Auwälder und Stromtalwiesen (Elbe) 8 Tage/ 7 Nächte
Eine Radreise entlang der Elbe im Wendland und in der Prignitz: Großflächige Auenwiesen, Auwälder, romantische Dörfer, historische Kleinstädte im ehemaligen Grenzgebiet zwischen Slawen und Deutschen bzw. Ost und West, naturbelassene Niedermoore, kleine Hochmoore und noch aktive Wanderdünen mit Trockenrasen. Wir werden nach Seeadler, Kranich und Schwarzstorch Ausschau halten, Limikolen und Enten, die sich bereits auf ihrem Rückzug befinden, erleben, bunt blühende und seltene Pflanzen wie Sandstrohblume, Feldmannstreu oder Karthäusernelke bestaunen. Vielleicht schwimmt sogar ein Biber oder gar Fischotter vorbei?
Aufpreis bei 7 - 10 Teilnehmern: + 90,00 Euro pro Person
Unterwegs im Wendland und in der Prignitz
1. Tag: Ankunft in Hitzacker
Treffpunkt ist am Anreisetag um 13 Uhr in unserer ersten Unterkunft in Hitzacker. Das Hotel bietet einen Abholservice vom Bahnhof an. Bitte melden Sie sich ggf. bei Bedarf unter der Tel.-Nr. 05862/959100. Unser warmes Abendessen (inklusive) nehmen wir in unserer Unterkunft ein. Dort findet dann die Begrüßung, erstes Kennenlernen, die Programmvorstellung sowie die Verteilung der Leih-Fahrräder statt. Danach brechen wir zu unserer ersten kleinen Radtour („zum Warmwerden“) auf: Eine kleine Rundfahrt durch die romantische Altstadt Hitzackers mit einem Spaziergang auf den nördlichsten Weinberg Deutschlands sowie erste Vogelbeobachtungen an der Elbe und an der Tauben Elbe bei Penkefitz sowie dem verschilften Penkefitzer See stehen auf dem Programm.
2. Tag: Wanderdüne bei Klein Schmölen
Heute brechen wir dann zu unserer ersten längeren Streckentour (ca. 50 km) auf: Um 09:00 Uhr starten wir an der Elbe entlang über Penkefitz, Damnatz bis zur Dömitzer Brücke, über die wir an das Ostufer der Elbe wechseln. In Dömitz besichtigen wir die alte Festung mit Museum und NABU-Besucherzentrum. Im NABU-Bistro oder in der historischen Altstadt bzw. am Dömitzer Hafen besteht die Möglichkeit, einen Mittagsimbiss einzunehmen (nicht inklusive). Wenige Kilometer hinter Dömitz erreichen wir dann die beeindruckenden, noch immer aktiv wandernden Klein Schmölener Dünen am Rand des Elbe-Urstromtals, wo wir einen Spaziergang unternehmen und vielleicht Sandstrohblumen oder Ameisenlöwen entdecken sowie einen beeindruckenden Blick über die Lenzer Wische genießen. Weiter geht die Radtour dann über Polz, Breetz und Seedorf an der Löcknitz entlang (Ob wir Eisvögel entdecken?) nach Lenzen. Das Gepäck wird zwischen unseren Unterkünften jeweils transportiert. Für die nächsten zwei Nächte übernachten wir in der dem BUND gehörenden, in einem wunderschönen Burgpark direkt an der Löcknitz liegenden historischen Ökoburg Lenzen.
3. Tag: Schlafplatzeinflug der Kraniche
Wir unternehmen heute Erkundungen in und rund um Lenzen. Vormittags führt uns eine Radtour in den Gutspark von Eldenburg, danach durch die Lenzer Wische an den Elbdeich bei Wootz und Mödlich, wo wir wunderschöne alte Fachwerkhäuser auf der einen Deichseite und nicht minder schöne alte Eichen auf der anderen Seite des Deiches bewundern können. Das Mittagessen nehmen wir auf der Burg Lenzen ein (inklusive), danach besichtigen wir die Ausstellung auf der Burg, die sich mit Auenökologie und -schutz wie auch mit Geschichte der Region beschäftigt. Der Blick in die Elbauen vom Burgturm ist ebenfalls sehr beeindruckend – wer mag, überfliegt diese mit der Kleinen Dott ... Nachmittags besteht bei passendem Wetter die Möglichkeit, sich bei einem Bad im Rudower See zu erfrischen und danach eine Rundtour um diesen See und das wunderschöne Rambower Moor zu unternehmen. Am Abend nehmen wir unser Picknick (Lunchpaket inklusive) am Beobachtungsturm am Rambower Moor ein, wo hoffentlich auch Massen von Stare und einige Kraniche ihre traditionellen Schlafplätze aufsuchen. Die Rückfahrt von dort nach Lenzen werden wir dann allerdings im Dunklen unternehmen müssen.
4. Tag: Trockenrasen, Kleinmoore und Gartower See
Heute wechseln wir wieder die Elbseite und die Unterkunft. Per Fähre fahren wir von Lenzen nach Pevestorf, wo wir die nächsten zwei Nächte am Rande der Pevestorfer Wiesen (Kranichbrutplatz, Laichgebiet von u.a. Kreuzkröte, Rotbauchunke, ...) übernachten. Zunächst erkunden wir aber die mitten im Elbe-Urstromtal gelegene Geestinsel Höhbeck mit ihren tollen Hangwäldern und Trockenrasen sowie die Laascher Insel mit ihren Dünen und Auewiesen an der Seege (dort Mittagspause mit Lunchpaket inklusive) sowie die Laascher Heumoore in den Gartower Tannen. Nach einer Pause mit Bademöglichkeit im Gartower See fahren wir schließlich durch die wunderschöne Eichenallee (Kamm-Wachtelweizen, Eichenbockkäfer, vielleicht Kraniche ...) und den beeindruckenden Auwald Elbholz zu unserer Unterkunft, wo wir ein warmes Abendessen einnehmen können (nicht inklusive).
5. Tag: Auwälder und Biberlehrpfad
Wir beobachten zunächst Vögel in den Pevestorfer Wiesen, um dann auf dem Elbdeich nochmals das wunderschöne Elbholz zu erleben und schließlich Deutschlands kleinste Stadt Schnackenburg, die früher direkt an der deutsch-deutschen Grenze lag, zu erreichen. Dort werden wir im Grenzlandmuseum mehr über die ehemalige Grenze erfahren sowie einen Mittagsimbiss im Hafencafe Felicitas (nicht inklusive) einnehmen können. Weiter geht es an der Aland zum wegen der Grenznähe abgebrochen ehemaligen Dorf Steesow und an der Seege zurück nach Gartow (dort Einkaufs- und Bademöglichkeit) und Pevestorf.
6. Tag: Lenzer Fähre und Wittenberge
Heute nutzen wir wieder die Elb-Fähre, um am Ostufer das große Auenrenaturierungsprojekt mittels Rückdeichung zwischen Lenzen und Wustrow kennen zu lernen. Es folgen Vogel-Beobachtungen an Bracks und Gewässern im Vorland der Elbe bis nach Lütkenwisch, das Rundlingsdorf Lanz und schließlich Schloss Gadow mit Park, Wald und Löcknitzniederung. Hier machen wir Mittagsspaziergang und -rast mit Picknick (nicht inklusive, Einkaufsmöglichkeiten hierfür bestehen in Gartow bzw. Lanz). Danach fahren wir weiter Richtung Cumlosen und Elbufer bis nach Wittenberge, beobachten zwischendurch an mehreren Gewässern Vögel (vielleicht Beutel- oder Bartmeise, Kolkrabe, Schwarz- und Rotmilan, Trauerseeschwalben, Enten und Watvögel?), wo wir unsere Unterkunft für die letzten zwei Übernachtungen erreichen. Das Abendessen nehmen wir im Hotel ein(inklusive).
7. Tag: Storchendorf Rühstädt
Am letzten vollen Radtour-Tag, unternehmen wir eine Rundtour durch die Elb- und Karthaneniederung östlich Wittenberges. Über den Elbdeich vorbei an Sandkrug und Bälow geht es zunächst bis zum Gnevsdorf Werder, wo die künstlich verlängerte Havel in die Elbe mündet. Danach besuchen wir das Storchendorf Rühstädt (bis über 40 Brutpaare!), besuchen dort das NABU-Storchenzentrum und die Ausstellung der Natruwacht Elbtalaue und nehmen einen Mittagsimbiss ein (nicht inklusive). Zurück geht es durch die Karthane-Niederung, wo es bei Klein-Lüben wiederum eine Bademöglichkeit in diesem schönen Fluss gibt. Abends beschließen wir unsere Reise mit einem köstlichen Essen im Feinschmecker-Lokal im alten Kranhaus am Wittenberger Hafen (nicht inklusive).
8. Tag: Abschied nehmen von der Elbe
Heute heißt es dann leider Abschied von der Elbtalaue nehmen. Wittenberge hat gute Zugverbindungen Richtung Berlin, Hamburg sowie Stendal/Magdeburg.
Anreise
Mit der Bahn führt Ihr Weg über Lüneburg. Von dort geht ein Regionalzug bis nach Hitzacker. Mit dem Auto gibt es verschiedene Möglichkeiten: Von Hamburg kommend befahren Sie im Anschluss an die Autobahn die Lüneburger Umgehungsstraße. An der Abfahrt Dannenberg verlassen Sie diese und biegen dann rechts in die B216 Richtung Dannenberg ein. Nach ca. 30 km kommen Sie in den Ort Metzingen, dort geht es kurz hinter dem Ortsausgang links nach Hitzacker ab. Nach 7 km (hinter der Bahnunterführung) rechts und dann die nächste Straße links abbiegen. Am Wildgatter dann wieder rechts und die nächste links, dann sehen Sie auf der rechten Seite das Hotel Scholz. Von Berlin kommend verlassen Sie die A24 an der Abfahrt Neustadt-Glewe Richtung Ludwigslust. Folgen Sie auch dort weiter der B191 - es geht 2 x links und dann wieder rechts ab - bis nach Dannenberg. In Dannenberg müssen Sie rechts abfahren auf die B216 Richtung Lüneburg. Nur wenige Kilometer hinter Dannenberg geht es dann rechts ab nach Hitzacker. Folgen Sie dieser Straße bis zur Stop-Kreuzung in Hitzacker, an der Sie links abbiegen. An der nächsten großen T-Kreuzung dann weiter nach rechts und am Wildgatter wieder rechts. Jetzt geht's gleich die nächste links rein und schon sind Sie angekommen. Von Hannover kommend fahren Sie über Uelzen auf der B191 Richtung Dannenberg. In Pudripp biegen Sie links ab Richtung Metzingen. Dort geht es an der Stop-Straße geradeaus weiter. Nach 7 km hinter der Bahnunterführung rechts und dann die nächste Straße links abbiegen. Am Wildgatter dann wieder rechts und die nächste links, dann sehen Sie auf der rechten Seite das Hotel. Von Magdeburg kommend fahren Sie über Salzwedel und Lüchow nach Dannenberg. Dort biegen Sie links ab auf die B216 Richtung Lüneburg. Nur wenige Kilometer hinter Dannenberg geht es dann rechts ab nach Hitzacker. Folgen Sie dieser Straße bis zur Stop-Kreuzung in Hitzacker, an der Sie links abbiegen. An der nächsten großen T-Kreuzung dann weiter nach rechts und am Wildgatter wieder rechts. Jetzt geht's gleich die nächste links rein und schon sind Sie angekommen.
Generelle Hinweise
- Anforderungen der Reise: Radtouren fast ohne Steigungen, bis maximal 50km Strecke täglich
- Bei dieser Reise können Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen und sind auch nicht auf private Pkw's vor Ort angewiesen. Alle Transfers während der Reise sind organisiert.
- Die Gruppengröße dieser Reise beträgt 7 - 14 Personen. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann die Reise bis 3 Wochen vor Reiseantritt abgesagt werden. Sollte der Fall eintreten, versuchen wir immer die Reise trotzdem durchzuführen. Falls dies nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen gerne ein schönes Alternativangebot.
- Aufpreis bei 7 - 10 Teilnehmern: + 80,00 Euro pro Person
Ermäßigungen
- NABU/LBV-Mitglieder: 3% Rabatt
- Rabatt bei Onlinebuchung: 15,00 Euro pro Person
Zahlungsmodalitäten
- Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10 %
- Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
- Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.
Leistungen
- 7 Nächte in schönen Unterkünften mit Halbpension
- Alle Fährfahrten und Eintritte laut Programm
- Gepäcktransporte während der 8 Tage
- Sehr erfahrene ornithologisch-botanische Reiseleitung
Nicht enthaltene Leistungen
- Anreise
- Radleihe inkl. An- und Abtransport für 8 Tage (53,00 € pro Person)
- Rücktransfer Wittenberge - Hitzacker inkl. Fahrrad (15,00 € pro Person)
Reiseleiter:
Stefan Lilje
Veranstalter: birdingtours GmbH
Reisebericht 2011
Zeit: 20.08. - 27.08.11
Unterkunft: Hotels in Hitzacker, Pevestorf, Lenzen, Wittenberge
Teilnehmerzahl: 13
Reiseleiter: Stefan Lilje
Radfahren in Auenlandschaft bei bestem Wetter und das, nachdem bis einen Tag vor der Reise und direkt nach der Reise sehr nasses und teils auch kühles Wetter herrschte! Der ruhige Strom Elbe, alte Bäume, schönen Wiesen, Dünen, Wälder, Nieder- und Hochmoore, bunte Blumen und viele Vögel und andere Tiere ... Das alles in fröhlicher Gruppe, wo viel gegenseitige Rücksichtnahme und freundliches Spötteln für gute Stimmung sorgten. Eine wahrlich gelungene Reise!
