Um voraussichtlich 14:00 Uhr Begrüßung mit Suppe in der Unterkunft Harzresidenz Friedrichsbrunn, anschließend Spaziergang zur Trollblumenwiese, dann Fahrt nach Quedlinburg und Wanderung durch den Brühl und über die Altenburg (u.a. mit Kleinem Mädesüß, Gemeiner Grasnelke, Dänischem Tragant) sowie schließlich Stadtrundgang und Abendessen in Quedlinburg.
Naturkundliche Reise in den nordöstlichen Harz
Wir entdecken den spannenden Ostharz! Wärmeliebende Trockenrasen, duftende Bergwiesen, endlose Wälder und wilde Gebirgsbäche warten auf uns. Sagenumwobene Plätze wie Rosstrappe, Teufelsmauer und der Brocken bezaubern ebenso wie die romantischen Fachwerkstädte Quedlinburg, Wernigerode oder Blankenburg. Wir werden außergewöhnliche Vögel wie Ringdrossel, Schwarzstorch, den östlich verbreiteten Schlagschwirl und wunderschöne Pflanze wie Bienenragwurz, Brocken-Anemone oder Diptam suchen.
Reiseleiter ist Stefan Lilje, Jahrgang 1964, seit Jahren in der Umweltbildung tätig. Der Naturschützer kennt die Region aus zahlreichen Exkursionen.
Aufpreis bei 8 - 10 Teilnehmern: + 45,00 Euro pro Person
1. Tag: Pflanzen- und Vogelstimmenvielfalt um Friedrichsbrunn und Quedlinburg
2. Tag: Naturschutzgebiete am Nordharzrand
Wir besuchen wunderschöne Naturschutzgebiete am Nordharzrand und treffen auf vielfältige und urige Landschaft: Vom Flachmoor über Kalk-Halbtrockenrasen, Steppenheiden bis hin zu sagenumwobenen Felsformationen an der Teufelsmauer. Dabei treffen wir mit Glück auf Wasseramsel, Grauammer, Heidelerche, Wendehals, Diptam, verschiedene Orchideen...
3. Tag: Brocken, Elend, Rübeland
Alpine Vögel in Norddeutschland: auf der Brockenkuppe mit ihren alpinen Matten und der wunderschönen Brocken-Anemone treffen wir bei unserer frühmorgendlichen Wanderung auf die Ringdrossel, mit Glück hören wir bei der Wanderung hinauf auch Fichtenkreuzschnabel, Birkenzeisig, mit Glück gar Sperlingskauz, schließlich erleben wir bei einer schönen Führung den historischen Brockengarten mit seinen Gebirgspflanzen aus aller Welt – schießlich zum Abschluß noch würziger Bärwurz auf Bergwiesen und Großes Windröschen auf Trockenrasen.
4. Tag: Wildromantisches Bodetal – Felswände wie in den Alpen
Wanderung von Treseburg nach Thale an der Bode mit vielfältiger Tier- und Pflanzenwelt: Mit Glück sehen wir Feuersalamander und Mufflons, mit großer Sicherheit Wasseramsel und Gebirgsstelze, an der sagenumwobenden Roßtrappe fliegt vielleicht gar ein Wanderfalke vorbei...
5. Tag: Greifvögel am Hakel, Wasservögel in der Bodeniederung und am Concordia-See
Im Hakel wandern zur Ruine der Domburg und erleben dabei die Vogelvielfalt eine Laubwaldes mit Hohltaube, Schwarzspecht und verschiedensten Singvögeln, am Rande des wunderschönen Waldes beobachten wir Rotmilane, Kolkraben und vielleicht sogar Schreiadler.
An unterschiedlichen Gewässern beobachten wir Rohrweihe, Tafel-, Reiher-, Schnatter-, vielleicht sogar Schell- und Kolbenenten oder Schwarzhalstaucher, hören Pirol und Rohrschwirl. Am ehemaligen Braunkohle-Tagebau, dem Concordia-See, begegnen uns Steinschmätzer und Schwarzkehlchen.
6. Tag: Wanderung durchs Ilsetal
Zum Abschied vom Harz nochmals eine Wanderung durch ein wildes Bachtal mit urigen Wäldern, Felswänden und einem grandiosen Blick zum Brocken: auf den Spuren Heinrich Heines durch das Ilsetal mit Besuch der Paternosterklippen und des Ilsesteins.
Lage und Anreise
Friedrichsbrunn ist optimal gelegen.
Mit der Bahn:
Bis Bhf Thale. Von dort per Taxi oder mit Buslinie 18 nach Friedrichsbrunn (Haltestelle Schreiberstr., Fahrplanauskunft Tel. 01805/331010, 0,12 €/Min.).
Abholung vom Bahnhof durch den Reiseleiter ggf. möglich! Bei Bedarf bitte telefonisch anmelden!
Als Abfahrtsbahnhof für die Rückreise ist Ilsenburg am günstigsten.
Mit dem PKW:
Von Norden kommend: Über A 2 Hannover-Berlin, A 391 Richtung Kassel/ Salzgitter und A 395 auf die B 6 Richtung Wernigerode nach Thale, dort Ausschilderung nach Friedrichsbrunn und schließlich Bad Suderode folgen, wo am Ortsausgang das Hotel bereits ausgeschildert ist.
Von Süden/Westen kommend: Von A 7 Richtung Hannover über B 82 Richtung Bad Harzburg auf B 6/ B 6N Richtung Wernigerode wechseln, von da aus o.g. Route benutzen.
Von Osten kommend: Von A 14 Halle-Magdeburg auf die B 185 Richtung Aschersleben fahren und bei Bad Suderode Richtung Friedrichsbrunn abbiegen; dort der Ausschilderung zum Hotel folgen.
Mit den letzten Informationen zur Reise mind. 14 Tage vor Reisebeginn erhalten Sie weitere Informationen zur Anreise per Bahn bzw. PKW etc.
Generelle Hinweise
- Anforderungen der Reise: mittelschwer, mit längeren Wanderungen bis 10km
- Aufpreis bei 8 - 10 Teilnehmern: + 45,00 Euro pro Person
Ermäßigungen
- NABU/LBV-Mitglieder: 3% Rabatt
- Rabatt bei Onlinebuchung: 15,00 Euro pro Person
Zahlungsmodalitäten
- Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10 %
- Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
- Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.
Leistungen
- Programm wie beschrieben
- 5 Nächte im gemütlich familiären Gasthof
- 5 × Frühstück
- 3 x Lunchpaket
- Erfahrene Reiseleitung
Nicht enthaltene Leistungen
- An/Abreise
- Mittagessen/Abendessen
Reiseleiter
Stefan Lilje
Veranstalter: birdingtours GmbH
Reisebericht 2010
Zeit: 25. - 30.05. 2010
Unterkunft: Hotel in Friedrichsbrunn
Teilnehmerzahl: 8
Reiseleiter: Stefan Lilje
Der nordöstliche Harz und sein Vorland im Frühling: buntblumige Steppenheiden, Flachmoorwiesen, wildromantische Bachtäler, Klippen und Felsen mit schütterem Bewuchs und teils sehr seltenen Pflanzen, natürliche Nadelurwälder und künstliche Nadelforste, Schluchtwälder an feuchten Steilhängen, wärmeliebende Eichenwälder, dunkle Buchenwälder, würzig duftende Bergwiesen, subalpine Heiden über der Baumgrenze, Pappelbruch und aufgelassener Braunkohletagebau – eine größere Landschaftsvielfalt auf so engem Raum ist kaum anderswo denkbar! Bode- und Ilsetal, Brocken, Teufelsmauer, Harslebener Berge und Hakel - dazu die wunderschöne Altstadt Quedlinburgs - eine sehr eindrucksvolle Reise!
