Wir treffen uns um 14h im Gut Sunder. Nach einem gemeinschaftlichen Kaffeetrinken mit Programmvorstellung steht schon die erste Exkursion zu den umliegenden Teichen an. Unsere Unterkunft ist das herrlich gelegene Naturhotel Gut Sunder. Direkt vom Hotelfenster aus lassen sich bereits verschiedene Vogelarten hören und beobachten - für eine Gruppe wie unsere geradezu ideal!
Die Vogelwelt der Meißendorfer Teiche (4 Tage/ 3 Nächte)
Zugvögel am Rande der Heide Beobachten, lernen, genießen auf NABU-Gut Sunder (Meißendorfer Teiche) Das Ziel des Wochenendes lässt sich einfach formulieren: "Wir wollen viele schöne Vögel genießen." Und dabei voneinander lernen.
Aufpreis bei 7 - 10 Teilnehmern: + 30,00 Euro pro Person
1. Tag
2. Tag
Lange vogelkundliche Wanderung mit Intensivbeobachtung von Zugvögeln in den Bruchwiesen. Am Nachmittag voraussichtlich Beobachtungen im Bannetzer Moor und dem südlichen Teichgebiet.
3. Tag
Lange vogelkundliche Wanderung mit Intensivbeobachtung an den Fischteichen von allem, was Federn trägt. Besuch des Ostenholzer Moores heute oder morgen (Sperrgebiet, nur am Wochenende zugänglich).
4. Tag
Heute wollen wir unser frisch erworbenes Wissen in der Praxis ausprobieren. Wir werden den ganzen Vormittag in den umliegenden Wäldern und an den Fischteichen Vögel beobachten und Stimmen lernen. Zum Mittag gibt es eine wärmende Suppe. Verabschiedung. Ende gegen 13:00 h, Abreise und auf Wiedersehen bei der nächsten birdingtour! Aus Witterungsgründen behalten wir uns Änderungen im Reiseverlauf, die den Charakter der Reise nicht beeinflussen, vor. Wir können die Beobachtungen der genannten Vögel nicht garantieren. Wir orientieren uns in dieser Ausschreibung an den Ergebnissen früherer Exkursionen.
Anreise
Mit Bus und Bahn: Ihr Zielbahnhof heißt Celle. Von dort geht es mit dem Bus weiter. (Busverbindungen auf Anfrage, bzw. in den letzten Informationen zur Reise.) Mit dem Auto: Sie fahren auf der A7 (BAB Hannover - Hamburg) von Süden kommend die Abfahrt Mellendorf/Fuhrberg über Fuhrberg und Winsen/Aller nach Meißendorf/Gut Sunder. Von Norden kommend die Abfahrt Westenholz über Ostenholz nach Meißendorf/Gut Sunder Genaue Anfahrtsbeschreibung gibt es mit den Buchungsunterlagen.
Rückblick Pilotreise April 2002
Thomas Griesohn-Pflieger: "Es hat Spaß gemacht, mit Ihnen die Vogelwelt näher kennen zu lernen. Wir von birdingtours haben wieder einiges dazu gelernt und würden uns freuen, wenn wir Sie in Zukunft noch öfter bei unseren ornithologischen Entdeckertouren begrüßen dürfen. Die Qualität der Beobachtungen, die wir gemeinsam gemacht haben, zeigt sich besonders in der Fülle der Kleinvogelarten (gerade die der Waldvogelarten), die oft bei Exkursionen gar nicht oder nur mangelhaft beachtet werden. So haben wir alle Drosseln, alle Meisen und beide Baumläufer- und Goldhähnchenarten gesehen sowie viele Spechte (Grauspecht Grünspecht, Schwarzspecht, Buntspecht, Kleinspecht) auf die Liste setzen können. Bemerkenswert viele balzende Zeisige und auch singende Birkenzeisige wurden beobachtet und alle Tiefland-Finkenarten, die im April zu sehen sind, stehen auf der Liste (Finken: Buchfink, Bergfink, Grünling, Zeisig, Hänfling, Birkenzeisig, Gimpel, Kernbeißer). Auch an Enten haben wir alles, mit Ausnahme der Sägerarten, was im norddeutschen Binnenland zu erwarten ist (Pfeifente, Schnatterente, Krickente, Knäkente, Stockente, Spießente, Löffelente, Tafelente, Reiherente, Schellente) auf der Liste stehen.
Kommentar einer Teilnehmerin: "Es waren sehr nette und interessante Tage in wohltuend heiterer Runde - auch dafür noch einmal ein Dankeschön an das ganze Organisationsteam."
Generelle Hinweise
- Anforderungen der Reise: leicht, keine Schwierigkeiten
- Wetterfeste und unauffällige Kleidung; feste, wasserdichte Schuhe; Fernglas (auch gerne Spektiv!); Bestimmungsbuch; Tages-Rucksack
- Auch für Anfänger gut geeignet.
- Aufpreis bei 7 - 10 Teilnehmern: + 30,00 Euro pro Person
Ermäßigungen
- NABU/LBV-Mitglieder: 3% Rabatt
- Rabatt bei Onlinebuchung: 15,00 Euro pro Person
Zahlungsmodalitäten
- Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10 %
- Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
- Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.