1. Tag:
Unsere erste kleine Radtour rund um Hitzacker führt uns zunächst zu einem Aussichtsturm, von dem wir einen ersten Überblick über die Elbtalaue gewinnen. Dann Besuch des zweitnördlichsten Weinbergs in Deutschland, wo wir erste schöne Pflanzen bestimmen und nochmals einen Blick über die Elbe genießen. Nach einem Besuch der Altstadt Hitzackers mit ersten Störchen auf einem Nest stehend entdecken wir ebenso bunte wie seltene Blumen, Moorfrösche, Krebsschere, Schwanenblume und Froschbiss in Tümpeln. Zwischendurch machen wir eine schöne Kaffeepause auf einer Terrasse direkt am Elbufer.
2. Tag:
Bei unserer ersten längeren Streckentour auf dem Elbdeich über Damnatz, über die Elbbrücke nach Dömitz, durch die Lenzer Wische nach Mödlich und schließlich mit der Fähre wieder aufs Westufer der Elbe nach Pevestorf entdecken wir erste Seeadler und östlich verbreitete Pflanzenarten wie Feldmannstreu und Feldbeifuss.
Der Besuch in Georgs Garten in Damnatz ist ein erster Höhepunkt: Was für eine Biotop- und Artenvielfalt in der durchdacht gepflegten und gehegten Oase, liebevoll präsentiert vom Gartenbesitzer selbst…
Nach der Überquerung der Elbe über die Straßenbrücke besichtigen wir in Dömitz die Backstein-Festung. Danach geht es zu den noch immer aktiv wandernden Klein Schmölener Dünen am Rand des Elbe-Urstromtals. Dort unternehmen wir einen Spaziergang und entdecken u.a. Ameisenlöwen in ihren Sandtrichtern und können einen beeindruckenden Blick über die Lenzer Wische genießen, wo wir viele Kraniche entdecken.
Weiter geht die Radtour nach einer Badepause am Schmölener Brack über Polz, Breetz und durch die Lenzer Wische, wo Schwanenblume, Rotmilane, Kraniche die Fahrt kurzweilig machen.
Auf dem Elbdeich erwartet uns eine wunderschöne Landschaft: binnendeichs alte Fachwerkhäuser, außendeichs Altwässer und uralte Baumcharaktere.
Schließlich wieder Überquerung der Elbe, diesmal mit einer Fähre und Ankunft im Landgasthof in Pevestorf am Fuß des Höhbeck, am Rand der Pevestorfer Wiesen.
3. Tag:
Zunächst ein Blick auf die Pevestorfer Wiesen, wo Schwarz- und Braunkehlchen wunderbar zu sehen sind, um dann auf dem Elbdeich das wunderschöne Elbholz zu erleben und schließlich die kleine Stadt Schnackenburg, die früher direkt an der deutsch-deutschen Grenze lag, zu erreichen. Dort besuchen wir das Granzlandmuseum oder trinken einen Kaffee. Weiter geht es an der Aland zum wegen der Grenznähe abgebrochenen ehemaligen Dorf Stresow. Nach Mittags- und Badepause entdecken wir im Polder Silberreiher, hören Beutelmeisen und eine Waldeidechse macht es sich auf Martin bequem... An der Seege geht es zurück nach Gartow, wo uns nach einer Pause ein leckeres und ausgiebiges Menü erwartet. Danach geht es aufs Wasser: Ob wir bei unserer abendlichen Kanutour auf dem Gartower See Biber entdecken? Kurz sehen wir tatsächlich einen, der grandiose Sonnenuntergang und die ruhige, wunderschöne Abendatmosphäre in schönster Auenlandschaft lässt die Kanutour aber ohnehin unvergesslich werden.
4. Tag:
Morgens geht es auf die die Laascher Insel mit ihren Dünen (wunderbar buntblumig!) und Auewiesen an der Seege (mit Brenndolde) sowie zu den Laascher Heumooren in den Gartower Tannen (dort erstaunlich wenige Mücken, aber Sumpfporst, Rosmarinheide, Moosbeere und Sonnentau!). Dann am Gartower See entlang, wo wir eine Mittagspause machen und durch die wunderschöne, mehrere Kilometer lange Eichenallee und den beeindruckenden Auwald Elbholz zum Fuß des Höhbeck. Nach einem Spaziergang begeistert zum einen der Weitblick über die Elbtalauen vom Aussichtsturm Schwedenschanze aus zurück Richtung Hitzacker und Klein Schmölener Dünen sowie Richtung Lenzen oder Gorleben und zum anderen leckerer Käsekuchen im Kaffeegarten.
Danach wechseln wir wieder die Elbseite und Unterkunft - Ziel ist die dem BUND gehörende, in einem wunderschönem Burgpark direkt an der Löcknitz liegende historische Ökoburg Lenzen.
5. Tag:
Heute unternehmen wir Erkundungen in und rund um Lenzen. Zunächst umrunden wir die neu entstandenen echten Auen im Rückdeichungsgebiet bei Lenzen, wo sich Silberreiher, Flussuferläufer, See- und Fischadler, aber leider keine Schwarzstörche beobachten lassen. Wir besteigen einen alten Grenzturm und beobachten die Wildpferde, die Teile des Naturgebietes durch Beweidung offen halten.
Nach gutem Mittagessen und Mittagspause besuchen wir die sehr schöne Ausstellung über Geschichte und Natur der Elbtalaue um Lenzen auf der Burg sowie die Filzmanufaktur und das DDR-Konsum-Museum.
Dann brechen wir zu unserer abendlichen Rundtour um Rudower See und Rambower Moor auf. Mit Blick auf den Rambower See nehmen wir unser Abendpicknick ein, beobachten dabei einen Fischadler auf Jagdflug und hören den „schweinischen“ Geräuschen der Wasserrallen zu. Am Beobachtungsturm bei Rambow suchen viele Kraniche ihren traditionellen Schlafplatz auf – sehr beeindruckend, wie die Kraniche in der Dämmerung in Gruppen zum Schlafplatz einfliegen und rufend von ihren Artgenossen begrüßt werden. Einige führen sogar – im Wasser stehend – ihre Balztanz vor. Nicht minder beeindruckend sind die Flugspiele der tausenden Stare, die ebenfalls hier übernachten. Ein lautes Rauschen, als der riesige Schwarm direkt über unseren Beobachtungsturm fliegt … Das aufziehende Gewitter nach schwül-heißem Tag lässt sich zum Glück Zeit, bis wir die Bushaltestelle in Rambow erreichen, die uns wunderbar Schutz bietet, bis der Blitz, Donner und Regen nachlässt.
6. Tag:
Wir fahren nochmals am Projektgebiet der Deichrückverlegung zwischen Lenzen und Wustrow auf dem neuen Elbdeich entlang. Am bösen Ort finden wir dann tatsächlich das gewünschte Beutelmeisennest und schließlich entdeckt eine Mitfahrerin sogar die dazugehörigen Bewohner im Schilf. Wir durchfahren das Rundlingsdorf Lanz und erreichen bald Gadow, wo wir auf der Liebesinsel romantisch Mittag essen und Libellen bei der Eiablage beobachten. Der Spaziergang durch den schönen Wald zum Löcknitzwehr wird durch die Beobachtung einer Gebirgsstelze bereichert – einer der wenigen Orte in der Prignitz, wo dieser Vogel vorkommt. Weiter geht es über Cumlosen und Müggendorf nach Wittenberge – leider ohne Kaffee.
7. Tag:
Am letzten Tag unternehmen wir eine Rundtour durch die Elb- und Karthaneniederung östlich Wittenberges. Bei einer Pause am Sandkrug beobachten wir den schon vorher avisierten Seeadler, Blauflügelige Ödlandschrecke und buddelnde Sandbienen. Über den Elbdeich erreichen wir schließlich den Gnevsdorfer Werder und damit auch den künstlichen Havelvorfluter – vorher erfreuten uns noch Seeadler, Steinschmätzer und Schwanenbumen in sehr großer Zahl.
Über Rühstädt, wo wir Mittag essen, segeln über 50 Störche in Gruppen – sie machen sich wohl langsam für ihren weiten Zug nach Afrika bereit. Auf dem Weg zurück nach Wittenberge mit herrlichem Rückenwind machen wir noch eine Badepause an der Karthane bei Klein Lüben – ein wunderschöner Badeplatz! Sowie bei einer Biberburg.
Abends ein letzter Höhepunkt: Wir beschließen unsere Reise mit einem köstlichen Essen im Feinschmecker-Lokal im alten Kranhaus am Wittenberger Hafen. Vorsuppe, Hauptgang und Dessert schmecken besonders, nachdem Knut Diete, Chef und Koch des Kranhauses, uns witzig und eloquent den Mund wässrig gemacht hatte - und das alles bei mediterranen Temperaturen mit Blick auf der Terrasse Wittenberger Hafen und die Elbe.
Artenlisten:
Vögel:
- Zwergtaucher
- Haubentaucher
- Kormoran
- Silberreiher
- Graureiher
- Weißstorch
- Höckerschwan
- Graugans
- Nilgans
- Schnatterente
- Krickente
- Stockente
- Löffelente
- Schellente
- Sperber
- Mäusebussard
- Rotmilan
- Rohrweihe
- Seeadler
- Fischadler
- Turmfalke
- Wasserralle
- Blässhuhn
- Kranich
- Dunkler Wasserläufer
- Bruchwasserläufer
- Flussuferläufer
- Bekassine
- Kiebitz
- Flussregenpfeifer
- Lachmöwe
- Silbermöwe
- Straßentaube
- Ringeltaube
- Türkentaube
- Kuckuck
- Mauersegler
- Eisvogel
- Grünspecht
- Buntspecht
- Kleinspecht
- Feldlerche
- Wiesenpieper
- Bachstelze
- Wiesen-Schafstelze
- Gebirgsstelze
- Rauchschwalbe
- Mehlschwalbe
- Zaunkönig
- Rotkehlchen
- Hausrotschwanz
- Braunkehlchen
- Schwarzkehlchen
- Steinschmätzer
- Amsel
- Teichrohrsänger
- Schilfrohrsänger
- Dorngrasmücke
- Zilpzalp
- Fitis
- Schwanzmeise
- Haubenmeise
- Tannenmeise
- Weidenmeise
- Sumpfmeise
- Blaumeise
- Kohlmeise
- Beutelmeise
- Gartenbaumläufer
- Kleiber
- Neuntöter
- Star
- Eichelhäher
- Elster
- Nebelkrähe
- Rabenkrähe
- Dohle
- Saatkrähe
- Kolkrabe
- Haussperling
- Feldsperling
- Buchfink
- Stieglitz
- Bluthänfling
- Goldammer
Weichtiere:
- Dreiecksmuschel
- Posthornschnecke
- Spitzschlammschnecke
- Sumfdeckelschnecke
- Teichmuschel
Krebse:
- Amerikanischer Flusskrebs
Insekten:
Tagflalter:
- Admiral
- Distelfalter
- Grünader-Weißling
- Kleiner Feuerfalter
- Kleiner Fuchs
- Kleiner Kohlweißling
- Kleiner Perlmutterfalter
- Schwalbenschwanz
- Tagpfauenauge
- Zitronenfalter
Libellen:
- Blaugrüne Mosaikjungfer
- Blutrote Heidelibelle
- Gebänderte Prachtlibelle
- Kleine Pechlibelle
Heuschrecken:
- Blauflügelige Ödlandschrecke
- Gemeine Dornschrecke
- Großes Grünes Heupferd
Wanzen:
- Feuerwanze
- Rotbeinge Baumwanze
Ameisenlöwe
Amphibien:
- Grasfrosch
- Laubfrosch
- Moorfrosch
- Seefrosch
- Wasserfrosch
Reptilien:
- Blindschleiche
- Ringelnatter
- Waldeidechse
Säugetiere:
- Biber
- Großer Abendsegler
- Reh
Pflanzen:
- Adlerfarn
- Ähriger Ehrenpreis
- Ausdauernder Knäuel
- Beinwell
- Bergsandglöckchen
- Bittersüßer Nachtschatten
- Blutroter Hartriegel
- Blutweiderich
- Breitblättriger Merk
- Brenndolde
- Doldiges Habichtskraut
- Dornige Hauhechel
- Draht-Schmiele
- Echtes Labkraut
- Einjähriger Beifuß
- Elb-Spitzklette
- Erdnuß-Platterbse
- Esche
- Esels-Wolfsmilch
- Europäische Seide
- Faulbaum
- Feld-Ulme
- Feldbeifuß
- Feldmannstreu
- Flohkraut
- Froschbiss
- Froschlöffel
- Gelbe Seerose
- Gelber Steinklee
- Gewöhnliche Teichsimse
- Gewöhnlicher Schneeball
- Gilbweiderich
- Grasnelke
- Graukresse
- Großer Wiesenknopf
- Hasenpfoten-Klee
- Heidenelke
- Hornklee
- Igelkolben
- Kahles Bruchkraut
- Kammwachtelweizen
- Kantenlauch
- Karthäuser Nelke
- Kleinblütiges Springkraut
- Kleine Bibernelle
- Kleine Wasserlinse
- Knorpel-Lattich
- Königsfarn
- Krause Distel
- Krebsschere
- Kuckucks-Lichtnelke
- Langblättriger Ehrenpreis/Blauweiderich
- Lanzett-Kratzdistel
- Luzerne
- Milder Mauerpfeffer
- Moosbeere
- Moschus-Malve
- Nachtkerze
- Natternkopf
- Nickende Distel
- Pastinak
- Pfeilkraut
- Rauhes Weidenröschen
- Rot-Buche
- Rohrkolben
- Rosmarinheide
- Rote Lichtnelke
- Rundblättrige Glockenblume
- Rundblättriger Sonnentau
- Sand-Thymian
- Sandsegge
- Sandstrohblume
- Schafgarbe
- Scharfer Mauerpfeffer
- Scheidiges Wollgras
- Schmalblättriges Weidenröschen
- Schöllkraut
- Schwanenblume
- Schwarzer Nachtschatten
- Schwarzfrüchtiger Zweizahn
- Seifenkraut
- Sibirische Schwertlilie
- Silber-Weide
- Silberfingerkraut
- Silbergras
- Stechender Hohlzahn
- Stil-Eiche
- Straußampfer
- Stumpfblättriges Laichkraut
- Sumpf-Porst
- Sumpf-Ziest
- Sumpfhornklee
- Sumpfschafgarbe
- Teichlinse
- Tripmadam
- Vogelfuß
- Vogelwicke
- Wald-Kiefer
- Wasserdost
- Wasserfenchel
- Wasserminze
- Wasserschwertlilie
- Wegwarte
- Weiße Fetthenne
- Weiße Lichtnelke
- Weiße Seerose
- Weißer Steinklee
- Wiesen-Alant
- Wiesen-Bärenklau
- Wiesen-Flockenblume
- Wiesenlabkraut
- Wiesenwachtelweizen
- Wilde Möhre
- Wilde Sumpfkresse
- Zartes Hornblatt
- Zaunwinde
Reisebericht 2010
Zeit:
07.08. - 14.08.10
Unterkunft:
Hotels in Hitzacker, Pevestorf, Lenzen, Wittenberge
Teilnehmerzahl:
7
Reiseleiter:
Stefan Lilje
Radfahren in Auenlandschaft mit ruhigem Strom Elbe und langsam ansteigendem Hochwasser, alten Bäumen, schönen Wiesen, bunte Blumen und vielen Vögeln und anderen Tieren ... Das alles in fröhlicher Gruppe, wo viel gegenseitige Rücksichtnahme und freundliches Spötteln für gute Stimmung sorgte. Eine wahrlich gelungene Reise!
