Zur Navigation. Zum Inhalt. Zur Fußleiste

Schreiadler und Ortolan an der Müritz (7 Tage/ 6 Nächte)

Die Müritzregion gehört zweifelsohne zu den artenreichsten Lebensräumen in Deutschland. Hier erreichen Kranich, See- und Fischadler höchste Populationsdichten. Echte Seltenheiten wie Schreiadler, Zwergschnäpper und Ortolan finden sich ebenso, wie Arten, die früher häufig waren, deren Brutareale in Deutschland aber immer kleiner geworden sind. Darunter der Gartenrotschwanz, der Wiesenpieper oder die Haubenlerche! Neben der Fauna, ist auch die Flora sehr artenvielfältig. So finden wir blühende Orchideen und seltene Pflanzen nährstoffarmer Moore!

Die verschiedensten Naturräume wollen wir zu Fuß, mit dem Rad, dem Kanu oder dem Bus erkunden.

Unser Hotel, ein typisch mecklenburgisches Gutshaus, ist als Ausgangspunkt für Exkursionen bestens geeignet. Unmittelbar am Müritz-Nationalpark gelegen, verbindet es dörfliche Idylle, Naturnähe und exklusives Wohnen.

Aufpreis bei 8 - 11 Teilnehmern: + 100,00 Euro pro Person

Botanische Frühjahrsexkursion an der Müritz
1. Tag: Anreise - Bezug der Zimmer - Abendexkursion

Im Laufe des Tages erwarten wir Sie im Gutshaus Federow, unmittelbar am Müritz-Nationalpark.

Nachdem Sie Ihre Zimmer bezogen haben, unternehmen wir eine erste Erkundungstour. Die vielfältigen landschaftlichen Strukturen aus extensiv genutzten Wiesen, trockenen Ackerbrachen und naturnahen Wäldern, sind wesentliche Faktoren einer hohen Artenvielfalt. Nach dem Abendessen unternehmen wir eine Wanderung in die nahegelegenen Wälder um Waldschnepfen zu beobachten!

2. Tag: Ackerbrachen, Wachholderheiden und der „Alte Müritzhof“

Auf einer Frühexkursion wollen wir vor allem im Umfeld des Hotels beobachten. Drossel- und Sumpfrohrsänger, Braunkehlchen und Grauammer kommen hier vor. Später sind wir mit dem Rad unterwegs und suchen auf steppenartigen Ackerbrachen nach Schwarzkehlchen, Milanen und Neuntötern. Die Landschaft am „Alten Müritzhof“ ist sehr vielgestaltig: Buchenwälder lösen sich ab mit Wachholderheiden und trockenen Wiesen! Hier begegnen wir Waldlaubsänger, Trauerfliegenschnäpper und Rohrweihe!

Sehr artenreich ist der Warnker See, an dessen Ufer wir am Nachmittag beobachten! Zahlreiche Entenarten, wie Reiher-, Löffel- und Knäkenten, sowie Taucher und Kormorane nutzen den See als Rastgewässer.

3. Tag: Sumpflandschaften am Ostufer der Müritz

Das riesige Sumpfgebiet am östlichen Müritzufer ist aufgrund seiner Größe und seiner Naturausstattung in Deutschland einzigartig. See- und Fischadler, Wander- und Baumfalke sowie Kranich und Rohrdommel kommen hier in einer für Deutschland kaum erreichten Dichte vor. In der Stille der Moorlandschaft wollen wir auch Gesänge verschiedner Rohrsänger, Schwirle (Schlag-, Feld- und Rohrschwirl) und des Pirols hören.

Am Nachmittag besuchen wir den uralten Gutspark in Speck, wo fast jeder alte Baum mit Spechthöhlen versehen ist! Bis zu vier Spechtarten kommen hier vor.

