmücken und ein paar Cistensänger, die minutenlang mit dem Spektiv sich in nur wenige Meter Entfernung beobachten lassen, gespielt.

1/4 Mistras, Cabras

Am Mistrassee können wir u.a. Stelzenläufer, Korallenmöwen, Brand- und Flussseeschwalben, Triele, ein paar Dutzend Dünnschnabelmöwen und Flamingos beobachten. Wieder die Brillengrasmücken zeigen sich so wie Cistensänger beim Singen. Orchideen sind auch zu finden, so wie die Drohnenragwurz und Schwarzragwurz. Nachmittags fahren wir dann Richtung Cabras, wo zwei kleine Teiche uns sehr gute Beobachtungen bieten. Tatsächlich werden wir sehr gut mehrere Purpurhühner beobachten! Dazu noch Flamingos, Uferschwalben, Fahlsegler, Knäkenten und Kolbenenten. Abends, nachdem leckeren Abendessen mit allen lokalen Gerichten und Wein, können wir noch am Hotel Zwergohreule und Sardische Laubfrösche hören.

2/4 Putzu Idu und Capo Mannu

Das Wetter ist heute schlecht und lässt uns nur Nachmittags Beobachtungen durchführen. Fahren wir deswegen zuerst Richtung Putzu Idu, an der Grosse Saline. Dort sind Hunderte von Flamingos und Säbelschnäbler zu sehen, auch im Regen. Später fahren wir dann Richtung Capo Mannu, wo wir alle sehr schöne Beobachtungen, für mehrere Minuten, von Krähenscharbe, Mittelmeer- und Gelbschnabelsturmtaucher machen können. Die Macchia ist voll in der Blüte, und nachdem der Regen uns endlich verlassen hat, finden wir hunderte von Orchideen! Drohnen-, Gelbe und Spiegelragwurz decken manchmal die ganzen Wiesen. Lupercal und Wespenragwurz sind aber auch sehr schön in der Nähe von Capo Mannu zu sehen. Der Regen hat auch ein paar Zugvögel runtergebracht, und deswegen beobachten wir die ersten Braunkehlchen, Gartenrotschwänze und Fitisse auf dieser Reise. Dazu sind auch Standvögel wie Bluthänfling und Samtkopfgrasmücke gut zu beobachten. Kornweihe und Rohrweihe ziehen über das Meer, ein merkwürdiger Anblick!

3/4 Küste bei Bosa

Heute besichtigen wir die Steilküste bei Bosa, die die letzte Kolonie von Gänsegeiern Sardiniens beherbergt. Tatsächlich nach weniger Minuten können wir einzelne Individuen beobachten. Ein Spaziergang an der Küste bringt uns noch mehrere Schwarzkehlchen, die ersten Steinschmätzer, Provencegrasmücken, Samtkopfgrasmücken, Zaunammer, Braunkehlchen, Korallenmöwen und mehrere hunderten Gelbschnabel-Sturmtaucher. Dazu finden wir noch ein paar Wespenragwurze und Echter Zungenstendel fast an der Straße. Nachmittags fahren wir nach Bosa, wo wir gemütlich einen Kaffee trinken und die schöne Stadt besichtigen.

