Oberbayern: Im Revier des Steinadlers (6 Tage/ 5 Nächte)
Sechs Tage lang stehen alpine Vogelarten im Mittelpunkt: Steinadler, Alpenschneehuhn, Alpenbraunelle, Alpendohle, Alpenringdrossel, Schneefink, Tannenhäher, Kolkrabe und die beiden alpinen Spechte (Dreizehen- und Weißrückenspecht) stehen auf der Liste der Vogelarten, die wir mit etwas Glück beobachten können. Aber auch nach Bergpieper, Zitronengirlitz, Birkenzeisig, Fichtenkreuzschnabel und Berglaubsänger werden wir Ausschau halten und schließlich im Murnauer Moos die Lebensräume von Wachtelkönig und Karmingimpel besuchen! Vogelbeobachtungen in den Alpen sind stark witterungsabhängig. Daher sehen Sie das nachfolgende Programm bitte als Leitfaden. Besonders für die Westliche Karwendelspitze brauchen wir unbedingt gutes Wetter. Im Sinne optimaler Beobachtungsbedingungen können wir den Ablauf der geplanten Aktivitäten daher erst vor Ort endgültig bestimmen.
Aufpreis bei 7 - 10 Teilnehmern: + 60,00 Euro pro Person
Alpenvögel in Oberbayern
1. Tag: Ankunft und erste Erkundigungen
Nach unserer Ankunft um 14 Uhr haben wir Gelegenheit uns bei einer herzhaften Begrüßungssuppe kennen zu lernen. Anschließend machen wir erste Erkundigungen im Riedboden - südlich von Mittenwald. Es besteht die Chancen auf Berglaubsänger, Wasseramsel, Gebirgsstelze und Steinadler zu treffen.
2. Tag: Alpine Tier- und Pflanzenwelt
Gondelfahrt auf den Karwendel. Dort können wir Alpenbraunelle, Bergpieper, Schneefink und Alpendohle sehen und mit Glück auch Steinadler, Mauerläufer und Alpenschneehuhn. Und natürlich viele alpine Pflanzen. Nachmittags widmen wir uns den fantastisch blütenreichen Buckelwiesen am Tonihof.
Abends: Vortrag zur lokalen Tier- und Pflanzenwelt. Alternativ: Botanische Wanderung, Buckelwiesen/ Elmauer Alm.
3. Tag: Eibsee und Wank
Heute fahren wir zum Eibsee, der wunderschön unterhalb der Zugspitze gelegen ist. Hier wollen wir den Dreizehenspecht beobachten. Nachmittags fahren wir auf den Wank bei Garmisch-Partenkirchen. Dort hoffen wir auf Zitronenzeisig, Bergpieper, Tannenhäher und Ringdrossel.
4. Tag: Alpspitze
Heute wollen wir noch einmal hoch hinaus: Mit der Bahn auf den Osterfelder Kopf, südlich von Garmisch-Partenkirchen. Von hier wandern wir langsam hinab an die Waldgrenze und fahren von dort mit der Kreuzeckbahn wieder hinab. Unterwegs haben wir noch einmal die Möglichkeit, die hochalpine Vogelwelt zu erleben.
Wenn nachmittags noch Zeit ist, machen wir einen Abstecher in das Friedergrieß, einer faszinierenden Schuttlandschaft mit einer weiteren Chance auf den Dreizehenspecht.
5. Tag: Murnauer Moos
Das Murnauer Moos weist eine beachtliche Dichte an Wachtelkönigen und sichere Vorkommen von Karmingimpeln auf. Außerdem erwarten wir Schwarzkehlchen, Braunkehlchen, Neuntöter, Grasmücken und verschiedene Greifvögel. Eine zünftige Brotzeit (nicht inkl.) gibt's mittags in einer Jausenstation direkt am Gebiet.
6. Tag: Blütenpracht an der Falkenwand
Über den Vormittag widmen wir uns den reichhaltigen Buchenwäldern an der Falkenwand bei Ettal, an der wir Wespenbussard und Felsenschwalbe erwarten. Das Vorgelagerte Kalkhochmoor weist eine fantastische Vielfalt an Pflanzenarten auf. Hier können wir neben zahlreichen Orchideen und Trollblumen auch Neuntöter und Baumpieper beobachten.
