Die Vielfalt Mallorcas im Herbst (8 Tage/ 7 Nächte)
Mallorca wird uns auf unserer Oktoberreise mit einem Flair von mildem Spätsommer verwöhnen und wir werden ein letztes Mal vor dem deutschen Winter Sonne und Wärme tanken können.
Dabei hat die größte Baleareninsel unter Vogelbeobachtern einen ausgezeichneten Ruf. Auf der Insel befinden sich einige hervorragende Naturschutzgebiete die ausgesprochene Kostbarkeiten, wie Mönchsgeier, Zwergadler, Krähenscharbe, Rothuhn, Triel, Wiedehopf und Korallenmöwe beherbergen. Wenn das Wetter es zulässt, besuchen wir die Insel La Dargonera, die eine große Eleonorenfalkenkolonie beherbergt und perfekte Beobachtungsmöglichkeiten für den vielleicht schönsten europäischen Falken bieten. Auch sind auf Mallorca Meeresbeobachtungen meist sehr fruchtbar und bringen Beobachtungen von Sturmtauchern (zwei Arten), Mittelmeer- und Korallenmöwen und manchmal auch Delfinen. Sogar einige endemische Arten und Unterarten wie Balearengrasmücke, Balearenkreuzschnabel, die endemische Unterart des Zaunkönigs und andere finden sich auf Mallorca.
Christian Wagner ist erfahrener Reiseleiter und Kenner der Insel. Er hat schon mehr als zehn unserer Reisen nach Mallorca geleitet.
Aufpreis bei 6 - 10 Teilnehmern: + 65,00 Euro pro Person
Mönchsgeier, Zwergadler und Flamingos
Grundinfos für die Reise
Diese Reise wird ohne Flug angeboten, damit jeder Teilnehmer Billigangebote nutzen kann. Preiswerte Flüge (AirBerlin) können Sie natürlich auch bei uns buchen - wir beraten Sie gerne!
Auf der Insel haben wir Mietautos (Kleinbus), mit denen wir uns bewegen. Wir werden von morgens bis abends unterwegs sein und uns unterwegs mit Proviant eindecken bzw. einkehren.
Ihre Unterkunft ist das Hotel "Pollentia" (Pollentia Club Resort liegt im Norden der Insel an der Bucht von Pollensa, zwischen dem Strand "Can Cap de Bou" und dem Naturschutzpark S'Albufera); nah am Hotel liegt ein kleines Feuchtgebiet ("Albufereta"), wo sich bereits interessante Beobachtungen machen lassen.
Die größte Baleareninsel hat unter Vogelbeobachtern einen ausgezeichneten Ruf. Auf der Insel befinden sich einige hervorragende Naturschutzgebiete die ausgesprochene Kostbarkeiten (Mönchsgeier, Zwergadler, Korallenmöwe) beherbergen. Auch sonst hat die Insel wegen ihrer günstigen Lage und der sehr guten Infrastruktur einiges zu bieten. So sind hier Meeresbeobachtungen meist sehr fruchtbar und bringen Beobachtungen von Sturmtauchern (zwei Arten), Mittelmeer- und Korallenmöwen und manchmal auch Delfinen. Sogar einige endemische Arten und Unterarten wie Balearengrasmücke, Balearenkreuzschnabel, die endemische Unterart des Zaunkönigs und andere finden sich auf Mallorca.
Ausrüstung: Bergschuhe, Rucksack, Bestimmungsbücher, Pullover, Fernglas, Spektiv, Kamera ...
1. Tag: Erst mal ankommen...
Heute im Laufe des Tages treffen alle Reiseteilnehmer ein und werden an zwei oder drei Sammelterminen von Flughafen in den Kleinbussen abgeholt und zum Hotel gebracht. Erste Erkundungen der Vogelwelt in Hotelnähe.
2. Tag: So richtig versumpfen...
Nach dem Frühstück versorgen wir uns mit Proviant und besuchen den Nationalpark Albufera. Hier ist alles möglich! Auf der Erwartungsliste stehen unter anderem: Purpurhuhn, Nachtreiher, Kuhreiher, Seidenreiher, Fischadler, Stelzenläufer, Seidensänger, Wiedehopf.... Wir wollen uns den ganzen Tag Zeit nehmen, dieses Sumpfgebiet mit Schilfflächen, Lagunen, Gräben und Wiesen zu durchstreifen und aus den Versteckhütten zu beobachten.
