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Nomaden der Lüfte - Wintergäste in Holland 4 Tage/ 3 Nächte

Bei dieser Traditionsreise, die beinahe Kult-Charakter hat, erwarten Sie viele Tausend, wahrscheinlich mehrere Zehntausend, Wildgänse aus der Subarktis auf den weiten und fetten Wiesen Westfrieslands zwischen Windmühlen und kleinen Dörfern. Schon zum Frühstück erleben Sie den Flug der Gänseschwärme von den nahe am Hotel liegenden Schlafplätzen zu den Wiesen.

Hunderttausende nordischer Wildgänse überwintern in den klimatisch günstigen Gebieten am Niederrhein, Flevoland und in Friesland. Unser Beobachtungsgebiet reicht vom Niederrhein bei Emmerich über das Ijsselmeer bis hoch zum Lauwersmeer nördlich von Groningen.

Neben den riesigen Gänsescharen lassen sich auch andere nordische Gäste wie Enten, Säger, See- und Lappentaucher, Greifvögel und Singvögel beobachten. Neben den regelmäßigen Überwinterern wie Graugans, Saatgans, Blässgans, Nonnengans, Ringelgans sind eine Besonderheit Kurzschnabelgänse am Ijsselmeer, die jetzt je nach Witterung vielleicht kurz vor dem Heimzug stehen.

Mit viel Glück lassen sich auch Seltenheiten wie Zwerggans, Rothalsgans und Schneegans entdecken. Aber auch Grönländische Blässgänse und Grönländische Ringelgänse (Hellbäuchige Ringelgans) werden hier zwischen Rhein und Wattenmeer alljährlich beobachtet. Alle drei europäischen Schwanarten stehen auf der Liste: Höckerschwan (Massenvorkommen am Ijsselmeer), Singschwan und Zwergschwan.

An der Wattenmeerküste erwarten wir überwinternde Brachvögel, Rotschenkel., Säbelschnäbler, Alpenstandläufer und andere Limikolen. Aber auch Singvögel wollen wir sehen: Schneeammern, Berghänflinge, Strandpieper, Ohrenlerchen und nordische Drosseln stehen auf der Wunschliste.

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Aufpreis bei 14 - 17 Teilnehmern: + 50,00 Euro pro Person

Der Karnevalsklassiker!
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Diese Reise geht über Rosenmontag!
1. Tag: Erste Beobachtungen am Niederrhein und auf Flevoland

Die Reise beginnt gegen 8 Uhr in Bochum. In Emmerich beginnen wir bereits mit unseren Beobachtungen! Dabei fahren wir mit den Kleinbussen den Niederrhein entlang, biegen nach Norden zum riesigen Polder "Flevoland" am Ijsselmeer ab. Wir erwarten schon am ersten Tag viele Tausend Gänse, Enten und erste Limikolen. Am Abend treffen wir in unserem Hotel in Makkum ein. Das Hotel liegt direkt am Strand des Ijsselmeeres - schon vor dem Frühstück können Sie bei einem Blick aus dem Fenster Rotschenkel, Möwen, Gänsesäger oder andere Wintervögel beobachten! Sie können gerne auch auf eigene Faust bis Makkum anreisen, sagen Sie uns bitte in dem Fall Bescheid!

Tag 2: Wattenmeer und Lauwersmeer

Wieder starten wir in den Minivans in die friesische Landschaft. Heute fahren wir zum Wattenmeer. Wir besuchen wertvolle Außendeichsbereiche und wollen dort weitere Wildgänse, Greife und Kleinvögel beobachten. Unser nächstes Ziel: der Ableger nach Ameland. Hier im Hafengebiet sind wir vom Wattenmeer und einigen typischen Salzwiesenresten umgeben, die wir nach Möwen, Regenpfeifern, Strandläufern und Wasserläufern absuchen. Mit Glück sind auch seltenere Entenarten oder Greife zu erwarten. Am Lauwersmeer erwartet uns eine Fülle von verschiedenen Lebensräumen mit Tausenden Enten, Gänsen, Limikolen. Mit Glück auch Wildschwäne, Greife (Wanderfalken) und Limikolen. Auf der Rückfahrt nach Makkum fahren wir dem Sonnenuntergang entgegen. Bei unserer Fahrt zuum Lauwersmeer weiter nach Westen machen wir noch Abstecher.

Tag 3: Makkum, Workum und das Gaasterland am Ostufer des Ijsselmeeres

Nach dem reichhaltigen Frühstück steigen wir in die Minivans und erkunden die Vogelwelt zwischen Makkum und dem Gaasterland. Wir können hier zehntausende Nonnen-, Blässgänse erwarten und hoffen auch in den riesigen Schwärmen Besonderheiten wie Schneegans oder Rothalsgans zu entdecken. Je nach Wetterlage können wir auch Kurzschnabelgänse (vor allem im Gaasterland) sehen. Auf den Feuchtwiesen tummeln sich jetzt Brachvögel, Goldregenpfeifer und Kiebitze. Bei einem Blick über den Deich können wir auf dem Ijsselmeer Tausende von Bergenten, Kormorane, Brandgänse auf dem Wasser erwarten.