4/4 Rückfahrt nach Olbia

Morgens singt am Hotel der erste (und einzige) Berglaubsänger unserer Reise, ein sicheres Zeichen des Frühling in Italien! Leider müssen wir diese wunderbare Unterkunft verlassen. Die Gäste sammeln sich im Garten wie jeden Morgen ein paar Orangen für die Reise und sprechen ausschließlich über das Essen, fast wie echte Italiener! Die Besitzer, Francesca und Giorgio, haben uns richtig verwöhnt! Nudeln mit Artischocken oder mit Spargel und Safran, Fisch in Wein gekocht, Bottarga (geräucherte und geriebene Fischeier), hausgemachte Salami, Schinken und Antipasti, wie Distelstengel, eingelegte Zwiebeln, grüne und schwarze Oliven aus dem Garten, Artischocken-Aufstrich. Und dazu noch Ferkel im Myrteblätterbett gebraten, reifer Schafkäse aus der lokalen Sennerei und selbstgemachten Grappa, Myrte und Zitronen Likör aus den Bäumen im Garten. Ein echtes Paradies, das wir alle vermissen werden! Auf dem Rückweg halten wir noch mal in der Hochplateau von Abbasanta, wo wir noch mehrere Triele beobachten können. Wunderschön lässt sich auch 1 Wiedehopf beobachten, als er wenige Meter von den Autos entfernt für mehrere Minuten singt. Kurz vor Olbia halten wir noch an der Küste für das Mittagessen. Alle bestaunen das traumblaue Meer, das Sardinien berühmt gemacht hat. Leider ist schon Zeit zu fahren und diese Reise zu beenden. Arrivederci Sardegna!

Checkliste der beobachteten Vogelarten:
  • Haubentaucher
  • Zwergtaucher
  • Gelbschnabel-Sturmtaucher
  • Mittelmeer-Sturmtaucher
  • Krähenscharbe
  • Kormoran
  • Graureiher
  • Nachtreiher
  • Kuhreiher
  • Seidenreiher
  • Rallenreiher
  • Silberreiher
  • Purpurreiher
  • Löffler
  • Rosaflamingo
  • Stockente
  • Knäkente
  • Löffelente
  • Spießente
  • Kolbenente
  • Brandgans
  • Fischadler
  • Sperber
  • Steinadler
  • Mäusebussard
  • Rohrweihe
  • Wiesenweihe
  • Gänsegeier
  • Zwergadler
  • Rotmilan
  • Rötelfalke
  • Wanderfalke
  • Turmfalke
  • Felsenhuhn
  • Wachtel
  • Bläßhuhn
  • Teichhuhn
  • Purpurhuhn
  • Wasserralle
  • Zwergtrappe
  • Stelzenläufer
  • Säbelschnäbler
  • Austernfischer
  • Triel
  • Kiebitzregenpfeifer
  • Seeregenpfeifer
  • Flußregenpfeifer
  • Steinwälzer
  • Alpenstrandläufer
  • Temminckstrandläufer
  • Zwergstrandläufer
  • Bekassine
  • Dunkler Wasserläufer
  • Grünschenkel
  • Bruchwasserläufer
  • Teichwasserläufer
  • Flußuferläufer
  • Großer Brachvogel
  • Kampfläufer
  • Heringsmöwe
  • Mittelmeermöwe
  • Korallenmöwe
  • Dünnschnabelmöwe
  • Schwarzkopfmöwe
  • Lachmöwe
  • Zwergseeschwalbe
  • Flußseeschwalbe
  • Lachseeschwalbe
  • Brandseeschwalbe
  • Felsentaube
  • Ringeltaube
  • Türkentaube
  • Häherkuckuck
  • Kuckuck
  • Steinkauz
  • Zwergohreule
  • Mauersegler
  • Fahlsegler
  • Alpensegler
  • Wiedehopf
  • Bienenfresser
  • Buntspecht
  • Wendehals
  • Feldlerche
  • Kurzzehenlerche
  • Heidelerche
  • Kalanderlerche
  • Mehlschwalbe
  • Rötelschwalbe
  • Felsenschwalbe
  • Rauchschwalbe
  • Uferschwalbe
  • Bachstelze
  • Gebirgsstelze
  • Schafstelze flava und cinereocapilla
  • Brachpieper
  • Bergpieper
  • Wiesenpieper
  • Baumpieper
  • Zaunkönig
  • Rotkehlchen
  • Nachtigall
  • Blaumerle
  • Steinschmätzer
  • Mittelmeer-Steinschmätzer
  • Schwarzkehlchen
  • Braunkehlchen
  • Gartenrotschwanz
  • Misteldrossel
  • Amsel
  • Drosselrohrsänger
  • Seidensänger
  • Cistensänger
  • Zilpzalp
  • Fitis
  • Mönchsgrasmücke
  • Moltoni-Weißbart-Grasmücke
  • Brillengrasmücke
  • Samtkopf-Grasmücke
  • Provencegrasmücke
  • Sardengrasmücke
  • Dorngrasmücke
  • Trauerschnäpper
  • Tannenmeise
  • Blaumeise
  • Kohlmeise
  • Rotkopfwürger
  • Weidensperling
  • Feldsperling
  • Steinsperling
  • Einfarbstar
  • Kolkrabe
  • Dohle
  • Eichelhäher
  • Nebelkrähe
  • Korsengirlitz
  • Bluthänfling
  • Stieglitz
  • Grünling
  • Buchfink
  • Girlitz
  • Kernbeißer
  • Zaunammer
  • Grauammer