1. Tag
Unsere erste kleine Radtour rund um Hitzacker führt uns zunächst zu einem Aussichtsturm, von dem wir einen ersten Überblick über die Elbtalaue gewinnen. Dann Besuch des zweitnördlichsten Weinbergs in Deutschland, wo wir erste schöne Pflanzen - z.B. Steinquendel und Graukresse - bestimmen und sich ein Grauschnäpper ausführlich beobachten und fotografieren läßt. Nach einem Besuch der Altstadt Hitzackers mit niedlichen jungen Mehlschwalben im Nest entdecken wir ebenso bunte wie seltene Blumen, unterwegs viele Störche, an der Tauben Elbe Moorfrösche, einen Fuchs sowie die Krebsschere, Schwanenblume und Froschbiß in Tümpeln. Und sogar eine kleiner Laubfrosch läßt sich fangen und bewundern!Zwischendurch machen wir eine schöne Kaffeepause auf einer Terrasse direkt am Elbufer.
2. Tag
Bei unserer ersten längeren Streckentour auf dem Elbdeich über Damnatz, über die Elbbrücke nach Dömitz, durch die Lenzer Wische nach Mödlich und schließlich mit der Fähre wieder aufs Westufer der Elbe nach Pevestorf entdecken wir zunächst erste Seeadler, einen Grünschenkel, viele Graugänse, einige Rotmilane …
Nach der Überquerung der Elbe über die Straßenbrücke besichtigen wir in Dömitz die Backstein-Festung . Danach geht es zu den noch immer aktiv wandernden Klein Schmölener Dünen am Rand des Elbe-Urstromtals. Dort unternehmen wir einen Spaziergang und entdecken u.a. Ameisenlöwen in ihren Sandtrichtern und Blauflügelige Ödlandschrecken und können einen beeindruckenden Blick über die Lenzer Wische genießen.
Weiter geht die Radtour dann über Polz, Breetz und durch die Lenzer Wische, wo Schwanenblume, Rohrweihen, Gebänderte Prachtlibellen die Fahrt kurzweilig machen.
Auf dem Elbdeich erwartet uns eine wunderschöne Landschaft: binnendeichs alte Fachwerkhäuser, außendeichs Altwässer und uralte Baumcharaktere.
Schließlich wieder Überquerung der Elbe, diesmal mit einer Fähre und Ankunft im Landgasthof in Pevestorf am Fuß des Höhbeck, am Rand der Pevestorfer Wiesen.
3. Tag
Zunächst ein Blick auf die Pevestorfer Wiesen, wo u.a. Kleinspecht und Drosselrohrsänger zu hören sind, um dann auf dem Elbdeich das wunderschöne Elbholz zu erleben und unterwegs u.a. Nilgänse zu entdecken und schließlich die kleine Stadt Schnackenburg, die früher direkt an der deutsch-deutschen Grenze lag, zu erreichen.Dort halten wir Mittagspicknick und trinken eine Kaffee. Weiter geht es an der Aland zum wegen der Grenznähe abgebrochenen ehemaligen Dorf Stresow. Auf dem Weg dorthin entdecken wir einen Rothalstaucher und Krickenten, im Polder dann Zwergtaucher, Wasserschlauch und Große Brachvögel. An der Seege geht es zurück nach Gartow, wo uns nach einer Pause ein leckeres und ausgiebiges Menü erwartet. Danach geht es aufs Wasser: Ob wir bei unserer abendlichen Kanutour auf dem Gartower See Biber entdecken? Aber leider, die Biber lassen sich heute nicht sehen, dafür ein Eisvogel und Flußuferläufer. Die Kanutour in schöner Abendstimmung und wilder Auenlandschaft bleibt trotzdem ein tolles Erlebnis!
4. Tag
Morgens geht es auf die die Laascher Insel mit ihren Dünen (wunderbar buntblumig!) und Auewiesen an der Seege (mit Brenndolde, Minzen ...) sowie zu den Laascher Heumooren in den Gartower Tannen (dort erstaunlich wenige Mücken, aber Sumpfporst, Rosmarinheide, Moosbeere und Sonnentau!). Dann am Gartower See entlang, wo wir auch eine Mittagspause mit Einführung in die Pflanzensystematik machen und durch die wunderschöne, mehrere Kilometer lange Eichenallee und den beeindruckenden Auwald Elbholz zum Fuß des Höhbeck, wo uns nach einem Spaziergang zum einen der Weitblick über die Eltalauen vom Aussichtsturm Schwedenschanze aus zurück Richtung Hitzacker und Klein Schmölener Dünen sowie Richtung Lenzen oder Gorleben und zum anderen leckerer Käsekuchen im Kaffeegarten erwartet.
Danach wechseln wir wieder die Elbseite und Unterkunft - Ziel ist die dem BUND gehörende, in einem wunderschönem Burgpark direkt an der Löcknitz liegende historische Ökoburg Lenzen.
5. Tag
Heute unternehmen wir Erkundungen in und rund um Lenzen – leider zu nächste in strömendem Regen. Bei Seedorf an der Löcknitz entdecken wir leider keinen Eisvogel, in Lenzen besuchen einige die Filzmanufaktur, das DDR-Konsum-Museum sowie die sehr schöne Ausstellung über Geschichte und Natur der Elbtalaue um Lenzen.
Nach gutem Mittagessen und ausgiebiger Mittagspause brechen wir zu unserer abendlichen Rundtour um Rudower See und Rambower Moor auf.
Mit Blick auf den Rambower See nehmen wir unser Abendpicknick ein, beobachten dabei Silberreiher und hören den „schweinischen“ Geräuschen der Wasserrallen zu. Am Beobachtungsturm bei Rambow suchen hunderte Kraniche ihren traditionellen Schlafplatz auf – sehr beeindruckend, wie die Kraniche in der Dämmerung und aufkommendem Nebel in Gruppen zum Schlafplatz einfliegen und rufend von ihren Artgenossen begrüßt werden ... . Nicht minder beeindruckend sind die Flugspiele der tausenden Stare, die ebenfalls hier übernachten. Ein lautes Rauschen, als der riesige Schwarm direkt über unseren Beobachtungsturm fliegt …
Auf der Rückfahrt überfliegen uns immer wieder Fledermäuse und Gänse ...
6. Tag
Wir fahren am Projektgebiet der Deichrückverlegung zwischen Lenzen und Wustrow auf dem neuen Elbdeich entlang – leider im Regen, aber dafür mit tollen Vogelbeobachtungen: Schwarzstörche sind sicherlich der Höhepunkt, aber auch Silberreiher, Bruchwasserläufer, Flußregenpfeifer, Dunkler Wasserläufer begeistern. Beeindruckend auch, das Hochwasser in das Rückdeichungsgebiet strömen zu sehen. Wir durchfahren das Rundlingsdorf Lanz und beschließen, wegen des Regens direkt nach Wittenberge weiterzufahren – doch eine Regenpause ermöglicht uns doch noch die Fahrt über den Elbdeich ab Cumlosen bis Wittenberge einschließlich Einkehr im Hofkaffee in Müggendorf.
7. Tag
Am letzten Tag unternehmen wir eine Rundtour durch die Elb- und Karthaneniederung östlich Wittenberges. Wegen Bauarbeiten an Brücke und Deich werden wir umgeleitet und entdecken dank der Umleitung eine schwimmende Ringelnatter, Schwarzkehlchen, Igelkolben und ganz nahe Schwaneneblumen! Über den Elbdeich vorbei an Sandkrug und Bälow geht es bis zum Storchendorf Rühstädt mit NABU-Storchenzentrum und Mittagsimbiss. Über Rühstädt segeln über 50 Störche in Gruppen – sie machen sich wohl langsam für ihren weiten Zug nach Afrika bereit … . Danach fahren wir zum Gnevsdorfer Werder, wo die künstlich verlängerte Havel in die Elbe mündet und zurück nach Wittenberge, nicht ohne nochmals in einem atmosphärisch sehr schönem Bauerhofkaffee leckeren Kuchen zu verspeisen.
Abends ein letzter Höhepunkt: Wir beschließen unsere Reise mit einem köstlichen Essen im Feinschmecker-Lokal im alten Kranhaus am Wittenberger Hafen. Vorsuppe, Hauptgang und Dessert schmecken besonders, nachdem Knut Diete, Chef und Koch des Kranhauses uns witzig und eloquent den Mund wässrig gemacht hatte...