1. Tag Quedlinburg
Ankunft, Kennenlernen und Mittagessen im idyllisch am Waldrand gelegenen Hotel in Friedrichsbrunn mit großem, ruhigem Grundstück. Danach erste naturkundlichen Wanderung am Stadtrand von Quedlinburg. Zunächst Beobachtungen im auwaldartigen Stadtpark „Brühl“ an der Bode, wo sich im Bärlauchgeruch u.a. Grauschnäpper beobachten lassen. Weiter geht es über die Altenburg, wo wir das interessante „lebendgebärende“ Zwiebel-Rispengras finden und bald einen ersten wunderschönen Blick über die Altstadt Quedlinburgs mit seinen Türmen und Mauern genießen können, Später gibt es weitere beeindruckende Ausblicke, auch auf den Harz mit dem Brocken und die bizarre Teufelsmauer. Die Wanderung führt uns vorbei an Sandtrockenrasen mit Frühlings-Spergel und Zwerg-Filzkraut, Teichen und Kalkhalbtrockenrasen, auf dem wir fruchtend Wiesen-Küchenschellen und Frühlings-Adonisröschen neben knospenden Kleinem Mädesüß und gerade erblühender Sommerwurz sowie blühenden Wiesen-Salbei entdecken. Dabei hören wir u.a. Waldlaubsänger und beobachten bei unserem Abendpicknick – wiederum mit romantischem Altstadtblick - Neuntöter mit ihrem rotbraunen Rücken und der Augenbinde sehr gut und nah – und haben sogar das Glück, einen Wendehals auf einem Ast sitzend zu entdecken. Eine wunderschöne Beobachtung! Schließlich finden wir gar noch letzte blühende Adonisröschen. Was für schöne, leuchtende große gelbe Blüten!
2. Tag Brocken
Frühmorgendliche Fahrt durch den Hochharz mit seinen schönen Wiesen und Wäldern im Morgennebel. Dann Wanderung von Schierke durch das Eckerloch – dabei Beobachtung von Gebirgsstelze, beiden Goldhähnchenarten … - über den steilen, steinigen Eckerlochstieg zum Brocken, wo sich Baumpieper mit ihrem beeindruckenden Balzflug, Wiesenpieper und schließlich auch Ringdrosseln immer wieder singend zeigen. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt – wir haben die Brockenkuppe für uns, können die herrliche Ruhe und die Ausblick genießen. Und das Wetter ist viel besser als vorausgesagt – weder Nebel noch Regen, nein Sonnenschein! Viele besuchen die schöne Ausstellung im Brockenhaus und zeigen sich u.a. vom Film über die Lebensweise des Feuersalamanders beeindruckt – das weckt Wünsche ...
Dann Führung durch den Brockengarten mit seiner Blütenpracht mit Hochgebirgspflanzen aus aller Welt - engagiert und fachkundig von Dr. Gunter Karste, Botaniker des Nationalpark Hochharz, präsentiert. Die Brocken-Anemone, die in Deutschland nur auf der Brockenkuppe vorkommt und von den Brockengärtnern gefördert wird, steht wunderbar in Blüte. Beim Abstieg vom Brocken besuchen wir den beeindruckenden Urwaldstieg, der einen intime Einblick in die naturnahen Fichtenurwälder erlaubt und wo wir erstmals die dringend gewünschten Fichten-Kreuzschnäbel etwas besser zu Gesicht bekommen, was bald danach noch deutlich besser gelingt. Auch die Klippen des „Ahrentsklint“ mit ihrer typischen Wollsackverwitterung sind beeindruckend – wir aber wegen des einsetzenden Regens schnell wieder verlassen. Schließlich noch ein kleiner Spaziergang durch die duftenden Bergwiesen bei Elend und ins Elendstal, durch das die Kalte Bode fließt.
3. Tag Harslebener Berge, Hoppelberg, Ziegenberg
In den Harslebener Bergen begenet uns eine einmalige bunte Pflanzenvielfalt – man fühlt sich in einen botanischen Garten versetzt: Katzenpfötchen, ein ganzer Hang voller Federgras, Salbei in Farbvarianten von dunkellila über hellblau bis weiß, Kleines Mädesüß … lassen das Herz jeden Pflanzenfreunds höher schlagen, der Gesang der seltenen Sperbergrasmücke, der Heidelerche, des Baumpiepers und der Ruf des Pirol erfreuen die Ornithologen ... . Besonders überraschend: Ein Fischadler fliegt vorüber – Wo ist denn hier das nächste Gewässer?
Mittagspause im schönen Schlosspark Langenstein mit alten, teils exotischen Baumriesen - dann Wanderung an Felsen, Bach, Teich, ehemaligen Höhlenwohnungen, alter Burg und Kirschwiese zu einem wunderschönem Diptam-Bestand (noch nicht blühend), zusammen mit prachtvollem Blaurotem Steinsame. Was für eine beeindruckende Pflanze mit ihrem zitronenartigem Geruch (einzige wildlebende Pflanze in Mitteleuropa aus dem Verwandtschaftskreis der Zitrusgewächse!) - der brennende Busch aus der Bibel!
Schließlich Besuch des Ziegenberg bei Heimburg, einem Halbtrockenrasen, der auch tolle Ausblicke ins Harzvorland erlaubt und mit seinen prachtvollen Beständen des wunderschön erblühtem Stattlichem Knabenkraut, dem filigranem hellblauem und seltenem Lothringer Lein sowie schließlich sogar den faszinierenden Blüten der Fliegenragwurz mehr als begeistert!
4. Tag Helsunger Grund, Bodetal, Teufelsmauer
Pirol, Reiherente, Uferschwalben, Sumpf- und Teichrohrsänger zum Vergleich direkt nebeneinander singend, Neuntöter entdecken wir ... Ein schöner Morgenspaziergang im Helsunger Grund, der durch einsetzenden Dauerregen allerdings vorzeitig abgebrochen werden muss. Daher entschließen wir uns zu einem Besuch des ornithologischen Museums Heineanum in Halberstadt, wo die Vogelwelt des Harzes und seines Vorlands, interessante Aspekte der Biologie der Vögel sowie ein Überblick über die Vögel der Welt anschaulich vorgeführt werden. Danach scheint der Regen überstanden – auf dem Weg zum Bodetal, das wir wegen eines Bergsturzes nur im untersten Teil besuchen können, fängt es aber wieder an zu regnen. Doch die mystische Rosstrappe mit ihren tollen Ausblicken auf 250 m tiefe Felswände und lichten Eichenwäldern hat gerade mit den wabernden Nebelschwaden einen besonderen Reiz.
Bei einem Spaziergang im Bodetal von Thale aus präsentieren sich schließlich auch Wasseramseln aufs beste – zunächst ein Jungvogel, kurz darauf auch ein Altvogel in wenigen Metern Entfernung, sich putzend, Nahrung suchend …, dazu Pflanzen wie Zwiebel-Zahnwurz, Silberblatt, Christophskraut …
Schließlich faszinierender Landschaftseindruck an der sagenhaften, demnach vom Teufel selbst errichteten und von ihm teilweise wieder zertrümmerten Teufelsmauer.