Zum Abschluss nehmen wir eine Abschlusssuppe in einem nahe gelegenen Gasthaus zu uns.
Unterkunft
Sie wohnen in einem etwas außerhalb und ruhig gelegenen und familiär geführten Hotel, dass Ihnen jeden Komfort bietet.
Parkplätze direkt am Haus.
Die Zimmer sind mit viel Liebe eingerichtet und verfügen über Dusche/WC, Minibar, Telefon, Farbfernseher sowie Wandtresor. Die Gröblalm liegt frei und unverbaut in einer einzigartigen Panoramalage auf der Sonnenseite des Geigenbauorts Mittenwald, inmitten von Wiesen, Wäldern, Seen und bietet Ihnen einen traumhaften Blick auf das Karwendel und Wettersteingebirge.
Anreise
Mit dem Auto:
Von München auf der A95 Richtung Garmisch Partenkirchen, dann auf der B2 bzw. auf der B11 über Kochel/ Walchensee nach Mittenwald oder über die Inntalautobahn und die B177 über Innsbruck/ Seefeld
in Mittenwald Ausfahrt "Mittenwald Mitte"
Mit der Bahn: mit dem ICE über München direkt bis Mittenwald
auf Wunsch holen wir Sie vom Bahnhof ab.
Für Weithergereiste: Flughafen München 145 km
Flughafen Innsbruck 38 km
Mit der Bahn:
Zielbahnhof: Mittenwald
Der Bahnhof Mittenwald liegt ca. 30 Gehminuten vom Hotel Gröblalm entfernt. Falls Sie eine Abholung wünschen, informieren Sie uns bitte rechtzeitig, damit wir den Transfer für Sie organisieren können.
Die Reise endet am letzten Tag um ca. 13:00 Uhr. Ihren Transfer zum Bahnhof (Mittenwald) werden wir vor Ort organisieren.
Generelle Hinweise
- Zum Monatswechsel von Mai auf Juni, wenn die meisten Gipfel vom Schnee befreit und die Wanderwege gut passierbar sind, wollen wir fünf Tage in den Alpen verbringen. Als Standort hat sich Mittenwald bewährt. Von dort aus wollen wir im Gebirge beobachten. Unsere wichtigsten Beobachtungspunkte sind
- Die Gruppengröße dieser Reise beträgt 7 - 14 Personen. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann die Reise bis 3 Wochen vor Reiseantritt abgesagt werden. Sollte der Fall eintreten, versuchen wir immer die Reise trotzdem durchzuführen. Falls dies nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen gerne ein schönes Alternativangebot.
- Aufpreis bei 7 - 10 Teilnehmern: + 60,00 Euro pro Person
Anforderungen der Reise
mittelschwer, mit längeren Wanderungen bis 10km
die Karwendelspitze
der Wank
die Falkenwand
der Eibsee unterhalb der Zugspitze
das Murnauer Moos
und einige Gebiete bei Mittenwald - unter anderem die berühmten “Buckelwiesen” und andere wunderbare orchideenreiche Schmetterlingswiesen.
Wir werden keine Klettertouren oder Gewaltmärsche unternehmen. Die Karwendelspitze und auch der Wank sind mit einer Kabinen-Seilbahn erschlossen. Sie sollten in der Lage sein einfache Wanderungen zu bewältigen. Die Fahrten zu den Beobachtungsgebieten werden in Fahrgemeinschaften organisiert - so sind wir flexibler!
Ermäßigungen
- NABU/LBV-Mitglieder: 3% Rabatt
- Rabatt bei Onlinebuchung: 15,00 Euro pro Person
Zahlungsmodalitäten
- Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10 %
- Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
- Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.