4. Tag: Renaturierungprojekt Stuersche Seen und Insel "Grosser Schwerin"

Das Stuersche Seebecken ist nach Umsetzung eines ehrgeizigen Renaturierungsprojektes der Ort für die Beobachtung von Wasservögeln. Die ausgedehnten Schilfzonen und Inseln beherbergen u.a. vier Taucherarten, Löffel-, Tafel-, Schnatter- und Knäckente, sowie eine Kormorankolonie. Insgesamt wurden 73 Brutvogelarten registriert. Im Umfeld dieses einzigartigen Gebietes sind Ortolan, Wachtel und Wiesenpieper anzutreffen.

Am späten Nachmittag werden wir den „Großen Schwerin“, eine weit in die Müritz hineinragende Halbinsel kennen lernen. Hier halten sich immer nahrungsuchende Wattvögel (Alpenstrandläufer, Steinwälzer, Kampfläufer) auf. Botaniker kommen hier voll auf ihre Kosten, denn das Gebiet ist von einem Blütenmeer aus tausenden Orchideen (Steifblättriges und Breitblättriges Knabenkraut) überzogen. Mit Rainer Schwarz führt uns ein langjähriger Betreuer des, für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Naturschutzgebietes.

5. Tag: Kanutour zu den Adlern und Eisvögeln der Alten Fahrt

Eine Kanutour auf den zahllosen Seen des Nationalparks ist ein unbedingtes Muss. In bequemen Mannschaftskanadiern durchfahren wir die „Alte Fahrt“ - eine besonders urwüchsige Wasserlandschaft der Mecklenburgischen Seenplatte. Eisvogel, Rohrdommel, Bart- und Beutelmeise kommen hier vor. Am Nachmittag halten wir uns an den Boeker Fischteichen auf, wo auf Nahdistanz Drosselrohrsänger und verschiedene Greifvögel zu beobachten sind! Anschließend queren wir die Müritz mit dem Schiff und fahren nach Waren. Nach einer kleinen Besichtigung der Altstadt bringt uns der Bus zum Hotel zurück.

6. Tag: Feldberger Seenlandschaft und Buchenurwald Serrahn

Dieser Tag hält einige Überraschungen bereit. Zunächst geht es zu den Schreiadlern im Naturpark Feldberger Seenlandschaft. In den Jahren zuvor konnten wir hier auch regelmäßig Raubwürger und Schwarzstorch beobachten.

Anschließend geht es in den Serrahner Buchen-Urwald. Seit 50 Jahren besitzt das Gebiet den Status eines Naturschutzgebietes und unterliegt seither keiner weiteren Nutzung mehr. Seit dem Jahre 1991 ist es mit 7000 ha Teil des Müritz-Nationalparks. Die urwaldartigen Strukturen waren Hintergrund für zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen auf dem Gebiet der Fauna und Flora. Bekannt wurde Serrahn, durch die von 1970-1980 stattfindende Vogelfangaktion „Aktion Baltik“. Zu den Vogelarten, die wir hier erwarten, zählen u.a. der Zwergschnäpper, der Mittelspecht und die Hohltaube.

Entlang eines Moorsteges lernen wir das gesamte Spektrum nährstoffarmer Vegetation kennen. Hier wächst neben Fieberklee und Wasserfeder auch der rundblättrige Sonnentau.

7. Tag: Frühexkursion und Abreise

Abreisetag. Gemeinsames Frühstücken und Heimreise in eigener Regie.

Unterkunft

Als Gast im Gutshaus Federow wohnen Sie direkt am Müritz-Nationalpark. Sie können so sehr naturnah die wunderschöne Tier- und Pflanzenwelt der Müritzregion entdecken. Sie übernachten in stilvoll eingerichteten Zimmern. Nach einem gesunden Mahl aus guter alter mecklenburgischer Küche lädt der Hofsee direkt hinter dem Haus zum Spazieren und Beobachten ein.

Anreise

Mit der Bahn bis Waren/Müritz, von dort aus sind es noch ca. 8 km. Wir holen sie gerne vom Bahnhof ab.

Mit dem Auto auf der A 19 bis Ausfahrt Waren. Von dort aus ist es ein Katzensprung zum Gutshaus. Sie erhalten von uns detaillierte Anreiseinfos vor der Abreise.