5. Tag: Wiesen bei Friedrichsbrunn, Concordia-See, Bodeniederung, Hakel
Morgenspaziergang in den wunderschön bunten Wiesen bei Friedrichsbrunn, u.a. auch mit blühendem Stattlichem Knabenkraut, Trollblume, Schlangenknöterich und Quril-Weißwurz.
Landschaft im Werden: Ehemaliger Braunkohletagebau mit Sanddorngebüsch, Wasserflächen, sandigen Ufern. Nochmals werden wir von einem Bergsturz in unserem Beobachtungsdrang gebremst: Nach dem tragischen Absturz des Hangs des Concordia-Sees bei Nachterstedt mit einigen Toten im Vorjahr ist der Zugang zum Gebiet eingeschränkt. Aber auch am Rande des Gebietes gelingen Beobachtungen von Grauammer, balzenden Steinschmätzern, Mittelmeermöwen … Auf dem Weg zum Marbeschacht überraschen uns dann überschwemmte Ackerflächen mit toller Artenvielfalt: 30 Schwäne und fast ebensoviele Brandgänse mitten im Binnenland, einige Schnatterenten, Kiebitze und eine Löffelente ... . Ein Stopp an einem Kiesteich erweist sich auch als sehr lohnend: neben Reiherenten, Haubentauchern, Sumpf- und Teichrohrsängern läßt sich auch ihr größerer Verwandter, der Drosselrohrsänger, gut hören und beobachten und sogar die seltene Beutelmeise verrät sich durch ihren Ruf und wird schließlich auch gesehen. Am Marbesee dann nochmals Steinschmätzer und Schwarz- aber auch Braunkehlchen und sogar Blaukehlchen sowie brütende Sturmmöwen, auch die mitten im Binnenland.
Mittagspause am See mit Pappelbruch in der Bodeniederung mit tollen Beobachtungen von Schwarz- und Rotmilan sowie Sturmmöwen, Kormoran, Haubentaucher, Schellenten …
Schließlich Wanderung im urwüchsigen Eichen-Hainbuchenwald des Hakel, u.a. mit Mittel- und Schwarzspecht!
Der abendliche Grillabend in der Unterkunft ist ein schöner Abschluß des erlebnisreichen Tages!
6. Tag: Ilsetal
Abschluss-Wanderung auf Heinrich Heines Spuren durch das wild-romantische Ilsetal mit den Ilsefällen zur Plessenburg und zum Ilsestein mit abschließendem Blick auf Brocken, Ilsetal samt schönster Laubwälder und in das Harzvorland. Was für eine grandiose, wildromantische Landschaft! Die Prinzessin Ilse hält sich allerdings diesmal versteckt …
Und das Wetter spielt wieder mit: Nach ergiebigen Regengüssen hört es just auf zu regnen, als wir aufbrechen. Die Feuchtigkeit sagt allerdings den Feuersalamandern zu, von denen wir gut und gerne 15 Exemplare entdecken, gebändert oder gefleckt, teils in der Ilse sitzend, Schutz unter einem Stein suchend, womöglich kurz vor dem Gebären ihrer lebenden Larven ...
Zwischendurch gar Sonnenschein, doch zum Ende der Wanderung, kurz vorm Erreichen der Autos, wieder einsetzender Regen. Auf der Rückfahrt in den Norden erlebe ich dann heftigste Regengüsse – wenn wir die während der Wanderung abbekommen hätten ...
Artenlisten
VÖGEL
- Haubentaucher
- Zwergtaucher
- Kormoran
- Graureiher
- Weißstorch
- Höckerschwan
- Graugans
- Nilgans
- Brandgans
- Schnatterente
- Stockente
- Löffelente
- Mandarinente
- Reiherente
- Schellente
- Schwarzmilan
- Rotmilan
- Rohrweihe
- Sperber
- Mäusebussard
- Fischadler
- Turmfalke
- Fasan
- Teichhuhn
- Blässhuhn
- Kiebitz
- Mittelmeermöwe
- Sturmmöwe
- Lachmöwe
- Haustaube
- Ringeltaube
- Turteltaube
- Kuckuck
- Mauersegler
- Wendehals
- Grünspecht
- Schwarzspecht
- Buntspecht
- Mittelspecht
- Heidelerche
- Feldlerche
- Uferschwalbe
- Rauchschwalbe
- Mehlschwalbe
- Baumpieper
- Wiesenpieper
- Schafstelze
- Gebirgsstelze
- Bachstelze
- Wasseramsel
- Zaunkönig
- Heckenbraunelle
- Rotkehlchen
- Nachtigall
- Hausrotschwanz
- Gartenrotschwanz
- Braunkehlchen
- Schwarzkehlchen
- Blaukehlchen
- Steinschmätzer
- Ringdrossel
- Amsel
- Singdrossel
- Misteldrossel
- Feldschwirl
- Teichrohrsänger
- Drosselrohrsänger
- Sumpfrohrsänger
- Gelbspötter
- Klappergrasmücke
- Dorngrasmücke
- Gartengrasmücke
- Mönchsgrasmücke
- Sperbergrasmücke
- Waldlaubsänger
- Zilpzalp
- Fitis
- Wintergoldhähnchen
- Sommergoldhähnchen
- Grauschnäpper
- Trauerschnäpper
- Schwanzmeise
- Tannenmeise
- Haubenmeise
- Blaumeise
- Kohlmeise
- Beutelmeise
- Kleiber
- Waldbaumläufer
- Gartenbaumläufer
- Pirol
- Neuntöter
- Eichelhäher
- Elster
- Dohle
- Rabenkrähe
- Kolkrabe
- Star
- Haussperling
- Feldsperling
- Buchfink
- Girlitz
- Grünling
- Stieglitz
- Erlenzeisig
- Bluthänfling
- Fichtenkreuzschnabel
- Gimpel
- Goldammer
- Rohrammer
- Grauammer
ANDERE TIERARTEN (Auswahl)
- Eichhörnchen
- Reh
- Fuchs
- Zauneidechse
- Fadenmolch
- Feuersalamander
- Wasserfrosch
- Bachforelle
- Rosenkäfer
PFLANZEN (Auswahl)
- Ährige Teufelskralle
- Alpen-Milchlattich
- Astlose Graslilie
- Aufrechter Ziest
- Bärenschote
- Bärlauch
- Bärwurz
- Behaarter Alant
- Berg-Klee
- Berg-Steinkraut
- Berg-Ulme
- Besen-Ginster
- Besenrauke
- Blauroter Steinsame
- Blutroter Storchschnabel
- Brennender Hahnenfuß
- Brockenanemone
- Christophskraut
- Dänischer Tragant
- Diptam
- Echtes Mädesüß
- Eibe
- Eichenfarn
- Einblütiges Perlgras
- Einjähriger Knäuel
- Eselsdistel
- Federgras
- Feld-Mannstreu
- Finkensame
- Fliegenragwurz
- Frauenfarn
- Frühlings-Adonisröschen
- Frühlings-Platterbse
- Frühlings-Spergel
- Gefleckter Aronstab
- Gegenblättriges Milzkraut
- Gelbe Teichrose
- Gelber Wau
- Gemeiner Wurmfarn
- Gemeines Katzenpfötchen
- Gewimpertes Kreuzlabkraut
- Gewöhnliche Akelei
- Gewöhnliche Grasnelke
- Gewöhnliche Zwergmispel
- Gewöhnliches Sonnenröschen
- Glänzender Storchschnabel
- Golddistel
- Gr. Zweiblatt
- Großblütige Braunelle
- Großes Windröschen
- Harzer Labkraut
- Karthäuser-Nelke
- Kleiner Wiesenknopf
- Kleines Mädesüß
- Knöllchen-Steinbrech
- Knolliger Hahnenfuß
- Knotige Braunwurz
- Kuckucks-Lichtnelke
- Leberblümchen
- Lothringer Lein
- Mandel-Wolfsmilch
- Mauerraute
- Mittlerer Wegerich
- Mönchskraut
- Natternkopf
- Nickendes Leimkraut
- Ochsenzunge