3.Tag: Ab in die Berge!
Unter Geiern wollen wir heute schwitzen! Wir fahren in die Sierra del Norte und besuchen den Cuberstausee, das Kloster Luc und spazieren - wenn wir wollen - ein Stück hinein in die wildromantische Berglandschaft der Tramuntana. Hier im Gebirge haben wir gute Chancen die berühmten mallorquinischen Mönchsgeier zu sehen. Sie sind die größten Greifvögel der Alten Welt und spannen bis zu drei Meter! Auch Zwergadler und andere Greife wie Rotmilan oder Wanderfalke können wir eventuell beobachten. Hier in den Bergen kreisen auch Kolkraben und Felsenschwalben jagen nach Fliegen. Wenn wir genug Vögel gesehen haben, besichtigen wir das Kloster Luc mit seiner bekannten Schwarzen Madonna und kehren in die Klosterklause ein.
Zaunammern genießen...
In Deutschland extrem selten, auf Mallorca - wenn man aufpasst - Alltagskost: die schöne Zaunammer. Im Gebirge haben wir gute Chancen sie öfters zu sehen.
4. Tag: Durch uraltes Kulturland
Heute fahren wir nach Norden. Unser Ziel ist das Landgut Son Réal. Die staatliche Finca liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Santa Margalida und ist 395 Hektare groß. Auf ihr konzentrieren sich bedeutende archäologische und völkerkundliche Funde, vor allem aber können wir in einem Querschnitt durch uraltes Kulturland viele attraktive Arten, wie Rothuhn, Wiedehopf, Blaumerle aber auch die heimliche und endemische Balearengrasmücke, beobachten.
Nach einer Pause im Hotel erkunden wir das Bóquertal. Dieses sanfte Tal ist bekannt für den gut zu beobachtenden Vogelzug. Beobachtungen von Blaumerlen, Felsentauben und Zaunammern wären keine Überraschung. In den Kiefern können Kreuzschnäbel turnen und auf den Wiesen Wiedehopfe zu sehen sein.
Und mit Einbruch der Dunkelheit suchen wir die heimliche Zwergohreule. Mit etwas Glück werden die kleinen Eulen ihre unheimlichen Rufe durch das Tal schallen lassen.
Die gibt es nur hier zu sehen:
Die gibt es nur hier zu sehen: Balearensturmtaucher, Balearengrasmücke, Balearen-Unterart des Zaunkönigs, Balearen-Unterart des Fichtenkreuzschnabels. Für uns darüber hinaus besonders interessant: Sepiasturmtaucher, Kuhreiher, Seidenreiher, Silberreiher, Zwergdommel, Flamingo, Krähenscharbe, Mönchsgeier, Fischadler, Zwergadler, Eleonorenfalke, Rothuhn, Purpurhuhn, Kammblässhuhn, Seeregenpfeifer, Triel, Säbelschnäbler, Stelzenläufer, Korallenmöwe, Brandseeschwalbe, Wiedehopf, Theklalerche, Felsenschwalbe, Steinschmätzer, Blaumerle, Samtkopfgrasmücke, Seidensänger, Mariskenrohrsänger, Grauammer, Zaunammer
Eleonorenfalken genießen...
Viele Beobachter halten sie für die schönsten Falken Europas - die Eleonorenfalken des Mittelmeeres. Auf Mallorca gibt es mehrere Kolonien dieser eleganten Jäger.
5.Tag: Auf nach Süden!
Heute steht die Südspitze der Insel auf dem Programm. Zwei Punkte interessieren uns besonders: die Salínas de Llevant und das Cap de ses Salines. In den größten Salinen der Insel können wir fast alle Limikolen erwarten, die den westlichen Zugweg nach Afrika benutzen. Als Besonderheiten: Seeregenpfeifer und Flamingos.
Auf der Fahrt zum Cap de ses Salines durchqueren wir streng geschütztes Privatgelände und haben dabei sehr gute Chancen auf Rothühner. Am Kap selbst widmen wir uns dem Seawatching mit sehr guten Chancen auf beide Sturmtaucherarten, auf Krähenscharben, Korallenmöwen und mit viel Glück auch schon die ersten Basstölpel des Winters!
Meeresbeobachtung - will gelernt sein...