Anreise
Mit Bus und Bahn: Ihr Zielbahnhof heißt Celle. Von dort geht es mit dem Bus weiter. (Busverbindungen auf Anfrage, bzw. in den letzten Informationen zur Reise.) Mit dem Auto: Sie fahren auf der A7 (BAB Hannover - Hamburg) von Süden kommend die Abfahrt Mellendorf/Fuhrberg über Fuhrberg und Winsen/Aller nach Meißendorf/Gut Sunder. Von Norden kommend die Abfahrt Westenholz über Ostenholz nach Meißendorf/Gut Sunder Genaue Anfahrtsbeschreibung gibt es mit den Buchungsunterlagen.
Unsere Unterkunft befindet sich in Winsen/Aller. Für die Anreise per Bahn ist Ihr Zielbahnhof Celle Bahnhof und anschließend kommen Sie mit dem Linienbus zur Unterkunft.
Zahlungsmodalitäten
- Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10 %
- Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
- Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.
Leistungen
- Programm wie beschrieben
- Begrüßungssuppe am Anreisetag
- 3 Übernachtungen mit Frühstück
- 2 x Mittagessen (2 Menüs zur Wahl)
- 3x Abendessen
Zusätzliche Leistungen
- Jetzt mit Vollpension!
Nicht enthaltene Leistungen
- Fahrgemeinschaften vor Ort
Reiseleiter
Carsten Brinckmeier
Veranstalter: birdingtours GmbH
Reisebericht "Die Vogelwelt der Meißendorfer Teiche" 25. bis 28. März 2010
Reiseleiter: C. Brinckmeier
Teilnehmer: 11
Kurz-Zusammenfassung:
Mit 86 Vogelarten in nur 4 Tagen war das Artentableau durchaus breit. Neben vielen neuen Arten für Einsteiger (die gesamte Palette an möglichen Meisen!) waren Schmankerl wie Seeadler und Birkhahn dabei.
Höhepunkte:
- Kraniche in den Brutrevieren
- frühmorgendlicher Bläßganszug
- fast nächtliches Schwarzkehlchenkonzert
- Birkhahn schwebt ein und stromert gut sichtbar durch die Heide
- Birkwildbalz im Morgengrauen (Kollern oder Kullern)
- Rebhuhnbalz in der Heide
- Schwarzspecht über und unter den Wipfeln
- Ententag am Hüttensee mit prächtigen Kolbenenten
- Seeadler über dem Bannetzer Moor
- Brachvogel inspiziert die Agrarlandschaft am Dierschketurm
- Wasseramsel lang und nah mit Gesang
- Kronenbewohnende Weidenmeise bei Breliendamm
25. März, Donnerstag
Am ersten Nachmittag standen die Vögel der Wälder am Gut Sunder und die Wiesen und Brachflächen am Heidebach Meisse auf dem Programm. Gleich an der Schwarzspechthöhlen-Wohnburg im nahen Altholz konnten wir eine abfliegende Hohltaube sehen während um uns das Trommeln und verschiedenartige Rufe des Baumeisters Schwarzspecht zu hören waren. Über den Wäldern balzte mehrfach ein Kolkrabe. Bei sehr schönem mildem Abendwetter sahen wir über den Bruchwiesen Kraniche und in den Stengeln des letzten Jahres hatte sich ein Pärchen Schwarzkehlchen niedergelassen. Auf dem Rückweg ein Goldhähnchen, welches sich zunächst einsingen musste und erst nach einigem hin- und her als Sommergoldhähnchen zu erkennen war. Ein Frühjahrsphänomen: Plastischer Gesang- noch variabel und formbar, aber sehr schön und anfangs rätselhaft.
26. März, Freitag
Der Freitag begann warm und schön und so zogen wir die lange vogelkundliche Wanderung an die großen Fischteiche (Meissendorfer Teiche) vor. Die Entscheidung wurde belohnt mit gut beleuchteten Enten und Erpeln der Arten Stock-, Krick-, Schnatter-, Reiher-, Tafel-, Schell- und Kolbenente. Die Schellentenbalz steigerte sich insofern in risikobehaftete Höhen, dass ein Erpel im rasanten Vorwärtsflug die Pose „Kopf in den Nacken“ beibehielt und so rückwärtsschauend fast in einen Erlen-Galeriewald gestürzt wäre. Zum Glück blieben Ente und Erpel unverletzt. Über seltsames und scheinbar dem Überleben entgegenstehendes Verhalten lässt sich trefflich diskutieren und so blieb nach einem ebenso waghalsigen Rohrweihenbalz-Intermezzo auch die Handykaptheorie nicht unerwähnt. Verhaltensbiologe Frank Veit vom Projekt Wildtiernis (www.nabu-wildtiernis.de) begleitete uns zeitweise, was zu weiteren interessanten Gesprächen anregte. Erste Rauchschwalben konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Wetter nun regnerischer und kälter wurde.