Leistungen
- Programm wie beschrieben
- 5 Übernachtungen in schönem Hotel
- 5 x Halbpension
- 1 x Stehkaffee
- Begrüßungssuppe
- Ornithologisch und botanisch versierte Reiseleitung
- Dia-Vortrag "lokale Fauna & Flora"
- Kurtaxe
Nicht enthaltene Leistungen
- Anreise
- Eventuelle Eintritte
- Kosten für Seilbahnen
- Fahrten vor Ort in Fahrgemeinschaften
- Mittagessen
Reiseleitung
Christoph Moning
Veranstalter: birdingtours GmbH
Reisebericht 2011
Im Revier des Steinadlers
Datum: 30.05. - 04.06.2011
Reiseleiter und Autor: Dipl.-Biol. Norbert Model
Anzahl Teilnehmer: 12
Unterkunft: Hotel in Mittenwald
Beobachtungsorte:
- Mittenwald
- Riedboden
- Wank
- Loisach-Kochelseemoos
- Eibsee
- Murnauer Moos
- Alpspitze (Osterfelder Kopf - Kreuzeck)
- Friedergrieß
- Westliche Karwendelspitze
- Buckelwiesen am Tonihof
- Falkenwand/Dickenwald/Ettaler Weidmoos
Bei überwiegend sonnigem Wetter zeigten sich die Berge abgesehen von einem Nebel- und einem halben Gewitter(regen)tag von ihrer schönsten Seite. Die Tour überzeugte aufs Neue durch einmalige Beobachtungen der alpinen Vogelwelt in grandioser Kulisse. Die Gruppe konnte fast alle speziellen Alpenarten, darunter Alpenschneehuhn, Steinadler, Alpendohle, Tannenhäher, Mauerläufer und viele weitere genießen.
Vielen Teilnehmern wird wohl die Blütenpracht auf den Buckelwiesen oder im Ettaler Weidmoos unvergessen bleiben. Farbenprächtige Eindrücke hinterließen z.B. Trollblumen, Wiesenbocksbart, Brandknabenkraut, Mehlprimel, Enziane, Sibirische Schwertlilie und das Schmalblättrige Wollgras.
Höhepunkte:
- Eine Wasseramsel zeigte sich gut an der oberen Isar. Schöne Beobachtungen vom Berglaubsänger im Riedboden.
- Wank: Ringdrosseln und Bergpieper ausführlich singend. Schöne Beobachtung von Fichtenkreuzschnäbeln.
- Loisach-Kochelseemoos: Singende Karmingimpel, Feldschwirl, Blaukehlchen und jungeführende Schwarzkehlchen.
- Murnauer Moos: Weitere singende Karmingimpel und rufende Wachtelkönige. Braun- und Schwarzkehlchen sowie Neuntöter gut beobachtet.
- Alpenbraunellen-Gesang auf dem Osterfelder Kopf. Trotz dichten Nebels schöne Erstbeobachtungen von Alpenschneehuhn und Schneesperling auf dem Abstieg zur Hochalm. Am Kreuzeck Zeisig hoch drei: Zitronen-, Erlen-, Birkenzeisig!
- Friedergrieß: Also doch: Hurra, ein Steinadler!
- Westliche Karwendelspitze: Alpenschneehuhnpaar läuft in der Karwendelgrube fast in unsere Fernglas- Spektiv- bzw. Kameraobjektive. Schneesperlinge und Alpenbraunellen auf der Nahrungssuche. Alpendohlen fressen aus der Hand. Ein Mauerläuferpaar zeigt sich in Schmetterlingsmanier flatternd an Felswänden oberhalb des Tunnelausgangs.
- Blütenpracht auf den Buckelwiesen bei Mittenwald und im Ettaler Weidmoos. Felsenschwalben zirkulieren vor der Falkenwand.