- Pfingst-Nelke
- Pfaffenhütchen
- Quirl-Weißwurz
- Rote Lichtnelke
- Roter Fingerhut
- Rundblättriger Storchschnabel
- Sanikel
- Schlangen-Knöterich
- Schmalblättriges Wollgras
- Schuppenwurz
- Schwedische Mehlbeere
- Siebenstern
- Silberblatt
- Springschaumkraut
- Stängellose Kratzdistel
- Stattliches Knabenkraut
- Stinkender Storchschnabel
- Straußblütige Wucherblume
- Teichrose
- Tripmadam
- Trollblume
- Tüpfelfarn
- Türkenbund-Lilie
- Vielblütige Weißwurz
- Wald-Klee
- Wald-Labkraut
- Wald-Storchschnabel
- Weiße Pestwurz
- Weiße Schwalbenwurz
- Wiesen-Küchenschelle
- Wiesen-Salbei
- Wilde Karde
- Wolliger Hahnenfuß
- Zerbrechlicher Blasenfarn
- Zimbelkraut
- Zwerg-Filzkraut
- Zwiebeltragende Zahnwurz
- Zwiebel-Rispengras
Reisebericht 2009
Zeit: 24.05. - 29.05. 2009
Unterkunft: Hotel in Friedrichsbrunn
Teilnehmerzahl: 9
Reiseleiter: Stefan Lilje
Der nordöstliche Harz und sein Vorland im Frühling: buntblumige Steppenheiden, Flachmoorwiesen, wildromantische Bachtäler, Klippen und Felsen mit schütterem Bewuchs und teils sehr seltenen Pflanzen, natürliche Nadelurwälder und künstliche Nadelforste, Schluchtwälder an feuchten Steilhängen, wärmeliebende Eichenwälder, dunkle Buchenwälder, würzig duftende Bergwiesen, subalpine Heiden über der Baumgrenze, Pappelbruch und aufgelassener Braunkohletagebau – eine größere Landschaftsvielfalt auf so engem Raum ist kaum anderswo denkbar! Bode- und Ilsetal, Brocken, Teufelsmauer, Harslebener Berge und Hakel - dazu die wunderschöne Altstadt Quedlinburgs - eine sehr eindrucksvolle Reise
1. Tag: Quedlinburg
Ankunft im idyllisch am Waldrand gelegenen Hotel in Friedrichsbrunn mit großem, ruhigem Grundstück. Danach Spaziergang am Stadtrand von Quedlinburg im auwaldartigen Stadtpark „Brühl“ an der Bode, über die Altenburg zunächst mit Blick auf Quedlinburg mit seinen Türmen und Mauern, dann mit Blick auf Harz und Teufelsmauer, vorbei an Sandtrockenrasen, Teichen und Kalkhalbtrockenrasen. Dabei hören wir u.a. Trauerschnäpper, beobachten Neuntöter mit ihrem rotbraunen Rücken und der Augenbinde sehr gut und nah – und haben das Glück, nachdem wir den Wendehals zunächst in der Ferne, dann näher quäken hören haben, ihn direkt neben einem Neuntöter auf einem abgestorbenen Ast eines Kirschbaums sitzend zu entdecken. Eine wunderschöne Beobachtung! Botanisch beeindruckende Vielfalt und Schönheit, u.a. fruchtende Küchenschellen und Frühlings-Adonisröschen, blühende Astlose Graslilie, Gelbe Sommerwurz, Wiesen-Salbei und Kleines Mädesüß sowie Gras- und Karthäuser-Nelke.
2. Tag: Brocken
Frühmorgendliche Fahrt durch den Hochharz mit seinen schönen Wiesen und Wäldern im Morgennebel, Wanderung von Schierke durch das Eckerloch über den steilen, steinigen Eckerlochstieg zum Brocken, wo sich Baumpieper mit ihrem beeindruckenden Balzflug, Wiesenpieper und schließlich auch Ringdrosseln immer wieder singend zeigen. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt – wir haben die Brockenkuppe für uns, können die herrliche Ruhe und die Ausblick genießen. Dann Führung durch den Brockengarten uns der Brockengarten mit seiner Blütenpracht mit Hochgebirgspflanzen aus aller Welt - engagiert von Herrn Dr. Gunter Karste, Botaniker des Nationalpark Hochharz, präsentiert. Die Brocken-Anemone, die in Deutschland nur hier vorkommt, steht wunderbar in Blüte. Nach dem Abstieg vom Brocken durch die schönen Fichten-Moorwälder und die weniger naturnahen Fichtenforste Eisessen in Schierke noch kleiner Spaziergang durch die bunten und duftenden Bergwiesen bei Elend und ins Elendstal, durch das die Kalte Bode fließt sowie von einigen Unentwegten Spaziergang zu den Trockenrasen bei Rübeland, denen sich neben Großem Windröschen und Schwarzer Teufelskralle auch ein Schwarzstorch über dem Tal schwebend präsentiert.
3. Tag: Helsunger Grund, Harslebener Berge, Hoppelberg, Teufelsmauer
Schwarz- und Rotmilan, Rohrweihe, Reiherente, Uferschwalben, Sumpf- und Teichrohrsänger zum Vergleich direkt nebeneinander singend und schließlich sogar noch Beutelmeisen, deren kunstvolles Nest wir letztendlich entdecken... Ein schöner Morgenspaziergang im Helsunger Grund! Danach an den Harslebener Bergen eine einmalige bunte Pflanzenvielfalt – man fühlt sich in einen botanischen Garten versetzt: Rauher Alant, Astlose Graslilie, ein ganzer Hang voller Federgras, Salbei in Farbvarianten von dunkellila über hellblau bis weiß, Kleines Mädesüß … lassen das Herz jeden Pflanzenfreunds höher schlagen, der Gesang der seltenen Sperbergrasmücke und der Ruf des Pirol erfreuen die Ornithologen ... . Mittagspause im schönen Schlosspark mit alten Baumriesen - dann Wanderung an Felsen, Bach, Teich, ehemaligen Höhlenwohnungen, alter Burg und Kirschwiese zu einem wunderschön blühenden Diptam-Bestand. Was für eine beeindruckende Pflanze mit ihren großen, wunderschönen Blüten, ihrem zitronenartigem Geruch (einzige wildlebende Pflanze in Mitteleuropa aus dem Verwandtschaftskreis der Zitrusgewächse!) - der brennende Busch aus der Bibel! Schließlich faszinierender Landschaftseindruck an der sagenhaften, demnach vom Teufel selbst errichteten und von ihm teilweise wieder zertrümmerten Teufelsmauer.
4. Tag: Wiesen bei Friedrichsbrunn, Bodetal
Ein Höhepunkt – die Wanderung im Bodetal mit Aufstieg zur Rosstrappe: Felsen, Wald, wilder Bach, Blicke auf fast alpin anmutende Felswände ... . Immer wieder Gebirgsstelzen, und schließlich auch eine Wasseramsel zu beobachten, Pflanzen von Zwiebel-Zahnwurz, Platanenblättrigem Hahnenfuß bis zu Zwergmispel und Blutrotem Storchschnabel zu bewundern. Besonders eindrucksvoll: Die filigrane Schönheit und Vielfalt der Farne. Schließlich Besuch der wunderschönen Altstadt Quedlinburgs mit Roland, Rathaus und Schlossberg.