27. März, Samstag
Dennoch wurden wir bei unserer samstäglichen Runde Richtung südliche Fischteiche nicht nass. Unterwegs erste Heidlerchen und kräftiger Zug von Buchfink, Rohrammer und Hänfling. An den Schilfrändern wenige Schwimmvögel (Schellenten, ... ein Silberreiher im Flug) Der leztes Jahr illegal tiefumgebrochenen Moorfläche zum trotz hörten wir den hier sehr seltenen Großen Brachvogel, den wir später auch sehen konnten. Und wie gerufen erhob sich aus den feuchten Wäldern ein Seeadler. Weiter Richtung Westen sind die Moorflächen noch intakter: Hier befinden sich zahlreiche Schwarzkehlchenreviere von denen eines sich besetzt zeigte. Über dem Rand der Gagelflächen gaukelte eine Kornweihe und die Birkenwälder wurden von einem ganzen Trupp Kraniche überflogen. Da es am Nachmittag zunächst regnete, konnten wir das neu eröffnete Tierfilmzentrum besuchen und wurden persönlich durch Frank Veit betreut. Sicher ein lohnendes Ziel für jede Gruppe auch einmal zu sehen wie die Tierwelt um Sunder die Nacht lebendig macht und dabei immerwieder auf Live-View umschalten zu können, dank versteckt gebauter Kameras, welche die Tierwelt längst akzeptiert hat.
Da der Regen wieder aufhörte, passte es doch noch für eine Exkursion zu den versteckten und verlandeten Teichen und riesigen Gagelflächen am Rande des Truppenübungsplatzes. Moore und Gagelflächen wirkten recht karg und düster an diesen Tag gerade richtig um sich einmal intensiv mit den Phänomenen rund um das Thema Regenmoore zu beschäftigen. Wir sahen Hand-Tofstiche mit schwimmendem Tofmoos und hörten das leise Bellen der Moorfrosch-Männchen. Die Vogelwelt der Gebüsche und Birkenwälder war uns sehr hold. Weidenmeise und Sommergoldhähnchen waren uns besonders nah. Schwarzkehlchen und Bekassine machten sich dagegen rar.
28. März, Sonntag
Das Morgen-Logbuch dieses Frühstarter-Tages liest sich spannend! Und wir waren, als wir uns Punkt 5:00 Sommerzeit vor dem Herrenhaus standen (ca. 1 Std vor dem Beginn der Dämmerung!) genauso gespannt was aus unserer Frühstarter-Chance auf Birkwild wohl wird!?
Morgen-Logbuch
- 5:15 eine Eule (nicht identifiziert)
- 5:30 am Absperrposten
- 5:40 erste Schwarzkehlchen und noch ein letzter Waldkauz beim Monduntergang im Westen
- 5:50 viele Schwarzkehlchen und ein Rebhahn (Rufe)
- 5.55 Heidelerchengesang
- 6:00 Kollern von Birkwild in der Heide
nach 6 Uhr wurden dann viele andere Tiere wach:
zahlreiche Drosseln, Kraniche, Bläßgänse im Überflug (mehrere Trupps nach Osten), Rotkehlchen, wir blieben halbwegs warm und wach dank des heissen Kaffees, den uns Anja Rosenbrock mitgegeben hatte.
Da wir unser erstes Ziel erreicht hatten (das Verhören der Birkwild-Balz) konnten wir jetzt die Steinkistengräber und die Vogelwelt der moosigen Wälder an diesem urigen Kulturdenkmal bei einem schönen aber kalten Picknick geniessen. Später auf dem Rückweg war der Blick auf die ausgefransten Waldränder und die dortigen Birkenspitzen gerichtet, denn die Sonne kam durch und die schwarzen Gesellen aus der Familie der Rauhfusshühner sonnen sich gern einmal am Morgen. Zunächst aber ein ferner und am Flügelschlag und Proportionen kenntlicher Habicht. Dann plötzlich ein Schweben in Schwarz mit weissen Strich: Lautlos segelt ein Birkhahn direkt vor uns in ein verbranntes Stück Heide, dass aber offenbar viel Nahrung hergibt. Denn der Hahn, dessen Rosen und der metallische Blauglanz plus lyraförmige Schwanzfedern im Spektiv gut zu sehen waren pickte nun für eine lange Zeit in nicht mehr als 70 m Entfernung. Schöner kann man sich eine rare Art wie diese nicht wünschen.
Als wir um 11:00 Uhr am Absperrposten passierten konnten wir den Zuständigen bei der Wache noch die Beobachtungen vermelden. Dank auch nocheinmal an M. Frerkes und die Kollegen, die diese Exkursion möglich gemacht hat. urz danach eine Kurz-Pause in Westenholz machen, wo leider einige alte Eichen mit Höhlen frisch der Säge zum Opfer gefallen waren.
Nach einer wärmenden Suppe und einer herzlichen Verabschiedung war die Reise dann vorüber.