  • 1. Haubentaucher
  • 2. Zwergtaucher
  • 3. Gelbschnabel-Sturmtaucher
  • 4. Mittelmeer-Sturmtaucher
  • 5. Krähenscharbe
  • 6. Kormoran
  • 7. Graureiher
  • 8. Nachtreiher
  • 9. Kuhreiher
  • 10. Seidenreiher
  • 11. Silberreiher
  • 12. Purpurreiher
  • 13. Löffler
  • 14. Rosaflamingo
  • 15. Brandgans
  • 16. Löffelente
  • 17. Krickente
  • 18. Pfeifente
  • 19. Stockente
  • 20. Knäkente
  • 21. Schnatterente
  • 22. Tafelente
  • 23. Kolbenente
  • 24. Fischadler
  • 25. Sperber
  • 26. Steinadler
  • 27. Mäusebussard
  • 28. Rohrweihe
  • 29. Kornweihe
  • 30. Gänsegeier
  • 31. Wanderfalke
  • 32. Turmfalke
  • 33. Felsenhuhn
  • 34. Wachtel
  • 35. Blässhuhn
  • 36. Teichhuhn
  • 37. Purpurhuhn
  • 38. Wasserralle
  • 39. Zwergtrappe
  • 40. Stelzenläufer
  • 41. Säbelschnäbler
  • 42. Triel
  • 43. Seeregenpfeifer
  • 44. Flussregenpfeifer
  • 45. Flussuferläufer
  • 46. Alpenstrandläufer
  • 47. Bekassine
  • 48. Kampfläufer
  • 49. Grünschenkel
  • 50. Waldwasserläufer
  • 51. Brachvogel
  • 52. Kiebitzregenpfeifer
  • 53. Flussseeschwalbe
  • 54. Brandseeschwalbe
  • 55. Mittelmeermöwe
  • 56. Korallenmöwe
  • 57. Dünnschnabelmöwe
  • 58. Lachmöwe
  • 59. Felsentaube
  • 60. Ringeltaube
  • 61. Türkentaube
  • 62. Steinkauz
  • 63. Zwergohreule
  • 64. Mauersegler
  • 65. Fahlsegler
  • 66. Alpensegler
  • 67. Wiedehopf
  • 68. Buntspecht
  • 69. Feldlerche
  • 70. Heidelerche
  • 71. Mehlschwalbe
  • 72. Felsenschwalbe
  • 73. Rauchschwalbe
  • 74. Uferschwalbe
  • 75. Bachstelze
  • 76. Schafstelze (Thumbergii, Flava, Cinereocapilla)
  • 77. Wiesenpieper
  • 78. Bergpieper
  • 79. Zaunkönig
  • 80. Rotkehlchen
  • 81. Nachtigall
  • 82. Blaumerle
  • 83. Steinschmätzer
  • 84. Hausrotschwanz
  • 85. Gartenrotschwanz
  • 86. Schwarzkehlchen
  • 87. Braunkehlchen
  • 88. Amsel
  • 89. Misteldrossel
  • 90. Singdrossel
  • 91. Seidensänger
  • 92. Cistensänger
  • 93. Zilpzalp
  • 94. Fitis
  • 95. Berglaubsänger
  • 96. Sommergoldhähnchen
  • 97. Mönchsgrasmücke
  • 98. Brillengrasmücke
  • 99. Samtkopfgrasmücke
  • 100. Provencegrasmücke
  • 101. Sardengrasmücke
  • 102. Tannenmeise
  • 103. Kohlmeise
  • 104. Blaumeise
  • 105. Beutelmeise
  • 106. Grauammer
  • 107. Zaunammer
  • 108. Rohrammer
  • 109. Bluthänfling
  • 110. Stieglitz
  • 111. Grünfink
  • 112. Buchfink
  • 113. Girlitz
  • 114. Korsengirlitz
  • 115. Kernbeißer
  • 116. Weidensperling
  • 117. Feldsperling
  • 118. Steinsperling
  • 119. Einfarbstar
  • 120. Kolkrabe
  • 121. Nebelkrähe
  • 122. Dohle
  • 123. Eichelhäher
Liste der Orchideen:
  • Ophrys iricolor eleonorae Eleonore Ragwurz
  • Ophrys morisii Moris Ragwurz
  • Ophrys speculum Spiegel Ragwurz
  • Ophrys lutea minor Kleine Gelbe Ragwurz
  • Ophrys tenthredinifera WespenRagwurz
  • Ophrys incubacea Schwarze Ragwurz
  • Barlia robertiana Riesen Knabenkraut
  • Orchis longicornu Langsporniges Knabenkraut
  • Orchis papilionacea grandiflora Schmetterling Knabenkraut
  • Orchis x bornemannii (O. papilionacea X O. longicornu)
  • Orchis mascula Männliches Knabenkraut
  • Orchis lactea Milchweißes Knabenkraut
  • Neotinea maculata Keuschorchi
  • Serapias lingua
  • 1. Ophrys eleonorae – Eleonore Ragwurz
  • 2. Ophrys lupercalis – Lupercal Ragwurz
  • 3. Ophrys morisii – Moris Ragwurz
  • 4. Ophrys (panormitana) praecox – Palermo Ragwurz
  • 5. Ophrys speculum – Spiegel Ragwurz
  • 6. Ophrys lutea – Gelbe Ragwurz
  • 7. Ophrys tenthredinifera – WespenRagwurz
  • 8. Ophrys incubacea – Schwarze Ragwurz
  • 9. Ophrys bombyliflora – Drohnen Ragwurz
  • 10. Barlia robertiana – Riesen Knabenkraut
  • 11. Orchis longicornu – Langsporniges Knabenkraut
  • 12. Orchis papilionacea – Schmetterling Knabenkraut