5. Tag: Concordia-See, Bodeniederung, Hakel
Morgenspaziergang in den wunderschön bunten Wiesen bei Friedrichsbrunn, u.a. auch mit blühenden Stattlichem Knabenkraut, Trollblume, Schlangenknöterich. Landschaft im Werden: Ehemaliger Braunkohletagebau mit Sanddorngebüsch, Wasserflächen, sandigen Ufern. Beobachtungen von Grauammer, Schwarzkehlchen. und brütenden Steinschmätzern. Am Marbesee dann nochmals Steinschmätzer und Schwarz- aber auch Braunkehlchen, Flussregenpfeifer und – mitten im Binnenland – brütende Sturmmöwen und Brandgänse mit kleine Küken. Mittagspause am See mit Pappelbruch in der Bodeniederung mit tollen Beobachtungen von Schwarz- und Rotmilan sowie Sturmmöwen, Kormoran, Haubentaucher, Schellenten … An der Bode präsentiert sich dann ein Eisvogel und ein Grünspecht, gut beim „Ameisenklauben“ zu beobachten. Schließlich urwüchsiger Eichen-Hainbuchenwald des Hakel mit der Domburg und vergeblichem Versuch, den Schreiadler zu entdecken.
6. Tag: Ilsetal
Abschluss-Wanderung auf Heinrich Heines Spuren durch das wild-romantische Ilsetal mit den Ilsefällen zur Plessenburg und zum Ilsestein mit abschließendem Blick auf Brocken, Ilsetal samt schönster Laubwälder und in das Harzvorland. Was für eine grandiose, wildromantische Landschaft! Die Prinzessin Ilse hält sich allerdings diesmal versteckt …
Und das Wetter spielt wieder mit: Nach ergiebigen Regengüssen hört es just auf zu regnen, als wir aufbrechen. Die Feuchtigkeit sagt allerdings den Feuersalamandern zu, von denen wir gut und gerne 15 Exemplare entdecken, gebändert oder gefleckt, teils in der Ilse sitzend, Schutz unter einem Stein suchend, womöglich kurz vor dem Gebären ihrer lebenden Larven ...
Zwischendurch gar Sonnenschein, doch zum Ende der Wanderung, kurz vorm Erreichen der Autos, wieder einsetzender Regen. Auf der Rückfahrt in den Norden erlebe ich dann heftigste Regengüsse – wenn wir die während der Wanderung abbekommen hätten ...
Abschluss-Wanderung auf Heinrich Heines Spuren durch das wild-romantische Ilsetal mit den Ilsefällen zur Plessenburg und zum Ilsestein mit abschließendem Blick auf Brocken, Ilsetal samt schönster Laubwälder und in das Harzvorland. Was für eine grandiose, wildromantische Landschaft!
Artenlisten
Vögel (101 Arten)
- Haubentaucher
- Kormoran
- Graureiher
- Schwarzstorch
- Höckerschwan
- Brandgans
- Stockente
- Reiherente
- Schellente
- Schwarzmilan
- Rotmilan
- Rohrweihe
- Mäusebussard
- Turmfalke
- Wanderfalke
- Fasan
- Blässhuhn
- Flussregenpfeifer
- Sturmmöwe
- Silbermöwe
- Lachmöwe
- Straßentaube
- Hohltaube
- Ringeltaube
- Türkentaube
- Kuckuck
- Mauersegler
- Wendehals
- Grauspecht
- Grünspecht
- Schwarzspecht
- Buntspecht
- Eisvogel
- Feldlerche
- Uferschwalbe
- Rauchschwalbe
- Mehlschwalbe
- Baumpieper
- Wiesenpieper
- Schafstelze
- Gebirgsstelze
- Bachstelze
- Wasseramsel
- Zaunkönig
- Heckenbraunelle
- Rotkehlchen
- Nachtigall
- Hausrotschwanz
- Gartenrotschwanz
- Braunkehlchen
- Schwarzkehlchen
- Steinschmätzer
- Ringdrossel
- Amsel
- Singdrossel
- Misteldrossel
- Feldschwirl
- Teichrohrsänger
- Sumpfrohrsänger
- Gelbspötter
- Klappergrasmücke
- Dorngrasmücke
- Gartengrasmücke
Mönchsgrasmücke
- Sperbergrasmücke
- Waldlaubsänger
- Zilpzalp
- Fitis
- Wintergoldhähnchen
- Sommergoldhähnchen
- Grauschnäpper
- Trauerschnäpper
- Beutelmeise
- Schwanzmeise
- Tannenmeise
- Haubenmeise
- Sumpfmeise
- Blaumeise
- Kohlmeise
- Kleiber
- Gartenbaumläufer
- Waldbaumläufer
- Pirol
- Neuntöter
- Eichelhäher
- Elster
- Rabenkrähe
- Kolkrabe
- Star
- Haussperling
- Feldsperling
- Buchfink
- Girlitz
- Grünling
- Stieglitz
- Erlenzeisig
- Bluthänfling
- Gimpel
- Kernbeisser
- Goldammer
- Rohrammer
- Grauammer
Weitere Tierarten (Auswahl)
- Vierfleck
- Schwalbenschwanz
- Distelfalter
- Baumweißling
- Mohrenfalter
- Aurorafalter
- Maikäfer
- Rosenkäfer
- Wasserfrosch
- Fadenmolch
- Blindschleiche
- Eichhörnchen
- Reh
Pflanzen (Auswahl)
- Ährige Teufelskralle
- Alpen-Milchlattich
- Astlose Graslilie
- Aufrechter Zienst
- Bärenschote
- Bärlauch
- Bärwurz
- Bayrisches Leinblatt
- Behaarter Alant
- Berg-Klee
- Berg-Steinkraut
- Besen-Ginster
- Blauroter Steinsame
- Blutroter Storchschnabel
- Braunstiliger Streifenfarn
- Breitblättriger Dornfarn
- Brennender Hahnenfuß
- Brockenanemone
- Dänischer Tragant
- Diptam
- Dorniger Schildfarn
- Echter Ziest
- Echtes Mädesüß
- Eibe
- Eichenfarn
- Einblütiges Perlgras
- Einjähriger Knäuel
- Eselsdistel
- Esparsette
- Federgras
- Feld-Mannstreu
- Feld-Rittersporn
- Frühlings-Adonisröschen
- Gefleckter Aronstab
- Gelbe Teichrose
- Gelber Wau
- Gemeiner Wurmfarn
- Gewöhnliche Akelei
- Gewöhnliche Grasnelke
- Gewöhnliche Zwergmispel
- Gewöhnliches Leinkraut
- Gewöhnliches Sonnenröschen
- Glänzender Storchschnabel
- Golddistel
- Großblütige Braunelle
- Großes Windröschen
- Harzer Labkraut
- Kamm-Wachtelweizen
- Karthäuser-Nelke
- Kleiner Wiesenknopf
- Kleines Mädesüß
- Knöllchen-Steinbrech
- Knotige Braunwurz
- Kuckucks-Lichtnelke
- Leberblümchen
- Mauerraute
- Mehlige Köniskerze
- Mittlerer Wegerich
- Natternkopf
- Nestwurz
- Nickende Distel
- Nickendes Leimkraut
- Orangerotes Habichtskraut
- Pechnelke
- Pfirsichblättrige Glockenblume
- Platanenblättriger Hahnenfuß
- Purgier-Lein
- Rainkohl
- Rote Lichtnelke
- Roter Fingerhut
- Sanikel
- Schlangen-Knöterich
- Schmalblättriges Wollgras
- Schwarze Teufelskralle
- Siebenstern
- Silberblatt
- Springschaumkraut
- Stängellose Kratzdistel
- Stattliches Knabenkraut
- Steinquendel