Gar nicht so einfach ist das Beobachten von Pelagen - von Vögeln, die fast nur auf dem Meer leben wie zum Beispiel Sturmtauchern. Auf den Balearen kann man ganz gut zwei Arten sehen: den Balearen-Sturmtaucher (siehe Bild) und den Gelbschnabelsturmtaucher. Wir haben gute Chancen auf beide Arten.
6. Tag: Sa Dragonera
Die Dracheninsel haben wir neu ins Programm genommen. Sie bietet hervorragende Möglichkeiten zur Beobachtung von Eleonorenfalken, Krähenscharben, Korallenmöwen und vielen weiteren Vogelarten, wie zum Beispiel der heimlichen Balearengrasmücke. Eine Fähre von der Südwestecke Mallorcas bringt uns über den Canal de Freu zu der 288 ha großen und unbewohnten Insel, die wir dann zu Fuß erkunden werden. Sa Dragonera ist schon seit 1987 unter Schutz gestellt und ähnelt von der Gestalt her tatsächlich einem Drachen.
7.Tag: Cap Formentor und Albufera
Am Morgen fahren zum Cap de Formentor. Atemberaubende Tiefblicke und jagende Eleonorenfalken erwarten uns. Am Nachmittag besuchen wir noch einmal die Albufera. Sie ist immer einen zweiten Besuch wert. Wir schauen den Stelzenläufern beim Balzen zu, dem Fischadler beim fischen und den Schwalben, die Kraft für die Weiterreise nach Afrika tanken, bei der akrobatischen Jagd nach Insekten. Wieder können wir aus nächster Nähe verschiedene Enten und Limikolen beobachten. Vom ersten Besuch vertraute Arten, aber auch Überraschungen und Neuankömmlinge gilt es zu entdecken.
8. Tag: Rückflug
Je nach Abflugszeit fahren wir mit den Kleinbussen zum Flughafen und fliegen nach Deutschland zurück. Wer will, kann die Reise gerne verlängern.
Generelle Hinweise
- Flüge können bei birdingtours gebucht werden. z.b. mit Condor, Air Berlin oder Iberia. Preis ab 100 Euro auf Anfrage.
- Anforderungen der Reise: nur sehr geringe, Wanderungen bis max. 5 km in leicht hügeligem Gelände.
- Aufpreis bei 7 - 10 Teilnehmern: + 65,00 Euro pro Person
Ermäßigungen
- NABU/LBV-Mitglieder: 3% Rabatt
- Rabatt bei Onlinebuchung: 15,00 Euro pro Person
Zahlungsmodalitäten
- Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10 %
- Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
- Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.
Leistungen
- 7 Übernachtungen mit Frühstück und Abendessen in einem Strandhotel direkt an einem Naturschutzgebiet gelegen!
- Transfer in Kleinbussen
- deutsche Reiseleitung mit sehr guten Kenntnissen, ab 9 Teilnehmern 2 deutschspr. Reiseleiter!
- 10 Euro pro Teilnehmer Unterstützung der balearischen Umweltschutzorganisation GOB
Nicht enthaltene Leistungen
- Flug
- Mittagessen: Sie können im Hotel Lunchpakete für 5 Euro erwerben. Alternativ gibt es Supermärkte, um sich mit Tagesproviant einzudecken.
Reiseleiter
Christian Wagner
Veranstalter: birdingtours GmbH
Reisebericht 2011
Mallorca 15.10. - 22.10.2011
Wetter:
Unsere Gruppe hatte diesen Herbst extremes Glück mit dem Wetter. Sommerliche mindestens 25 Grad die ersten vier Tage und dann eine fast schon willkommene Abkühlung durch eine kleine Kaltfront. Dabei fielen genau 5 Tropfen Regen (gezählt).
Beobachtungsorte:
- Albufereta
- Albufera (zweimal)
- Tramuntana (Embalse de
- Cuber, Monestir de Lluc, Mortitx)
- Son Real
- Vall de Boquer
- Dragonera
- Salines de Llevant
- Cap de ses Salines
- Cap Formentor
Die Insel war regelrecht ausgetrocknet. So gab es wenig Wasser in der Albufera, Eddys Track in die Salingen war trocken – wenn auch immer noch tückisch rutschig (eine Hosenbodensetzer). Die Schafe auf den kargen Weiden taten einem fast schon leid. Waltraud und Karl-Heinz ließen sich dadurch aber nicht entmutigen und botanisierten fleißig, ohne die Vogelbeobachtung zu vernachlässigen.