Artenliste (98 Arten):
- Höckerschwan
- Kanadagans
- Rostgans
- Stockente
- Kolbenente
- Reiherente
- Schellente
- Gänsesäger
- Wachtel
- Alpenschneehuhn
- Haubentaucher
- Graureiher
- Weißstorch
- Wespenbussard
- Steinadler
- Rohrweihe
- Rotmilan
- Schwarzmilan
- Mäusebussard
- Baumfalke
- Turmfalke
- Wachtelkönig
- Blässhuhn
- Mittelmeermöwe
- Ringeltaube
- Türkentaube
- Kuckuck
- Mauersegler
- Grünspecht
- Schwarzspecht
- Buntspecht
- Neuntöter
- Alpendohle
- Elster
- Eichelhäher
- Tannenhäher
- Rabenkrähe
- Kolkrabe
- Blaumeise
- Kohlmeise
- Haubenmeise
- Tannenmeise
- Sumpfmeise
- Felsenschwalbe
- Rauchschwalbe
- Mehlschwalbe
- Schwanzmeise
- Berglaubsänger
- Fitis
- Zilpzalp
- Feldschwirl
- Sumpfrohrsänger
- Teichrohrsänger
- Gelbspötter
- Mönchsgrasmücke
- Gartengrasmücke
- Klappergrasmücke
- Wintergoldhähnchen
- Sommergoldhähnchen
- Mauerläufer
- Kleiber
- Waldbaumläufer
- Zaunkönig
- Star
- Wasseramsel
- Misteldrossel
- Ringdrossel
- Amsel
- Wacholderdrossel
- Singdrossel
- Grauschnäpper
- Trauerschnäpper
- Braunkehlchen
- Schwarzkehlchen
- Rotkehlchen
- Blaukehlchen
- Hausrotschwanz
- Gartenrotschwanz
- Alpenbraunelle
- Heckenbraunelle
- Haussperling
- Schneesperling
- Baumpieper
- Bergpieper
- Gebirgsstelze
- Bachstelze
- Buchfink
- Gimpel
- Karmingimpel
- Girlitz
- Fichtenkreuzschnabel
- Grünfink
- Stieglitz
- Zitronenzeisig
- Erlenzeisig
- Birkenzeisig
- Goldammer
- Rohrammer
Reisebericht 2010
15 Teilnehmer
Reiseleitung: Dr. Christoph Moning
Beobachtungsorte:
- Mittenwald
- Riedboden
- Murnauer Moos
- Loisach-Kochelseemoos
- Schloss Linderhof
- Falkenwand
- Eibsee
- Wank
- Kreuzeck
- Buckelwiesen am Tonihof
- Westliche Karwendelspitze
Trotz lang andauernder Regenfälle, die in weiten Teilen Bayerns zu Überschwemmungen führten, überzeugte diese Tour aufs Neue durch einmalige Beobachtungen der alpinen Vogelwelt in grandioser Kulisse. Die Gruppe konnte viele spezielle Alpenarten darunter Schneesperlinge, Alpenbraunellen, Alpendohlen, Steinadler, Ringdrosseln und viele weitere genießen. Besondere Höhepunkte waren die Beobachtung eines Rotfußfalken und eines Gänsegeiers sowie eines Mauerläufers, der sich nah und prächtig präsentierte.
Vielen Teilnehmern wird wohl die Blütenpracht auf den Buckelwiesen oder im Ettaler Weidmoos unvergessen bleiben, und so bleiben farbenprächtige Eindrücke von Trollblumen, Wiesenbocksbart, Brandknabenkraut, Alpenfettblatt, Mehlprimel und Enzian.
Höhepunkte waren:
- Westliche Karwendelspitze: Mindestens ein Mauerläufer zeigt sich singend und mehrfach in Schmetterlingsmanier über der Gruppe fliegend. Schneesperlinge füttern und erhellen den strahlend blauen Himmel. Alpendohlen aus nächster Nähe. Alpenbraunellen singend und beim Sonnenbad.
- Kreuzeck: Ein Gänsegeier ausführlich vor der Gruppe kreisend. Zwei Steinadler. Ausgiebige Beobachtungen von Fichtenkreuzschnäbeln, Alpendohlen und Bergpiepern.
- Loisach-Kochelseemoos: Ein vorjähriges Rotfußfalkenweibchen lässt sich ausführlich zusammen mit Baumfalken beobachten. Nachtigall, Blaukehlchen, fütternde Schwarzkehlchen.