Artenliste:
- Haubentaucher
- Kormoran
- Silberreiher
- Graureiher
- Höckerschwan
- Graugans
- Bläßgans
- Kanadagans
- Nilgans
- Schnatterente
- Kolbenente
- Krickente
- Stockente
- Tafelente
- Schellente
- Reiherente
- Gänsesäger
- Birkhuhn
- Rebhuhn
- Schwarzmilan
- Rotmilan
- Rohrweihe
- Kornweihe
- Seeadler
- Habicht
- Mäusebussard
- Blässhuhn
- Kranich
- Kiebitz
- Waldwasserläufer
- Gr. Brachvogel
- Lachmöwe
- Sturmmöwe
- Silbermöwe/Mittelmeermöwe
- Hohltaube
- Stadttaube
- Ringeltaube
- Waldkauz
- Schwarzspecht
- Buntspecht
- Kleinspecht
- Grünspecht
- Feldlerche
- Heidelerche
- Rauchschwalbe
- Wiesenpieper
- Bachstelze
- Heckenbraunelle
- Rotkehlchen
- Hausrotschwanz
- Schwarzkehlchen
- Amsel
- Wacholderdrossel
- Singdrossel
- Rotdrossel
- Misteldrossel
- Zilpzalp
- Fitis
- Wintergoldhähnchen
- Sommergoldhähnchen
- Schwanzmeise
- Sumpfmeise
- Weidenmeise
- Haubenmeise
- Tannenmeise
- Blaumeise
- Kohlmeise
- Kleiber
- Waldbaumläufer
- Gartenbaumläufer
- Eichelhäher
- Elster
- Dohle
- Rabenkrähe
- Kolkrabe
- Star
- Feldsperling
- Buchfink
- Grünfink
- Stieglitz
- Erlenzeisig
- Bluthänfling
- Gimpel
- Kernbeisser
- Goldammer
- Rohrammer
Weitere Arten:
- Moorfrosch
- Grasfrosch
- Wasserfrosch
- Kreuzkröte
- Hase
- Reh
- Steinmarder
Reisebericht 1. Tour 2009
26. – 29. März 2009
10 Teilnehmer
RL: Carsten Brinckmeier (Anreise am 24. März)
Als für die 11 Vogelbeobachter –inklusive Reiseleiter Carsten Brinckmeier- der Aufenthalt in Sunder begann, herrschte für Buchfink, Erlenzeisig und Rotdrossel noch richtiger Zugstau. In winterlich verschneiter Landschaft ließen sich einen Tag vor Reisebeginn Schwarzkehlchen im Waldesrand beobachten, wo sie wohl Schutz vor dem späten Schnee suchten.
Beim Reisestart war der Schnee in Regen übergegangen und in den Folgetagen hatten die Himmelspforten hin- und wieder längere Schliesszeiten. So konnten wir durchweg im Wald, und an den parkartig-offenen Gehölzen ein breites Spektrum an Meisen, Finken und Drosseln hören und sehen. Sogar eine gut identifizierbare Weidenmeise war dabei.
Für die meisten Spechtarten war bei der kühlen Witterung der ersten Tour so richtig Balzstimmung: Schon am zweiten Tag hatten wir 4 Schwarzspechte gleichzeitig und sahen 3 Kleinspechte in ein Reviergrenzen-Scharmützel verwickelt. In einem sehr kleinen Waldstück konnten über 35 Schwarzspechthöhlen festgestellt werden – verteilt nur auf 6 Bäume und das alles auf unter einem Hektar!
Ein Höhepunkt war die große Anzahl an Enten, u.a. bei der Balz: Vom Hüttensee-Turm aus konnten wir die ersten Knäkenten des Jahres, zahlreiche Krickenten, sowie truppweise Löffelenten beobachten. Insgesamt waren ca. 20 Pfeifenten da – sicher auch ein Zugstau – Resultat, denn als das Wetter sich besserte waren diese bereits dabei sich kreisend auf den Weiterflug vorzubereiten. Der eine oder andere noch überwinternde Silberreiher erinnerte daran, dass wir uns in der milden norddeutschen Tiefebene bewegen.
Eine eintägige Regenpause verhalf der extrafrühen Morgenfahrt in die militärisch genutzten Heidegebiete bei Ostenholz zu einem Erfolg. Dieses Jahr hatten wir eine Sondergenehmigung erzielt, speziell wegen dem Birkwild schon um 6:00 Uhr auf die Strecke zu den Sieben Steinhäusern zu dürfen. Statt den üblichen 8:00 Uhr! Man hatte für uns sogar eine Beräumung (von etwaigen Munitionsresten) nachts direkt nach einer NATO-Übung durchgeführt. So konnten wir –frei von Bomben und Granatenresten- tatsächlich 2 oder 3 Birkhennen beobachten: Sie flogen auf und saßen in einer Birke. Für Balz war es u.U. zu kalt. Die weiten offenen Heideflächen erbrachten auch ca. 8 Heidelerchen mit ihrem melodisch-melodramatischen „lülül“-Gesang. Schwarzkehlchen mit Gesang und einige ziehende Wiesenpiper waren auch dabei. Aufwärmen in Ostenholz – ein Dorf ganz in Backstein.
Der örtliche Kneipenwirt hat sich sicherlich gewundert, warum die Gäste erst ein paar Mal an der alten Findlingsmauer und im nahen Eichenpark stehenblieben bevor sie das Etablissement betraten. Er wusste ja nicht, dass durch die Lage im großräumig ungendüngten Truppenübungsplatz-Areal hier eine ganze Reihe Magerkeits-Zeiger innerhalb der Pflanzenwelt einen seltenen innerörtlichen Rasen bildeten: Knollen-Hahnenfuß, Hasenohr-Habichtskraut (auch Kleines Habichtskraut) mit allerlei besonderen Moosen und schon blühenden Taubnesseln. Auch gab es nestbauende Schwanzmeisen im Garten der Dorfkirche. Die Runde des Tages ging weiter: Über Westenholz und Bannetze im Gegenuhrzeigersinn brachte noch Kraniche ganz nah auf dem Acker.