Artenliste:
Vögel:
- Zwergtaucher
- Haubentaucher
- Kormoran
- Silberreiher
- Graureiher
- Weißstorch
- Höckerschwan
- Graugans
- Nilgans
- Schnatterente
- Krickente
- Stockente
- Löffelente
- Schellente
- Sperber
- Mäusebussard
- Rotmilan
- Rohrweihe
- Seeadler
- Fischadler
- Turmfalke
- Wasserralle
- Blässhuhn
- Kranich
- Dunkler Wasserläufer
- Bruchwasserläufer
- Flussuferläufer
- Bekassine
- Kiebitz
- Flussregenpfeifer
- Lachmöwe
- Silbermöwe
- Straßentaube
- Ringeltaube
- Türkentaube
- Kuckuck
- Mauersegler
- Eisvogel
- Grünspecht
- Buntspecht
- Kleinspecht
- Feldlerche
- Wiesenpieper
- Bachstelze
- Wiesen-Schafstelze
- Gebirgsstelze
- Rauchschwalbe
- Mehlschwalbe
- Zaunkönig
- Rotkehlchen
- Hausrotschwanz
- Braunkehlchen
- Schwarzkehlchen
- Steinschmätzer
- Amsel
- Teichrohrsänger
- Schilfrohrsänger
- Dorngrasmücke
- Zilpzalp
- Fitis
- Schwanzmeise
- Haubenmeise
- Tannenmeise
- Weidenmeise
- Sumpfmeise
- Blaumeise
- Kohlmeise
- Beutelmeise
- Gartenbaumläufer
- Kleiber
- Neuntöter
- Star
- Eichelhäher
- Elster
- Nebelkrähe
- Rabenkrähe
- Dohle
- Saatkrähe
- Kolkrabe
- Haussperling
- Feldsperling
- Buchfink
- Stieglitz
- Bluthänfling
- Goldammer
- Zwergtaucher
- Haubentaucher
- Rothalstaucher
- Kormoran
- Silberreiher
- Graureiher
- Weißstorch
- Schwarzstorch
- Höckerschwan
- Graugans
- Nilgans
- Schnatterente
- Krickente
- Stockente
- Löffelente
- Reiherente
- Tafelente
- Sperber
- Mäusebussard
- Rotmilan
- Schwarzmilan
- Rohrweihe
- Seeadler
- Fischadler
- Turmfalke
- Baumfalke
- Wasserralle
- Blässhuhn
- Kranich
- Dunkler Wasserläufer
- Bruchwasserläufer
- Flussuferläufer
- Bekassine
- Großer Brachvogel
- Rotschenkel
- Grünschenkel
- Kiebitz
- Flussregenpfeifer
- Lachmöwe
- Silbermöwe
- Straßentaube
- Ringeltaube
- Türkentaube
- Waldkauz
- Kuckuck
- Mauersegler
- Eisvogel
- Grünspecht
- Buntspecht
- Kleinspecht
- Feldlerche
- Wiesenpieper
- Bachstelze
- Wiesen-Schafstelze
- Rauchschwalbe
- Mehlschwalbe
- Zaunkönig
- Rotkehlchen
- Hausrotschwanz
- Braunkehlchen
- Schwarzkehlchen
- Amsel
- Wacholderdrossel
- Teichrohrsänger
- Schilfrohrsänger
- Drosselrohrsänger
- Klappergrasmücke
- Zilpzalp
- Fitis
- Grauschnäpper
- Schwanzmeise
- Haubenmeise
- Tannenmeise
- Weidenmeise
- Blaumeise
- Kohlmeise
- Gartenbaumläufer
- Kleiber
- Neuntöter
- Star
- Pirol
- Eichelhäher
- Elster
- Nebelkrähe
- Rabenkrähe
- Saatkrähe
- Kolkrabe
- Haussperling
- Feldsperling
- Buchfink
- Stieglitz
- Hänfling
- Goldammer
- Rohrammer
Weichtiere:
- Dreiecksmuschel
- Posthornschnecke
- Spitzschlammschnecke
- Sumfdeckelschnecke
- Teichmuschel
- Spitzschlammmschnecke
Krebse:
- Amerikanischer Flusskrebs
- Amerikanischer Flußkrebs
Spinnen:
- Wespenspinne
Insekten:
- Admiral
- Ameisenlöwe
- Blauflügel-Prachtlibelle
- Blauflügelige Ödlandschrecke
- Blaugrüne Mosaikjungfer
- Distelfalter
- Gebänderte Prachtlibelle
- Gemeine Smaragdlibelle
- Großes Grünes Heupferd
- Kleiner Fuchs
- Kleiner Perlmutterfalter
- Schwalbenschwanz
- Tagpfauenauge
- Warzenbeißer
Amphibien:
- Grasfrosch
- Laubfrosch
- Moorfrosch
- Seefrosch
- Wasserfrosch
- Erdkröte
- Laubfrosch
- Moorfrosch
- Wasserfrosch
Reptilien:
- Blindschleiche
- Ringelnatter
- Waldeidechse
- Ringelnatter
Säugetiere:
- Biber
- Großer Abendsegler
- Reh
- Eichhörnchen
- Fuchs
- Gr. Abendsegler
- Igel
- Reh
- Zwergfledermaus
Pflanzen:
- Adlerfarn
- Ähriger Ehrenpreis
- Ausdauernder Knäuel
- Beinwell
- Bergsandglöckchen
- Bittersüßer Nachtschatten
- Blutroter Hartriegel
- Blutweiderich
- Breitblättriger Merk
- Brenndolde
- Doldiges Habichtskraut
- Dornige Hauhechel
- Draht-Schmiele
- Echtes Labkraut
- Einjähriger Beifuß
- Elb-Spitzklette
- Erdnuß-Platterbse
- Esche
- Esels-Wolfsmilch
- Europäische Seide
- Faulbaum
- Feld-Ulme
- Feldbeifuß
- Feldmannstreu
- Flohkraut
- Froschbiss
- Froschlöffel
- Gelbe Seerose
- Gelber Steinklee
- Gewöhnliche Teichsimse
- Gewöhnlicher Schneeball
- Gilbweiderich
- Grasnelke
- Graukresse
- Großer Wiesenknopf
- Hasenpfoten-Klee
- Heidenelke
- Hornklee
- Igelkolben
- Kahles Bruchkraut
- Kammwachtelweizen
- Kantenlauch
- Karthäuser Nelke
- Kleinblütiges Springkraut
- Kleine Bibernelle
- Kleine Wasserlinse
- Knorpel-Lattich
- Königsfarn
- Krause Distel
- Krebsschere
- Kuckucks-Lichtnelke
- Langblättriger Ehrenpreis/Blauweiderich
- Lanzett-Kratzdistel
- Luzerne
- Milder Mauerpfeffer
- Moosbeere
- Moschus-Malve
- Nachtkerze
- Natternkopf
- Nickende Distel
- Pastinak
- Pfeilkraut
- Rauhes Weidenröschen
- Rot-Buche
- Rohrkolben
- Rosmarinheide
- Rote Lichtnelke
- Rundblättrige Glockenblume
- Rundblättriger Sonnentau
- Sand-Thymian
- Sandsegge
- Sandstrohblume
- Schafgarbe
- Scharfer Mauerpfeffer
- Scheidiges Wollgras
- Schmalblättriges Weidenröschen
- Schöllkraut
- Schwanenblume
- Schwarzer Nachtschatten
- Schwarzfrüchtiger Zweizahn
- Seifenkraut
- Sibirische Schwertlilie
- Silber-Weide
- Silberfingerkraut
- Silbergras
- Stechender Hohlzahn
- Stil-Eiche
- Straußampfer
- Stumpfblättriges Laichkraut
- Sumpf-Porst
- Sumpf-Ziest
- Sumpfhornklee
- Sumpfschafgarbe
- Teichlinse
- Tripmadam
- Vogelfuß
- Vogelwicke
- Wald-Kiefer
- Wasserdost
- Wasserfenchel
- Wasserminze
- Wasserschwertlilie
- Wegwarte
- Weiße Fetthenne
- Weiße Lichtnelke
- Weiße Seerose
- Weißer Steinklee
- Wiesen-Alant
- Wiesen-Bärenklau
- Wiesen-Flockenblume
- Wiesenlabkraut
- Wiesenwachtelweizen
- Wilde Möhre
- Wilde Sumpfkresse
- Zartes Hornblatt
- Zaunwinde
- Acker-Minze
- Ackerwinde
- Adlerfarn
- Ähriger Ehrenpreis
- Aufgeblasenes Leimkraut
- Ausdauernder Knäuel
- Beinwell
- Bergsandglöckchen
- Bittersüßer Nachtschatten
- Blutroter Hartriegel
- Blutweiderich
- Breitblättriger Merk
- Brenndolde
- Doldiges Habichtskraut
- Dornige Hauhechel
- Draht-Schmiele
- Echtes Labkraut
- Einjähriger Beifuß
- Elb-Spitzklette
- Erdnuß-Platterbse
- Esche
- Europäische Seide
- Feld-Ulme
- Feldbeifuß
- Feldmannstreu
- Flohkraut
- Froschbiß
- Froschlöffel
- Gelbe Seerose
- Gelber Steinklee
- Gewöhnliche Teichsimse
- Gewöhnlicher Schneeball
- Gewöhnlicher Wasserschlauch
- Gilbweiderich
- Grasnelke
- Graukresse
- Großer Wiesenknopf
- Gundermann
- Hasenklee
- Hasenpfoten-Klee
- Heidenelke
- Hornklee
- Igelkolben
- Kahles Bruchkraut
- Kammwachtelweizen
- Kantenlauch
- Karthäuser Nelke
- Kleinblütiges Springkraut
- Kleine Bibernelle
- Kleine Wasserlinse
- Knorpel-Lattich
- Königsfarn
- Krause Distel
- Krebsschere
- Landreitgras
- Langblättriger Ehrenpreis/Blauweiderich
- Lanzett-Kratzdistel
- Luzerne
- Milder Mauerpfeffer
- Moosbeere
- Moschus-Malve
- Nachtkerze
Natternkopf
- Nickende Distel
- Pastinak
- Pfeilkraut
- Portulak
- Rauhes Weidenröschen
- Rohrkolben
- Rosmarinheide
- Ross-Minze
- Rote Lichtnelke
- Rundblättrige Glockenblume
- Rundblättriger Sonnentau
- Sand-Thymian
- Sandsegge
- Sandstrohblume
- Schafgarbe
- Scharfer Mauerpfeffer
- Scheidiges Wollgras
- Schmalblättriges Weidenröschen
- Schöllkraut
- Schwanenblume
- Schwarzer Nachtschtten
- Seifenkraut
- Sibirische Schwertllilie
- Silber-Weide
- Silberfingerkraut
- Silbergras
- Spießblättriges Helmkraut
- Stechender Hohlzahn
- Steinquendel
- Stil-Eiche
- Straußampfer
- Sumpf-Porst
- Sumpf-Ziest
- Sumpfhornklee
- Sumpfschafgarbe
- Teichlinse
- Tripmadam
- Vogelwicke
- Wasserdost
- Wasserfenchel
- Wasserminze
- Wasserschwertlilie
- Wegwarte
- Weiße Lichtnelke
- Weiße Seerose
- Weißer Steinklee
- Wiesen-Alant
- Wiesen-Bärenklau
- Wiesen-Flockenblume
- Wiesenlabkraut
- Wiesenwachtelweizen
- Wilde Möhre
- Wilde Sumpfkresse
- Zaunwinde
Reisebericht 2009
Zeit:
07.08. - 14.08.10
10.08.-17.08.09
Unterkunft:
Hotels in Hitzacker, Pevestorf, Lenzen, Wittenberge
Hotels in Hitzacker, Pevestorf, Lenzen, Wittenberge
Teilnehmerzahl:
7
10
Reiseleiter:
Stefan Lilje
Radfahren in Auenlandschaft mit ruhigem Strom Elbe und langsam ansteigendem Hochwasser, alten Bäumen, schönen Wiesen, bunte Blumen und vielen Vögeln und anderen Tieren ... Das alles in fröhlicher Gruppe, wo viel gegenseitige Rücksichtnahme und freundliches Spötteln für gute Stimmung sorgte. Eine wahrlich gelungene Reise!
Stefan Lilje Radfahren in Auenlandschaft mit ruhigem Strom Elbe, alten Bäumen, schönen Wiesen, bunte Blumen und vielen Vögeln und anderen Tieren ... Das alles in fröhlicher Gruppe, wo viel gegenseitige Rücksichtnahme und freundliches Spötteln für gute Stimmung sorgte. Das Wetter viel besser als vorausgesagt - eine wahrlich gelungene Reise!
1. Tag
Unsere erste kleine Radtour rund um Hitzacker führt uns zunächst zu einem Aussichtsturm, von dem wir einen ersten Überblick über die Elbtalaue gewinnen. Dann Besuch des zweitnördlichsten Weinbergs in Deutschland, wo wir erste schöne Pflanzen - z.B. Steinquendel und Graukresse - bestimmen und sich ein Grauschnäpper ausführlich beobachten und fotografieren läßt. Nach einem Besuch der Altstadt Hitzackers mit niedlichen jungen Mehlschwalben im Nest entdecken wir ebenso bunte wie seltene Blumen, unterwegs viele Störche, an der Tauben Elbe Moorfrösche, einen Fuchs sowie die Krebsschere, Schwanenblume und Froschbiß in Tümpeln. Und sogar eine kleiner Laubfrosch läßt sich fangen und bewundern!Zwischendurch machen wir eine schöne Kaffeepause auf einer Terrasse direkt am Elbufer.
Unsere erste kleine Radtour rund um Hitzacker führt uns zunächst zu einem Aussichtsturm, von dem wir einen ersten Überblick über die Elbtalaue gewinnen. Dann Besuch des zweitnördlichsten Weinbergs in Deutschland, wo wir erste schöne Pflanzen, z.B. Steinquendel, bestimmen. In den Auewiesen bei Hitzacker entdecken wir ebenso bunte wie seltene Blumen, unterwegs viele Störche, an der Tauben Elbe Moorfrösche und zwei Kraniche sowie die Krebsschere, Schwanenblume und Froschbiß in Tümpeln. Zwischendurch schöne Kaffepause auf einer Terrasse direkt am Elbufer.