Adlerreichtum

Die Müritz-Region mit dem gleichnamigen Nationalpark, ausgedehnten wald- und seenreichen Naturparken sowie zahlreichen Naturschutzgebieten ist die adlerreichste Region Deutschlands. Neben dem sehr seltenen Schreiadler, sind es besonders See- und Fischadler die hier sehr häufig vorkommen. Mit mehr als 50 Brutpaaren erreicht der Fischadler 10 Prozent der gesamten Brutpopulation Deutschlands. Sehr erfolgreich ist auch die Entwicklung beim Kranich, der allein im Müritz-Nationalpark mit über 100 Paaren vertreten ist. Während der herbstlichen Rast halten sich bis zu 13000 Kraniche in der Region auf gut einem dutzend Schlafplätze auf. Doch auch weniger spektakuläre, aber nicht minder interessante Arten verdienen genannt zu werden. So die Große Rohrdommel in den ausgedehnten Schilfwäldern am Ostufer den Müritz, dass stabile Vorkommen des Ortolans im westlichen Beobachtungsgebiet. Genannt werden sollte auch der Enten- und Limikolenrastplatz auf dem Großen Schwerin in der Müritz, der aufgrund seiner Artenvielfalt seinesgleichen im Binnenland Norddeutschlands sucht.

Generelle Hinweise
  • Reiseleitung Andreas Weber, Jahrgang 1964, geboren in Serrahn in Mecklenburg. Seit den 70-er Jahren aktiv im ehrenamtlichen Naturschutz.Studierter Diplomforstingenieur. Tätig als selbständiger Naturführer mit Schwerpunkt: Ornithologie und Botanik in Mecklenburg-Vorpommern, Osteuropa und Baltikum.
  • Sie sollten mindestens 7 km auf unbefestigeten Wegen wandern können. Die Radtouren sind als "einfach" zu bezeichnen (Strecke ca. 40 km). Wenn Sie die Kanutour mitmachen wollen (Sie können an dem Tag auch etwas auf eigene Faust unternehmen), müssen Sie schwimmen können.
  • Die Gruppengröße dieser Reise beträgt 8 - 16 Personen. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann die Reise bis 3 Wochen vor Reiseantritt abgesagt werden. Sollte der Fall eintreten, versuchen wir immer die Reise trotzdem durchzuführen. Falls dies nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen gerne ein schönes Alternativangebot.
  • Aufpreis bei 8 - 11 Teilnehmern: + 100,00 Euro pro Person
Ermäßigungen
  • NABU/LBV-Mitglieder: 3% Rabatt
  • Rabatt bei Onlinebuchung: 15,00 Euro pro Person
Zahlungsmodalitäten
  • Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10 %
  • Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.
Leistungen
  • Fachliche u. organisatorische Begleitung durch einen ortskundigen Vegetationskundler bzw. Ornithologen an 7 Tagen
  • Tourendauer: 7 Tage /6 Übernachtungen in einem Mittelklassehotel in 2- Bett Zimmern mit Dusche und WC
  • Frühstück und Halbpension (3-Gang Menü)
  • Fahrt mit dem Nationalparkbus
  • Extraführung in das Naturschutzgebiet „Großer Schwerin“
  • Kanumiete inkl. Kanutransport
  • Schiffstour
  • Fahrradmiete (7-Gang Rad) inkl. Service
  • Alle Transferfahrten zu den Beobachtungsorten
  • Bereitstellung hochwertiger Ferngläser
Nicht enthaltene Leistungen
  • Anreise bis zum Hotel an der Müritz
  • Mittagessen: Wir haben jeden Mittag eine Einkehrmöglichkeit. Sie können sich auch im Hotel eine Lunchpaket schnüren lassen (5-7 Euro p. P.)
Reiseleiter

Andreas Weber

Veranstalter: Nationalparktours
Reisebericht 2011

Ornithologisch-botanische Frühjahrsexkursion 27. Mai bis 02. Juni 2011

Teilnehmer: 14

Reiseleiter: Andreas Weber

Ende Mai trafen sich 14 Teilnehmer zu einer Birdingtour im Nationalparkdorf Boek unweit der Müritz. Bei angenehmen Temperaturen und traumhaften Wetter, das nur kurz durch einen Regensturm unterbrochen wurde, konnten wir eine Zahl an Vogelarten beobachten, die in dieser Höhe wirklich Seltenheitswert hat. Besonders die Qualität der Beobachtungen war einzigartig!