Wegen dem aufgrund von schwerem Maschineneinsatz wenig attraktiven Dierschke-Turm standen weitere Extra-Touren an: Einmal das Goosemoor bei Brunsiek mit noch intakten bunten Torfmoosrasen, Rosmarinheide und dem Eindruck eines echten Regenmoores. Und zum anderen die alten Gräben und Torfstiche bei Breliendamm. Hier konnten wir aus nächster Nähe den Eisvogel sehen – sicher nach dem winterlichen Bestandszusammenbruch dieses etwas schwierigeren Vogel des Jahres ein sehr besonderes Erlebnis. Dass der südliche Teich mit dem Dierschketurm abends doch immer wieder lohnt, zeigte uns ein Seeadler, im Sitzen und im Flug. Damit waren wir bei 87 Vogelarten weitaus besser bedient als man bei feuchter Witterung erwarten darf.
Zum Abschied war sogar mehr als eine „Hose Blau am Himmel“ zu sehen. Und so kamen auch Wasserralle, Wasseramsel und die übliche Palette an Singvögeln noch mal richtig in Stimmung.
Höhepunkte:
- Kraniche in den Brutrevieren
- frühmorgendlicher Bläßganszug
- fast nächtliches Schwarzkehlchenkonzert
- Birkhahn schwebt ein und stromert gut sichtbar durch die Heide
- Birkwildbalz im Morgengrauen (Kollern oder Kullern)
- Rebhuhnbalz in der Heide
- Schwarzspecht über und unter den Wipfeln
- Ententag am Hüttensee mit prächtigen Kolbenenten
- Seeadler über dem Bannetzer Moor
- Brachvogel inspiziert die Agrarlandschaft am Dierschketurm
- Wasseramsel lang und nah mit Gesang
- Kronenbewohnende Weidenmeise bei Breliendamm
- Birkhühner im Morgenlicht und Heidelerchenbalz - allein in den Weiten der Südheide
- Seeadler am südlichsten Teich in der Abenddämmerung fliegend!
- Silberreiher (bis zu 4) zaubern einen südlichen Flair in die Schilfgebiete
- Enten-Paradies am Hüttensee und drumherum mit 9 Entenarten an einem Tag!
- Ganz nah: Schwarzspecht, Kleinspecht, Weidenmeise und zahlreiche andere Kleinvögel.
- Ein Kampf zwischen einem Kohl- und einem Blaumeisenpaar – z.T. in der Luft: Vermutlich ging es um eine gute Nisthöhle.
- Zugstau-Effekt: Lange Verweildauer bei Buchfink, Erlen- und Birkenzeisig, Pfeifente und Rotdrossel – alle in größerer Zahl.
- Wasserralle: Zwei balzende Paare in der Nähe des Hotels - verhört
- Nestbau bei Schwanzmeise an mehreren Orten
- Ein wenig scheuer Eisvogel am Moorgraben mit Spektiv beim Fischen
- Immer wieder Kraniche, Schwäne und Graugänse auf den weiten Böden der Moore
- Zum Abschied ein erster Weissstorch kreisend über dem Hotelteich!
Vogelwelt der Meißendorfer Teiche Zweite Tour 2009
29. März 2009 bis 1. April 2009 6 Teilnehmer Autor: RL Carsten Brinckmeier Nach Ankunft der kleineren Gruppe der zweiten Reise war der Himmel fast nur noch Blau, was nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass wir bei den Früh-Exkursionen noch Frosthärte besitzen mussten. Zunächst aber war der Himmel noch bedeckt. Trotzdem balzten auch Nachmittags auf dem TÜP in der Heide noch Schwarzkehlchen und Heidelerche. Am nächsten Tag waren die Bruchwiesen und die großen Teiche dran. Es war ein richtiger Zugtag: Blässgänse über den Tag verteilt an die 500 Exemplare, Rotmilan und Rohrweihe in mehreren Individuen und immer wieder kleine Drossel- und Finkentrupps. Was die Balz angeht war die Sonne ein richtiger Schub-Moment: Schellenten, Löffelenten und die ganze Singvogelschar mit Erlenzeisig ganz prominent. Auch ein erster Fischadler zeigte sich. Die weitere Enten-Auswahl hatte sich verschoben: Knäkente weg, dafür Spießente, Pfeifente bereits auf dem Weg in die Tundra, dafür mehr Krickenten auf dem offenen Wasser. Viele Teilnehmer sahen die selteneren Enten zum ersten mal. Auch Watvögel waren endlich dabei: Zwei Waldwasserläufer am Hüttensee und Kiebitzbalz in den Wiesen und Äckern. Wegen anhaltender Baggerarbeiten am Dierschketurm eroberten wir einen anderen Bereich des Bannetzer Moores: Der