2. Tag
Bei unserer ersten längeren Streckentour auf dem Elbdeich über Damnatz, über die Elbbrücke nach Dömitz, durch die Lenzer Wische nach Mödlich und schließlich mit der Fähre wieder aufs Westufer der Elbe nach Pevestorf entdecken wir zunächst erste Seeadler, einen Grünschenkel, viele Graugänse, einige Rotmilane …
Nach der Überquerung der Elbe über die Straßenbrücke besichtigen wir in Dömitz die Backstein-Festung . Danach geht es zu den noch immer aktiv wandernden Klein Schmölener Dünen am Rand des Elbe-Urstromtals. Dort unternehmen wir einen Spaziergang und entdecken u.a. Ameisenlöwen in ihren Sandtrichtern und Blauflügelige Ödlandschrecken und können einen beeindruckenden Blick über die Lenzer Wische genießen.
Weiter geht die Radtour dann über Polz, Breetz und durch die Lenzer Wische, wo Schwanenblume, Rohrweihen, Gebänderte Prachtlibellen die Fahrt kurzweilig machen.
Auf dem Elbdeich erwartet uns eine wunderschöne Landschaft: binnendeichs alte Fachwerkhäuser, außendeichs Altwässer und uralte Baumcharaktere.
Schließlich wieder Überquerung der Elbe, diesmal mit einer Fähre und Ankunft im Landgasthof in Pevestorf am Fuß des Höhbeck, am Rand der Pevestorfer Wiesen.
Bei unserer ersten längeren Streckentour kommt uns Georg Wilhelm aus Damnatz entgegen, um uns in ihren wunderschönen Garten einzuladen, in dem fast alle wild blühenden Pflanzen der Elbtalaue in kleinen nachgestellten Biotopen ihren Lebensraum finden, vom Trockenrasen auf Sanddünen mit Heide- und Karthäusernelke bis hin zu Kleingewässern mit Schwanenblume. Vorher beobachten wir am Elbufer aber noch Graugänse, Kormorane, Kiebitze und schließlich auch noch einen Kiebitzregenpfeifer im Prachtkleid! Nach der Überquerung der Elbe über die Straßenbrücke besichtigen wir in Dömitz die beeindruckende Festung und genießen den Weitblick vom Panorama-Cafe aus. Danach geht es zu den noch immer aktiv wandernden Klein Schmölener Dünen am Rand des Elbe-Urstromtals. Dort unternehmen wir einen Spaziergang und entdecken u.a. Ameisenlöwen in ihren Sandtrichtern und Blauflügelige Ödlandschrecken und können einen beeindruckenden Blick über die Lenzer Wische genießen. Einige genießen ein Bad im Klein Schmölener Brack. Weiter geht die Radtour dann über Polz (wo wir uns – glücklicherweise nur ein einziges Mal während der Radtour notwendig - während eines Regenschauers in die Bushaltestelle retten), Breetz und durch die Lenzer Wische, wo Kraniche, Rohrweihen, Gr. Brachvögel, Kolkraben und Grünschenkel die Fahrt kurzweilig machen. Die Silberreiher in der Ferne stellen sich bei einem Blick durchs Spektiv schließlich doch als Weißstörche heraus … Auf dem Elbdeich erwartet uns eine wunderschöne Landschaft: binnendeichs alte Fachwerkhäuser, außendeichs Altwässer und uralte Baumcharaktere – außerdem eine Menge Limikolen, bereits auf ihrem Zug ins Winterquartier, aber zumeist noch im Prachtkleid oder aber Jungvögel: Flussuferläufer, Alpenstrandläufer, Kampfläufer, Dunkle Wasserläufer, Flussregenpfeifer, Bruchwasserläufer – zum Teil sehr nah und gut zu sehen! Und schließlich sogar noch ein Seeadler, der majestätisch und beeindruckend groß an uns vorüberfliegt. Schließlich wieder Überquerung der Elbe, diesmal mit einer Fähre und Ankunft im Landgasthof in Pevestorf am Fuß des Höhbeck, am Rand der Pevestorfer Wiesen.
3. Tag
Zunächst ein Blick auf die Pevestorfer Wiesen, wo u.a. Kleinspecht und Drosselrohrsänger zu hören sind, um dann auf dem Elbdeich das wunderschöne Elbholz zu erleben und unterwegs u.a. Nilgänse zu entdecken und schließlich die kleine Stadt Schnackenburg, die früher direkt an der deutsch-deutschen Grenze lag, zu erreichen.Dort halten wir Mittagspicknick und trinken eine Kaffee. Weiter geht es an der Aland zum wegen der Grenznähe abgebrochenen ehemaligen Dorf Stresow. Auf dem Weg dorthin entdecken wir einen Rothalstaucher und Krickenten, im Polder dann Zwergtaucher, Wasserschlauch und Große Brachvögel. An der Seege geht es zurück nach Gartow, wo uns nach einer Pause ein leckeres und ausgiebiges Menü erwartet. Danach geht es aufs Wasser: Ob wir bei unserer abendlichen Kanutour auf dem Gartower See Biber entdecken? Aber leider, die Biber lassen sich heute nicht sehen, dafür ein Eisvogel und Flußuferläufer. Die Kanutour in schöner Abendstimmung und wilder Auenlandschaft bleibt trotzdem ein tolles Erlebnis!
Zunächst ein Blick auf die Pevestorfer Wiesen, um dann auf dem Elbdeich das wunderschöne Elbholz zu erleben und unterwegs u.a. Waldwasserläufer zu entdecken und schließlich die kleine Stadt Schnackenburg, die früher direkt an der deutsch-deutschen Grenze lag, zu erreichen. Dort schauen wir uns das Grenzlandmuseum an, um mehr über die ehemalige Grenze zu erfahren und trinken eine Kaffee. Weiter geht es an der Aland zum wegen der Grenznähe abgebrochenen ehemaligen Dorf Stresow. Diesmal sind die Silberreiher wirklich welche, außerdem entdecken wir Schnatter-, Löffel- und Reiherenten. Bei Stresow zur Mittagspause präsentiert sich sogar noch ein Fischadler! An der Seege geht es zurück nach Gartow, wo uns nach einer Pause ein leckeres und ausgiebiges Menü erwartet. Danach geht es aufs Wasser: Ob wir bei unserer abendlichen Kanutour auf dem Gartower See Biber entdecken? Und tatsächlich: in der Abenddämmerung, ganz still in einer wilden Auenlandschaft verharrend, zeigen sich schwimmende Nutrias wie auch Biber, einer taucht sogar direkt neben einem der Kanus auf, um ebenso erschrocken wie die Kanubesatzung mit einem lautem Platschen gleich wieder unterzutauchen ...
4. Tag
Morgens geht es auf die die Laascher Insel mit ihren Dünen (wunderbar buntblumig!) und Auewiesen an der Seege (mit Brenndolde, Minzen ...) sowie zu den Laascher Heumooren in den Gartower Tannen (dort erstaunlich wenige Mücken, aber Sumpfporst, Rosmarinheide, Moosbeere und Sonnentau!). Dann am Gartower See entlang, wo wir auch eine Mittagspause mit Einführung in die Pflanzensystematik machen und durch die wunderschöne, mehrere Kilometer lange Eichenallee und den beeindruckenden Auwald Elbholz zum Fuß des Höhbeck, wo uns nach einem Spaziergang zum einen der Weitblick über die Eltalauen vom Aussichtsturm Schwedenschanze aus zurück Richtung Hitzacker und Klein Schmölener Dünen sowie Richtung Lenzen oder Gorleben und zum anderen leckerer Käsekuchen im Kaffeegarten erwartet.
Danach wechseln wir wieder die Elbseite und Unterkunft - Ziel ist die dem BUND gehörende, in einem wunderschönem Burgpark direkt an der Löcknitz liegende historische Ökoburg Lenzen.
Morgens geht es auf die die Laascher Insel mit ihren Dünen (wunderbar buntlumig!) und Auewiesen an der Seege (mit Brenndolde ...) mit Mittagspicknick sowie zu den Laascher Heumooren in den Gartower Tannen (dort erstaunlich wenige Mücken, aber Sumpfporst, Moosbeere und Sonnentau!). Dann am Gartower See entlang und durch die wunderschöne, mehrere Kilometer lange Eichenallee und den beeindruckenden Auwald Elbholz zum Fuß des Höhbeck, wo uns nach einem Spaziergang zum einen der Weitblick über die Eltalauen vom Aussichtsturm Schwedenschanze aus zurück Richtung Hitzacker und Klein Schmölener Dünen sowie Richtung Lenzen oder Gorleben und zum anderen leckerer Käsekuchen im Kaffeegarten erwartet. Danach wechseln wir wieder die Elbseite und Unterkunft (Ziel ist die dem BUND gehörende, in einem wunderschönem Burgpark direkt an der Löcknitz liegende historische Ökoburg Lenzen ) aber nicht bevor wir am Elbstrand eine große Biberburg entdecken sowie uns in Limikolenbeobachtung üben, wo neben den Flussuferläufern, Wald- und Bruchwasserläufern, Grünschenkeln besonders die formatfüllend im Spektiv zu beobachtende Bekassine Begeisterung entfacht … .
5. Tag
Heute unternehmen wir Erkundungen in und rund um Lenzen – leider zu nächste in strömendem Regen. Bei Seedorf an der Löcknitz entdecken wir leider keinen Eisvogel, in Lenzen besuchen einige die Filzmanufaktur, das DDR-Konsum-Museum sowie die sehr schöne Ausstellung über Geschichte und Natur der Elbtalaue um Lenzen.
Nach gutem Mittagessen und ausgiebiger Mittagspause brechen wir zu unserer abendlichen Rundtour um Rudower See und Rambower Moor auf.
Mit Blick auf den Rambower See nehmen wir unser Abendpicknick ein, beobachten dabei Silberreiher und hören den „schweinischen“ Geräuschen der Wasserrallen zu. Am Beobachtungsturm bei Rambow suchen hunderte Kraniche ihren traditionellen Schlafplatz auf – sehr beeindruckend, wie die Kraniche in der Dämmerung und aufkommendem Nebel in Gruppen zum Schlafplatz einfliegen und rufend von ihren Artgenossen begrüßt werden ... . Nicht minder beeindruckend sind die Flugspiele der tausenden Stare, die ebenfalls hier übernachten. Ein lautes Rauschen, als der riesige Schwarm direkt über unseren Beobachtungsturm fliegt …
Auf der Rückfahrt überfliegen uns immer wieder Fledermäuse und Gänse ...
Heute unternehmen wir Erkundungen in und rund um Lenzen. Bei Seedorf an der Löcknitz zeigt uns der Eisvogel beeindruckenden Rüttelflug, in Eldenburg erproben wir den Folterturm und besichtigen das Bauernmuseum, in Lenzen selbst die Filzmanufaktur, das DDR-Konsum-Museum sowie den Färbergarten. Nach gutem Mittagessen und ausgiebiger Mittagspause sowie Besichtigung der vorbildlich gestalteten Ausstellung im Burgmuseum zur Geschichte Lenzens und Ökologie und Schutz der Elbauen brechen wir zu unserer abendlichen Rundtour um Rudower See und Rambower Moor auf. Mit Blick auf den Rambower See nehmen wir unser Abendpicknick ein, beobachten dabei, wie zwei Seeadler Gänseschwärme in die Luft treiben und hören den „schweinischen“ Geräuschen der Wasserrallen zu. Am Beobachtungturm bei Rambow suchen hunderte Kraniche ihren traditionellen Schlafplatz auf – sehr beeindruckend, wie die Kraniche in der Dämmerung in Gruppen zum Schlafplatz einfliegen und rufend von ihren Artgenossen begrüßt werden ... . Nicht minder beeindruckend sind die Flugspiele der tausenden Stare, die ebenfalls hier übernachten. Ein lautes Rauschen, als der riesige Schwarm direkt über unseren Beobachtungsturm fliegt …
In Lenzen können wir schließlich noch direkt vor unserer Unterkunft die in der Kirche lebenden Schleiereulen nah und toll beobachten ..
6. Tag
Wir fahren am Projektgebiet der Deichrückverlegung zwischen Lenzen und Wustrow auf dem neuen Elbdeich entlang – leider im Regen, aber dafür mit tollen Vogelbeobachtungen: Schwarzstörche sind sicherlich der Höhepunkt, aber auch Silberreiher, Bruchwasserläufer, Flußregenpfeifer, Dunkler Wasserläufer begeistern. Beeindruckend auch, das Hochwasser in das Rückdeichungsgebiet strömen zu sehen. Wir durchfahren das Rundlingsdorf Lanz und beschließen, wegen des Regens direkt nach Wittenberge weiterzufahren – doch eine Regenpause ermöglicht uns doch noch die Fahrt über den Elbdeich ab Cumlosen bis Wittenberge einschließlich Einkehr im Hofkaffee in Müggendorf.