27. Mai:

Bei einer ersten Tour vor dem Abendessen, sahen und hörten wir aus kurzer Distanz einen Schlagschwirl. Fischadler und ein Wespenbussard zeigten sich.

Die Abendwanderung brachte einen Steinschmätzer, Grauammern und rufende Wachteln.

28. Mai:

Mit dem Rad fuhren wir durch das Sumpfgebiet am östlichen Müritzufer und sahen - wiederum aus kurzer Distanz - einen singenden Feldschwirl und den Schilfrohrsänger. Eine Kranichfamilie mit zwei Jungvögeln zeigte sich ebenfalls. sichtbar! In Federow konnten wir das Brutgeschehen aus einem Fischadlerhorst live miterleben. Im uralten Gutspark in Speck zeigte sich uns ein Gartenrotschwanz.

29. Mai:

Im Naturschutzgebiet „Müritzsteilufer“ an der südlichen Müritz erfreuten wir uns an Zittergras, Sumpfläusekraut und Steifblättrigen Knabenkraut. Nebeneinander sangen Sprosser und Nachtigall nebeneinander! Besonders erfreute uns ein nahrungsuchender Raubwürger!

30. Mai:

Auf der Insel „Grosser Schwerin“ beeindruckte vor allem die Vielzahl an Wasservögel. So konnten wir Kolbenenten, Knäkenten und einen Gänsesäger beobachten. Wiederum Schilfrohrsänger und mehrere Schafstelzen zeigten sich! Am Ufer der Müritz sahen wir einen Steinwälzer und auf der Hochebene Goldregenpfeifer. Ein Ortolan sang auf der der mehrhundertjährigen Grenzeiche! Im Renaturierungsprojekt „Stuersche Seen“ ließen sich Rot- und Schwarzhalstaucher bewundern.

31. Mai:

Kanutour zu den Adlern und Eisvögeln der Alten Fahrt

Die Kanutour entlang der „Alten Fahrt“ – war dann ganz den Eisvögeln vorbehalten, die wir dann auch aus unmittelbarer Nähe bewundern konnten. Daneben begeisterten uns auch die ausgedehnten Seerosenteppiche, ausdauernd singende Drosselrohrsänger und immer wieder über unsere Kanus kreisende Seeadler.

1. Juni:

Wie angekündigt aber nicht selbstverständlich gelang uns am letzten Tag die Beobachtung eines Schreiadlers im Naturpark Feldberger Seenlandschaft. Lange stellte er sich „gegen den Wind“ und stand fast in der Luft. Im Serrahner Buchen-Urwald bereitete uns ein Zwergschnäpper viel Freude, weil er sich nicht nur zeigte, sondern dabei ganz andauernd sang.

2. Juni: Frühexkursion und Abreise

Abreisetag. Gemeinsames Frühstücken und Heimreise in eigener Regie.