- Schöne Beobachtungen vom Berglaubsänger im Riedboden und am sonnig gelegenen Hotel.
- Im Riedboden ließen sich zwei Steinadler bei der Beuteübergabe, Gänsesäger und eine Wasseramsel beobachten.
- Wank: Ringdrosseln und Bergpieper ausführlich singend. Schöne Beobachtungen von Fichtenkreuzschnäbeln.
- Murnauer Moos: Singende Karmingimpel, Feldschwirle, Braunkehlchen und vielfältige Blütenpracht.
- Eibsee: Ein Gänsesäger-Weibchen mit elf Jungen zieht in nächster Nähe vorüber.
- Blütenpracht im Ettaler Weidmoos und auf den Buckelwiesen bei Mittenwald.
Artenliste (91 Arten):
- Haubentaucher
- Graureiher
- Höckerschwan
- Stockente
- Reiherente
- Gänsesäger
- Schwarzmilan
- Gänsegeier
- Rohrweihe
- Mäusebussard
- Steinadler
- Turmfalke
- Rotfußfalke
- Baumfalke
- Alpenschneehuhn
- Teichhuhn
- Blässhuhn
- Bekassine
- Großer Brachvogel
- Lachmöwe
- Straßentaube
- Ringeltaube
- Kuckuck
- Mauersegler
- Schwarzspecht
- Buntspecht
- Grauspecht
- Grünspecht
- Rauchschwalbe
- Mehlschwalbe
- Baumpieper
- Bergpieper
- Gebirgsstelze
- Bachstelze
- Wasseramsel
- Zaunkönig
- Heckenbraunelle
- Alpenbraunelle
- Rotkehlchen
- Blaukehlchen
- Hausrotschwanz
- Gartenrotschwanz
- Nachtigall
- Braunkehlchen
- Schwarzkehlchen
- Ringdrossel
- Amsel
- Singdrossel
- Wacholderdrossel
- Feldschwirl
- Sumpfrohrsänger
- Teichrohrsänger
- Schilfrohrsänger
- Klappergrasmücke
- Gartengrasmücke
- Mönchsgrasmücke
- Berglaubsänger
- Zilpzalp
- Fitis
- Wintergoldhähnchen
- Sommergoldhähnchen
- Grauschnäpper
- Trauerschnäpper
- Schwanzmeise
- Sumpfmeise
- Weidenmeise
- Haubenmeise
- Tannenmeise
- Blaumeise
- Kohlmeise
- Kleiber
- Waldbaumläufer
- Mauerläufer
- Neuntöter
- Eichelhäher
- Alpendohle
- Rabenkrähe
- Kolkrabe
- Star
- Haussperling
- Schneesperling
- Buchfink
- Girlitz
- Grünfink
- Stieglitz
- Fichtenkreuzschnabel
- Karmingimpel
- Gimpel
- Zitronengirlitz
- Rohrammer
- Goldammer
Reisebericht 2009
Im Revier des Steinadlers - Die Tier- & Pflanzenwelt Oberbayerns vom 08. Juni - 13. Juni 2009
10 Teilnehmer
Reiseleitung: Christoph Moning
Hotel in Mittenwald
Beobachtungsorte:
- Mittenwald
- Riedboden
- Westliche Karwendelspitze
- Buckelwiesen am Tonihof
- Wank
- Eibsee
- Alpspitze
- Loisach-Kochelmoos
- Falkenwand
- Murnauer Moos
Diese Tour überzeugt stets auf neue durch einmalige Beobachtungen der alpinen Vogelwelt in grandioser Kulisse.
Zusätzlich standen vom LBV betreute Flächen auf dem Programm - so wie es sich für eine Jubiläumsreise anlässlich des 100-jährigen Jubiläums gehört!
Bei überwiegend sonnigem Wetter zeigten sich die Berge von ihrer schönsten Seite. Die Gruppe konnte fast alle speziellen Alpenarten darunter mehrfach Mauerläufer, Schneehühner, Birkhuhn, Schneesperlinge, Alpenbraunellen, Alpendohlen, Zitronengirlitze, Ringdrosseln, Felsenschwalben, Zwergschnäpper und viele weitere genießen.