Tag 4: Die Deichtour über Abschlussdeich und Markermeerdeich

Heute bilden wir wieder Fahrgemeinschaften. Seevögel stehen auf dem Programm. Unser erstes Ziel ist der riesige Abschlussdeich, der seit 1932 die ehemalige Zuidersee von der Nordsee trennt und das Ijsselmeer entstehen ließ. An drei Stellen werden wir bei der Überfahrt über diesen symbolträchtigen Deich anhalten und nach Wasservögeln Ausschau halten. In den Vorjahren konnten wir Bergenten, Trauerenten, Sterntaucher, Ohrentaucher beobachten. Schneeammern und andere durchziehende Singvögel nutzen den Deich als Raststätte in der Wasserwüste. Unseren letzten Halt machen wir auf dem Deich, der das Markermeer vom Ijsselmeer trennt. Bei "Appelgebak met slagroom" (Apfelkuchen mit Schlagsahne) verabschieden wir uns von Holland und fahren mit dem Bus über Emmerich zurück nach Bochum. Die Bahnabreise ist ab Emmerich, bzw. Bochum möglich.

Anreise und Hinweise

Wir fahren am Freitag von Bochum aus im Bus (je nach Gruppengröße auch Kleinbusse) morgens um ca. 8 Uhr los und kommen am Montagabend gegen 20 Uhr wieder zurück. Zustieg ist auch am Niederrhein in Emmerich um 10 Uhr möglich (für alle die aus dem Norden anreisen) - dort kann der PKW kostenlos im Parkhaus am Bhf abgestellt werden. Rückkehr dort am Montag gegen 18 Uhr. Bitte geben Sie uns Ihren Zustieg bekannt. Übernachten werden wir in dem kleinen Städchen Makkum in einem guten Hotel direkt am Strand des Ijsselmeeres! Sie können gerne auch auf eigene Faust bis Makkum anreisen, sagen Sie uns bitte in dem Fall Bescheid! Dort treffen wir uns allerdings erst am Abend, da unterwegs ab Emmerich beobachtet wird. Wir wollen das Licht der kurzen Tage voll ausnutzen und werden deshalb nach dem traditionell reichhaltigen holländischem Frühstück den Tag nutzen. Mittagspausen machen wir unterwegs! TIPP: Spektive mitnehmen. Kaum Schlepperei! Viele Beobachtungen werden wir von den Fahrstraßen aus machen, so stören wir am wenigsten! TIPP: Probieren Sie mal die riesigen, leckeren Pannèkoekèn - Pfannekuchen!

Generelle Hinweise
  • Diese Reise ist besonders für Einsteiger geeignet!
  • Anforderungen der Reise: einfache Reise ohne Anforderungen
  • Die Gruppengröße dieser Reise beträgt 14 - 22 Personen. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann die Reise bis 3 Wochen vor Reiseantritt abgesagt werden. Sollte der Fall eintreten, versuchen wir immer die Reise trotzdem durchzuführen. Falls dies nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen gerne ein schönes Alternativangebot.
  • Aufpreis bei 14 - 17 Teilnehmern: + 50,00 Euro pro Person
Ermäßigungen
  • NABU/LBV-Mitglieder: 3% Rabatt
  • Rabatt bei Onlinebuchung: 15,00 Euro pro Person
Zahlungsmodalitäten
  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10 %
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.
Leistungen
  • Alle Transfers in (Mini-) Bussen ab/bis Essen
  • 4x Übernachtung in einem guten Mittelklasse- Hotel in Makkum (DZ/EZ mit DU/WC)
  • 4 x Frühstück
  • 4 x Abendessen
  • Kurtaxe
  • sehr gute erfahrene Reiseleitung
Nicht enthaltene Leistungen
  • Mittagessen (wir suchen uns was vor Ort)
  • eigene An- und Abreise ab/bis Essen bzw. Makkum
Reiseleiter

Thomas Griesohn-Pflieger

Veranstalter: birdingtours GmbH
Reisebericht 2011

Nomaden der Lüfte 2011: Reisebericht „Nomaden der Lüfte – Wintergäste in Holland“, 04. – 07. März 201

Bilder/Video zur Reise finden Sie unter:

www.youtube.com/watch

Reiseleitung: Thomas Griesohn-Pflieger, Matthias Baumgart, Christoph Hercher, zusätzlich Irmela Dörries als Vertreterin der VÖGEL-Redaktion 23 Teilnehmer

Hotel in Makku

Beobachtungsorte:
  • Niederrhein bei Emmerich
  • Oostvaardersplassen (Flevoland)
  • Wiesen und Felder zwischen Makkum und Workum
  • Fährableger bei Holwerd
  • Salzwiesen bei Paesens
  • Lauwersmeer
  • Nordsee vom Abschlussdeich IJsselmeer
  • Hafen von Den Oever
  • De Putten (Noord-Holland)

Seit neun Jahren wird diese Fahrt durchgeführt, doch haben wir noch nie so viele Gänsearten, und zwar zwölf (mit Brandgans), feststellen können. Da es auch immer wieder andere Besonderheiten gibt, ist diese Fahrt auch für Teilnehmer interessant, die selbst schon öfters teilgenommen haben. Es gibt tatsächlich Vogelbeobachter, die schon mindestens sechs Mal mitgefahren sind

Besonderheiten:
  • Aus den Zigtausenden Bläss- und Weißwangengänsen, an denen wir uns satt sehen konnten, pickten wir drei Rothalsgänse heraus.
  • Die Anzahl der skandinavischen Zwerggänsen in De Putten war sensationell hoch. Wir fanden insgesamt nahe beieinander stehend über 60 dieser seltenen Gänse. Viel davon unberingt.
  • Am Abschlußdeich sahen wir einen Schwarm von rund 20 Schneeammern. Eine seltene Ansammlung!
  • Eine ungewöhnlich große Anzahl von Ohrenlerchen, konnten wir in den Salzwiesen vor Holwerd sehen.