Hybriden von Orchideen Orchis papilionacea x longicornu

Reisebericht 2. Termin

Reisenbericht Sardinien 5/4 – 12/4 2009 Reiseleitung: Carlo Catoni mit Tobias Epple als Begleiter Beobachtungsorte: Supramonte, Lanaitho Tal, Supramonte di Urzulei, Abbasanta Hochplateau, Cabrassee, Mistras, Putzu Idu, Capo Mannu, Bosa Unterkunft: Agriturismo bei Sinis und Cooperativa bei Olien

Besonderheiten:
  • 7 Zwergtrappen
  • Frei stehende Triele, Sardengrasmücken, Provencegrasmücke, Brillengrasmücke und Korsengirlitz im Spektiv für lange Zeit
  • Zwergohreule und Sardische Laubfröschen vom Hotel aus gehört
  • Hunderten von Flamingos und mehrere Dünnschnabelmöwen in den Salinen
  • Wiedehopf, Samtkopfgrasmücke, Kalanderlerche und Rotkopfwürger, Gänsegeier, Steinadler, dutzende von Grauammern, Heidelerchen und Schwarzkehlchen
  • 13 Orchideenarten entdeckt und fotografiert!!!

  • 8 Zwergtrappen für mehr als eine halbe Stunde mit Spektiv beobachtet
  • 2 Felsenhühner für mehrere Minuten beobachtet im besten Abendlicht
  • Frei stehende Triele, Sardengrasmücken und Korsengirlitz mehrmals im Spektiv für lange Zeit
  • Zwergohreule und Sardische Laubfrösche vom Hotel
  • Steinkauz beim Einkaufen
  • Hunderte von Flamingos und Dünnschnabelmöwen in den Salinen
  • Wiedehopf, Samtkopfgrasmücke, Kalanderlerche und Rotkopfwürger, Gänsegeier, Steinadler, dutzende von Grauammern, Heidelerchen und Schwarzkehlchen
  • 16 Orchideenarten und 2 Hybriden entdeckt und fotografiert!!!
5/4

Nachdem alle Reisegäste gut angekommen sind, fahren wir direkt zum ersten Beobachtungsort in der Nähe von Olbia. Dort konnten wir die ersten Seidenreiher, Schwarzkehlchen und Schafstelzen beobachten, und über die unglaubliche Vielfalt der Orchideenwiesen staunen: hunderte von Schmetterlingsknabenkräutern, Wespenragwurzen und Echter Zungenstendel, sogar in den Gärten!! Auf dem Weg können wir den sehr seltenen Malteserschwamm finden, eine endemische Mittelmeerpflanze. Ein kurzer Stopp in Olbia bringt uns dazu noch 20 Flamingos und 3 Grünschenkel. Dann fahren wir zum Hotel in Oliena, das sich inmitten der Natur befindet und wo nachts mehrere Zwergohreulen zu hören sind.

6/4 Supramonte di Oliena

Nach kurzer Anfahrt, sind wir im Herzen des Supramontes. Durch Wälder von mehrere hundert Jahren altem Wacholder, wilden Olivenbäumen und Steineichen wandern wir zu den Bergen, wovon man einen herrlichen Blick hat. Dort beobachten wir Steinadler (auch am Horst), Alpensegler, Felsenschwalben und, aber nur ein paar von uns, auch die ersten Provencegrasmücken. Beim Mittagessen werden wir von 2 Korsengirlitzen „gestört“, die für mehrere Minuten um uns herumfliegen und singen. Nachmittags laufen wir ins Tal, wo wir unerwartet mehrere Buchfinken zusammen mit Heidelerchen und wilde Mufflons beobachten können. Später, auf dem Rückweg, versuchen wir Felsenhühner anzulocken: Zwei der schönen Vögel lassen sich neben der Strasse wunderbar beobachten! Auf dem Weg Richtung Hotel finden wir Orchideen und Vögel: Weidensperling, Einfarbstar, Zaunammer und Samtkopfgrasmücken sind gut zu beobachten. Dazu entdecken wir auch mehrere Orchideen: Eleonora und Palermo Ragwurz, Schmetterling- und Langsporniges Knabenkraut, Riesenknabenkraut und eine überraschende Seltenheit: die Keuschorchis, Orchis intacta!

7/4 Supramonte Hochplateau

Unter einer wunderschönen Sonne, erreichen wir das Hochplateau. Auf dem Weg halten wir kurz, um die Landschaft zu bewundern und schon zeigt sich schön ein Blaumerlenpaar! Auf dem Hochplateau können wir sofort die ersten Steinsperlinge minutenlang beobachten, sowie mehrere Bluthänflinge und Schwarzkehlchen. Ein kurzer Spaziergang bringt uns ein paar Braunkehlchen und sehr gute Beobachtungen von der Sardengrasmücke, eine davon sogar für lange Zeit im Spektiv!!!! Ein bisschen weiter können wir noch mehrere Korsengirlitze sehr nah, zusammen mit Zaunammer und Weidensperling, beobachten und fotografieren. Auf der Rückfahrt halten wir an der Su Gologone Wasserquelle. Dort sind zwei Gebirgstelzen und ein paar Felsentauben zu beobachten. Überraschend sind noch die Erlenzeisige: eine sehr seltene Beobachtung auf Sardinien. Unserer Gruppe teilt sich: ein Teil fährt wieder Richtung Hotel, währenddessen der zweite Teil Richtung Lanaitho Tal fährt. Dort können die Glücklichen viele Moris und Eleonora Ragwurzen finden, zusammen mit der endemischen Sardischen Pankrazlilie. Zusätzlich noch ein singendes Felsenhuhn, das sich für mehrere Minuten beobachten ließ!