Vielen Teilnehmern wird wohl die Blütenpracht auf den Buckelwiesen (besondere LBV-Flächen) oder vor der Falkenwand unvergessen bleiben, und so bleiben farbenprächtige Eindrücke von Trollblumen, Wiesenbocksbart, Brandknabenkraut, Alpenfettblatt, Mehlprimel und Enzian.
Höhepunkte waren:
- Schöne Beobachtungen vom Berglaubsänger im Riedboden. Ein überfliegender Steinadler. Flussuferläufer und Wasseramsel zeigten sich gut. Beide Arten brüten an der Isar.
- Westliche Karwendelspitze: Zwei Schneehühner balzend und bildfüllend im Spektiv. Schneesperlinge Insekten vom Schnee pickend. Alpenbraunellen in Familiengruppen. Ein Mauerläufer wechselt fortwährend in den Kessel an der Karwendelspitze, um Nahrung für seine Jungen zu suchen. Alpendohlen fressen aus der Hand.
- Wank: Ringdrossel mit Jungen. Bergpieper ausführlich singend. Ein Birkhuhn fliegt vor der Gruppe über den Hang.
- Eibsee: Ein Grauspecht balzt ausführlich, Tannenmeise und Berglaubsänger am Nest und als Höhepunkt ein balzendes rotkehliges Zwergschnäppermännchen.
- Alpspitze: Einzelne Schneesperlinge auf wenige Meter, Alpenbraunellen, Ringdrosseln, Zitronengirlitze, Fichtenkreuzschnäbel schießen fliegend durch die Gruppe und ein weiterer Mauerläufer.
- Loisach-Kochelmoos (besondere LBV-Fläche): Gänsesäger Weibchen mit acht Jungen, Bekassine balzend, Junge fütternde Blaukehlchen und Karmingimpel mehrfach schön gesehen.
- Murnauer Moos (besondere LBV-Fläche): Braun- und Schwarzkehlchen gut beobachtet. Einfliegende Bekassine, weitere Karmingimpel und vielfältige Blütenpracht.
- Falkenwand: Ein Paar Felsenschwalben attackiert einen Sperber. Abermals ein Mauerläufer. Maßlose Blütenpracht im Ettaler Weidmoos.
Artenliste (89 Arten):
- Haubentaucher
- Graureiher
- Stockente
- Reiherente
- Gänsesäger
- Schwarzmilan
- Rohrweihe
- Mäusebussard
- Steinadler
- Turmfalke
- Baumfalke
- Alpenschneehuhn
- Birkhuhn
- Wachtel
- Blässhuhn
- Bekassine
- Flussuferläufer
- Straßentaube
- Ringeltaube
- Kuckuck
- Mauersegler
- Schwarzspecht
- Buntspecht
- Grauspecht
- Rauchschwalbe
- Mehlschwalbe
- Felsenschwalbe
- Baumpieper
- Bergpieper
- Gebirgsstelze
- Bachstelze
- Wasseramsel
- Zaunkönig
- Heckenbraunelle
- Alpenbraunelle
- Rotkehlchen
- Blaukehlchen
- Hausrotschwanz
- Gartenrotschwanz
- Braunkehlchen
- Schwarzkehlchen
- Ringdrossel
- Amsel
- Singdrossel
- Wacholderdrossel
- Feldschwirl
- Sumpfrohrsänger
- Klappergrasmücke
- Gartengrasmücke
- Mönchsgrasmücke
- Gelbspötter
- Berglaubsänger
- Zilpzalp
- Fitis
- Wintergoldhähnchen
- Sommergoldhähnchen
- Grauschnäpper
- Zwergschnäpper
- Schwanzmeise
- Sumpfmeise
- Weidenmeise
- Haubenmeise
- Tannenmeise
- Blaumeise
- Kohlmeise
- Kleiber
- Waldbaumläufer