Bei der folgenden Artenliste legen wir die aktuelle Systematik zu Grunde und entnehmen die Reihenfolge dem sehr zu empfehlenden „Was fliegt denn da?“ von Barthel/Dougalis.

  • Höckerschwan,
  • Singschwan,
  • Zwergschwan,
  • Tundrasaatgans, wenige
  • Kurzschnabelgans,
  • ZWERGGANS, über 60 am traditionellem Überwinterungsplatz in De Putten
  • Blässgans, Tausende
  • Graugans, viele Hundert
  • ROTHALSGANS, 3 bei Weißwangengänsen am Lauwersmeer
  • Zwergkanadagans,
  • Kanadagans, wenige
  • Ringelgans,
  • Weißwangengans, Zehntausende
  • Nilgans
  • Brandgans
  • Schnatterente
  • Pfeifente
  • Stockente
  • Löffelente, Balz von ca. 40 Individuen bei Oostvaardersplassen
  • Spießente
  • Krickente
  • Tafelente
  • Reiherente
  • Bergente
  • Eiderente
  • Schellente
  • Zwergsäger
  • Mittelsäger
  • Gänsesäger
  • Zwergtaucher
  • Haubentaucher
  • Kormoran
  • Silberreiher, mehrfach
  • Graureiher
  • LÖFFLER,
  • Mäusebussard
  • RAUFUßBUSSARD,
  • Kornweihe
  • Rohrweihe 1
  • Sperber
  • Wanderfalke, 1 ad. in Emmerich, 1 immat. in den Salzwiesen bei Holwerd
  • Turmfalke
  • Teichhuhn
  • Fasan
  • Rebhuhn
  • Blässhuhn
  • Austernfischer
  • Säbelschnäbler
  • Kiebitz
  • Goldregenpfeifer, hunderte
  • Sandregenpfeifer
  • Großer Brachvogel, Tausende
  • Uferschnepfe
  • Rotschenkel
  • Steinwälzer
  • Alpenstrandläufer
  • Lachmöwe
  • Sturmmöwe
  • Silbermöwe
  • Mantelmöwe
  • Buntspecht
  • Straßentaube
  • Hohltaube
  • Ringeltaube
  • Türkentaube
  • Eichelhäher
  • Elster
  • Dohle
  • Saatkrähe
  • Rabenkrähe
  • Kohlmeise
  • Blaumeise
  • Gartenbaumläufer
  • Feldlerche
  • Star
  • Zaunkönig
  • Amsel
  • Singdrossel
  • Wacholderdrossel
  • Rotkehlchen
  • Haussperling
  • Wiesenpieper
  • Strandpieper
  • Bachstelze
  • Buchfink
  • Stieglitz
  • SCHNEEAMMER, 20 auf dem Abschlußdeich
Insgesamt 94 Vogelarten

sowie Wanderratte, Kaninchen, Feldhase, Fuchs, Rothirsch, Konikpferde und Heckrinder

Reisebericht 2009

Nomaden der Lüfte 2009: Alle Gänsearten Reisebericht „Nomaden der Lüfte – Wintergäste in Holland“, 20. –23. Februar 2009 Bilder zur Reise finden Sie unter picasaweb.google.de/rainer.traveltonature/HollandGansetourFeb09 Reiseleitung: Thomas Griesohn-Pflieger, zusätzlich Irmela Dörries als Vertreterin der VÖGEL-Redaktion 14 Teilnehmer

Hotel in Makku

Beobachtungsorte:
  • Niederrhein bei Emmerich
  • Oostvaardersplassen (Flevoland)
  • Wiesen und Felder zwischen Makkum und Workum
  • Fährableger bei Holwerd
  • Salzwiesen bei Paesens
  • Lauwersmeer
  • Nordsee vom Abschlussdeich IJsselmeer
  • Hafen von Den Oever
  • De Putten (Noord-Holland)

Seit neun Jahren wird diese Fahrt durchgeführt, doch haben wir noch nie so viele Gänsearten, und zwar zwölf (mit Brandgans), feststellen können. Da es auch immer wieder andere Besonderheiten gibt, ist diese Fahrt auch für Teilnehmer interessant, die selbst schon öfters teilgenommen haben. Es gibt tatsächlich Vogelbeobachter, die schon mindestens sechs Mal mitgefahren sind

  • Niederrhein bei Emmerich
  • Oostvaardersplassen (Flevoland)
  • Wiesen und Felder zwischen Makkum und Workum
  • Fährableger bei Holwerd
  • Salzwiesen bei Paesens
  • Lauwersmeer
  • Nordsee vom Abschlussdeich IJsselmeer
  • Hafen von Den Oever
  • De Putten (Noord-Holland)