8/4 Abbasanta Hochplateau und Cabras

Heute verlassen wir Oliena und unsere Bergunterkunft. Von dort werden wir sicher die hausgemachte Nudeln, den leckeren Cannonau Rotwein und das in Cannonau-gebratene Wildschwein vermissen. Wir fahren heute Richtung Meer, zur unserer zweiten Unterkunft in S. Vero Milis. Auf dem Weg aber halten wir für ein paar Stunden auf dem Abbasanta Hochplateau. Von der Strasse beobachten wir einen Steinkauz, ein paar Triele. Plötzlich landen acht Zwergtrappen nicht weit von uns und wir können sie deshalb für eine gute halbe Stunde beobachten, als sie laufen, kurz balzen, fressen - einmalig!!! Nach dem Mittagessen fahren wir Richtung S. Vero Milis, wo wir in dem Agriturismo eine „Auspackungspause“ machen. Nachmittags fahren wir wieder los Richtung Cabrassee. Dort sehen wir u.a. Flamingos, Löffler, Teichwasserläufer, Rotschenkel, Waldwasserläufer, Säbelschnäbler und Kampfläufer. Eine kurze Fahrt bringt uns noch eine Rohrdommel, ein Purpurreiher, zwei Stelzenläufer und zwei schöne Kolbenenten.

9/4 Mistras, Cabras, Putzu Idu

Unter dem grauen Himmel fahren wir zum Cabrassee. Als wir dort angekommen sind, sitzt gerade ein Purpurhuhn nicht weit von uns komplett in Sicht. Dort wird es ein paar Minuten bleiben und dann langsam wegschwimmen. Am Himmel sind Fahlsegler, Uferschwalben und hunderte von Mehl- und Rauchschwalben, als Vorzeichen für zukünftiges gutes Wetter. Die ersten Drosselrohrsänger singen im Schilf, wo wir noch dazu Kolbenenten entdecken - ein paar Purpurreiher fliegen weg. Nach diesen tollen Beobachtungen fahren wir nach Cabras (Dorf) um einzukaufen. Als wir wieder zum Auto laufen, entdeckt einer von uns einen Steinkauz ein paar Meter von uns entfernt, in einem Hausschornstein! Er wird dort für mindestens zehn Minuten bleiben, und sich formatfüllend von uns beobachten und fotografieren lassen! Dann fahren wir zum Mistrassee, eines der schönsten Naturschutzgebiete Sardiniens. Dort können wir zwei Fischadler beim Jagen und Fressen, nur knappe hundert Meter von uns entfernt, beobachten - und nicht weit von uns auch ein paar Flamingos und Dünnschnabelmöwen. Leider fängt es an zu regnen, und deswegen halten wir lieber in einer Bar. Direkt von dort können wir noch hunderte von Flamingos und ein paar Dünnschnabelmöwen sehen. An der Küste beobachten wir mehrere Krähenscharben, Gelbschnabel- und Mittelmeersturmtaucher, eine Korallenmöwe und, ganz unerwartet, eine Skua!! Lifer für den Reiseleiter 

10/4 Felsenküste bei Bosa

Heute besichtigen wir die Steilküste bei Bosa, die die letzte Kolonie von Gänsegeiern Sardiniens beherbergt. Tatsächlich, nach wenigen Minuten können wir acht Individuen, die über uns ganz nah kreisen, beobachten. Ein Spaziergang an der Küste bringt uns noch mehrere Schwarzkehlchen, eine Sardengrasmücke, ein paar scheue Provencegrasmücken, Samtkopfgrasmücken, Zaunammer, Braunkehlchen, Korallenmöwen und Baumpieper. Dazu finden wir noch ein paar Wespenragwurzen und Echter Zungenstendel nahe am Weg und eine geduldig für Fotos posierende Gottesanbeterin. Nachmittags fahren wir nach Bosa, wo wir gemütlich einen Kaffee trinken und die schöne Stadt besichtigen. Später noch halten wir auf dem Hochplateau Campeda. Dort finden wir wenige Vogelarten, aber mehrere Orchideen, wie z.B. die Milchweißes-, Provence-, Langsporniges und männliches Knabenkraut.