Den erstaunlich und erfreulich vielen Spektiven entging kaum ein Vogel. Nur der Seidensänger schlüpfte immer nur kurz durch das Bild.
Ein echter Höhepunkt war die Fährfahrt zur Insel Dragonera, der Inselspaziergang und die Beobachtung von Balearengrasmücken und elegant jagendes Eleonorenfalken. Ein besonderer Dank geht natürlich an Gerd, der, trotzdem er nicht ganz gesund war, den dritten Fahrer für unsere Gruppe machte.
Weitere bleibende Erinnerungen:
- Zwergadler mit Positionslichtern – abgelichtet von Franz-Josef
- Sepiasturmtaucher am Kap Formentor von oben beobachtet
- Singendes Zaunammermännchen lange im Spektiv
- Die Insel voll singender Rotkehlchen
- Fahrt in die Berge zu den Mönchsgeiern
- Wanderung durch das Boquertal
- Mortitx: Weinberge und knorrige Olivenbäume
- Samtkopfgrasmücke lässt sich von der Fincaterrasse bei der
- Nahrungssuche beobachten
- Fichtenkreuzschnäbel trinken an einem Mauerrinnsal
- Triele
- Zwergstrandläufer, die rasend schnell im Schlamm picken
- Grünschenkel rasen wie irr mit gesenktem Schnabel durch das Wasser
Artenliste:
- Brandgans
- Kammblässhuhn
- Felsenschwalbe
- Marmelente
- Triel
- Rauchschwalbe
- Schnatterente
- Stelzenläufer
- Seidensänger
- Krickente
- Säbelschnäbler
- Zilpzalp
- Stockente
- Kiebitz
- Mariskenrohrsänger si.
- Spießente
- Flussregenpfeifer
- Teichrohrsänger
- Löffelente
- Sandregenpfeifer
- Zistensänger
- Rothuhn
- Seeregenpfeifer
- Mönchsgrasmücke
- Zwergtaucher
- Großer Brachvogel
- Samtkopf-Grasmücke
- Balearensturmtaucher
- Bekassine
- Balearengrasmücke
- Sepiasturmtaucher
- Flussuferläufer
- Sommergoldhähnchen
- Rosaflamingo
- Dunkler Wasserläufer
- Star
- Basstölpel
- Rotschenkel
- Singdrossel
- Kormoran
- Grünschenkel
- Misteldrossel
- Krähenscharbe
- Waldwasserläufer
- Amsel
- Nachtreiher
- Steinwälzer
- Ringdrossel
- Kuhreiher
- Zwergstrandläufer
- Blaumerle
- Silberreiher
- Temminckstrandläufer
- Schwarzkehlchen
- Graureiher
- Alpenstrandläufer
- Braunkehlchen
- Purpurreiher
- Lachmöwe
- Rotkehlchen
- Seidenreiher
- Korallenmöwe
- Hausrotschwanz
- Fischadler
- Mittelmeermöwe
- Steinschmätzer
- Mönchsgeier
- Brandseeschwalbe
- Haussperling
- Gänsegeier
- Straßentaube
- Bergpieper
- Steinadler
- Ringeltaube
- Gebirgsstelze
- Zwergadler
- Türkentaube
- Bachstelze
- Rotmilan
- Eisvogel
- Buchfink
- Rohrweihe
- Wiedehopf
- Bergfink
- Eleonorenfalke
- Zwergohreule
- Girlitz
- Wanderfalke
- Schleiereule
- Fichtenkreuzschnabel
- Turmfalke
- Wendehals
- Grünfink
- Merlin
- Kolkrabe
- Stieglitz
- Wasserralle
- Blaumeise
- Bluthänfling
- Purpurhuhn
- Kohlmeise
- Grauammer
- Teichhuhn
- Theklalerche
- Zaunammer
- Blässhuhn
- Feldlerche
Reisebericht 2009
Mallorca 3.10.2009 – 10.10.2009
Reiseleitung: Christian Wagner
Teilnehmer: 7
Wetter: Hochsommerliche Temperaturen und viel Sonne. Am Freitag eine Reihe fescher Gewitterschauer, die wir z. B. beim Mittagsschlaf im Hotel und in den Beobachtungshütten der Albufera überstanden.
Hotel: Pollentia Club Resort zwischen Alcudia und Port de Pollenca, direkt zwischen Strand und Albufereta.