Seit sieben Jahren wird diese Fahrt durchgeführt, doch haben wir noch nie so viele Gänsearten, und zwar alle dort möglichen, feststellen können. Da es auch immer wieder andere Besonderheiten gibt, ist diese Fahrt auch für Teilnehmer interessant, die selbst schon öfters teilgenommen haben. Es gibt tatsächlich Vogelbeobachter, die in diesem Jahr zum sechsten Mal mitgefahren sind

Besonderheiten:
  • Aus den Zigtausenden Bläss- und Weißwangengänsen, an denen wir uns satt sehen konnten, pickten wir drei Rothalsgänse heraus.
  • Die Anzahl der skandinavischen Zwerggänsen in De Putten war sensationell hoch. Wir fanden insgesamt nahe beieinander stehend über 60 dieser seltenen Gänse. Viel davon unberingt.
  • Am Abschlußdeich sahen wir einen Schwarm von rund 20 Schneeammern. Eine seltene Ansammlung!
  • Eine ungewöhnlich große Anzahl von Ohrenlerchen, konnten wir in den Salzwiesen vor Holwerd sehen.

Bei der folgenden Artenliste legen wir die aktuelle Systematik zu Grunde und entnehmen die Reihenfolge dem sehr zu empfehlenden „Was fliegt denn da?“ von Barthel/Dougalis.

  • Höckerschwan,
  • Singschwan,
  • Zwergschwan,
  • Tundrasaatgans, wenige
  • Kurzschnabelgans,
  • ZWERGGANS, über 60 am traditionellem Überwinterungsplatz in De Putten
  • Blässgans, Tausende
  • Graugans, viele Hundert
  • ROTHALSGANS, 3 bei Weißwangengänsen am Lauwersmeer
  • Zwergkanadagans,
  • Kanadagans, wenige
  • Ringelgans,
  • Weißwangengans, Zehntausende
  • Nilgans
  • Brandgans
  • Schnatterente
  • Pfeifente
  • Stockente
  • Löffelente, Balz von ca. 40 Individuen bei Oostvaardersplassen
  • Spießente
  • Krickente
  • Tafelente
  • Reiherente
  • Bergente
  • Eiderente
  • Schellente
  • Zwergsäger
  • Mittelsäger
  • Gänsesäger
  • Zwergtaucher
  • Haubentaucher
  • Kormoran
  • Silberreiher, mehrfach
  • Graureiher
  • LÖFFLER,
  • Mäusebussard
  • RAUFUßBUSSARD,
  • Kornweihe
  • Rohrweihe 1
  • Sperber
  • Wanderfalke, 1 ad. in Emmerich, 1 immat. in den Salzwiesen bei Holwerd
  • Turmfalke
  • Teichhuhn
  • Fasan
  • Rebhuhn
  • Blässhuhn
  • Austernfischer
  • Säbelschnäbler
  • Kiebitz
  • Goldregenpfeifer, hunderte
  • Sandregenpfeifer
  • Großer Brachvogel, Tausende
  • Uferschnepfe
  • Rotschenkel
  • Steinwälzer
  • Alpenstrandläufer
  • Lachmöwe
  • Sturmmöwe
  • Silbermöwe
  • Mantelmöwe
  • Buntspecht
  • Straßentaube
  • Hohltaube
  • Ringeltaube
  • Türkentaube
  • Eichelhäher
  • Elster
  • Dohle
  • Saatkrähe
  • Rabenkrähe
  • Kohlmeise
  • Blaumeise
  • Gartenbaumläufer
  • Feldlerche
  • Star
  • Zaunkönig
  • Amsel
  • Singdrossel
  • Wacholderdrossel
  • Rotkehlchen
  • Haussperling
  • Wiesenpieper
  • Strandpieper
  • Bachstelze
  • Buchfink
  • Stieglitz
  • SCHNEEAMMER, 20 auf dem Abschlußdeich
  • Eine unberingte, weiße Schneegans mit Bläss- und Graugänsen zusammen in Flevoland
  • Aus den Zigtausenden Bläss- und Weißwangengänsen, an denen wir uns satt sehen konnten, pickten wir eine Rothalsgans und insgesamt sechs Zwergkanadagänse heraus.
  • Im Bantpolder am Lauwersmeer konnten wir unter Hunderten Ringelgänsen die dort seit einigen Tagen gemeldete Pazifische Ringelgans sehen.
  • Die Anzahl der skandinavischen Zwerggänsen in De Putten war sensationell hoch. Wir fanden insgesamt nahe beieinander stehend 42 dieser seltenen Gänse. Viel davon unberingt.
  • In Salzwiesen nicht weit davon sahen wir einen Schwarm von rund Schneeammern. Eine seltene Ansammlung!
  • Eine ungewöhnlich große Anzahl von Strandpiepern, mindestens 40 Stück, konnten wir mit etwa einem Dutzend Berghänflingen in den Salzwiesen vor Holwerd sehen.
  • Zweimal Rohrdommel, einmal im Schilfrand am Straßengraben und einmal fliegend

Bei der folgenden Artenliste legen wir die aktuelle Systematik zu Grunde und entnehmen die Reihenfolge dem sehr zu empfehlenden „Was fliegt denn da?“ von Barthel/Dougalis.