zentrale Wiesenbereich weiter westlich wartete gleich mit 6 Schwarzkehlchen, 8 Bekassinen und einem Habicht auf. In den Wäldern die melancholisch sehnsuchtsvollen Rufe der dort brütenden Kraniche, die sich auch mal zeigten. In der Abenddämmerung machten wir gemeinsam mit Frank Veit –einem Angestellten Verhaltensbiologen in Sunder – zuständig für Wild-Tierniss! einen Versuch: Wir wollten in der Abenddämmerung die Waldschnepfe finden. Bingo: Bei Breliendamm balzten gleich zwei Exemplare an den Erlenbruchwald-Rändern. Rückweg in der Dämmerung mit unterschiedlicher Geräuschkulisse: Zum einen ziehende Pfeifenten und zum anderen Panzer im Hintergrund ein Konzert das innerlich zwischen Martialischem und Freiheitlichem hin und her wirft. Kurz vor dem Hotel dann, müssen wir vor den Autos herlaufen und helfen Hunderten von Erdkröten sicherer zu ihrem Laichgewässer zu kommen. Angespornt von den Erlebissen legten wir nach: Um 6:00 Uhr ein zweiter Besuch des Bannetzer Moores. Vielleicht balzen auch andere Schnepfen. Leider Fehlanzeige. Ein weiterer Besuch am Süd-Ost-Teich beschert uns herrliches Morgenlicht und tolle Enten sowie einen Silberreiher. Oft dauert es ein/zwei Tage nach einer Wetterbesserung bis der Zug weiter in Gang kommt. Plötzlich waren überall Sommergoldhähnchen zu hören und Schwalben über dem Wald. Zwei „Feuer-Scheitel“ (eine direkte und passende Übersetzung des englischen Namens waren so überzeugt von der Klangattrappe, dass sie uns fast auf die Stirn flogen. Eine tolle Foto-Gelegenheit. Der letzte Spaziergang war gewissermassen der intensivste: Greifvögel mehrerer Arten, u.a. Rotmilan und Sperber. Dazu immerhin eine 3 m Beobachtung vom Kleinspecht. Unter den Rallen derer 4 Arten: Nicht nur Bless- und Teichralle, sondern intensives Rufen bei Wasserralle und sogar die peitschenden Rufe einer Tüpfelralle. In der Luft gleich 2 Fischadler und einen Seeadler als Abschiedsgeschenk.
Höhepunkte:
- Heidelerchenbalz in den Weiten der Südheide
- Raubwürger am 2.Tag in der Gegend um die Meisse-Renaturierung
- Silberreiher im Schilfgebiet am Südost-Teich
- Enten-Paradies am Hüttensee und drumherum mit 7 Entenarten an einem Tag!
- Ganz nah: Schwarzspechte bis zu 4 aufeinmal und im knappen Überflug
- Kleinspecht in „Ich-mach-mich-groß-Stellung“ in 2 m Entfernung und weitere Interaktionen mit Kleinspechten durch Klang-Attrappe (bis zu 3 zugleich)
- Ein Kampf zwischen einem Kanadagans und einem Höckerschwanpaar
- Nacht-Zug von Pfeifenten
- Tag-Zug von über 500 Bläßgänsen in mehreren Trupps
- Wasserralle – verhört
- Tüpfelralle - verhört
- Bekassinen im Bannetzer Moor
- Waldschnepfenbalz
- Zwei kecke Sommergoldhähnchen mit Feuer-Scheitel auf bis zu 2 m
- Immer wieder Kraniche, Schwäne und Graugänse auf den weiten Böden der Moore
- Zum Abschied Fischadler, Rohrweihe, Rotmilan und Seeadler
Artenliste:
- Haubentaucher
- Kormoran
- Silberreiher
- Graureiher
- Höckerschwan
- Graugans
- Bläßgans
- Kanadagans
- Nilgans
- Schnatterente
- Kolbenente
- Krickente
- Stockente
- Tafelente
- Schellente
- Reiherente
- Gänsesäger
- Birkhuhn
- Rebhuhn
- Schwarzmilan
- Rotmilan
- Rohrweihe
- Kornweihe
- Seeadler
- Habicht
- Mäusebussard
- Blässhuhn
- Kranich
- Kiebitz
- Waldwasserläufer
- Gr. Brachvogel
- Lachmöwe
- Sturmmöwe
- Silbermöwe/Mittelmeermöwe
- Hohltaube
- Stadttaube
- Ringeltaube
- Waldkauz
- Schwarzspecht
- Buntspecht
- Kleinspecht
- Grünspecht
- Feldlerche
- Heidelerche
- Rauchschwalbe
- Wiesenpieper
- Bachstelze
- Heckenbraunelle
- Rotkehlchen
- Hausrotschwanz
- Schwarzkehlchen
- Amsel
- Wacholderdrossel
- Singdrossel
- Rotdrossel
- Misteldrossel
- Zilpzalp
- Fitis
- Wintergoldhähnchen
- Sommergoldhähnchen
- Schwanzmeise
- Sumpfmeise
- Weidenmeise
- Haubenmeise
- Tannenmeise
- Blaumeise
- Kohlmeise
- Kleiber
- Waldbaumläufer