Beobachtungsorte:
- Albufereta
- Albufera (zweimal)
- Tramuntana (Embalse de
- Cuber, Monestir de Lluc, Mortitx)
- Son Real
- Vall de Boquer
- Dragonera
- Salines de Llevant
- Cap de ses Salines
- Cap Formentor
Die Insel war regelrecht ausgetrocknet. So gab es wenig Wasser in der Albufera, Eddys Track in die Salingen war trocken – wenn auch immer noch tückisch rutschig (eine Hosenbodensetzer). Die Schafe auf den kargen Weiden taten einem fast schon leid. Waltraud und Karl-Heinz ließen sich dadurch aber nicht entmutigen und botanisierten fleißig, ohne die Vogelbeobachtung zu vernachlässigen.
Den erstaunlich und erfreulich vielen Spektiven entging kaum ein Vogel. Nur der Seidensänger schlüpfte immer nur kurz durch das Bild.
Ein echter Höhepunkt war die Fährfahrt zur Insel Dragonera, der Inselspaziergang und die Beobachtung von Balearengrasmücken und elegant jagendes Eleonorenfalken. Ein besonderer Dank geht natürlich an Gerd, der, trotzdem er nicht ganz gesund war, den dritten Fahrer für unsere Gruppe machte.
- Albufereta (am ersten und letzten Tag)
- Albufera (2 ganze Tage)
- Vall de Boquert
- Mallorcas Süden (Salines de Llevant und Cap de ses Salines)
- Tramuntana (Embalse de Cuber und Mortitx)
- Cap de Formentor
- Portocolom
Der September war auf Mallorca einer der regenreichsten Monate überhaupt. Ein Effekt davon war, dass die Insel auch Anfang Oktober noch wassergetränkt war. Einige Bereiche der Salinen im Süden der Insel waren deswegen überflutet und nicht zugänglich. Trotzdem konnten wir eine ganze Reihe an Limikolen – inklusive Triel – und 22 fliegende Flamingos beobachten. Die Mücken fühlten sich wohl und die vergangenen Unwetter waren vielleicht auch der Grund, dass die Insel frei von Schafstelzen war. Nichts desto trotz gelangen wieder einige wunderschöne Beobachtungen, spektakulär, weil nah und in guten Licht. Wir schauten in eine Nachtreiherkolonie gerade über den Kanal, konnten verschiedene Limikolenarten vergleichen, sahen Rothühner in Fotografierentfernung, Sepiasturmtaucher, Wiedehopfe, Wendehälse und und und…
Weitere ornithologische Highlights waren unter Anderem:
- Schleiereule jagt überraschend mitten am Nachmittag und setzt sich auf einen Acker.
- Mönchs- und Gänsegeier sowie Kolkrabe sitzen nebeneinander auf dem Bergkamm.
- ein junger Rotkopfwürger verspeist im milden Nachmittagslicht ein Insekt.
- Klaus hat 54 Liver.
- ein etwas abenteuerlicher Blick in die Eleonorenfalkenkolonie.
- schweißtreibendes Aufspüren eines Steinrötels.
- Kuhreiher auf Wasserbüffel.
- Boquertal und Küstenmacchie bei Portocolom.