- Straußblütige Wucherblume
- Sumpf-Storchschnabel
- Teichrose
- Tollkirsche
- Tripmadam
- Tüpfelfarn
- Türkenbund-Lilie
- Violette Schwarzwurzel
- Wald-Klee
- Wald-Storchschnabel
- Wald-Wachtelweizen
- Wechselblättriges Milzkraut
- Weisen-Salbei
- Weiße Schwalbenwurz
- Weißes Waldvögelein
- Wiesen-Salbei
- Wiesen-Storchschnabel
- Wiesen-Wachtelweizen
- Wilde Karde
- Wirbeldost
- Wolliger Hahnenfuß
- Wündklee
- Zerbrechlicher Blasenfarn
- Zwerg-Filzkraut
- Zwiebeltragende Zahnwurz
- Zimbelkraut
Reisebericht 2008
Ostharz mit Vorland - Beeindruckende Landschaftvielfalt, seltene Vögel, schöne Blumen 2008
Zeit: 09.-13.06. 2008
Unterkunft: Hotel in Friedrichsbrunn
Teilnehmerzahl: 15
Reiseleiter: Stefan Lilje
Der nordöstliche Harz und sein Vorland im Juni: buntblumige Steppenheiden, Flachmoorwiesen, wildromantische Bachtäler, Klippen und Felsen mit schütterem Bewuchs und teils sehr seltenen Pflanzen, natürliche Nadelurwälder und künstliche Nadelforste, Schluchtwälder an feuchten Steilhängen, wärmeliebende Eichenwälder, dunkle Buchenwälder, würzig duftende Bergwiesen, subalpine Heiden über der Baumgrenze, Pappelbruch und aufgelassener Braunkohletagebau – eine größere Landschaftsvielfalt auf so engem Raum ist kaum anderswo denkbar! Bode- und Ilsetal, Brocken, Teufelsmauer, Harslebener Berge und Hakel - dazu die wunderschöne Altstadt Quedlinburgs - eine sehr eindrucksvolle Reise
1. Tag Quedlinburg
Ankunft, Kennenlernen und Mittagessen im idyllisch am Waldrand gelegenen Hotel in Friedrichsbrunn mit großem, ruhigem Grundstück. Danach erste naturkundlichen Wanderung am Stadtrand von Quedlinburg. Zunächst Beobachtungen im auwaldartigen Stadtpark „Brühl“ an der Bode, wo sich im Bärlauchgeruch u.a. Grauschnäpper beobachten lassen. Weiter geht es über die Altenburg, wo wir das interessante „lebendgebärende“ Zwiebel-Rispengras finden und bald einen ersten wunderschönen Blick über die Altstadt Quedlinburgs mit seinen Türmen und Mauern genießen können, Später gibt es weitere beeindruckende Ausblicke, auch auf den Harz mit dem Brocken und die bizarre Teufelsmauer. Die Wanderung führt uns vorbei an Sandtrockenrasen mit Frühlings-Spergel und Zwerg-Filzkraut, Teichen und Kalkhalbtrockenrasen, auf dem wir fruchtend Wiesen-Küchenschellen und Frühlings-Adonisröschen neben knospenden Kleinem Mädesüß und gerade erblühender Sommerwurz sowie blühenden Wiesen-Salbei entdecken. Dabei hören wir u.a. Waldlaubsänger und beobachten bei unserem Abendpicknick – wiederum mit romantischem Altstadtblick - Neuntöter mit ihrem rotbraunen Rücken und der Augenbinde sehr gut und nah – und haben sogar das Glück, einen Wendehals auf einem Ast sitzend zu entdecken. Eine wunderschöne Beobachtung! Schließlich finden wir gar noch letzte blühende Adonisröschen. Was für schöne, leuchtende große gelbe Blüten!
Ankunft im idyllisch am Waldrand gelegenen Hotel in Friedrichsbrunn mit großem, ruhigem Grundstück. Danach Spaziergang am Stadtrand von Quedlinburg im auwaldartigen Stadtpark „Brühl“ an der Bode, über die Altenburg zunächst mit Blick auf Quedlinburg mit seinen Türmen und Mauern, dann mit Blick auf Harz und Teufelsmauer. vorbei an Sandtrockenrasen, Teichen und Kalkhalbtrockenrasen vorbei. Dabei hören u.a. wir Grauspecht und Gartenrotschwanz, beobachten Schwanzmeisen und den „Vogel des Tages“: mehrmals sehen und hören wir schöne Neuntöter mit ihrem rotbraunen Rücken und der Augenbinde sehr gut und nah. Botanisch beeindruckende Vielfalt und Schönheit, u.a. fruchtende Küchenschellen und Frühlings-Adonisröschen, blühende Astlose Graslilie, Wiesen-Salbei und Kleines Mädesüß sowie Gras- und Karthäuser-Nelke. Schließlich Besuch der wunderschönen Altstadt Quedlinburgs mit Roland, Rathaus und Schlossberg.
2. Tag Brocken
Frühmorgendliche Fahrt durch den Hochharz mit seinen schönen Wiesen und Wäldern im Morgennebel. Dann Wanderung von Schierke durch das Eckerloch – dabei Beobachtung von Gebirgsstelze, beiden Goldhähnchenarten … - über den steilen, steinigen Eckerlochstieg zum Brocken, wo sich Baumpieper mit ihrem beeindruckenden Balzflug, Wiesenpieper und schließlich auch Ringdrosseln immer wieder singend zeigen. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt – wir haben die Brockenkuppe für uns, können die herrliche Ruhe und die Ausblick genießen. Und das Wetter ist viel besser als vorausgesagt – weder Nebel noch Regen, nein Sonnenschein! Viele besuchen die schöne Ausstellung im Brockenhaus und zeigen sich u.a. vom Film über die Lebensweise des Feuersalamanders beeindruckt – das weckt Wünsche ...
Dann Führung durch den Brockengarten mit seiner Blütenpracht mit Hochgebirgspflanzen aus aller Welt - engagiert und fachkundig von Dr. Gunter Karste, Botaniker des Nationalpark Hochharz, präsentiert. Die Brocken-Anemone, die in Deutschland nur auf der Brockenkuppe vorkommt und von den Brockengärtnern gefördert wird, steht wunderbar in Blüte. Beim Abstieg vom Brocken besuchen wir den beeindruckenden Urwaldstieg, der einen intime Einblick in die naturnahen Fichtenurwälder erlaubt und wo wir erstmals die dringend gewünschten Fichten-Kreuzschnäbel etwas besser zu Gesicht bekommen, was bald danach noch deutlich besser gelingt. Auch die Klippen des „Ahrentsklint“ mit ihrer typischen Wollsackverwitterung sind beeindruckend – wir aber wegen des einsetzenden Regens schnell wieder verlassen. Schließlich noch ein kleiner Spaziergang durch die duftenden Bergwiesen bei Elend und ins Elendstal, durch das die Kalte Bode fließt.