Artenliste:
  • Haubentaucher
  • Rothalstaucher
  • Zwergtaucher
  • Schwarzhalstaucher
  • Kormoran
  • Rohrdommel
  • Graureiher
  • Weißstorch
  • Höckerschwan
  • Graugans
  • Schnatterente
  • Krickente
  • Stockente
  • Knäkente
  • Löffelente
  • Kolbenente
  • Tafelente
  • Reiherente
  • Schellente
  • Gänsesäger
  • Schwarzmilan
  • Rotmilan
  • Seeadler
  • Schreiadler
  • Rohrweihe
  • Habicht
  • Sperber
  • Mäusebussard
  • Fischadler
  • Turmfalke
  • Baumfalke
  • Wachtel
  • Wasserralle
  • Teichralle
  • Blässhuhn
  • Kranich
  • Goldregenpfeifer
  • Kiebitz
  • Kampfläufer
  • Bekassine
  • Rotschenkel
  • Flussregenpfeifer
  • Steinwälzer
  • Lachmöwe
  • Sturmmöwe
  • Silbermöwe
  • Flussseeschwalbe
  • Hohltaube
  • Ringeltaube
  • Türkentaube
  • Kuckuck
  • Waldkauz
  • Eisvogel
  • Grünspecht
  • Schwarzspecht   
  • Buntspecht
  • Mittelspecht
  • Kleinspecht
  • Heidelerche
  • Feldlerche
  • Rauchschwalbe
  • Mehlschwalbe
  • Baumpieper
  • Wiesenpieper
  • Schafstelze - flava
  • Bachstelze
  • Zaunkönig
  • Heckenbraunelle
  • Rotkehlchen
  • Hausrotschwanz
  • Gartenrotschwanz
  • Braunkehlchen
  • Schwarzkehlchen
  • Amsel
  • Wacholderdrossel
  • Singdrossel
  • Misteldrossel
  • Steinschmätzer
  • Grauschnäpper
  • Trauerfliegenschnäpper
  • Zwergschnäpper
  • Feldschwirl
  • Rohrschwirl
  • Schlagschwirl
  • Schilfrohrsänger
  • Teichrohrsänger
  • Drosselrohrsänger
  • Klappergrasmücke
  • Dorngrasmücke
  • Gartengrasmücke
  • Mönchsgrasmücke
  • Zilpzalp
  • Fitis
  • Waldlaubsänger
  • Sommergoldhähnchen
  • Schwanzmeise
  • Sumpfmeise
  • Weidenmeise
  • Haubenmeise   
  • Tannenmeise
  • Blaumeise   
  • Kohlmeise
  • Kleiber
  • Gartenbaumläufer
  • Beutelmeise
  • Raubwürger
  • Neuntöter
  • Eichelhäher
  • Elster
  • Dohle
  • Saatkrähe
  • Nebelkrähe
  • Kolkrabe
  • Star
  • Haussperling
  • Feldsperling
  • Buchfink
  • Girlitz
  • Grünling
  • Stieglitz
  • Erlenzeisig
  • Bluthänfling
  • Kernbeisser
  • Goldammer
  • Ortolan
  • Rohrammer
  • Grauammer
Reisebericht 2009

Müritz-Nationalpark und Mecklenburgische Seeplatte 12. – 18. Juni

Reiseleitung: Andreas Weber

Unterkunft: Gutshaus in Federow

Teilnehmer: 11

Beobachtungsorte:
  • Ostufer der Müritz
  • Großer Schwerin
  • Renaturierungsgebiet Stuer
  • Urwald Serrahn
  • Feldberger Seenlandschaft

Wetter: Anfangs windiges, später aber warmes und für die Vogelbeobachtung optimales Wetter bei moderaten Temperature

Höhepunkte:

  • Start im Informationszentrum des Nationalparks mit Liveübertragung aus einem nahe gelegenen Fischadlerhorst. So wie schon 2008, sind auch dieses Jahr drei Jungvögel in dem, seit Jahrzehnten besetzten Horst zu sehen gewesen.
  • Anschließende Wanderung um den Haus- und Hofsee am Hotel, mit tollen Greifvogelbeobachtungen, darunter auch eine Wiesenweihe! Ostufer der Müritz, mit Pflanzen der Kalkflachmoore wie Fettkraut, Stattliches Knabenkraut, Färberginster, Zittergras und Kukuckslichtnelke
  • Zwergschnäpper, Baumpieper und Waldlaubsänger mit intensiven Gesang vor dem Müritzhof.
  • Sumpfgebiet am Ostufer der Müritz mit herrlicher Nachbalz zahlreicher Bekassinen und einer ausdauernden Flugbalz eines Weißsterigen Blaukehlchens.
  • Busexkursion zum Naturschutzgebiet „Großer Schwerin“, mit dem langjährigen Betreuer des Gebietes: Rainer Schwarz. Neben Orchideen (Steifblättriges und Breitblättriges Knabenkraut) und den Kriechenden Scheiberich - eine vom Aussterben bedrohte und nach FFH Richtlinie entsprechend geschützte Art – gab es auch jede Menge Vögel zu sehen: Kampfläufer, Dunkle Wasserläufer, Flussregenpfeifer und Bruchwasserläufer neben hunderten Graugänsen!
  • Renaturierungprojekt Stuerscher See mit beeindruckten Taucher-beobachtungen (Schwarzhals- und Rothalstaucher beim Nestbau bzw. Brüten), zahlreiche Entenarten. Größere Kranichtrupps in der Kultursteppe nahe der brandenburgischen Landesgrenze!
  • Nachtexkursion leider ohne Ziegenmelker, aber mit schönem Schnepfenstrich.
  • Kanutour mit Eisvogelbeobachtung - Drosselrohrsänger und immer wieder Seeadler!
  • Naturpark Feldberger Seenlandschaft mit vollkommen intakter Kulturlandschaft. Raubwürger mit Jungvögel, Wiesenpieper, Schwarzstorch und leider viel zu kurz: Schreiadler. Außerdem: Sehr viele Greifvogelarten, darunter Baumfalke!
  • Buchenurwald Serrahn mit herausragenden Waldbildern, unberührten Waldseen und nährstoffarmen Mooren (Wollgras, Sonnentau, Sumpfcalla und Sumpfporst)
  • Abschluss am südlichen Müritzufer mit Schlagschwirl, Sperbergrasmücke und fotogenen, sangesfreudigen Ortolan!

Am Ende unserer schönen Reise standen nicht nur 136 beobachtete Vogelarten, sondern viele Einzelimpressionen aus der Natur- und Kulturlandschaft Mecklenburgs sowie viele interessante Gespräche, zwischen den Teilnehmern der Reise und örtlichen Naturschützern

Artenliste:
  • Haubentaucher
  • Rothalstaucher
  • Zwergtaucher
  • Schwarzhalstaucher
  • Kormoran
  • Rohrdommel
  • Graureiher
  • Weißstorch
  • Höckerschwan
  • Graugans
  • Schnatterente
  • Krickente
  • Stockente
  • Knäkente
  • Löffelente
  • Kolbenente
  • Tafelente
  • Reiherente
  • Schellente
  • Gänsesäger
  • Schwarzmilan
  • Rotmilan
  • Seeadler
  • Schreiadler
  • Rohrweihe
  • Habicht
  • Sperber
  • Mäusebussard
  • Fischadler
  • Turmfalke
  • Baumfalke
  • Wachtel
  • Wasserralle
  • Teichralle
  • Blässhuhn
  • Kranich
  • Goldregenpfeifer
  • Kiebitz
  • Kampfläufer
  • Bekassine
  • Rotschenkel
  • Flussregenpfeifer
  • Steinwälzer
  • Lachmöwe
  • Sturmmöwe
  • Silbermöwe
  • Flussseeschwalbe
  • Hohltaube
  • Ringeltaube
  • Türkentaube
  • Kuckuck
  • Waldkauz
  • Eisvogel
  • Grünspecht
  • Schwarzspecht   
  • Buntspecht
  • Mittelspecht
  • Kleinspecht
  • Heidelerche
  • Feldlerche
  • Rauchschwalbe
  • Mehlschwalbe
  • Baumpieper
  • Wiesenpieper
  • Schafstelze - flava
  • Bachstelze
  • Zaunkönig
  • Heckenbraunelle
  • Rotkehlchen
  • Hausrotschwanz
  • Gartenrotschwanz
  • Braunkehlchen
  • Schwarzkehlchen
  • Amsel
  • Wacholderdrossel
  • Singdrossel
  • Misteldrossel
  • Steinschmätzer
  • Grauschnäpper
  • Trauerfliegenschnäpper
  • Zwergschnäpper
  • Feldschwirl
  • Rohrschwirl
  • Schlagschwirl
  • Schilfrohrsänger
  • Teichrohrsänger
  • Drosselrohrsänger
  • Klappergrasmücke
  • Dorngrasmücke
  • Gartengrasmücke
  • Mönchsgrasmücke
  • Zilpzalp
  • Fitis
  • Waldlaubsänger
  • Sommergoldhähnchen
  • Schwanzmeise
  • Sumpfmeise
  • Weidenmeise
  • Haubenmeise   
  • Tannenmeise
  • Blaumeise   
  • Kohlmeise
  • Kleiber
  • Gartenbaumläufer
  • Beutelmeise
  • Raubwürger
  • Neuntöter
  • Eichelhäher
  • Elster
  • Dohle
  • Saatkrähe
  • Nebelkrähe
  • Kolkrabe
  • Star
  • Haussperling
  • Feldsperling
  • Buchfink
  • Girlitz
  • Grünling
  • Stieglitz
  • Erlenzeisig
  • Bluthänfling
  • Kernbeisser
  • Goldammer
  • Ortolan
  • Rohrammer
  • Grauammer