11/4 Mistras

Heute laufen wir in den Sanddünen, die den Mistrassee vom offenen Meer trennen. Dort blühen tausende von Ragwurzen, vor allem Spiegel- und Drohnenragwurzen und kleinblütiger Zungenständel. Dazu noch einen Hybrid zwischen Wespen und Drohnenragwurz! Überall singen Brillengrasmücken und wir können noch ein paar Brachpieper und eine Kurzzehenlerche beobachten. Weit entfernt kann man Flamingos, Dünnschnabelmöwen, Steinwälzer, Sanderling, Kiebitzregenpfeifer, Sand- und Seeregenpfeifer beobachten. Später fahren wir zur Mari Ermi, um Seevögel zu beobachten. Dort beobachten wir mehrere Kalanderlerchen und noch Triele, Brillengrasmücken, Gelbschnabelsturmtaucher und zwei Basstölpel.

12/4 Nach Olbia

Leider müssten die Hälfe der Teilnehmer sehr früh los nach Olbia zurück, um nach Deutschland zu fliegen, also nahmen sie von uns Abschied und fuhren los. Die anderen spazierten noch ein bisschen auf dem Hochplateau von Abbasanta und sahen zum Abschluß noch ein paar Triele, Schwarzkehlchen und einen Steinkauz.

Checkliste der beobachtete Vogelarten:

  • 1. Haubentaucher
  • 2. Zwergtaucher
  • 3. Gelbschnabel-Sturmtaucher
  • 4. Mittelmeer-Sturmtaucher
  • 5. Krähenscharbe
  • 6. Kormoran
  • 7. Basstölpel
  • 8. Graureiher
  • 9. Kuhreiher
  • 10. Seidenreiher
  • 11. Silberreiher
  • 12. Purpurreiher
  • 13. Rohrdommel
  • 14. Löffler
  • 15. Rosaflamingo
  • 16. Brandgans
  • 17. Löffelente
  • 18. Krickente
  • 19. Stockente
  • 20. Knäkente
  • 21. Schnatterente
  • 22. Tafelente
  • 23. Kolbenente
  • 24. Fischadler
  • 25. Sperber
  • 26. Habicht
  • 27. Steinadler
  • 28. Mäusebussard
  • 29. Rohrweihe
  • 30. Wiesenweihe
  • 31. Gänsegeier
  • 32. Wanderfalke
  • 33. Turmfalke
  • 34. Rötelfalke
  • 35. Felsenhuhn
  • 36. Wachtel
  • 37. Blässhuhn
  • 38. Teichhuhn
  • 39. Purpurhuhn
  • 40. Wasserralle
  • 41. Zwergtrappe
  • 42. Stelzenläufer
  • 43. Säbelschnäbler
  • 44. Triel
  • 45. Seeregenpfeifer
  • 46. Flussregenpfeifer
  • 47. Sandregenpfeifer
  • 48. Flussuferläufer
  • 49. Sanderling
  • 50. Alpenstrandläufer
  • 51. Steinwälzer
  • 52. Bekassine
  • 53. Kampfläufer
  • 54. Grünschenkel
  • 55. Bruchwasserläufer
  • 56. Rotschenkel
  • 57. Teichwasserläufer
  • 58. Brachvogel
  • 59. Kiebitzregenpfeifer
  • 60. Austerfischer
  • 61. Flussseeschwalbe
  • 62. Brandseeschwalbe
  • 63. Mittelmeermöwe
  • 64. Korallenmöwe
  • 65. Dünnschnabelmöwe
  • 66. Lachmöwe
  • 67. Skua
  • 68. Felsentaube
  • 69. Ringeltaube
  • 70. Türkentaube
  • 71. Steinkauz
  • 72. Zwergohreule
  • 73. Sumpfohreule
  • 74. Mauersegler
  • 75. Fahlsegler
  • 76. Alpensegler
  • 77. Wiedehopf
  • 78. Kuckuck
  • 79. Buntspecht
  • 80. Feldlerche
  • 81. Heidelerche
  • 82. Kurzzehelerche
  • 83. Kalanderlerche
  • 84. Mehlschwalbe
  • 85. Felsenschwalbe
  • 86. Rauchschwalbe
  • 87. Uferschwalbe
  • 88. Gebirgstelze
  • 89. Schafstelze (Flava, Cinereocapilla)
  • 90. Wiesenpipier
  • 91. Baumpipier
  • 92. Brachpipier
  • 93. Zaunkönig
  • 94. Rotkehlchen
  • 95. Nachtigall
  • 96. Blaumerle
  • 97. Steinschmätzer
  • 98. Schwarzkehlchen
  • 99. Braunkehlchen
  • 100. Amsel