  • Höckerschwan
  • Singschwan, ca. 20 in Oostvaardersplassen und zehn am Lauwersmeer
  • Zwergschwan, insgesamt ca. 500
  • Tundrasaatgans, wenige
  • Kurzschnabelgans, ca. 40
  • ZWERGGANS, 42 am traditionellem Überwinterungsplatz in De Putten
  • Blässgans, Tausende
  • Graugans, viele Hundert
  • ROTHALSGANS, 1 bei Weißwangengänsen am Lauwersmeer
  • Zwergkanadagans, sechs (hutchinsii?) bei Weißwangengänsen
  • Kanadagans, wenige
  • Ringelgans, auch Pazifische Ringelgans!
  • Weißwangengans, Zehntausende
  • Nilgans
  • Brandgans
  • Schnatterente
  • Pfeifente
  • Stockente
  • Löffelente
  • Spießente
  • Krickente
  • KOLBENENTE
  • Tafelente
  • Reiherente
  • Bergente
  • Eiderente
  • Schellente
  • Zwergsäger
  • Mittelsäger
  • Gänsesäger
  • Zwergtaucher
  • Haubentaucher
  • Kormoran
  • Silberreiher, mehrfach
  • Seidenreiher, an der Straße in Noordholland
  • Graureiher
  • Rohrdommel
  • LÖFFLER, 1 bei Makkum
  • Mäusebussard
  • RAUFUßBUSSARD, mind. 2 immat.
  • Kornweihe
  • Rohrweihe 1
  • Sperber
  • Wanderfalke, 1 ad. in Emmerich, 1 immat. in Paesens
  • Turmfalke
  • Teichhuhn
  • Fasan
  • Rebhuhn
  • Blässhuhn
  • Austernfischer
  • Säbelschnäbler
  • Kiebitz
  • Kiebitzregenpfeifer, 1 in Holwerd
  • Goldregenpfeifer, hunderte
  • Sandregenpfeifer
  • Großer Brachvogel, Tausende
  • Uferschnepfe
  • Bekassine
  • Rotschenkel
  • Dunkler Wasserläufer, 3 in De Putten
  • Steinwälzer
  • Alpenstrandläufer
  • Lachmöwe
  • Sturmmöwe
  • Silbermöwe
  • STEPPENMÖWE 1 ad. Warkumerwaard
  • Mantelmöwe
  • Heringsmöwe, nur in Noordholland
  • Buntspecht
  • Straßentaube
  • Hohltaube
  • Ringeltaube
  • Türkentaube
  • Eichelhäher
  • Elster
  • Dohle
  • Saatkrähe
  • Rabenkrähe
  • Schwanzmeise
  • Kohlmeise
  • Blaumeise
  • Gartenbaumläufer
  • Feldlerche
  • Wintergoldhähnchen
  • Star
  • Zaunkönig
  • Amsel
  • Singdrossel
  • Wacholderdrossel
  • Rotdrossel
  • Misteldrossel
  • Rotkehlchen
  • Haussperling
  • Bergstelze, an einem Bauernhof bei Ferwoude
  • Wiesenpieper
  • Strandpieper
  • Bachstelze
  • Buchfink
  • Stieglitz
  • BERGHÄNFLING, in Holwerd
  • SCHNEEAMMER, 3 in Holwerd, ca. 100 in den Salzwiesen bei Paesens
  • Rohrammer
Insgesamt 101 Vogelarten

sowie Biberspuren, Kaninchen, Feldhase, Fuchs, Rothirsch, Konikpferde und Heckrinder

Reisebericht 2008

Reisebericht „Nomaden der Lüfte – Wintergäste in Holland“, 1. – 4. Februar 2008 Reiseleitung: Thomas Griesohn-Pflieger und Matthias Baumgart, zusätzlich Irmela Dörries als Vertreterin der VÖGEL-Redaktion 23 Teilnehmer

Hotel in Makku

Beobachtungsorte:
  • Niederrhein bei Emmerich
  • Oostvaardersplassen (Flevoland)
  • Wiesen und Felder zwischen Makkum und Workum
  • Fährableger bei Holwerd
  • Salzwiesen bei Paesens
  • Lauwersmeer
  • Nordsee vom Abschlussdeich IJsselmeer
  • Hafen von Den Oever
  • De Putten (Noord-Holland)

Seit neun Jahren wird diese Fahrt durchgeführt, doch haben wir noch nie so viele Gänsearten, und zwar zwölf (mit Brandgans), feststellen können. Da es auch immer wieder andere Besonderheiten gibt, ist diese Fahrt auch für Teilnehmer interessant, die selbst schon öfters teilgenommen haben. Es gibt tatsächlich Vogelbeobachter, die schon mindestens sechs Mal mitgefahren sind

  • Niederrhein bei Emmerich
  • Oostvaardersplassen (Flevoland)
  • Wiesen und Felder zwischen Makkum und Workum
  • Fährableger bei Holwerd
  • Salzwiesen bei Paesens
  • Lauwersmeer
  • Nordsee vom Abschlussdeich IJsselmeer
  • Hafen von Den Oever
  • De Putten (Noord-Holland)
Besonderheiten:
  • Aus den Zigtausenden Bläss- und Weißwangengänsen, an denen wir uns satt sehen konnten, pickten wir drei Rothalsgänse heraus.
  • Die Anzahl der skandinavischen Zwerggänsen in De Putten war sensationell hoch. Wir fanden insgesamt nahe beieinander stehend über 60 dieser seltenen Gänse. Viel davon unberingt.
  • Am Abschlußdeich sahen wir einen Schwarm von rund 20 Schneeammern. Eine seltene Ansammlung!
  • Eine ungewöhnlich große Anzahl von Ohrenlerchen, konnten wir in den Salzwiesen vor Holwerd sehen.