- Gartenbaumläufer
- Eichelhäher
- Elster
- Dohle
- Rabenkrähe
- Kolkrabe
- Star
- Feldsperling
- Buchfink
- Grünfink
- Stieglitz
- Erlenzeisig
- Bluthänfling
- Gimpel
- Kernbeisser
- Goldammer
- Rohrammer
- Haubentaucher
- Zwergtaucher
- Kormoran
- Silberreiher
- Graureiher
- Höckerschwan
- Graugans
- Bläßgans
- Kanadagans
- Nilgans
- Schnatterente
- Pfeifente
- Löffelente
- Krickente
- Stockente
- Spießente - 2 Exemplare
- Tafelente
- Schellente
- Reiherente
- Gänsesäger
- Rotmilan
- Rohrweihe
- Seeadler - kreisend von Sunder aus
- Fischadler - einmal 1 Ex und einmal 2 Ex
- Habicht
- Sperber
- Mäusebussard
- Teichhuhn
- Blässhuhn
- Kranich
- Kiebitz
- Waldwasserläufer
- Bekassine
- Waldschnepfe - 2 Ex auf dem Schnepfenstrich
- Lachmöwe
- Sturmmöwe
- Hohltaube
- Stadttaube
- Ringeltaube
- Waldohreule -verhört-
- Eisvogel
- Schwarzspecht
- Buntspecht
- Kleinspecht
- Raubwürger
- Feldlerche
- Heidelerche
- Rauchschwalbe
- Wiesenpieper
- Bergpieper
- Gebirgsstelze
- Bachstelze
- Wasseramsel
- Zaunkönig
- Heckenbraunelle
- Rotkehlchen
- Schwarzkehlchen
- Amsel
- Wacholderdrossel
- Singdrossel
- Rotdrossel
- Misteldrossel
- Zilpzalp
- Wintergoldhähnchen
- Sommergoldhähnchen
- Schwanzmeise
- Sumpfmeise
- Weidenmeise
- Haubenmeise
- Tannenmeise
- Blaumeise
- Kohlmeise
- Kleiber
- Waldbaumläufer
- Gartenbaumläufer
- Eichelhäher
- Elster
- Rabenkrähe
- Kolkrabe
- Star
- Feldsperling
- Haussperling
- Buchfink
- Grünfink
- Stieglitz
- Erlenzeisig
- Bluthänfling
- Birkenzeisig
- Gimpel
- Kernbeisser
- Goldammer
- Rohrammer
Insgesamt: 91 Arten festgestellt.
Reisebericht 2008
Meißendorfer Teiche 27. - 30. März 2008
17 Teilnehmer (in 2 Gruppen)
Reiseleitung: Dr. Volker Hesse, Matthias Baumgar
Beobachtungsorte:
- Teichgut Sunder
- Bannetzer Moor
- Meisse-Niederung (Bruchwiesen)
- Ostenholzer Moor
Unterkunft: Naturhotel Gut Sunde
Besonderheiten:
- Frühling überall: kopulierende Gebirgsstelzen und Turmfalken sowie Tannenmeise, Schwanzmeise und Waldbaumläufer beim Nestbau
- 10 Entenarten, darunter auch die seltene Kolbenente
- Acht (!) Birkhennen
- Insgesamt sechs Raubwürger und fünf Schwarzkehlchen
- See- und Fischadler
1. Tag: Nach einer kurzen Begrüßung ging es auch gleich mit der Erkundung der Umgebung des Gutes Sunder los. Schon direkt vor dem Hoteleingang versetzte eine Wasseramsel die Teilnehmer in Erstaunen, aber auch ein Paar Gebirgsstelzen wusste besonders aus dem norddeutschen Flachland Angereiste zu begeistern. Die Teiche hinterm Hotel hatten Rohrweihen, Schellenten und Silberreiher zu bieten, doch am sympathischsten war die Beobachtung eines Paares Schwanzmeisen beim Bau ihres Kugelnestes.
Der 2. Tag begann mit einem Fußmarsch durch die umliegenden Wälder sowie die Meiße-Niederung. Den Auftakt gaben ein Fischadler sowie ein Paar Gebirgsstelzen, die sich völlig frei(zügig) beim intensiven Liebesspiel beobachten ließen. Besonders nett waren auch 3 Schwarzkehlchen und ein Raubwürger. Nachmittags ging es ins Bannetzer Moor, wo etwa 20 Bergfinken in einem riesigen Buchfinkentrupp entdeckt wurden. Aber auch späte Blässgänse und eine frühe Rauchschwalbe konnten den Listen der Beobachter hinzugefügt werden. Und endlich flog auch ein Seeadler über unsere Köpfe. Als Besonderheit wurde eine männlich Zimtente entdeckt, die eifrig damit beschäftigt war, weibliche Löffelenten anzubalzen. Ob es sich bei dieser amerikanischen Art um einen Wildvogel handelt oder er aus Gefangenschaft entkommen ist, mag die Deutsche Seltenheitenkommission entscheiden. Auf dem Nato-Truppenübungsplatz Bergen ließ am 3. Tag ein Birkhahn durch seine Balzrufe die Herzen höher schlagen. Doch erst eine Gruppe von acht Hennen war so nett, sich auch zu zeigen. Da vergisst man die beiden zuvor bestaunten Raubwürgerpaare sowie die Schwarzkehlchen