  • 101. Misteldrossel
  • 102. Seidensänger
  • 103. Cistensänger
  • 104. Drosselrohrsänger
  • 105. Zilpzalp
  • 106. Sommergoldhähnchen
  • 107. Mönchsgrasmücke
  • 108. Brillengrasmücke
  • 109. Samtkopfgrasmücke
  • 110. Provencegrasmücke
  • 111. Sardengrasmücke
  • 112. Tannenmeise
  • 113. Kohlmeise
  • 114. Blaumeise
  • 115. Grauammer
  • 116. Zaunammer
  • 117. Bluthänfling
  • 118. Stieglitz
  • 119. Grünfink
  • 120. Buchfink
  • 121. Girlitz
  • 122. Korsengirlitz
  • 123. Erlenzeisig
  • 124. Kernbeißer
  • 125. Weidensperling
  • 126. Feldsperling
  • 127. Steinsperling
  • 128. Rotkopfwürger
  • 129. Einfarbstar
  • 130. Kolkrabe
  • 131. Nebelkrähe
  • 132. Dohle
  • 133. Eichelhäher
Liste der Orchideen:
  • Ophrys iricolor eleonorae Eleonore Ragwurz
  • Ophrys morisii Moris Ragwurz
  • Ophrys speculum Spiegel Ragwurz
  • Ophrys lutea minor Kleine Gelbe Ragwurz
  • Ophrys tenthredinifera WespenRagwurz
  • Ophrys incubacea Schwarze Ragwurz
  • Barlia robertiana Riesen Knabenkraut
  • Orchis longicornu Langsporniges Knabenkraut
  • Orchis papilionacea grandiflora Schmetterling Knabenkraut
  • Orchis x bornemannii (O. papilionacea X O. longicornu)
  • Orchis mascula Männliches Knabenkraut
  • Orchis lactea Milchweißes Knabenkraut
  • Neotinea maculata Keuschorchi
  • Serapias lingua
  • 1. Ophrys eleonorae – Eleonore Ragwurz
  • 2. Ophrys lupercalis – Lupercal Ragwurz
  • 3. Ophrys morisii – Moris Ragwurz
  • 4. Ophrys (panormitana) praecox – Palermo Ragwurz
  • 5. Ophrys speculum – Spiegel Ragwurz
  • 6. Ophrys lutea – Gelbe Ragwurz
  • 7. Ophrys tenthredinifera – WespenRagwurz
  • 8. Ophrys incubacea – Schwarze Ragwurz
  • 9. Ophrys bombyliflora – Drohnen Ragwurz
  • 10. Barlia robertiana – Riesen Knabenkraut
  • 11. Orchis longicornu – Langsporniges Knabenkraut
  • 12. Orchis papilionacea – Schmetterling Knabenkraut
  • 13. Orchis provincialis – Provence Knabenkraut
  • 14. Orchis mascula – Männliches Knabenkraut
  • 15. Orchis intacta – Keuschorchis
  • 16. Orchis lactea – Milchweißes Knabenkraut