Vogelarten (gesamt 120)
- Zwergtaucher
- Haubentaucher
- Sepiasturmtaucher
- Balearensturmtaucher
- Basstölpel
- Kormoran
- Krähenscharbe
- Zwergdommel
- Nachtreiher
- Kuhreiher
- Seidenreiher
- Silberreiher
- Graureiher
- Purpurreiher
- Rosaflamingo
- Brauner Sichler
- Graugans
- Brandgans
- Marmelente
- Stockente
- Schnatterente
- Spießente
- Knäkente
- Löffelente
- Pfeifente
- Krickente
- Tafelente
- Mönchsgeier
- Gänsegeier
- Fischadler
- Zwergadler
- Rotmilan
- Rohrweihe
- Sperber
- Turmfalke
- Baumfalke
- Eleonorenfalke
- Wanderfalke
- Rothuhn
- Wasserralle rufend
- Teichhuhn
- Blässhuhn
- Kammblässhuhn
- Purpurhuhn
- Säbelschnäbler
- Stelzenläufer
- Triel
- Sandregenpfeifer
- Flussregenpfeifer
- Seeregenpfeifer
- Kiebitz
- Alpenstrandläufer
- Sichelstrandläufer
- Zwergstrandläufer
- Waldwasserläufer
- Bruchwasserläufer
- Flussuferläufer
- Kampfläufer
- Rotschenkel
- Dunkler Wasserläufer
- Grünschenkel
- Großer Brachvogel
- Bekassine
- Lachmöwe
- Mittelmeermöwe
- Heringsmöwe
- Korallenmöwe
- Brandseeschwalbe
- Trauerseeschwalbe
- Felsentaube
- Ringeltaube
- Türkentaube
- Schleiereule
- Zwergohreule
- Mauersegler
- Fahlsegler
- Wiedehopf
- Eisvogel
- Wendehals
- Theklalerche
- Feldlerche
- Felsenschwalbe
- Rauchschwalbe
- Mehlschwalbe
- Wiesenpieper
- Gebirgsstelze
- Zaunkönig
- Rotkehlchen
- Hausrotschwanz
- Steinschmätzer
- Schwarzkehlchen
- Blaumerle
- Steinrötel
- Singdrossel
- Amsel
- Mönchsgrasmücke
- Samtkopfgrasmücke
- Balearengrasmücke
- Cistensänger
- Seidensänger
- Mariskenrohrsänger
- Teichrohrsänger
- Zilpzalp
- Grauschnäpper
- Kohlmeise
- Blaumeise
- Rotkopfwürger
- Kolkrabe
- Star
- Haussperling
- Feldsperling
- Buchfink
- Bluthänfling
- Stieglitz
- Grünfink
- Girlitz
- Fichtenkreuzschnabel
- Rohrammer
- Grauammer
- Zaunammer
Weitere Tierarten:
- Saftroller
- Ägyptische Knarrschrecke
- Monarch
- Wolfsmilchschwärmer
- Taubenschwänzchen
- Goldene Acht
- Mauergecko
- Hase
- Kaninchen
- Siebenschläferart (?)
- Wiesel
Reisebericht 2008
Mallorca 11.10.2008 – 18.10.2008 Reiseleitung: Christian Wagner, Arno Tacke
Teilnehmer: 9
Wetter: Am Sonntag gab es ein wenig Regen; ansonsten hatten wir überwiegend heiteres und warmes Herbst-Inselwetter; die warme Kleidung blieb im Koffer
Hotel: Pollentia Club Resort zwischen Alcudia und Port de Pollenca, direkt zwischen Strand und Albufereta
Beobachtungsorte:
- Albufereta
- Albufera (zweimal)
- Tramuntana (Embalse de
- Cuber, Monestir de Lluc, Mortitx)
- Son Real
- Vall de Boquer
- Dragonera
- Salines de Llevant
- Cap de ses Salines
- Cap Formentor
Die Insel war regelrecht ausgetrocknet. So gab es wenig Wasser in der Albufera, Eddys Track in die Salingen war trocken – wenn auch immer noch tückisch rutschig (eine Hosenbodensetzer). Die Schafe auf den kargen Weiden taten einem fast schon leid. Waltraud und Karl-Heinz ließen sich dadurch aber nicht entmutigen und botanisierten fleißig, ohne die Vogelbeobachtung zu vernachlässigen.
Den erstaunlich und erfreulich vielen Spektiven entging kaum ein Vogel. Nur der Seidensänger schlüpfte immer nur kurz durch das Bild.
Ein echter Höhepunkt war die Fährfahrt zur Insel Dragonera, der Inselspaziergang und die Beobachtung von Balearengrasmücken und elegant jagendes Eleonorenfalken. Ein besonderer Dank geht natürlich an Gerd, der, trotzdem er nicht ganz gesund war, den dritten Fahrer für unsere Gruppe machte.
- Albufereta (am ersten und letzten Tag)
- Albufera - Vall de Boquert, Mirador Coll de Creueta (Albercutx)
- Mallorcas Süden (Salines de Llevant und Cap de Ses Salines)
- Tramuntana (Embalse de Cuber) und Depuradora südlich der Albufera
- Porto Colom und Artagebirge (S`Ermita de Betlem)
- Cap de Formentor und Albufera
Nun ist auch die siebte Birdingtoursreise nach Mallorca Geschichte (aber hoffentlich noch nicht so schnell vergessen). Das Hotel war wie gewohnt sehr gut, die Nächte angenehm warm und das Meerwasser badewarm. Die Insel verwöhnte uns mit einem Flair von mildem Spätsommer und wir konnten ein letztes Mal vor dem deutschen Winter Sonne und Wärme tanken
Ornithologische Highlights waren unter Anderem:
- ein junger Rotkopfwürger, der wegen einer Flügelverletzung den Absprung von der Insel verpasst hat, jagt im Abendlicht erfolgreich Insekten.