  • Haubentaucher
  • Rothalstaucher
  • Schwarzhalstaucher
  • Zwergtaucher
  • Kormoran
  • Rohrdommel
  • Graureiher
  • Schwarzstorch
  • Weißstorch
  • Höckerschwan
  • Graugans
  • Schnatterente
  • Krickente
  • Stockente
  • Löffelente
  • Kolbenente
  • Tafelente Reiherente
  • Schellente
  • Schwarzmilan
  • Rotmilan
  • Seeadler
  • Rohrweihe
  • Wiesenweihe
  • Mäusebussard
  • Schreiadler
  • Fischadler
  • Turmfalke
  • Baumfalke
  • Wachtel
  • Rebhuhn
  • Blässhuhn
  • Kranich
  • Kiebitz
  • Kampfläufer
  • Bruchwasserläufer
  • Dunkler Wasserläufer
  • Flussregenpfeifer
  • Flussuferläufer
  • Bekassine
  • Waldschnepfe
  • Lachmöwe
  • Silbermöwe
  • Sturmmöwe
  • Flussseeschwalbe
  • Hohltaube
  • Ringeltaube
  • Türkentaube
  • Kuckuck
  • Waldkauz
  • Mauersegler
  • Eisvogel
  • Grünspecht
  • Schwarzspecht
  • Buntspecht
  • Heidelerche
  • Feldlerche
  • Haubenlerche
  • Uferschwalbe
  • Rauchschwalbe
  • Mehlschwalbe
  • Baumpieper
  • Wiesenpieper
  • Schafstelze
  • Bachstelze
  • Zaunkönig
  • Rotkehlchen
  • Hausrotschwanz
  • Gartenrotschwanz
  • Braunkehlchen
  • Weisssterniges Blaukehlchen
  • Steinschmätzer
  • Amsel
  • Wacholderdrossel
  • Singdrossel
  • Misteldrossel
  • Feldschwirl
  • Rohrschwirl
  • Schlagschwirl
  • Schilfrohrsänger
  • Sumpfrohrsänger
  • Teichrohrsänger
  • Drosselrohrsänger
  • Gelbspötter
  • Klappergrasmücke
  • Gartengrasmücke
  • Sperbergrasmücke
  • Mönchsgrasmücke
  • Dorngasmücke
  • Nachtigall
  • Waldlaubsänger
  • Zilpzalp
  • Fitis
  • Wintergoldhähnchen
  • Sommergoldhähnchen
  • Grauschnäpper
  • Trauerschnäpper
  • Zwergschnäpper
  • Schwanzmeise
  • Sumpfmeise
  • Weidenmeise
  • Haubenmeise
  • Blaumeise
  • Kohlmeise
  • Tannenmeise
  • Kleiber
  • Gartenbaumläufer
  • Heckenbraunelle
  • Pirol
  • Neuntöter
  • Raubwürger
  • Eichelhäher
  • Elster
  • Saatkrähe
  • Nebelkrähe
  • Dohle
  • Kolkrabe
  • Star
  • Haussperling
  • Feldsperling
  • Buchfink
  • Grünling
  • Stieglitz
  • Bluthänfling
  • Kernbeisser
  • Goldammer
  • Ortolan
  • Rohrammer
  • Grauammer