und Heidelerchen schon mal für den Augenblick. Der Nachmittag war eigentlich den Wasservögeln gewidmet. Doch schon auf dem Weg zum Hüttensee gaben nestbauende Tannenmeisen (in 5 Meter Entfernung) und Waldbaumläufer ihr Bestes! Auf dem See schwammen neben dem üblichen „Gemüse der Saison“ auch 3 Paare Kolbenenten. Aber auch ein Singschwan und etwa 260 Kraniche ließen sich ausgiebig studieren. Am letzten Tag gaben sich direkt hinterm Hotel erneut 2 Fischadler ein Stelldichein. Nett waren auch über 100 Rotdrosseln, die sich aus den umliegenden Wipfeln erst akustisch bemerkbar machten, dann aber in kleinen Trupps über unseren Köpfen ihre namensgebenden roten Achseln zeigten. Auf einem nahe liegenden Acker waren erneut Bergfinken schön zu beobachten, daneben wurden noch 2 Große Brachvögel und ein weiblicher Hausrotschwanz entdeckt. Für viele sicherlich das Highlight war jedoch ein weiblicher Schwarzspecht, der direkt über unseren Köpfen landete und ausgiebig zu rufen begann. Alles in allem also eine ereignis- und vogelreiche Reise
Artenliste (102 Arten, Gesamtliste beider Gruppen)
- 1. Zwergtaucher
- 2. Haubentaucher
- 3. Kormoran
- 4. Rohrdommel
- 5. Silberreiher
- 6. Graureiher
- 7. Höckerschwan
- 8. Singschwan
- 9. Graugans
- 10. Blässgans
- 11. Kanadagans
- 12. Nilgans
- 13. Schnatterente
- 14. Pfeifente
- 15. Löffelente
- 16. Spießente
- 17. Krickente
- 18. Stockente
- 19. Tafelente
- 20. Schellente
- 21. Reiherente
- 22. Kolbenente
- 23. Gänsesäger
- 24. Rotmilan
- 25. Rohrweihe
- 26. Kornweihe
- 27. Seeadler
- 28. Fischadler
- 29. Sperber
- 30. Habicht
- 31. Mäusebussard
- 32. Turmfalke
- 33. Wanderfalke
- 34. Birkhuhn
- 35. Fasan
- 36. Teichhuhn
- 37. Blässhuhn
- 38. Kranich
- 39. Kiebitz
- 40. Waldwasserläufer
- 41. Großer Brachvogel
- 42. Bekassine
- 43. Lachmöwe
- 44. Sturmmöwe
- 45. Silbermöwe
- 46. Hohltaube
- 47. Ringeltaube
- 48. Eisvogel
- 49. Schwarzspecht
- 50. Buntspecht
- 51. Kleinspecht
- 52. Grünspecht
- 53. Feldlerche
- 54. Heidelerche
- 55. Rauchschwalbe
- 56. Wiesenpieper
- 57. Gebirgsstelze
- 58. Bachstelze
- 59. Wasseramsel
- 60. Zaunkönig
- 61. Heckenbraunelle
- 62. Rotkehlchen
- 63. Hausrotschwanz
- 64. Schwarzkehlchen
- 65. Amsel
- 66. Wacholderdrossel
- 67. Singdrossel
- 68. Rotdrossel
- 69. Misteldrossel
- 70. Zilpzalp
- 71. Wintergoldhähnchen
- 72. Sommergoldhähnchen
- 73. Schwanzmeise
- 74. Sumpfmeise
- 75. Weidenmeise
- 76. Haubenmeise
- 77. Tannenmeise
- 78. Blaumeise
- 79. Kohlmeise
- 80. Kleiber
- 81. Waldbaumläufer
- 82. Gartenbaumläufer
- 83. Eichelhäher
- 84. Raubwürger
- 85. Elster
- 86. Rabenkrähe
- 87. Saatkrähe
- 88. Dohle
- 89. Kolkrabe
- 90. Star
- 91. Haussperling
- 92. Feldsperling
- 93. Buchfink
- 94. Bergfink
- 95. Grünfink
- 96. Erlenzeisig
- 97. Stieglitz
- 98. Bluthänfling
- 99. Gimpel
- 100. Kernbeißer
- 101. Goldammer
- 102. Rohrammer
Teilnehmerresonanz:
Viele schöne Vögel genießen!
26.-29.03.2009 Meißendorf
Erst einmal Danke für diese schöne Reise auch Dank unseres Reiseleiters Carsten Brinckmeier!!! Trotz Regen und Kälte hatten wir vier sehr interessante und spannende Tage. Wir haben in der Kürze der Zeit viel gesehen, gehört und gestaunt. Unser Reiseleiter hat uns ausführlichst Zusammenhänge der Natur, besonders im Moor und an eigentlich (bisher) unauffälligen Steinmauern nahegebracht. Überhaupt hat er uns mit seinem umfassenden Wissen über Botanik und Ornithologie immer wieder in Erstaunen versetzt.Ich denke, wir konnten die kurze Zeit gut ausnutzen, und hatten wunderschöne Vogelbeobachtungen. Also nochmals ein dickes Lob für diese gelungene Reise in solch eine herrliche Gegend Deutschlands und natürlich die gemütliche Unterkunft im Naturhotel Gut Sunder!!! Dies war inzwischen meine zweite Reise mit Birdingtours, und es werden weitere folgen!