Wir fahren am Projektgebiet der Deichrückverlegung zwischen Lenzen und Wustrow auf dem neuen Elbdeich entlang – bis zum Rodderang-Brack, wo wir tatsächlich ein Beutelmeisennest entdecken (wenn auch keine Beutelmeisen) und ein Eisvogel an der Löcknitz entlangschießt. Wir durchfahren das Rundlingsdorf Lanz und erreichen schließlich Schloss Gadow mit Park, Wald und Löcknitzniederung. Hier machen wir Mittagsspaziergang und -rast mit Picknick auf der Liebesinsel, hören unterschiedliche Waldvögel, beobachten Gebirgsstelzen und Prachtlibellen an der neuen Fischtreppe am Wehr. Danach fahren wir weiter Richtung Cumlosen (dort gibt es Eis, Kuchen und eine Badepause) und am Elbufer bis nach Wittenberge, beobachten zwischendurch Vögel, u.a. Weißstörche in wenigen Metern Entfernung und endlich auch einen Schwarzstorch – wenn auch deutlich weiter entfernt …
7. Tag
Am letzten Tag unternehmen wir eine Rundtour durch die Elb- und Karthaneniederung östlich Wittenberges. Wegen Bauarbeiten an Brücke und Deich werden wir umgeleitet und entdecken dank der Umleitung eine schwimmende Ringelnatter, Schwarzkehlchen, Igelkolben und ganz nahe Schwaneneblumen! Über den Elbdeich vorbei an Sandkrug und Bälow geht es bis zum Storchendorf Rühstädt mit NABU-Storchenzentrum und Mittagsimbiss. Über Rühstädt segeln über 50 Störche in Gruppen – sie machen sich wohl langsam für ihren weiten Zug nach Afrika bereit … . Danach fahren wir zum Gnevsdorfer Werder, wo die künstlich verlängerte Havel in die Elbe mündet und zurück nach Wittenberge, nicht ohne nochmals in einem atmosphärisch sehr schönem Bauerhofkaffee leckeren Kuchen zu verspeisen.
Abends ein letzter Höhepunkt: Wir beschließen unsere Reise mit einem köstlichen Essen im Feinschmecker-Lokal im alten Kranhaus am Wittenberger Hafen. Vorsuppe, Hauptgang und Dessert schmecken besonders, nachdem Knut Diete, Chef und Koch des Kranhauses uns witzig und eloquent den Mund wässrig gemacht hatte...
Am letzten Tag unternehmen wir eine Rundtour durch die Elb- und Karthaneniederung östlich Wittenberges. Über den Elbdeich vorbei an Sandkrug und Bälow (dort See- und Fischadler und Schwarzstorch – wenn auch nicht von allen gesehen) geht es zunächst bis zum Gnevsdorfer Werder, wo die künstlich verlängerte Havel in die Elbe mündet. Dann Besichtigung des Stochendorf Rühstädt mit NABU-Storchenzentrum und Mittagsimbiss. Zurück geht es durch die Karthane-Niederung mit Badepause in Karthane – bei fast 30 Grad eine willkommene Erfrischung! Abends ein letzter Höhepunkt: Wir beschließen unsere Reise mit einem köstlichen Essen im Feinschmecker-Lokal im alten Kranhaus am Wittenberger Hafen. Vorsuppe, Hauptgang und Dessert schmecken besonders, nachdem Knut Diete, Chef und Koch des Kranhauses uns witzig und eloquent den Mund wässrig gemacht hatte ... .
Artenliste:
Vögel (103 Arten):
- Zwergtaucher
- Haubentaucher
- Kormoran
- Silberreiher
- Graureiher
- Weißstorch
- Schwarzstorch
- Höckerschwan
- Graugans
- Blässgans
- Nonnengans
- Nilgans
- Schnatterente
- Krickente
- Stockente
- Löffelente
- Reiherente
- Sperber
- Mäusebussard
- Rotmilan
- Schwarzmilan
- Rohrweihe
- Seeadler
- Fischadler
- Turmfalke
- Fasan
- Wasserralle
- Blässhuhn
- Kranich
- Alpenstrandläufer
- Dunkler Wasserläufer
- Bruchwasserläufer
- Waldwasserläufer
- Flussuferläufer
- Bekassine
- Großer Brachvogel
- Grünschenkel
- Kampfläufer
- Kiebitz
- Kiebitzregenpfeifer
- Flussregenpfeifer
- Lachmöwe
- Silbermöwe
- Heringsmöwe
- Flussseeschwalbe
- Straßentaube
- Ringeltaube
- Türkentaube
- Schleiereule
- Waldkauz
- Mauersegler
- Eisvogel
- Schwarzspecht
- Grünspecht
- Buntspecht
- Kleinspecht
- Feldlerche
- Wiesenpieper
- Bachstelze
- Schafstelze
- Gebirgsstelze
- Rauchschwalbe
- Mehlschwalbe
- Zaunkönig
- Rotkehlchen
- Hausrotschwanz
- Braunkehlchen
- Amsel
- Wacholderdrossel
- Teichrohrsänger
- Mönchsgrasmücke
- Klappergrasmücke
- Zilpzalp
- Wintergoldhähnchen
- Grauschnäpper
- Schwanzmeise
- Haubenmeise
- Tannenmeise
- Weidenmeise
- Blaumeise
- Kohlmeise
- Gartenbaumläufer
- Waldbaumläufer
- Kleiber
- Neuntöter
- Star
- Pirol
- Eichelhäher
- Elster
- Dohle
- Nebelkrähe
- Rabenkrähe
- Saatkrähe
- Kolkrabe
- Haussperling
- Feldsperling
- Buchfink
- Stieglitz
- Hänfling
- Gimpel
- Fichtenkreuzschnabel
- Goldammer
- Rohrammer
Spinnen:
- Wespenspinne
Insekten:
- Admiral
- Ameisenlöwe
- Blauflügel-Prachtlibelle
- Blaugrüne Mosaikjungfer
- Braune Mosaikjungfer
- Distelfalter
- Gebänderte Prachtlibelle
- Gemeine Smaragdlibelle
- Kleiner Fuchs
- Kleines Granatauge
- Schwalbenschwanz
- Töpferwespe
Amphibien:
- Grasfrosch
- Laubfrosch
- Moorfrosch
- Seefrosch
- Wasserfrosch
- Erdkröte
- Laubfrosch
- Moorfrosch
- Wasserfrosch
Reptilien:
- Blindschleiche
- Ringelnatter
- Waldeidechse
- Waldeidechse
Säugetiere:
- Biber
- Großer Abendsegler
- Reh
- Biber
- Fuchs
- Gr. Abendsegler
- Igel
- Nutria
- Reh
Pflanzen (Auswahl):
- Ackerwinde
- Acker-Krummhals
- Ähriger Ehrenpreis
- Ausdauernder Knäuel
- Beinwell
- Bergsandglöckchen
- Binsen-Knorpellattich
- Bittersüßer Nachtschatten
- Blutweiderich
- Breitblättriger Merk
- Brenndolde
- Doldiges Habichtskraut
- Dornige Hauhechel
- Draht-Schmiele
- Echtes Labkraut
- Feldbeifuß
- Feldmannstreu
- Froschbiß
- Froschlöffel
- Gelbe Seerose
- Gilbweiderich
- Grasnelke
- Graukresse
- Große Teichsimse
- Gundermann
- Hasenklee
- Heidenelke
- Kahles Bruchkraut
- Kantenlauch
- Karthäuser Nelke
- Kleine Bibernelle
- Krebsschere
- Landreitgras
- Langblättriger Ehrenpreis/Blauweiderich
- Luzerne
- Milder Mauerpfeffer
- Moosbeere
- Nachtkerze
- Natternkopf
- Nickende Distel
- Ochsenzunge
- Pfeilkraut
- Rohrkolben
- Rote Lichtnelke
- Rundblättriger Sonnentau
- Saat-Hohlzahn
- Sandsegge
- Sandstrohblume
- Scharfer Mauerpfeffer
- Schöllkraut
- Schwanenblume
- Seifenkraut
- Silberfingerkraut
- Silbergras
- Spießblättriges Helmkraut
- Stachlige Distel
- Steinquendel
- Straußampfer
- Sumpf-Porst
- Sumpfhornklee
- Sumpfschafgarbe
- Tripmadam
- Ufer-Wolfstrapp
- Wasserdost
- Wasserfenchel
- Wegwarte
- Weiße Lichtnelke
- Weiße Seerose
- Wiesen-Alant
- Wilde Möhre
- Wilde Sumpfkresse
- Zaunwinde
Reisebericht 2008
Genussradeln in beeindruckender Stromauenlandschaft an der Elbe 2008
Zeit:
07.08. - 14.08.10
09.08.-16.08.08
Unterkunft:
Hotels in Hitzacker, Pevestorf, Lenzen, Wittenberge
Hotels in Hitzacker, Lenzen, Pevestorf, Wittenberge
Teilnehmerzahl:
7
13
Reiseleiter:
Stefan Lilje
Radfahren in Auenlandschaft mit ruhigem Strom Elbe und langsam ansteigendem Hochwasser, alten Bäumen, schönen Wiesen, bunte Blumen und vielen Vögeln und anderen Tieren ... Das alles in fröhlicher Gruppe, wo viel gegenseitige Rücksichtnahme und freundliches Spötteln für gute Stimmung sorgte. Eine wahrlich gelungene Reise!
Stefan Lilje Radfahren in Auenlandschaft mit ruhigem Strom Elbe, alten Bäumen, schönen Wiesen, bunte Blumen und vielen Vögeln und anderen Tieren ... Das alles in fröhlicher Gruppe, wo viel gegenseitige Rücksichtnahme und freundliches Spötteln für gute Stimmung sorgte. Das Wetter viel besser als vorausgesagt - eine wahrlich gelungene Reise!
1. Tag
Unsere erste kleine Radtour rund um Hitzacker führt uns zunächst zu einem Aussichtsturm, von dem wir einen ersten Überblick über die Elbtalaue gewinnen. Dann Besuch des zweitnördlichsten Weinbergs in Deutschland, wo wir erste schöne Pflanzen - z.B. Steinquendel und Graukresse - bestimmen und sich ein Grauschnäpper ausführlich beobachten und fotografieren läßt. Nach einem Besuch der Altstadt Hitzackers mit niedlichen jungen Mehlschwalben im Nest entdecken wir ebenso bunte wie seltene Blumen, unterwegs viele Störche, an der Tauben Elbe Moorfrösche, einen Fuchs sowie die Krebsschere, Schwanenblume und Froschbiß in Tümpeln. Und sogar eine kleiner Laubfrosch läßt sich fangen und bewundern!Zwischendurch machen wir eine schöne Kaffeepause auf einer Terrasse direkt am Elbufer.
Unsere erste kleine Radtour rund um Hitzacker führt uns zunächst zu einem Aussichtsturm, von dem wir einen ersten Überblick über die Elbtalaue gewinnen. Dann Besuch des zweitnördlichsten Weinbergs in Deutschland, wo wir erste schöne Pflanzen, z.B. Steinquendel, bestimmen. In den Auewiesen bei Hitzacker entdecken wir ebenso bunte wie seltene Blumen: Wiesen-Alant (gelb), Kanten-Lauch (rosa), Langblättrigen Ehrenpreis (blau) sowie die Krebsschere in Tümpeln. Erste Vogelbeobachtungen an der Elbe und an der Tauben Elbe bei Penkefitz bringen besonders die spannende Beobachtung der Begegnung zweier Kraniche mit einem Fuchs – die Kraniche verfolgen des Fuchs schließlich laut rufend. Schließlich eine kleine Rundfahrt durch die romantische Altstadt Hitzackers.
2. Tag
Bei unserer ersten längeren Streckentour auf dem Elbdeich über Damnatz, über die Elbbrücke nach Dömitz, durch die Lenzer Wische nach Mödlich und schließlich mit der Fähre wieder aufs Westufer der Elbe nach Pevestorf entdecken wir zunächst erste Seeadler, einen Grünschenkel, viele Graugänse, einige Rotmilane …
Nach der Überquerung der Elbe über die Straßenbrücke besichtigen wir in Dömitz die Backstein-Festung . Danach geht es zu den noch immer aktiv wandernden Klein Schmölener Dünen am Rand des Elbe-Urstromtals. Dort unternehmen wir einen Spaziergang und entdecken u.a. Ameisenlöwen in ihren Sandtrichtern und Blauflügelige Ödlandschrecken und können einen beeindruckenden Blick über die Lenzer Wische genießen.
Weiter geht die Radtour dann über Polz, Breetz und durch die Lenzer Wische, wo Schwanenblume, Rohrweihen, Gebänderte Prachtlibellen die Fahrt kurzweilig machen.
Auf dem Elbdeich erwartet uns eine wunderschöne Landschaft: binnendeichs alte Fachwerkhäuser, außendeichs Altwässer und uralte Baumcharaktere.
Schließlich wieder Überquerung der Elbe, diesmal mit einer Fähre und Ankunft im Landgasthof in Pevestorf am Fuß des Höhbeck, am Rand der Pevestorfer Wiesen.