Bei der folgenden Artenliste legen wir die aktuelle Systematik zu Grunde und entnehmen die Reihenfolge dem sehr zu empfehlenden „Was fliegt denn da?“ von Barthel/Dougalis.

  • Höckerschwan,
  • Singschwan,
  • Zwergschwan,
  • Tundrasaatgans, wenige
  • Kurzschnabelgans,
  • ZWERGGANS, über 60 am traditionellem Überwinterungsplatz in De Putten
  • Blässgans, Tausende
  • Graugans, viele Hundert
  • ROTHALSGANS, 3 bei Weißwangengänsen am Lauwersmeer
  • Zwergkanadagans,
  • Kanadagans, wenige
  • Ringelgans,
  • Weißwangengans, Zehntausende
  • Nilgans
  • Brandgans
  • Schnatterente
  • Pfeifente
  • Stockente
  • Löffelente, Balz von ca. 40 Individuen bei Oostvaardersplassen
  • Spießente
  • Krickente
  • Tafelente
  • Reiherente
  • Bergente
  • Eiderente
  • Schellente
  • Zwergsäger
  • Mittelsäger
  • Gänsesäger
  • Zwergtaucher
  • Haubentaucher
  • Kormoran
  • Silberreiher, mehrfach
  • Graureiher
  • LÖFFLER,
  • Mäusebussard
  • RAUFUßBUSSARD,
  • Kornweihe
  • Rohrweihe 1
  • Sperber
  • Wanderfalke, 1 ad. in Emmerich, 1 immat. in den Salzwiesen bei Holwerd
  • Turmfalke
  • Teichhuhn
  • Fasan
  • Rebhuhn
  • Blässhuhn
  • Austernfischer
  • Säbelschnäbler
  • Kiebitz
  • Goldregenpfeifer, hunderte
  • Sandregenpfeifer
  • Großer Brachvogel, Tausende
  • Uferschnepfe
  • Rotschenkel
  • Steinwälzer
  • Alpenstrandläufer
  • Lachmöwe
  • Sturmmöwe
  • Silbermöwe
  • Mantelmöwe
  • Buntspecht
  • Straßentaube
  • Hohltaube
  • Ringeltaube
  • Türkentaube
  • Eichelhäher
  • Elster
  • Dohle
  • Saatkrähe
  • Rabenkrähe
  • Kohlmeise
  • Blaumeise
  • Gartenbaumläufer
  • Feldlerche
  • Star
  • Zaunkönig
  • Amsel
  • Singdrossel
  • Wacholderdrossel
  • Rotkehlchen
  • Haussperling
  • Wiesenpieper
  • Strandpieper
  • Bachstelze
  • Buchfink
  • Stieglitz
  • SCHNEEAMMER, 20 auf dem Abschlußdeich

Vielleicht wegen des in diesem Jahr so frühen Karnevalstermins, vielleicht aber auch einfach nur durch Glück konnten wir mehrere Arten beobachten, die wir bei den vergangenen Reisen verpasst hatten. So konnten wir bereits am ersten Tag den Seeadler auf die Liste setzen, als wir einen Altvogel des erst seit dem letzten Jahr in Oostvaardersplassen brütenden einzigen holländischen Paares minutenlang im Flug bestaunten. Kurz darauf gelangen uns einmalige Beobachtungen zweier Raufußbussarde. Ein Spaziergang durch die Salzwiesen bei Paesens brachte uns vor allem Ohrenlerchen und Schneeammern, die wir jeweils aus kurzer Distanz bestimmen konnten. Am Fährableger bei Holwerd entdeckten wir in einem Stieglitztrupp auch einen Berghänfling. Am Abschlussdeich konnten wir zwei Meerstrandläufer beobachten und fanden überraschenderweise später zwei weitere abseits der Küste. Wie immer sehr beeindruckend waren die gewaltigen Gänsemassen in Friesland und am Lauwersmeer. Aus den Zigtausenden Bläss- und Weißwangengänsen, an denen wir uns sattsehen konnten, pickten wir auch Kurzschnabelgänse, eine Rothalsgans und drei Zwergkanadagänse heraus. Bei den mittlerweile schon fast obligatorischen Zwerggänsen in De Putten fanden wir auch eine Waldsaatgans. Früher noch neben der Tundrasaatgans als Unterart der Saatgans behandelt, ist sie nunmehr als eigene Art anerkannt. Obwohl wir diese Reise jetzt schon mehrfach durchgeführt haben, kommen jedes Mal weitere Arten auf unserer „Hollandliste“ hinzu. Außerdem erfreuten uns wieder an der herrlichen friesischen Landschaft, gutem Wetter und sehr angenehmem Gruppenklima. In diesem Sinne: bis nächstes Jahr! Bei der folgenden Artenliste legen wir die aktuelle Systematik zu Grunde und entnehmen die Reihenfolge dem sehr zu empfehlenden „Was fliegt denn da?“ von Barthel/Dougalis.