- ungewöhnlicher Blickwinkel: Wir beobachten von oben, wie zwei Wanderfalken vor der Küste jagen, einer davon einen Singvogel schlägt und vor unseren Augen verspeist.
- nahe Beobachtung von Sepiasturmtauchern.
- vesperndes Purpurhuhn auf 5 m.
- Zaunkönig sonnt sich in einer Zwergpalme.
- Sommergoldhähnchen am Kloster Lluc.
- 3 Wiedehopfe umfliegen eine Palme.
- Eleonorenfalken lassen sich vor der Küste bei ihren Jagdspielen beobachten
- 100 Flamingos Format füllend im Spektiv.
- gesamtes Erleben von schönen Vögeln in schöner Landschaft.
- und der Reiseleiter freut sich besonders über seine ersten Marmelenten.
Im Gedächtnis bleiben werden sicherlich auch das viele Lachen in der lustigen Gruppe, die Rutschpartie in den Salinen, die nepalesischen Steinhaufen im Abendlicht am Cap oder die Essiganwendungen von Arno
Vogelarten (gesamt 119):
- Zwergtaucher
- Haubentaucher
- Sepiasturmtaucher
- Kormoran
- Krähenscharbe
- Nachtreiher
- Kuhreiher
- Seidenreiher
- Silberreiher
- Graureiher
- Rosaflamingo
- Brauner Sichler
- Graugans
- Brandgans
- Marmelente
- Stockente
- Schnatterente
- Spießente
- Knäkente
- Löffelente
- Pfeifente
- Krickente
- Tafelente
- Mönchsgeier
- Fischadler
- Zwergadler
- Rotmilan
- Rohrweihe
- Turmfalke
- Baumfalke
- Eleonorenfalke
- Wanderfalke
- Rothuhn
- Fasan
- Wasserralle
- Tüpfelsumpfhuhn (Totfund)
- Teichhuhn
- Blässhuhn
- Kammblässhuhn
- Purpurhuhn
- Säbelschnäbler
- Stelzenläufer
- Triel
- Sandregenpfeifer
- Flussregenpfeifer
- Seeregenpfeifer
- Kiebitzregenpfeifer
- Kiebitz
- Alpenstrandläufer
- Sichelstrandläufer
- Zwergstrandläufer
- Temminckstrandläufer
- Waldwasserläufer
- Bruchwasserläufer
- Flussuferläufer
- Kampfläufer
- Rotschenkel
- Dunkler Wasserläufer
- Grünschenkel
- Großer Brachvogel
- Regenbrachvogel
- Bekassine
- Lachmöwe
- Mittelmeermöwe
- Korallenmöwe
- Brandseeschwalbe
- Felsentaube
- Ringeltaube
- Türkentaube
- Zwergohreule
- Mauersegler
- Wiedehopf
- Eisvogel
- Wendehals
- Theklalerche
- Feldlerche
- Felsenschwalbe
- Rauchschwalbe
- Wiesenpieper
- Baumpieper
- Bachstelze
- Gebirgsstelze
- Zaunkönig
- Rotkehlchen
- Blaukehlchen
- Hausrotschwanz
- Gartenrotschwanz
- Steinschmätzer
- Schwarzkehlchen
- Blaumerle
- Singdrossel
- Amsel
- Mönchsgrasmücke
- Samtkopfgrasmücke
- Balearengrasmücke
- Cistensänger
- Seidensänger
- Mariskenrohrsänger (singend)
- Teichrohrsänger
- Zilpzalp
- Sommergoldhähnchen
- Grauschnäpper
- Trauerschnäpper
- Kohlmeise
- Blaumeise
- Rotkopfwürger
- Kolkrabe
- Star
- Haussperling
- Feldsperling
- Buchfink
- Bluthänfling
- Stieglitz
- Grünfink
- Girlitz
- Fichtenkreuzschnabel
- Rohrammer
- Grauammer
- Zaunammer













































