Bei unserer ersten längeren Streckentour kommen uns Geog Wilhelm und Walburga entgegen, um uns in ihren wunderschönen Garten in Damnatz einzuladen, in dem fast alle wild blühenden Pflanzen der Elbtalaue in kleinen nachgestellten Biotopen ihren Lebensraum finden, vom Trockrasen auf Sanddünen mit Heide- und Karthäusernelke bis hin zu Kleingewässern mit Schwanenblume. In Dömitz besichtigen wir die beeindruckende Festung und müssen danach nur noch ein kleineres Stück durch den Regen zu den noch immer aktiv wandernden Klein Schmölener Dünen am Rand des Elbe-Urstromtals. Dort unternehmen wir einen Spaziergang und entdecken u.a. Warzenbeißer und Blauflügelige Ödlandschrecke und können einen beeindruckenden Blick über die Lenzer Wische genießen. Weiter geht die Radtour dann über Polz, Breetz und Seedorf an der Löcknitz entlang, wo wir leider keinen Eisvogel entdecken, nach Lenzen. Dort übernachten wir in der dem BUND gehörenden, in einem wunderschönen Burgpark direkt an der Löcknitz liegenden historischen Ökoburg Lenzen und werden von den burgeigenen Jungstörchen begrüßt.
3. Tag
Zunächst ein Blick auf die Pevestorfer Wiesen, wo u.a. Kleinspecht und Drosselrohrsänger zu hören sind, um dann auf dem Elbdeich das wunderschöne Elbholz zu erleben und unterwegs u.a. Nilgänse zu entdecken und schließlich die kleine Stadt Schnackenburg, die früher direkt an der deutsch-deutschen Grenze lag, zu erreichen.Dort halten wir Mittagspicknick und trinken eine Kaffee. Weiter geht es an der Aland zum wegen der Grenznähe abgebrochenen ehemaligen Dorf Stresow. Auf dem Weg dorthin entdecken wir einen Rothalstaucher und Krickenten, im Polder dann Zwergtaucher, Wasserschlauch und Große Brachvögel. An der Seege geht es zurück nach Gartow, wo uns nach einer Pause ein leckeres und ausgiebiges Menü erwartet. Danach geht es aufs Wasser: Ob wir bei unserer abendlichen Kanutour auf dem Gartower See Biber entdecken? Aber leider, die Biber lassen sich heute nicht sehen, dafür ein Eisvogel und Flußuferläufer. Die Kanutour in schöner Abendstimmung und wilder Auenlandschaft bleibt trotzdem ein tolles Erlebnis!
Heute unternehmen wir Erkundungen in und rund um Lenzen. Vormittags führt uns eine Radtour in den Fäbergarten bei Lenzen, zum Rückdeichungsareal sowie nach Mödlich und Seedorf. Kiebitz- und Starenschwärme, Brand- und Graugänse, Schwarzmilan und andere Vögel sind an der Elbe zu sehen. Danach führt unser Weg nach Mödlich mit seinen wunderschöne alte Fachwerkhäuser auf der einen Deichseite und nicht minder schönen alten Eichen auf der anderen Seite des Deiches und durch die Lenzer Wische. Nach dem Mittagessen besichtigen wir die Ausstellung auf der Burg, die sich mit Auenökologie und -schutz wie auch mit Geschichte der Region beschäftigt. Der Blick in die Elbauen vom Burgturm ist ebenfalls sehr beeindruckend. Nachmittags steht eine Rundtour um den Rudower See und das wunderschöne Rambower Moor auf dem Programm. Dort nehmen wir unser Abendpicknick ein, dort suchen hunderte Kraniche ihren traditionellen Schlafplatz auf – sehr beeindruckend, wie die Kraniche in der Dämmerung in Gruppen zum Schlafplatz einfliegen und rufend von ihren Artgenossen begrüßt werden ... . Die Rückfahrt nach Lenzen in der Dämmerung gestaltet sich durch vorbeifliegende Graugansschwärme und Fledermäuse, rufende Wachteln sowie viele über die Straße wandernde Frösche und Kröten abwechslungsreich.
4. Tag
Morgens geht es auf die die Laascher Insel mit ihren Dünen (wunderbar buntblumig!) und Auewiesen an der Seege (mit Brenndolde, Minzen ...) sowie zu den Laascher Heumooren in den Gartower Tannen (dort erstaunlich wenige Mücken, aber Sumpfporst, Rosmarinheide, Moosbeere und Sonnentau!). Dann am Gartower See entlang, wo wir auch eine Mittagspause mit Einführung in die Pflanzensystematik machen und durch die wunderschöne, mehrere Kilometer lange Eichenallee und den beeindruckenden Auwald Elbholz zum Fuß des Höhbeck, wo uns nach einem Spaziergang zum einen der Weitblick über die Eltalauen vom Aussichtsturm Schwedenschanze aus zurück Richtung Hitzacker und Klein Schmölener Dünen sowie Richtung Lenzen oder Gorleben und zum anderen leckerer Käsekuchen im Kaffeegarten erwartet.
Danach wechseln wir wieder die Elbseite und Unterkunft - Ziel ist die dem BUND gehörende, in einem wunderschönem Burgpark direkt an der Löcknitz liegende historische Ökoburg Lenzen.
Wir wechseln wieder die Elbseite und die Unterkunft. Per Fähre fahren wir von Lenzen nach Pevestorf, wo wir einen Spaziergang auf den Höhbeck, eine mitten im Elbe-Urstromtal gelegene Geestinsel Höhbeck mit tollen Hangwäldern und Trockenrasen unternehmen. Danach geht es sowie die Laascher Insel mit ihren Dünen (wunderbar buntblumig!) und Auewiesen an der Seege (mit Brenndolde ...) mit Mittagspicknick sowie zu den Laascher Heumooren in den Gartower Tannen (dort Sumpfporst und Sonnentau!). Nach einer Pause mit Eis, Kaffee und Kuchen fahren wir schließlich durch die wunderschöne mehrere Kilometer lange Eichenallee und den beeindruckenden Auwald Elbholz zu unserer Unterkunft. Im Elbvorland entdecken wir einige Schwarzstörche!
5. Tag
Heute unternehmen wir Erkundungen in und rund um Lenzen – leider zu nächste in strömendem Regen. Bei Seedorf an der Löcknitz entdecken wir leider keinen Eisvogel, in Lenzen besuchen einige die Filzmanufaktur, das DDR-Konsum-Museum sowie die sehr schöne Ausstellung über Geschichte und Natur der Elbtalaue um Lenzen.
Nach gutem Mittagessen und ausgiebiger Mittagspause brechen wir zu unserer abendlichen Rundtour um Rudower See und Rambower Moor auf.
Mit Blick auf den Rambower See nehmen wir unser Abendpicknick ein, beobachten dabei Silberreiher und hören den „schweinischen“ Geräuschen der Wasserrallen zu. Am Beobachtungsturm bei Rambow suchen hunderte Kraniche ihren traditionellen Schlafplatz auf – sehr beeindruckend, wie die Kraniche in der Dämmerung und aufkommendem Nebel in Gruppen zum Schlafplatz einfliegen und rufend von ihren Artgenossen begrüßt werden ... . Nicht minder beeindruckend sind die Flugspiele der tausenden Stare, die ebenfalls hier übernachten. Ein lautes Rauschen, als der riesige Schwarm direkt über unseren Beobachtungsturm fliegt …
Auf der Rückfahrt überfliegen uns immer wieder Fledermäuse und Gänse ...
Zunächst ein Blick auf die Pevestorfer Wiesen, um dann auf dem Elbdeich nochmals das wunderschöne Elbholz zu erleben (wieder mit Schwarzstorch sowie Grünschenkel, Bruchwasserläufer und Fischadler) um schließlich die kleine Stadt Schnackenburg zu erreichen, die früher direkt an der deutsch-deutschen Grenze lag, zu erreichen. Dort schauen wir uns das Grenzlandmuseum, um mehr über die ehemalige Grenze zu erfahren und nehmen einen Mittagsimbiss ein. Weiter geht es an der Aland zum wegen der Grenznähe abgebrochenen ehemaligen Dorf Streesow und an der Seege zurück nach Gartow und Pevestorf.
6. Tag
Wir fahren am Projektgebiet der Deichrückverlegung zwischen Lenzen und Wustrow auf dem neuen Elbdeich entlang – leider im Regen, aber dafür mit tollen Vogelbeobachtungen: Schwarzstörche sind sicherlich der Höhepunkt, aber auch Silberreiher, Bruchwasserläufer, Flußregenpfeifer, Dunkler Wasserläufer begeistern. Beeindruckend auch, das Hochwasser in das Rückdeichungsgebiet strömen zu sehen. Wir durchfahren das Rundlingsdorf Lanz und beschließen, wegen des Regens direkt nach Wittenberge weiterzufahren – doch eine Regenpause ermöglicht uns doch noch die Fahrt über den Elbdeich ab Cumlosen bis Wittenberge einschließlich Einkehr im Hofkaffee in Müggendorf.
Ein Erlebnis der besonderen Art: Im Projektgebiet der Deichrückverlegung zwischen Lenzen und Wustrow, auf dem neuen Elbdeich, beobachten wir einen Seeadler, der für uns nicht weniger als 14 Schwarzstörche hochtreibt, die vor uns vorbeifliegend, wieder in den Elbwiesen niedergehen ... . Wir durchfahren das Rundlingsdorf Lanz und erreichen schließlich Schloss Gadow mit Park, Wald und Löcknitzniederung. Hier machen wir Mittagsspaziergang und -rast mit Picknick auf der Liebesinsel. Danach fahren wir weiter Richtung Cumlosen und Elbufer bis nach Wittenberge, beobachten zwischendurch am Elbufer Vögel, u.a. Flussuferläufer und Flussregenpfeiffer
7. Tag
Am letzten Tag unternehmen wir eine Rundtour durch die Elb- und Karthaneniederung östlich Wittenberges. Wegen Bauarbeiten an Brücke und Deich werden wir umgeleitet und entdecken dank der Umleitung eine schwimmende Ringelnatter, Schwarzkehlchen, Igelkolben und ganz nahe Schwaneneblumen! Über den Elbdeich vorbei an Sandkrug und Bälow geht es bis zum Storchendorf Rühstädt mit NABU-Storchenzentrum und Mittagsimbiss. Über Rühstädt segeln über 50 Störche in Gruppen – sie machen sich wohl langsam für ihren weiten Zug nach Afrika bereit … . Danach fahren wir zum Gnevsdorfer Werder, wo die künstlich verlängerte Havel in die Elbe mündet und zurück nach Wittenberge, nicht ohne nochmals in einem atmosphärisch sehr schönem Bauerhofkaffee leckeren Kuchen zu verspeisen.
Abends ein letzter Höhepunkt: Wir beschließen unsere Reise mit einem köstlichen Essen im Feinschmecker-Lokal im alten Kranhaus am Wittenberger Hafen. Vorsuppe, Hauptgang und Dessert schmecken besonders, nachdem Knut Diete, Chef und Koch des Kranhauses uns witzig und eloquent den Mund wässrig gemacht hatte...
Am letzten Tag unternehmen wir eine Rundtour durch die Elb- und Karthaneniederung östlich Wittenberges. Über den Elbdeich vorbei an Sandkrug und Bälow geht es zunächst bis zum Gnevsdorfer Werder, wo die künstlich verlängerte Havel in die Elbe mündet. Kurz vor dem Gnevsdorfer Wewerder präsentiert sich ein Seeadler wunderbar auf der Buhne sitzend, so daß jeder in aller Ruhe den kräftigen Schnabel, die starken Füße, das stattliche Tier betrachten konnte. Außerdem entdeckten wir auch Flussseeschwalbe und Sturmmöwe. Dann Besichtigeung des Stochendorf Rühstädt mit NABU-Storchenzentrum und die Ausstellung der Naturwacht Elbtalaue und nehmen einen Mittagsimbiss ein. Zurück geht es durch die Karthane-Niederung. Abends ein letzter Höhepunkt: Wir beschließen unsere Reise mit einem köstlichen Essen im Feinschmecker-Lokal im alten Kranhaus am Wittenberger Hafen. Hauptgang und Dessert schmecken besonders, nachdem Knut Diete, Chef und Koch des Kranhauses uns in blumiger Sprache den Mund wässrig gemacht hatte ... .