  • Höckerschwan
  • Singschwan, 6 in Oostvaardersplassen und 2 am Lauwersmeer
  • Tundrasaatgans, wenige
  • WALDSAATGANS, 1 in De Putten
  • Kurzschnabelgans, 10
  • ZWERGGANS, 4 an traditionellem Überwinterungsplatz in De Putten
  • Blässgans, Tausende
  • Graugans
  • ROTHALSGANS, 1 bei Weißwangengänsen in Friesland
  • Zwergkanadagans, 4 (hutchinsii?)bei Weißwangengänsen
  • Ringelgans
  • Weißwangengans, Tausende
  • Nilgans
  • Brandgans
  • Schnatterente
  • Pfeifente
  • Stockente
  • Löffelente
  • Spießente
  • Krickente
  • Tafelente
  • Reiherente
  • Bergente, drei Trupps am Abschlussdeich
  • Eiderente
  • Trauerente, 1 am Abschlussdeich
  • Schellente
  • Zwergsäger
  • Mittelsäger
  • Gänsesäger, häufig, auch ein Trupp von mehreren Hundert im Hafen von Makkum
  • Zwergtaucher
  • Haubentaucher
  • Rothalstaucher, 1 auf dem Ijsselmeer vor dem Hotel
  • Kormoran
  • Silberreiher, mehrfach
  • Graureiher
  • SEEADLER, 1 adulter in Oostvaardersplassen und 1 junger am Lauwersmeer
  • Mäusebussard
  • RAUFUßBUSSARD, 1 adultes Männchen und 1 adultes Weibchen in Oostvaardersplassen
  • Habicht
  • Sperber
  • Wanderfalke, 1 in Emmerich, 1 in Holwerd
  • Turmfalke
  • Teichhuhn
  • Blässhuhn
  • Austernfischer
  • Säbelschnäbler
  • Kiebitz
  • Kiebitzregenpfeifer, 1 in Holwerd
  • Goldregenpfeifer, Tausende
  • Sandregenpfeifer
  • Großer Brachvogel, Tausende
  • Uferschnepfe, 3 in Holwerd
  • Pfuhlschnepfe
  • Rotschenkel
  • Dunkler Wasserläufer, 1 in De Putten
  • Kampfläufer
  • Knutt
  • MEERSTRANDLÄUFER, 2 am Abschlussdeich und 2 (binnendeichs!) in De Putten
  • Steinwälzer
  • Alpenstrandläufer
  • Zwergmöwe, 1 im ersten Winterkleid in Oostvaardersplassen am Bus vorbeifliegend
  • Lachmöwe
  • Sturmmöwe
  • Silbermöwe
  • Mantelmöwe
  • Heringsmöwe
  • Straßentaube
  • Hohltaube
  • Ringeltaube
  • Türkentaube
  • Eichelhäher
  • Elster
  • Dohle
  • Saatkrähe
  • Rabenkrähe
  • Nebelkrähe, ein Trupp am Lauwersmeer
  • Kohlmeise
  • Blaumeise
  • Bartmeise, leider nur gehört
  • Feldlerche
  • OHRENLERCHE, 7 in den Salzwiesen bei Paesens, super gesehen
  • Wintergoldhähnchen
  • Star
  • Zaunkönig
  • Amsel
  • Singdrossel
  • Wacholderdrossel
  • Rotkehlchen
  • Haussperling
  • Wiesenpieper
  • Strandpieper
  • Bachstelze
  • Buchfink
  • Bergfink, etwa 40 in Den Oever
  • Stieglitz
  • BERGHÄNFLING, 1 in einem Stieglitztrupp in Holwerd
  • SCHNEEAMMER, 6 in den Salzwiesen bei Paesens, super gesehen
  • Rohrammer
Insgesamt 98 Arten
Teilnehmerresonanz:

Vogelbeobachtung im niederländischen Friesland vom 01.02. - 04.02.08 Dass wir unserer rheinischen „Karnevalshochburg“ entfliehen wollten, wird bei einigen Mitmenschen auf Verständnis stoßen, doch dass wir stattdessen zur Vogelbeobachtung ins winterliche Holland starteten, provoziert bestimmt bei den meisten die typische Geste des Zeigefingers gegen die Stirn! Um gleich von vorn herein alle Skeptiker und/oder besorgten Leute zu beruhigen und ihnen den (in Holland reichlich vorhandenen) Wind aus den sinnbildlichen Segeln zu nehmen,- es war eine kalte, aber bis auf wenige Tropfen trockene (rein wettermäßig!) und rundum gelungene und vogel-und erlebnisreiche Angelegenheit! Wegen der guten Organisation,- wir verfügten die ganze Zeit über einen Bus, in den wir uns nach auskühlenden Beobachtungen immer wieder flüchteten, konnten die beiden überaus kenntnisreichen, begeisterungs-fähigen, ortskun-digen, pädagogisch geschickten und sehr geduldigen Ornithologen, die uns begleiteten, insgesamt 98 Vogel-Arten aufzeigen, nicht ohne Hilfe von ähnlich vogelkundlich beschlagenen Mitreisenden und der guten Portion Glück, die immer auch dazu gehört. Zwar zählten wir auch die von mir und Walter so ge-liebten und im eigenen Garten heimischen Rotkehlchen mit dazu, aber wir bekamen auch Seltenheiten wie Ohrenlerchen oder Schneeammern zu se-hen und sogar einen Hollerbusch voller Bergfinken, die uns auch noch nie vor-her begegnet waren. Bereits an der Emmericher Rheinbrücke und etwas nördlich davon am Deich, - einer unserer sommerlichen Radrennstrecken !?machten wir die ersten loh-nenden Beobachtungen. Das am Fabrikschornstein in Emmerich vermisste Wanderfalkenpaar flog brav - wie für uns gebucht - über die Gänseschar am Rheinufer und im Altarm des gezähmten Stroms tummelten sich gleich einige tierische Besonderheiten, für uns sogar Premieren!,- nämlich Krick-und Pfeifen-ten. Diese bezaubernden Tierchen hielten uns trotz schneidend kaltem Wind in ihrem Bann. Als sogar die Sonne schüchtern durch die Wolken lugte und die Szenerie ins rechte Licht setzte, steigerte sich die Begeisterung noch, denn nun glänzten die goldfarbenen Flecken der Krickenten erst richtig malerisch. Nach diesem Naturgenuss, den Thomas und Matthias mit Informationen würz-ten, reisten wir via Autobahn zu einem Naturschutzgebiet in einem Neuland-gebiet, d.h. hier wurde durch Eindeichung vor ca. 30 Jahren der Nordsee Land abgerungen. Die Bäume sind deshalb einheitlich hoch und wurden zur Befestigung des Sandbodens gepflanzt. Zwischendrin bestehen große Marschgebiete, die heute nur von Tieren gepflegt werden. Hier tummeln sich hauptsächlich Hirsche und Wildpferde, die das Gelände vor der Verbuschung bewahren sollen, indem sie es intensiv beweiden. Diese Maßnahme ist wohl so erfolgreich, dass auch in anderen Schutzzonen die tierischen Landschafts-fleger angesiedelt werden. Einige Hirschkühe standen dann auch prompt wie bestellt dicht an der Straße und wurden gebührend bewundert. Ab und an schauten wir über den Deich, doch der Wind hatte die meisten Wasservögel in geschützte Buchten getrieben. Der Gang zu einer Beob-achtungshütte endete abrupt, denn zwei Greife boten uns eine Flugschau der Sonderklasse, beleuchtet vom Scheinwerfer namens Sonne. Aus dem Un-terstand heraus war erst einmal nicht allzu viel zu sehen, doch dann kam es doch zu interessanten Entdeckungen,- eine Orni-Tour ist eben kein Tummel-platz für Ungeduldige wie mich! Damit ich beschäftigt war, überließ Walter mir meist das Familienfernglas und fotografierte die hübsche Landschaft,- ob mit oder ohne Vögel! Der nächste Tag begann mit einem Schock! Es stürmte und hagelte und goss wie aus Kübeln! Aber nach dem Frühstück beruhigte sich das Wetter und als wir in den vor geheizten Bus stiegen, sahen wir sogar schon die ersten Gänse-schwärme von den Rast- zu den Futterplätzen fliegen. Im Hafenbecken des pitoresken Fischerdörfchens Makkum hatten sich zahlreiche Gänse-und ande-re Säger in das ruhigere Wasser geflüchtet und wurden von den Kennern freu-dig begrüßt. Inzwischen beleuchtete die Sonne sogar die riesigen Gänsescha-ren, die wir von einem Mini-Dorf mit drei Häusern und einer hübschen Kirche aus sahen. Nun ging es fast ohne Pause so weiter! Unser geduldiger, freundlicher und hilfsbereiter Fahrer brachte uns zu den ver-schiedenen Beobachtungsplätzen und dort präsentierten uns die beiden Ken-ner die ornitologischen „Leckerbissen“, von 1000en Nonnen-, Grau oder Rin-gelgänsen, über verschiedene Entenarten, Sing-, bzw. Zugvögel wie Schnee-ammer, Ohrenlerche, Bergfinken, aber auch Kiebitze, Goldregenpfeifer, Brach- vögel, Schnepfen und mehr. Jede dieser Landschaften bot anderen Arten Futter-, bzw. Rastmöglichkeiten. Einige Male erlebten wir auch das faszinierende Schauspiel eines auffliegen-den Schwarms. Das war dann regelrecht atemberaubend. Wie eine Gewitter-wolke stiegen die Vögel auf und verdunkelten den Himmel! Immer wieder sa-hen wir diese „Wolken“ über dem flachen Land aufsteigen,- von wem oder was auch immer hochgetrieben - und auch die vom Schlaf-zum Futterplatz und umgekehrt pendelnden Vögel nötigten uns gehörigen Respekt ab, denn wir erkannten sie kaum noch, während sie pfeilschnell durch die Dämmerung zogen. Am letzten Tag konnten wir uns kaum satt sehen an Eiderenten, Bergfinken u.a. Vom Abschlussdeich über den kleinen Fischerhafen bis zu den höchsten Dünen Hollands reichten die Beobachtungsplätze, an denen sich auch Tiere aufhielten, die untypisch dafür waren, aber evtl. vor dem Sturm in England hier Schutz gesucht hatten. Walter und ich waren mit den ausgefüllten Tagen sehr zufrieden und freuten uns über die „Ausbeute“ an Bildern in der Kamera und auch denen im Kopf. Einige Vögel werden wir hoffentlich wieder erkennen, wenn wir im Mai nach Helgoland reisen,- die Mantelmöwe habe ich z.B. endlich „abgespeichert“! Viele Grüße Eva-Maria und Walter F.