Diese Reise wird ohne Flug angeboten, damit jeder Teilnehmer Billigangebote nutzen kann. Preiswerte Flüge (AirBerlin) können Sie natürlich auch bei uns buchen - wir beraten Sie gerne!
Auf der Insel haben wir Mietautos (Kleinbus), mit denen wir uns bewegen. Wir werden von morgens bis abends unterwegs sein und uns unterwegs mit Proviant eindecken bzw. einkehren.
Ihre Unterkunft ist das Hotel "Pollentia" (Pollentia Club Resort liegt im Norden der Insel an der Bucht von Pollensa, zwischen dem Strand "Can Cap de Bou" und dem Naturschutzpark S'Albufera); nah am Hotel liegt ein kleines Feuchtgebiet ("Albufereta"), wo sich bereits interessante Beobachtungen machen lassen.
Die größte Baleareninsel hat unter Vogelbeobachtern einen ausgezeichneten Ruf. Auf der Insel befinden sich einige hervorragende Naturschutzgebiete die ausgesprochene Kostbarkeiten (Mönchsgeier, Zwergadler, Korallenmöwe) beherbergen. Auch sonst hat die Insel wegen ihrer günstigen Lage und der sehr guten Infrastruktur einiges zu bieten. So sind hier Meeresbeobachtungen meist sehr fruchtbar und bringen Beobachtungen von Sturmtauchern (zwei Arten), Mittelmeer- und Korallenmöwen und manchmal auch Delfinen. Sogar einige endemische Arten und Unterarten wie Balearengrasmücke, Balearenkreuzschnabel, die endemische Unterart des Zaunkönigs und andere finden sich auf Mallorca.
Ausrüstung: Bergschuhe, Rucksack, Bestimmungsbücher, Pullover, Fernglas, Spektiv, Kamera ...
Ankunft in Palma de Mallorca, Transfer zu unserem schönen Hotel in der Bucht von Pollensa im Norden der Insel, 2,5 km vom Alcudia entfernt. Dannach schon die ersten Erkundungen in der Albufereta, einem kleinen Schutzgebiet, das an das Hotelgelände angrenzt.
Nach dem Frühstück versorgen wir uns mit Proviant und besuchen den Nationalpark Albufera. Hier ist alles möglich! Auf der Erwartungsliste stehen unter anderem: Purpurhuhn, Nachtreiher, Kuhreiher, Seidenreiher, Fischadler, Stelzenläufer, Seidensänger, Wiedehopf.... Wir wollen uns den ganzen Tag Zeit nehmen, dieses Sumpfgebiet mit Schilfflächen, Lagunen, Gräben und Wiesen zu durchstreifen und aus den Versteckhütten zu beobachten.
Unter Geiern wollen wir heute schwitzen! Wir fahren in die Sierra del Norte und besuchen den Cuberstausee, das Kloster Lluc und spazieren - wenn wir wollen - ein Stück hinein in die wildromantische Berglandschaft der Tramuntana. Hier im Gebirge haben wir gute Chancen die berühmten mallorquinischen Mönchsgeier zu sehen. Sie sind die größten Greifvögel der Alten Welt und spannen bis zu drei Meter! Auch Zwergadler und andere Greife wie Rotmilan oder Wanderfalke können wir eventuell beobachten. Hier in den Bergen kreisen auch Kolkraben und Felsenschwalben jagen nach Fliegen. Wenn wir genug Vögel gesehen haben, besichtigen wir das Kloster Lluc mit seiner bekannten Schwarzen Madonna und kehren in die Klosterklause ein.
Heute fahren wir nach Norden. Unser Ziel ist das Landgut Son Réal. Die staatliche Finca liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Santa Margalida und ist 395 Hektare groß. Auf ihr konzentrieren sich bedeutende archäologische und völkerkundliche Funde, vor allem aber können wir in einem Querschnitt durch uraltes Kulturland viele attraktive Arten, wie Rothuhn, Wiedehopf, Blaumerle aber auch die heimliche und endemische Balearengrasmücke, beobachten.
Nach einer Pause im Hotel erkunden wir das Bóquertal. Dieses sanfte Tal ist bekannt für den gut zu beobachtenden Vogelzug. Beobachtungen von Blaumerlen, Felsentauben und Zaunammern wären keine Überraschung. In den Kiefern können Kreuzschnäbel turnen und auf den Wiesen Wiedehopfe zu sehen sein.
Und mit Einbruch der Dunkelheit suchen wir die heimliche Zwergohreule. Mit etwas Glück werden die kleinen Eulen ihre unheimlichen Rufe durch das Tal schallen lassen.
Heute steht die Südspitze der Insel auf dem Programm. Zwei Punkte interessieren uns besonders: die Salínas de Llevant und das Cap de ses Salines. In den größten Salinen der Insel können wir fast alle Limikolen erwarten, die den westlichen Zugweg nach Afrika benutzen. Als Besonderheiten: Seeregenpfeifer und Flamingos.
Auf der Fahrt zum Cap de ses Salines durchqueren wir streng geschütztes Privatgelände und haben dabei sehr gute Chancen auf Rothühner. Am Kap selbst widmen wir uns dem Seawatching mit sehr guten Chancen auf beide Sturmtaucherarten, auf Krähenscharben, Korallenmöwen und mit viel Glück auch die letzten Basstölpel des Winters!
Wir besuchen die Berge bei der wildromantischen Ermita de Betlem. In der einsamen Bergewelt jagt der Zwergadler und die Theklalerche verzaubert mit ihrem melancholischen Gesang die kargen Pässe. Wir machen einen Spaziergang entlang der Klippen in eine wildromantische Bucht oder lassen uns auf der Halbinsel bei Porto Colom auf der Suche nach der Balearengrasmücke den Wind um die Ohren blasen.
Am Morgen fahren zum Cap de Formentor. Atemberaubende Tiefblicke erwarten uns und die frische Brise bläst die Seele rein.
Am Nachmittag besuchen wir noch einmal die Albufera. Sie ist immer einen zweiten Besuch wert. Wir schauen den Stelzenläufern beim Balzen zu, dem Fischadler beim fischen und den Schwalben, die Kraft für die Weiterreise nach Afrika tanken, bei der akrobatischen Jagd nach Insekten. Wieder können wir aus nächster Nähe verschiedene Enten und Limikolen beobachten. Vom ersten Besuch vertraute Arten, aber auch Überraschungen und Neuankömmlinge gilt es zu entdecken.

Gelbschnabelsturmtaucher
Transfer zum Flughafen nach Palma de Mallorca und Rückreise nach Deutschland.