- Mauerläufer
- Neuntöter
- Eichelhäher
- Tannenhäher
- Elster
- Alpendohle
- Rabenkrähe
- Kolkrabe
- Star
- Haussperling
- Schneesperling
- Buchfink
- Girlitz
- Grünfink
- Stieglitz
- Erlenzeisig
- Fichtenkreuzschnabel
- Karmingimpel
- Gimpel
- Zitronengirlitz
- Rohrammer
- Goldammer
Reisebericht 2008
Oberbayern - Im Revier des Steinadlers 2008
13 Teilnehmer
Reiseleitung: Christoph Moning
Beobachtungsorte:
- Mittenwald
- Westliche Karwendelspitze
- Riedboden
- Eibsee
- Falkenwand
- Murnauer Moos
- Oberau
- Friedergrieß
- Kochelmoos
- Ammersee
Der hartnäckige Regen stellte das Durchhaltevermögen der Teilnehmer dieser schon traditionellen Reise auf eine harte Probe. Statt der in den Wolken hängenden hochalpinen Zone wichen wir vermehrt auf die landschaftlich nicht minder reizvollen Moore und Seen des Alpenvorlandes aus. Glücklicherweise öffnete sich am letzten Vormittag ein letztes regenfreies Zeitfenster auf der Westlichen Karwendelspitze, so dass die Gruppe noch die herrlichen Arten der hochalpinen Zone erleben konnte. So weicht denn unsere Artenliste auch deutlich von denen der Vorjahre ab. Statt Ringdrossel sahen wir Stelzenläufer, statt Zitronenzeisig sahen wir Kolbenenten und statt Tannenhäher erfreuten wir uns an Silberreiher und Trauerseeschwalbe. Trotz des Regens konnten noch nie so viele Arten auf dieser Reise beobachtet werden, was nicht zuletzt unserer langjährigen Erfahrung in der Region zu verdanken ist
Höhepunkte waren:
- Ausführliche Beobachtung des Berglaubsängers im landschaftlich beeindruckenden Riedboden, wo wir auch Gänsesäger, Wasseramsel und den als Brutvogel sehr seltenen Flussuferläufer in seinem natürlichen Bruthabitat beobachten konnten.
- Zwei Stelzenläufer aus kurzer Entfernung und ein Paar Duett singende Zwergohreulen mitten am Tag (!) sowie das Treiben in der Möwen- und Flussseeschwalbenkolonie am Ammersee, an der sich auch eine Trauerseeschwalbe, Eisvogel sowie diverse Schwarzmilane zeigten.
- Gesang von Wachtel, Wachtelkönig und Karmingimpel im Murnauer Moos. Letztere ließen sich wunderbar lang beobachten, der Wachtelkönig putzte sich gar am Wegrand, was allen Teilnehmern die oftmals persönliche Erstbeobachtung dieser extrem heimlichen Art ermöglichte.
- Ebenfalls im Murnauer Moos ausführliche Beobachtung eines Weißrückenspechtpaares aus kürzester Distanz! Kleinspechte, Braun- und Schwarzkehlchen sowie Neuntöter am Wegrand.
- Eingehende Beobachtung von Alpenschneehuhn, Mauerläufer, Alpenbraunelle, Schneesperling und Alpendohle auf der Westlichen Karwendelspitze.
- Balzende Bekassinen und ausführliche Beobachtung von Blaukehlchen im Loisach-Kochelmoos.
- Lange Beobachtung von Felsenschwalben an der Falkenwand.