Frühmorgendliche Fahrt durch den Hochharz mit seinen schönen Wiesen und Wäldern, Wanderung von Schierke durch das Eckerloch über den steilen, steinigen Eckerlochstieg zum Brocken, wo sich Baumpieper mit ihrem beeindruckenden Balzflug („Vogel des Tages“), Wiesenpieper und auch Ringdrosseln zeigen, uns der Brockengarten mit seiner Blütenpracht mit Hochgebirgspflanzen aus aller Welt engagiert von Herrn Dr. Gunter Karste, Botaniker des Nationalpark Hochharz, präsentiert wird und auch die Brocken-Anemone gerade noch blühend zu erleben ist. Nach dem Abstieg vom Brocken durch die schönen Fichten-Moorwälder und die weniger naturnahen Fichtenforste Eisessen in Elend (dabei Beobachtung von Stieglitzen ganz lange und nah!) noch kleiner Spaziergang durch die bunten und duftenden Bergwiesen bei Elend und ins Elendstal, durch das die Kalte Bode fließt.
3. Tag Helsunger Grund, Harslebener Berge, Hoppelberg, Teufelsmauer
Schwarz- und Rotmilan nah und gut zu vergleichen, Rohrweihe, Reiherente, Uferschwalben, Sumpf- und Teichrohrsänger sowie Gelbspötter zum Vergleich direkt nebeneinander singend und schließlich sogar noch ein singender Schlagschwirl ... Beeindruckend auch die Libellenvielfalt: Adonislibellen, Blaupfeil, Königslibelle und sogar Prachtlibellen schwirren wie fliegende Edelsteine vorbei. Ein schöner Morgenspaziergang im Helsunger Grund! Danach an den Harslebener Bergen eine einmalige bunte Pflanzenvielfalt – man fühlt sich in einen botanischen Garten versetzt: Waldhyazinthen, Rauher Alant, Astlose Graslilie, ein ganzer Hang voller Federgras, Salbei in Farbvarianten von dunkellila über hellblau bis weiß, Berg-Klee und sogar Bienen-Ragwurz lassen das Herz jeden Pflanzenfreunds höher schlagen ... . Mittagspause im schönen Schlosspark mit alten Baumriesen - dann Wanderung an Felsen, Bach, Teich, ehemaligen Höhlenwohnungen, alter Burg und Kirschwiese Kirschen zu einem wunderschön blühenden Diptam-Bestand. Schließlich faszinierender Landschaftseindruck an der sagenhaften, demnach vom Teufel selbst errichteten und von ihm teilweise wieder zertrümmerten Teufelsmauer – und auf der Wiese davor zwei Schreiadler bei der Nahrungssuche!
4. Tag Wiesen bei Friedrichsbrunn, Bodetal
Morgenspaziergang in den wunderschön bunten Wiesen bei Friedrichsbrunn, u.a. auch mit blühenden Stattlichem Knabenkraut, Schlangenknöterich. Ein Höhepunkt – die Wanderung im Bodetal mit Aufstieg zur Rosstrappe: Felsen, Wald, wilder Bach, Blicke auf fast alpin anmutende Felswände ... . Immer wieder Gebirgsstelzen, ab und an auch Wasseramseln zu beobachten, Pflanzen von Zwiebel-Zahnwurz, Platanenblättrigem Hahnenfuß bis zu Zwergmispel und Blutrotem Storchschnabel zu bewundern. Besonders eindrucksvoll: Die filigrane Schönheit und Vielfalt der Farne.
5. Tag: Concordia-See, Bodeniederung, Hakel
Morgenspaziergang in den wunderschön bunten Wiesen bei Friedrichsbrunn, u.a. auch mit blühenden Stattlichem Knabenkraut, Trollblume, Schlangenknöterich. Landschaft im Werden: Ehemaliger Braunkohletagebau mit Sanddorngebüsch, Wasserflächen, sandigen Ufern. Beobachtungen von Grauammer, Schwarzkehlchen. und brütenden Steinschmätzern. Am Marbesee dann nochmals Steinschmätzer und Schwarz- aber auch Braunkehlchen, Flussregenpfeifer und – mitten im Binnenland – brütende Sturmmöwen und Brandgänse mit kleine Küken. Mittagspause am See mit Pappelbruch in der Bodeniederung mit tollen Beobachtungen von Schwarz- und Rotmilan sowie Sturmmöwen, Kormoran, Haubentaucher, Schellenten … An der Bode präsentiert sich dann ein Eisvogel und ein Grünspecht, gut beim „Ameisenklauben“ zu beobachten. Schließlich urwüchsiger Eichen-Hainbuchenwald des Hakel mit der Domburg und vergeblichem Versuch, den Schreiadler zu entdecken.
Landschaft im Werden: Ehemaliger Braunkohletagebau mit Sanddorngebüsch, Wasserflächen, sandigen Ufern. Beobachtungen von Flussregenpfeifern (sehr nah!), Rothalstauchern, Grauammern, Schwarzkehlchen. Sehr beeindruckend: Junge noch etwas unbedarfte Steinschmätzer, nur wenige Meter entfernt – etwas weiter weg die offensichtlich besorgten Eltern, teilweise mit Gesang und Balzflug und schließlich auch noch ein singendes Blaukehlchen! Gemütliche Mittagspause am See mit Pappelbruch in der Bodeniederung mit tollen Beobachtungen von Schwarz- und Rotmilan und Hohltaube - frei sitzend - sowie Sturmmöwen, Kormoran, Haubentaucher, Schellenten ... Schließlich urwüchsiger Eichen-Hainbuchenwald des Hakel u.a. mit Geflecktem Knabenkraut.
6. Tag: Ilsetal
Abschluss-Wanderung auf Heinrich Heines Spuren durch das wild-romantische Ilsetal mit den Ilsefällen zur Plessenburg und zum Ilsestein mit abschließendem Blick auf Brocken, Ilsetal samt schönster Laubwälder und in das Harzvorland. Was für eine grandiose, wildromantische Landschaft! Die Prinzessin Ilse hält sich allerdings diesmal versteckt …
Und das Wetter spielt wieder mit: Nach ergiebigen Regengüssen hört es just auf zu regnen, als wir aufbrechen. Die Feuchtigkeit sagt allerdings den Feuersalamandern zu, von denen wir gut und gerne 15 Exemplare entdecken, gebändert oder gefleckt, teils in der Ilse sitzend, Schutz unter einem Stein suchend, womöglich kurz vor dem Gebären ihrer lebenden Larven ...
Zwischendurch gar Sonnenschein, doch zum Ende der Wanderung, kurz vorm Erreichen der Autos, wieder einsetzender Regen. Auf der Rückfahrt in den Norden erlebe ich dann heftigste Regengüsse – wenn wir die während der Wanderung abbekommen hätten ...
Abschluss-Wanderung auf Heinrich Heines Spuren durch das wild-romantische Ilsetal mit den Ilsefällen zur Plessenburg und zum Ilsestein mit abschließendem Blick auf Brocken, Ilsetal samt schönster Laubwälder und in das Harzvorland. Schließlich werden sogar noch Feuersalamander entdeckt!