Vögel:
- Zwergtaucher
- Haubentaucher
- Kormoran
- Silberreiher
- Graureiher
- Weißstorch
- Höckerschwan
- Graugans
- Nilgans
- Schnatterente
- Krickente
- Stockente
- Löffelente
- Schellente
- Sperber
- Mäusebussard
- Rotmilan
- Rohrweihe
- Seeadler
- Fischadler
- Turmfalke
- Wasserralle
- Blässhuhn
- Kranich
- Dunkler Wasserläufer
- Bruchwasserläufer
- Flussuferläufer
- Bekassine
- Kiebitz
- Flussregenpfeifer
- Lachmöwe
- Silbermöwe
- Straßentaube
- Ringeltaube
- Türkentaube
- Kuckuck
- Mauersegler
- Eisvogel
- Grünspecht
- Buntspecht
- Kleinspecht
- Feldlerche
- Wiesenpieper
- Bachstelze
- Wiesen-Schafstelze
- Gebirgsstelze
- Rauchschwalbe
- Mehlschwalbe
- Zaunkönig
- Rotkehlchen
- Hausrotschwanz
- Braunkehlchen
- Schwarzkehlchen
- Steinschmätzer
- Amsel
- Teichrohrsänger
- Schilfrohrsänger
- Dorngrasmücke
- Zilpzalp
- Fitis
- Schwanzmeise
- Haubenmeise
- Tannenmeise
- Weidenmeise
- Sumpfmeise
- Blaumeise
- Kohlmeise
- Beutelmeise
- Gartenbaumläufer
- Kleiber
- Neuntöter
- Star
- Eichelhäher
- Elster
- Nebelkrähe
- Rabenkrähe
- Dohle
- Saatkrähe
- Kolkrabe
- Haussperling
- Feldsperling
- Buchfink
- Stieglitz
- Bluthänfling
- Goldammer
- Haubentaucher
- Kormoran
- Silberreiher
- Graureiher
- Weißstorch
- Schwarzstorch
- Höckerschwan
- Graugans
- Brandgans
- Schnatterente
- Krickente
- Stockente
- Sperber
- Mäusebussard
- Rotmilan
- Schwarzmilan
- Rohrweihe
- Seeadler
- Fischadler
- Turmfalke
- Fasan
- Rebhuhn
- Wachtel
- Wasserralle
- Blässhuhn
- Teichhuhn
- Kranich
- Bruchwasserläufer
- Waldwasserläufer
- Flussuferläufer
- Großer Brachvogel
- Rotschenkel
- Grünschenkel
- Kiebitz
- Flussregenpfeiffer
- Lachmöwe
- Sturmmöwe
- Silbermöwe
- Mantelmöwe
- Flussseeschwalbe
- Straßentaube
- Ringeltaube
- Türkentaube
- Hohltaube
- Schleiereule
- Mauersegler
- Eisvogel
- Schwarzspecht
- Grünspecht
- Buntspecht
- Kleinspecht
- Feldlerche
- Wiesenpieper
- Bachstelze
- Schafstelze
- Rauchschwalbe
- Mehlschwalbe
- Uferschwalbe
- Zaunkönig
- Heckenbraunelle
- Rotkehlchen
- Hausrotschwanz
- Braunkehlchen
- Amsel
- Misteldrossel
- Singdrossel
- Sumpfrohrsänger
- Teichrohrsänger
- Klappergrasmücke
- Zilpzalp
- Wintergoldhähnchen
- Sommergoldhähnchen
- Grauschnäpper
- Beutelmeise
- Schwanzmeise
- Haubenmeise
- Sumpfmeise
- Weidenmeise
- Blaumeise
- Kohlmeise
- Gartenbaumläufer
- Kleiber
- Neuntöter
- Star
- Eichelhäher
- Elster
- Dohle
- Nebelkrähe
- Rabenkrähe
- Kolkrabe
- Haussperling
- Feldsperling
- Buchfink
- Stieglitz
- Hänfling
- Goldammer
- Rohrammer
Insekten:
- Admiral
- Gem. Smaragdlibelle
- Blauflügelige Ödlandschrecke
- Warzenbeißer
- Hornisse
Amphibien:
- Grasfrosch
- Laubfrosch
- Moorfrosch
- Seefrosch
- Wasserfrosch
- Teichmolch
- Wasserfrosch
- Moorfrosch
- Grasfrosch
- Laubfrosch
- Erdkröte
Säugetiere:
- Biber
- Großer Abendsegler
- Reh
- Reh
- Waschbär
- Fuchs
- Nutria
- Gr. Abendsegler
- Maulwurf
Pflanzen:
- Adlerfarn
- Ähriger Ehrenpreis
- Ausdauernder Knäuel
- Beinwell
- Bergsandglöckchen
- Bittersüßer Nachtschatten
- Blutroter Hartriegel
- Blutweiderich
- Breitblättriger Merk
- Brenndolde
- Doldiges Habichtskraut
- Dornige Hauhechel
- Draht-Schmiele
- Echtes Labkraut
- Einjähriger Beifuß
- Elb-Spitzklette
- Erdnuß-Platterbse
- Esche
- Esels-Wolfsmilch
- Europäische Seide
- Faulbaum
- Feld-Ulme
- Feldbeifuß
- Feldmannstreu
- Flohkraut
- Froschbiss
- Froschlöffel
- Gelbe Seerose
- Gelber Steinklee
- Gewöhnliche Teichsimse
- Gewöhnlicher Schneeball
- Gilbweiderich
- Grasnelke
- Graukresse
- Großer Wiesenknopf
- Hasenpfoten-Klee
- Heidenelke
- Hornklee
- Igelkolben
- Kahles Bruchkraut
- Kammwachtelweizen
- Kantenlauch
- Karthäuser Nelke
- Kleinblütiges Springkraut
- Kleine Bibernelle
- Kleine Wasserlinse
- Knorpel-Lattich
- Königsfarn
- Krause Distel
- Krebsschere
- Kuckucks-Lichtnelke
- Langblättriger Ehrenpreis/Blauweiderich
- Lanzett-Kratzdistel
- Luzerne
- Milder Mauerpfeffer
- Moosbeere
- Moschus-Malve
- Nachtkerze
- Natternkopf
- Nickende Distel
- Pastinak
- Pfeilkraut
- Rauhes Weidenröschen
- Rot-Buche
- Rohrkolben
- Rosmarinheide
- Rote Lichtnelke
- Rundblättrige Glockenblume
- Rundblättriger Sonnentau
- Sand-Thymian
- Sandsegge
- Sandstrohblume
- Schafgarbe
- Scharfer Mauerpfeffer
- Scheidiges Wollgras
- Schmalblättriges Weidenröschen
- Schöllkraut
- Schwanenblume
- Schwarzer Nachtschatten
- Schwarzfrüchtiger Zweizahn
- Seifenkraut
- Sibirische Schwertlilie
- Silber-Weide
- Silberfingerkraut
- Silbergras
- Stechender Hohlzahn
- Stil-Eiche
- Straußampfer
- Stumpfblättriges Laichkraut
- Sumpf-Porst
- Sumpf-Ziest
- Sumpfhornklee
- Sumpfschafgarbe
- Teichlinse
- Tripmadam
- Vogelfuß
- Vogelwicke
- Wald-Kiefer
- Wasserdost
- Wasserfenchel
- Wasserminze
- Wasserschwertlilie
- Wegwarte
- Weiße Fetthenne
- Weiße Lichtnelke
- Weiße Seerose
- Weißer Steinklee
- Wiesen-Alant
- Wiesen-Bärenklau
- Wiesen-Flockenblume
- Wiesenlabkraut
- Wiesenwachtelweizen
- Wilde Möhre
- Wilde Sumpfkresse
- Zartes Hornblatt
- Zaunwinde
- Ackerwinde
- Ähriger Ehrenpries
- Beinwell
- Berg-Haarstrang
- Bergsandglöckchen
- Blutweiderich
- Breitblättriger Merk
- Brenndolde
- Dornige Hauhechel
- Draht-Schmiele
- Echtes Labkraut
- Einjähriger Beifuß
- Elbspitzklette
- Feldbeifuß
- Feldmannstreu
- Froschbiß
- Froschlöffel
- Gelbe Seerose
- Gilbweiderich
- Grasnelke
- Graukresse
- Große Teichsimse
- Gundermann
- Hasenklee
- Heidenelke
- Igelkolben
- Kahles Bruchkraut
- Kantenlauch
- Karthäuser Nelke
- Kleine Bibernelle
- Knäuel
- Knorpel-Lattich
- Landreitgras
- Langblättriger Ehrenpreis
- Luzerne
- Milder Mauerpfeffer
- Moosbeere
- Nachtkerze
- Natternkopf
- Nickende Distel
- Ochsenzunge
- Orangrotes Habichtskraut
- Pastinak
- Pfeilkraut
- Rispenampfer
- Rote Lichtnelke
- Rundblättriger Sonnentau
- Saat-Hohlzahn
- Sandsegge
- Sandstrohblume
- Scharfer Mauerpfeffer
- Schöllkraut
- Seifenkraut
- Silberfingerkraut
- Silbergras
- Spießblättriges Helmkraut
- Stachlige Distel
- Steinquendel
- Sumpf-Porst
- Sumpfhornklee
- Sumpfschafgarbe
- Tripmadam
- Ufer-Wolfstrapp
- Wasserdost
- Wasserfenchel
- Wegwarte
- Weiße Lichtnelke
- Weiße Seerose
- Wiesen-Alant
- Wilde Möhre
- Wilde Sumpfkresse
- Zaunwinde
2011:
Nach Hitzacker an die Elbe
rief Stefan uns zur Birding-Tour.
Schön flach – wir dachten alle wohl dasselbe -
zunächst davon kaum eine Spur!
Aussichtsturm auf Endmoräne
hoch zum Weinberg – steile Fahrt (Tour)
was wir das denn wohl noch werden
Gundruns e-Bike nahm´s apart (Bravour)
Im Röhricht sitzt der Bibermann
auch wenn man ihn nicht sehen kann
Er schärft die Zähne,
spitzt die Öhren
war dort nicht Paddelschlag zu hören
Kurz schwimmt er und schaut sich um,
Der Himmel rot, die Touris stumm -
das ist mir als viel zu dumm!
Dank Lisa sahen wir die Beutelmeise
sie zeigte sich auf die schönste Weise
Es verging gar nicht so viel Zeit
schon waren sie zu zweit
Just in diesem Augenblick
sagt jemand ganz verzückt:
„Schaut mal da: ein Kranich!“
Und Dirk denkt sich:
„Den mag ich ja gar nicht“
Tja, die ganze Paarungstanzerei
ist ihm eher einerlei
Dass Dir der Tanz gefiel
weiß ich jedoch ganz genau
Bin ja schließlich Deine Frau
Der Stefan, der spielt nicht im Lotto -
dafür lebt er nach dem Motto:
Regen bringt Segen!
Und so heißt´s trotz Donner und Blitz:
sitz!
auf und nieder,
nichts ist dem Stefan zuwider
Über Stock und durch den Schlamm -
die Hose wird allmählich klamm …
Und auch der Po
will nicht mehr so!
Abends fallen wir in die Betten -
so war der Tag doch noch zu retten!
Der Laubfrosch ist ein süßes Tier
giftgrün wie Götterspeise
lebt in de Elbtalauen hier
und quakt, mal laut, mal leise
Wir suchten erst in Gras und Teich
und konnten nichts entdecken
doch Stefan korrigierte gleich
der lebt in Bäumen, Hecken
In Gadow ist es dann passiert
der Frosch fand Stefans Lachen nett
und bläht die Backen ungeniert
und quakt mit ihm im Duett
Die Blätter wackelten im Takt
so konnten alle ihn erspähen
nun war der Frosch auch abgehakt
den Schwarzstorch wollten wir noch sehen.
Ein Mensch, der stets auf Reisen ist,
ist rasch bekannt als ein Tourist.
Doch wer reist schon mit Birdingtour?
Ach ja, die Typen: Nichts als bloß Natur!
Ob Sonne, Sturm, ob Regenschauer,
sie liegen ständig auf der Lauer
mit Fernglas, Foto und Spektiv,
die Typen sind auf dem Kiwief.
Was kreucht, was wächst, was fliegt:
Sogleich es seinen Namen kriegt.
Wenn abends in die Liste eingetragen,
bewirkt es allseits Wohlbehagen.
Der Stefan, unser Reiseleiter,
ist uns ein prächtiger Begleiter.
Nicht nur, dass er fast alles kennt,
was fliegt, was wächst, was rennt,
man kann ihn auch beharrlich fragen,
zu allem kann er kompetent was sagen.
Vor allem aber sticht hervor
sein herzerfrischender Humor.
Selbst der Laubfrosch rasch erwacht,
wenn Stefan mal so richtig lacht.
Die Kaffees sind seine schwache Seite,
da erlebten wir so manche Pleite.
Dir, Stefan, wünschen wir, dass Du auf Deine Weise
noch oft und vielen hilfst zu einer tollen Reise.
Störche schweben lautlos ohne Flügelschlag
Rast und Baden in der glitzernden Karthane
Und erneut fehlt Käseku… mit Sahne
Fazit: schön wie alle war auch dieser Tag!
Und heute in Rühstädt an der Elbe,
wir sahen immer bloß dasselbe
schwarz-weiß-rot.
Doch es zog uns in Bann,
Stefan (stolz) und von uns jedermann,
bass erstaunt ob dem Gewimmel
auf den Dächern und am Himmel.
Dies hast Du, Stefan, wie immer gut geordert,
wir wissen, wir haben Dich gefordert.
Wir wünschen Dir viel „Spaß an der Freud“,
bei weiteren Touren mit netten Leut.
Die Teilnehmer der Reise
Ich hab mich gefreut auf dieser Reise.
Der Stefan und die Gegend haben mich gelockt.
Darum kurz entschlossen die Anmeldung auf moderne Weise
im Internet ein geloggt.
Der Stefan hatte noch Plätze frei.
Drum wurde das Fahrrad gesattelt.
Und los ging es allein ganz wacker
die Elbe hinauf mit Rückenwind
In zwei Tagen bis Hitzacker
Dort angekommen den Berg hinauf geschwind,
den Stefan begrüßt wohlauf.
Die Tage vergingen im Fluge mit vielen Höhepunkten.
Danke Stefan bis zum nächsten mal wird gewunken.

















