Artenliste (112 Arten):
- Zwergtaucher
- Haubentaucher
- Kormoran
- Graureiher
- Silberreiher
- Höckerschwan
- Graugans
- Schnatterente
- Stockente
- Kolbenente
- Reiherente
- Schellente
- Gänsesäger
- Rotmilan
- Schwarzmilan
- Sperber
- Habicht
- Mäusebussard
- Turmfalke
- Baumfalke
- Alpenschneehuhn
- Wachtel
- Wasserralle
- Wachtelkönig
- Teichhuhn
- Blässhuhn
- Stelzenläufer
- Flussregenpfeifer
- Bekassine
- Flussuferläufer
- Waldwasserläufer
- Mittelmeermöwe
- Lachmöwe
- Flussseeschwalbe
- Trauerseeschwalbe
Straßentaube
- Ringeltaube
- Türkentaube
- Kuckuck
- Zwergohreule
- Mauersegler
- Eisvogel
- Kleinspecht
- Grünspecht
- Schwarzspecht
- Buntspecht
- Weißrückenspecht
- Rauchschwalbe
- Mehlschwalbe
- Uferschwalbe
- Felsenschwalbe
- Baumpieper
- Bergpieper
- Gebirgsstelze
- Bachstelze
- Wasseramsel
- Zaunkönig
- Mauerläufer
- Heckenbraunelle
- Alpenbraunelle
- Rotkehlchen
- Hausrotschwanz
- Braunkehlchen
- Schwarzkehlchen
- Amsel
- Singdrossel
- Misteldrossel
- Wacholderdrossel
- Blaukehlchen
- Feldschwirl
- Schilfrohrsänger
- Sumpfrohrsänger
- Teichrohrsänger
- Gelbspötter
- Gartengrasmücke
- Mönchsgrasmücke
- Berglaubsänger
- Zilpzalp
- Fitis
- Wintergoldhähnchen
- Sommergoldhähnchen
- Grauschnäpper
- Schwanzmeise
- Sumpfmeise
- Weidenmeise
- Haubenmeise
- Tannenmeise
- Blaumeise
- Kohlmeise
- Kleiber
- Waldbaumläufer
- Gartenbaumläufer
- Neuntöter
- Eichelhäher
- Elster
- Alpendohle
- Rabenkrähe
- Kolkrabe
- Star
- Haussperling
- Feldsperling
- Schneesperling
- Buchfink
- Girlitz
- Grünfink
- Stieglitz
- Birkenzeisig
- Fichtenkreuzschnabel
- Karmingimpel
- Gimpel
- Goldammer
- Rohrammer
Teilnehmerresonanz:
OBB 01 vom 31.05. - 05.06.2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Ihnen noch gerne Dank sagen.
Die Reise hat mir (trotz des Pechs mit dem Regen) sehr gut gefallen.
Christoph Moning hat die Reiseleitung wirklich sehr gut gemacht.
Hatte immer die richtige Idee für das jeweilige Wetter
und sein Wissen über die Vögelchen ist phantastisch.
Freundliche Grüße aus München
Waltraud H.
OBB 01 vom 08.06. - 13.06.2009
Es war eine herrliche Woche, in der wir mit 10 TeilnehmerInnen und dem kompetenten und sympathischen Leiter Christoph Moning in der Gegend um Mittenwald und Garmisch-Partenkirchen bei fast immer schönem Wetter 3x mit der Seilbahn auf der Westlichen Karwendelspitze ( 2230 m ),dem Osterfelder Kopf und dem Wank seltene Vögel (z.B. Mauerläufer und Alpenschneehuhn ),die alpine Flora und eine faszinierende Bergwelt beobachten bzw. betrachten konnten: Im Hintergrund die Zugspitze und andere gewaltige Felsmassive, zu unseren Füßen Enziane, Aurikel, Steinbrechgewächse u.v.a., an der Felswand der Mauerläufer, im Schneefeld das Schneehuhn. Auch die anderen Landschaften: Der Riedboden, eine Schwemmlandschaft entlang der Isar, der Mischwald um den Eibsee, die Buckelwiesen mit großer Pflanzenvielfalt, das Murnauer Moos waren voller schöner Überraschungen,z.B. Wasseramsel, Blaukehlchen am Ufer der Loisach und Bekassine. Nur der Wachtelkönig ließ sich nicht blicken. Die Wanderungen ( längste Strecke 13 km ) waren gut zu schaffen, so dass diese Reise auch für 60+Personen zu bewältigen ist. Ich war in jeder Beziehung von dieser Tour begeistert und habe Lust sie noch einmal zu machen.






















