Artenlisten
Vögel (102 Arten)
- Haubentaucher
- Rothalstaucher
- Kormoran
- Graureiher
- Weißstorch
- Höckerschwan
- Nilgans
- Stockente
- Reiherente
- Schellente
- Schwarzmilan
- Rotmilan
- Rohrweihe
- Mäusebussard
- Schreiadler
- Turmfalke
- Fasan
- Blässhuhn
- Flussregenpfeiffer
- Kiebitz
- Sturmmöwe
- Lachmöwe
- Haustaube
- Hohltaube
- Ringeltaube
- Türkentaube
- Turteltaube
- Kuckuck
- Mauersegler
- Grauspecht
- Grünspecht
- Schwarzspecht
- Buntspecht
- Heidelerche
- Feldlerche
- Uferschwalbe
- Rauchschwalbe
- Mehlschwalbe
- Baumpieper
- Wiesenpieper
- Gebirgsstelze
- Bachstelze
- Wasseramsel
- Zaunkönig
- Heckenbraunelle
- Rotkehlchen
- Blaukehlchen
- Nachtigall
- Hausrotschwanz
- Gartenrotschwanz
- Schwarzkehlchen
- Steinschmätzer
- Ringdrossel
- Amsel
- Singdrossel
- Misteldrossel
- Schlagschwirl
- Teichrohrsänger
- Sumpfrohrsänger
- Gelbspötter
- Klappergrasmücke
- Dorngrasmücke
- Gartengrasmücke
- Mönchsgrasmücke
- Waldlaubsänger
- Zilpzalp
- Fitis
- Wintergoldhähnchen
- Sommergoldhähnchen
- Grauschnäpper
- Trauerschnäpper
- Schwanzmeise
- Tannenmeise
- Haubenmeise
- Sumpfmeise
- Blaumeise
- Kohlmeise
- Kleiber
- Gartenbaumläufer
- Pirol
- Neuntöter
- Eichelhäher
- Elster
- Tannenhäher
- Rabenkrähe
- Saatkrähe
- Kolkrabe
- Star
- Haussperling
- Feldsperling
- Buchfink
- Erlenzeisig
- Girlitz
- Grünling
- Stieglitz
- Erlenzeisig
- Bluthänfling
- Gimpel
- Kernbeisser
- Goldammer
- Rohrammer
- Grauammer
Weitere Tierarten (Auswahl)
- Weißfleckwidderchen
- Gebänderte Prachtlibelle
- Pechlibelle
- Frühe Adonislibelle
- Königslibelle
- Blaupfeil
- Plattbauch
- Rosenkäfer
- Feuersalamander
- Fadenmolch
- Fuchs
- Wildkatze (tot, Verkehrsopfer)
Pflanzen (Auswahl)
- Odermennig Agrimonia eupatoria
- Bärlauch Allium ursinmum
- Astlose Graslilie Anthericum liliago
- Gewöhnliche Akelei Aquilegia vulgaris
- Gewöhniche Grasnelke Armeria maritima
- Gefleckter Aronstab Arum maculatum
- Hügel-Meier Asperula cynanchica
Mauerraute Asplenium ruta-muraria
- Bärenschote Astragalus glyciphyllos
- Tollkirsche Atropa belladonna
- Steinquendel Calamintha acinos
- Wirbeldost Calamintha clinopodium
- Pfirsichblättrige Glockenblume Campanula persicifolia
- Zwiebeltragende Zahnwurz Cardamine bulbifera
- Springschaumkraut Cardamine impatiens
- Nickende Distel Carduus nutans
- Golddistel Carlina acanthifolia
- Skabiosen-Flockenblume Centaurea scabiosa
- Echtes Tausendgüldenkraut Centaurium erythraea
- Straußblütige Wucherblume Chrysanthemum corymbosum
- Wechselblättriges Milzkraut Chrysosplenium alternifolium
- Alpen-Milchlattich Cicerbitia alpina
- Stängellose Kratzdistel Cirsium acaule
- Feld-Rittersporn Consolida regalis
- Gewöhnliche Zwergmispel Cotoneaster integerrimus
- Zerbrechlicher Blasenfarn Cystopteris fragilis
- Geflecktes Knabenkraut Dactylorhiza maculata
- Karthäuser-Nelke Dianthus carthusianorum
- Diptam Dictamnus albus
- Wilde Karde Dipsacus fullonum
- Roter Fingerhut Digitalis purpurea
- Breitblättriger Dornfarn Dryopteris dilatata
- Gemeiner Wurmfarn Dryopteris filix-mas
- Natternkopf Echium vulgare
- Schmalblättriges Wollgras Eriophorum angustifolium
- Feld-Mannstreu Eryngium campestre
- Zwerg-Filzkraut Filago minima
- Echtes Mädesüß Filipendula ulmaria
- Kleines Mädesüß Filipendula vulgaris
- Harzer Labkraut Galium harcynicum
- Echtes Labkraut Galium verum
- Wiesen-Storchschnabel Geranium pratense
- Blutroter Storchschnabel Geranium sanguineum
- Sumpf-Storchschnabel Geranium palustre
- Wald-Storchschnabel Geranium silvaticum
- Eichenfarn Gymnocarpium dryopteris
- Gewöhnliches Sonnenröschen Helianthemum nummularium
- Leberblümchen Hepatica nobilis
- Orangerotes Habichtskraut Hieracium aurantiacum
- Behaarter Alant Inula hirta
- Berg-Sandglöckchen Jasione montana
- Blauer Lattich Lactuca perennis
- Rainkohl Lapsana communis
- Türkenbund-Lilie Lilium martagon
- Zymbelkraut Linaria cymbalaria
- Gewöhnliches Leinkraut Linaria vulgaris
- Purgier-Lein Linum carthaticum
- Blauroter Steinsame Lithospermum purpurocaeruleum
- Kuckucks-Lichtnelke Lychnis flos-cuculi
- Acker-Wachtelweizen Melampyrum arvense
- Kamm-Wachtelweizen Melampyrum christata
- Wiesen-Wachtelweizen Melampyrum pratense
- Wald-Wachtelweizen Melampyrum sylvaticum
- Einblütiges Perlgras Melica uniflora
- Bärwurz Meum athamanticum
- Gelbe Teichrose Nuphar lutea
- Esparsette Onobrychis viceafolia
- Eselsdistel Onorpodum acanthium
- Bienenragwurz Ophrys apifera
- Stattliches Knabenkraut Orchis mascula
- Ährige Teufelskralle Phyteuma spicatum
- Mittlerer Wegerich Plantago media
- Weiße Waldhyazinthe Platanthera bifolia
- Schlangen-Knöterich Polygonum bistorta
- Tüpfelfarn Polypodium vulgare
- Großblütige Braunelle Prunella grandiflora
- Brockenanemone Pulsatilla alba
- Wolliger Hahnenfuß Ranunculus lanuginosus
- Platanenblättriger Hahnenfuß Ranunculus platanifolius
- Gelber Wau Reseda lutea
- Wiesen-Salbei Salvia pratensis
- Kleiner Wiesenknopf Sanguisorba minor
- Sanikel Sanicula europaea
- Gelbe Skabiose Scabiosa ochroleuca
- Einjähriger Knäuel Scleranthus annuus
- Knotige Braunwurz Scrophularia nodosa
- Sumpf-Helmkraut Scutellaria galericulata
- Tripmadam Sedum rupestre
- Rote Lichtnelke Silene dioica
- Aufgeblasenes Leimkraut Silene vulgaris
- Elsbeere Sorbus torminalis
- Echter Ziest Stachys officinalis
- Aufrechter Zienst Stachys recta
- Federgras Stipa pennata agg.
- Eibe Taxus baccata
- Bayrisches Leinblatt Thesium bavarum
- Siebenstern Trientalis europaea
- Wald-Klee Trifolium alpestre
- Berg-Klee Trifolium montanum
- Mehlige Köniskerze Verbascum lychnitis
- Schwarze Königskerze Verbascum nigrum
- Wald-Wicke Vicia silvatica










